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KÖNIGLICH PREUSSISCHE TURFANEXPEDITIONEN 



TOCHARISCHE SPRACHRESTE 



HERAUSGEGEBEN VON 



e; sieg und w. siegling 



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I. BAND 

DIE TEXTE 



A. TRANSCRIPTION 




BERLIN UND LEIPZIG 1921 
VEREINIGUNG WISSENSCHAFTLICHER VERLEGER 

WALTER DE GRUYTER & CO. 

VORMALS G. J. GÖSCHEN'SCHE VERLAOSHANDLUNG — J, GUTTENTAG, VERLAGSBUCHHANDLUNG 
GEORG REIMER — KARL J. TRÜBNER — VEIT a COMP. 



Druck der Vereinigung wissenschaftlicher A'erleger Walter de Gruyter ä: Co.. Berlin \V. lo. 

Gennnnr 



Der neuen indogermanischen Sprache, welche aus den reichen Schätzen der deutschen 
Turfan-Expeditionen der Herren Prof. A. Grünwedel und Prof. A. von Le Coq 
herauszuheben uns vergönnt war, und deren auf uns gekommene Überreste wir auf den 
folgenden Blättern der Öffentlichkeit übergeben, hatten wir in der ersten Bekanntgabe ' den 
Namen tocharisch beigelegt. Diese Benennung beruhte auf der Zusammenstellung von 
Kapitelunterschriften eines aus einem indischen Originale stammenden Werkes Maitreya- 
samiti, das uns bruchstückweise in Übertragungen ins Tocharische und ins Uigurische 
erhalten ist. Als Verfasser der tocharischen Übertragung nennt sich in den Kolophonen 
der Vaibhäsika ÄryacAndra =, während die uigurische Übersetzung nach ihrer eigenen 
Angabe? auf der „von dem Vaibazaki Ariacintri ... aus der indischen Sprache in die 
to/ri-Sprache" hergestellten Übertragung beruht; d. h. also, unsere mit dieser uigurischen 
Übersetzung an gleicher Stelle aufgefundenen Handschriften dieses Werkes sind eben der 
toxri- oder tocharische Te.Kt. Für uns erschien es hierdurch schon gesichert, daß mit dem 
Namen toxri die Üiguren nur unsere Sprache bezeichnen konnten, dennoch fand diese 
Benennung den Widerspruch einiger Gelehrten, und es ist im Laufe der Zeit eine um- 
fängliche Literatur über diese und die damit zusammenhängenden Fragen erschienen 4, 
auf die näher einzugehen hier nicht der Ort ist. Auf Grund der Untersuchung von 
F. W. K. Müller und Sieg 5 können Zweifel an der Richtigkeit des Namens tocharisch 
für unsere Sprache nicht mehr bestehen. Andererseits hat Sieg im Jahre 1918 ^ aus 
unseren tocharischen Texten als einheimische Bezeichnung für Land und Volk den Namen 
Ärsi festgestellt. Wie der erste Name mit Sicherheit auf die To/apot, Tukhära, Tu-ho-lo etc., 
so weist dieser mit großer Wahrscheinlichkeit hin auf die Aaioi, Asiani etc., und des 
Trogus Pompeius viel zitierte Bemerkung: reges Thogarorum Asiani bietet uns die Mög- 
lichkeit, diese Doppelbenennung desselben Volkes befriedigend zu erklären ". 



' Sitz.-Ber. der Berl. Akad, der Wissenschaften 1908, p. 915 fF. ' Ebenda, p. 92S. 3 F. VV. K. 

Muller, in SBAW 1907, p. 959 f. '' Wir nennen davon nur die Arbeiten von A. v. Stael-Holstein, Tocharisch 

lind die Sprache II, im Bulletin de l'Academie Imperiale des Sciences de St. Petersbourg 1908, p. 1367 ff. (vgl. dazu 
LÜDERS, SBAW 1913, p. 426); Sten Konow, in der Festschrift für V. Thomsen. Leipzig 1912, p. 96 f.; in 
ZDMG 68 (1914), p. 85 ff.; in SBAW 1916, p. 7878.; in Ostasiatische Zeitschrift VIII (1920, = Hirth-Fest- 
schrift;, p. 220 ff. ; — am gleichen Orte auch die Aufsätze von Feist und Franke — ; J. Charpentier in ZDMG 
71 (1917), p. 347 ff.; J. PoKORKY in Berichte des Forschungs-Institutes für Osten und Orient in Wien, 1919. 
5 SBAW 1916, p. 395 ff. ' SBAW 191b, p. 560 ff. 7 Siehe auch F. W. K. MUUer, in SBAW 1918, p. 579. 



— IV — 

Aber das Problem, wie die Reste der Sprache dieses nach unserem historischen 
Wissen in Baktrien wohnenden Volkes in das Turfangebiet gekommen sind, ist damit 
nicht gelöst. 

In unseren zentralasiatischen Handschriftenresten in Brähmi-Schrift hatten wir von 
Anfang an zwei sprachlich geschiedene Gruppen erkannt und ausgesondert, die 
wir zunächst als Gruppe A und B bezeichneten. Trotz starker Unterschiede im einzelnen 
ist doch die Verwandtschaft beider eine so enge, daß man wohl von Dialekten zu sprechen 
berechtigt ist. Wir hatten damals, und haben auch noch in diesen Texten mehrmals, 
den Namen tocharisch für beide Dialekte gebraucht, glauben aber jetzt davon abgehen 
und den Namen tocharisch dem Dialekt A allein zuerkennen zu müssen. Den 
anderen wollen wir vorläufig nur als Dialekt B bezeichnen, in der Hoffnung, daß die 
weitere Bearbeitung unseres Materiales vielleicht auch diese bisher noch ungeklärte Frage 
zur Lösung bringen wird. 

Durch SylvaiN Levi's Arbeit Le „Tokharien B", Langue de Koutcha ' wissen wir, 
daß in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts der Dialekt B im Gebiete von Kutscha 
Landessprache war. Trotz der zahlreichen chinesischen Nachrichten über das Gebiet des 
Tarimbeckens. vom 2. Jhdt. vor Chr. an, aus denen Levi in seiner Abhandlung die 
Kutscha betreffenden zu einer Geschichte dieser Oase zusammengestellt hat, sind wir leider 
über die ethnographischen Verhältnisse dieser Gegenden sehr wenig unterrichtete So 
viel scheint jedoch gesichert, daß von historischer Zeit an bis zur türkischen Eroberung 
die Bevölkerung dieselbe geblieben ist. Wir dürfen darum wohl auch annehmen, daß der 
Dialekt B ebensolange dort heimisch war. Andererseits erscheint es wenig wahrscheinUch, 
daß diese Sprache auf Kutscha beschränkt gewesen sein sollte, denn ihre Reste, Hand- 
schriften und Wandinschriften, haben sich in dem ganzen Gebiete von Kutscha bis Turfan 
gefunden, so daß Levi's Bezeichnung „le Koutcheen" zu eng und, da sie keine ethnische 
Zugehörigkeit der Sprache zum Ausdruck bringt, nur als Notbehelf anzusehen ist. 

Die tocharischen Texte sind an ihren Fundorten immer zugleich mit solchen des 
Dialektes B aufgetreten. Sie fehlen jedoch völlig im Gebiete von Kutscha, wo der 
Dialekt B allein vorhanden ist. An den gemeinsamen Fundorten unseres Berliner Hand- 
schriftenmaterials, nämlich in Sorcuq bei Qaraäahr, Bäzäklik-Murtuq, Sängim und Chotscho 
im Turfangebiet 3, ist die Vermischung dagegen vollständig, und sind beide Dialekte etwa 
gleich stark vertreten. Daß aber der Dialekt B auch an den Stellen des gemeinsamen 
Vorkommens den Vorrang eingenommen hat, darauf lassen folgende Tatsachen schließen : 
Wir haben unter den tocharischen Mss. ein in Sängim gefundenes Blatt (das einzige einer 
Handschrift, Nr. 394 unserer Ausgabe), auf welchem unter einzelne Worte des Textes 
von anderer Hand Glossen eingetragen sind, welche die betreffenden in B dafür ge- 

■ J. As. 191.1, siir. XI, t. 2, p. 311 ff. * Vgl. die, in den Einzelheiten freilich vielfach anfechtb.irc, 

Darstellung von Grenard, in J.-L. Dutreuil de Rhins, Mission scientifique dans la Haute Asie, 1890— 1895, 
vol. II (Paris 1898), chap. II — III, und A. Herrmann, die alten Seidensiraßen zwischen China und Syrien I, 
Berlin 1910, p. 75 ff. 3 Aus Sorcuq stammen Nr. 1—383 der vorliegenden Ausgabe (davon allein Nr. 1—374 

aus der sog. Stadthöhlc), aus Bazäklik Nr. 384—393, aus Sängim Nr. 394—428, und aus Chotscho Nr. 429—467. 



— V — 

brauchten Wörter bezw. Flexionsformen vermerken, also wohl die Präparation eines 
Mönches darstellen, dem das Tocharische nicht geläufig war '. Ferner tragen die Anfangs- 
blätter zweier tocharischer Handschriften aus Sorcuq (Nr. 251 und 372; auf der Vorder- 
seite den Titel im Dialekt B, und endlich besitzen wir die in Sorcuq gefundenen Reste 
einer Handschrift, enthaltend Schrifttabellen, die sog. dvädaiäksarl, deren einzelne Ab- 
schnitte (tocharisch amok = Kunst bezeichnet) tocharische Unterschriften aufweisen -. 
Die Rückseite des Schlußblattes der Handschrift ist, wohl von anderer Hand, mit einer 
Nachschrift zu dem Werke beschrieben, aber bemerkenswerterweise im Dialekt B. Sie 
beginnt: „Diese Künste befahl Dharmacandra zu schreiben im Verlangen nach der 
Buddhaschaft" und besteht im übrigen aus frommen Wünschen. Hierauf folgt zum 
Schlüsse von einer dritten Hand noch die kurze Bemerkung, wieder in tocharischer 
Sprache: cesas^ amokas^ tonkitsä el^ wäs^ = diese „Künste" gab Tonkitsä3 als Geschenk. 
— Während uns die Reste des Tocharischen nur in Büchern vorUegen, gibt es vom 
B-Dialekt auch W^andinschriften, nicht nur in Kutscha, sondern auch im Turfangebiet 
(Sängim). 

Reichen diese Tatsachen auch keineswegs hin, uns Sicherheit zu gewähren, so sprechen 
sie doch immerhin zugunsten der Annahme, der wir nur als solcher hier Ausdruck 
geben wollen, daß nämlich das Tocharische im Gegensatze zum Dialekt B nicht heimische 
Sprache des Landes gewesen, sondern mit dem aus Baktrien, dem späteren Tocharistan, 
ins Land gekommenen Buddhismus, und zwar als dessen Mittlersprache neben dem Sans- 
krit, dahin verpflanzt worden ist. Begünstigt durch die nahe Sprach- und vielleicht auch 
Stammesverwandtschaft mit den Eingesessenen, konnte das Tocharische in Turkistan noch 
den Vorrang vor dem Sanskrit einnehmen. Unerklärbar bleibt das gänzliche Fehlen des 
Tocharischen in Kutscha, wohin doch auch vom Westen her Buddiias Lehre gebracht 
worden sein muß; sollten bei dem starken selbständigen Leben des dortigen Buddhismus 
die Spuren davon wieder verwischt worden sein.^ 



Das sprachgeschichthche Verhältnis der beiden Dialekte zueinander bedarf zu seiner 
Aufklärung noch der genauen Durchforschung der Sprachreste von B, das von Levi-Meillet 
davon bisher veröffentlichte Material reicht dazu nicht aus. Wir mußten unsere Unter- 
suchungen bei der Fülle des Stoffes zunächst auf das Tocharische beschränken und uns 
mit dem bloßen Kopieren der B-Texte begnügen, was uns wenigstens eine allgemeine 
Übersicht ermöglichte. Einige besonders charakteristische Unterschiede zwischen beiden 
Dialekten seien aber hier gleich hervorgehoben. Auf die verschiedene Behandlung der 



• Es finden sich unter diesen Glossen auch zwei uigurische Worte, was jedenfalls auf eine verhältnismäßig 
späte Zeit für ihre Niederschrift schließen läßt. * Da wir dies Ms. in unsere Sammlung der B-Texte ein- 

gereiht und deshalb hier nicht veröffentlicht haben, seien an dieser Stelle die erhaltenen Unterschriften mitgeteilt: 
sas^ trits^ amok^ ; sas^ /?»/^ amok^ pyockas^ piktsi ' ; sas^ iäiwcpt/it^ anwk^ piktsi papyul_gk^ \\. Amok ist viel- 
leicht iranisches Lehnwort, vgl. pers. ämöxtaii. 3 Dieser nicht tocharisch lUingende Name könnte nach F. W. 
K. MÜLLER vielleicht chinesisch sein. 



— VI — 

Nominalflexion haben wir bereits in SBAW 1908, p. 917 aufmerksam gemacht'. Für die 
Verbalflexion geben wir als Beispiel eine Gegenüberstellung der Personalendungen des 
praes. act. Sie lauten 

im Tocharischen: i. sg. -fajm 2. sg. -/ 3. sg. ~s i. pl. -mas 2. pl. -c 3. pl. -iilc; 

dagegen in B: -(a)u- -t -sqm - jii ^ ccr - n. 

Im Tocharischen sind konsonantisch auslautende Stämme weit häufiger als in B, so 
entspricht dem tocharischen faltsgk in B pqlsko, das Denken; einem xvähs in B yaltse, 
tausend; €mem prast in B preici, Zeit; einem pyäkqs in B pyäsi, Pfahl. Diese Erscheinung 
tritt auch in der Verbalflexion auf, es entsprechen sich toch. käk und B käka, er rief; 
toch. yowäs und B yopsa, er trat ein; toch. ivotgk und B yätka, er befahl; toch. palskät 
und B palskätei, er dachte. Analog findet sich an Stelle der im Tocharischen dem verbum 
finitum häufig angehängten enklitischen Pronomina -(ä)m ( ^^ -(ä)n) und -(ä)7H (Vertreter 
des obl. sg. und pl. des Demonstrativ- oder Reflexiv-Pronomens) in B -ne und -me. 
Einem toch. palkäigm entspricht also in B pglkäte ne, er sah ihn ; toch. antsäntam in B 
ehsanta ne, sie ergriffen ihn; dem B aran w^-i, sie werden ihnen (oder uns) aufhören, 
würde im Tocharischen ein zufällig nicht belegtes ärencäm entsprechen ?. 

Der in beiden Dialekten häufige, der Verbalwuizel angefügte Präsenscharakter -«- 
erscheint in einigen Fällen in B der Wurzel infigiert. So erklären und entsprechen sich 
die Formen: toch. isqknätqr gegenüber B tsenketqr. er geht heraus; toch. tgmtjqitqr, 
tmgmsanirq gegenüber B tqfiinastgr und tq?iniaskcntrq, er wird geboren, sie werden geboren ; 
toch. kumsenc (aus *kumnsenc, vgl. die 3. sg. kumnäs) gegenüber 'Q kqnmaske7n, sie kommen^. 

Im Lautbestande ist im Dialekt B dem Tocharischen gegenüber vielfach das ältere 
bewahrt geblieben. Hier sind die Diphthonge ai und au erhalten, die im Tocharischen 
schon mit e und zusammengefallen sind. B ainqm, er gibt, lautet toch. es; B iaul ist 
toch. iol, das Leben. Daß hier ai und an das Ursprüngliche sind, erweisen toch. äy-im, 
ich möchte geben, iäiv-eiic, sie leben. Was den Konsonantismus anlangt, so sind im 
Tocharischen nicht selten Konsonanten in Konsonantengruppen geschwunden, während sie 
in B erhalten blieben. Dem toch. äkäl, Wunsch, Verlangen, steht in B akälk, dem toch. 
loigk, er kehrte um, in B klantka gegenüber. Die Wurzel eiik, ergreifen, festhalten, hat 
im Tocharischen ihr k nur noch in dem Subst. enkgl, Leidenschaft, bewahrt, während sie 
als Verbum immer mit einer -j-Weiterbildung in der Form eiiiftjs, cn(t)s erscheint; in 

' Vergl. dazu auch S. Livi und A. Meillet in MSL 18 (1913) p. 403 flf. = Hier ist u der Vertreter 

des m ; mit dem Präsens-Charakter -a ist es zu au geworden, genau so wie dem tocharischen tarn = das und täm = 
die (.ICC. sg. fem.) in B die Formen fii und tau entsprechen, was gegenüber Meillet, MSL 18, p. 10 bemerkt sei. 
Tritt die Personalendung direkt an den Stamm, so lautet die i. sg. einfach auf -« aus. wie in B prcku (s. Le'vi, 
in HoERNLF, Manuscript Remains etc., Oxford 1916, p. 358) = Skt. praksyämi, ich werde fragen. 3 Das 

sind also Aktivforraen, nicht mediale-, wie Meillet, MSL i8, p. 13 f. annahm. 4 Siehe MSL 18, p. 4. 

5 Da n und i in der Schrift, und namentlich in den B-Handschriften häufig kaum zu unterscheiden sind, 
sind solche ne von Levi mehrfach als tc gelesen und infolgedessen grammatisch falsch erkliirt worden, lies bei- 
spielsweise a. a. O. p. 20: lyitcT ne, er verbannte ihn; sqnmaffi ne^ er ließ ihn kommen. * Auch in diesen Formen 
hatte Levi irrtümlich / statt « gelesen; die von Mfiliet, n. a. O. p. 25 f. daraufhin aufgestellte Vermutung eines 
reduplizierten Präsens ist nun hinfällig. 



— VII — 

B ist das k aber erhalten geblieben, es entspricht dem toch. erritsantqr in B enkaskenira. 
In der Lautgruppe kw ist im Tocharischen das w verloren gegangen, in B dagegen be- 
wahrt: toch. yuk ist B yakwe, Pferd (vgl. asva, itttco;); toch, Warrant ist in B yärkivantai, 
Rad (vgl. ]/ vrj); toch. kip ist in B kwipe, Scham. — Wir müssen uns an dieser Stelle 
mit dem Hinweise auf diese wenigen keineswegs vollständigen Tatsachen begnügen, sie 
dürften hinreichen, um zu erweisen, daß es sich hier zweifellos um zwei selbständige 
Dialekte handelt, nicht etwa um Sprachproben desselben Dialektes aus älterer und 
jüngerer Zeit. 

Die vorliegende Ausgabe der tocharischen Sprachreste Iiat unter dem Weltkriege 
empfindlich zu leiden gehabt. Der bis zum 20. Bogen gediehene Druck mußte im April 
191 5 wegen der militärischen Einberufung Sieglings vorläufig sistiert werden. Erst im 
Oktober 19 19 konnte der Satz wieder aufgenommen werden, und wir sind dem Verlage 
zu besonderem Danke verpflichtet, daß er unter den erschwerten Verhältnissen den Druck 
doch so gefördert hat, daß die Ausgabe nunmehr erscheinen kann. Freilich hat der ur- 
sprüngliche Plan eine Abänderung erfahren müssen. Während zuerst beabsichtigt war, 
diesem Bande auch eine kurze orientierende Grammatik sowie einen vollständigen Index 
verborum mit Glossar beizugeben, haben die zu Gebote stehenden Mittel jetzt nur für 
die Texte ausgereicht. Die erklärenden Hilfsmittel müssen somit einem zweiten Bande 
vorbehalten bleiben, der hoffentlich diesem bald folgen kann. 

Die erwähnten Verzögerungen haben jedoch auch Vorteile mit sich gebracht. 
Während der Druck ruhte, konnte wenigstens Sieg die lexikalische und grammatische 
Durcharbeitung des Materiales fortsetzen und fördern. Da die tocharischen Sprachreste 
in Brähml, also in Silbenschrift mit Ligatiiren und ohne Worttrennung überliefert sind, 
bedeutet ihre Ausgabe in Transkription mit Durchführung der Worttrennung schon einen 
Teil der Interpretation, deren Richtigkeit namentlich von der Kenntnis des Wortschatzes 
und der Grammatik abhängt. Die Verbesserungen und Nachträge am Schlüsse des Bandes 
bieten zugleich einen Beleg für unser Fortschreiten in der Entzifferung. Bei den recht 
komplizierten grammatischen Verhältnissen und dem erstaunlich großen Wortschatz einer- 
seits, andererseits bei der vielfach äußerst fragmentarischen Erhaltung der Manuskripte ist 
freilich auch jetzt noch vieles unerklärt, manches problematisch und manches sicherlich 
auch falsch geblieben, welcher Mängel sich die Herausgeber wohl bewußt sind. 

Unser Hauptaugenmerk bei der Transkription war darauf gerichtet, die Schreibung 
der Originale, von denen leider nur ein kleiner Teil auch in photographischer Reproduktion 
wiedergegeben werden konnte, so genau wie irgend möglich erkennbar zu machen. Da- 
rum haben wir auch offenbare Schreibfehler der Handschriften getreulich abgedruckt, 
selbst da, wo durch andere Einflüsse, wie Lässigkeit der Schreibung, Sprödigkeit des 
Materials oder äußere nicht mehr kontrollierbare Beschädigung (wie Abreiben der Tusche 
durch den eingedrungenen Wüstensand u. dgl.) scheinbare Schreibfehler zustande gekom- 
men sind, was namentlich bei ähnlich aussehenden und daher leicht zu verwechselnden 
Zeichen wie // und /, p und s, c und v eintreten konnte. So erklärt es sich, daß sich in 



— vin — 

unserer Ausgabe für die Fragepartikel (meist in der Verbindung mit mä) sowohl te wie 
ne; statt statnar, sie standen, auch plantar; statt tripitak auch trisifak gedruckt findet. 
Diese editio princeps sollte eben in erster Linie über den Befund der Handschriften 
orientieren, die philologische Durcharbeitung haben wir uns für die Grammatik und das 
Glossar aufgespart. 

Unsere Transkription ist die in unserem ersten Entzifferungsversuche (SBAW 
1908, p. 915 ff.) gegebene. Wir haben indessen das einem dh gleichende tocharische 
Fremdzeichen für t der Gleichmäßigkeit halber jetzt durch / wiedergegeben, und um 
schärfer zum Ausdruck zu bringen, daß den tocharischen Fremdzeichen ein anderer Vokal 
inhäriert als den gewöhnlichen Brähml-aksara, diesen Vokal mit a transkribiert'. Ebenso 
haben wir auch das dem Brähmi-r gleichende Zeichen in tocharischen (und tocharisierten 
Lehn-) Wörtern mit ra umschrieben. Zu bemerken wäre noch, daß der Anusvära fni) 
im Tocharischen stets für n steht, nie für vi, und zwar sowohl inlautend wie aus- 
lautend.- — Im übrigen sind fehlende ak?ara durch wagerechten Strich (-), fehlende 
Buchstaben je durch einen Punkt (•), unsichere Lesungen durch eckige Klammer [ ], von 
uns hinzugefügte Ergänzungen durch runde Klammer ( ) und abgerissene Partien durch 
ein //// gekennzeichnet. 

Die tocharischen Handschriften weisen (im Gegensatz zu denen des B-Dialektes) 
eine sehr konstante und sorgfaltig durchgeführte Orthographie auf. Einzelne Hand- 
schriften haben noch besondere Eigenheiten, wie die beiden Maitreyävadänavyäkarana- 
Mss. (Nr. 219 — 242), die häufig sa für ^ä; für die üblichen krams und läms (oder läfü) 
nur kranc und länc; für krancäni meist auch kraiicän schreiben. Immerhin gibt es gewisse 
Ungleichmäßigkeiten ; verblüffend ist besonders die Behandlung der Nasale in Fällen wie 
las neben lämi und läfü (nom. pl. von länt, König), läis neben lämts und länts (Königin). 
Das fragende und das vergleichende „wie" tritt in folgenden Schreibungen auf: mant, 
mgtni, mgmnt, mal ; matti ne, mamt ne, mgt ne, mqm ne, man ne und sogar mg ?ie ; die 
Wurzel ewts (vgl. ob.) mit den Nebenformen enls, eis, eins. Wurzel pglsk, denken, wird auch 
pgltsk geschrieben, neben der Infinitivendung -tsi findet sich auch bloßes -si, neben atsam 
einigemal asatn und as ne neben als ne. Wie weit diese Erscheinungen in Schwankungen 
der Sprechweise selbst begründet sind, ist nicht in allen Fällen zu entscheiden. — Ganz 
willkürlich erscheinen vorläufig die Längen von i und n neben den sonst üblichen Kürzen. 
Während sie sonst selten vorkommen, finden sie sich massenhaft in den Handschriften 
Nr. 217 — 18 und Nr. 219 — 42. Sanskrit-Lehnwörter weisen häufig den entgegengesetzten 
Lautwert auf, z. B. avis (= avici), dvip, sri, daiagrive, vibhisane, kaliyük, urii (= üniä), 
pury-ake, rup neben rüp, stitgr neben sülgr. Auch auf den Vokal a erstreckt sich in diesem 



' Dieses q wird bei den gewöhnlichen Zeichen der Br.ihml-Schrift durch übergeschriebenen Doppelpunkt 
bezeichnet, was wir mit ä umschrieben haben. Über seinen Lautwert haben wir bereits SBAW 1908, p. 918 ge- 
sprochen, es 'sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es nicht den Umlaut von a bezeichnet I Der Laut 
scheint vielmehr einem kurzen ;' sehr nahegestanden zu haben, da beide in der Schreibung derselben Wörter nicht 
selten wechseln. ^ Einige scheinbare Ausnahmen, wie janthtidvip, argmfät, neben den richtigen Formen 

jamhudvip, arampät, sind .als orthographische oder Schreibfehler anzusehen. 



— IX — 

Falle diese Behandlung: äRcälyi (= anjali), äpäy, ämäi (= amätyaj, cäkkär, campäk, gahk 
neben gäfik (= gafigä). janibunät (= jämbünada). — Weitere orthographische Eigentümlich- 
keiten unserer Handschriften sind noch die Haplographie gleicher aus- und anlautender 
Konsonanten (s. darüber weiter unten) und im Gegensatze dazu die Verdoppelung aus- 
lautender Konsonanten vor anlautendem Vokal, die bei Enkliticis die Regel bildet, wie 
tmass aci (= von da ab), kuss als, k^yall assi, wenänfi anac, marin oki, aber auch sonst 
auftritt, z. B. tpan' äkäsani, marr ontam, tarn nekk arädem. — Auch im Skt. nur selten 
vorkommende Zeichen, wie anlautendes ai, haben die zentralasiatischen Schreiber nicht 
lesen können und sich mit ähnlich aussehenden Zeichen geholfen so gut sie es vermochten; 
so erklären sich die Schreibungen kharävani und ivairävam neben und für aträvam. 

Was die Worttrennung anlangt, so haben wir zunächst jedesmal da getrennt, 
wo auch im Original Abtrennung durch Viräma-Bezeichnung vorliegt Freilich sind da- 
durch gelegentlich Worttrennungen zustande gekommen, wo sie sachlich nicht berechtigt, 
sondern nur durch Ligaturschwierigkeiten u. dgl. bedingt waren, wie beispielsweise in 
tnäl^ kluneyo für mälkluneyo, pql^ tskumanc*^ sä für paltskuinqilcsä u. s. w. Eine besondere 
Erklärung verlangt unser Verhalten den compositis gegenüber, die im Tocharischen über- 
aus häufig sind. Als Regel galt uns, sie in ihre Teile zu zerlegen, d. h. die Kompositions- 
glieder als selbständige Wörter zu behandeln. Dieses Verfahren empfahl sich schon des- 
wegen, weil viele composita bei dem fragmentarischen Zustand der Texte nicht mit 
Sicherheit als solche erkannt werden können. So trennten wir, um die am besten durch- 
sichtigen Zahlen-composita (Dvigu) zuerst zu nennen: stwar wäknä, vier-fach; stwar päk 
yämitrq, man soll vier-Teile-machen ; wiki pjcklyiTii, die zwanzig-jährige, und okta puklyi, 
der acht-jährige; ^äk we pi pkul, zwölf- Jahre-lang; tmäm £gk ivälts^ pukul^ soliine, 16000- 
Jahr-Leben. — Als Beispiel für Dvandva-composita möge dienen : päpsiine knänmuneyo 
kaknu, mit gutem-Wandel-und-Wissen ausgestattet (es übersetzt ein Skt. vidyäcaraiiasampannä). 
Bei diesen compositis liegt der Fall besonders eigen, insofern die ersten Glieder im casus 
constructus (obliquus sg. bezw. pl.) stehen, wie das Beispiel käpälikäs^ ulukes täpases 
nigranthäs parivräjkäsyo worpti, von k. - u. - t. - n. - (und) - parivräjakas begleitet, zeigt. — 
Den Sanskrit Tatpurusa und Karmadhäraya entsprechende composita sind z. B. ptänkqt 
kassinac, dem Buddha-Lehrer'; yantracärem kqssinac, dem Mechaniker-Meister; krant^ 
mqrkampalam, in dem guten-Gesetz ; mqrkainpal peklune, Schreiben-des-Gesetzes ; 
pqlska päse, das Denken-bezähmend. In Wortgruppen wie wastim itkat, Hausgottheit; 
iiikinqs^ äyätilu, Löwenknochen; oplem palt, Lotosblatt; nägeni lämi^, Nägakönige, wo dem 
ersten Gliede ein flektiertes Suffix angefügt ist, haben wir wohl ebenso wie in den zahl- 
reichen durch ein flektiertes si oder sim verbundenen Wortgruppen aufgelöste Sanskrit- 
Tatpurusa zu sehen. — Endlich ließen wir auch getrennt die BahuvrThi composita, mögen 
sie ganz dem Sanskrit analog gebildet sein, wie kern palkäsam, unter Irr-lehrern (= Skt. 
viithyädrstisu); präkra pratim, von festem-Entschluß; kqlpa pqlskäm (kjeyac), (zu einer 
Frau,) die an-Gewinn-denkt ; oder am Schlüsse das flektierte Suffix -um aufweisen, wie 

■ ptänkqt, Buddha (eig. der Buddha-gott), und wlänkai, Indra (eig. der Fürst-gott) sind schon der Form 
nach so fest verschmolzen, daß wir sie nicht mehr getrennt haben. 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I, b 



— X — 

äkgr^ asnum, mit Tränen -in-den- Augen ; tsopals kärme kapivmuin, mit großem-geradem- 
Körper (= Skt. brhadrjngätra); ska tampcyum, zehn-Kräfte-habend (= Skt. dasabala); lant 
ne wäknuniinäs, die so-beschaffenen (fem. ac. pl., = Skt. eiädriäli). 

Nicht abgetrennt haben wir dagegen da, wo durch Sandhiverschmelzung Vokal- 
kontraktion eingetreten ist. Das Tocharische duldet zwar gewöhnlich den Hiatus zwischen 
auslautenden und anlautenden Vokalen, aber, besonders häufig in metrischen Texten, 
finden sich auch Zusammenziehungen (Beispiele siehe weiter unten). — Ferner haben wir 
nicht abgetrennt das enklitische Pronomen der 2. Person et, wenn es durch lautliche 
Assimilation mit dem vorhergehenden Worte eine engere Verbindung eingegangen ist, 
z. B. tässi aus täs et, es möge dir sein; wmäsamasH aus zvinäsamgs et, wir verehren dich 
(metrisch verkürzt erscheint sogar wi7iäsamsi). Die aus iikql st, laut si entstandenen 
iiäkci, göttlich, himmlisch, und läiici, königlich; die aus den Ordinalien auf "int mit si 
hervorgegangenen Formen auf ''«/«, ebenso kjeiici, fraulich, aus kji + si und smenci, 
sommerlich, aus sine + si sind so verwachsen und zu neuen Wörtern geworden, daß sie 
nicht mehr getrennt werden konnten. — Eine besondere Schwierigkeit bereitete uns die 
schon erwähnte orthographische Eigentümlichkeit unserer Handschriften, daß nicht regel- 
mäßig, aber doch häufig beim Zusammentreffen von gleichen oder homogenen End- und 
Anfangskonsonanten nur einer geschrieben wird, also z. B. ipatmäm für ipat ttnätn, tuh- 
käpiinne für tunk käpfinne, tiinsärsqssi für tunk särsassi, snäymeskeysä für pli äymes skcysä, 
klyantäkim für klyant täkini, klopäslis für Mop päslis, nefici für nenc ci u. s. w. '. In diesen 
Fällen, wo die Worte nicht voneinander hätten getrennt werden sollen, ist unsere Aus- 
gabe nicht konsequent gebheben, was darauf beruht, daß wir einzelne Fälle erst später-, 
aber gewiß auch jetzt noch nicht alle Fälle erkannt haben. Bei dem Zustande der Texte 
und dem gegenwärtigen Stande unserer Erklärung bleibt es eben noch vielfach zweifel- 
haft, ob Haplographie vorhegt oder nicht. — Auch bei der oben besprochenen Konso- 
nantenverdoppelung bleiben einige Fälle, in denen die richtige Trennung nicht .sicher ist. 
Nur selten hegt der Fall so günstig wie in Nr. 253a, 3, wo nur die inzwischen gefundene 
uigurische Übersetzung dieser Stelle die richtige Abtrennung puk cemm äsäm gewährleistet. 
Es mögen nun noch einige kurze Bemerkungen über die Metrik folgen. Das Thema 
kann hier nicht ausführhch behandelt werden ; wir behalten uns aber eine zusammenfassende 
Darstellung vor, die zugleich die Tatsachen aus dem Dialekt B mit umfaßt. Die tocha- 
rische Metrik scheint selbständig dazustehen und nicht der indischen entlehnt zu sein. 
Ihr Prinzip ist die bloße Silbenzählung. Ein Rhythmus ist vorhanden, aber Längen und 
Kürzen scheinen nicht berücksichtigt zu werden. Streng gewahrt ist die Cäsur. Die 
vierzeilige Strophe ist die Regel, nur einmal (in Nr. 299 b) scheint eine fünfzeilige Strophe 
vorzuhegen. Der Strophe wird ihr Name vorangestellt (im Lokativ). Diese Namen sind 
meist dem Sanskrit entlehnte Worte; nur in einem Falle {haiinaplutaiii, Nr. 17a, 5; 256a, 3) 
jedoch ist der Name auch der eines Sanskrit-Metrums, aber es ist anders gebaut als dieses. 
Es gibt gleichmäßig und ungleichmäßig gebaute Strophen. Am häufigsten sind die mit 

' Nr. 312 b, 5 ist wnrptiptamar^ fllr worpuftamar^ verschrieben, es steht filr Jnorpuf f/amar^. ' ^'ergl. 

die Verbesserungen und Nachträge. 



— XI — 

vier je 12-, 14- und i8-silbigen Verszeilen, seltener solche mit vier Zeilen von je 17 und 
25 Silben, einmal scheinen 15-silbige Zeilen vorzuliegen. Ferner kommt eine Strophe 
vor mit abwechselnd 12- und i5-silbigen Verszeilen (in Nr. 227/8 ff.). Ganz ungleichmäßig 
gebaut ist das häufiger auftretende Metrum mit dem Schema 20 + 22 + 10 + 15, während 
das erwähnte fünfzeilige Metrum den Bau I3+I3+I3 + I3+2I aufweist. — Der i2-silbige 
Vers hat entweder zwei Cäsuren, nach der 4. und 8. Silbe, oder häufiger nur eine nach 
der 5. Silbe. Der l4-silbige Vers hat die Cäsur stets nach der 7., der 15-silbige ent- 
weder nach der 5. und 12., oder nach der 7., oder nach der 8. Silbe. Der 17-silbige 
nach der 6. und 12., der iS-silbige nach der 7. und 14., der 25-silbige nach der 5., 10. 
und 18. Silbe. In der ungleichmäßigen Strophe von 20 -f 22 + 10 + 15 Silben zerfällt 
die erste Verszeile in 4 Abschnitte von je 5 Silben, die zweite in drei von 8 + 7 -f 7 
Silben, die dritte in zwei von je 5 und die vierte in zwei von 8+7 Silben. Bei der 
fünfzeiligen Strophe hat die 13-silbige Zeile einen Bau von 5+8, die 21-silbige einen 
solchen von 8 + 8 -f 5 Silben. — Während gleich gebaute Strophen in verschiedenen 
Texten auch mit gleichen Namen wiederkehren, ist andererseits auffallend und bisher 
nicht geklärt der Umstand, daß bei anscheinend ganz gleichem Bau verschiedene Namen 
für dasselbe iMetrum auftreten, z. B. für die in 4 + 4 + 4 geteilten 4 x 12-silbigen Strophen 
die Namen kiiswam, cäcäkkinam, chandakanivartnatn, madanabhäratam; für die in 
5+7 geteilten 4 x i2-silbigen Strophen die Namen etwam, maitram, sämnemam, 
harhiaplutarn u. s. w. ; für die aus 20 + 22 + 10 + 15 Silben bestehenden Strophen die 
Namen änändärbiam, devadattenam, siibhädrenam u. s. w. Vereinzelt begegnet sogar der 
gleiche Name für verschieden gebaute Metren, nämlich paryacintäkam für 4 x 12-silbige, 
in 4 + 4+4 geteilte (Nr. 147) und in 5+7 geteilte (Nr. 394); ferner haben wir unter 
den Benennungen tusitabhavnam wr\6. pancmMu sowohl 14- wie 18 silbige Strophen. Ersteres 
hat 4 X 14 Silben in Nr. 16 und 68, 4 x 18 Silben in Nr. 257; letzteres ist 4x 14-silbig 
in Nr. 261 und 279, dagegen 4X i8-silbig in Nr. 255, 298 und 339. 

Zur Erzielung des Rhythmus werden zahlreiche Kürzungen und Verschmelzungen, 
und andererseits Zerdehnungen vorgenommen, wodurch sich metrische Partien merkbar 
von den prosaischen abheben. Nur einige Beispiele seien hier genannt: tässi für tä aisi, 
sloko für ila oko, p'iäncäm und sny äncäm für sfii äiicäin, snälak und sny älak für sne älak, 
tiinkyärific für tiinkyo äriiic, aviokyopsi für aniokyo opassi, käswonuinskune für käswotie 
omaskune, einer akmal für cii'icär akmal, poncn ärkisosi für poucäm ärkisosi, bnälunyam für 
Imäluneyam, WiHäsbie (zweisilbig) für zvinäsliine^ mskalar für maskatgr, kapsnam für kap- 
iiünani ; andererseits pattänkat und pqttäfläkqt für ptänkgt, äksisamäm für äksismäni. 

Über das Aussehen, die Erhaltung und den Inhalt der Texte, oder richtiger 
der Blätter und Blattfragmente, die wir der Bequemlichlceit des Zitierens halber einzeln 
durchgezählt haben, orientieren unsere, freilich sehr kurzen, Bemerkungen zu den ver- 
schiedenen Handschriften-Gruppen und Einzelblättern. Der uns zu Gebote stehende 
Raum erlaubt es uns nicht, hier noch näher auf den Inhalt der Texte einzugehen. Es 
sei nur im allgemeinen bemerkt, daß es sich fast durchweg um Übersetzungen aus der 
öuddhistischen Sanskritliteratur, und zwar vornehmlich dem Kanon der Sarvästivä- 



— xn — 

dins', aber auch nichtkanonischer Werke, Kävyas, Dramen, Spruchsammlungen (Udäna- 
varga), Stotras (darunter Mätrceta's Buddhastotras) u. a. handelt. Selbständige tocharische 
Produkte liegen, wie es scheint, nur in den Einlei tungs- und Schlußstrophen oder sonstigen 
Bemerkungen der Übersetzer oder Schreiber zu den Übersetzungen vor, vgl. Nr. 1 27 a, 3 f. ; 
142 a, 4ff.; 226b, 4— 230 und 236— 238^; 251 und 252; 302b, 7 i.; 303; 306; 311; 344a, 
2; 355b, 3f.; 372 Q); 391b, 7; 400b, 6f. — Vielleicht sind ebenfalls hierzu zu rechnen die 
Blätter Nr. 358 (das ganz den Eindruck der Beschreibung eines Gemäldes macht) und 382 
(Widmungsstrophe der Stifter zu einem Buddhabilde), sowie das Beichtformular Nr. 371. 
An einigen dieser Stellen begegnet uns eine Reihe von Eigennamen (s. Nr. 127 a, 3; 
142a, 5ff.; 302 b, 7—8; 303a, 6— b, 2; 344a, 2; 355b, 3; 382, 3; 400b, 6—7), die meist 
durchaus untocharisch klingen und vorläufig überhaupt einen ganz fremdartigen Eindruck 
machen, da sie sich auch aus dem Uigurischen und Chinesischen bisher nicht erklären 
ließen. Namen mit, dem Tocharischen fehlenden, Aspiraten, wie hkuttcm 302 b, 8, 
hkhuttem 303 a, 6, hkhätum 399 Einl., hkhonänc 382, 3, tenkohkh 303 a, 7 u. a. erweisen sich 
schon dadurch als nicht tocharisch. Bei ieri (302 b, 8, 303 a, 6) und oppatyuti (303 a, 6) 
könnte man an stark entstellte Skt. iri und täpaladyuti (da toch. oppal = Skt. iitpald) 
denken; vielleicht ist auch eine Zusammenstellung von kättum (302b, 8, 303a, 6), hkhätum 
(399 Einl.) und pai (303 a, 7, 400b, 6) mit uigurisch qatun, Prinzessin, und bat, der Reiche, 
erlaubt. Das Auftreten so verschiedenartiger fremder Eigennamen und Titel in unseren 
tocharischen Texten darf uns aber für die T'ang-Zeit nicht besonders wundernehmen, man 
vergleiche nur die Namenlisten, welche F. W. K. Müller, Ein Doppelblatt aus einem 
manichäischen Hymnenbuch, Abh. BAW 1913, p. 3i2ff., aus einem manichäischen Texte 
in soghdischer Sprache zusammengestellt hat. 



Die Titelblatt- Vignette zeichnete uns Herr Prof Grünwedel auf unsere Bitte mit 
bereitwilliger Freundlichkeit, wofür ihm herzlich gedankt sei. Das Original befindet sich 
im Museum für Völkerkunde, es stammt aus der Höhle 2 in Sängim (vgl. Grünwedel, 
Bericht über archäologische Arbeiten in Idikutschari und Umgebung, München 1905 = 
Abh. K. Bayer. Ak. d. Wiss., I. Kl., XXIV. Bd., I. Abt., p. 123 u. Fig. 117). Die Über- 
schrift 3 lautet in Transkription: Hsya guru äcärya ^ilacandra a[g]neya. Das Buch, in dem 
der Mönch liest, trägt im Original die Aufschrift: prakfirtjajka skandJuika = vermischter 
Abschnitt — ein Titel, der auch für die nun folgenden Bruchstücke buddhistischen 
Schrifttums aus Zentralasien recht passend erscheint. 

Berlin, im Oktober 1920. 

E. Sieg 
W. Siegling 

' Vgl. S. Le'vi, J. As. 1912, scr. X, t. 19, p. loi ff., und ebenda 1913, ser. XI, t. 2, p. 353; Lüders, 

SBAW 1913, p. 872; ebenda 1914, p. 93. — Die Kenntnis der chinesischen Übersetzung des Sarväslivädi-Vinaya 

ist uns leider bisher verschlossen geblieben. * Vgl. Sieg, SBAW 1918, p. 560 ff. 3 Hier mit geringen 

Ergänzungen, vgl. auch Senart, J. As. 1900, sir. IX, t. 15, p. 356. 



No. 1—54. 

Diese Stücke weisen sämtlich denselben charakteristischen Schriftduktus auf, sind 
also als die Reste einer Handschrift zu betrachten. (Zweifelhaft ist nur No. 54, vgl. das 
dabei Bemerkte.) Fundort dieser Hs. ist die sog. „Stadthöhle" in Sorcuq '. 

No. I — 25 (vgl. die Tafeln I — 13) sind als ein zusammenhängendes Konvolut 
gefunden worden. Die Blätter sind fast vollständig, nur ist bei allen der rechte Rand 
gleichmäßig durch Brand beschädigt, wodurch in der Regel I — 2 aksara auf jeder Zeile 
mit verloren gegangen sind. Die linke Seite dieser Blätter ist durch Einwirkung 
von Feuchtigkeit sehr zermürbt und das Papier teilweise zerbröckelt, so daß bei allen 
Blättern kleinere, bei einigen auch größere Beschädigungen eingetreten sind. So fehlt bei 
No. 22 der ganze Blattanfang bis zum Schnürloch; No. 24 u. 25 bestehen aus mehreren 
nicht zusammenhängenden Bruchstücken, deren Zugehörigkeit zu dem betreffenden Blatte 
nach dem Inhalte erschlossen wurde. Eine Anzahl der übrigen Blätter ließ sich durch 
Zusammensetzen mit kleinen, schon beim Auffinden oder beim Transport abgebröckelten 
Fragmenten wieder mehr oder weniger vervollständigen. 

Die Blätter lagen, wie der Inhalt ergibt, in ihrer natürlichen Reihenfolge. Für 
No. I — 13 wird dies auch durch die am linken Rande erhaltene Blattzählung bestätigt^. 

No. 26 — 54 sind kleinere Bruchstücke aus verschiedenen Partien der Handschrift. 

Die ursprüngliche Größe der Blätter betrug ca. 12,7x42 cm, mit einem Schnürloche 
10,5 cm vom linken Rande nach der üblichen zentralasiatischen pothi-Form. Jede Seite 
ist mit 6 Zeilen zu ca. 32 aksara beschrieben. 

Ein Titel des sicher mehrere hundert Blätter umfassenden Werkes ist nicht er- 
halten. Nach den vorliegenden Resten gehörte es jedenfalls zur Literaturklasse der Avadänas; 
es erinnert in seiner Anlage an das Mahävastu, mit dem es auch inhaltlich verwandt ist. 
Von den Blättern 1 — 25, über die sich allein etwas sagen läßt, enthalten nämlich No. i — 17 
fast das ganze „Punyavanta-jätaka", das wir aus dem Mahävastu 3 und dem Bhadrakal- 



' \'gl. Grünwedel, Altbuddhistische Kuhstätten in Chinesisch-Turkistan, pag. 206, „Höhle 9". ' Die 

von No. 1 5 an beim Schnlirloche sich findende sekundäre Zählung ist ganz unzuverlässig. Sie stimmt nicht zu 
der Zählung am Rande, zählt das inhaltlich sicher in die Reihenfolge passende Blatt No. 19 nicht mit, und weicht 
auch sonst bald von der originalen Zählung ab, bald stimmt sie mit ihr überein ; vgl. die Blattanfänge No. 29 ff. 
3 III, 33—41- 

Sieg u. Siegling-, Tochar. Sprachresle. I. I 



pävadäna ' kennen, allerdings in einer von diesen Quellen ganz abweichenden Gestalt. 
Während dort jeder der fünf Prinzen seine in einer Strophe gepriesene Tugend durch 
eine Tat als die vorzüglichste zu erweisen sucht, was ausführlich erzählt wird, läuft die 
Erzählung in unserer tocharischen Rezension etwa folgendermaßen : Rüpavän, Viryavän, 
äilpavän, Prajfiavän und Punyavän preisen jeder seine Tugend und führen den Beweis für 
ihre Vorzüglichkeit durch Erzählungen und Sprüche. 

Unser Fragment beginnt mit den Worten Viryaväns, der an der Geschichte des 
Bodhisattva Sarvärthasiddha den Vorrang der Stärke dartut. Dieser Bodhisattva über- 
windet vermöge seiner Stärke alle Gefahren des Ozeans und erhält von dem Könige 
Sägara den Cintämani. — Silpavän zählt die durch Kunstfertigkeit zu erlangenden Vorteile 
auf und führt dazu die Aussprüche „großer Lehrer" an. — Prajfiavän beweist die Über- 
legenheit des Wissens über die Unwissenheit an der (Tier-?)Fabel von KrosavatI, und 
durch drei weitere Erzählungen sodann, daß ohne Verstand auch rüpa, virya und silpa 
ziemlich wertlos sind: die Geschichte vom Mechaniker und Maler (vgl. Schiefner, Mel. 
Asiatiques VII (1875), p. 521), die Geschichte von dem starken, aber einsichtslosen Rävana, 
der den verständigen Rat des Vibhisana mißachtet und dadurch zugrunde geht, und 
endlich die Geschichte von den vier kunstfertigen Freunden, die, ähnlich der Paiicatantra- 
Erzählung, aus den Knochen, die sie finden, einen lebendigen Löwen herstellen, aber 
sogleich von ihrem Geschöpf aufgefressen werden. — Punyavän zählt die Vorzüge des 
punya auf: durch punya allein schon kann man alles übrige erreichen und es ist unver- 
gänglich. 

Der Wettstreit der Fünf endet damit, daß sie beschließen, ein anderes Land auf- 
zusuchen und durch eigene Leistungen die Wahrheit ihrer Behauptungen zu erweisen. 
Diese Leistungen, die im Mahävastu den Hauptteil der ganzen Geschichte bilden, werden 
hier nur in je einem kurzen Satze berichtet. Die ersten vier erwerben jeder durch Aus- 
übung seiner besonderen Eigenschaft Vermögen, während Punyavän König des Landes 
wird. Als solcher beruft er seine Freunde vor seinen Thron und führt ihnen an seiner 
erhabenen Stellung vor Augen, wie sehr das punya alle übrigen Tugenden überragt. — 
Es folgt der übliche Jätaka-Schluß: Buddha erklärt die Personen dieser von ihm erzählten 
Geschichte als frühere Existenzen seiner Umgebung und seiner selbsf. 

An diese Erzählung schließt sich vom Ende des Blattes 17 ab eine neue Geschichte 
an, deren Hauptperson neben Säkyamuni und Änanda der „Kuntistsek" Brhad(d)yuti ist. 
Diese ist uns aus anderen Quellen nicht bekannt, der Gedankengang, namentlich infolge 
der zunehmenden Lückenhaftigkeit des Textes, auch nicht deutlich genug, so daß wir 
nähere Angaben darüber uns einstweilen vorbehalten. 



' Vgl. S. von Oldenburg, Zapiski vostoänago otdelenija Archeol. obäCestva, VII (1892), p. 240. — Die 
Fassung des Bhadr.ik. bietet nur eine metrische Version der Erzählung im Mahävastu. — Für die freundliche Über- 
lassung des von v. Oldenburg benutzten Ms. des Bhadr.ik. sei der Societ(S Asiatiquc in Paris an dieser Stelle gedankt. 



— 3 — 
No. I =Tm S 72. I 

Trägt auf der Rückseite die Blaftzahl 65. 
Vorderseite 

1 j«i i'iom^ klyu tsrasissi säk^ kalymentwam satkatqr^X yärk^ ynäiwmne nam poto tsrasmneyä la 

pnkQl kal(pnä)- 

2 / Xyuknäl ymärqk yäshncäs^ kqlpnäl^ ymärak yäthmeXi tsrasiisi mäk fiispabitu tsrasisst 

mäk^ — 

3 ssefif^ XUQinsaic"^ yäs/iq^ israsisac^^ knmsenc\ yärkant^ tsi'asisac\Xtsrasin waste^ zvrasafssi) 

4 israsissi niä praski nas^ X Uiinyo käsu tsrassitne pjiavi pniccamo ni palskam { 3 || tsrasmneyo 

tqni(-)e - 
h S-- stani'- siddhärthes länt^ se sai-värthasiddhe bodhisattu'^ sämudram kärp^ nemi sini prafikä 

yef^ iiemi 

6 ~l.i- särth'\ jainbudvipac'\ pe yämurai^ ipql koiiisä kfiukac wram kqlk^X i^Gi komsä 

pokenä (-) 

Rückseite 
1 [IkJ^ ipql komsä lyoiiiam kqlk^ ipqt koinsä zvä/is^ pqlhväyo opläsyo wram oJ)/qf^ oplä 1 b 

kärnm[a]l (-) 

2 ^^ pqil kursqrivä ärpläsyo rarkusäm ikanä kqlk^ X tlUSi^ räkstsässi dvipam yei^ tmqi^ 

yaksäisi 

3 baladvipam yef^ /w?«f^ st7i>ar wäknä ärsläs lo farkuncäs^ isanqs^ kcäk^ itwar zväknä spe - 

4 sqklumtsäsyo sopis^ sägares länt^ läüci wofi^ pä£qnläs^ iäwcs^ empeles (•)ä - 

5 f^ äsiik kqtkorqi^ sägareni läfitqi^ cindämaiii tvmär iorini kqlpät^ poncäni jambndvipis^ e - 

6 rne'^ zvaxvik^ slak^ ikam \\ sämncrnam'i \\ mäski kqikälqm klqnkeüc'\ tsrasiü smnuddrqX 

traidhätuk^ sam[s] . '° (tsra)- 



No. 2 = TIUS 72. 2 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 66. 
Vorderseite 

1 ssuneyo ktqnkenc'\ krams'^^ X kqlpnäntqr torini piiltisparqm zvärnaltse X mä pqrmät^ tsrii 2 a 

yärm^ yätal ya -" 

2 tsrassuneXi ü '«« taprem sani poncäm samsäris^ kärtpac'*^ säspqrliüu älak ivram nai^kos 

ne äläfsuj- 

3 jte X kyahe nes wrasaiH sne wäwlesu sne psql^ klu sivätsi sc^^ kalpavrkiqntwam änvar pa - 

4 tk[ä]nt^^'^ [wsjälu yetweyntii waslatn seiicäin^ äläsäp^ klu kropluneyä kalpavrkiq[nt] . . 



' Erg. zu iästi. ' Sieht aus wie -oasne; alle übrigen Stellen sichern aber die Lesung mit t. 

3 Hier fehlt die Zahl 2. Das Metrum der beiden Strophen hat 4X14 Silben. 4 Wahrscheinlich: tgnme nes 

prastam „so in früherer Zeit". 5 tttt korrigiert aus tva. <> kalkf 7 Oder <'ä(m)? 

' Vielleicht zu ckrornc zu ergänzen. 9 Metrum, 4X12 Silben. "" Erg. zu samsär. " yafsi? 

'» Oder: tkunt^? 



— 4 — 

s - kgnlgm^ kappäil päkqr läkarain^ snc iväzvlcsu snc psql^ klii naklgm^ smvam tulcsmntyo 

[psq]l . . - 
6 r (t)äkatn^ catni äläsiineyis nu israssunc pralipaki^ ' närntsn tamyo Israspme ni [a] 

Rü ckseite 

2 b 1 — [pijk(am) pruccamo pqlskam || iüpaväm trqnkqi^ aniok wrasaisi pjiain pruccamo kyalte 

II ku7na 

2 — * II käsii fiom^ klyu amoktsäp^ kqlyme kqlymc sqtkatqr^ X yärkä yäinql^ mqskalqr^ polal^ • r • 

3 pal^i wrasassi X päsniäm nispal^ lo nqkiql^ war por läs'\ lysi viile kqrsnenc''\X (ii'tok nu -^ 

* nGkuastrq ni Spalts ^^ skam amok^ tsmär^X i |1 kosprem kosprein skain ne amokqts^ aino - 
5 wram^ pyiUkäUqr^ X tnprenqk tqprenqk^ pqn pqrkowäntu mqskavitrqin X sas pqrko nam 

wäwlem wraiji^ 
8 pyiitkqi^qm^ wät^ aviok^ statniul käcke mqskalrqm trit^ lurassä?^ ortunc kqlpnätrqXHärt^ 
äklq(slyej- 

No. 3 = Tni S 72. 3 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 67 
Vorderseite 

3 a 15 pqni^ skain akqnitsune pqt ^qlpälune si pqrko mqskalrqm waft^ Imäluneyis näkcy ärkisosi- 

2 s^ skam tsmär nätsu') amok^ tqmyo tqm^ säwes^ kqssissi tarn ne ivetvnu \\ surisinaiti^° || 

aniok ne - 

3 kqlyitqr^ tmas tiispaliu^^ kropitqr^Xkäkropnmt nii nispalntu sakk als^ shvar päk yämitrqX 

so(m^) 

4 päk wastavi luärpitqr ivunyo wlesant^ zulesitqr^ X iQrki üätse pqlkorq?^ slärcäin '^ käsu tä — 

5 trq [X ij sas^ zt'är tkanac''^ wies wät nu semql pä^ql^ trit^ kiiryar^ X stärt nu semql^ 

tsmäslune pqnt^ - 
6 ikqii^ tälne^'i X '^vaU^ hnälunyam iosqs^ iqk^ ritivo kus ne päkasyo X nispal pqn . . - 

Rückseite 

3 b 1 caini wies yä^^ kqlymeyä X 2 tarn ne kropmäm nispalntu ykoni oseni samamtqr^ X 

inqmt ne 

2 7ie lyälyoryosos pat nu J moknac nispal^ mä läsql^ mä su ypeyä mska}itäsac''\^ X *nä 

empe -'■» 
3 omskeinsac'^^ mä pe tampe2vätsesac''\ X 3 yalqm wramvi ats^ skam yäniii^ mä yalqm wram^ 
mar (yä)- 

* mii^ X yalqm wram^ ypant^ wrasom tiu pqlka? mqmt ne sqlpmäm por^ X P^i süassesä ortäsä — 

' ti nachträglich eingefügt. ' Metrum von 4X14 Silben. Der Name kommt sonst nicht vor. 

3 Vielleicht kropal? 4 Erg. mä? 5 Der Viräma-strich felilt im Ms. 'J tka nachträglich eingefügt. 

7 Lies: amokas tatmu. ' siel 9 Lies: nämisu. 1° Metrum von 4x14 Silben. " Lies: 

nispalntu! " sie! '3 Oder fälunc zu lesen? In jedem Falle metrische Verkürzung für tälune. 

■4 Erg. »Ic (?) 



— 5 — 

5 emtsu czual^ ärlä X ptik^ süassesam ywärckä sam^ kayurss oki tiiq^ spänte 4 wawurqi^ 

el^ wä 

6 £^ mamt ne äsäm sam^ pkassäl^Xwlaluyis^ akglyme^ kalkai ivrasom^ kupre neXyomnäs 

lame üä ^ 



No. 4 = TmS 72.4 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 68. 
Vorderseite 

1 yätluneyo sne näkqm^Xiainyo ainok ni pqlskam pjiam pritccamo wrasasilX 5 II prajnaväm 4a 

traiikai^ mä taf-J 3 

2 sam älak luram^ ärkisossis^ käsii ypant^ naf^ kos nc knännmne kyalte äktsune^ puk^ 

omgs[k]e'(-) 5 

3 s wranmässi puk^ käryapqmtwässi satkäbmeyam. tsmärnämtsu knänmune nu äkntsimeyis^ - (-) 

4 rsnänt^ mamt ?ie krosavati notnä okar nas^ äntäni tkanä ne sgm^ tsmär kqrkiiäi^ Imgss 

aci kr[o](-)i 

5 - nam ^ lok^ or^ oktsimm pan kqnt^ kasas kros mqskatar kros'\ oksininurqi^ kotluneymn yä{^ 
6 ^^ nunak^ koni yatqr^ tmqss aci nmiak^ kros'^^ oksis^ nunak^ nmä käkorqi^ — 

Rückseite 

1 (-) kros"\ oksii^ tarn ne tiryä oksismäm okäk^ kqnt^ knrtsni tkanani lok^ satkatrq || 4b 

^•«9 

2 - - f-js penn käkos penn krosavati X isru kitc yärmam lipos nmiak^ nprenqk^"' oksis^X 

tarn nek^ - 
s kntsä -" käkostus pe päplqhkus peXtsm ke kqlpos^ njiak^ sqtkamt_qt\ omqskenam J / jt ht- 

4 mavafit^ sidam nu vacraumkhc wäl nas^ äntä ne sqm^ trä skasqin säiji^ krosavatt ofkaj- 

5 r^ pjkas puk^ nkaluneyam yäs^ tarn nek^ nsam^'^ äkntsuneyis^ cämpluueyä ivrasan pu^^ 

oniqsk[u](ne)- 

6 yntwam puk käryapqniiivam skarri sqtkäluneyatn yäs^ äntä ne nu knänmune siiii vajrainu- 

khenyo äkntsune - 

No. 5 = TinS 72.5 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 69. 
Vorderseite 
1 krosavati tätrqs täs täm prastam puk käryapqmtzväsii nkalune jnqskatqr^ puk pqrkowäntiväiü 5 a 
skam sqtkä(lu)- 

' Eine Silbe fehlt im Metrum; es muß jedenfalls lulaluneyis heißen. ' Vielleicht zu itäktaHi zu erg. 

3 Vielleicht zu laprcm zu erg.; cf. z-t, 2. 4 Richtig: äkntsune. 5 Erg. viell. zu omaskcnäs. 
' Erg. viell. zu tsmär kgrsnänt. 7 Erg. viell. zu ki-osä^. 8 Viell. zu tkattam zu erg. 

9 Metrum von 4X12 Silben. Vielleicht: kusTvami 1° sie! Sicherlich für tfrcnqk^= Igprc. 

" Erg. viell. zu äkntsäiiä^. " Richtig tsain zu lesen? 



2 ne mqskatar^ tqmyo knäiwmne wrasasii pjtani priucamo ptik käswonenwässi'^ tsmär iiänt- 

tsu 11 täs penu (wraj- 

3 som^ aranipätyo kaknu Ikälsi käsivc knänmune ats^ viä täiqvi tq/>ra>i ats^ fial^g; ■ am 

* tsekc st pekc si pai^ arqtnpät täs Um käpmine- arqssi cämpq^ pqrko yatsi nu mä - 

^ - is^X mqmt HC älyäkyätn prastani älak sam pekant^ yamträcäres^ wastä lokit ycf^ tmsi 
i3Ui^ yamträ(cä) 

* ~ (~) (pe)kqntäm piik wäknä yärkä yäviurqi^ oseüi pkqntqk luaslam lake raksäm kuncm'> 

sim iq(lyp • ) - 

Rückseite 

5 b 1 [• säiii] yantqr sinäiii sondnäm skam lamqi^ lyalymärn säm^ canii sla iväklasurne oki 

käwäll • 

2 - yämqlyo tsaram enitsus pam ypäm tarn nu mqnt_^ wäknä || sämnerttami \\ prosmhnn oki 

säm^ tsru £qi^ Ikä —^ 

3 säri lyäk^ % Vintsratsi oki mä pläc crankqs^ viä karyä X sla tunk oki nu rqsnä poke fpatji) 
i ypainäni J pontsäm kapsiriM^^ omlyi xviksä pekqntäp^ X ^ \ tItiQls. i^'Ji\ pekant^ äkntsu(ne)- 

5 yo täm^ or sittäin soininäJiain ynes soinim sim inte kqlpo äiimaslakk ais^ pqltsqnkäi^ o(te tq)- 

6 p)-em käwältune otc tqprem kjencim mqsratsuneyo prosmune |j soktaml \\ mä sokyo lkä$^ 

kä[m •] — 

No. 6 = TUI S 72. 6 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 70. 

Vorderseite 

6 a ^ [c] mä nu yutkos^ klyom^ io ili { räsas poke pam ypamäm sumnätr oki cxvatikeyam % tvOsqn- 

kätqr tsni pqsnam pro * 

2 r tmqk^ mustätrq % mqsratsi pe süikek nu kätkq^tqr fii tunkyärinc"'^ 9 J / j | kuss assi säs^ 

yani träcä(res^) 

3 (mqjskatqr saf\ ckäcar^ cpe säm epe spaktänik^ epe niqkk oki lokit^ kakmus iiäin J mä '° 

4 talyi se^^ lokit_^ lotäpqk^ yärk yatsi wät_kqssi sokyo nu yainträcärc nsam p^fiolyune 

6 lalqksu kuc ne täf^ tarn ne krqintsonäfu ionmiänt snäkyäm ttsassäl tqrko tmqi^ pekant^ 

enkql(')o 

6 s iäi^ scivimtrq potqk panwtsi Ick yaf tarn nek^ sominänac"^ Ikämäm änniaslakk 

ats^ — r-;" 

Rückseite 
6b 1 -^[1 apjtsaradarhmm^'^ || mar tqf^ tunk^ sili ahnalyo nqi^ trikqssi kakmu ynef^X kupre 
wa 



' Richtig: "»(«ftt/äii;. 2 = tui'ilt Izäp". 3 Erg. zu raw/of. 4 üc ! Richtig liuflcit «1 

lesen. 5 Metrum von 4x12 Silben. '' Erg. viell. zu Ikümclm. 7 Metrum von 4X14 Silben. 

' Erg. viell. zu fropmahur. 9 = tunkyo -{■ äriad " Erg. vidi, zu mH nu yäialyi? ■' Erg. 
viell. paltsgnliäi^! " Metrum von 4X14 Silben. 



2 - . ß . - s yärkassi päkgr hiios^ } än'ilc sinani yär sinne kos nc täsac niä yärsmär^ X mä tii spatn - 

3 / niyi^lar skain pain ypaniäin säs lälamskä X i \\ nnnak^ pqltsqhkäi^ tsopaisatn ilätse pqlko - 

4 - 1 7nä nu tg^^ knämnäilcäsii säk^ wäknä kjeimsac tiink^ tsqknätsi tgrkor tarn ne we - (-) ^ 

5 läiici kjeyac''\ päcri inac"^^ msapaintinäp^ snac'\ snasseyäp^ hiac'\ kgssiyäp^ snad\ lyulfär vie)- 

6 via^^ potarskäm kjeyac"-^ kglpa pqlskäin kjcyac\ viäkis^ kqlkälyävi kjeyac\ lyulär päk^ 

(krqni)- 

No. 7 =Tm S72. 7 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 71. 
Vorderseite 

1 tsonänt kj.eyac"'^ sol^ knlypamgntäp^ mä yäl^ tqniyo säs fii sfiasseyäp^ siTi lyutär päk^ skatit -7a 

2 Ist krqmtso nasluneyä mä yätalyi tun 3 iärsassi nunak^ pqltsqnkäs kns nn cämpis^ tarn ne 

krqm(tso)- 

3 näm tani ne tkanä tarn ne tkanä ■* tani ne prastä kqlporq^^ äncäm^ säkqssi kyal mä nqs tä - 

4 tuhkyo pläc wäwim^ kiipre pat nu tsarä nef^ emtsmärqm trnqs pekant^ sla tiihk^ yantqr si(näm) 

5 (io)mine tsarä enitsurqi^ tmqk sqni yamtqr^ wekal^ pkqnt^ pkqnt^ kratswaffl^ sorkvii 

sutkmi klärqm - 

- [m]ä skam täk^ tarn pqlkorqi^ pekant^ wiyoki 5 lakeyä^^ käkqtku änenci pqlkorgi^ 

Rückseite 
\ - • e sokyo nu kakqtwu täkä yamträcäretn kqssinä ote tqprem enklis tampewätsime [o](te tgj- 7 b 

2 (piretnj äkntsuneyis^ einpelune kratsivsam kar wrasoin^ tqprein präkqr tuhk yätntrq sokyo 

nn krancässi kärme (wej- 

3 filune kuc ne Lqm^ trqhkinc"-^ mä nai^ änmarn wrasaiH änma si tme yämu wäs[p]ä - 

4 nu äikäm^ mä na£^ \ \ y/ai/i ^ | [ kratswas^ sutkmqs^ sorkmqsyo mqlkoiicsam syak^ mqtnt ne iii - 

5 ime täk^Xtqin nek^ äy^\ swäl^ puskäsyo mglkoncsam syak^ivrasassi äiinia siniel XkafpsimJ- 

6 nä säs päkqntu pkqnL^ pkqnt^ potka mä tsani na^^ äiicäm^ nomä J mqmt ne krats%usam tii 

tuiik^ tä[k^] - 

No. 8 = Tm S 72. 8 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 72. 
Vorderseite 

1 • n • k^^ kapsnam mskatqr pani hiit^\ trak^ enkql^X i || ^0-f wratn nu yamträcärem kasshiä 8 a 

sfii amokam o(pq)- 

2 siune tisac lalqksu täk^ kyal mä nqs petiu cami sni amok^ Ikätsi äyim^ im<!i\ pekant^ ymä - 

3 r9 lyu wram^ roteyäntu tskorqi^ tämqk^ wse possä sfii äncäm^ sasrnkunt^ knn[k](am spa)- 

' Wohl zu pglkorgf^ zu erg. > Viell. zu wcfiär^ oder zu wewnu zu erg. ? (tarn ne wcnär = ity ähuh ; 

tarn ne wcwüu^ ity ukiawi). 3 Für tunk\ cf. 5^,4. ■» Das doppelte tarn ne tkanä ist wohl ein 

Schreibfehler. 5 yo ist nachträglich eingeschoben; = wiyo -^ oki. ' Metrum von 4x18 Silben. 

7 = $i -{-ime. 8 Erg_ ^y Igm nekt 9 Wohl zu ymär ymar^ zu erg. 



— 8 — 

4 rpyo spinac\ Iqnktnäm pckat tarn nu mqnt^ wäknä || sa4ap^ devadattenam^ || ywonl^ lap^ 
tsrii y[r]c - 

5 asäm tont^ yosnio?^ yivotit^ lymenyo suü^ass atas^ yinäni \ Iqninäm tsargin peyii ärtak^ — 

c kätsyo knnkain sparp^ Spinae lanniäni sasrukiinl^ % wsi yats^ kapünnä ngskoiit^ 

Rückseite 
8 b 1 />' oky äilcäm^ päpekurqs^ käniat lyu wram^ kqlk^ elä X i | tmgi^ ksqr yamträcär • 

2 - nac"'^ ^ kakmurqi^ pqlkät täin^ yantqr sinäm sominäm pkqnt^ pkqnt^ käklosäm pqlkäs^ 3 

ikani ca(vi pe)- 

3 kqtitäm sasrukunl^ spinne Iqnmäm tmq$^ zuiyoki 4 7uak eärk^ klopasu nätntsu trqnkqi^ hä k(ä)- 

4 ryappäkäryap^ ♦ hjlQis, waikai-s^ värtskäffi^ ype siili wrasai^ ^äk sosi käkropu - (-) 5 

5 nc^^ kus täk^ klopasu nämlsu yamträcäre frqfikqs pqlkäe^^ näcki ni klop^ eaf^ ' snrifsinamj ^ 

6 II pekqntässi kqssissi kqssi pekant^ iii nasu J lokil_^ ycs ni yantqr si soniiin canii spa(ktäm) 



No. 9 = Tin S 72. 9 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 73. 
Vorderseite 
9 a 1 ypä X ttitlkyoisi tsis^ sominäm wekat^ yamtqr eam^ kipyo X sruksät^ äneätn^ sqm pekant^ 

lqnkq[l-J 

2 Spinae^ ^ pqlkäc^^ krains^^Xi II wrasan pcnu eam^ peke pqlkorq?^ ynes pqlskam yämuf^ 

trqnkifne^^J 

3 Iiai wäspä käryap täk^ ]| tmqi^ yamträcäre kqssi länt^ e 7 kqlk^ cam^ wram^ länt^ ä(ksi)- 

4 nnä nätqk ähi ype si pekani^ }'^i\ '^'' "^^astä käkqrpu ses^ sqtn iäpqrk^ kip fq — 

ö pi sili äncäm^ sasriikät^ iqs nätkis^ kqrsor täi^ wäl penn peräk^ äinäsäs cam^ turam^ - 
6 - lyu tmq£^ äinäsäff^ ype sifii wrasan kuss ats ne eam^ peke palkän[^ pukis^ ynes [p]e 

Rückseite 

Q (j 1 [t]äk^ Iqmyo cem^ pukäk^ tsärtar^ tmqf^ yamträcäre wrassac Irqnkqi^ niaikam iereär^ 

pii pkämä(e^^) - 

2 [por • s^J ** sparp^ kqrstorqs^ cas pre lo pkämäc^^ tmqs yamträcäre poratyo svarp^ kqrstätsi 

pqknäsäl^ - 

3 j9 pekant^ päkqr lanlii yamträcärem kqssinac^^ trqn^q^^ |l kuswam^° || mar yat^ mar yat^ 

mar slä- 

4 [kjkqr na^l^ yamträeä]-e ^^ X'"^^'' sni posi mar ni peke kan yal^ sne mank^Xpä^kär nar su 

äne(fici) 

' Metnim von 20 + 22 + 10+ 15 Silben. » Erg. vielleicht zu "cän pckgntänac\? 3 s wohl 

fUr / verschrieben ; lies fglkäl_^ ! 4 r= wiyo + oki; cf. 7 «, 6. 5 Viell. zu kskropuf trariiincl^ zu erg. ? 

' Vgl. 3», 2. Metrum von 4X14 Silben. 7 So I Schreibfehler für länlac. ' FUr das undeutliche 

Schlufl-s ist vielleicht /, und das ganze Wort poral_^ zu lesen. 9 Erg. vielleicht zu tmqi. '"> Metrum 

von 4X12 Silben. " cn ist nachträglich eingefügt. 



- 9 — 

5 nes sotre pyävitsär^X ^l'^^f^ P^ke älak pekant^ kyal mä kgrsnäf^X i \\ tarn palkorqi^ pnk^ 

■wra[s •](-) ' 

6 anumäski näintsus karyenc"'^ \ j tain ne wkanyo or si pcke si penu - aranipät wrasaiii tun 3 

käpnioie {-) 

No. lo = Tm S 72. I04 

Die Blattzahl ist nicht erhalten. 
Vorderseite 

1 -5 [^^] mä nu cani [tjam^^ kiiä(nmujiieyäi wärcetswätstmeyä s/h' pat^ älu pat^ tqni 10a 

surmai^ priiccatiine ya(is)i 

2 cäntpai^ X luärsaltsunc pe sii 7 ktiänmuneyäs^ iväjxetstvätsuneyä käripac^^ spamvatra 

mqnil ne — 
3-8 (da)sagrive räksftsjäfssi) tm/^ räment ratgkyo läiik ri worpusäm palkorqi^ pracres^ 

ätnäi ■ - 9 
4 — - syak kä -[p]urq?^ '° Irgt'ikqs mqt yal täkii sgs napcin dasäratlies länt^ sc räm^ si - 

'■> [kg]tkorgi^ läiik ri ivorpu nqm^ canii korpä täpqrk^ kiic cain skenal^ imqs^ - 

6 Z/V^X " klyoslä daJagrivnac^^ trqjlkg^^ || fqlyp"^ vialkenaiu " || kär • 

Rückseite 

1 nti sni wram kqlp[o]rä kätkinäin kglkäl ^qi/iiä iä?^ ♦ süi käri 10 b 

2 XkxiCäs tatnni sqs^ knäinmunc nkalumyac'^^ süi änmes^^^ \\ tarn 

kaklyu(su)- 

3 (rqi^ dajsagrivefs^ knä)nnnineyäi^ wärcetstvätsime präkqr viärngntu sni äsä?ns vaidti - 

4 - • k[o]rgi^ vibhisafn •)(-) '+ akmlä zvaivurq^^ trqnkgi cam partnä tu rätnes^ pai ke ne 

tarn ni (a)- 

5 napqr palonäs trgnkqt_^ ^^ iolä sisäm rämes^ mä esam^ kits ne rämes^ praskmäm tä[c^^] - 

6 - praskvtärqin \\ tjjtqi^ (vi)bh(isa)ne läpp als yayäsknrqi^ ysärqm lyäsniäni luartsyäf^ 

kätgk^ [iwä]- 

No. II =Tin S 72. II 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 75. 
Vorderseite 
1 c*"^ tkain rmonji^ mäcri ksänti yäniurgf^ dasagrives pgikälä läfik riyäs Iqc*^ rämncuf\ H* 
spqrk^ tmqs^ - 

' Wohl zu 7ürasan\ zu erg. ' J>e ist nachträglich eingefügt. 3 Vgl. 5^, 4. •* Nach 

Herstellung der Photographie haben sich noch einige Fragmente dieses Blattes dazugefunden. 5 Von diesem 

aksara ist noch der Haken eines rn zu erkennen. ^ Oder saiji P Das aksara ist verwischt. 7 Vielleicht 

zu penu wrasassi zu ergänzen. * Erg. vielleicht ««^ oder »esä ! 9 Wohl zu ämäiSs^ zu ergänzen. 

'<> Wahrscheinlich: käkropura^. " Vielleicht pnkis^ zu vermuten. " Metrum von 4X14 Silben. 

'3 Hier fehlt das sonst am Strophenende stehende J /. '4 Ergänze zu vibhimnes^? 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I. 2 



— 10 — 

2 M^ atrg vibhisaiiem abhisek yämgs^ ncsäk^ läiik riyain lankeivarem fiornä länltme wsäni 

Lam^ (su)' 

3 rmai^ dasagrive Üa ämäsäs^ pukyo lo är^ \ \ niskramäntain ' l j ivartsi kroplyäm prastä (wa)- 
■1 risi kot^ rävane sne knännmneyä \ nati eslyäui prastä nati kot^ räkstsässi vibhi(sa)- 

5 7t[cvi] - £/^ X kglymeyä efilune kempai\ eintsät^ praa'i nakt_Q'li kqrparqm % spgrkäm vibhisane 

spqrkäm [k •] 
6 [u]e nakgt^ sla läi'ik ;-/ J / j| kupre pat ?m knänmmte)'äi^ pkgjil^ kiiss als ne natiwä 

Rückseite 

IIb 1 71- nas^ puk igm^ äläsunekk ats^ || amoktse penn knännmneyä?^ wärcetszvätsu(ne) - 

'^ M - [ksj - siinnasik^ stie praft^ sol 7iäksenc^^ mamt ne älyäkyäyi prastani stwar^ amoktse 
älakqmcam (ype)- 

3 yad^ ytsi kqryatsumq?^ ceiji^ tmaui siii sni amokqnitwäsii opqsmne käsivone pä[k]ra- 

4 si ypamäm sas trq/ikqf^ ni aniokyo tq? cämphmc kupre Jie walimtäp^ sni äyäntu (pkq)- 

'•> iit^ pkqnt^ petm käkloncäs kqlpämär^ cesgin nä?^ wnä kaial^ tswäsam^ |j wät trqnkgi^ ägs 

mi ce(smq)- 
a k^ äyäntu pjiäk^ puskäsyo kasal^ malkamqni^ j| trit trqfikq?^ ngs nii cesmqk^ äyäntu swäl_^ 



No. 12 ^ T in S 72. I 2 
Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 76. 
Vorderseite 
12 a 1 ysär yats^ kräm yokyo mamt ne ?ies tqm nek salu pyutkäsmärgm \\ stäri^ trgnkgi^ ngf^ 
skam wtäk^ sämängjn [y •] - 

2 rqrn 3 | \ tmqf^ cem^ älaiji^ zucanls^ amokgntu ynes kgrsnätsi kqryatsumgi^ es lytikrä sgrki 

ymäm hi(iiiava)- 

3 7it^ sulis^ älakgncam lyu lanam yei^ tmam ccm^ siskings^ äyäntu käkloncäs^ pqlkänt^ 

4 ^^4 äleyam zürgttess et yämtsät^ äyäintwä papqrss ats^ tmgk cem^ äyäntu || ilikci panduräi 

'•> nt_^ lokalok^ sulayi käklo? kqrzvamsam % k^^pät-g?^ pctiu Icär sglmäinn oki kasäl^ yeüc^^ X 

kursg - (~) 

6 (-) mamt ne kulypal^ puk tsatvar^ tPyockgs^ piik salu äyäntwä si Iwäiii wäl^X i j| tmgs 

ivät^ 

Rückseite 
12 b 1 - (wrgne)ss et yäintsät^ cesqm^ äyänttvä e£qk^ papqrs^ tmgk cem^ äyäntu puskäsyo kaial 
mglkä -^ ftrij- 
2 [t p](enu cejsmgk^ äyätitu ^wä/^ ysär kräin yokyo puk salu papyutkät_gm tarn ne sgvi^ täm 
prastam pglkäl t[ä] - ^ 

• Metrum von 4X17 Silben. = Vielleicht: auwk .' 3 Wohl zu yäwmärgm ju eigänien. 

4 Ergänze vielleicht zu tmaf sas? 5 fatnUirnnliam ? Metrum von 4X12 Silben. *> Vielleicht täk^? 



— II — 

3 mqnit ne $panyo kliso snc zväsklunc kesär sUäk täs^ \ \ ialyp^^ nuxlkcyatn ' [ j käkropic piik^ s • • - 

4 yti lyäsknani yivärskäsi cacp,feu J k/iso päccäs^ possäsä to lap^ sälyini kolyeyac^^ J äk[aiu] - 

5 ktsäs^ klosäm tsru lalku sasmu sisri koc^^ % säinäiii siskg}^ klisoutäi^ soll ats^ cami wäkam 

?^Ki ' II (ima)- 

6 >f^ stärl^ kulmamtsyo war camä e^gk^ pampars^ tuiak sgm^ potqk paüwmätn sla snvirtbmc 

lakeyäi^ kä(kq)- 

No. i3=TinS 72. 13 

Trägt auf der Rückseite die Blattzahl 77. 

Vorderseite 

1 iktirqs^ kasii yokaiii palkät ccsqm^ aiiioktses^ kälsc kqlytiiäiii cesmgk^ P>ik^ sttuar sälkäs^ 13 a 

pokeyo wa — 

2 £^ poncäs^ kosäm^ täpap^ skam lo 1 1 ylain ^ j | käsu cesini aniok scs^ luäiuekiincäs^ äyäuhaäf^ si - (-) 

3 intän[ta] 3 J siskis^ täpal^ 7nä pglskänt^ läkar^siuätsi sni siskis^ snc knänimmyä J zvävjc[kuJ(Hcä)- 

4 i'^ äyäiitu kropanü^ siskis^ amokyo papyiUkäuUgin J sTii äyänlii siskings^ äyäiittzuässi - 

5 k[a]lar iiakgnt^ % i ] | tgmyo knänvmnc ärkisyam 4 p^kafit spälmcvi kc ne knämmine sgm^ 

Olli ano[l^] (\\) 
6 (pHnya)väm trgnkgi^ kuc nc tarn yas lctkäi\ Ikätsi kmvältuneyis^ tsrassimcyis^ aiiioki[s^] 

Rückseite 

1 palonäs ivcnäs^ ili im pglskam pninliikk ats^ tattam p^feam spähneni kyalte || Jiiskramä- 13 b 

(nlam 5 ||^ - 
2 * okoyä Ikätsi kmvältunc atronci lampcl tingmigl^ klyomgiif^ cmolain kotisvar sät mg[s-]- 

3 /^ ^ yäi^ käsu nom^ klyu % cakravartuncyac iiäkci ärkisosyac^^ pilintu ytär iiäin(tsu)- 

4 nt_^ X krancsasiäl^ iämlunc iiciiiävi yoinnälune yätgi^ siie skc pi'ii X i piiintuyo (tanipe)- 

5 wäts^ yäs wäl cakravartti sla zuartsy ejtreratii X stwar dvipgntwaiii wrasan^^ p'iintiüässi 

okoyä sgiiisc 

nad^^ J /;?/«/« yäiim zurasom^ inä yäs tälorneyain mä yäs tlätseyam Xpni singni ratgkyo yu 



No. 14 = T ni S 72. 149 

Die Blattzah] ist nicht erhalten. 

Vorderseite 



\ - k yäsluilcfäjs^ tgmyo pi'ifij späluX(2 i| tmgjk^ skaiii piliiittvässi sgs^ pukgs lyutär käszvonc 14 a 

ngm^ kuc ne tgm^ inä 
2 poryo tskgiiisamtgr^ mä wäryo sikamtg(r^) mä läncsä pgrtsi yätencf-^ mä penn lyäksä kgrnätsi 

yäteilc^^ - 

■ Metrum von 4x14 Silben. » Metrum von 4x18 Silben. 3 Das Ms. ist undeutlich; viell. 

besser smänl^ zu lesen. 4 Sicherlich Schreibfehler für ärkUosyam. 5 Metrum von 4X17 Silben. 

' Viell. pnintiväsii zu erg., vgl. Z. 5. 7 Hier fehlt das Interpunktionszeichen t- * Erg. vielleicht zu 

maskalf 9 Nach Herstellung der Photographie haben sich noch einige Fragmente die.se.s Blattes dazugefunden. 



— 12 — 

3 - ' skani nc lorasom^ wlal^ lakeyain kliso puk^ wi-askentuyo worpu % snc ime siic kä - 

4 (-) ärkisosfyjac^^ ymäm läf^ täm praslani mä canii ikam tsrassuite wramatn yäi^ 

mä am[o] - 
5 ä ' kä-iüältuiie viä päcar niä mäcar mä sar mä pracar^ mä säni mä sewä/l^^ mä 

wa£i^ fftä nispa - 
fl f sas^ pnik^ ikaiit täm prastam cami tuminain yäf^ || hetup/mlam'i \\ pfii tvaste 

nqin • i - 

Rückseite 

14 b 1 nkq - pni [pjänto piii tsänvsant^ uam % püi praskintu wikquqrn äpäy siiiäs kärqntu pii — 

2 fxj - (p)uk^ cmolwam sqrki y[iq]m c££qm sJiMitu näkciyäs tiapent sinäs^ t pfiimtwassä/^^ 

sam^ iqmß'Jo (-) 
3 (-) oras^ wrasassi mä kqlpäl naf^ % i \\ kuif-^ skani nc pnintu puk^ käswonctihuäs[s]i - 

4 — • m • r ^ nä(in)tsiiiit^ puk yätltiuem[tw]äisi ssi 5 7iämisunt^ puk^ kraücäs^ wrasassi käpfic 

yäimiiU^ kra - (-) 

5 üom^ klyu sqtksciic^^ s^.ka siiii kqrparqm yä - üc"^^ P"^^ klopqiniwam skayi äiiii ypeüc^^ || 

tqmyo lii pnintu p^fiam spä(bncm) 

6 p^^(k)am priucamont^ pqlskam j] tani ne wkqnyo (ce)[in] pqn mqskitärfi^sni sfii cincroneynlu 

wewflurqf^ fmqs^ [nn] 

No. 15 = T ni S 72. 15 

Die Blattzahl am linken Rande ist nicht erhalten ; neben dem Schnürloche auf der Rückseite steht, 

von späterer Hand, die Zahl 70. 

Vorderseite 

15 a 1 ~ ^s ^ älam^ zucac trailkinc^^ ivas^ tsaiii päcri siii käkropunt^ akqmtsimeyänlu wärpnämäm 

mqskitnne siin na - 
2 skam poncäm ypcyatii käkntart_^ pqllänUrq sqs^ wasqm luenlune mä kqrsäl^ ke spälmcm 

ke wärcc äiitä (nc) 
i - s^'^ älu ype kqlkämqs^ tmann ats^ sakk ats^ wasqm wcnlune kqrsäl täi^ tqmyo 

was^ sni - 
4 smäm yalis mosaiii älu ypc pic^^ pos trqhki l_qm ne pyäijigs^ ♦ tmqi^ ccm mqskitän^^ 

päca(r) l • - 

5 ^^ snc akqyitsunc sni ypcyä{^ lok^ ähi ypc kalkar^ |j tviaiit ccm^ lclkä>\ skcmnäin - 

'^(w.q)ikit_^ älakqncain tsopatsqm lurayi candam siiii or lakäymäm palkorqi^ cam sqm^ 

siii zuä 



■ Vielleicht kuc\ zu ergänzen. ' Jedenfalls zu aiiiok^ »lä knäniiuinc mä zu ergänzen. 

3 Metrum von 4x18 Silben. 4 Ergänze vidi, zu tsmär ? 5 Das zweite iü ist entweder nur Schreib- 

fehler, oder es ist davor etwas ausgefallen. '' Vielleicht zu yänic>lc<<^ zu ergänzen ? 7 Vielleicht zu 

nitnak^ zu ergänzen? ' Vielleicht zu was zu ergänzen? 9 In dieser Lücke muß i'iryaväm ge- 

standen haben. 



— 13 — 

Rückseite 

1 /skäs^ lainvo akqmtsiine kropnät^ || iilpaväin penn tsqrk^ rapc yämhmeyo wras[ä] - 15 b 

2 (aka)nt)sunc kropilät^ j [ rupaväin spähncm späbint^ käiiikäricäs^ kjczuäs^ atiipät ' shii 

yällnncyo (-) 
3 ikqsmäm fiispal^ kropüät^ j] prajnaväm penn säives^ säwes^ dkanis^ sristhis^ knännmne(yo) 

4 (k)ätkgsinäii! akqmtsuuc sälpat^ i; imq^^ catn^ ypcyam tväl^ tv/qs^ wäl luisql^ älak mä se -"- (-) 

5 ätuäsäif^ ype siüi ivnisarfi^ pHro(lii)täiTP'^ knänmänqi^ pukäk^ ptcnyaväm mqskile parnore 

kqrsofrqj- 

f ^ ärtant^ pälaiit^ ptctiyaväni abJiise(k^) y antra cam^ ypeyam lämt yäinlsätntqm \ | ralisäyakam 3 1 1 

pq(lkä)- 

No. l6 = Tni S 72. 16 

Die Blattzahl am linken Rande ist nicht erhalten; neben dem Schnürloche auf der Rückseite 
steht, von späterer Hand, etwas verwischt die Zahl 71. 

Vorderseite 

1 [c] 4 tampc pnimiwässi linä kqllänitrq tä ne suk^ % skenmäm penu käwälle knänmäm Israsi 16 a 

amokqts^ 5 mä ca - 

2 lpä7if^ ^ yätlimc kuc ne kqlpät^ pfii sie 7 ske % lamyo kropnjam skam^ pnintu kc nc kulypal^ 

yälluncX (i \\) 
i (tmq)$^ älyäkyäm prastain ccs^ slzuar mqskitässi Iqin nc wäknä länt^ zvätkäiql^ ivraiu^ 

kätka[m^'j - 
4 [■ äjs^^ läntiKf'^ kakinus länl^ pßlkorqi^ länci ivastis yokinain klyänl^ jj tjjiQls, punya - 
5 • « • äsyo '^ worpu ärkiiiäni zvisi lapä spärlwäsmätn ärkyant^ saninäsyo paiii ypainäiii 

spaktäm wä - 
6 sukräsyo Jiei^ zvra[sä]s^ skärä ypatnätn ast's mafikal sinäs^ rakeniuyo na 

Rückseite 

1 r-p-yo"^ triskqsmämn oki fpjnk kqlyni(e)yu läüci zvaUai^ lantii pqlkät cesqm^ 16b 

stwar^ - 

2 - [p]ra • /• praski oki sotna kqlyine kqlymäm sniimäm akmalyo pnintwässi taiiipe 

päkraii ypainäin -/[o] '° 

3 (trq)nkqi^ j| tusitabhavnaiii^^ jj Ikälsi kästvc rupaväin aniokyopsi'^- silpaväin { knäninäiit kq -'3 

4 [prajjnaväm Israsi imr^qZ/s^ viryaväniXpuk cci^ pnintu yämuntäp^ punyaväni parnont(äp^) 

5 X yokinain klyamtqr kinkareffi^ pqlkä<f^ tampe pnintwässi X i 1 1 ptäükqt kqssi trqhkqi^ palkäc 

säinnäü^^ kufs ne) 



' Sicher Schreibfehler für arqmfäi = skt. yüpa. ^ Vielleicht zu se^^ zu ergänzen. 3 Metrum vun 

4X14 Silben. 4 Vgl. i6t>, 5! 5 Hier fehlt das Interpunktionszeichen t * Wahrsch. zu mä cam 

kalpant zu ergänzen. 7 sie! Steht sicher für sne. ' Wohl zu ämäsäsyo zu ergänzen. 

9 Wahrscheinlich: rapeyo. 'o Vielleicht zu slyok zu erg.? ■' Metrum von 4X14 Silben. 

" Zusammengezogen aus "yo -\- ofsif '3 Ergänze zu kalymämf 



— 14 — 

fi tiUH prastam viryaväm sei ^Si^\ täpark^ srava\iakotivuiie kqrstiäl^ kiis iic riipaväni sei sqm^ 
na[tid]e (kq)- 

No. 17= Till S 72. 17 

Die Blattzahl ist nicht erhalten ; von einer neben dem Schnürloche auf der Rückseite stehenden 
Zahl (72?) ist nur noch eine 70 undeutlich zu erkennen. 

Vorderseite 
17a 1 rsnäl^Xktis nc silpaväm ses sqm^ aniruddhc kqrsnä/^lkus ne prajiiavävi sei sqm^ täpqrk^ 
säripHttrq kq- 

2 rsnä/^ ktis nc läm prastam pm.iyavätii sei SGM ÜQ? f^HI^ täin praU^ pciiic ijq^^ piii sim 

lampeyo pnk^ älykes^ (wra)- 

3 sqs lytitär nämtsiirqi^ siie skc länhine emtse täpqrk penn pni sinäs iainpeyäiitiiyo wasir s[i](yi ä)- 
i (sä)iiä hno siic skckk ats^ taryäk £qk pi koris^ kotrqmhvä mär üäktes ratqk ynkorq^^ P''k^ 

mqrkavifpa)- 

5 - - käkmqrtikäiii sne lyittär^ ktscts^ puttisparqm sim cakravarti läntuuc kqlpc jj /uiritja- 

pliuiam ' ll painUc - 

6 - l[kjätsi käsivc mqskatqr^X pninhiyo pqlkqi^ amok ciücär wrasassiXpnii sim smomnneyo 

atq — 

Rückseite 

17b 1 — (knän)munc X piii sivi lampeyo mä tsrassune kulatqr^X^ pfiiiituyo koin ükql mankqt 
ytikjtäi^ eprerafm X) 

2 (pnin)tiiyo mankqi^ sre[s^] graltäntu iqrkqitrq X ke ne pfiintu Jieüc^^ caiiti sjcuntii snakqlyme X 

pilintu -3 

3 ptäükqt^ yärkä ypamäm yatatqr^ J 2 tqmyo ptäfikte yärk^ skaviat yal^ knämiiäiitäp^ 4 j sny änu - 

4 k^ yatsi skeiial^ ptänkte tsrasissi J ptänkqt kqssinam yärkant^ 5 ritiviql^ amoktsäp^ J ptäilfkt • ) ^ 

5 yärkanityo käivältenäp^ [mä] siiniql^ J j | j tarn ne zvkqiiyo knänmunc pniniiüä^^ pkq mä 

pqlkqi^ syakk a(ts^)(-) 

6 Um sokyo pqlketsäß mqskatutrq tqmyo tom^ pkqnt_^ pkqnt^ sambliärntii ^veiununl^ cesqm nii 

zun sambliär sinq - 7 

No. 18 =T III S 72. iS 

Die Blattzahl ist nicht erhalten ; neben dem Schnürloche auf der Rückseite steht, von späterer 

Hand, die Zahl 73. 

Vorderseite 
18 a \ k pärainitqmtzüam ptänkqt kassi tri asavtk/ics känt^ kalpsam äklyc yämtsät^säm nu asamkhe 
st praii^ sokyo [pq]- 

' Metrum von 4X12 Silben. No. 256 a, 3 lautet der Name, wohl richtig, luiriiiaplutam. Das ija ist hier 
nachträglich eingefügt. « Hier fehlt, am Ende der Strophe, eine i. 3 Ergänze viell. zu filintuyo? 

■t In dieser Verszeile fehlt ein akfara. 5 Corrigiert aus »0«/. <> piäfllcic oAci piäilktam? Unleserlich. 

7 Jedenfalls zu fitia^ iü(l^) zu ergänzen. 



— 15 — 

2 rkri kyalte sqk^ skiiicim ' gatfitastMnam via/täkalpafi^^ hucnc^^ täm prastani sas^ asamkhe 

mgskaigr^ gaftiij- 

3 (tajsi/iän sim kasa si lame karsnäl^ oktuk^ antarakalpan kgtkeflc"-^ sas^ malmkalp^ [mq] - 

4 (-) - r^ SOS nialiäkalp täs^^ inalto winimt^ ganitasthänam kqlytra wii tre okäk^ flu ma(liä)- 

5 (kalpaü t)äkcnc^\^ inalto winuntanäkk ats^ klyanüar säk^ vialiäkalpmV-^ täkeiic^^ wcam 

gai}itasthän[am] 
6 i - • äk^^ okäk^ nmuk täkcßc^^ wcanamkk ats^ klyamtar kanl^ viahäkalpan^^ täkef/lc^^J 

Rückseite 
1 itatn* klyamtrq || hetuphalavi ^ || tricäni ganitasthängs lotkai^ wrasom^ knprc 18 b 

nc pii - 
z (XJ khadgavisäi.iakalp"-^ i~iovi^ viskatgr prattika plänkgt^ yäs neii'änam } präkra pratim^ 

käruni- 

3 (k^ k)upre nc nu mä lotka?^ tricäm stliängs^ X tmgss orto ccm^ ptänäktaff^ piitlispaniac^^ vy(ä)- 

4 karii^ yncs wätkäljs^ ypcüc^^X i I! äsäiiik^ ptänkgi kgssi 7iu äntä nc maliäprahhä(ve) 

5 nomä wäl scf^ wasin- oki präkrgin pratviiyo sne lotkluncyiimgnt^ piittispar sim säktälyi 

pH sa[nt • ] -^ 

6 säryät^ tmgss aci pni siitäs^ sainbliärntu kropnmäni okäk^ tricäm ganitasthänatn yc^^ tmgs 

penn [m ■ ] 



No. i9 = Tm S 72. 19 

Die Blattzahl ist nicht erhalten; neben dem Schnürloche auf der Rückseite sind nur unleserliche 

Reste einer Zahl zu bemerken. 

Vorderseite 

1 - tqk^ 7 lyukrä sqrki pfiinlu krop?wtäin okäk^ kgiit^ wiki puklä ivrasassi solam säkyamu(ni) 19 a 

2 fiojnä tgs ue wäkitä kakmii äsänik^ kqlymeyä ysorno /»ik mgrkampalgntu kgrso ptänkql 

kqsfsji (-) 

3 ärkisosynnt käkqtkn se?^ caini mi äsänikyäp^ tarn ne tiryä cviol^ kolgr scf^ (via)- 

4 (häjmäyä fioniim läts iiiäcar sc}^ iiiddliodatn fwniä iväl päcar^ rähul^ üotnä se äfnaj- 

5 (nd*^J[HO)iiä] iipasthäyak^ säriputlrg modgalyäyam nomä agrayngi äklgslye sencäin sgvi 

mi äsäni 
6 (v)aine sings^ wrasas^ tsglpgsmätn ätiandäm upasthäyakämsäl^ brliadyiite(s^) 

Rückseite 

1 ptsgiikayi oseni ivsemneyä yef cami ?iu äsänikyäp^ '] etwam ^ || kqni^ ka - 19 b 

2 pn[i]ntiväsy oko kapsaili^ sne kas näräyani atrassi prant^ lanipeyntu Xyetwes laksaiitsyo l- 



■ = sgkskincim (sechzigste). ' Vielleicht zu mgskatar zu ergänzen? 3 Die Lücke ist 

vielleicht so zu ergänzen: klyamtrq (?) wiki taryäk^. 4 Wahrscheinlich zu ergänzen: tricäm ganitasthänam. 

5 Metrum von 4X18 Silben. ' Erg. zu santänam. 7 Vielleicht zu ntä loljjk zu ergänzen? 

8 Metrum von 4X12 Silben. 9 Hier fehlt das Interpunktionszeichen % 



— i6 — 

3 [l •] wramgiii ' sa^grkus^ J ype ypeyä yviäiii nu wrasyemtsälayi sgrk wamtyo J / 1 1 (mg£^ 

sg/j/^ äsänik^ (iä)- 

4 kyamitni üäklassi ptänkgt^ cam penn sgrka si 7vraiglyo was soläram ärkisossis^ tso(pa)- 

r> Isgm pruccamüe yatsi kgryatsHijt^ änandäiiac'\ tl'gnkqi^ piss änand"'^ ptäniikte rakeyo 

brhad(yut •) 
« (ku)niistsekäna(^^ pem ptänkgl kgsyäp^ wa[tit^] tvraskeyo sgrk\ vc/'^f^ säi wäryo kuncin * 

siyi iglyp^^ kii (-) 3 

No. 20 = T III S 72. 20 4 

Die Blattzahl ist nicht erhalten ; neben dem Schnürloche auf der Rückseite steht, von späterer 

Hand, die Zahl 74! 

Vorderseite 
20 a 1 (Lgjm iie täi^ äsänik wewilurgi^ t»igi^ änand^^ kuntistsekänac kakmurgi^ trgnkgi^ \ \ chandaka- 

2 nivartnavi 5 || ptänkgt kgssi säkyamuni waste pqrmank^Xwant^zvraskeyo sgrkyo inyistrgX^ 

briiadyuti J sät xvär^ - 

3 ssi kuücin 7 si iglyp"'^ siptsi kulypal^ % P'ii kulypain tu p^kal^ ptäüäkte pyäviäiii spaktäiii J / 

II Pinä- 

4 (nä)ktc iiom^ klyosluneyä brhadyittis pomtsäin kapsiiinä yok koc^^ hnätn ytnär ymär lakeyä^^ k ■ 

6 asnum^ släficälyi tsopatsgiii ynäfumineyo äiiändänac trgiikgi^ pem pem äsäntk^äiiand^^ - 

6 [110] m^ 1 1 apfatitu/yenam ^ \ \ ptänkte iiom^ klyosä ivä>pat fii pgltsgk^ käswoneyac^^ 

fiä -^ 9 - 

Rückseite 

20 b 1 ;7(-"^ käc[k]eyo J invaraiitityo klisoni^ samsärain ptänkgt kgssim knänmnneyo wäwrunt 

oki - 
2 (\) - ks • nüä '° iiy änand^^ kus sgin^ pgttänkgt^ kucc oki tgm^ kitc tgw^ trgnkg£^ kuc 

tarn watku wätkqs niX 
■i - Ip- syo " cmolmatii " tnä kaklynsunl^ nom^ klyosä tgmyo prakgsmär ci kiis tgm^ mgfiigm^^i 

pgttänkgft^J 

4 fx) I II änand^^ trgiikgi^ tarn ne nu sgm^ licm^ kgtywäts^ t_gm ne 7väknä kakmu äsätiik^ 

kqlymeyä (ysoj- 

5 vio puk mgrkajHpalntu kgrso päpsune knänmuneyo kaknu ärkisosi kgrso sne lyiitär yätqslyes 

yäpCyJä- 

6 - nt^ kgssi fiäktas napesgssi H pgttänkqt nom (kq)lyiväts^ '5 piik^ wrasas päpsune tsrassune 

plyaskem X kuä- 



' wramarn ist nachträglich eingefügt. ' Sol; richtig: hi /Icii = skl. tila. 3 Ergänze vielleicht 

zu ku(lypal); vgl. 20=», 3. 4 Nach Herstellung der Photographie hat sich noch ein zu diesem Blatte ge- 

hörendes Fragment gefunden. 5 Metrum von 4X12 Silben. * Sic 1 7 Richtig kußcit, s. ob. 

19b, 6. * Metrum von 4X25 Silben. 9 Ergänze vielleicht zu fiäsl ■" Ergänze vielleicht zu 

pükfiiiflä? " Ergänze vielleicht zu X'a//ffyo. " Wohl Schreibfehler für f;«p/wa>/< .' 'S Tür wg»l Ißm .' 

'4 Wohl Schreibfehler für nafojniii ! "5 Zur vorstehenden Aufzälilung der tathügatasya paryäyanäinäni vgl. 

Mahävyutp. 1 und J. R. A. S. 191 1. |>. 1075 u. ii. 



— i; — 
No. 21 = T in S 72. 21 

Die Blattzahl ist nicht erhalten ; neben dem Schnürloche auf der Rückseite steht, von späterer 

Hand, die Zahl 75. 

Vorderseite 

1 (nmu)n(e)y • ' lyut(är näinjtsu taryäk tv(e pi lajksfatfäsjyfo) oktuk^ luampeyntuyo asingt^ 21 a 

Ikälyäin piitti - 

2 (spa)r sinäin kapsiinüo yetn lu-äinpu ♦ kupre iie tuaiiqs^ inä Iqilcäl se£^ sHvar dvipgfitwä 

käkmartik^ iCpgJft ilej- 

3 (vii)nh(yo kakiiii cakravarttl iväl iiasal^ ses^ ngs penii tu penu caini spaktänikän na[s](Iye) 
* (?^)[ülQ]is. ^Q'"- i<^P<lt'k^ «'rtf/fli' lanlii kglyjiieyä ysoiito pnk ingrkainpalntu kgrso piik^ sai~ice[iit ■] 

5 ä- äl[ts]une esant^ piik pgrkliineytwässi äk^ ypant^ cami täpgrk^ äsänikyäp^ pii - 

6 r ymäni züäntyo sgrk^ miyäilgr taut suniia?^ sät zvär kiinciii ' si IQlyp'^^ kuly ■ - 3 

Rückseite 
1 ■• - [kk -Juant 4 1 1 seyacc oki ags^ civac^^ lyu ptäükgi kgsst päieyä % tu nu ngs 21 b 

cam pg - 
2 [sjiirä Xpkämär mgiilak^ i^lyp"'^ sät_ 7uär palkär kgssini siiy asänyo X iloko'i asäm 

täke - 
2. - ko tässi Olli cino/^ X i \\ zveyein näintsu brhadyuti kimtistsek^ pallsgilkäs^ ■ e 

4 ^ anuinäski oi'ii anol kar tain iic wkqnyo käsivoncyo kakiin täf^ tmg?^ brha(dyu)- 

5 (tij ktintisisek^ sla päcar inäcar^ pracre(s^) säin srwäsassäl^ fj'itk^ ' s/ium pyäpi sät zvär 

kuficin ^ si ^g/yp^^ - 
« f^ äiitane iie säkyamuni (n)ä(ktais)i pg(ttä)nkgt sef^ tarn ne kglk^ pglkäl^ säkyainiini 

iiäktasii 

No. 22=TIIIS 72.22 

Die linke Seite des Blattes, bis zum Schnürloche, fehlt. Auf der Rückseite steht neben dem 

Schnürloche von späterer Hand die Zahl 76. 

Vorderseite 
1 kuntistse [t]s • (wjsfojkoneyo kakiinmi^ Lmgk cami iäwain käsivo- 11 a 

nemntu arg 
2 (-) tke oki [so/n ■] [säjrak^ iäm^ tgin nu inant^ tväknä \ \ serasi niskramäntam ^ 1 1 

cindäma(i}i) 

3 (üejini si prank^ üeniintuyo iväiupu oki panitsiuäts^ X pyiipyä^yo y^^"- >id - 

4 CO kgnluyo zväinptiiii^ ze/sä si stäinin oki X näkci neiiii si pyäkgss oki klyä[t_^] 

5 (-) zvävipu oktuk^ yetwesyo Xparizves yämu kom ükgtt okikai^ swäncenäsyo zvo 

8 ... C-J käninik^ t ^ II iam pglkorgi^ brJiadyuti mlamänit oki siikyo aiiumäs(kji 

' Ergänze zu "yo I » Richtig: kuficit! s. ob. igl", 6. 3 Ergänze zu kulypal, vgl. 19b, 6; 

20a, 3. 4 Metrum von 4X14 Silben. 5 Für sla-\-oko? ' Vielleicht zu ote taprem zu ergänzen. 
7 k ist nachträglich eingefügt. * Metrum von 4x25 Silben. 

Siegf u. Sieglinff, Tochar. Sprachrcsle. 1. \ 



— i8 — 

Rückseite 
22b 1 kuss OS ' n[e] ärkiiosyam parno kaiom • näffi^ wramqm nenc"^ fuk tom^ 

täs kapiitnnn ■ 
2 [kcjyäni täpakyam mamt ne arampäiantu * puk^ \ \ subhädrenam 3 1 1 ptäüktaü 

nesiai pratlika 

3 ki länis^^ cakravartin^^ J säuiudrq lyäm^ näkeiii * läms'^^ Jäwy asuräfi^^ 

4 iikan ficnti siii J lär 5 päk parain ükqt^ cindäinanintu ^ wyär sankräuii däna - 

5 // esmäm 7 sumer (n)äkci ml fiäkciili stwar läms^^ pmHjättra stäm^ sudhärm^ 

vaijayavi(t^) 
6 (%) [c]im skandhe [lii] ynkaffi^ klankaii'\ onkgliiiän'\ } j'«w^ dusit^ o 

No. 23 = T III S 72. 23 

Die Blattzahl ist nicht erhalten ; von einer von späterer Hand neben das Schnürloch auf der 
Rückseite geschriebenen Zahl ist nur noch eine 70 lesbar. 

Vorderseite 

23 a 1 (su)[d]dhfa)väs sfo)läi\ * pamont^ wra [kajpsimüam täf^ ynes^^ Ikämtrq J 2 1 1 

tjJlQi^ brhad)'uti IfyiiJ- 

2 (läjr viciiiai^ tsopatsqm wsokoneyo äfsäiiijkäm säkyaviunim ptänktac kätse kakmura$^ 

tsopatsaiii [gjaurap^ ynä 9 - 

3 släncälyi iäkyamuni (s pjc[i/i] waivhnsurqi^ asinql^ Ikälyäm puttispar sinäm kapsani pra — 

i i^ ptänäktac yästrq || maitram^° || k^pre ne äsänik^äsäii! täkis^ tjqs iväknum^X par- 

noiiitsä - 

5 [/7Ji ■ i --ix tgrkor kqlpiniär^ siii tsar ptätikqt^ yräsiinär^ X äkäl kqmse ssi äkäl^ esa -^ 

6 (X I 11^ kyo säkyavimii ptänkql trqnkq$^ tqiii ne pyänt se pqyrär tngntak^ 

pqltänäkte k • - 

Rückseite 

23 b 1 -ts- k^ ptänäkläi tqrkor kqlpo sla käcke ptänäklac kätse knasiüviäiii pqlkä[t^] - 

2 k • [tujkrfij [lujlfejsluiieyä " tsrcs^ pqsres^ äsres^ tttkrinuncäs^ kroises^ vtä yätlyes^ 

ptänä (—) 

3 - (ka)pina(P'^ tsinätsi tjnak^ prosbineyo skärä initsät^ äkqrnttnt^ asänyo ptäiikql kqsyä(p^) 

4 (-) kapsannad^^ Ikämävi pqhk[ä]t_^ \\ yarässinaiii '^'^ \\ piik^ parnore klyoinune lälamskune - 
5 ptänkte kapinain X äsre paire tsre (kroi)se lukri wlesmäm iii tsarqm andre nänitsti^^ X 

iiäkcy oplem palt^ sa^q- 
6 (rku) - ■ ep^ s ■ ■ siiiälqiii zvsä yokätn — e c^^X tuqint Jiu tsilim^tälo nqi^viä ne isinäm^snä - 

" Für atsf ' So, mit ml 3 Metrum von 20+22+10+15 Silben. 4 So wohl richtig 

7.U lesen, obwohl das « hier eher wie t aussieht. 5 Auch hier konnte « für / gelesen werden. 

<• Hier fehlt ein J. 7 Ergänze J / .' (Ende der Strophe). 8 Hier fehlt ein J. 9 Vielleicht 

zu ynärlniuncyo zu ergänzen.' '" Metrum von 4X12 Silben. " Vgl. Zeile 5I 

" Metrum von 4X18 Silben. 



— 19 — 
No. 24 = T lU S 72. 24 I 

Die Blattzahl ist nicht erhalten. Neben dem Schnürloche auf der Rückseite steht, von späterer 

Hand, die Zahl 78. 

Vorderseite 

1 [}ji^] i'uc'\ yp(a)m mas ••* ts(-) 'wsfojkoneyh^ ynes^^ yäinlujieyä 24 a 

ptäfikgt kasyäp^ 

2 parnoreyä tsopats^ tanipes^^j n- (yä)mluneyä skayi tsarnam äsrone krossune naklam 

kose si sa - 

3 ■ o ■ i ivlyepe lälaniske (pä)kqr täkarqin Iqiii pqlkorgi^ brhadyutis kiintistsekäp^ cakra- 

i (varti)s länt^ oki kfäjcke palskant lamtarn wsokone shn ivärnqlyo lyutär nänilsu 

ptänkqt kq 
5 tarn war puttispar sinäni kapsimnä sosäiii tmqk^ okqi^ tmäm 

klyokgssäsqi^ sä — 
6 är^ brhadyutis^ kapsaili äpat^ twattaiii yalsi osät^ \ \ - 

Rückseite 

1 • trq - [n]trq X väj'är käftkuk^ sriväs parnont^ sotreyäntu pa - 24 b 

2 (ka)psnä yiiiäin % äkäl^ kätkain piUtisparnac^^ sokyo wär£sq/is^ { / 3 1 1 tmqs^ 

brhafdyuj- 
3 (ti sjäkyanm ptä[nkl •] ■ ä [s ■ in] yärk yäniurqs^ wärponl^ äyäto karsont^ skaiii ptänkql 

kqssi - 
1 - rqi^ pointsäin kap(s)i - (ptä)nkqt kqsyäp kapsiiinacf'^ kätsä käklo lyutär iiici/tas^ tainpe - 

5 tsqm puttisparitac^^ äkä[l^] [zv • J taftiläntam \ \\ cas krats^ spaktänyo cas^ 

rifiluney[o] 

6 - [s n]i [äjkäl^ knitq (ärkis)osyain J täkim^ pjds ivaste tan iiek^ puklä kam 

tan ne(k^) 



No. 25=Tin S 72. 255 
Die Blattzahl ist nicht erhalten. 
Vorderseite 
1 k- cm • (ptän)kgt^ J päcar iii täkis^ suddhatoni fiom^ zuäl^ viäca- 25 a 

2 (r majhämäyä nomhii ya (X rähujl nomä se änand"'^ spaktän/i\ säriputtrq 

modgaly(ä)- 

3 [y]am agrayugi täki ryäni wakyo ptänkqt kqssi trgiikgs^ pastqm^ ^ pgstant^ se t ■ 



' Nach Herstellung der Photographie haben sich noch einige Fragmente zu dem kleineren Anfangsstück des 
Blattes gefunden. ' Oäez ypamm (ä(ii).- Hier muß der Schluß der Strophe sein. 3 Strophe im 

Metrum von 4 X 1 2 Silben. Hinter o,;/««/» Zeile i Ende fehlt ein X * Metrum von 4X25 Silben; der Name 

kommt sonst nicht vor. 5 Nach Herstellung der Photographic ist noch ein kleines, nicht direkt an die beiden 

vorhandenen Stücke passendes Fragment als zweifellos zugehörig dazugestellt worden. ^ Richtig: fastam! 

3* 



— 20 — 

4 [tajnä sarki (pu)klä wrascüsi solaiii säkyaiiuini tqin ne iväknä kaknu ' äfsäj- 

5 (tiik^ kqlymeyä ysomo puk ina)rkainpala(nhi) * kqrso ptänkqt^ manit ne tfti äkäl rilo tqin 

nek sakk ats^ [t ■] 
(ä)r[k]iso ■ i- [s • in • -Jste päkqr tät^ iqprcni zveivniirqi^ ÜJlGk säs^ t(-)avi — 

Rückseite 

25 b 1 II dasabalam 3 ] | sväsar pyäpyän'\ cprerqi^ 

näkci ra[p]e k[l]y(o)slyi täk^ tsäksänt^ näkcyäiT^ sväncenätl'^^ % 

fiäkci 
3 kly(o)sIy(i) täk^ - sc -^ ^i[\] sanisär sqs^ Xy^sim naslqm sarkä skam säkyainuni — 

4 ptänktasyo X tkanä saffi^ brliadyutis^ 5'ä/^ casqr^ % knitqr cy äkäl^ — 

5 ßa/r ci mar klopamttyo si [s]ty ärkisossis^ säkyanmni ilom^ ptänkqt^ % se ni - 

6 - [a] ■ äm^^-j ypaniq [i\l X ' II ililSl^ brhadyulis päcar viäcar säm se - 



No. 26 = Tin S 91. 6 

Rest des Anfangsblattes des Werkes. Die Vorderseite enthielt den Titel, von dem nur die Silbe 

po (oder sot) undeutlich zu lesen ist. 

Rückseite 

26 1 [\\] kus ne korisyo //// 

2 Ipät.^ abliisek^ tuqrka jjjj 

3 puttispa Uli 

1-6 (nicht erhalten). 



No. 27= Till S 91.7 

Rest (linke Seite) des Blattes 2 ; die Blattzahl ist auf dem Rande der Rückseite erhalten. 



Vorderseite 

27 ' (nicht erhalten). 

2 - [■ n- s^J inem^ yärm^ k • //// 

3 II tqvi mqmt ne klyosnästrq gä //// 

4 hurr oki yetwe wanipc //// 

5 s wampe yetwe sqm^ J sudariam ri[y ■] //// 

6 • ä - sy oki vaijayant^ X ^ \\ IUI 



Rückseite 

1 - « ■ [kqjlpäluiicyä mq[r]kanipa //// 

2 tont^ tainyo sqiji^ zvyär^ dharmarä //// 

3 isi oko sarirntu % wo Uli 

4 nkain badhe bram^ nkqti //// 

5 • e[}ni] sqin^ i \\ kupre //// 
u (nicht erhalten). 



' Riclitig: kakmil ! ' Ergänzt nr)cli 19:«, 2. 3 Mclruni von 8x14 .Sill.cn, falls die 1 .luf 

Zeile 6 richtig ist. Da wir sonst stets vierzeiligc Strophen haben, handelt es sicli wcilil um eine Doppclstrophe? 



21 



No. 28 = Tm S 92. I 

Rest (linke Seite) eines Blattes, nur 3 Zeilen erhalten. Am Rande der Rückseite ist, undeutlich, 

eine 10 als Rest der Blattzahl zu lesen. 



Vorderseite 

1-3 (nicht erhalten). 

i - r[a]t taijt^ % karstora?^ //// 

B ktusencäm ♦ sam nes näksät^ käsinn[ä]llll 

6 reyam ' % sunkqs poryo tsqktiqiiqr tsä Uli 



Rückseite 

1 nareyntwam X i \\ pqrskont^ akmalyo sri jljl 28 

2 rsqrwäyo- k,iCä eiqk iie upädhyä ca //// 

3 näi^ posi tqi^ zve //// 
4-6 (nicht erhalten). 



No. 29 = Tm S 68. 2 

Rest (linke Seite) des Blattes 20. Die Zahl 20 findet sich auch neben dem Schnürloche auf der 

Rückseite. 



Vorderseite 

1 le cam^ yäinhuuyasäl las • ätn 3 //// 

2 drani ipqt kqnt^ ktirsqnuä kapsimiio jl/l 

3 mbiidvip 4 sini pqn kgnt^ j/l/ 
i sopqrtäsä zväl^ tiniiti //// 

5 Hill caini näikac^^ yidä ywatsi 5 jljl 
8 [imßenam || pqlkäc^^ pqlkäc krams^\ 
tsem e jjjl 



Rückseite 

1 riüar yäs mätärevi punkaui 1 pqlkäc inä- 29 

tär tä -^ IUI 

2 nk^ pnqiiam % i '«« '?' cäniplune olyi[k^] //// 

3 plinhi k,päiili'^ pyäiiitsäd\ ä //// 

4 strq % wlalune siijt sunkaiit Ijjl 

5 näktaisi plänkqt^ ärkisosyam k ■ //// 

8 ntane 9 iie jainbudvip^ tqni ne yä äncä //// 



No. 



T in s 64. 2 



Rest (linke Seite) des Blattes 22. 



Vorderseite 

1 [vijpul snlqs lyulär^ tpqr top ■ IJH 

2 k^yal skain colac'\ '° iiäss am k,j'(i " //// 

3 cniol^ üoiji^ X dliarinavrddhi im 

4 sant^ wärpäte J j k„yal^ //// 

5 sim^ kus ne nqi^ appqrmäl^ [y ■] //// 

6 ;' si pyäpy ok[i] plänäktaffi^ iiiäski //// 



Rückseite 



1 [IqJui^ 11^1^ läksä liiwücäs^ sräva //// 

2 npädkyä (t)osqs prattika narey[- ■ ain] 

3 £^ \j.i krqmts(o) tatrqnkn IUI 

4 r snlqs täpqrk^ klawaintrq //// 

5 mant^ säfikik^ stäma sinäs [ka] //// 

6 [sa]s^ siväl si top^ täpqrk^ Ulj 



30 



' Wohl zu fiareyam zu ergänzen. ^ Ergänze zu ktirsarwäyo. 

5 Korrigiert aus: ywitsT. ' Oder U? Name eines Metrums. 

Zeile 4. ' Verschrieben für ii,sä/iti? 9 Ergänze zu äntatic. 

" Ergänze zu k,tyal. 



3 = täskmävi .- 4 ^ jainbudvip! 

7 Jedenfalls Schreibfehler für sk", vgl. 
■o Für richtiges cinolac\? 



22 



No. 31 =T m S 69. 27 

Rest (linke Seite) des Blattes 27. Neben dem Schnürloche auf der Rückseite findet sich die Zahl 26. 



Vorderseite 

31 1 tsal^^ viätär sämudram täk^ kä //// 

2 vastyam ' sristhi % sri vrddhi täk^ //// 

3 yo mar^ cmolac käckqc^^ //// 

4 ysär sinqs^ J ci yäl^ jJU 

5 c"^ yiiiäm cntohuam J 2 pyäpy oky ndu Ijjj 
^^ pic(is^ sne züa{t^ puräc^^ //// 



Rückseite 

1 7ie X tsalpäc"'^ klopqi^ kalpäcä //// 

2 /ja;// iiirosklunc yomrq säwavi kä //// 

3 mroskgsmäm tsalpqsmäin Ijjj 
i viain pyäkgss oki koc tq ///j 

5 rq£^ trqnkqi^ II pancaga[t]i'^ iJjj 

6 Xkuc ne ysär wackwä ktipsiilüäfi^) ///j 



No. 32 = T III S 94. 9 

Rest (linke Seite) des Blattes 32. Die Zahl 32 findet sich auch neben dem Schnürloche auf der 

Rückseite. 



Vorderseite 

32 1 >7ä parqm - [l ■ nl_J \\ alpa //// 

2 Iwä käko se[i^J fptäjtikqt kq //// 

3 lypqntu äsuk kqtk[oJrq JIU 

4 skam ptänkqt kqssi päl ■ [t_q]m jjj! 

5 rqs^ ksaluncyam (kql)k^ ku jlH 

6 tluneyo ptänkqt kqss(i) op[y]ä //// 



Rückseite 

1 rk yai^ caiji^ skam piii piik samsär st //// 

2 ne taiiis kqlymeyam - - rsiiä //jj 

3 f^ kumäralätem //// 

4 äklus pitak^ sudha 3 //// 

5 SS oki X vaibkäsi — n- sä //// 

6 smac • i | ] ^las nu c[e] //// 



No. 33 =T in S 92. 2 
Rest (linke Seite) des Blattes 33 (diese Zahl steht auch neben dem Schnürloche auf der Rückseite). 



Vorderseite 

33 1 (nicht erhalten). 

1; iikäi^ 4 ote Lqprcui koiii pariio //// 

3 m^ süi äymasäl^ sami^j //// 

4 mär^ cesqm uqs^ ptä/lkqt kq j/JI 
r> ne wätkäscilc^^ iUlQis. bahn //// 

« II apratittdyeiiam 5 || piik sa //// 



Rückseite 

1 iik^ X iQUl^ lo kenqk lo iicrv(ä) //// 

2 «"^ canipäk^ pyäpyä si som^ //// 

3 pni ksalutKyad^^ ya //// 

4 i'fi(^) trqnkinc^^ pqttänä //// 

5 p„käk [kqjrsnäs^ trqf/kq^^ kupre jljj 
6 tainyo ptäiiktc //// 



• Wohl zu srävastyam zu ergänzen. • paßcagatmam , Name eines Metrums. 

= skt. sütrar 4 Wohl zu pgltsgnkOf zu ergänzen. 5 Metrum von 4X25 Silben. 



3 Oder suln(r) 



23 



No. 34 = T in S 92. 3 

Rest (linke Seite) des Blattes 34. 



Vorderseite 

1 (nicht erhalten). 

2 - [p]n(i)ntväi^ ' l[yn] //// 

3 train Xyinärgk im //// 

4 ssi äk^ ypaiü^ //// 

5 krams^^ wrasaü'^^ süy äyma //// 

6 tär * nämtsiis^ yinc^^ n ■ jH/ ^ 



Rückseite 



1 some sne yärm^ oijiaske[H ■ J //// 

2 k^ k^,pärain narcyrnviU^ 3 kä(r) s ■ jjl/ 

3 älyäkyäm prastam p[t]ä //// 

4 rlik^ prasaiaji /Hj 

5 fs -Je [mjelgs^ älyä jjlj 

6 (nicht erhalten). 



34 



No. 35 = T III S 92. 4 
Rest (linke Seite) des Blattes 35 (diese Zahl steht auch neben dem Schnürloche auf der Rückseite). 



Vorderseite 

1 - käh\ akalyme ?iäm[ts ■] /jj/ 

2 ptänkgt kqsshn taiii ne pälaiU^ //// 

3 r si rake mi klyoslime st fic //// 

4 viivitzvis^ 4 prank näinisii nafi^ //// 
s klyoshine käswo yac 5 üäs^ //// 

6 pnk^ klopginhväi^ tnäsäni[k^] /j/l 



Rückseite 

1 stakain yef^ Lmak täin näkcyäm //// 

2 saficc trqnkai^ \ \ viii[kk]o ^ //// 

3 vaisravant kakmu täi^ //// 

4 dhirästre kaknm tä Hjj 

5 s sank^ Ikätsi J / ktipre n • //// 

6 - rutem 7 klank^ yctura //// 



35 



Rest (linke Seite) des Blattes 36. 

Vorderseite 

1 k^ X kayursem klank^ yctii //// 

2 / nu üäkci wäl^ ivlänkq[t_^] IJH 

3 pat nu kyal nqs mä sa /jjj 

4 plänkqt kqssi ca //// 

f> k^ skärä lälotku plä //// 

6 sniäni pemi luksanuiit^ c[o] //// 



No. 36 = TIU S 92. 5 

Die Zahl 36 findet sich auch neben dem Schnürloche auf der 



Vorderseite ! 



Rückseite 



1 trq ypic^^ tkaiiä % tqiit nck ne //// 

2 tsunt^ ivinäsam cu mrä //// 

3 s sqs yulä ptänäkta //// 

■• S. sqs^ pqrsko samsärq //// 

5 s waiem epreram swäri ci //// 

6 yum^ kärutfik^ % kupre ne //// 



36 



■ Siel ' Wohl zu lyutär zu ergänzen. 3 Für richtiges "yntiuä^. 4 Wohl zu rleiiii'' zu 

ergänzen. 5 Liegt hier ein Schreibfehler flir känvoneyac vor? ' Ergänze zu visikkonam, Name eines 

Metrums. 7 Vielleicht karutim = skt. garii4a? 



24 



No. 37=Tni S92. 6 

Rest (linke Seite) des Blattes 38. 



Vorderseite 

37 1 fiomä näktassi ^atiäükat^ //// 

2 >^;-/l'«' wäl^ kiirsar tsopatsqm //// 

3 r trnai^ älak sam pärlä //// 

4 «a£^ /« ö/^/ X ciiio IUI 

5 jyfert'w mantäm^ J wrasaü''^^ pfii //// 

6 skamat^ omgskcriaiii rit[w ■] //// 



Rückseite 



1 / w« ngs htpre 7ie kapiimüo s • //// 

-2 wär^ ^wrt^ niinak pglskät^ ku //// 

3 rain Iqnnim^ kos ne //// 

4 ^^ y/r/^^ j-'/('(?w 1 1 nicfia ' //// 

5 ira X käsn üom^ klyn sg //// 

6 7itrg kiitsmätäifi^ nginse[nc^^] l/H 



No. 3S = Tm S 92. 7 
Rest (linke Seite) des Blattes 39. 



Vorderseite 

38 1 j'crc'^X^ II Imsis ^(flU^ p(ii ■ IUI 

2 ykonä sgm^ soskosä szvä/^ //// 

3 la/^ poilcätn pgltsgkyo //// 

4 tgiiisäm tavi ne Uryä sgm^ //// 

5 mnitu ^ ypät^ sakk atsek im wcam 

6 4 II tmQls, narepälik^ ä //// 



Rückseite 



1 j^ moträlur yc^gin klam klyosg //// 

2 imcyo ptäiikgt kassiin //// 

3 nyo cami ptäiiäktayi tso II H 

4 ni cami wcivfiunt^ na //// 

5 ^^ tsalpar fäpätrii iiäkci //// 

6 sosyayi kätkhme kosprem [k-] //// 



No. 39=Tni S92. 8 
Rest (linke Seite) des Blattes 42. 



Vorderseite 

39 1 yämlune sriim^XS omgs[k]c //// 

2 rgi^ camgk yok^ ähi k,2U'] IUI 

3 tä^^ oko elune //// 

4 7ie toi P3^^ sunnant^ pu //// 

5 näkyo X ke ne nii (ä£^ //// 

6 kk als^ klopatn yäf^X ^ \\ IUI 



Rückseite 



1 käswoncyo opyäc^^ klä //// 

2 l^ IkäiHy kus ne tarn ne wkg(nyo) //// 

3 swoneyo 3 opyäc klälu //// 

4 sne lyutär^ ktsets^ //// 

5 II mä Igprein sam älak ivi-am^ //// 
fl imcyo kus ne tvrasom^ //// 



' Name eines Metrums, wolil mcAameftfiaiii. 



' Ergänze 7.11 onmim ■ 



3 Ergänze zu kSs^voneyo, 



— 25 



No. 40 = Tm S 63. 3 

Rest (linke Seite) des Blattes 44. 



Vorderseite 



/ • ukanisä[n ■ ■] jj 

[k-]c pokenyo s-ä //// 
rqm käkmart^ Ikq //// 
trq tni tqs yämql^ IJH 
sne tu[nk^] -o //// 
(nicht erhalten). 



Rückseite 



1 (nicht erhalten). 

2 nas im wa //// 

3 fßq tmäm ' pretän mg //jj 
i m^ kaklyiisiirad^ jjjj 

5 - ekrg äsmim //// 

6 sakk ais^ //// 



40 



No. 41 =T in S 92. 9 

Rest (linke Seite) des Blattes 45. 



Vorderseite 

1 [tjpqr iäwe X käräiänw oki sq //// 

2 k puk sasj'iq^ dsas gank^ //// 

3 ikam naf^ tma?^ gätik^ ^ //// 

4 £^ soma kqlyme stmos^ //// 

5 - moträ äsänik^ tsatsku -^ HH 

6 - c ne war yoktsi mä kqlpo^^ //// 



Rückseite 



1 - II niar^ üom kalywäts^ prc //// 

2 // äyil^ X säwc pretä[if^] JIH 

3 üuk tätn^ sne waste X i Uli 

4 mosam ivas^ piik rinä //// 

5 cesmi mosam mäsäin wasa //// 

6 kucyo ne cem^ pretän [t]e //// 



41 



V 

No. 42=TIIIS92. 10 
Rest (linke Seite) des Blattes 46. 



Vorderseite 

1 [s^J klopant^ ivärpnänlrq iiäkte UU 

2 mäntaiii 3 j | kropant^ nispalq //// 

3 7iäsäiH el^ essi //// 

4 täs[^^ X ^"ä cem^ el^ //// 

5 trqnkq^^ kiipre ?ie näktc //// 

6 [wjy ■ tär mä mqccäk^ eil e //// 



Rückseite 



1 ramitqntu 4 käkropimt^ //// 

2 >~iäi^ ysärqin cl^ wsä //// 

3 iny äriTic^^ näktenüä //// 

4 ist el war kyal tu //// 

5 täif^ näknlye ttäiiUsiis^ //// 

6 padät kqrtkälqi^ puk wra //// 



42 



■ Für s^ai tmäm. ^ Siel 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I. 



3 Wohl Name eines Metrums. 



4 Ergänze zu päram". 
4 



26 



No. 43=Tffl S 64. 3 

Rest (linke Seite) des Blattes 121. Neben dem Schnürloche auf der Rückseite ist noch die, von 
anderer Hand geschriebene, Zahl iio zu erkennen. 



Vorderseite 

43 1 s » ■ täm wumär^ pni //// 

2 iii bhütäii bodhisatvänac^^ //// 

3 twasyo bhütäsyo - ts-[q]ni IHJ 

4 pre spallsasyo iäwes^ //// 

6 n penu ritämäm täm^ cindämafii //// 

6 r netn(i)ntu tmas marikam täm^märr[o] /j/j 



Rückseite 

1 wmär lä[pa]rk^ mqttak ' ritämär^ tma -^ / 

2 skmätn wäktnatsgtn tampewätsam Isra / 

3 skem sim wäkqnt^ ytie //// 

4 f ^ cwahkeyä ikatn - i • //// 

5 cakravär siilis viräcani kärp^ //// 
6 ärwar iäm^ tmqs sätnu /j/j 



No. 44 = T HI S 92. I I 
Rest (linke Seite) eines Blattes. Die Blattzahl ist nicht erhalten. 



Vorderseite 

44 1 ncäiii pretäsH wärtsuko //// 

2 yämitar kus ne stwar mahä 

3 rcetsune kqlpitqf mä //// 

4 - äsluneyä praski //// 

5 k nakqt^ 11 tjnqi^ cem^ JHJ 

6 nt^ äsunt^ lewam kapii //// 



Rückseite 

1 ki ptänkqt kqssinac kakßmc] 

2 shnoi^ äkqrnimt^ as[ä] //// 

3 waS[^] äsänik^ ipq //// 

4 nwä sulann oki sä //// 

5 [&] iqptuk someiü puklä //// 

6 c kätse kqlkämqs^ tm,q[k^] /// 



No. 45 =T m S 69. 28 

Rest (linke Seite) eines Blattes. Die Blattzahl ist nicht erhalten. 



Vorderseite? 

45 ' - el^ esst ärtamtrg j/jl 

2 ■ w- r pr(e)läiü iäl^ äncä[l •] //// 

3 kärunik^ % ptänkq //// 

4 Ipimlrq * J kätsac wä //// 

6 m-odin 3 yävtunt^ ■* pälqryo wrq[s -Ja 
6 puk^ pretäiii Ikälä ä //// 



Rückseite? 

1 nkqt kqssi klanomtsäm cincä //// 

2 s täpqrk^ g<^fik^ 5 äpqs war ilak^ ikam JUI 

3 £^ iqmyo asqs ivär ino //// 

4 sne tri mä skam täpqrji^ //// 

^ - s näkän^^ sämudra<^^ [y •] //// 



- ■ L 



(\) 



tarn im mqnt^ zväknä 



■ Sol Wohl für mgntak. ' Wahrscheinlicli zu kglpimtrg zu ergänzen. 

4 nt ist von späterer Hand eingefügt. 5 gaäk ist von späterer Hand eingefügt. 



3 Ergänze zu anumodin f 



27 



No. 46 = Tffl S 91-8 

Rest (linke Seite) eines Blattes. Die Blattzahl ist nicht erhalten, doch ist neben dem Schnürloche 
auf der Rückseite (?) nicht sehr deutlich die Zahl 53 zu erkennen. 



Vorderseite 

1 tän''^ ivramtiiyo sasyicra ///j 

2 yo ptänkqt kassinac kakiiifuj 

3 weiiär^ orluneyo //// 

4 tkqt ' kqssi trqnkqi^ ce IUI 

5 sm/i sjiunlu wärporai^ ä //// 

6 taryäk^ ^at pi bodha //// 



Rückseite 

1 r^ änand^ kospreni kä[su] //// 

2 sßjyak^ iämlune kosprem //// 

3 nam || pretäü^^ tä //// 

4 ktsi X wikäin yoke //// 

5 täsqi^ X iläktas napem //// 

6 puk^ ptäMktatl\X I II //// 



46 



No. 47 = T m S 95- 3 



Rest (linke Seite) eines Blattes. 
Vorderseite? 



1 nqs mä k[s] pvkam [tt •] //// 

2 kqni^ mafiäkalpa //// 

3 tasihänam ^ klyamtrq ♦ wc //// 

4 - kenc^\ pancäm ga //// 

5 [kk a]ts^ klyamtra ♦ laki^ /// 

6 nqkk ats^ klyamt[rq] //// 



Die Blattzahl ist nicht erhalten. 

Rückseite? 

1 ptäükqt kqssim //// 

2 ntam yäniluneyo s • • //// 

3 (ci)ncram 7uramnasiäl^llll 

4 Ipal puk tri äpäy ■ am IUI 

5 11^ klopqi^ X lamyo //// 

6 7vkq(nyo ptäjflkat ka(ss)illll 



47 



No. 48 = T m S 67. 4 

Rest der linken Seite eines Blattes; der Anfang fehlt. Beim Schnürloche auf der 
Rückseite (?) ist der Rest einer Zahl zu sehen. 



Vorderseite 

k- tsäyäc''\^ X '«« ä-n- [s''^]ptänkt • //// 

kip w[r]asom^ omask • i ■ ktic tvra- 

tnant //// 

/ tsopatsqm yärk^ ynäümune ♦ //// 

II devadattenam 3 ] | mä te //// 

ikä sqs cu pqlk säsmeücäni pra //// 

purpär täpqrt^ e //// 



Rückseite 

1 • ku Iiq]1^ akmalyo //// 

2 [k]mu uday suHs mräcam kä IUI 

3 p • c [yjämurqi^ s • //// 

4 [yäjrts yokmis ial • i t[o]rqi^ IUI 

6 wäknä räjagriyam aüumäski Uli 

6 [n- nt] oki wastu täkar^ räj'a- 

[griJUII 



48 



■ Siel 



' Ergänze zu gaiiitasihänant; vgl. 18*. 



3 Name eines Metrums. 



49 a 



49 b 



- 28 — 
No. 49 = T m S 68. T 

Rest aus der Mitte eines Blattes, linke und rechte Seite fehlen. 
Vorderseite? 

1 //// r- nmntyo wrasass(i) - [• sä] krorne som^ cmol [s]y ats^ säwe mok- jjjl 

2 //// yo som^ cmol sy a/s^ äkäl^ kgmseiic'^^ X -^w yärm^ kalpsam klopq //// 

3 //// r^ pfiy clitncyoXpni si luäl^ cam^ luyärmn hno tqinyo zuyär-iljjj 
i IUI n ■ • kanaske nomä wäl se^^ ptänäkte mqrkampalam sä //// 

5 //// [pjusyaniitrcs /än_\ kat^ yäviunt^ zvyärqs sangrä jj/j 

6 //// (mq)[rka]mpal smä[p^] lä[fitj tue jljl 

Rückseite? 

1 //// u)yä[r tqjviyo dhanna[räji]k^ trqntrq //// 

2 //// [tsqm] parani } kqnt^ kursqnvä lok^ tkanqi^ tq /HJ 

3 //// / l(o)k[iJt^ proneyo iväkqstrq X tninkant pqrlqr sarimtu tqntyo' tq //// 
* //// mqrkampal siuäp^ spesuy läjit^ yämuiit^ ivyär puk^ wyä(r) [sq] Ijjj 

5 //// tqni >ick^ cam mqrkampal sinäp^ kanaskes länt^ yäinuut^ wyär puk^ JIH 

6 //// 1 1 kupre pat mi [sajrirumqi^ ivyäri iieild^^ puk ceijt^ dhaniia //// 



No. 5o = TIIIS92. 12 

Rest aus der Mitte eines Blattes; linke und rechte Seite fehlen. 



Vorderseite? 

50 ' //// sla slänkifibme omlain äkninl^ swäsq //// 
■■^ //// ässsi oki kätse yes^ tjnqs^ sla //// 

3 //// lavi petam - ywärckä lap torqs trq- 

nkqs^ jlll 

4 //// • s • yassäl sain käpriuiie inä nas wrasa //// 

5 //// ne käkropunt^ se X mäk cniolqntwam ä //// 
« //// [• käjlyo sa m[3] klä tfii tsam 

lyallil 



Rückseite? 

1 //// kqlkäbi [wajiem klyos>iqstqt\ jjlj 

2 //// ;?;? oki lälotkiiiit^ puk fqs^ ptäfikq //// 

3 //// mqccäk^ ynes^^ plänkqt kqssiin pqlkä //// 

4 //// • inäm äntisptir sinäs^ kjewäsyo w[i] i jlj/ 

5 //// u[i]käm inazidgalyäyanqm X mäk^ cmol- 

wä IUI 

6 //// (mau)dgalyäy annain anaul* si tun^^ 

sqtkäm X 



' Oder kan ? cf. 9 ' 
fehler fUr cmol. 



' Vielleicht fUr f>cnam.- 



3 Oder w[o] r 



4 Wohl nur Schreib- 



— 29 



No. 51 =T in S 69. 29 

Rest aus der Mitte eines Blattes, linke und rechte Seite fehlen. 

Vorderseite? 

1 //// snfe) kos lotksä ysalmas su[in •] -^ klopant^ jjjj 

2 //// prär natskatse yinc^^ ♦ oi'ii pälnikam hvenc^^ //// 

3 //// l-ne äücäin knrsamntra * puk sqm^ ysabnsam wä //// 

4 //// • sp ■ kant^ - tsitäbmeyntii tra //// 

5 //// tn • nirgamäntrak^ 3 üoniä ivärtim lu jjll 

6 //// senik siv enipele sne kämm J a[ra] //// 

Rückseite? 

1 //// siminätar^ X i \\ P'^t-^ hväkä kä //// 

2 //// m[al kroiiäm J niä omalyävi wlye[p]yäm [sjunka Ijjj 

3 //// (lyu)tär »letnai^ sjtasintqr lyiUär me(mai^) //// 

4 //// (k)umnäs prä^ar klisnä^^ ♦ tmg$ sain vir[gant ■] JHJ 

5 //// . pr ■ kosprem ne skäiqni ♦ tqprein taprenqk sqm sisä JHJ 

6 //// k/o/n iutkgiiqin } imqs krävi penu sak[n]ämäm lo ä //// 



51a 



51b 



No. 52=TIIIS9i.9 

Rest eines Blattes, vom rechten Ende. 



Vorderseite? 

1 ////}/ II knänmäm pe m^^^ wram^ 

sävmdtqr si 

2 //// ntu 1 1 serasi niskramäntani 4 | j äptä spa 

3 //// rqsyo yosmosniint^ X sokyo einpeles tq 

^ IUI [s •] klä tüi iviiiäfr^J säwam skeyasyo 
puk bhütä 

5 //// spälmeni kranl^ ästram ärtqntsä psämär 

pkäniä 

6 //// stam täs yasa — - näcar^ nqs parmä 



Rückseite? 

' meivlune seS • uue su/is tsqnkrassäl tä 52 

' s prattika plänkt[a]sassäl mä syak- 
tsuinqnt^ plya 

I nkatsi kqrya särak t_qnki sästimrg-^ 

I käccapem ii[a]it_^ käkinurqi^ so in peyo 
I rpurqs^ mahäsäinudrqs poncäm war mu 



6 //// cämplune mä knä f^ sne yätn^ne 



Vielleicht surmai^ 



von 4 X 25 Silben. 



5 Oder s(.)c? 



' Vielleicht Ispokantf 



3 Oder tt für nt zu lesen ? 



4 Metrum 



— 30 — 
No. 53 =T III S loi. i6 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

53 1 //// päkanlii sarirntu JHj 
2 //// [krjopjinl^ säivain //// 
3-6 (nicht erhalten). 



Rückseite? 

1-4 (nicht erhalten). 

5 //// gändhär [sjiiiässfij j//j 

6 //// ssi pu^^ mqrkampalani / 



No. 54 = Tin S 92. 13 

Linke Hälfte des Blattes 2[2]8. Die Zugehörigkeit zu dieser Handschrift ist zweifelhaft. Obwohl 
der Schriftduktus dafür spricht, stimmen die Höhe des Blattes und die Zeilenanordnung nicht 

ganz mit den übrigen Stücken überein. 

Vorderseite 
54 a 1 ivcani cniol[e] - ■ nu^tmass aci kalpasyo tmis^ oko wärpn[ä] //// 

2 sinäfi talkeyäntu ♦ ntä ' konac porac pqlkäsluneyäs[s a] j/jj 

3 ärmgntu viä penu sankh^ gorocanqss aci m • //// 

4 oko esenc^^ ko e[s]en(^^ kos ne pläiikqt kqssi //// 

5 pfiz yniär cincär tsopatsqin oko e£^ \ | ktitsmätain ^ 1 1 puk la[l • e] JH/ 

6 mäk puklä - käkropunt^ % si ptänkqt kqssim winäslne [sjitn jj/j 

Rückseite 

54 b 1 msenc"^ J / (\\J ptänkqt kqssim winäslune si pni wrasaiii Aä //// 

2 yätlutie (em)tsqitqr^ P'^k^ bkutäs^ ämänusäs lyutär na[slu] //// 

3 k^ omqskenäs yänil[u]ney)itu ärqs ?iitlqs^ P"ks IUI 

4 tswäts mqskatrq sne älak^ xvkqvi sakk atsek^ krq //// 

5 nkyo nervänt y[e]i^ \\ tqmyo sucitte päksiil gändhär^ ypfcjy^'.'^ fwra] U// 

6 k[ljyu k[am] • e- i [s]päln[ni^] yätlune ke pal nu kn emtsässitp- IUI 



' Unter md (Über dem Schnllrloche) steht von anderer Hand, in undeutlicher Schrift gekritzelt: sgs^ kisäialy^ 
postak,^ porocitCTii ällakqsimac^ mä prql.^ 8. » Metrum von 4x12 Silben. 



— 31 — 

No. 55—88. 

Diese Fragmente entstammen wieder einer Handschrift ; sie sind gleichfalls in der 
„Stadthöhle" in Sorcuq gefunden worden. 

Die ursprünglichen Maße des Ms., die sich durch Zusammenstellung mehrerer 
Fragmente ergeben, da ein vollständiges Blatt nicht erhalten ist, waren: 13 x49 cm; das 
Schnürloch befindet sich ca. 12 cm vom linken Rande entfernt. Jede Seite enthält 6 Zeilen 
zu etwa 42 aksara. Siehe dazu die Tafeln 13 — 26. 

Dieses Werk ist dem vorigen gleichartig, wir müssen es ebenfalls der Avadäna- 
Literatur zuschreiben. Ein Titel ist auch hier nicht erhalten. 

No. 55 — 61 lagen beim Auffinden aufeinander und sind in dieser Lage gleichmäßig 
in der Mitte durchgerissene Blätter ; trotzdem aber können sie nicht in der ursprünglichen 
Reihenfolge liegen, da sie inhaltlich nicht zusammengehören. 

Mit Bezug auf den Inhalt können wir zur Zeit folgendes über die Fragmente sagen : 

In No. 59 haben wir den Rest einer mit dem Texte der Jätakamälä ziemlich 
genau übereinstimmenden Übersetzung des Unmädayanti-Jätaka, wozu auch noch das kleine 
Fragment No. 85 gehört. 

In den Fragmenten 57 und 63 besitzen wir Reste der Geschichte von „Rupyävate", 
die ähnlich auch im Rüp(y)ävatyavadäna, Divyävadäna XXXII (p. 469ff) erzählt wird. 

No. 58, 66, 67, 75, •]■] — 80 und 88 gehören zur Saddanta-Geschichte, die dem 
bekannten Päli-Jätaka entspricht. Unsere Erzählung scheint jedoch viel weitläufiger an- 
gelegt und kunstvoller ausgeführt zu sein, so steht nichts von der hier ausführlich erzählten 
Gattenwahl der Bhädrä (oder Subhädrä) im Päli-Texte '. Diese erweiterte Fassung lag 
auch der uigurischen Übersetzung zugrunde, deren Reste F. W. K. Müller, Uigurica II 
(Abhandlungen der K. Preuß. Akad. d. Wiss., Berlin 1911) pag. 20 ff. veröffentlicht hat. 
Zu dem uigurischen Fragment vergleiche besonders unsere No. 66 und 58. 

Einer Erzählung gehören jedenfalls auch die No. 56, 64, 65, 71, 74, 81 und 83 an. 
Sie handeln von einem Prinzen, der von seinem Vater, dem Könige Brahmadatta, den 
Cändälas überantwortet wird. — Der König Brahmadatta kommt auch in den Fragmenten 
61, 68 und 72 vor. 

Ferner finden wir auf No. 73 und 84 einen Prinzen namens Mukaphalku. Dieser 
Name erinnert an das Mügapakkha-Jätaka (No. 538 der Päli-Jätakas), doch sind unsere 
Reste zu gering, um Näheres darüber zu sagen. 

Die noch übrigen Stücke No. 55, 60, 62, 69, 70, 76, 82, 86 und 87 bieten inhaltlich 
zu wenig Anhaltspunkte, um sie einer bestimmten Geschichte zuzuweisen. 



■ Auch die vergleichende Studie „Le Chaddanta-Jataka" von Feer, Journal Asiatique, 1895, I pag. 31 er- 
wähnt keine der unseren entsprechende Rezension. 



— 32 — 
No. 55 = Tffl S 85. I 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 13. 
Vorderseite? 
55 a 1 //// kacf^ Ikänt^ knänmune ♦ änc estii ne tan tie wkanyo ehkql uii[ka] 

2 //// [■ m -Jnnani ' 1 1 me wäsklune ahiumant^ palskes wani käswe ngm a 

3 //// k pes to ngm kuH^ lu X isni yärm^ sininiäm kus ne cem^ tunkassu 

4 //// kanian täpgrk^ lyutär päk^ sorki ai'seilc^^ %! \\ yreki [s]la tii-^ * 

5 //// (tä)pgrk^ k„päram lotan pätnikam praski arsenc^^ Xyetus tsäroß^] 
* //// [iäjpgrk^ encare arsenc^^ pglskes^ J tsitos tu 

Rückseite? 

55 b 1 //// (•)rgsy[o] sakantrg lepssä täpgrk^ J ttmkyo triko-^ 

2 //// [sa]m^ sne sein ivaste hqt^ Iwäkä täiii yärtgr^ J j sari 

3 //// [ni -Jyo X triksenc^^ äkiitsäfi'^^ enkglyo yi/ic^^ ytärgi^ t&'J\ ^ 

4 //// cem^ knänntängs inä omsantrg X kjenci wanke lek pikär ig 

5 //// ßj tälune käru7}ik wrasom^ isopatsgin arkginnä sim ivärtain tsopa 

6 //// kgryatsutn^ \\ tmgi^ orto ivatunt^ cu sim si tgprgm pyäksä o 



No. 56 = Till S 85. 2 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 14. 
Vorderseite? 
56 a 1 //// lyäm tkanac^^ yäl ci k,jalte \ \ meneklinam 4 ] | cävipamo trgnktsi y ■ e 

2 //// läilcingin watkii päcar singin potlnne X apprgniät yatär^ yäl ci 

3 //// (bo)dhisatväp mäcar läts^ wlännäktes wäjärr oki krgntsonäm kapü 

4 //// pglkorgi^ hä kärufftk^ trgfiktsi pgknäsmäm trik^ tkanä 

5 //// Ifejtke oki brahnadattes länt^ pes yäksorg£^ trgnkgi^ || vi 
" //// M ~ M pgklär iläktasii se äkälyo talkeyntu iaimäii^ a 

Rückseite? 

56 b 1 //// k,J>i'e (ttje sakk als raryu ci pkatiä ny äkäl^ cat^däläii nuk^ nes käwe-^ 

2 //// s läls^ sne tu/'ik^ nämtsus^ kakgrkiint^ se pontsäm kapiinno 

3 //// • m • l^ märyti prastam käreyo käkostu nkatgt\ X {gpnasain nienä-^ 5 

4 //// kätse kenn ats iäwatn äkälntwä kakmti set wasgm ärinc^^ kätkgssiX 

5 //// (bodhisa)tvem kai täluneyo ntäcri klopyo penu sne klopp oki sne wcillune 

6 //// ila tunk^ oki tsem yokäs^ aiänyo rings wrassac pglkorgi [pg] 



• Metrum von wahrscheinlich 4X18 Silben. ' Wohl zu /««l\ zu ergänzen. 3 Wohl zu fkgnt^ 

zu ergänzen. 4 Metrum von vielleicht 4X 12 Silben. 5 Zu mcnäk^ zu ergänzen. 



— 33 — 

No. 57 =T ms 85. 3 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 14. 

Vorderseite? 

1 //// sj'o pafntsivätsqui ländnäm äsänä In 10 läücäs^ äviäsäs^ ype si 57 a 

2 //// oppal yokä>n kqntuyo cincäryäm wasenyo bodliisatvcm särce spänte wä 

3 //// nqs wrasassi sfti äncäm^ onantyo markavipal^ äksismmti trqnkg?^ 

4 //// lantiint^ J kji naslune nankurqi^ oiik^ Jiänlsu sjnal läntuneyam 

5 //// [rsojra^^ päsoücsam elantyo pqtstsäc päsmäs^ X^ W wärpnänläs wmssam 
8 //// neyumcsam wsokone pqsinäc^^ k^yalte kupre ne cem^ käswone st wä 

Rückseite? 

1 //// crqs lyiitär^ eiqntäs ivrasasii pniccainos näntsiq^ ca^qk^ cniolam 57 b 

2 //// sne yärm^ sne metn^ s^Jza sinäs^ okontu es^qntäs^ pnintu ese-^ 

3 //// £^ slak^ ikam \\ wärshinain ' || pämsant^ trqnkqs palonäs^ esant^ we 
* //// y^l iQin^ apprqmäi^ Xpäinsant^ lioiii klyu pilintH e}^ wrani waiimrä 

5 //// (ta)n ne wkqnyo sqm^ rupyävate bodhisattu wäl^ sqksqk^ puklä läntit 

6 //// sne viem^ pnintiiyo yctu täviäi kqtkorqs tusit üäkci ärki[io] 



No. 58 = Tni S 85.4 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 15. 

Vorderseite? 

1 //// some säpsaisäl riwoi^ klyomqi^ % bhädränam tunk^ käpnune [pä]k[^] 58 a 

2 //// penn läncäs mqskitässi potlnneynlJi äsnk kqtkorqi pqltsqnkäs^^ 

3 //// (a)sitakirinain "^ \\ ke mosan ne pyäppyäsyo khadgavisäiiakalpes yärka 

4 //// ni tqprqin sii/q£^ J ke mosan nc saddandem onkqbnässi lä?it^ rise 

5 //// [kjälyo J / 1 1 tmqi^ bhädräy^^ nos pem priyasundari sla wärpqslune 

6 //// svart.iapuspenain 3 1 1 näktafi näkcyäs wimäntwäi^ litatsy oki skitä 



Rückseite? 

1 //// arsenc^^ krant^ pikäryo J Iqnkscnc^^ härqs wrok sinqs^ skencnc 

2 //// / tsopatsqm sloko yatsi J / 1 1 tmqi^ bhädrä ärinc si äkäl päkrasi 

3 //// nc pe asäm krant^ wramqm swärqm rake k/yosttsenc pe kloiäin tiäili Xyä 

4 //// srqnkäi^ X pqlkämär pe ä/ycksa(^^ pqsrqin plqkyo tärsom yärm^ yä ^ 

5 //// [l]ym-ncXi^ \\ Lain kaklyusurqs miln- trqnkqi^ wtqksas^ svayanipär k^yalte 

6 //// ncäsWi Krekäri 11 kokäliknam^ 11 siwar ilemi sini sumcri oki l[k]ä 



58 b 



• Name eines Metrums. » Metrum von wahrscheinlich 4X18 Silben. 3 Metrum von wahr- 
scheinlich 4X18 Silben. t Von Zeile 3 ab liegt ein Metrum von anscheinend wieder 4x18 Silben vor. 
5 Vielleicht zu läficäiii zu ergänzen. 

Sieg u. Sieglini;. Tochar. Sprachreste. I. 5 



— 34 — 
No. 59 = TinS85.5 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 15. 
Vorderseite 
59a 1 //// klis sim sarkk oki täkar üäkcyärfi^ tkaniX2'^ kraut ^ markanipal kotriitnq 

2 //// ;;/ täk^ X mcirkampal säm ytäram lyutär wafii kglpät^ { iiiä sam^ kakq 

3 //// jinäp^ kiritavatstses ivait^ linonläp^ ckäcar^ sri nkqtt oki ara 

4 //// aptsarr oki kjezväsam ♦ lyutär ineinai^ arqiiipät siyi ciücrone 

5 //// mi ynäiim^ yäiims soinim se£^ tcini skatn sas puk^ kjeiuäsas^ 

6 //// Ikälyäm tkatiä kospren ne % kakmus täkii tapi-em sqm^ temy arampä 

Rückseite 
59 b 1 //// pe ptsqk^ ypä viä penn iväskbine ypät kapsinüis^ { ■'^ * 1 1 iiMQk^ P' 

2 //// noiiitsäiitam \ \ twgf^ teini päcar cam wrain caiiii lä?tt^ klyossi yämq-^ 
ä //// (täjpark^ siii wärpäluncyain pat^ ässi älu elmicyam pat_^ nä 

4 //// ssi kjencinäs soireyäntu kqrsoncäs präninäs wotqk^ pic cämplu 

5 //// mä ritwälyi \ \ tmqi sqm^ somine päcar wofi^ bno cesqm^ brämnä 

6 //// (brä)mnäisi swätsi päk pyäm^ || tqm ne täs ivewnurqi^ imaf^ unmädaya 



No. 6o = Tm S85. 6 
Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 16. 
Vorderseite.? 
60 a 1 //// ^äisi pnitkälniie ypant^ ofikraci nerväm päplu krancässi [X ttiiajc^^ ytä 

2 //// s ritämär^ X ^ W kätkmäm näntsns cem^ äklqslye släncälyi bodhisa 

3 //// [cjyenam 3 || pqrwänain yivärckä urtf^ laksam pqniiänt viann oki ärkyant^ yne 

4 //// (swä)ticeiiäsyo kas worpunt^ käsivoneyo tsopatsqmXP'^ttispar si tni na 

5 jl/l X ^ II /''^' i(}äknä %vas^ äkäl ritämtqr tä ne tu ptänkqt^ ärki 

6 //// (bodhi)sattu trqnkqf^ sokyo retzve kiis nu sgiii wrasovi inäka üätse käräi ka 

Rückseite? 
60 b 1 //// arqmpät si peke päkar yämqs camqk^ camqk^ wlalune si mä tä 

2 //// kotluneyäs päitrq ♦ tsara nqm ak im slqsmäin lo aratrqm ♦ tqm neh^ wra 

3 //// [s]k ■ nässi okoyä naivasamjfiänain penu tatmiis täkcnc^^ tinaiiqk cesmi 

4 //// oki ksai,iani ksai,iavi aratrqiji^ okäk sqrki avii fiarcyam cmol^ e 

5 //// [ßäjkci napcm si kqrparqm fii mä artqi\ ilak^ ikam \ \ bahuprakäratu 4 1 1 pu-^ 
//// • y ■ kappi smak waro X ets^ ämäm treke rapurüeyis surm^ nispa — 



■ Zeile I — 2 enthalten Strophen in 4x12 silbigem Metrum. ' Metrum von vielleicht 4x14 .Silben. 

3 Metrum von vielleicht 20+ 22 -|- 10+ 15 Silben. ■» Metrum von waUrscheinlich 4x25 Silben. 



— 35 — 
No. 6i =Tin S85. 7 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel i6. 
Vorderseite? 

1 //// hilypam täs cami ska)iiat kämm käpüe yal^* puk käswonenl2uä[sit] - 61a 

2 //// siirm^ näntsH \ \ balmprakäram ' 1 1 käriinyo lyiitär ke ne paltsak^ 

3 //// r^ X skam^ älu käsivac'''^ späritvlunc yatqr^ el^ klgsmuue tsrassu 
i IUI prasky ara?^ Iwässi okäk päcarr oki spantäll anac maskatqr^ % 

5 //// / käriun skam^ % ^ \\ i^^"- kaklyiisurqi^ bnihiiiadatte wäl^ weyetii 

6 //// ne ote tqpreiii rnqsratsuneyis iväkmtsunc otc (Lqprem) [tvra]sas[si] — 

Rückseite? 

1 //// yämluneyo zvkqm pe sqs sauisär puk^ lotksä a lyä - 61 b 

2 //// yä im üi sne näkqmiii oki pqlkqi pqlkär cäniplum^ (\ \) surisimiam * J 

3 //// nkä näi^ tidss aci iiiä skaiii zvark^ yp'^lä^ mä kosam^ J inä pcnu siväm^ 

4 //// tfii krantäp watkiirain nqi^ klyaii iäkiiji^ X ^ \\ tmGis, bodliisattu äsä 

5 //// m nä? wärtac^^ iqmiä praskqr^ ylem cmol sqm^ ii£qf pkqnt^ nashine ♦ 

6 //// ri mqrkampalä läntiine ivlesit näs peim ylem kropac kätse [kqlkorq] 



No. 62 =Tin S85. 8 
Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel 173. 

Vorderseite 

1 //// ;// • spähiiem tnqrkam(p)al^ X yiiia[lH]nt^ ini[s]ä pis sank siin luinäsainqs^ mräc"'^ 62 a 

- täin 

2 //// j^ jätakq(s^) käpne solnlii was nes^ X i käpfies setväs^ äntispiir^ sne risät^ nispalntu 

3 //// IV --^ inä päsoncä[s^] Is-ptqntiuä yä--s-t_^ ne?^ mqrkmnpalntu äsänik^XP^k^ 

tqm^ was^ sru 

4 //// [^ samsärarn fX 2J klo ^ [pqjhk ■ c*^ lutäfk^J sni klop iäkain älasi X try esatn- 

khesam kqnt^ kalpsam kropat^ kq 

5 //// nc^[^] ptänkql^ pqlskät^ kc ne?^ yärk^ yä ■ im^ 4 X '■"'^ kqlpät^ cani yärk^ yämlqm kuc ne 

yärkä yäinql ses^ X .7 niqrkanipa 
^ IUI [fid]'^^\ cniokvä snis^ seiväss äk^ opyäc"'^ kqllät^ pattänkqt^ J mqint ne päcar^ nispalntu 

wla[l ■] 

Rückseite 

1 //// / säs^ nispalntu X 4- lyepas^ wasqm tsain spärtwetic'^^ kqlkeüc^^ iiäktas napenisani X sne 62 b 

kas^^ s[iJku 

2 //// piktrq mqrkampal^ kritäm ya£^ iqui^ ptänäktes^ J kos ne postkam aksari tprenäk^ ivyärqs^ 

sas^ yämtrq X S "'■vä ■ • ü 



■ Metrum, s. vorher. ^ Metrum von 4X14 Silben. 3 Das Blatt enthält Strophen im Metrum 

von 4x14 Silben; am Anfange der Zeilen fehlen 8 — 12 aksara. Ein kleines Fragment ist noch nach Herstellung 
der Photographie dazugekommen. 4 Wohl zu yämim zu ergänzen. 

5* 



- 36 - 

3 //// mäk^ [pjfli [ijiasjkatar^ J a(sam)kliesyo cmolaiilwam kassi kropat^ markampal^ J «;'f^ 

kränt^ som^ slyok^ pckatrq 
* //// Vl^ püintii iX] inqskauitra y^lPsl '''''' "■^ ivcw(nu) kqssissi J 6 wü zve ptänkqt^ 

msapantnis^ äiit^ ratkani 

5 //// Intu msapantnili^J S.am^ visapantini - ft) - ksciii äpsätrikäifi^ sne cts^ risänt^ ni(spa)l 

cetn^ X äkäl^ 

6 //// [y] kern pqlkäsam - r^ cuniii[t ■ ■] • tnar^ wi -^ luräsimqs^ cam^ slddhäm X »tqrkampa[l ■ ä] 

ntwant sa[m^] - 

No. 63 = T m S 80. I 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel 17. 

Vorderseite 
63 a 1 //// [sjivac cam^ yäijiqr päkqr^ ohk^ fiomyo X läntune sint kqrparqm iqrpsenc cam^ krant^ 
[s]o 

2 //// • / • yis^ X I ^ II (lUS? cam^ rupyävatem somqni iitpalävat siüi ivi-asaffi^ tsopatsqm 

abhisamskäryo [lä]ntu[7i •] - 

3 //// mrqm tarn fiu mqnt^ wäknä || ärsi läticmam 3 || rakqr^ opläsyo tkam riyam sirai^^ 

prasar zurqiUu siinm [sjiua-^ 
i IUI tsus puk zurasaffi^ J painuar ivalänäs sonlsam or pahksani wotär^ äfkyant^ wätsyäs 
iäivain cankqr siväücem ko 

5 //// wsäluyo omkärcffi^ bräninäffi^ ivcnär wäkmtsam ävahantu äkqs^ asis mangabitii X zvmär 

sim entsälyo ärkyant^ iaüinä 

6 //// • w • lüiwär^ rotkar päkqy päsims^ J / || tan nc zvkqnyo cavii parnontäp wrases^ abhisek 

sinäm prastanäk^ fiä[kc]iyäni kube - 

Rückseite 
63 b 1 //// ki tsopa[l]s kqrparqin päkqr fäk^ || /mal sqm^ riipyävate wä/^ bodhisatvem tsopatsqm 
käninassäl ti'izvont^ ästrqin k?iä[iijn]un[c]yo zvlyc[pq]m 

2 //// keyo poncäm potoyo puk^ zvrasas sya zukqvi pqljsqkyo enqsmätn zvrasassi krancäm 

szvärlwhme yotnus pqltskumqs säzve näkta-^ 

3 //// yakseiii täsü iqm ne zvkqnyo opslyantu sam zuähtneyo ypcyis päslunc yämqr^ \\ zvär- 

iqmpekuain 4 || 

4 //// nt^ särm?it}i okontti X nakqnt^ näisentu puk zvrasaiii puk^ ikamsam X sne zulesbmeyo sne 

psql^ sne kqs^ 

5 //// r[c]e oko szuär^ oko X 5 puspavrksäntii skainat^ yclänl^ pyäppyäsyo X sne iiiäl^ kluneyo 

m[ä]l[k -Jnt^ ko • i 
« //// [s]ne zvraske täk^ sqm^ ype skam^ J klopasu zvrasom^ niä ontam tiiiam talpäl täk^ X ^ 



' Vielleicht 7-u ir>««/««>'3 zu ergänzen? • Strophe von 4x14 Silben. 3 Metrum von 4 X 25 Silben. 

■( Metrum von 4x12 Silben. 5 Ende von Strophe l. ^ Ende von Strophe 2. 



— 37 — 

No. 64 = T m S 80. 2 
Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel 18. 

Vorderseite 

1 //// nma su emlsnnt^ kraücäm 'wkam tiri mmitak [pqjknänio kotnai^ ♦ zvät ktis ne iäkrant^ 64 a 

wrainam ^aknänio nnm num 

2 //// ästraiH päpsunc sim zukam sola pässi wä[rpö]rai^ pqknävio [k]oina$^ ccs tri wäknä 

wrasarf^ päpsune 

3 //// neyä sämänak^ ivalui kqrsttälye ♦ k„yalte palkär nätqk^ \ \ säckäckeyant ' 1 1 krant^ wrant- 

nässi napcm 

4 //// ntu oko csant^ XP^psune sim säktälyi kus ne ptäymam säsqryu sqm^ oüi cvtol^ % kus ne mi sni 

5 //// (pqjknätno kotna^^ äknats^ J säniäm penu tvahi sqm^ kraücäm wäknqs läletu mä oüi 

cmol^ X I II tarn kaklyusurq 

6 //// }iätnts(ji)i [trqjnkiüc^^ ote tqprem mqrkampal sqlpäsl(n)ne o(t)e (tqjpreiii • i bodhi si 

ytär päkqr yämlune ♦ ote tqp-em 

Rückseite 

1 //// ■ rq- k- üc^^ ^ \\ [c -7^ • ttenam 3 | j cakravartti läücinäü ta(r)y(äk wc pi sot)r(e)yntti 64 b 

salu cami % kämnaisäl tr[iivo] - 

2 //// tkii puk^ t sne kämm sqm lyalypu nkqt^ sne pqltikäü cem^ näktaü^^ kus ne cami % ipqt 

nemintu wälts^ se 

3 //// (wä)lts^ ämäsäs mä päkqr^ ypeüc'\ J / 1 1 tmqi^ brahmadatte wäl^ lusok näntsu mqskitac 

trqnkqi^ nätq 

4 //// s kqrstäluneyo ivlalmie mqskatqr^ ♦ 1 1 mqskit trqnkqi waltsuräkk ats^ wrasaisi zväU^ 

wäknä so 

5 //// wlahitieyo ♦ skäyluneyo zulahme skam ♦ [?q]üüäk^ lulahme penu tri zuäknä mqskatqr^ ♦ 

sas^ [s]ni 

6 //// [li]s^ ärluneyo ♦ trit^ ämpine ärluneyo wällqitqr^ k,jalte ♦ \\ yarässinatn^ \\ mä penu sol mi 



No. 65 = T m S 69. I 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vielleicht das auf No. 64 folgende 

Blatt. — Vgl. Tafel 21. 

Vorderseite 

1 //// ts mä soi^ X püintwiss oko nispalntu täkeüc petiu nutont^ sol mä skam itqmseüc'^^ J 65 a 

älak^ sol[iJ 

2 //// [n]u sol^ s/mqssi surm^ { ämpuk^ ärcüc'^^ sqm trii^ surm^ iqüüäk^ zvlqssi wrasaiü 

ärkisossani { / 5 

3 //// penu tri wäknä mqskatqi\ ♦ sas^ süi äüincs^ skeysä wälJqHqr^ ♦ ivät^ älu skeysä ♦ trit^ 



■ Metrum von 4X 18 Silben. ^ Wohl zu trankincä zu ergänzen. 3 Metrum von 4X18 Silben. 

4 Metrum von 4x18 Silben. 5 Strophe im Metrum von 4X18 Silben. 



- 38 - 

1 //// (ske)ysä wällaitar^ [am nu mqnt^ tväknä. ♦ 1 1 yänkreyain ' 1 1 siiäymc skeysä mal ne nqs 

täpqrk^ zvlantse snc swä - 
3 //// [wajtkiirä nai^ lulgmsäive % tmak^ sni skeysä tmgi\ älu tricäin lotkä ivlaliutc % ccs wu 

sas sas tri wäknä sol kg 
//// (ka)klyusurni zväl trgi'ikg?^ nätgk sc iiiä üi civain kohinc si inw st'£^ ♦ sfiikck nu cu 

wengslis mosann ats ng$^ 

Rü ckseite 
65 b 1 jljj [kg]i^ käsH päcar mä äsäin 7ia{/^ kgrpini ivlalune älu kgllätsi pglkär nälgk^ ♦ 1 1 dcva- 
dattcnam 3 1 1 yukä 

2 //// skyälüäl^ pji(i)s sol tsgksant^ ivlalune X puk^ äkälntu spgrksant_^ kgltso ivraskc oki sol 

siimnänt^ säiiiudr o 

3 //// tka si maiimtrg sim tainpeXpätäll oki sne pgts^ mgnt nu käruiiik catn^ äln klif^X i \\ 

wäl irankgs käru 

4 //// nilä fii kuc fte tu wsär pglkorgs ivenäil^ kuppre ne tsniäravi viä iäppus täf^ mgnt nu 

ivsär^ tsmäram tä 
3 //// kgrsnäl sain wram^ k^^yalle yusär prastä ivrasom^ wsär läpa.^^ kuc ne tmg$^ oko kglpäl 

täi^ cani sg 
6 //// (t)äppHS säiji^ tusär ingskatgr^ ♦ || tgin kaklyusurgi^ wäl trgfikgi^ ote Igprem knäninäm 

vigskit^ äsäm 



No. 66 = T III S So. 3 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel i8. 

Vorderseite 
66 a 1 //// ia"' na£/^ tangk sunnaf tgs ili kräso kakinu pglkär ckäcar^ \ \ säntawantäkani ■» 1 1 
argmpät si käszvo 5 

2 //// (ci)ncrone puk kglynientxvam sgtko tili X säivani luärlskäs ypeyäiUiväf^ kakiiiuss ärtan 

läficässi X p'ii sol^ 

3 //// s- Tiemi pänisantrg X I soiiiä plänt^ em^ f^pre ne cu älyck yäslus täke fiiXsuiencf^^sIzvar 

lüäknä raikassäl^ 

4 //// X cai ngs kräso cu surinai pgltsgnkätsi tpgr stänkam X lyniä äleyam sanwemyo ppglskär 

ckäcar iji'jnl^ ya 

5 //// (ä)käl ritorä taliuus nasain^ sakk atsek näfii brahmadatte iväl pa/s mgskal^ mä nu 

nkä yätal mgccäk ye 
//// s Idtttac Irgnltgs tiätgfk tarn] surmas tu mar^ yulkatär^ k„yaltc tiri tsain Imgk mäi\ 
mäkiss äi'tus hvU^ - 



' Metrum von 4X14 Silben. > Wohl zu ht>ätsi zu ergänzen. ' Metrum von 20 4- 2J + 10 + i 5 

Silben. 4 Metrum von 4x14 Silben. 5 Ergänze zu kilswonc. 



— 39 — 

Rückseite 

1 //// [ni]y ■ [nuk p ■ s]n svayamparam tsalpomi^ süi mqnwä [pjats yämmär mar tili nätse 66 b 

kumnäi^ II kätkmätn 

2 //// ttnas inahendrasene iväl^ ämäsäs käkkropiirqs ccsmak^ äiiaisi anaprq ypeyam tpqssi 

luoiak^ II 

3 //// ' (ka)lymetwam puk^ ypeyii paklyoms^ länt^ mahendrasenes^ ckäcar^ kjenci iiemi bhädrä 

nom^ Xyu 

4 //// kärnas^ kotn pqrkäiicäin kqlyine riyis^ sivayampar siiii lameyam X ke nc kus ne nas nali 

muk tampe oni 

5 //// m^ X ärxvar yämurqs cam kom täm^ tkanä pukniqs^ knatrqm^ rito äkäl^ pläntac^^ 

kjencivi nemiyo ^ 

6 //// [v ■ ]dehak^ riyäi^ Icär^ cam wram^ süi süi ypcyac kqlkorqi^ läncässi äksitinär^ || 

tmqs cem^ 



No. 67 =TIII S80. 4 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel 19. 

Vorderseite 
1 //// tpqr pramtqr^ X i \\ wlänkqt trqnkas kaikam näs camac kätsc tarn ne skc yämam^ mat 67 a 

7ie sqm wtäk tiesiin 
^ IUI (tl'Q)hkqs sanqk ivasqm äkäl se£^ \ \ tmqi^ ivlänkqi^ epreram nankurqi^ bodhisatväp^ anaprq 

3 //// • i • tiätak^ sokyo nu mäski yätnlqm wram yämqit^ siii kaknu täk te cam tfii sarqs puskäs^ 

siuäl^ äi'tka 

4 //// i'ico sinliinc \\ bodldsattu trqnkqi^ mä ontam täka ni k^^yalte nare sinqisi klopant^ 

opyäc kq/lä 

5 //// äkäl^ älii käsu yämbmeyäi^ pkqt nu pnttisparqm mä na? mat nu t/a£^ sni klopyo sinäl 

sem^ II IV lä 

6 //// w[r]am Iqmyo som cam peräk yämlqm wram wasqm Ikätsi äyil^ || onkalum trafikqi^ 

pqlkär iiäktaiH wäl^ 

Rückseite 

1 //// 3 k-m- rakeyo sarqs puskäs^ änkarqs^ rsjtnämäm iliXnare simssi klopa?^ pkqnt^klopyo 67 b 

pqltsqk^ 

2 //// [rjm ■ tstmeyo k^pre pat sakk als kqlpäl täm^ pnttisparqm X gakk änkari ptik salu sitsräk 

päkqr täki ni nesim sq 

3 //// t'Qi^ imqk canii treyo mailis krorr oki £qk^ änkari sitsräk päkqr täkarqm \ \ tarn pq/korqf^ 

tkanä e 



■ Die Zeilen 3 — 5 enthalten eine Strophe im Metrum von 4 X 25 Silben. Vor (ka)lyme° ist als Anfang der 
Strophe vielleicht puk zu ergänzen. ^ Ende der Strophe. 3 Zeile i u. 2 enthalten ein Metium von 

4X iS Silben. 



- 40 — 

4 //// pats ' käcke kätak^ || t'MGi^ züläilkqt^ sakk atsek^ ptäiikqt kätkalqm caiii kratlcäm 

wrasomqnt^ kqrsorqi^ 
B //// nac trqnkqs käsii käsii käswoneyum^ taryäk ive pi laksanäsyo yehmt^ tvä»ipunt^ piittiipa 
8 //// Ikäm kqlpo pidtiiparqm nqs pemi opyäc^^ klitär tqprem wcivnurqi^ wläfikql^ tmäk nakql^ \ \ 



No. 68 = T III S 92. 24 
Bruchstück (linke Hälfte) des Blattes 6. Vgl. Tafel 19. 
Vorderseite 
68 a 1 ptsarntwts^ ^ X bodkisatvem kr[e] [c] kqrstäfi^] J (jam)budi.>(i)p sqs^ stqk tsopa //// 

2 sar 3 pyäppyäil ?iapcjnsac^^ J / 4 1 1 ■ m ■ h[i] läts^ piittispar si säktälyi bodkisatvettt //// 

3 ktassi okäk^ yarkä täk^ \ \ sruncanüefiain 5 1 1 suk^ smäsuk^ * klis iiä //// 

4 skamim % elantyo kätksät^ sri nkatt oki tväipnäntäs^ J näkcy aptsarr oki //// 

5 kätsa siin zvarmam prtitko ses kämm kritänyo im pontsäin sainsär sinäm riyain sne 

tq)ikhm(e) me //// 

6 dhisatvän pqn cmolwä % oppal kqlytqr krqtkälavi bodlnsatl(u) — [n]am X omqfskje j/Jj 

Rückseite 

68 b 1 siiJJt 7 klop wikqssi J / ^ 1 1 tmäi SQW pariio zvrasotn^ /"««^ a — [t]iv • • ^ ■ [äk ■] 1/1/ 

2 is Icsi'i tsai'avi lyntär iiiemas ciücär pqlk^ \ \ tusitabliavnani 9 1 1 wäskat^ tkani ilkqft^J yc-^ //// 

3 r päkqr yämrqm anaprq X piificäbhitncn risaki ycitciUn Ikätsi wäriq[ntiüavi](X) //// 

4 vUvamittre wäl^ nmit^ kqrsoiicäs prähmnäs kenitsi wotkurqs^ näkci [0] //// 

5 ssin iii seyo parnore sind yäntu tmä sq)-ki skavi iiom pqtstsäcäm \\ tjjiqi^ bra //// 

6 IkefiC^^ ♦ 1 1 xväl trqiikqi^ 1 1 [s]e [fii] sc a[l • äs]ik^ cintämani w(m)ä //// 



No. 69 = Till S 92. 44 
Rest eines Blattes. Die linke Seite, bis hinter das Schnürloch, (etwa 12 aks.) fehlt. Vgl. Tafel 20 '°. 

Vorderseite? 

69 a 1 //// 1 1 vihi[mpä]gatinant " 1 1 piik n(ä)kc(i)yäs napeni sfäjs n- p[d]k^ klopant^ X 

nsäk skani 
2 //// [p]uk^ oi'tkfac^^ skassiq^ J at'zi solar samsär ssäs piik^ klopqntiv(ü)s_^ ^"(cj praski iaiyu 

pqltskum^ " snä 
s //// [pajntwäs puk prastam päs(s)i pkäleX I || äncam ksatpamn ne sqs tan nc whanyo tili 
mä älyeksä sa^qrttzvu ♦ mä 



' Wohl zu tsopats im ergänzen. ' Ergänze zu aptsar". 3 Wahrscheinlich zu s^oäsar zu ergänzen. 

4 Das Metrum der Strophe ist sicher 4X14 Silben. 5 Metrum von 4X12 Silben. Die Zahl 12 findet sich 

von anderer Hand unter den Namen des Metrums gekritzelt. ^ Für siikaf ma suk? 7 Wahrscheinlich 

zu wrasaHi zu ergänzen. ' Metrum von 4X14 Silben. 9 Metrum von 4x14 Silben. Die Zahl 14 

ist von anderer Hand darunter gekritzelt. '° Nach Herstellung der Photographie konnte noch ein größeres 

Fragment hiermit vereinigt werden. " .Metrum von .|Xi8 Silben. " Hier fehlt die Interpunktion |. 



— 41 — 

4 //// yäinti ♦ sM ä- VI- ' sukk als kärtinis tampewätsuneyä fnqccaknä sne tqkwäshmeyiini sa 
B //// ksaitam tut nä / • ijassi mräcä pqrtsi äsäni pitttisparain si säktälyi santänam päkqr 

iäk^ sla 
6 //// yätal ■ ■ [pii]ä^ klopqntwäs iiiä pe tä[k] (sa)iqrttwäiqm^ J mä py ärkisosi cu sein 

s[u] yänitsät^ 

Rückseite? 

1 //// knä päs • ■ SfifeJ ' iqJzwäsluncyitin^ - ss (ä)rkisosi X i \\ kns ivcnluuc täk^ [mq]t 69 b 

n(e) pt[ä] 

2 //// ■ fpsJl^Ssks, ^s- k tiryä mä - cete ptänkqt kassini pqllätsi kqryatsum trqnkqss äsänik^ 

3 //// p<ifi cniohvä [s]i(nq)s wrasassi sainsär sinäs^ klopqntwain käriiin stqk^ tmak tu cesini 

ivaste na ^ 

4 //// [7ii] tu täm prasiain mä skayi (pq)ltskäte cätnpql te 7iasam cesqm wrasassi zuaste 

mqskatsi mä te cä mp al na 

5 //// Uas wrasasii klopam [pjäshme yatsi kupre pat nu mä yätal^ ♦ käriuiis tavipctvätstiiieyä t_qm ne 

6 //// k tQrkorq(i^) sne simnlime sne yänkhme wasirr o [k] äüinas kqryäs 

poncärn 



No. 7o = Tffl S 79.8 

Rechte Hälfte eines Blattes. Vgl. Tafel 20. 
Vorderseite 

1 //// sni sralune mä kai torqf^ äkqr lyäsmäni patsac trqnkqs^ nä 70 a 

2 //// c tie tu sasak zvärtac kqlkit^ ♦ tqniyo äntäin kqlyvieyarn nc tu ka 

3 //// mä ontain fnik^ cwä sqrki ymäm käräsam stare kai wälyi ♦ mä pcnu 

4 //// • yn-Ti II sne omqskcnqs zvrasas tom wärtant^ mä kekk atsain 

5 //// [vjaituri shn tapasyoki iväivlmii^ cincram zvsäryäsyo \ ri 

6 //// ■ m • X sezväsaisäl niik^ cwaiiäl mqskamäm mä yutkälyi kq-^ 

Rückseite 

1 //// sasiäl^ wärtac kqlkäluneyä kräsmt'täl^ k„yalte ä 70 b 

2 //// nam't 1| pyäppyä sinqs puskäsyo yetuntin thji pqlkätä 

3 //// / läntuny opyäc^^ X mkaltorüc siiii säleyiint^ kqrskqntu 

4 //// • tun[e] - kqrparqyi mä paltskäl nasl^ X i yusär yä[p]sant^ srneiärme 

5 //// sluneyntn pqlkätär käcky arsqntäs^ J sqi/nä rärpunt^ tarpsaiii wri 

6 //// )nvärckä liiio oki wintär sakk als^ X ' yämutstsissi kokässi ko 



I Wahrscheinlich zu änma zu ergänzen. ' Jedenfalls zu ntqt zu ergänzen. 3 Rest de.s Namens 

eines Metrums von wahrscheinlich 4X25 Silben. 4 Rest des Namens eines Metrums von wahrscheinlich 
4X18 Silben. 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I. 6 



— 42 — 

No. 71 =T m S 79. 9 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Vgl. Tafel 21. 

Vorderseite 
71a 1 //// [$] traiikqi^ penqs kra^^ mqnt^ yal üi \\ iäntcnvaiitäkam'^ \\ jamhidvipä kähjigrtik^ 
7uäl ijgs päcar fiotnyo 

2 //// [zv ■] ypamär sili seyo % rake camas pänqsmär^ nmqsmäni kapifto iläiicälyi X mä nu äkäl^ 

kngitar ni penä 

3 //// (ä)mäsäii trankiüc^\ nas tanis pratipaki^ \ \ kätkmäm näntsu wäl trgnkai^ mgnt^ wäknä 

7ias^ II tmgf^ 

* //// pkgntä lätitac irgiikinc^^ nätgk^ viä isam tgpreni käpfie älak^ zvram nas kos ne siii iol^ ♦ 

tgmyo tg[prem] 

5 //// [t p -J^QSsi yätas kos ne sol sim praskiyam mä imgi^ \ \ tgiii kaklyustirgi^ brakmadatte 

wäl^ sni seyani amglkä 

* //// PV^k^ koslyes koigntäs candäläs käkkurgi trgnkgi^ yse yäykeseff^ \ \ samakkorrenavi ^ \ \ 

potsäyi tkanä ni 

Rückseite 
71 b 1 //// toyo ila tin penn % läiicim watkii yatr appgrmät^ rake trankt st mä tswät_qr cätnpatno 
pe ni se sgs^ J pentsäcäm 

* //// k^pf<^ '"^ ^'^^^ mäkk ats ivenä^^ pgtskäcäm iol käreyo { / 1 1 Igm kaklynsurgi mgikil^ 

lyutärr ats länlmieyäi pgrsko 

3 //// prem läücäisi käkmgrttme sim trekeyis^ empelune || wataninam'i \\ käkmart singm äjnänyo 

ypantrg 

4 //// 7n käkmart,^ wlahuic yinc"^ luigi^ k^pärani iiarey>Uwam J 7iäf^ wähuimant^ sne maiik^ 

sc kossi zvät_kigll ä 
B //// m läiicim käkmart^ mä kulypal^ X i W ii^s? caiidäläffi^ bodhisatväm päcri läfit^ raryunl^ 
kgrsorgi^ iqnilä 

6 //// pp oki sne mank^ lälamskäs podhisatvenäs^ pokern skärä kakqrkurqf^ karainrak si psu^^ 

knukam zvto 



No. 72 =TIII S 69. II 

Rechtes Endstück eines Blattes. Vgl. Tafel 22. 
Vorderseite!" 
72 a 1 //// s ■ [u] - [mä] - lyc[i] J kämm pyä 

2 //// sne plä wlamlrq zvas tälos seka^qiji^ hv[ä] 

3 //// • sk • ärts kom konam sas yäl^ mqntakk ats las-- - imgi^ 

4 //// • m.' ^ ontam smale yämgl^ \ \ tmqf^ brahmadatte [w]ä-^ 5 

■ Metrum von 4x14 Silben. = Metrum von 20+22+104- 15 Silben. 3 Metrum von 

4x14 Silben. 4 Wahrscheinlich zu mä zu ergänzen. 5 Ergänze zu wäL 



— 43 — 

5 //// k[a] devadaüefigss aci ylem krop^ camq(k) [wram] särsasmäm 

6 //// neyo älam wcanis iol tatkassi pqskäyäs^ 

Rückseite? 

1 //// ^^^^ siii tampe X cam nu mokcäs lantunt^ patyo tkam sini 72 b 

2 //// [sJiuäntäs^X yleni krop tälont^ warpam tatmu -^ iemqll o 

3 //// käs tsqknätar^ X kuc nc wrasom^ lyalypu yä[nm] iq 

4 //// k ■ tqmnqssi X kaknmnt^ tsaram brahmadatte(s) [lyujkrä iä 

5 //// (sa)s yäl brahniadattes länt^ kj-aksac kiiinsä ♦ tsric 

6 //// s • äm^ s/ii yässi läntac kanwetiä 



No. 73 = Tin S 68. 8 

Rechtes Endstück eines Blattes. In gleicher Weise beschädigt wie No. 72. Vgl. Tafel 22. 

Vorderseite? 

1 //// puttispar s[i] säktälyi puk^ (ärki)sossi 73 a 

2 //// palkorqi^ weyeni fiäintsunt^ älam wcä se • nt- ä 

3 //// r^ raryurqs zvlänkqt kakmu airävam klankyo ku[c] sgs^ J ro 

4 //// wäkviatsqm käpnuneyo rvrasaisi pailwä^^ pqlskant^ 

5 //// (irq)nkinc^^ sqs tqs länt^ se mqikit^ mukaphalku ftom^ 

6 //// • m • hiänen(f^ \ \ tmqi^ somam tpqr wastwam kqlymänt pqil wä 

Rückseite? 

1 //// II ' P^*b\ ^uk(i sinä(s) prailqnhvam näkcyäs yärkant^ wä 73 b 

2 //// / was^ X ätimqs lytitär cu nätknam äkäl wasqm käpüii 

3 //// • ii ■ ioll oki { / 1 1 t.msu älkotit^ nunak^ mqskitam tso 

4 //// puk wrainnam käpnnnc sqm^ hiprc ne syak^ kropitqr^ J 

5 //// [m] • äly ■ knaiii mä yäm[l]am tuhk^ ynänmune [Xprajti-^ 

6 //// snehäk[si] mqikit^ sonihn lyu(tär me)tnai mq 



No. 74 = Tin S 68.9 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 23. 

Vorderseite? 

1 //// ämäsäsü tamqnf^ ckäcri läncäsh X n[e]fJd päshiän^^ yptcf''^ itetni 74 a 

2 //// 5««\ X netic"^ retwe änuar läncässi ckäcri jambudvipam läüs^^ piik^ ä 

3 //// sattii mä kas zväworqs säkqt^ lyäm^ |1 tmqss ämäsäffi^ s>te tui'ik^ iiä 

4 //// läntac trqnkiiid'-^ nätqk^ kupre ne mqskü iva?tqs lantqssi mä ^qlpäl täf^ 

5 //// r[k]or [pyjämärn luaflqf Iqncäs kupre ne sqm %uärtam waiii kqlpätqr käsu \\ knänmä 

6 //// [nt-] kiis ne läntune risänt^ ivärtac kalkar^ \\ kupre - nu 



Strophe im Metrum von 4X i8 Silben. 

6* 



— 44 — 

Rückseite? 
74 b 1 //// [pejnu päcar mäcrai^ ßka'iL^ • w • m ■ na$^ sämä[nt ■] • t ■ 

2 //// • m ■ [ämäsäjsac trafikaf^ sokyo nii snalac kaknm iiasaw^ k^jalte \ \ de[va]da " 

3 //// tkamär käpiie seyäi^ ngf^ J sjiam säso se^^ kärkqryä si ivsäl tä[t]iuä 

4 //// tarkatnam ttgtszväfigr^ äncäm^ J yantram oki cai^ klopyo vi kätsam ä 

5 //// r^ II tmgs wäl^ ämäsäsac trankqi^ tgvi iic täs cämplumqi^ kiipre ne ya 

6 //// tarkor tä^ maskite Iqücäi 7C'ir£ia£^ \\ ämäsän pglskänt^ tqni ne sqni [mq] 



No. 75 =TIII S 68. lo 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloche, fehlt. Vgl. Tafel 23. 

Vorderseite 
75 a 1 //// [rr] oki luäryo paplunsitqr sne lyipar^ X i \\ Laut karsorqs siilifii i'iäktan weycm nätntsui 
trqnkii'Kfi^ 

2 //// wätsune \ \ devadattenam ^ \ \ tsrqm paryo ännc\ wäksantäm yäslunt^ koigntäm sarwnant 

pqlkäcäin käruin 

3 //// m[a]rinas kakqltsis oki sq[iii ■] [7m] mäntat sqs camani X cam kärmels • e 7uäs 

kapsnain % bodliisa 

4 //// ki?^ wsok pqltsqk^ X I subkädrä bodhisalvänac trq(nkq) luenäit^ käsäri 

5 //// madariabhäratam'i || ortumq i/ikäs pjik^krancässi X sänä — (kä)säri züsäl kästvac pä 

6 //// praski nai^ X ivpqss als ■ ■ iikqt iiiä twäshtnc { / 1 1 pql • ä ^'^M f^^? f^ 

käsäri 7usä 

Rückseite 

75 b 1 //// sattii traükqi^ mar fii pa nc^^ ivtäkot iiialyivät^ k,,yalte mä (kä)säri ivsälqs 

nätse kä 

2 //// D'^H palkär cämphwiim pnk^ omq s wrainnässi cnkql mäiitlune ä[kn ■] m näiilsui^ 

sakk atsck canii 

3 //// n canqk cam ni sfii iura nlliinc äkntsune pal na$ tqm[y]o sqiii tri 

klesässi a 
1 //// sqs^ 1 1 nandaviläpam ■♦ 1 1 syo i-arqtkii aficäl skam masal • • yc^ Squis, tvsom 

pqr üi 
5 //// [kujs pat Uli cam iai'wes niank^ klesässi akqlyinc tä/o X klciäiii cam^ inank^ palkär 

marr onkis ma 
» //// (sH)bhädrä lytitär memai^ mämqnius patsac trgiikqs mä cämplyi nasain losam pläcänyo 

tili wlalune 



■ Ergänze zu devadattenam: Metrum von 20+ 22+ 10+ '5 Silben. ' Vgl. Note 1. 3 Metrum 

von 4X12 Silben. 4 Metrum von wahrscheinlich 4X15 Silben. 



— 45 — 
No. 76 = Tffl S 68. ii 

Kleines Bruchstück vom rechten Ende eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// [kajssi penu sol^ kulypam^ k^^ya-^ 

" //// PP'^l.\ ärsluniinäm sol kidypa-^ 

■i II jj k^ skaiii päcar ke nu t ■ • karsäma-^ 

* //// s[a]nt^ penu läncinäffi^ 

ö //// %vi[y]ontä - zvlal lyävi 

8 //// [settjtu piikläyo 



Rückseite? 

1 //// n[a]sl[ii]itcyä säsig 76 

2 //// (ma)skat_ar^ \\ in[n]u lyalyii 

3 //// / trankqs pem pem se ma-^ 

4 //// stiem älälycitn y[n]es pqlko 

5 //// [■ ujvüäpam \ \ nas nei^ cntohv ■ 

6 //// • tsiäjt sakk atsek^ kostlune sim 



No. 77 = T in S loi. 2" 

Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloch, fehlt. Durch Wurmfraß stark beschädigt. 

Vgl. Tafel 24. 

Vorderseite 

1 //// II Imai saiii saru mQ[t] n(e) zvärtac • ■ tvi- onkalam^ os mal iie tmak^ onka[lq]in 77 a 

cami sola pä 

2 //// änkarqs^ tskä[Q maiit^ pal tarn s ■ - fs^J ' ika/its maulunc näkcyäs^ pyäppyässi s[w]äs- 

lune näkta 

3 //// (bodhi)satväni [pjällune täk^ mg(nt^) pal nu zvlänkgt^ bodhisaivänac kanwenä lyäm^ ♦ 

[sjgni penu t[e]vn läutse 

■» //// Imas cesqni^ änkarqs läntsc s[ujknäviäm lrg[n]kqs cesqs^ skatn änkarqs^ Ini essi || 

[pr ■] - [nt_^] sivä 

5 //// m käninik xvrasom^ \\ saru trqnkqs t- •«• -- [a] - [c]w ■ \\ (s)ubhädrenam- \\ niä 

kä 

6 //// ■ ossi lyiuäst^ onniim pyämtsär^ ptark^ rse pqltskqs piik^ cmolwam mar sfkjaiii r-c 



Rückseite 

1 //// änkarqs^ lyivä ci ccsqni purpär klyomiin pyäni ksänli% i \\ tqnikaklyusiirq 77b 

2 //// kakqltsäm trik^ tkanä - \\ lmqi\ [brahmadatte] tväl • i[t]äbhäs nemintu / 

3 //// (bhä)drä läls^ ncsinäs^ cmo[l]H opyäc [kjlos hima[va]nt^ sjilyim kglymeyac^^ s[p]ä 

[nkqjlmeiii 3 

4 //// ficäm näkqsmäm trqnkqs_^ \\ - sl ■ n ■ - sam 4 |1 hist^ sne säkce kqrpi nuk^ yäslyi r[o]ncäni 

rqskqryo a 

5 //// nc tnä pglkorgs kossi ivotkäin (% käjrutßkäm pgltsqkyo knänmuneyo ästrqnmyo r(i)sakk 

oki i a 

B //// sätn war Ist tiink[y]o % [i] camqs zvä cem^ äuäs nämlsus ivekantrq tässi [kgjlkenc^^ X 

aryu [p]a 



■ Vielleicht zu siirmaf zu ergänzen. ' Metrum von 20+22+ 10+ 15 Silben. 3 Wohl zu 

oiikalmcm zu ergänzen. 4 Metrum von wahrscheinlich 4x18 Silben. 



- 46 - 
No. 78 = Tin S 101.3 

Blattrest, ähnlich beschädigt wie No. 77; doch fehlt noch das rechte Blattende mit etwa 5 Silben. 

Vgl. Tafel 24. 

Vorderseite 
78 a 1 //// • ^as iiäia - m- 1- - trgnkqt^ wramm ats^ lapnasam Ikätra viä iiiä n ■ s ivra 



2 //// täkeilif^ pkqiit^ itb^nt^ «« • kä syak penu sämudram tont ivramam pjiäk neü<^^ 

s ■ ■ [ilc^J 

^ //// ■ ? ■ i[plQ'!>- ^^^^ tsopa(ts) wäl^ cani [wrajmaii tie - st prastani äklye yämu cavi som^ 

'lkä[lj - - -^ 

4 //// tricäm nu Ikäl^ k^cäs ne pra(s)ki [n -Jnc ■ täf^ [tJ Jßgjrcäm Ikäl palkont^ kaklyus(u)nt^ 



5 //// klontet knäfta-^^ £•• • äni^ [mQt] n(c) - rmas • [pjrak ■ l- -ä skain käkku set fii 

6 //// ;-// (o)ki poücäin (p)oloyo läntsänac trqnkqi^ iqni ii(e) täi^ klyomim lawam i- 



Rückseite 
78 b 1 //// (kä)kropurq$ trqnkqs p(i)c cämplumqs kiis ne sqin läntsänä ipani pqlko 



2 //// tqiii kaklyusurqs )n[ä] nvan ■ ä- • trq[nk]in(^^ nätqk^ tos wasqm iä 

3 //// (kajklyusiq^ semqs tqm ne [wä] - onkalqm [luijs ku[c] skam pqlkos tätnqß^] 



4 //// Ime änkarqs^ kläfcjär kä[su] ku[pre nc] - inä kläcär iqplqncäm kolqryo p^käk^ [ajrna 



5 //// 11 läts^ pqltskät inä onta(7n) nas kus ne cam^ onkalqm^ sne ä[k]sirilu 

6 //// ♦ lina^.^ lä[is^] ■ ok ■ äs sa [k]ä[kku]rqs k[u]s ne cesmani pqfi wäknä dlianu 



No. 79 = Tm S 98. 2 

Blattrest, ähnlich beschädigt wie No. 77. Vgl. Tafel 25. 

Vorderseite 

79 a 1 //// (iq)m pqlko [rq^ pqjlskät ma[r] c [-täjp cami üätse kleil(^^ tmqk^ ylär päcar seyacc 

oki cam^ 

2 //// ontam tili [n]iq[s] fiäls(c) na^^ (sfiijkch.^ [s]u pis se ili äriücä kärman anaprq pcsä 

oram pq 

3 //// [ojnkqbnän flätsc vtä klcnc • \\ tmqi^bodhisattJi ärinc^^wäksantäm koiqntäm pen[u] stli 

yäslunt^ tso 

' Wahrscheinlich zu Icnänat zu ergänzen. ' Wahrscheinlich zu nsfli zu ergänzen. 



— 47 — 

4 //// cpuku älykess onkalniäs lo kassik^ sla tsoti pkgitt^ pkgtit^ huorgi^ on- • • kalkar^ o 

5 //// [s]n ■ kri lässi \ \ taiii kaklyusurqs saru bodhisatvem swärgtn rakeyo wsok yäniu 

osä-^ 

a //// sl(u)He ktis ne niU^ l[m]cm ■ olä penu cas krancäm wrasomantä käswoneyo 

Rückseite 

1 //// kus ne kaci sc k„yal sc - Tv ♦ oi'tk^ trankas 7iätgk^ käkostit nasam^ || 79 b 

2 //// ■ p[ä]slune ypainäm xvm^ql^ slä assi kiiprc siibliädrä fii lulalimc viä klgs[m]äm — 

[pl^V- 

3 //// i [sgjiii iarn äkgryo papnitkunt^ asänyo trapmäm rakeyo trgiikgs^ \\ ~ • k- • k- -' || 

onkgbuässi nä 

4 //// äiüu ywärckä pratskam % käswone sim pgryo nu cwä ngi^ onii klo[pa]sit yivärckä[r]i- 

iic[am] } mskatgr kä 

5 //// iinam pgl^ } käsivoneyo yä - nu pgl^ äkntsässi sgtkatgr^ tri ä[p]äyhvam J / (yä)sluntam pe 

6 //// mm X kä(sj[w](one) si säniu[trg] cäinpis puk trankt si käswoncyntu % ivaltsurä mi 

tqi trqnkg-^ 



No. 8o = Tm S 98. 3 

Rechte Blatthälfte, stark beschädigt. Vgl. Tafel 25. 

Vorderseite 

1 //// kl(e)iäs wawik^ äräiUispargm kglpät^* hngf^ äränt^ 80 a 

2 //// / kgssim Ikätsi yef^ pglkätt ats^ ptänkgt kgsfsjim - [s] cinohvä si 

3 //// ■ y- p pesam käklorgi irgiikgi^ \ \ kokäliknam \ \ [niä] käsu 

* IUI mat ne äknats^ mgt ne triksa[ntj mgt (n)e p • viQnt^ 

6 //// trislime desit^ ypaviär pyä 

6 //// yätn[s]ä täpgrk^ penu [ksä] 

Rückseite 

1 //// Igi^ cmolac^^ ymäiit skain sä 80 b 

2 //// [kgjlyme kglyme Ikätsi kä[iv]ä 

3 //// nu ptänktam käpnuneyä sili ;« • uneyntu 

4 //// ntgssi äkäl se^atn img£^ ß/ijädrä fd/tajnifsj sr ■ sthis^ ämäiä 

5 //// pläksät luailqi Igc^^ asi läk^ säm nu tatvatr- ss aci ptäilkg 

* //// ?y^fi\ anaprg kumnässi mä cätnsä ♦ 1 1 älyäkyätii prastam le 



' Metrum von 4X18 Silben. 



- 48 - 

No. 8i =T m S 98. 4 
Mittleres Blattstück, vom Schnürloch ab. V"gl. Tafel 26. 

Vorderseite 

81a 1 //// (a)ryn prastain sakk als^ sla wasqni snuä[s^] s • ä //// 

" //// ■ [pQl'~^ kant^ äinäsässi sewän^^ bodhisa[tv •] //// 

3 //// tac kakinurgi trgnkqi tqrkor täisi maskil^ f'lsCk] w • //// 

* //// 2«\ yoiimät sakk atsek^ üi cain wäkqm^ Ikätsi fse^^J //// 

6 //// (ca)ndäläsä kossi äkviäm riyam yinäm p^kain urf^ rake wcüä[i]t^ jj 

6 //// rinas in täm^ pläc weiiäU^ J kiic ne klyosär [wrajsafi puk^ tsani IUI 

Rückseite 

81 b 1 //// [ncjyo ärkiiossis^ X ^ \\ tnm kaklyusürqi^ (bodlii)satlu ka[$ • ■] jjjj 

2 //// (bodhi)saivem tsrassuneyo spänte indrisyo äncälyi tsarqiiinyo lä //// 

3 //// koiqntässi tsaraiii toras kossi luotkaft^ rinas lurasa //// 

4 //// länt^ X länt^ se inä ype mqskatqr^ ypc sc [mä] //// 

5 //// k ni tvlalunc pqrknäiiivi ätäk^ lös riyain X i pa //// 

6 //// [tqjniyo spärtwä kakqrku koiqntäsa[c t ■ -zv ■] //// 



No. 82 =TIII S 63. I 

Bruchstück, linke Seite bis zum Schnürloch, des Blattes 86. 



Vorderseite 

82 1 sqs tvätkälune inä pe sjiunt[w]i -^ Jljj 

2 [X 2j snäncäm nätseyatn klorqs • e //// 

3 - Iskes käcke sne onmim //// 

4 cmolatn cniolune X tJQSS ä //// 

5 s ca£^ cwac kfäjswonmiiskiiiic pe JUJ 

6 [r trq]?lkqs-äi\ sili läncinäm //// 



Rückseite 

1 [s]ka[m] X to ipgt wramqm s^ka ■ s ■ //// 

2 7iispalqntwis^ püiiitivässi tili s ■ ■ j/l/ 

3 neyä napem wäl^ X "^ä //// 

4 - katkas kosH wäl camq j/// 

5 prqk^ kapsäüiiäs so/^ Icäm tu //// 

6 mqi ne tiri bodhisalväp kapsinn ■ jjjj 



No. 83=Tm S67. I 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 
83 a 1 //// 1 1 visikkonam ' ] | wsomqnt^ szvätsi kranl^ //// 

2 //// lä/upiint^ tsrq [kj k^j'al pa - skfäjzvif^ X '^^aram krqntsäm tsem //// 

3 //// ytitiiyo läncinäs^ [sjfii [majlywäntäm läntune k^^yal^ ärtimäi\ X i 1 1 //// 

4 //// t • äs täkii^ pqlkär näl.qk^ \ \ paücapätram \ \ yäsluritentu //// 
6 //// t • ■ lä[ilcässi niäk piijkläyo J oniskein lah-säfin^J r[s]e //// 

6 IUI tqm kaklyusurqs weyetn nä ///j 

' Metrum von wahrscheinlich 4x18 Silben. 



49 



Rückseite? 

1 //// [i] lani tu ynes niä ^alko na -^ ' //// 

2 //// Iko naii^ ta knänat^ tan ne tiryä läntu //// 

3 //// nätqk^ läricäsii yämluneyarn ynesim knänmune tgmyo //// 

4 //// (yä)7nlune ynei'^^ knänat^ \ \ maskit trg?'ika? pqklyos päcar Tnat ne w7'aso[m^] //// 
B //// jätismaru i'^ cmol- opyäc kglläniäi\ \\ yaso //// 

6 //// entse ypeyn y^e yatsi { ohk^ mahk^ • ä //// 



83 b 



No. 84 = T m S 91. 2 

Kleines Blattfragmeiit, beim Schnürloche. 



Vorderseite? 



1 //// 2 II iinqs^ bodhisatväp päcar [m]ä /jjj 

2 //// so// (o)ki k[ä]p7i(e) [kujlypa/ sas ■ ■ l/lj 
s //// ttram \ \ säwam äkä/lwä sne yäfrjm^ jjjl 
* //// '''' ^^^ t P"k samsär sinqs ivrassain 

a[ma] IUI 
^ IUI l\ [pJkgnt^ tsrassi \ i 1 1 tjjigi^ iiiiika- 

pha/ku bo //// 
6 //// cki iii penn zva$tqi Iqjic/uneyäi^ iksnt^ //// 



Rückseite? 
Iskät^ trqnkqi sas kqryä ivrassiyä ♦ niä 84 



nu 



2 //// t komsä niä täp mä suk^ \\ praianta- 

häram ]| //// 

3 //// (kä)siüonäkälyo tqrko swätsi käru\i ■ //// 

4 //// / rinlqm bodhisatväm kqrsorqs^ [kl]o //// 
^ //// l[k]äts[ii]ne arqs[s]i [niä] penn ä //// 
* //// >i['K"] 1 1 mäski ri[sa]kem päpsune pä //// 



No. 85 = T ms 94. 5 

Kleines Blattfragment, beim Schnürloche. 



Vorderseite? 

1 //// täkis ili IUI 

2 //// lii näknantrq //// 

3 //// (ta)n ne ivkqnyo //// 

4 //// n cain^ o[ma] IUI 

5 ////' (abhi)pärage ämäi trqnkqi^ mä 71 • 
* //// w\ kupre ne nätqk^ täiji^ ij^q //// 



//// 



Rückseite? 

1 //// laiii pkqnt^ yäniluneyä sakk ats^ //// 

2 //// VI nas^ kus nc ivas ivimqss ä/ ■ //// 

3 IUI /[k]är nätqk^ II //// 

4 //// s skain h-a/u //// 

ä //// 7npq/ 7niyä[s ■ i] //// 
6 //// Iko inqt ne //// 



85 



^ Wohl zu nast zu ergänzen. 

Sieg- u. SiegUngf, Tochar. Sprachreste. 



50 — 



No. S6 = Tm S 91. 3 
Kleines Blattfragment, beim Schnürloche. 



Vorderseite? 

86 ' //// subhädreiuim |1 tärso //// 

2 //// ntu kapsaüi renia IUI 

3 //// älyck^ r.väi^Xi II //// 

4 //// tväp^ snu viä las • am //// 

6 //// tkeniint^ tsain sain 7iu kiiä //// 
6 //// sim grakyo tatji //// 



Rückseite? 

1 //// Ikä kl(e)iäs via //// 

2 //// kraficäm iiovi klyu yo[po] //// 

3 //// iii irne J?alJsa[kJ //// 

4 //// J/a äbi santänani //// 

5 //// 7m sain tsopalsam kä //// 

6 //// |] la)>i ywärckain cetn^ ä //// 



No. 87 = Tin S 99. I 

Kleines Bruchstück vom rechten Ende eines Blattes. 



Vorderseite? 

87 I //// sa/u sä 

2 //// lameyam % tärio 

3 //// 7ieyo eTnaiit prakte 

4 //// käklo t_ain sgiii iälo 

5 //// tsi II ta)ii kaklyusu 

* //// [tijeyä kaly7iie ^alyi/ie 



Rückseite? 

1 //// ft[äkj [t]7n[ä] hiiont^ 

2 //// c via/ik^ [}']äi7ite k^^ya 

3 //// [iä] sinqs bhüt • 

4 //// bhütä sün g7-akyo 
^ im g^^[&\] säfntgk ya 
6 //// iäiii 7>ia-^ 



No. 88 = T ffl S 101.4 
Kleines Bruchstück vom rechten Ende eines Blattes. 



Vorderseite? 

88 1 //// Ik-ts p- Ika- t-7n^ o 

2 //// oiikahiiässi wä 

3 //// 7i'^(^) äf/gr^ lyu kala 

4 //// / • esenc^^ ♦ tjjigi^ bo 
'- IUI fOäfk ■]äy\ äyim^ ♦ 
e (niclit erhalten). 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten). 

2 //// s(a)tk(ä)r slä7jta7ttu J 

3 //// II älyäkyäm prasta/n 
* //// [c]i/'icri oppal päkg 

B //// (o)nkgli7ie7n wäl^ na 

//// / ■ . ywärckä X 77iä 7ias ;?«" 



— il 



No. 89—143 

sind wiederum die Reste einer Handschrift, der Sorcuqer „Stadthöhle' entstammend. In 
der Größe und dem äußeren Ansehen ähnelt sie den vorigen. Zu ihr ist ein aus zwei 
zusammengeklebten dünnen Schichten bestehendes Papier verwendet worden. Die Maße 
der Handschrift (es ist wieder kein vollständiges Blatt erhalten) sind etwa 1272X49 cm; 
das Schnürloch ist 1 2 cm vom linken Rande entfernt. Jede Seite ist mit 6 Zeilen zu etwa 
42 ak9ara beschrieben. 

Der auf No. 127 a, 2 erhaltene Rest einer Kapitelunterschrift gibt uns als Namen 
des dort endigenden Kapitels : nandapravräjatp ', aus einem Werke, das als nätaka be- 
zeichnet ist, von dessen Namen aber nur die beiden letzten Silben: °rita erhalten sind. 

Die Blattreste No. 89 — 95 wurden, gleich beschädigt, aufeinanderliegend aufgefunden 
und erweisen sich auch als inhaltlich aufeinanderfolgend. Es sind, wie auch eine große 
Zahl der anderen Stücke, Blattreste von der rechten Blattseite, von etwa V3 der ursprüng- 
lichen Blattgröße. Da sie gleichmäßig an der linken Seite durch Feuer beschädigt sind, 
ist anzunehmen, daß die übrigen ^/j durch den Brand vernichtet sind. 

Die meisten Stücke handeln von Nanda und seiner Gattin Sundarl; danach scheint 
es, als hätten wir hier ein einheitliches Werk vor uns, das die Geschichte Nandas be- 
handelt; man könnte also an einen Titel wie Nanda- (oder Sundarananda-) carita denken. 
Asvagho?a hat diese Geschichte im Saundarananda-Kävya poetisch behandelt. Unser Text 
ist in mit Versen untermischter Prosa abgefaßt und rein episch, nichts erinnert hier an 
ein Drama, worauf die Benennung als nätaka doch hinweisen müßte. Dieselbe Bezeichnung 
als nätaka begegnet uns wieder bei der Maitreya-Samiti, No. 25lfF. — Außer Nanda und 
Sundarl finden sich in diesen Stücken noch folgende Eigennamen: Hetutwati in No. 90, 
100, 106 und 115; Härite, Dharmavare und Bhädrä, in No. 119 und i20; Vyäse und 
Brahmadatte in IIO und III; Yayäti und Ajäti (?) in 112, ersterer auch in 126; Udäyin in 
104; ferner Mä(n)dri und Pändu in 123, 134 und 135; Mahädeve in 130 und Priyavädini 
(1) in 131. — No. 118 enthält einen Stammbaum der Famihe des Buddha; No. 120 einen 
gewöhnlichen Avadänaschluß, das Samavadhäna. Die Stücke No. 89 ff. entsprechen in- 
haltlich den Kapiteln 5 (bhäryäviläpa) und 6 (nandaviläpa) des Saundarananda-Kävya. 



' Nandapravrajana heißt auch das 5. Kapitel im Saundarananda-Kävya. 



7* 



— 52 — 
No. 89 = T m S 70. I 

Rechte Blattseite, etwa '/j des Blattes. Am linken Rande durch Feuer zerstört. 

Vorderseite 

89 a 1 //// sßgrkaf^ markain(pal ■) sn- p- • cf^^X igm tgin^ 

" IUI tit(s) tkam parlsi kipp okfij - tgr^ J Sam^^ smgslra fiarc 

3 //// nä wär^ papgrsär^ cam^ wasunt^ länt^ tkangi^ 

4 //// citravi asi ♦ dyolaiii asi ♦ prtliivyävi asi ♦ plgc^^ wasu 

6 //// s solär^ talkeyä)itwaiii irgnkific^^ || tani ne wkgnyo iätii pra 
6 //// risakt tue säpa siiii por tarkar^ yugämt sings^ slania 

Rückseite 
89 b 1 //// • k • ist osänt^ säm^ ayot^ rl puk^ tsakgt^ ttakg-^ 

2 //// ^f^) läiitimc cärk^ väsisthan risaknac*^ zva$tg? [gc*^ ri 

3 //// tieyain wärpont^ ysahnas^ opyäc kgllämäm risakitiic 
i IUI ne cärk^ läntune eintsät^ || pglkär^ klyomim stinda 
6 //// nunak^ ysalmas^ - ngssi viä campgr^ wastä yc-^ 

6 //// pracri watkiirä mä waUg?^ laltu 



No. 90 = T ni S 70. 2 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
90 a 1 //// kte äklgslye penn grämajangss a 

2 //// m[i]m II ärsi niskramä(utam) ' || i(ä)kki si mgskit sef^ kädi 

3 //// jn ■ ntu yämu sfiy akglyuie % ptäüktani käpfmneyä bodliivam 

4 //// ryäm trgnksät^ sgm tämam X i tgin ne ivkgnyo cavii tämas ye 
6 //// täkargin J inä sni kotgf\ pglskät^ mä pe ?lom^ klyit pglskä 

6 //// yänji^ kas^^ t •? 1 1 ''"/' >^^ ivkgnyo sgm^ kädikc säkki si 

Rückseite 
90 b 1 //// ■ ts- t^ sciuäi'fi^ ckäcn täkargin tarn ne wkanyo wailgi^ 

2 //// il^ lamar^ kiic pra[kig]l nande mgikit^ pracri watkiirä 

3 //// Ikätsi intQi^ tgiiiyo ckäca>\ pra{f^ pglniäsär^ niar^ 
* //// iM hetiitivatinac'^^ trghkgi^ pii^ IicttUiuati i 

6 //// nätkis seyo lek [p]ik(ä)r kgrsätgr^ naigm te sämniine 
6 //// täs näsi lg<^^ • e || || säs nu iäpgrk^ 



Metrum von anscheinend 4X 17 Silben. 



— 53 — 
No. 91 =T m S 70. 3 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
V' Orderseite 

1 //// säntani iiäuitsn na n- ky • - äna 91 a 

2 //// ilUGiy^ ♦ ItUgi^ nan[de] pyäpyäsä wärpqsmäm kronsc 

3 ////' • käly^ (isiik^ wsä yokäs^ pokenyo aficäl^ pailivä 

* //// (ka)rkeyäi^ pyäpyäffi^ siuhlc^^ tqni palkorg^^ nande sn 

5 //// ^^ äninaslakk ats^ trqnkqi^ || nandaviläpam ' || säma 

6 //// inä fii siik^ tsain nas^ % Uinmt ne cut_^ stäm^ üy anapqr ka 

Rückseite 
1 //// nt^ swäsqs fii J / priyangii stäniis^ karke rnqmt ne nu 91 b 

^ //// '^(\) X titß'iy asok^ stäm^ Ikäs üy oki ksäc^^ kqlyinäm rqtrain pyä 

* //// sy^is pyäpyäsyo kannkä}\ stämis^ letke vies^ J 

* //// ßulkgr^ kqlytqr sqm^ citt^ stäinis posac^^ J tarn 7ie mä te 
5 //// siüikac^^ si'ii käp[n]eyas(s)äl_^ J tqi>i ne inä te nqf^ sind 

* //// 'äjfrjamqin J käpneya • ontäp^ ni nu piit^ e 



No. 92 = T III S 70. 4 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 8g. 
Vorderseite 

1 //// • niant^ J nq? nu sas ■ •_;'•/ m- k^yal nt[ä] 92 a 

2 //// s ■ k^ tsro wätko käpile k„yal mä sol Iqntqi^ J ß 

3 //// k^yal nu tqm^ surätnyo sql[jji]qm^ * tsqknqsinär^ J läni^ 
* //// tqprevi lyalypu iikqt^ nsä käniicin tauipe pqlkqstäi\ J 6 

5 //// cam ikam lo ps[u]niär ni k^yal^ lykqly^ lyisb'^s '"^' '"^ "'^ 

6 //// rsant^ ?c>Jis, k„yal tu uqs^ Jasrä^t^ käpneyäi^ J 7 

Rückseite 

1 //// tu eintsu set^ sundarim sna^säl^ % k,,yal iqm^ sne mank^ 92 b 

2 //// tyäsä 3 Imo nait^ X 8 kokäi'fi^ späräffi^ yäinutsiii^^ 

3 //// tu sni pratimqi^ nait^ % ^ol^ puk^ cmohuam kq/pä/^ 

4 //// (kä)pneyäi^ tsro nande k^'al sot^ l9 \\ tain ne wkqnyo sam^ 

5 //// tatqmsunt^ enkql (s)i[n]äp^ pori[s^ srajlune sim sla 
« //// [>^isj karkesac^^ p[y]ä / ■ äkac^^ s[u] 



■ Metrum von wahrscheinlich 4X15 Silben. Die folgenden 9 Strophen gehören zusammen. ' Oder 

ist besser sqlfqm zu lesen? 3 Vielleicht zu ätyäsä zu ergänzen. 



— 54 — 

No. 93=TniS 70.5 

Rechte Blattseite, in gleicher M'eise beschädigt wie No. 89. 

Vorderseite 

93 a 1 //// • r ■ hkas^ imqi^ [ntj • /; • i ä[il]c(ä)in^ 

^ //// (oJ^^ taprem kratni cem^ k(ä)pfi(e) ris[äjnt^ äkrasmiminä-^ 

3 //// ke % ngs mi pracai\ kgsyäp^ watkurä ivkqni pcnu wärpo sä 
* //// D'icäjm^ X i'^ pJik^ pattäüäktassi käsäri 7usäl panto käpi'ic 
^ im l(\) X säkkres^ parnoücässi käpiic yäinu saiiikräm^ nyagrodha 
® //// l(\) nunak^ iranka^^ mamn täs 3 zvravi^ kus nc wnisom^ pla 

Rückseite 
93 b 1 //// Itsiineyo cam^ kork sini kotiiatsi rsunätsi pat_^ inä cä 

2 //// ktjrk sim tiu knäninimcyäs yo enipelimeyäi^ pkqnt^ inä yä 

3 //// ivikäsam^ sgm penn empehine niä fias tii kucyo nc snc 

i Uli Ite shvar wrainnä kjyi onkis^ käpnc mqskatar^ yokam a 

5 //// säleyuts^ täi^ [il ■] - [sujndari poücäm jambndvipam 

6 //// lain 4 II rtqrye o [;■] ly • iv [o]k^ l ■ ■ ia 



No. 94 = T III S 70.6 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 

Vorderseite 

94 a 1 //// lyäk^ sne sarq -^ k- y ■ 

" IUI kqlkälune lniä-[ü]n • 5 zufejilliine piik^ cincrqkk a 

3 //// nmär sne näkqin^ n£qss akritain kus ikain läf^ J 3 sundari 

4 //// wtä skärä iyantrati oki wä^t^ ywärckani wni sqnkäs fti 

5 //// Ipont^ länt^ päcar^ äräittäücäm läts^ mäcar^ J 

6 //// sne [p- •] • t- sne ttifik^ naslime J äsu tninkqts^ stä 

Rückseite 

94 b 1 //// [c n •] - llc ^ täpaki yosmos näfli emtsastär^ % 

2 //// rk^ maiin - i^tS äkqmwnt säs^ asänyo su yla 

^ Uli A 'll\ X iveüä wätkäljs^ yviär kiunsani^ iiiä nu täpqr^^ 

^ IUI (sä)kktisi sarkam sam smä lok^ ivrasoin näntsu sei^Xpuk^ 

5 //// sam^ sundari J [tqmyo pare] mar yat üi mar kciiqt ni smä 

6 //// keyänlu [v]rq /• - ficam 1 stäm^ 



■ Wohl: f/7» zu lesen. ' Hier liegt ein Metrum von wahrscheinlich 4X17 Silben vor; Strophe i beginnt 

wohl mit otc, Zeile 2. 3 Für mgmt täf? 4 Rest des Namens eines Metrums von wahrscheinlich 

4X14 Silben. 5 Ergänze zu Imälunc. <> Vielleicht zu kuvalie zu ergänzen. 7 Vielleicht zu 

älakqücam zu ergänzen. 



95 a 



— 55 — 
No. 95=Tm S 70.7 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

1 //// kärme wenlune || brahmana ' - 

2 //// rkiq yiiU^^ sa sam Xpaljsqkyo ats^ 

3 //// ntar^ kohmeXi \\ yas tm brämnän^^ sästris^ a-^ 

4 //// [wojtkii iemalyo nu ya - zm/^a^^ tqmyo piik^ yas^ t'ia 

5 //// 7i[ä]rgtn natac'^^^ \\ änäfnda)r[s]itami \\ äknats^ risak tu taiu mä )iu 
« //// ivas 7iu ske?iat^ ntankass[i] sni ämitä Ui senik io % na 

Rückseite 

1 //// • i- r^Xi II imas cem pr[ä]innäffl^ c • - 4 r(i)sakgm käkorgi^ we 95 b 

2 //// räjarst naf^ cam^ [ppjarksäd^^ kuc ne sam lueii^ fgm tam^ 

3 //// kärme waibme tmgi^ sgtn^ räjarsi aide brahmaysi r[i] 

* //// ['iiljune ärtat^ jj tmai^ närade risak^ ivenänn anad^^ 

5 //// tinqi^ risakyäp [w]e - neyä Üa pqltsqkk oki säs^ tkam 

* //// knqsmär trankmätn tka m pqlkorqi^ ä 



No. 96 = Tni S69. 3 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 

Vorderseite 

* //// • y • pnenci ika(m) Ike yal^ ♦ tqm ne pat im 9(a 

2 //// <^<^Vs isrkik^ pracar^ sqrkik^ sftasse sqrkik^ pli wa 

3 //// mal sei^ CMiiyo talke ypamäm kosmäm pqsnämäm tqmyo 

* //// ^« P""i cam^ yoka[tJ ptsok^ ca?^ wär^ \ \ tqmyo tä^^ 

^ IUI /'i'S/fx yas^ brämfiäffi^ vedaphie pläcis^ artha mä kqrsnä-^ 
8 //// [njeyum^ trqitßqjr^ kus ne tom^ stämqntu okontii iäktä 

Rückseite 
^ //// [njänl^^ t[o]m tqm^ vedäntzvam ajä wewnunt^ tosqmyo 96 b 

2 //// stwar^ pykul^ tomtyo iäktälyimtyo talke yämi^^ ta 

3 //// kqrso£^ iemqlyo talke yatsi wätksen(^^ änäntä 

* //// yo risaksä ve[d]äntwatn talke yatsi wotku 7iiä iemq 
6 //// mar tälontäm^ ievilis^ iol sumnätär^ ilak^ skam 

« //// mä pläc ■ äs[s]i penu kakmu 'tä£^ 



' Name eines Metrums. » Vielleicht ist "nact^ zu lesen und (we)närqmn aniicä^ zu trennen.» 

3 Metrum von 20+J2+10+15 Silben. 4 Vielleicht zu cam^ zu ergänzen. 



- 56 - 

No. 97 = T m S 69. 4 
Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
97 a 1 //// [i]ä lamyo s- cwäf^ pkant^ sämmme 

2 //// [ii ■] k„yaltc viäk^ sfojst neff^J ksairiü\ täkai\ ku 

3 //// mqtnt iie säkäi riyä käkmqrtik^ ambarise ivä/^ se-^ 

4 //// • • 7crai^ nimak^ risahine cärk^ mal täk^ ♦ dasära 

5 //// vanetnsäl^ ' Isopatsi wac täk^ siie yänn^ räkssäs^ käko 

6 //// ypeyä käk(m)qrtih^ drume fiomä iväl sei^ sam^ ypey[ti] 

Rückseite 

97 b 1 //// kune cärk^ wtäk^ läntune ctntsät^ ♦ tarn ne pat 7m tmätn 

2 //// talke itmqssi onn se^^ imad^^ väsistjic dvipäyain tiäm 

3 //// talktyam vaidiken präninärfi^ pyäksac^^ kakqrkuiit^ ♦ 

4 //// [ccjm^ väsisthengss aci risaki läntac weilär^ || de"^ 

5 //// lont^ ^t-ijigl^ ca^^ 71/ü äsäiii iia?t^ iinyässi J 

6 //// «« mäsäm naif/^J (X ij \\ - l(-)e präninässi vedaiästrani 



No. 98 = T m S 69. 5 
Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
98 a 1 //// [tjru sahkeilcäm [tna] • ra - -y-fic^i^) ärwar^ käräi[amj 

2 //// r^ X ^ poL^ s.Jkgr^ presyo tsopiücäm paflcyäla sy äsu 

3 //// iqlypq vialke cf^ zurasa^Ji X y^ika?^ kutsmät^ sg 

i IUI tsä biUgl ngm pnintii yatsi tälontäp^ viä ke naigm 

5 //// wkatiyo klopgnKvis^ iinonfie nänitsu iemgl sgm kärum arnäl^ X 

6 //// pre ikam iie näktaffl^ talke sim ysär^ iwäl^ war pat^ sf-wjä 

Rückseite 
98 b \ IUI ■ k- ypcsu[ni]tsän^^ pH mamvä pra$t^ prastä onilgm ysär iwä-^ 

2 //// (kQ)lpnäntrg mä nii tgm^ kc laute iiai^ kiic ne fiäktail"^ fiäkcyä-^ 

3 //// yoktsintn näkcyäs^ ncmi sinäs^ bliäjangnlwam tont^ 

4 //// [wäjrpintrg \\ tgmyo tsopats^ zväl^ päpsuficässi änäsäs^ 
B //// »ilä senik^ itvät^ \\ tarn ne wkgnyo risaki u'eriä}\ ta 

6 //// risakgsßji [Isopa] tgk^ imai^ cam^ ype 



' .Sicher zu rävanem" zu ergänzen. ' Ergänze zu dcvadaitenam : Name eines Metrums. 

3 Die Zeilen 2 — 5 enthalten .Strophen von wahrscheinlich 4x18 Silben. 



— 57 — 

No. 99 = T lU S 69. 6 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 

Vorderseite 

1 //// kar ivu pa[iu] k^.yal tain tu käpilc iiuka 99 a 

2 //// tn rnaikit pä[s]ä[t^] lisakunfej sisäinsä/^ J /äw/ pe 

3 //// ylär nätak^ X 3 [pojsac päsfinjär et risakune wärtqntwatn % 

4 //// • sk • päse säiii sein et X '^'■'^flßf^ laltiintäp^ äklaslyi 

6 //// [n]e tu 7tum miin käpne ünkac^^ crankait_^ X VJM't^ wseiine tä 
" 1/1/ S ^ \\ tsrns^ kak[lyu]surqi^ wtäkot^ klopyo papqlyhi-^ 

Rückseite 

1 //// p[o]Hcä[m] tuHky[o] yäksorai^ äknmt^ lyälyorqi^ 99 b 

^ //// (P^häk^ yal^ mqskatqi\ tqmyo tu tiäfii caf^ kmine 

3 //// solqi^ pkqnt^ kapsaiii oki cwä?^ pkqnt_^ iiiä stniäl viä 

* //// ?'~^^ akmalyo irini nkqi^ posa(*^ stnios tä^^ tu ats^ 

5 //// tqs penu gärge risakyäp^ iäs tränt wewiiu äncam wra 

6 //// • hip7-e ne nan(d)e nä[tgk^] pqttänkqt^ kqsshiä sq 



No. ioo = Tm S 69.7 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

1 //// hetutwati ymär^ sundari nä 100 a 

2 //// [ndem] kri mä kri X 'waitqi^ lo tskät^ lap^ mqrtko 

3 //// ffi^ solyäkän pemi X camäk sqrki ärsok lo pkänt^ pä 

4 //// (ka)klyiisurqi^ sundari TnqikiL^ M nätqk^ trqt'iktsi pkä-^ 
^ IUI k[l]ä II tqm^ pqlkorqi^ puk säm^ äntispur si ivartsi wa 
6 //// kiipre ontayt ime paltsq^^ kulpos^ ivsotnant^ pqryo 

Rückseite 

1 //// [ncajgatinain'^ \\ Jiä simhamiy ^ länt^ se yom se hä iksvä 100b 

2 //// yä senik io hä sne viank^ riii/saiit_^ J Iiä käruiiik^ ksa 

3 //// i^ sne niank^ ca£^ klop^ närd tjassi^ som^ solyo 

4 //// m • äcä kus tnl nasal ses viank^ nes näny äkstnnäl se 

5 //// liä klyaum nätqk^ k,jal tqin^ nuk^ risäte sne 
8 //// [iqpjrein prätqr nuk^ käwältenqm pikäryo ka 



' Das Metrum dieser Strophen ist 4X12 Silben. ' Name eines Metrums ; wohl zu pailcngatiimm 

zu ergänzen. 3 Fehlerhaft für sim/ta/ianiiy ■■ 4 Für tjgssi? 

Sieg u. Siegling, Toch.tr. Sprachreste. 1. g 



- 58 - 

No. loi =T m S 69. 8 
Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
101 a 1 //// f£j sni ckäcarr oki tiinkyo sgrkincä su yäksiiitrgni 

2 //// (sra)luneyo pglkgsfsji k,jalte gaiitani fioniä risa 

3 //// wailgi lg(^^ wärt^ wsefine emlsät^ catni pe[mi] 

4 //// (i)ksväkuffi^ läms täkar^ puk^ cem^ u>aftg{^ lcat\ ' 

5 //// ■wsenne niilsät^ kiis lanavi sne pal tiaf^ paklyo^^ ckä 

6 //// r[s]ane>n niniim solar sne yänjt^ läiiis"'^ J kiis pat nu - 

Rückseite 
101b 1 IUI yam \\ hä käruriik^ ylär ttäigk^ tgs nu sgt • • 

2 //// tar^ X ioigk^ wsälu yetweyntu tfii kapilinno ^ iva 

3 //// l[k]s ■ 3 ;?/ äririt^^ iitanitas^ X i k/is ne tni seüc"^ krant^ 

4 //// ry[o]ki tsgkse ni nä[tgt^] nande X liäkcyäün oki 

5 //// mnis^ kuc^^ yämwä k^yal pglkse ni X 2 \\ ig 

6 //// [nc"^] tskont oki wak^ tarkar^ \ \ tmg$^ älyä 4 



No. 102 — T in S 69. 9 
Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
102a 1 //// tä täk^ tni ii.Jiam tiink^X 3 |1 tQS ive 

2 //// sti näktennänac^^ trankg?^ pglkäi\ gha 

3 //// c ne tgm^ sütram ive \\ asitavänkgm S || käpttmteyä 

4 //// tko trikat_gi\ X nkgss inie pgltsgk^ yärit^ mgskatg}\ 

^ IUI tvankgi^ mä säni prthak^ cham ivläilgr^ k^jalte ptänkgt kg 
6 //// üi rake älat^ w^gm mgskatgr^ tgviyo kgrsnäm^ sakk a 

Rückseite 
102 b 1 //// i})l[ä} trgnkgi^ käsii ya£^ sundari aii ne mgsk(a) 

2 //// iwam ^ I ] toigk^ wastii nandeiiyo näkcyänü oki wa 

3 //// [nfi o]ki tgppreni yviär^ mä skani pglkinc^ X Uisni^ If^äs läm^ tkam 
* IUI mst[k •] ikam tä ne nande tunk^ cärkai^ sundariiiiiäl^ J / 

5 //// itwar kglymeyu protkar iii cesni klopyo X [pydpi] 

6 //// käswe sei(^) wsi ngni täpgrk^ X isen yo-^ 



' Wohl verschrieben für Icär. ' Sicher verschrieben fUr kapiiüiio, 3 \'ielleicht : pglkse? 

< ?; es könnte auch alya-^ gelesen werden. 5 Name eines Metrums. ' Name eines Metrums von 

wahrscheinlich 4x18 Silben. 



— 59 — 

V 

No. 1 03 = T ni S 69. I o 

Rechte Blattseite, in gleicher Weise beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

1 //// kqrstähine Irantra \\ sruncannenani '^ \\ 103a 

2 //// X tsitorä letkär^ ivmskeyäntii käiq 

» //// kqltsont^ dliäluntu täkqslis niosaui ialyj>a-^ 

i im sänitka sinäs^ retweyätitu wenär^ mQ'imt,^ pat nii 

5 //// säfmjtak^ kuiicit sim lalypassäl^ triwo pat^ kari-^ 

6 //// [ijis^ tsoptsä[p^] ivraskeyis^ omke sämtq[k^] oinfkje 

Rückseite 

1 //// ssi täiq[m^] [mä] - tq[m^] S'wä)'s[ain]t_qi\ [Lqmy ■] 103 b 

2 //// pfc^i(-\ yjitatii peiiu sne pra^t^ sol^ äkq[i^] k,jalt[e] 

3 //// tqviyo tosqm praitqtiiwatn krosiäm luram lyomam mä yäl^ 

4 //// [wä]ts^ maskatar^ tqmyo tarn ywärckam omqlyäin tka 

5 //// f sqrki pat^ iva[nt^] tanipeiväts^ mqskatqr^ 

6 //// sn(e) pra$L^ sol^ äkq[i^] \ \ tqtii ue pat im zva 



No. io4-=T m S 80. 6 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

1 //// 5ö/\ [p]yaptatqr^' J / 3 tsans^^^ lyipont^ 104a 

2 //// knätsi kqlpnätqr^ sivätsi yoklsi % kiiukqs li[p ■] 

3 //// rsam yä£^ sar[t]qi^ 4 lipo inäcrqssi pqsiiam kianiiq[i^ ] 

4 //// £^ tso lo sivenc^^ tarn ne wkqnyo ucchis[t]yo 

5 //// ^(^) X k^ifäs pat^ iwätsi wärp7iäntrq ccin peiiücchiU^ 

^ IUI ?\ } orq^^ pqltwä tmqmsanitqr^ pqltivä - [s im] py(ä) 

Rückseite 

1 //// -änW^Xkus ne siväiitäif'^ kus pat im swät[s]i yo 104b 

2 //// ntf^) kus ne ucchist^ inä iiä^^ fqiiiyo tqm^ kram 

3 //// Im ■ in 5 pat_^ sivätsi täf^ ivärce pat^ milkain 
* //// [käjlyo päpsunt^ lipoiit^ sivätsiyo ivasl[q] 

5 //// prein pqttänäkte mqrkaiiipal^ wäkmats^ [pii] - ka 

6 //// kaikam näi^ iidäyim säiiiani kqssini yä 



I Metrum von 4X12 Silben. ' Oder syapta" zu lesen? 3 Das Metrum der Strophen ist wahr- 

scheinlich 4X18 Silben. 4 Vielleicht sarsa^ zu lesen? 5 Vielleicht zu spälmem zu ergänzen? 



— 6o — 
No. io5=Tin S 63.4 

Bruchstück der rechten Blattseite, stärker zerstört als No. 104, doch trägt dieses Stück eine dem 

vorigen entsprechende Brandstelle. 

Rückseite 

1 (nicht erhalten) 

2 //// [pjkatü^ penn 

3 //// / • paryäiiani päkrq ' tkanä pe 



Vorderseite 



105 1 //// yä Lam^ kra(m)s^^ kqlpnäntr on[i] 

2 Uli (r)käsluneyä tqtn^iol^pa[r]ka[rJmskatar^ 

3 //// tom^ tkani solis^ nälse [k]lä[>it]ärflf^) 



* //// ho tUlG?? äncäm^ m[ä] 1 * //// ivraskc kätgiikäfgin sol^ uksi^^ hipre 



5 //// / • CiQkJ sol^ 
8 (nicht erhalten) 



5 //// kassi yokaüi ysalmass ontam sol^ [k ■] 
* //// /^7ö/,, säkgssi kapsaüi viä ikam 



No. io6 = Tni S 68.4 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
106 a 1 //// Xivinäsamgm cam^ paljsgk^ tärsonaiiäl^ [j']^ • 

2 //// tgr^ mar^ onknam tiink^ yäniitqr^ % olrune 

3 //// Ikäc^^ läQiits^ f'"k^ lo n!G>'S0 } ^ 1 1 taiii ne ivkqnyo sii 
* //// trqhkqi^ tain iäf^ kupre ne sqm^ älyäkyäin käpiic 

o IUI k^ nuk im pli tiri päsinär^ cof^ cmolam ca[mqs^] - 
6 //// ■ y[o] JieUiliuali trqnkqi^ iiiä tiri ci nä[i]i 

Rückseite 

106 b 1 //// m^ spälinem kjnvässi käpile kitlypal skaui % iitä 

- //// kqntäi\ käpny äsäintsiimqnt^X aiyu sakk ats^ oniii(iiii) 

3 //// [ks -J/yo siindari trqiikqi^ klyoinim hetutwati kus^ srtim^ 

4 //// älqstäi\ ♦ 1 1 helutivixti trqitkqi^ j | cäcikki - 

5 //// /är sqm^ X '"ä nu äyniä käkinarl^ naiqni su ku 

6 //// klyoinim k^juil inä naiqin käkinart^ \\ lietuhvati 



No. io7 = TIII S 68.5 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 
107 a 1 //// w^^/ ivasiQi-^ i(-''ii.\ rLW'4 zvseilüc einl[s ■] — 

2 //// luseilile catn^ kq/päf^ nande k^yal tu ckä 

3 //// wäl^ bhadrikc X pQü''^ ^««/^ mqskitäi!*^ rä[h]u - 

4 //// tu penu klyoinim nandcs päcräisi p.Jiis^ [iJUGi^ klinq^t^ 



' Oder päkrayfl f Das P.ipier ist abgeschabt. » Erg. zu cäcikkinam. Name eines Metrums von 

4x12 Silben. 



— 6i - 

» //// (ts)>'iyo tfii tmä käcke ar^al mä iural^ J •? II ^'^>'' "^ '"^^ 
« //// tarininäm kapiinilo äkqrnunl^ aiänyo sne wrasäm [ivasc] 

Rückseite 
^ //// J'^l\ pka'it^ -iVätkosäm käcky arassi J mä näny är(i)nc'^f^) 107 b 

2 //// yäi^ klopasu Iw oki ivärtam J kuc keyam tut fiuk^ 

3 //// nä näkcyäss oki raklantwä wno klisuätsi X tsrain ätyä 
i //// k/u sne solyäkäs^ sas sasak^ yäs üi wärtam - 

5 //// ni sei lUQ>!ii iQ'i^ tä^iqrk^ pängslqr^ sivätsy ä 

6 //// kk ats^ za/iä klu scs^ mqnttt aJsi tgm^ ä 



No. io8 = Tin S 8o. 5 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 8g. 
Vorderseite 

1 //// pkqitt^X ^'JiiSai^ pyäpyäs^ [tuam] 108a 

2 //// (kar)i,i(i)kär üom^ stäni^ X stmdaris^ hvo ä[rtl •] k- - 

3 //// süy oky aiiac^^ X iniluneyo papqlykus^ sundari pra 

* //// ['''Ü£ls Xyli>'oiieyo säsno[t]ku tä tqni lo snärinc^ tä 

5 //// [slajücam.^ pat^ wunqs som^ xvil lawatqnt kar^ X /« 

6 //// tn im ca[m^J tunkyoki kcitlrq J 5 ärkisossam siii so/^ 

Rückseite 

1 //// käp(fl)e nqinXkos ne keiitrq cu tuiikyo Lqprenqk^ 108 b 

2 //// X6 II (tarn) it(e) ivkqnyo nande mqskil^ sili tiink^ ylä 

3 //// • ä äkrunt^ lyästqr^ tmqf sqw^ sanghäti pqlkorq 

4 //// [w -Jnit^ nätntsu k^yalte kus ne cas^ ivsä/^ ivsänt^ pjii 
6 //// • oki Ismo ats^ ca£^ ivsälam sundari st tun ni 

6 //// (v)aidhikqss aci säslrantii äklu ka[k]l • 



No. 109 = T in S 92. 14 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

1 IUI -in- (pq)lkorqs_^ trqiikgi^ \\ uiadanabhäratain ^ \\ 109 a 

2 //// nku nas^ X sn^ kqrye bno stäin posain >ia£/^ kafkjsu 

3 IUI isi swäram wasem X mä penn Ikät^ timk^ arsqntä -^ 

* //// (X)kqr(y)e iiiräm^ wawikitntac^^ winäsam^ cwa<f^ J / | [ 

5 //// kqllä säin k^jalte niqnit ne sqs^ viä Iwässi krqm(tso) 

6 //// särq[i^] [s -J/palsi ske spaltqk^ am tarn (n)e 



Metrum von 4X12 Silben; die i am Ende von Zeile 4 ist sicher zu 2 zu korrigieren. 



— 62 — 

Rückseite 
l09b 1 //// mimne - wany ontam X sanikrävi sänmune ri — 
•i Uli [äkruj lyälyorq^^ iiinu liilqsvtäni trafikqi^ 

3 //// k.^yalte || nanda'oiläpain ' \\ mqmt iie ärkyant^ ivsäluyo 

4 //// tfii anapar^ J taut ne palsä cainpäk^ stäm^ ärkya - 

5 //// s nu adhimnktak^ stäm^ nsac sR mno ivaml mi skär[ä] - 

* //// sfi)ä[ma]iitu klyautrq mitoi^ tswo X manit ne klyomiiti s[a] 



No. iio = TTII S 68. 3 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 89. 
Vorderseite 

110 a 1 //// III [ä]k sominäsyo worpiis^ fiäkci ap • ■ 

2 //// Ipätqm pkamntak^ äsänä lyalyniäßgm] 

^ //// f\ ^^^\ ^'?^ks, plqünneyo kakuru X iralii 

4 //// [Ipjts ■ ky osät^ enkqlyo X liL SQin^ masratsuue 

5 //// opqisuneyo cami risakyäp^ yärk^ 

6 //// [i •] vyäse trqnkqi^ piik sättäntiiyo ka ♦ 

Rückseite 

110b 1 //// [na]s ta'^ nu cain sänain omqsmnei \\ vyäse trq 

2 //// inarinas^ tsitäin sarkä penu säm^ nä 

3 //// [ts](i)lälune niä kqlpos sef^ mqmt ne luyäses^ tsa 

4 //// r penu sqin^ risak ses inarinas tsinätsi nu opqssi ses^ 

5 //// ypeyain brahinadattes länt_^ älakqilcain 

6 //// sassi konatn iäk pokes^ yärsäi\ ysam 



No. 1 1 1 = T m S 79. 5 

Rechte Blattseite, ähnlich beschädigt wie No. 8g. 
Vorderseite 
lila 1 //// i_qmyo yutkos^ linos se?^ tjnq? tyäse s/a poto - 
2 //// i'icyo ivätsakql^ essi putqk^ ijqs näsye päk^ ystrin 
* //// [^aJi's Sq>n tqiii kämal^ y?ii>.'t rpätsi kq/i\ ♦ ] | semst ni 4 

4 //// kyäm tkam räp^ skänt_^ ysanain skcynsyo Xpuk tumsi2/l\ ä 

5 //// [y]pe sifii wrasan^ kflännänt^ risakqm 

8 //// / • - nku mar sqm^ wasqm ypey[i]s^ iäp [t]äs ka 



' Metrum von wahrscheinlich 4x15 Silben. ' Vielleicht ist tarn zu lesen? 3 Wohl verschrieben 

für opqiiune. 4 Ergänze zu fcraii nifkramäntam \ Metrum von 4X25 Silben. 



- 63 - 

Rückseite 

1 //// ■ iyäi lac^^ vyäse risaknac yei^ slämä 111b 

2 //// mqskatär^ viä äsäni Jia?t^ täm wle-^ 

3 //// cwä mä penn lek^ kalk^ lat^ akmalyo räpqkk ats^ 

4 //// penn länt^ praska fii spälmem klankä Imorgi^ 

5 //// [u]iiipar^ brälunain tu k„ya/le mä ya/^ läiit^ ivatku J 

6 //// ist tkam rärpH J tarn ue pc trankmäni mä sam^ pre kql[k^] r ■ - 



No. 1 12 =T in S 97. 3 

Rechte Blattseite, ähnlich, doch stärker beschädigt als das vorige Stück. 

Vorderseite 

1 //// käsu weiilune tnä wärpä 112 a 

2 //// par [m]ä fii [pajc^^ [tarn -Jewä 

3 //// wirone tvsrqm ♦ wir näntsu yayä[ti] 

* //// r(i)saki senc^^ ki(S ne - rp[o]s (w)i[r]one 

5 //// sa[- u] [r •] • lq[i]hmeya ■ k- s- 

6 //// iäkar^ \\ ajäti [m]ä 

Rückseite 

1 //// y[ain] päpsune 112b 

2 //// la [g]au risak se£^ sark[a] 

3 //// . hiänviäm iiom kqlywäts^ viäk^ ivrasa[ssi] 

4 //// nghä iiomiin käitikäric^^ so7iniii späl[7ii]eiii [l]in[o] 

5 //// sei^ - le ■ ofmamj ype[yä]7itwam [s] tir(i) ku 

6 //// [k]änikäncä[m] tqr[n]enc^^ k.jalte - mä 



No. II3=T m S 96. 4 

Rechte Blattseite, noch stärker beschädigt. 

Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 113 a 

2 //// tk[e] nu[na] //// 

3 //// yalis mosam tsarä e(in)ts ■ - • kq — ä 

* //// lyntätqm wenänn anac^^ pem täpqrk^ kiis ne pq/skam [täiii] 
5 //// ■ kq^^ >-itäm^ paltsqkyo ortune sim rake - 

* //// P^^'^ nas^ X mqsratSfjie tili ^arsoras^^ ■ e 



- 64 - 

Rückseite 
113 b 1 //// [t]äm kapiinüam mqmt ne palskes snk inä nai^ 

2 //// 71 • ri n- X 2 II tavi kaklytisnrqi sqm säviani la -^ 

3 //// tqni mqmt ne äjänay^^ onkalqm^ wiskäiic[imi sa]si 
* //// ^^ " ^" camq^^ wis[k]änc • 

5 u. 6 (nicht erhalten) 



No. 1 1 4 = T III S 96.3 

Bruchstück, etwa ''3 des Blattes. Die linke Seite, bis über das Schnürloch, fehlt. Die Schrift 

ist teilweise abgerieben. 

Vorderseite 
114 a 1 //// santrq X k^yall aiii sam wram stmoncäs^ yarkä viä yfpjantrq X k,jall aiii mqccek^ 
sävmtine mä a - [• trq] (X) - l ■ ■ 

2 //// [ptäjfinäktac^^ J ^ ' II '''^'Z' '^^ wkqnyo sqm^ zuläilkqt^ täin som^ prastam sänmuneyac fiäs^ 

arq£iq/\ \\ riit 

3 jjjj (ilä)kcim sudhärm^ stänkam ims?-^ »iitä (n)c näkciüi lävü'^^ astmnyavi caturdasam 

paficädasani tlä 

4 //// s ne iiäktaffl^ nes säninän^^ asyä>i\ ?iäntsiq^ cem^ älykes^ näktas^ lkälu[ne] 

B //// f wlän7iäkte[s^] lyutär lyutär^ näktasH pqttäünäktes^ mqj-kampalam ynäüimmc 
6 //// (iva)itqs lal[tu] zu • [sjofji^ ^ tä als ne cmatqr sqm^ tmanq 

Rückseite 
114 b 1 //// käsu Myom [c]i>~ic(ä)i\ mskaiq 

" IUI [pQÜtikGi ■ • -k- [tqjr^ 3 II [iq] • fi • [k]t ■ fsj sämam fiäitttsiincäs^ jiäktas^ pqlk(ä)- 

luney[ä] 
3 //// 1 1 tiunak^ kupre 7ie xvläilkqt^ parijättrq nfäjkciiii stäinac^^ tmqi pqlkätrq pändiikmnpal pä 
" //// P • ^''^ - nc(a)iiäl^ läshnätn äsätiifkäjn'^,^) näktais(i) pqltäMktaffi^ s ■ • fncJ/'/iqfsJ tre 
manäs^ nä 

5 //// Hc^^ t(äj}?i päretn palkorq^^ wlämiiäkles^ h'J^Vals, lyutär^ [pq] - [nä] - (mq)r(ka)[mpa]- 

1(1711 ynän()iiu)[ne] 4 

6 //// [s]äm(nu)neyac [iläjs kä[Lqnkä] - [*] \\ k • kern iiäktasam t • Mktaft tlä 



' Metrum von 4X12 .Silben. ' Wohl lu wrasom zu ergänzen. 3 Vielleicht zu mgsialgr zu 

ergänzen. ■* Vgl. a, 5. 



- 65 - 
No. Ti5=Tm S 68. 6 

Bruchstück, von etwa halber Blattlänge. Linke Seite bis über das Schnürloch und rechte Seite 

sind nicht erhalten. 

Vorderseite? 

1 //// f^ sundari l(a)py[oJ ats^ mn[i]t f • f^ \\ pr- ///l 115a 

2 //// ja7Hbimäi^ wsä sinäs^ pokcnäsyo tamqt^ || ke inosa jjlj 

3 //// nä nätkis se ne täinac^^ kalkaf^ \ \ simdari tranka?^ jljj 

4 //// ok[t] tii poncäm trunkam roncäm^ klop^ % kqryäffi^ prqnki ni npatar ny oki ni IJIJ 

6 //// [tujnk^ poto mä ikani täpqrk^ prutkäs üi % i \\ mä nä/ii sne snim^ iqprem roncäm^ JIJj 
8 //// K[ly]i ä[k]lus iä£^ tcmi äptä pra[s]tam m ■ ■ la peyä ais^ roncäm kätq(nkä) //// 

Rückseite? 

1 im (k^)l(e)yam ikani trqnktqr^ \\ nandaviläpa(m) i- \\ m- -vi- « • f ^ //// 115 b 

2 //// kyäJiam J säkki sini mqskitäffi^ släntispur^ risänt^ puk käpiles^ % sqm ■ ■ //// 

3 //// 1 1 tqmyo sne kqrye mqskal ci * 1 1 sundari trqnkqi^ tiäni mosam pqtiänkql^ //// 
* //// »^v sasa -^ [pQäfikqt^ kqssini Ikätsi kqkl^ - \\ hetiitvali trqiikqi^ ma //// 

5 //// puklä senc^ 3 siddhärthes^ wärtac^^ kqlkorä kupre ontam //// 

6 //// yiüc^^ devadattänqss aci pqn kqnt^ mqikitä0^ penu //// 



No. ii6 = Tm S 68. 7 

Rechte Blatthälfte. 
Vorderseite? 

1 //// klämär^ simsantqr üi oki cam^ klopyo puk^ marntan'^^ t || 116a 

2 //// pqklyoi^ näni yärslune tmqs trqnkqi^ || panicagatiye '^ |1 S7ie 

s //// säl^ X k„pre ne cesmi cam^ enits^ yäslyi bodhisalväffi^ päslye se-^ 

4 //// [mä] pe klesäs wikä^ql sam se£^ X ^pS^y sinik skam wrasan tiaslye 

5 //// [mqjntäp^ ärkisossis^ tsopatsqm [pjni yämlune s(i)ni surmam si -^ 

6 //// [spq]rtw[u] bodhisatväiii nu pqrko y ■ ■ - [k^] \ \ [kar -Jna 

Rückseite? 

1 //// -k- - l[o] - l • [n]trq cemqk wrasa k- ilcfäJif^) 116b 

2 //// fkä)sw(oJjietitu mä ce[in] ca[m]i Ikenc^^ klyos[ii]scfic^^X ^ II [pl^^k kq ikam ni - 

3 //// ni wewnunt^ pqttännäkte mqrkampalis^ [njsam änewätsuneyä 

4 //// trq tarn surmas sakk ats^ ♦ 1 1 stibhädrenam 5 1 1 plqk^ spqrkoncässi sänkt 
B //// Ipf^j salu cem^ tmavi täloi^ späHqnkäntrq klopantyo X tiiianqk ce 

6 //// ikani samsä[ra]m J / || tarn ne wkqnyo pqttäüiiäkte mqrkain pal^ näs su 



' Metrum von wahrscheinlich 4x15 Silben. ^ Jedenfalls verschrieben für kalk. 3 fic ist 

von anderer Hand nachträglich eingefügt. 4 Name eines Metrums. 5 Metrum von 20+ 22+ 10+ 15 

Silben. 

Sieg u. Siegling-, Tochar. Sprachreste. I. Q 



— 66 — 

No. ii7=Tffl S 79. 6 
Rechte Blatthälfte. 
Vorderseite 
117 a 1 //// pe zvlalune kätkäiii sämnäiH aisäiii krancäisi umparn[ej 

2 //// hüic maskatqi\ kraini nu tam^ kzis^ imnkatitra kiis ne ästram päpsu 

3 //// tatqr^ mä waU^ hnontäp^ k^jalte \ \ äryahäram ' ] | käniar^ ä 

4 //// • wit^ X tont tm nqkseüc^^ päpsune tqviyo wait^ lino päpsune mgnt^ 

5 //// (p)äpsu wrafsjom^ sne omnitn s/a käcke sqni^ wällqstrq yä 
8 //// lyeksqi^ ^ "wäkqitqr^ kupre ne nande 

Rückseite 
117 b 1 //// yo iäkkiffi^ mqikitäifl^ pracre wafiq 

2 //// s»fej y • - (pq)i-kowäntu maskantra 7C'a£fq£^ laltu 

3 //// // • II yarässinain 'i \\ rqskqr penn säyüqk täf^ tvraskctUu nu cätfipa 
i Uli k wraskeyunt^ swätsi wätkqi^ J sne lyutär nqi^ sämtke mi knä 

5 //// sämiak^ samvar sim pqstäk^ säinavi X i mkqlto äknats^ äco /äf^ 
8 //// r catni sünkqs pre tsqknätqr^ IqTn^ X tQin ne menäk^ tu nande ska 



No. ii8 = T III S 69. 2 
Rechte Blattseite, zwei nicht zusammenhängende Stücke desselben Blattes. 

Vorderseite? 

118 a 1 //// läntune cem^ - enisänf^ X ( J ncim parno sam^ nipura(p)äd^^ tmanqk säk^ J x ■ - 

- //// ti\X 2 ^ II trnqi^ canii nipiira ( ) horapäde nom täk^ ♦ [hjorapädcs se gorapäde 

3 //// hanuy^^ suddhodam ♦ iuklo ( ) ^ * amrdodam ♦ ilomä itwar sewän täkarqm ♦ Buddha 

4 //// itivai\ ckäcri täkarqm || tä ( ) ■ is^^ ärkiiossain viivakarrn^ näktes^ patniä fio 

s //// ka[l -Je ( ) [s] s(e)i pqtiänäkie mäcar täkim^ \ \ temiji^ nos pem 

6 //// [?iä]syo * yetu äränt^ se täkis fli ♦ j | imqs iorn^ 



Rückseite? 
118 b 1 //// trW^^ riyam supprabuddhes länt^ lumbiniy^^ 

2 //// täji^ ( ) täk^ viahämäyä iicvii täkani \ \ komswatn 7 1 1 iäkke 

3 //// som^ ksalriyäp^ we in- ( ) l/älain X iuddhodam nu kartte oki vtsapantim sci^ 

i IUI parno ivrasom^ J ^ II tamyo ( ) ffi^ äkälac\ käkant^ we inäs^ käUätsi ikam 

6 //// (pa)rnont^ mqikitäncäs^ i)iäs^ ( ) ryartänam * 1 1 tri asamkhesam katit^ kalpsani 

pfii käkro 
//// iam.^ mqtnt ne su-r- s^ cwafike ( ) rkatqr^ X wälts^ swäücenäsyo l,^qi^ jambud(v)i[^^] 



' Metrum von 4X18 Silben. » Ergänze zu alycksgf. 3 Metrum von 4x18 Silben. 

4 Das Metrum ist wahrscheinlicli 4X14 Silben. 5 Ergänze zu iuklodam * dronoJam ! ' Wohl ta 

lakfanäsyo zu ergänzen. 7 Metrum von 4X12 Silben. ' Metrum von wahrscheinlich 4 x1a Silben. 



- 67 - 

V 

No. 1 19 = T UI S 99. 5 

Rechte Blatthälfte, stark beschädigt. 
Vorderseite? 

1 //// hl Xpäpsiine si s[o]l ämäm sam^ X risaku[nc] lo 119 a 

2 //// tainyo ynälek mäk,^) katye oki ipg[ii]tont^ asä - yo 

3 ////' s[pJan[Q raryji \\ tmQi^ ä[mäs]än\ es^ lyukrä sarki caiii • • - 

4 //// 7i[i]käncänaisäl_^^ y(s)almas wärpnätar^ \\ tmqs wäl^ ä[l •] 

5 //// cmpeliine ♦ picäs^ yniär su p.fiäk [Lgji'i ätnäs ■ 

6 //// s tväl^ l- (r)i[sa]kam pal- traükai^ \\ 

Rückseite? 

1 //// Ms P'ii ^A''' -7 ^(^[^^P ■] '' ■ ritäinä(m) 119 b 

2 //// [prajstam äkqrnunt^ asänyo dharmavare (ä)inäsäsac pqlko 

3 //// yis^ pqrmank^ n- - ■ s- härite risak ?iämtsti im^ \\ 

4 //// SS • [X] wasQi^ iiine kqr ■ y[n]älck te lo kqlk^ asst X cami t • 

5 //// «4 täk^ risak^ - w\ - - (ä)[iii]äsä)2 trqnkinc\ nätqk^ mä - m[t] ■ 

8 //// karsnäm^ kus wram^ (trq)nkiHd^ pqklyos nätqk^ \\ -■ i[te] - 



120 a 



No. I 20 = T in S 69. 26 

Rechte Blatthälfte. 
Vorderseite 

1 //// (hä)rite Xyetu wämpii yetivesyo eükqlyo yä -f^) kämqr ivä[)iL^] X ^ ■ 

2 //// plyaskem sim yätluneyäi^ pkqiU^ yänksä J / * 1 1 mnu häqsmäm hä 

3 //// wätsy ärkisossam X enkql^ tiiäyillune äktsune itqrt mä skain «<?f^ J yo 

4 //// sqs [t]ri wramnis^ sakk ats^ viskatqi\ akqlyme } / 3 1 1 wäl trqnkqi^ cä 

5 //// Jiärite trqükqi^ kupre ne cas fiätseyä^^ mloskam^ cämpql na 

s //// kam ca[mq]k(^) wärta[c^^] - s • i - Lqk^ tinain sgm^ ske spaüqk^ yämq-^ 

Rüc kseite 

1 //// w[t]ä läntqss aci - - [ii ■] - k ■ [tä]k^ \\ bhädrä penn [s]ni yämhi 120b 

2 //// slqk^ tsqlpälnnc si äkäl rität^ \\ plänkqt kqsst trqnkqi^ 

3 //// (dhajnnavare fiomä wäl se?^ mar yas tarn ne Ikäc^^ k.jalte nqi S0"i tä 

4 //// (pra)stam härite risak sei^ sqni täpark^ nande karsnäl^ \\ kus ne säm^ 

5 //// mqskit^ kqrsnälyl täiii pras/ penn siindari nattdes päpsune mar kq[s^] 

6 //// tii tampeyatnn ats^ mä cauipsäm \ \ pqlkäc sämnäüP-^ täin prast penu na 



' Wohl zu känikä" zu ergänzen. ' Metrum von 4X 14 Silben. 3 Metrum von 4X 12 Silben. 

9* 



— 68 — 



121 1 

2 



No. i2i=TIIIS92.i5 

Kleineres Bruchstück von der rechten Seite des Blattes. 



Vorderseite? 



was^ sein yä/ititi^ X lu<äk[am] 
lo pra^t^ UQm^ swätsiyis^ yä 
3 //// • [l]y(a)ssi äksisam^ % tamyo mi^ 
* //// kqlkäbincyäi^ tarn ne wkanyo 

5 //// /<;\7 ikani ufGi^ swätsi päiiässi ♦ tu mä 

6 //// nait^ kupre ne s • ä 



Rückseite? 

1 //// [k^] pqttäriHäktass(i) ■ lu - 

2 //// [k] pqrkoivänlzüäi^ sass ats^ pqrko na 

3 //// k pqrkontu mqskamtqr^ % k^^yal mä yä 

i Uli säram ' sparcwniäm kuc ne was mä wärpä 

'■> Uli ktasam ^ tatntns^ madhuniänak^ wä 

c //// yain % ilarepälikärfi^ tanipeyo 



No. 122 = T in S 92. i6 

Kleineres Bruchstück von der rechten Seite des Blattes. 



Vorderseite? 

122 1 //// m • näm sundarini kqrsorqs^ 

2 //// tkurqi^ trqiikqi^ anii 

3 //// Sf^) sniin^ kn mp a(^^ kostluneyi 

4 //// (ä)rkiiossis^ sent waste ptä 

5 //// [k ■] k[o]in stärc^ mafds^ sak^^ 3 (q 

6 //// (na)ndeyo simdari pqttänkqt^ 



Rückseite? 

1 //// yani maskaui kcnät^ äinäsäs^ 

2 //// pqlskcs^ tsopats^ käcke k • 

3 //// släkk^ skam käcke sqm^ yä 

i ml [njäktes wewiiunt^ wi(f^ mamtrq 

5 //// r^ sütris^ fiomm ats^ 

6 //// yäntinäi\ puk^ klopq 



No. 123 = Tm S99. 6 

Kleineres Bruchstück von der rechten Seite des Blattes *. 



Vorderseite? 

123 1 //// n ■ 7uärpitäi\ hnq 

2 //// w(ä)l sol si praskiyo 

3 //// äiivar^ yämu se-^ 

i im fc'^J nät_qk^ viai\ yn 

5 //// [lajts^ lä - ivasti-^ 

6 //// m[q] Ikäniäiii kom ükä-^ 



Rückseite? 

1 //// • k • )\ niändr[i] lämls^ 

2 //// (m)[änd]rim lä - c*f^) trqnkq-^ 

3 //// II s[m]imä(m) akmalyo mändri 

4 //// sk • X ko7n fikqt^ säknini^ 

5 //// täi^ X fikal^ napem 

6 //// kqr küki X t^se a 



' Ergänze zu satpsäraifi. » lirgänze zu tläkiasam. 3 Wohl verschrieben für iäkl 

4 Auf einem stark zerfressenen kleinen Fragment, das wohl von demselben Rlattc stammt, findet sich päiiiu uml, 
wodurch mändri als fUr skt. madrt stehend erwiesen wird. 



- 69 - 



No. i24 = Tin S68. 13 
Linke Blatthälfte, von der Blattzahl sind nur noch die Ziffern 200 zu erkennen. 

Vorderseite 

1 pkqiii porr atsam täs kapsinnam platai\ puku[s] piik^ J sein maska //// 

2 sfte mem^ hväntän^^ sue nme prastä iol cem näksenc^^ J 2 ' || //// 

3 iwänt^ täi^ tarn niqnit ne wanta dhätiväp^ u //// 

4 iol^ iikqs^ ♦ Icipa dhätzuäp^ mqsram krossä[ffi^] //// 

s kus pat im ivsoniinärfi^ iwätsintu nenc^(^) • om ■ ä //// 
6 prasL^ iol^ //// 

Rückseite 

1 wäknä swätsi //// 

2 nt[qj tuär^ wipqiiq[iit] want^ piwä[iqtn] - r^ • kq //// 

3 iqk^ ivrumts^ tmä eiqkq - tspok kqlytqr^ //// 

4 lüeskificäsam yä$^ smqkq 3 lyi zues^ trqiilrq jljl 

B pre ne äinisäyam stmo täi^ iväryo ivantyo ivipo päpe[y ■] //l/ 

6 si nu mä pqknq^trqm mämakqk^ pakwä[sa]yain klaivatram inä j/j/ 



124 a 



124 b 



No. i25=TIIIS9i.i2 

Bruchstück der linken Blattseite. Von der Blattzählung ist nur noch eine i erkennbar. 



Vorderseite 

1 m na^^ \\ pattänkat^ kqssi JHJ 

2 isi pukis^ siya zvkqin kuninqi^ //// 

3 neyani sttiios täkenc^ päpsn //// 

4 - eints^ yäslyi roncäm^ //// 

^ - [p^ltqr^ X pässuueyäi^ 4 zvärcetsim -^ //// 
6 - - tsäm yiiie % i || tarn (ne) zvkqnyo 
nanfdje /l/j 



Rückseite 

1 f^ Iqncluncyä(i^) mä äla[k • ■] jJH 125 

2 - laltus ci ce[sq]m pqlkorai^ nu tmq //// 

3 tqinyo nande mä ti //// 

4 m ■ zvikqssi täi^ % kä Ijjj 

5 - lä(s) nandc tili züraske en[kq] //// 

6 szvätsimcyokoyam iä£^ jjjj 



No. 126 =TIII S94. 15 

Linke Blattseite, bis zum Schnürloch. Von der Blattzählung nur Spuren erhalten. 

Vorderseite 



1 [pjnuneyä nuin niiiii iia[ts ■] l/j/ 

2 Jlone käpnune sqm^ mä ku /j/j 

3 wäk^ intsune tanam kjeyi -^ //// 



4 rne soni päkis^ kekac mä //// 

5 puklä snäky[e] kqlpo käpnune X i \\ //// 

6 nandenac^^ tsqrk yaf^ || yayä //// 



126 a 



■ Das Metrum ist wahrscheinlich 4X12 Silben. > Lies : esak^ .' Ebenso ist wohl auch am Anfang 

dieser Zeile zu ergänzen. 3 Auch hier ist wohl das Virämazeichen vergessen (beim SchnUrloche), also smgk^ 

zu lesen. 4 Wohl für päpsu" verschrieben. 



126b 1 k,^ya[l] m(ä) nuk^ - • s- c ■ //// 

2 uc inä li • nät ni k„cäs nänfij sol^ J 

3 ntasüttra [s]üi kfmkai^ ♦ //// 



— 70 — 

Rückseite 

4 kam^ sfii nu k„yal mä tantsä //// 

5 ■ • ä[m^] k[q]lkälyäm kqlymc HJj 

6 - [rsaJi^ II [lamj ^alfkjofrqji^ //// 



127 



128 



No. i27 = TinS loi. 15 

Linke Blattseite, bis zum Schnürloch. Von der Blattzählung ist nur noch eine 7 erhalten. 



Vorderseite 

1 iv(ä)ttai^ ska tampeyum^ //// 

2 ritanätkaiii 7iandap7'avräjarn üofinäj 

3 pekant^ kasanäki tsa //// 

4 S(^) pracresassäl^ [sjiya //// 
6 ivärpälunc sinäü^^ [l ■] jjjj 
6 (nicht erhalten) " 



Rückseite 

1 (nicht erhalten) 

2 - • täki^am^ kus pat nu //// 

3 ddhatoin länl^ käiiciikiiii [ijig] III/ 
i samkrämam yet^ dtrghäyu //// 

5 rqi^ sJiddhadom zväl^ uqs lyu[kr ■] //// 

6 m • ■ f tqrkor^ ypamqm tqm^ ä jjjj 



No. i28 = T m S 79. 7 

Kl. Rest der linken Seite des Blattes 202. 



Vorderseite 

1 tjnq[sj lapani //// 

2 ivlalune //// 

3 ris^ sne //// 

4 Its^ atra [t] • ■ p ■ s^^ //// 

5 wsenüe etntsät^ o^q jjl/ 

6 zülqs^ brahmalokam ta[niq] / 



Rückseite 

1 wafiqf^ lq(fi^ brahma //// 

2 7nä ca(kra)varttin^^ /«A'\7 //// 

3 pqlkär na - cem^ jljj 

4 skar^ wa IJH 

5 mä nqs 11a IUI 

6 £ [qmtjql^ Jllj 



No. 129^X111891.19 

Linke Seite (bis zum Schnürloche) des Blattes 187. 



129 



Vorderseite 

1 eil päse)\ tä tarn ;/« //// 

2 säm kupre ne cu lo ri jjjj 

3 emtsiis senc^^ pli ioll oki % //// 

4 ktcs^ mäcri m[ä]häinäyä -^ //// 

5 ^f^) vialiäinäyä näktcnüä wi //// 

6 Sf^) nämtsiisäm kapiarä se ya- o jljl 



Rückseite 

1 mä oki fqnt sam täk [pjatn kuc ne tq //// 

2 / nu tJi tqui tatin ■ l[p]q • ikä säka //// 

3 ci sqm^ prati -^ - täka //// 

4 ^(^^ rake asi — putti //// 

5 Iqk^ X 2 ä[r]i - ki j/lj 

6 tili suk naf^ tsa(m) nä Ijlj 



■ Vielleicht zu tampi; zu ergänzen? 



— 71 



No. i30 = Tm S 68. 12 

Mehrfach zusammengesetztes Blattfragment; die linke Seite bis zum Schnürloche und die rechte 

Seite fehlen. 

Vorderseite? 

1 //// tatn^ s- tsaram taniyo sam^ • r- skat^ präkar^X- || tmai^ sqm^ ma[h]ä //// 130a 

2 //// proptnahiir ca • äl^ pqi-watäp seyo lapä casas^ läntune kakqlypäm oka //// 

3 //// (o)kqt^ imäm stwar wälts^ läncäs^ ♦ okqt^ tniäm stwar luälts^ ämäsäs^ l/jj 
i IUI niitias^ snuäs^ ♦ ipqt nanintii ihvar dvipantwä tiätkunc risä //// 

5 //// r ivälts^ puklä wärtani päpsune päsät^ maittrq kärmn mudit^ ii[p]e //// 

6 llll^mi se fiuftak^ mahädeve fiomä wäl täk^ tqpreTtqk^ //// 

Rückseite? 

1 //// canii se penu tarn nek^ iiomä wäl^ täk^ okäk^ [sij //// 130 b 

2 //// r^ puk^ cem^ wlabmeyä mroskant^ lap tnqrtkänt^ wa£/q£^ //// 

3 //// pa>i\ päcri tqm ne wkqnyo tsopatsqm yätlune pamorcyo pa Uli 

4 //// kZyal tu nande praski mä arqstär Tuartär^ iol täpqrk^ yinär wrasa[ii ■] - [s]k • Hjj 

5 //// lkäm[q] ktis ne mä walu täf^ mä pat^ wlatqr^ tqinyo nande wlahineyäi^ //// 

6 //// trqhkq k^ kus ne waftqi • am • e ktis pat nu wafi^ sme^c\ kus ces[7n]i //// 



No. i3i=TinS 96. 5 
Ringsum stark beschädigtes Blattfragment. 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// yärkä yämmärqtn ♦ //// 

3 //// [s]ni iva[s]twäi Iqc^^ tmqs sie su[ii ■ ■] //// 

4 //// tni to wto täi^ tqm sakk ats^ nsa[c] l • //// 

5 //// • otsam pqitiqm tarn ne ikemse[m] //// 

6 //// 7111771 [)ni]>n m[7ni] l[jijt_qs[vt]ä7n //// 



Rückseite? 

1 (unleserlich) 

2 //// tki ■ e - fs^Jä/^ IUI 

3 //// /ikqs^ - tswät^ e7jqslu/te //// 

i IUI kä II priya[v]ädmt t(rq)nkq 
^ IUI [• ■ äpyäj ■ ■ ätsqßsj [p]o IUI 
6 (nicht erhalten) 



131 



No. i32 = T m S 96. 6 



Kleines, stark beschädigtes Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// kä7n p7-acrac^^ yär[s]l[u] 

3 //// [tjlune risäte yme sä7i[t^] - 

4 //// kkisarn sar pracram täka^t^ a[7_na] 

5 //// [p • ä]7ieyä zvsä stätji^ 

6 (unleserlich) 



Rückseite? 
1 (unleserlich) 
^ //// [^^ pa]ry[ä]yiiko itwar^ 

3 //// r kätg7ikäs mar^ ptä/'tkq[t kqjssi 

4 //// tjjiqs^ iälyi77i tsary ■ 

5 //// bhä's.^ ■ . 

6 (nicht erhalten) 



132 



— 72 — 

No. 133 = T in S 102. 2 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, nur eine der beiden das Blatt bildenden Papierschichten. 

Nur 3 Zeilen sind lesbar erhalten. 

133 (1) //// inräni sinä(s^) tarkrantuyo epsätt oki //// 

(2) //// c^f^^ [pjinhvät^ kulypam^ siddhärtke X i \\ /msf^ IUI 

(3) //// kalkai tarn siinna^^ iäk[k]i [mli^ tsopa[tsg]m j//l 



No. 1.34 =TfflS95- 9 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Nur 3 Zeilen sind erhalten. 

Vorderseite? 
134a 1-3 (nicht erhalten) 

* //// (ajrsi'ipät^ käwält(e)na[v€ j)'«^« mosani e l/H 
^ Uli [p^^lkai^ säm^ mä wsäni ♦ tmqi sqm^ tevii pe //// 
6 //// peyo kärpaUs, X tQviyo walyi sä //jj 

Rückseite? 

134 b 1 //// i(^) päi}4u wäl^ [Qriko oki enkal ■ //// 

2 //// r^ tmqs päi}.du wäl^ risakyäp^ //// 

3 //// wäk- nk[a]hmyam [kglkj \\ phullenam || kä //// 
4-6 (nicht erhalten) 



No. 135 = T ni S 91. 20 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

135 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// [k]s ■ risak^ se JUI 
* //// m(s,) pä?idu wäl^ //// 

5 //// ücamneyam ' 1 1 [mq] Ulj 

6 //// rpo setL\ t ■ i IUI 



Rückseite? 



1 //// [mä] tu ne[s]im j/jj 

2 //// /^ Imo tioit^ IUI 

3 //// CtrqjHkai^ \\ de H/l 

4 //// prakfc lyam tq //// 
6-8 (nicht erhalten) 



No. i36 = Tm S 102. 4 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 
136 a 1 //// n[Q ii(ä)kcy(ä)ss ■ HH 

2 j/JI wastwam stänkqs^ trciälq [ccajtäks[a7ii] c[iftc]ram //// 

8 //// [kat^] turänäs^ pätsq[nkä]sam üäkcyäss oki s • Ijjj 

' Wolil Name eines Metrums: sniUcamileyatit'! 



73 



4 //// j • e * pokenäs^ präri- äsyo yetunt^ tsa //// 

5 //// [kjämesvar^ r'ika[t ■ ä] • ■ i na^^ sgs mantak^ % vaijayant^ //// 
//// trikassi Xfi- 7iark^ k[u]ss assi näkta[s^] //// 



1—3 (unleserlich) 

4 //// [käjpüune snä[ky ■] t ■ vii //// 

5 //// ki pyäpyäs^ Ua efißa] //// ' 

6 (unleserlich) 



Rückseite? 



136b 



No. 137 =T ms 97- 5 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// s(-)^ni c ■ ■ liine siin • l ■ [p ■] ' opyfäjc^jjjj 

2 //// [n]lu[)ieyi]S(^ sriim^ sili ke //// 

* //// Ml^sak^ emts^ yaslyi £j' •] //// 

* //// ptänkqt kätkal sei^ //// 

5 //// nte nasalyäp^ wras[o] //// 

6 //// [k ka • k -m] p^Mis. y^^ • ^ IUI 



Rückseite? 

1 //// nt^ wraniis^ sa • s • //// 

2 //// sgtksciicäiii J sne äk penu k • jjjj 

3 //// ritwäslye kupre ne cem^ //j/ 

4 //// si empele lyalypii tmä IHJ 

5 //// mä wscnüeinpele //// 

« //// i(s) ipiiär^ ^M'k • s[u] im 



137 



No. i38 = Tin S 96.9 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// kiX I 11 Img?^ na ■ e //// 

3 //// // wasu tarn matni 7ie //// 
* //// [y]um^ äs[t]ä - la IUI 

5 //// ^^ kätkenäs^ pro[pJ //// 

8 //// / tä[c]wähku [s]äma[n]i ll\ 



Rückseite? 

1 //// II äy tätsuney ■ IUI 

2 //// -k- [tj waitai lac\ X IUI 

3 //// r[i]sät^ ku[sj ä im 

* //// kgssinyo X 2 \\ tjng -^ //// 

5 //// [cJ yokäs^ leise -^ //// 

6 (nicht erhalten) 



138 



No. i39 = Tm S 96. 10 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

1-3 (nicht leserlich) 

4 //// Sf^) n(ä)ktaüi pgttä //// 

5 //// pgttänkgt^ //// 

9 //// [isJi 11 tjngi^ äna //// 



Rückseite? 

1 //// tki - ■ • y[oJmune //// 

2 //// mahätiagna //// 

3 //// m penu [sni] ä[tic]ä //// 
4-5 (unleserlich) 

6 //// pgttännäkte //// 



139 



' Vielleicht ist zu cmalune si^ hlo^y^ zu ergänzen. 
Sieg- u. Siegling-, Tochar. Sprachreste. I. 



- 74 — 

No. 140 = T ms 96. II 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

140 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// nt^ mä - sräddhetn //// 

4 //// iik)'o minthake s ■ //// 
r. //// fj>är st nivä //// 

6 (nicht erhalten) 



142 





Rückseite? 




1 (nicht erhalten) 




2 //// ^artsi niä Ulj 




3 //// s[ä]in^ kus iie ila //// 




* //// iQ'iii wrasom^ ku //// 




5 //// [pjfiintu //// 




(nicht erhalten) 



V 

No. i4i=TIIIS9i.2i 

Kleines Blattfragment, nur 2 Zeilen sind erhalten. 



141 1 //// 

2 //// 



Vorderseite? 

k^^^ anäthapi[i}d ■] //// 
I wsä sy angjikte Jl/j 



Rückseite? 

5 //// II sifiikknram |1 //// 

//// ccaiji tarn ijam nasliiiir /j/j 



No. 142 =T m S 94. 16 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



1 //// 

2 //// 

^ III! 

* IUI 

=> //// 

« //// 



Vorderseite? 

[t]w ■ [Im] - - [y ■] spa //// 

[s] nfajpeijas^ käkalksurai^ Ulj 

s^ äsänas kätak^ lo //// 

< II '\\tQ[»t-]'llll 

[cr]i kas[a]näki [tsajryo ♦ [hi] //// 

♦ pracre pärsrnäin tä //// 



d^f^j sat'ik[a]kf^) ♦ kum [tjänc^^ 



Rückseite? 

1 //// tonkäci[m] ♦ pats^ //// 

2 //// 
^ //// y^ntak^ ke pc ♦ hi Ulj 

4 //// tum ♦ tüttäc^^ ♦ iiiintäin //// 

5 //// ki sili puk^ cesmi yu[s •] j/// 

ß //// i(s) ^«f^" //// 



No. 143 = T III S 95. 12 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



143 



' //// 

2 //// 

» //// 

^ //// 

^ IUI 

^ IUI 



Vorderseite? 

/•/• • si maskfijt^ ta(i) [Uiig /JIJ 
£(^) waUai^ hp'icht //// 
ktassi ärtunL^ päplunt^ käsäri //// 
ris^ mar tmain trankqstäi\ % fm jJU 
■ ■ äin tut sargs yäi bss yä //// 
• o[p] ■ am 1110 IUI 



Rückseite? 

1 //// [pracarj //// 

2 //// [äjsirgiii II tarn ywärckam sodha //// 

3 //// rqntu klorg$^ äsänas^ fafrjku jlH 

4 //// mngi^ nande mgiküe tsarä emisu [p ■] IJH 

5 //// säris iampc cas^ \\ su[b/i]ädir(iiamj IUI 
" //// P^Vf [?])'^k kropal • • m parijä //// 



' Vielleicht k.inn auch dha[inia] gelesen weiden. 



— 75 



No. 144—211 

sind die Reste einer sehr zerstörten Handschrift, aus der „Stadthöhle" in Sorcuq stammend. 
Da das Papier sehr spröde ist, ist es möglich, daß nicht nur absichtliche Zerstörung vor- 
liegt. Es ist uns häufig gelungen aus kleinen Bruchstückchen größere Fragmente zu- 
sammenzusetzen. Gleichwohl sind noch eine große Anzahl dieser kleinen und kleinsten 
Stücke übrig geblieben, die wir ausgeschieden haben, indem wir nur die Stücke auswählten, 
die wenigstens noch eine neue Form oder einen Namen enthielten, wenn sie auch inhaltlich 
infolge ihrer Winzigkeit nichts bieten können. 

Die Maße der Handschrift (No. I47 ist der Länge nach vollständig) sind 121/2x49 cm. 
Das Schnürloch ist etwa 12 cm vom linken Rande entfernt; jede Seite ist mit 6 Zeilen zu 
ca. 42 aksara beschrieben. Das Ms. muß einen sehr umfangreichen Band gebildet haben, 
denn die Blattzahlen gehen bis in die 500 (vgl. No. 196). 

No. 156 a, 4 enthält eine Kapitelunterschrift, doch ist nur der Name des 6. sarga, 
°ndavihärapälarn {= skt. (na?)ndavihärapälanam), erhalten, nicht der Titel des Werkes. Ob 
No. 171 a, 4 saundara° ebenfalls eine Kapitelunterschrift mit dem Namen des ganzen 
Werkes beginnt, ist nicht sicher, aber immerhin möglich. Die Geschichte von Nanda und 
Sundari wird nämlich auch in dieser Handschrift erzählt, aber textliche Übereinstimmungen 
mit dem vorigen Manuskript bieten die Fragmente nicht. 

Einen größeren Teil in dieser Erzählung muß das Garbhävakränti-Sütra (vgl. 
No. 195 b, I) gebildet haben, in dem die Entwickelung des Embryo im Mutterleibe nach 
wöchentlichen Fortschritten gelehrt wird. In den uns bekannten Parallelstellen ' trägt 
Buddha auch dem Nanda dieses Sötra vor. No. 146, 148, 150 — 152, 166 — 168, 195, 203 — 4 
sind die Reste der tocharischen Übersetzung davon. 

Von Eigennamen werden noch genannt, neben Nanda und Sundari, Härite in 
No. 147; Visäkhä in No. 153 und vielleicht No. 156; Kvaradatte in No. 157 ff.; Visvarate 
in No. 163; Mürdhägate in No. 182 — 3 (vielleicht auch 181). 



' Diese finden sich im tibetischen Kanjur und im chinesischen Tripitaka in der Abteilung Ratnaküta (tib. 
dkon-brtsegs). Im Tibetischen (der Berliner Kanjur-Handschrift, vgl. Beckh, Verzeichnis der tibetischen Hand- 
schriften I, Kanjur; Berlin 1914) Band 3, Blatt 272: Äyusmannandagarbhävakräiitinirdcsa, und Blatt 288: Nandagar- 
bhävakräntinirdesa. Femer bildet dieses Sütra das 16. Kapitel des Vinayaksudravastu (Berliner Kanjur, Abt. odul-va, 
Band 12), vgl. Analyse du Kandjour, par A. Csoma de Koros, trad. par L. Feer; Annales du Musie Guimet, 
vol. II, p. 193 (= vol. X, fol. 202 — 248). — Im Chinesischen, dessen Nachweisung wir Herrn Prof. F. W. K. Müller 
danken, haben wir ebenfalls 3 Texte, verzeichnet in Bunyiu Nanjios Catalogue of the Buddhist Tripitaka, Oxford 1883, 
unter No. 23, 13 und 14 und No. 32. Die entsprechenden Stellen in der Tokioer Tripitaka-Ausgabe sind: T'au 5, 
Heft 9, fol. 270 flf. und 273 ff. und T'au 6, Heft 3, fol. 88 ff. 



- 7^ - 
No. I44 = TI1I S 80. 26 

Von Insekten stark zerfressener Rest eines Blattes; die linke Seite, bis zum Schnürloche, fehlt. 

Vorderseite? 
144 a 1 //// t iv(ä)knä \\ [kcjsikain'^ \\ mamt ne kokäsü länis^^tsopatsqm wrä eiqk^ksälf'^ksälyac^^ 
ymäm te - 

2 //// [s^] ksatrim pratri tim^ X ratravi wsäluyäm[p]i wsä yokäm [ya]tsyäni[p]i länt sew(ä)nn 

äinpi X kas ka 

3 //// fin oki plaivat\ epreramX i \\ tarn ne lukgfnyjo (ptä)nkat kqssi näktas napenqs(i)i [l-]- 

isi * okäk^ 
■4 //// lutkgsDiäiH nandenassäl syak^ • e • • mkura$^ hinia(vant^) sulac^^ kalCksJ || 

5 //// pläc kapilavästu riyam knrsnäl- //// 

6 //// fit(^) akmalyo äkarnunt^ aiä //// 

Rückseite? 

144 b 1 //// lymy-s[i] lo kalkä^t^ k,faiifä)ll aiit Hjj 

2 //// iläkcyäs^ kjeiuäsaju tyqnkiiäl nasam^ lUJ 

3 //// if^) sili nasluneyäs kätgk^ ylä [s ■] - s(e)yacc oki na c kätse yäf^ s • 

4 //// m ■ mräc tsitorqs traiikiqiin anac^^ pracar n- — te yatär himavant^ stil^ — 1 1 tmqs nande 

5 //// w.\ säkkisi kapilavästu ri nas [mij nqs t[ä]pqrk^ himavant^ sidac"-^ - kapilaväs(tii) 

6 //// [p] kät^ kniäm nävitsu trqnkqi^ kri ni äsänik sokyo kri fit \ \ tjj/q?^ ptäükqt kqssi nande[s^] - 

No. 145 =Tm S 80. 25 

Blattrest, gleich beschädigt wie No. 144. 
Vorderseite 

145 a 1 //// ■ k • [pä] - piiäk^ kursqrwä cificär wrq?^ X oktnk^ kursgrivä sfii siuä[ric](cJnyo ptik^yä[r]i ■ 

-(^) X Lku ^ 

2 //// J 2 3 II tarn ne wkqnyo sqm^ näktas^ iiäktennässi iiwam üwam s^kiintii käckentu arqslis 

(in)osam stwar viansam [y ■ aj 
^ //// [?tva] tqm nu mqnt^ zuäknä \ \ apratitulnam + | j som pras(ta)m r^ zvsä yok^ lotqi'ikäi^ 

[siijyo fiäkte 

4 //// in prastaiii X wäccäm prastam nu ivena pqlt^ pyäpyäs^ k^ ärincis^ iq ni 

[praJit^ näkta(ii)i 

5 //// m praU^ suk^ käckeyo pläntqstr äriilc^^ nä P(y)^P(y)^ C^Ji ^^ 

6 //// pqncäm prastam nu ytqiiqr tsäkkesyo fiwam ts ■ //// 

Rückseite 
145 b 1 //// [pras]tam lsopats[qni] suk^ Sqtkqss oki näktas(ain) X iSptS IUI 

2 //// // zv[ä]kqi^ csas karkrsqf^ zaaratn dncrarn ivkqin • k- s- ■ s ■ 1>/J^!'0 -^ - 

■ m ■ 

' Metrum von 4X17 Silben. ' Wohl zu hväiii zu ergänzen. 3 Das Metrum ist 4X12 Silben. 

4 Metrum von 4x25 Silben. 



— n — 

' //// ■ y • [pjiiac trqükai^ äsänik^ ote taprein ■wäkma • J<? - Kyall aisi canii pa [l] 

fiom nai^ 1 1 in • 

4 //// rki cami stwar zväknä nomantn kenenc^^ tarn mqint ne / ■ ka ♦ antiile lantu ♦ pä[k ■] 

k ■ yärsä 

5 //// paraviacitraka ♦ sokyo [pjgrs^ \ \ nande trgnkai^ äsänik^ sokyo ivaltsurä lueriäßjtf^j niä 

kqrstiäm^ — 

6 //// s[u]darsam riyac kätse fiäkcim wäryo ywic^^ tsopats^ tarp cä£^ antul(e) sam^ siäm^ 

la[ntü] tatnyo 



No. i46=:T m S 8o. 24 

Zwei, sicher demselben Blatte angehörige Fragmente. Die Beschädigung ist die gleiche wie bei 
No. 144, es fehlt nur ein schmales Verbindungsstück. 

Vorderseite? 

1 //// ■ [^IV^ y ■ s tgmyo kropnlam krant^ pfii tatmu yärnif^) skaiii sam^ mäk wra[sa]ssi 146 a 

käpfie kidypal ma[sk •] 

2 //// käk^ I präkroneyavi yäf^ ♦ 1 1 img (fJPSk iaptantu komsä sgui^ äco niäcri kätsain 

äilc^^ pa 

3 //// orto niämgkyäp^ hvätsiyis^ [l ■] r--m ksurr oki orlo ritkgsniäni kg ♦ 

ktipre ne - 
* //// [^ •] }iiä[c]r[i] käts^ seni yäuiurgs viusont^ le - ianwenyo mäcri sgr[s]i — . 

anapg 

3 //// kj[i] täi^ sälyäs posä mäcri käts se (sa)mvenyo äle 

^ IUI ' ' ^i\ II apratitulynam * 1 1 k^^pfrje ne sä //// 

Rückseite? 

1 //// klopant^ wärpnätgr^ sokyo ntkr[a] j/jj 146 b 

2 //// klopam ukkur Imä [p]is kri mä kri J äsleyäsleyo [lyp ■ kaps ■ nil ■] 

3 //// Sgm^ äco pakkunt^ viäinamkgsn sivätsint[zv] ■ [11 -vi] tsy[o] klopam Imo mg 

i(s) " - 

i IUI lapä kläigni tsratrgnn oki puk kapsan ■ mä sgm^ tmam wärsgs mä zmsg 

r(^) Mop nii • o 

5 //// mä sol lamtqiigiii mä wasie nasgm pg (na)7ide kätsam Imontäpf^, klopant^ tosgs^ 

pgklyos^ skäk^ X [2] 

6 //// lyiitär^ zvlesols^ ymatuint^] tgm surmas sgmm äco lyulär memai^ klopant^ züärp ■ 



■ Ergänze zu okäk. ^ Metruni von 4x25 Silben. 



- 78 - 
No. i47 = T III S 80. 23 

Zwei nicht zusammenhängende, aber dicht zusammengehörige Fragmente von demselben Blatte. 
Das größere Stück ist ähnlich beschädigt wie No. 144, das kleinere ist der Rest der linken 

Blattseite vor dem Schnürloche. 

Vorderseite? 
147 a 1 //// [sjämluneyis^ \\ wäl trankgf^ tili känvoney(ä)?itu äsänik^ [sjnan täk ■ ri[i] pqlkär^ 

2 //// • luksaniiiii/s^ lyäki äslri sniji^ ytär /äf^ X tQin ne tarn yiiic*^ asninjiGS^ iiasu/sqi^ iiiasksa- 

3 s l-[k] zu ■ ks ■ rici">^[X] ly(ä)k(i) [äjstri luksanuts^ ytärr oki Ini käswone (%) - ■ • (ku)lypam^ 

asmuii nqi^ ctva siiii yä • [kajktnu su J ' 
■1 (i) 1 1 süikek^ äsäink^ ■ w • seyis ^ kqrstäliineyä ypcyam kast^ päkqr n • [in] - ni [üijviyo 

täpgrk^ yso ■ • äs^ ype 

3 sinqs^ tvrassaisäl^ civac käsii trqhktsi ye - tqin nc zckqnyo luasä kärHiny[o] is 

[s]äin(lii)nc 

li risa[k^] säkqt^ l • • [0] wärpnätqt\ tmqs wä/^ risakqni wärpo -^ //// 

Rückseite? 

147 b 1 kl[a]nk^ ritwässi - ■ kiirqi^ 3 klankä bno cesmqk^ äniä //// 

i - c • äiitaimc ne sam^ liärite [rijsak scf [tq]m ne kqlk^ cs^ lyukrä sq[rki] c 

k[ä]ls(ej ■ s ■ 

3 klankqs käkqi-pu yäyüi äkqUqll oki sla ynänniune sino ymärn risa - • k ■ /s •■i ye£ pqlkät^ ri 

[ryajcintä- 

■1 kam 5 1 1 y ■ CS ■ ■ ■ enäyi kä[c]yo epiint^ ysitstscyain linont^ % tmqr ja • 11 ■ in • smos 

nänitsunt^ ropi säkk[a]l^ (%) [äjtyä sim 
5 //// sinqni särak ivasuiU^ äti ra[rk]uiit^ X i \\ tarn pqlkorqs sqin iväl^ tsinont^ ynäriiimncyo 
//// anapqr lyäm ♦ || tmqi^ risak^ prahk^ säkqtf^^ hnorqi^ sla poto oki läntac^^ irankq 



No. 148= Till S 80. 22 
Blattrest, ähnlich beschädigt wie No. 144. 
Vorderseite? 
148 a 1 //// [s -Jm^ tafin ne) wkqnyo lyalypqntwäs s[o]iit cam lyalypn yämu käkr[op]u täf^-in^ 
skani [s]ka 

2 //// hnontäpqk^ lyalypiir siiiäiji wamtyo ^ lyiyä äpsä fiqrkroneyo pglkctsäri'*\ toiu^ pq 

■i IUI yo pqlkelsän^^ totn^ mqrtäram 7 s [nc] [päk • in] kulypala(m) tom^ präkkrain 

■maskantra ♦ kiis ne 



' Zeile 2 u. 3 enthahen eine Strophe in einem Metrum von 4X14 Silben, * Wohl zu siviutyh zu 

crginzen. 3 Wahrscheinlich zu luotkurgf zu ergänzen. •• Wohl zu rifaknac käise zu erganzen. 

5 Wohl zu: rifatam || paryaciniäkam zu ergänzen. Letzteres ist ein Metrum von 4X12 Silben. ' Ergänze: 

kus ne. 7 Ergänze: mqskantra(m) * ku'>. 



— 79 — 

4 //// kus ne wratominän^^ hilypalam mqskantrqvt ♦ kus ne akritrani — ' akkrfijtram 

5 //// [l •] tom^ tpojit^ viqskantram ♦ kus tte äflc^^ nmoii/^ tnqska • i - 

k[k]enam * 
ß //// iSVl^ sokyopsi X mant^ wäktiä ne yämu t[ä] //// 

Rückseite? 

1 //// mqskantrqm * kus ne akritrnvi toni zvrat ■ ///j 148 b 

2 //// orto npont^ mqskantrqni \ \ vamsavätram \\ tu • nty ■ 3 ansrq 

^ //// '" pyutkqi^ pnkh mqskalqr^ änewä kä[w](ä)lte kiilypam^ sä[k tv]ra(inq)i(^ 

skain wi 

4 //// [s7ie] rse viämtbine krancsam täki?^ • l • k^ skam säk wramqni käivälle 

jtaslufnejyac^^ 

5 //// päcratn mäcrain sne niämthine naslun(e) ♦ kra - • ivrassam wsokone arqühine ♦ zvyär 

mosyo yäiulime 

6 //// l- ne * wyäfrajiii samkrämani le paryänam tkatn lyälune äslqr yämlune ♦ ainsres^ 

wrasa[s mq] 

No. i49 = Tm S 8o. 2 1 

Zwei sicher zum selben Blatte gehörende, aber nicht zusammenhängende Stücke. Die Be- 
schädigung ist ähnlich wie bei den vorigen. 
Vorderseite? 

1 //// • sunfeJyiUu ä (su)ndari t- Imein swätst[i!tii] (yo)ktsi [l]u 149 a 

2 //// ck • ksqr käkqtkus^ kje [k^] nässäii^^ sas näüi paruo koiii lotqk^ äriossi 

" //// mi Ikätsi lo kqlpnä (trqjükinc^^ sakk atsek kqlpnätär näsi k^jalte ärso 

ksqr[k^] 
* //// ^"pac kostar^ pontsäm kapi[la] dorn 4 7väl^ tpqssi ivotqk^ \ \ aptsara- 

darsnani 5 ] | - 
^ //// k[a]c wasiqi Iqc^^ % yomu pqltsqk^ kq[s ■ i] r-o täs riyam J fii wo[t](hi)rä 

piik ■ ä 

6 //// rwar ^ nätntsus puk iäkkin^^ yctti -^ nl^ [wä] //// 

Rückseite? 

1 //// / mi tqm iiuk^ ytäsimär^ niukti ni[w •] //// 149 b 

2 //// • nu nuk^ nimqn^^ äftnics^ ytäsimär^ r^ mqnt^ iluk^ ws ■ - rf^j n • 

■^ //// ^(\) tnant^ nuk^ uisfniär pa smqs ili kar^ mqint tili tqm nuk^ rqklä lm[oJ - 

4 //// sjiy äncäm^ ytqssi sne pa n trqnkiüc^^ näsi sne kqrye pqsläk^ sakk atsek^ na - 

^ IUI l(\) kt^yalte Tnqiiit ne canda ■ e m n ■ k iqtn pontsäm riyam wrasan"^ 

trqnkii'K^^ ftiaJ7ide tiä[tq] - 
ß //// / • am saiice 1 1 su(nda)ri tfraiikqjsf^) käsu k[ä] - [n]ä[ss ■] s ■ ■ t- • 



' Ergänze: totn^. ' Rest des Namens eines Metrums. 3 Wohl zu waniyo zu ergänzen, 

•t Ergänze zu suddhadotn. ! Metrum von 4X14 Silben. * Wohl zu ärwar zu ergänzen. 



— 8o — 
No. i5o = TIII S 80. 20 

Zwei nicht zusammenhängende Stücke desselben Blattes, beschädigt wie No. 149. 

Vorderseite? 
150 a 1 //// [kiijs n(ej plänäktasii mräc lap cät>i[p]i - suk^ ktmikälsi X i || nande (t)rqnkqi^ ä[s]änik^ 
[ku]pre HC ca 

2 //// äy sass ats^ mqskamäin täf^ saiß nu im mgskamäm täkeilc^^ napemnqsii 

kapsinilam nu 

3 //// ki äyäntu wnvniint^ mgnt^ yä - sonieiii äptä niqskantrq ♦ 1 1 ptäi't^at kgssi 

trqnkqi^ 
•4 //// yäntu täkenc'^^ cesmi tary[ä] ke ne ?iu pätruk si äy sass ats tä^^ 

cesvii itwarä 
5 //// mm äyäntu Tnqskamtrq ♦ snikek na^qm • ßi[k]is^ äjä 

[o]n[kql- c] 

fi //// • nandcs varäi'ikes^ khadgavisänaka[l •] //// 

Rückseite? 
150 b 1 //// sy • ptänkqt (kq)syäp nu puk^ lyä äps ■ • trq ///l 

2 //// 1 1 säknupinciiiqs^ §J>q koiiisam canii [s]p[q] Ic • k^ tq 

3 //// näifi^ aneilcim pimnwätikem [fic ■] yärsär klyantrqni ♦ cakrava(r)tt(i)s 

läntyo ptäükqt kg 

* //// lycäk^ mqskatqr^ sälyäs po cesqm^ ipqt komsä kqlytqr^ ok präkroneyam 

5 //// (ca)mi äcoyis mäcfi kätsain su[rjmq rqi^ oko yä^^ tqm ne wäknä aneücäs 

käkgtkunt^ 
^ IUI P ■ e]?~i(^^ kus nc cami änc^^ ka(pii)nfiam ivu lotas^ [ujscficäm sofm^J äsu wesis^ 

wcani lyi wesi 



No. 151 =Tm S 80. 19 

Blattrest, ähnlich beschädigt wie No. 144. 
Vorderseite? 
151a 1 //// äitqr^ ypeflc^^ cesqm^ ipq[t kjomsam kglyt_gi\ okäk präkqrnasluneya(nt) yäi^ \\ wiki[s]api 

2 //// • kapUnflam ysär tgmnqitgr^ || ivikifwepincijnqs^ fpgi kovisain äyäntxvani mqssimt^ 

tqmnqstrqm \\ luiki 

3 //// sam puskärfi^ tjjigvisamtrqm \\ wiki(Uwarpincinqs^) spät komsain iwäl kapünüä 

tqmnqstrgin || wikipqnpiücinqs^ 
■• //// Lgniiigstrgm || ivikiigkpiiicifnqs^ ipqt komjsam ya(- kapsijMä Iqmngstrqm \\ wiki^qt- 

pincings ipgt kotusain 
6 //// strg(m) \ \ loikiokgtpiücinqs^ ipgt komsaffiij (zvikinu)pificimi^ i(Psi kjovtsain 

1 — 
//// m nasllujneyam yificam || laryäkincings^ ipal kom //// 



Rückseite? 

1 Uli w ■ • t- nt^ [cjkenc^^ kiipre ne sam zurasom^ anira(-) n • Hjj 151 b 

2 //// (a)pratitulyenam ' j | kus nc viäntqlwäts^ rse • m- nt^ lu ■ ly ■ nt^ 

3 //// päpsuücsain knänmäncsam pat nu pä mp[älti] - - [ut]hiny arstqr sinastra % 

krancässi Iniälyäm kalk • 

4 //// wyäram cok^ pl^ls. <x>isres ya J uiiiparüani wkaiii ya£^ sau/ yäs iiareyniwam 

k,xpi'e >ie cmaiqr^ 
^ lill i ^ \\ kjjalte caint kätsana[k] t ■ (ly^ly)[ptt]f' sinäm wantyo kus ne lyä äpsä 

pqrkrgm kulypalam tom^ 
//// la(m) tom parkraiii mqskantrqm ♦ kiis ne [prjä - kulypalam tom sätram maskatitrqin ♦ 

ktts ne sätram tom präkratn mqskamt(rq)m 



No. 152 = Till S 79. 10 
Rest eines Blattes; die linke Seite bis über das Schnürloch fehlt; der rechte Rand ist beschädigt. 

Vorderseite 

1 //// -s- shn nasliine siiii näkniä pat^X sni pat^ lypqntwälW^ pa/^ skiysä t>nanq[k^] /j/j 152 a 

2 //// lpmä[nt] mäcrqs iä^^ J 7vtyoss oki [c]am^ klopyo mäcar nuin man treka^qin X tqm 

kqrsorqs • //// 

3 //// (X)mäcrik skant iol päsantrqin inä ikani camam tui'ik^ mskatrayi X 3 tjnqs kuilcit siin 

^qlpyyo pat^ sa //// 

4 //// tsrqni mqltoHt^ moksi mukyain emssänlrq X ^ält!S kräkes warsasy[o] sikont^ pqpskql 

ivaroinq //jj 

5 //// orkqfnnunt^ X 4- Iß'a] lypqnlzuässi okoyä päkqr nämtsunt^ empeleni X a[ka]ppi sy äl ■ y • //// 

6 //// lyä [äjpsä kqrsnenc^^ tmq itzvciicäni X nes anolwässäs^ lyaly ■ //// 

Rückseite 

1 //// '^' ^" cm[ä]l tä-m- m- tvu kanwen sinqs^ wärkqntä //// 152b 

2 //// ■ m ■ klopyo soma kqljj'mje siialy[o] [p] ■ ncäm nati iväris^qlyo cam Iqmnassi ske [y -Jf^ /l/j 

3 //// [ejmpelyäs^ klopant^ zvärpnälqr^ ♦ tmqs ca^ni mäcri kip kapsinnäs pre Iqntsamäntäp^ //// 

4 //// mtän sqtkantrqm tqm suruias sä[m^] einpelem klop^ wärpnätqr^ cami pcnu tsqr 

tmqmsa[>n Jm //// 

5 //// tqm surmas sqm^ weyem trekem klo[p] ivärpnätqr^ \ \ viiikonam 3 1 1 inqnit ny otqm 

saspqnku o //// 

6 //// n^'f^f hv[ä] tspokincäm s[w]encäin ysär szüäl kapsiniiäi^ klopasuntäp^ J k„pre ne [ä] j/j/ 



' Metrum von 4X25 Silben. ' Wahrscheinlich verschrieben für lyaly fantwä", was auch das Metrum 

erfordert. Diese ganze Seite enthält nämlich Strophen von 4X14 Silben. 3 Metrum von wahrscheinlich 
4X 18 Silben. 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I. II 



— 82 — 

No. 153 = T III S 79. 1 1 
Rest eines Blattes; linke Seite bis zum Schnürloche und rechter Rand fehlen. 

Vorderseite? 
153 a 1 //// s /fejnac paryänas paryänac^ ymäin es lyiikrä sa(r)k(i) nand- - [c] J' ■ f^' pslk ■ Hjl 

2 //// • älyunt^ indrisyo iqt^ akmalyo kqlymäin palkorq^^ s ats^ aüumäski nä(m)tsus^ trqiikqs^ //// 

3 //// tqprem cincro>ic klyoinune otc Lqprem ptänkqt kqsyäp täskniämtsune ote iqprcm iksväkuy 

sarkassä //// 

4 //// 7ilain 2 1 1 7nä tqm^ afmmäski kuc ?ie vioklän tälo^^ ckros tvrasafi pat^ X ptäiiktac waitai 

Iqntsenc^^ wä /jj/ 

5 //// ("XJ s[oJkyo ailtimäski sokyo nu iveycm tqi^ nandes sämnune X mantqm^ nsät^ s^Jmnlu 

mqnt^ tqm^ risä -^ //// 

6 //// (vi)iäkhä wsokoneyo lyutär nämtsus^ aüumäski siin iineyo nandcna(^^ tüQSiuviäin kätse 

ye(ij IUI ' ' ' . 

Rückseite? 
153 b 1 //// iq)n säni im wäskä[t~ic^^] kalii'ikaspars^^ tsinätsi sff^ Sqm^ ikam äsänik^ iqfinimeyä 
enka //// 
■2 //// neyä äsqncac^^ porr oki eukal santänam tqkläm kapsafii säkqssi viä skain campqs^ 

sürmn kam //// 
3 //// wram^ pqttänkqt^ kqssi eie yämtsät^ Lmqk^ putlispar sim cämplune cam süram waryo 

kaknunt^ kii IJH 
i IUI visäkliä tkanqs käkqtkus^ kqlymes^ Ikäinäin äihnaslqkk ais^ trqnkqi^ ote lqprem 
cincär wa //// 

5 //// [pjrutkoki näkci iva>\ ♦ tijtqi^ viiäkhä sfii lapä älpatl ats^ ÜJiqk^ iärs^ tqss oki 

casi äsä //// 

6 //// [l-]pä pqltät pam cas skain pqttärikqt kqssi waryo kaknunt^ kunci[t] (s)i iqlyp^ mamq 

• ■ VI m ■ r ■ IUI 



No. i54 = TIII S 95. 8 

Stück aus der Mitte eines Blattes, an allen Seiten sehr beschädigt. 
Vorderseite? 
154 a 1 //// r ■ s^ y nc • tsru //// 

2 //// 5 säsep'us tä^^ tsru ats^ wacont^ iwätsi tä //// 

3 //// ■ itain iiäintsus^ ♦ mqnit ne älyäkyäm prastam ka^l^ se^^ sukränä[n •] yn[ä] //// 

4 //// wät[s^] tmqs tom^ luriiiäii^^ kvä säkant^ sukränässi swätsi esäi\ ♦ pra /l// 

5 //// tmqs tom^ wälqtkärfl^ kastyo misänt^ tosam^ sukränäsac weiiä //// 
(nicht erhalten) 



Wohl zu nandcnac yc^ zu ergänzen. - Metrum von 4X17 .Silben. 



- 83 - 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 154 b 

2 //// [lujne äka[tsu]m^ [pjaku oko oki skainat^ kläluneyä praskqr^ Ijjj 

3 //// iäyji oki sne ivaste iiämtsu ♦ || maitravi ' || inä nkqt mä napeni inä peim sät viä JIH 
i IUI ■ s ■ % zufeji'iär^ risaki solis zvaste säiiitkaulu % mä nie siii cainpqr^ solis [wa]s(t)e [mq] //// 
■■> IUI C%J sn(i) solis waste i/ul skam cätnpqi mqskatsi % ksanam ksa[n]ajii //// 

(5 ////■ ne wkq7iyo solis ■ em penn s[wjät(s)i //// 



No. i55=TIIIS92.i7 

Stück aus der Mitte eines Blattes, an allen Seiten sehr beschädigt. 
Vorderseite? 

1 //// t? • P ' ^^' ^ - f^tä nq£^ m)(ä)ts(i) iu[ärp]n ■ in • t ■ //// 155 a 

2 //// klesässi srum näntsu k^yalte \ \ yarässinain ^ 1 1 tranklu //// 

3 //// pl[ä]cäiiyo trqssantrq knäntrq säwam mankqmiwam swätsi surmai^ //// 
1 //// lani wäc^^ swätsi surinai^ % päcar mäcar se ckäcar^ wacos^ kasa -^ //// 

5 //// mäcar täf^ sni sezuäs^ särkinco lo szuäs^ mqmt (n)e //// 

6 //// [i]ä mä n ■ am sni se s[w]ätsi lo pql(-)o [s]e //// 

Rückseite? 

1 //// -t- tqtk ■ tf^j mqfmjt pat nn stzva(r) mqsk(i) //// 155 b 

2 //// swar^ tqm^ szvämäm käräi^ katk[a]f\ ♦ tarn 7ie wkqnyo sw ■ //// 

3 //// ntsi wsomim ärsall oki anahäl wäss oki prqskäll anq^ nämtsu //// 

4 //// mam wcam lotkä hvätsi näkuiasunt^ Ikäi^ sqs^ szuätsi mä ■ i //// 
'■> IUI kqnt^ pat^ käpärqs täpai^ koni wsc ats^ wramam //// 

•^ //// ■ ^l\ kant^ - klä 3 pe7m sof^ äiisf-Jotn * n/i s(iv)ät(s)i //// 



No. i56 = Tin S 92. i8 

Stück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 

1 //// ekapn7idarikf^) z'aijayaiit^ stäy'ikarii iläkcyäs^ luiinäntivain sii //// 156 a 

2 //// kte { i'ie?^ tkaiii 7'ikät^ lykqly^^ lykqly^^ iveiiatitrq pyä[pyä]7'fl^ //// 

3 //// II inm kaklyusiirqi^ simdari kicc yärma7n tsai- watar-f^) //// 
1 //// [7ida]vihä7'apälain /unji^ fkqft^ s^fgs, ^f^ II //// 

5 //// somi7n tsrq ymär^ kakiiius^ [ka]7r7/iäin ak7nalyo slä[7lcä] //// 
« //// UQ$^ X yokeyutts oki //// 



• Metrum von 4X12 Silben. ^ Metrum von 4X iS Silben. 3 Wohl zu pttklä zu ergänzen. 

4 Vielleicht hat ärts kom hier gestanden. 



- 84 



Rückseite? 



slak^ skani 



156 b 1 //// yas kai\ t i 

2 //// syo yctii pracar sef^ sgfmj p(e)nu [en]kal[su] 'cvras[o]iii. s ■ //// 

3 //// ki srävasti sifii wrasati^^ cam^ maikitäni Ikätsi IJH 

4 //// khä i'äskä/Jc\ kätkmäm Jiänitsus^ sfii klositäs tarkas^ //// 

5 //// s tuaiiipe zväkmatsam ptänkat^ kasyäp^ nom^ klyossi tu näni IUI 

6 //// äksiftäiti^] nande mgskii^ zvaUqi Igc^^ sämain lo lä -^ l/// 



157 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2//l/\\z:a 

s //// tf^^ yetwentwässi yc 

1 //// 11 tw.ni^ sundari pnarkeyu 

5 //// gaiitam si klyoiii iiätgk^ mgskata 

6 //// sla yehveyntu lo risät ni pam \\ 



158 



159 



No. i57=Tni S 92. 22 

Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 

Rückseite? 



1 //// kalpnätgr^ y[ä]tkal^ ceiii caini kjew ■ 

2 //// (yjärviayi nsac^^ ke kglpät^ äkafnu-^ 

3 //// [ejssi zuotka fii sqm^ äsuk^ 

4 //// ässi pkätavi ka)\ \\ su 

5 //// Ue tranka 

6 (nicht erhalten) 



No. i58 = Tin S 68. 23 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// [fiajktennäy^^ sälyini peyä //// 

2 //// Ikäpsäjfif^) mam ne sitsräk tsäsmtrg jHI 

3 //// s lyiitär einer akinal^ asuk^ //// 

* //// '' c[w]anke J / tsru yänn^ sla tunk^ 
nie IUI 

5 //// • i X swidaris ftu kapia //// 

6 //// . oss[a]e",^, smti^ //// 



Rückseite? 

1 //// (su)ndarmgi^ //// 

2 //// • un • [ejiücroneyo sokyo //// 

3 //// i[i]k nandaviläpain \\ sunda(r)i //// 

4 //// VI • mä nas ni fXJ mgtnl ne ^vrasom^ 

[k]om IUI 

5 //// sundari siiit sivänccnyo Iqni [n]e //// 

6 //// tutik sim poryärine^^ % ptse tä //// 



No. i59 = TinS loi. 13 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; stark von Insekten zerfressen. 



Vorderseite? 

1 //// näsi canqk tvram prakqsli //// 

2 //// • t • stmdarinac^^ tkaiu rinorgs iväwä IHJ 
s IUI mä itoaradattenac trgnkgs^ //// 

4 //// t^ - nmitätse elkjri oki pgls(k)am 

[s ■] IUI 
6-u (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten) 

3 //// ds ■ l tä ne tä[s] pritärqm mglkärgm 

mq[ntj IUI 

4 //// ts >7ui\ Ikätsi sijigi^ \\ isTa //// 

5 //// ivotqk kar^ kos ne nande mgikit^ parg //// 
ö //// [s] nu tili äkäl IqnJigssi ■ ä • am • IUI 



- 85 



No. 1 60 = T III S I o 1 . 1 4 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; stark von Insekten zerfressen. 



Vorderseite? 

1 //// yäntiv ■ Uli 

2 //// [äjnenci äksiim ■ -^ Uli 

3 //// tma? simdari säsruku[s ■] IUI 
i IUI ■ s ■ ki säkkisyo ätsgts pe UU 

'■> IUI [pni]lko[ni] fii inie triksa[m^J UU 

^ //// C^VGjnkai^ [n]ä[s]i tarn ne tmjikinc"'^ UU 



Rückseite? 

1 //// f^ isvaradatte tu [Lam^J na UU 

2 //// • (k)äpneyis s[o]lyäkäs [ya] UU 

3 //// i-am wsälu yctweynhi UU 

4 //// [yam] ivaiii mä täs yas kalpo UU 

5 //// klyosä nä - sä UU 
//// [l mä] pe IUI 



160 



No. 161 =TIII S 67. 12 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

1-2 (nicht erhalten) 

3 //// klo tsarani sa[k] ili UU 

i IUI simdari i Uli 

5 //// Jiä klyom nätak^ hä UU 

6 //// / sinam ma UU 



Rückseite? 



Vorderseite? 

1 //// c ■ marafmj o[p]s ■ si y[ä] UU 

2 //// täQS säkai^ klyantrq \\ tos pe UU 

3 //// Ifynjtä}- mctiias lälainskänf''\ UU 

4 //// [nd]e simdarim opß'Jä UU 

5 //// if^i käklont^ poryo UU 
//// tlUQis, älyäksam UU 





1 //// .«• Kyalt(e) UU 




2 //// rtsyatn ätic^^ iq[m]ts ■ UU 




3 //// ckäcar nandes^ UU 




4 //// isvaradatte UU 




5 //// . es_f^^ klänk ■ Uli 




B (nicht erhalten) 


). 162 =Tni s 94. 26 


Kleines Blattfragment. 




Rückseite? 



1 //// [sjokyfoj klopasu -, //// 

2 //// nkat^ kgssi tiande -^ //// 

3 //// nande trqiikgi^ UU 

4 //// knästär nande || yn UU 

5 //// änenci mkowy arampät^ UU 

6 //// f^ nätqk pfrajcar^ po UU 



No. 163 = 
Kleines Blattfragment, 
Vorderseite? 

1) //// • tu IUI 

2) //// (s)äkki sini läms kafkjinn UU 

3) //// II visvarate äinäs tran(kqi) UU 

4) //// (s)pälviem yokam zvarain tspo UU 

5) //// il(-)o]rQi^ s-e p-qk^a UU 



:TIII S 91. 29 

nur 5 Zeilen sind erhalten. 

Rückseite? 

) //// tkun ■ snfnjdarfijuq UU 

'2) //// läntam || eukal siin pq UU 

^) //// '' P<llkär cas mä yätkal ■ UU 

■1) //// Sf^) f^qs UU cesmai^ UU 

-'} UU [p]ä -t-- IUI 



161 



162 



163 



— 86 



164 



165 



No. 1 64 = T in S 94- 1 3 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



1 IUI k--l ns ■ [n ■ tgjk^ J / • //// 

12 //// yetivetitu pann äkäs^ tmttkac su yä //// 

3 //// { ärküossayi iliik ka[)it] ' tam^ yehve- 

n- IUI 

4 //// m ttiä ikain cäiiipqc ni anilc^^ ^al- 

t^K IUI 

ß //// [p]äk[s]innä ni iivaradatte tä //// 
" //// k[itc] • • m^ wät[kg]s ni pam ♦ //// 



Rückseite? 



1 //// käiya[p] nqsy • äug //// 

2 //// nt^ sainkrämqi^ pre lamßq] //// 

3 //// mpq[s^] süikck^ tosqs^ ivramqm sa //// 

4 //// (isva)radatte trqnkqi^ siddhärthe nä- 

taßj IUI 

5 //// lä^ yetwe[y]äntu seßcäm kiis Iqm sqrki 

ka IUI 

6 //.// t[k]am lyäk^ yniassn sik[n]äsä //// 



No. 165 =T lU S 67. II 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



1 //// f^ pflinitti arairqiii iol_^ //// 

2 //// tetn anolain klopasu % /Hj 

3 //// /;-■ . (käse im 
4-3 (nicht erhalten). 



Rückseite? 



1-3 (niclit erhalten). 
i Uli utkram kl- //// 

5 //// Iskär tqs nandc Ini siin • //// 

6 //// sarkä skam tiii krqntson ■ //// 



No. 166 = T m S 92. 19 

Bruchstück von der rechten Blattseite. 

Vorderseite? 

166a 1 IUI [-w •] c(a)m[i] iw[e]nc^W ku 

2 //// s • viäm tsram utkram klopanl^ lkätq>\ % kroiii 
' //// kqrsto wälkoki klopant^ ittkrain ivärpnätqr^ 

4 //// nketicäm J käts kqrk^ nimqm inlokmcäin esnayi prä 

5 //// pant^ lkätqi\ X mä sqtn trafiktsi cämpamo inä klo - 

6 //// klopam pqintko täki?^ % alra tainpc [in]o - ■ 



166 b 



Rückseite? 

1 //// iuärpiiqi\ tmaisäl täskniätn % kip ka[psii~ijH • 

2 //// nessäs^ klopant^ ivärporqs^ iqücäs^ tviq - 

3 //// • p ■ flu sqtn fiarc sinäss oki klopant^ zuärpnä 

4 //// slant näntsunt^ pqlkont^ aficivä siiii pat_^ plqk siin 

5 //// nciiqm X tmasiäl täskniäin cami sonkätsäiii 

6 //// tälo ä[c]o [tä] kqrsto o 



■ Vielleicht ist üuklt als 7.u lesen? 



- 87 - 
No. i67 = Tm S 94. 14 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

1 //// • s ■ tsku o[ki] //// 

2 //// (wä)rpnätqr^ %yärs[in] ■ m //// 

' //// [isjip^'i • P ■ traksam J wänto o //// 

4 //// (klo)pant^ wärpnäta(r^) //// 

5 //// l(-)e II manfdjodhari Uli 

6 (nicht erhalten). 



Rückseite? 



1 (nicht eriialten). 

2 //// .s-[fi]k- IUI 

3 //// koin msastra ay^^ //// 

4 //// malkos nu kant^ puskä //// 

5 //// -yämui^Xysäl- Uli 

6 //// /7ö7 - • eticän tana //// 



167 



No. i68 = Tm S 63. 7b 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



1 //// 



* //// 



5 //// 



f f^ klawatqr sq[m^] //// 
• wä(^^ sne sein waste hue [c]m • Ijlj 
ficfäj äpäy sinäffi^ klopa7it^ pqlk • e //// 
l[a] tatqtkät^ % tarn ne wäknä pe an • //// 
ktasain onh-acf^^ sol [na]^^ k„yal [nu] 
ta IUI 
[tmqkfkj] ats^ Iwqs lo H -^ //// 



Rückseite? 



1 //// k^ wläntiiä //// 

^ //// s[ä]7n^ iiäktasam cmatar^ el[amj sp ■ Hjl 

3 //// wtäk^napeiHsam kuinsenc^^tmqkmäkjlll 

4 //// (klo)pant^ zvärpnäntra k„yalte kos ne 

wram kä //// 

ä //// (ka)fyäm ci pnk^ napem //// 

6 //// ärinc^ paltsak^ //// 



168 



No. i69 = T m S 92. 21 

Linke Blatthälfte, aus mehreren kleinen Fragmenten zusammengesetzt. Von der Blattzählung sind 

noch die Ziffern 300 erkennbar. 

Vorderseite 
1 my[o] mä knä s[o]mam trahki //// 169 a 

2 - spqiitäll anac?^ wlyepa ra ■ e cami cutol ko //// 

3 cär ivas^ äkstniiam sqm^ tioinä säkki si mqsfkji //// 

4 i'ikgt^ kqssi sne prasf^ wlabine palkorqi^ //// 

5 dhäräm sankrämam yei^ ♦ tmam ptänkgt^ kqssi kri mä kri //// 

6 Itsankämäm ^ sam nyagrodhäräm^ sankrä(mani) warn viä kqlpä //// 

Rückseite 

1 klyiisürqi^ wiram kjewäil trqnkind^')^ oy^^ klop^ Iq //// 169 b 

2 i(^ ♦ tmqs somam nandein pqlkorqi^ P"k^ säkkis^ pall[o] IUI 

3 nc^(^)*ote tqpreni pamo na[ii^J säkkissi näiqk^(\\) IUI 



Wohl 2U faltsatikamäm zu ergänzen. 



4 nas nu tarn ne wkqmnyo puk^ lye seiic^^ mant ne iiii j/j/ 

5 - m(^) t ^t^f? nu tau ne ivkanyo pki ■ e li'ii sewäif^ 

6 [pjäcar kenitsy a -^ ^^ Xparno //// 



No. I 70 = T in S 94. I 2 
Bruchstück von der linken Seite eines Blattes bis zum Schnürloch. Von der Blattzahl sind noch 



170 



171 



die Ziffern 200 lesbar. 



Vorderseite 

1 (nicht erhalten). 

2 nl^ tomm asäm ku Uli 

3 - spälyo X palkäc pq ♦ ' //// 

4 neyo äknint^ lyäsiiiäm //// 

5 ni änäntäpä samsäram \ t • //// 

6 irqnkqi^ yie yse krams^^ lo //// 



Rückseite 



1 sikän^^ yokmas^ walkq //// 

2 VI sanikräviain tsqlporqi^ ä //// 

3 i(s) tülQis äsänik^ ä //// 
4 emtsurqi^ ätyä //// 

5 [kgjssifi^^ s[iu]ä Ujl 

6 (nicht erhalten). 



No. 171 = T in S 95. 5 



Linke Blattseite, bis zum Schnürloch 
Vorderseite 
\ • ZV • [trijivos^ brahmasva[r wajiem klyo^- 

[tq]r^ \\ S-- IUI 
2 Ikälam klyoslam wra[inq]m (ci)ücrain kqlp- 

7iäntrq mqmt ne //// 
n ytäram ymävi cr[k]äti^, täki -^ //// 
t lain yäs^ \ \ saunda[r ■] //// 

5 s7-ävastyam kqrsnälfyjt ♦ tTnqf^ //// 

6 if^, II svapnada(rsnam) \\ //// 



Die Blattzahl war 204 oder 304. 
Rückseite 

1 vip ■ 7iämtsu kam //// 

2 se ptänäktasiäl^ soni päcrä //// 

3 syak^ jelavam samkrämam ka Ijlj 

4 tqs nässe kqrsor täi^ || tq //// 

5 ysomine klos[n]am plqnkämäm Irqnkqi^ || 

yarä //// ^ 

s /[ajrkas mi pürpär tu fi^kqs presikä 
kloinis watiipc IHJ 



No. i72=TIII S 91. lö'» 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

172 1-4 (nicht erhalten). 

f» //// park ni nande nätqk^ //// 

//// • äp yämunt^ jctavain safi'ikräiinr) 



Rückseite? 



1 //// ii/y[o] i'iitk^ cwacäk käsii Uli 

2 //// [wsäjliiyo yjasyo ye //// 
3-6 (nicht erlialten). 



■ Dieser Punkt ist wolil mir Knumfilller; es folgt der freie Raum fUr das SclinUrloeli. 



- 89 - 

No. i73=Tin S 64.9 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



(nicht erhalten). 
//// wkqny(o) pqttän(ä)kt ■ //// 
//// ffiJäQ'/i yanlram caf^ sne /jjj 
IUI lil(sj wärcetse tälo?^ J kc ne //// 

5 //// kait^ mä nai^ % l 1 1 tmqi^ p[t]ä[ii ■] //// 

« (nicht erhalten). 



Rückseite? 



1 (nicht erhalten). 

2 //// j^ mäk^ sosi sonimä ■ y ■ IHJ 

3 //// vam samkrämavic yc£^ säm^ kla //// 

4 //// kätse kahimrqi^ il[ä] //// 

5 ,//// ssinac^^ Ikäviäm //// 

6 (nicht erhalten). 



173 



No. 1 74 = T m S 94. 2 1 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

> //// [s -M^ nai()^ IUI 

2 //// nätqk^ Sil hjiq ■ ;« • //// 

3 //// ne wkqnyo änäs^ //// 

* //// l(s> ?^^ äncäm^ y ■ //// 

5 //// [sajhkrärnqs latitu kapi //// 

6 //// nac^^ tkam rqninenc^^ //// 



Rückseite? 



1 //// nhiyo pqrsoi^ //// 

2 //// Iqntwac^^ y^Jsarul onkq[l •] //// 

3 //// tr(e)sälqssi pätsqn(k ■) //// 

4 //// ntrq sohkinac^^ X «'•S'^ [€i IUI 

6 //// • ätt^ tqrkrunt oki [y]t(ncj\ IHJ 

8 //// sqs [kqjrparqni //// 



174 



No. 175 =T in S 94. 2 2 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



1-2 (nicht erhalten). 

3 //// t kqsyäp t(ä)skmfäfn) IHJ 

* //// (kapi)laväsUi riyam //// 

^ //// laprcm käsu kus ne ärkUossam k ■ //// 

* //// ^^(\) II sakkarincetimi \\ ■ om [n •] • oki^ 

pm IUI 



Rückseite? 



1 //// Sf^) X y^e kranii^^ yie kramCs"^] • y • - 175 

s yäk ■ IUI 

2 //// (na)nderiqss aci Ictkär sämnäisi yärka //// 

3 //// na - wkqin vicitrq //// 

4 //// k torqs (na)ndem £q //// 
6-6 (nicht erhalten). 



' Wohl zu iam ßkgtt oki zu ergänzen. 
Sieg u. Sicglingf, Tochar. Sprachreste. I. 



— 90 — 
No. 176 = T in S 94. 27 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

176 (1) //// mi sqm^ spä(r)tivlun(e) //// 

(2) //// satn pat tiu pässi ivotku * 7ia[nd ■] jljj 

(3) //// pä sne tspok itam ♦ [l •] jjjl 



Rückseite? 

(1) //// iK) l^orä kapil- IUI 

(2) //// • • ämäm sämnäsac trafikqi^ ä • ä //// 

(3) //// nd^M pü pal[k]ä[tj IUI 



No. 177 =T in S 92. 20 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 
177 a 1 //// [iojlypa ■wsa[f>!] sep[a]l^ maiiiintqss a/:(ij tsqnlrafntii] //// 

2 //// ♦ tain nek^ puttispar si sämtke Jiu nandes palska [s]i //// 

3 //// lypq sepalyo kakaltsäm ♦ niä aryu prastani sakk a //// 

4 //// sk- sqm^ tsmärqi^ mtkäluneyam kalka$qm \\ iä //// 

5 //// [kJi • äcä - wäk ■ ■ m rl[t]iv(oJttt^ klyosä skam sämnäsqi^ //// 

6 //// sni kotri [tu]ne }clqssi niä skam campqs^ ♦ //// 

Rückseite? 
177 b 1 //// ts • • p ■ ntam ttft atiac^^ praca(r) nande lä- k- //// 

2 ////' yä iäskfinjäm [■ n ■] ■ ly ■ ■ uneyasiäl naU^ snikek pracar^ //// 

3 //// sam tili täpqrk(^) 7nrosklun(e) mä tüi pracar tsru surnias niä ■ e //// 

4 //// pats wraske tsopatsqm ske spaltqkyo yätas pat mä pa Hjl 
6 //// wraske lo wiko täs puk wäknä mqsrats^ lotkai[t^J //// 



6 //// Isufitas päpsune sokyo mäski X 2 tqmyo fii [n ■] IJH 



No. I78=T m S92. 23 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 



178 



1 //// t i(a)lpatrq ♦ t[m]q //// 

2 //// [t'ic"^] some nandem pql(k)o //// 
s //// iksväkuy sarkais(äl^) //// 

4 //// [Iqjnlqsmäm tri tmäm solyäk • //// 
6 //// wältune ' cincronc si icäkq //// 
6 //// ssi ärküossatn J mayiti oki //// 



Rückseite? 



1 //// pr • tqrne X i \\ luiGi^ sne yä(r)m ir ■ //// 

2 //// [>it^] ypefi(^^ 1 1 Lpqr iväkmisam penit s • ä IHJ 

3 //// mpeyntiiyo ^ yctunt^ wä //// 

4 //// svi ■ ka/rmäm akmalyo //// 

5 //// casi [pjäcar mäca(r) n • //// 

6 //// t(rq)nkiHt^^ mä w ■ //// 



Wohl zu kämSUune zu ergänzen. 



» Wohl zu wampcyniuyo zu ergänzen. 



— 91 — 

No. i79 = Tm S 64. 10 

Mehrfach zusammengesetztes Bruchstück einer rechten Blatthälfte '. 

Vorderseite? 

1 //// p(e)nu akinal praskäll angf^ - sifinäl lotqk^ päk sim — 179 a 

2 //// ti ■ e SOS zvalyi si cmo(l^) kanidahe iiomä luälts^ 

3 //// (ivajlyi sin ■ c»i[o]lu vade vataphuke (fio)mä we wälts^ wart(sy)o 

4 //// (c)ni(o)lu avalambake prala»i[ba]ke noniä we wäljs^ walyl [si] - 

5 //// /^ sthirake (Tijofmjä ^säl pokern - [syä] 

« //// nafk^ iwäi^ 

Rückseite? 

1 //// [sa]s walyi [s]i 179 b 

2 //// [tic -Jk^ swäf^ snanake[i • n(o)m(ä)] 

3 //// [sajs ivalyi si ciiiol^ sampa[r ■ vajrt ■ • ni fiomä ivälts^ zualyi sim 

4 //// (cmo)lu candra(pra)blie ♦ catidramukhe fiomä [we iväjlts^ walyl sim wa(rt)sy(a) 

5 //// ■ y ■ sn ■ [j]y[o]isiiam2ikhe üomä we ivälts^ walyi sim wartsya 

6 //// iivake üomä wälts^ ival[yi sim] wartsyassäl^ sqrsina - 



No. i8o = T m S 67. 3 

Drei nicht zusammenhängende Fragmente, Anfangs-, Mittel- und Endstück, von einem Blatte, 
das die Zahl 419 oder 519 trägt. — Das Metrum der Strophen ist wahrscheinlich 4: 17 Silben. 

Vorderseite 

1 //// //// n[a]sly //// //// 180 a 

2 //// im- ir-l-- - wiskäficam s ■ //// //// 

3 • / • kam ra //// //// [s]l ■ nait^ pfiam sya wkgm kämm sa ■ k ■ lUJ //// 

4 kf^) snäkyäm iral si - kl[o] //// //// ypic nasal mä penn waka[^%pri HH //// m ■ [k]u- 

5 s tässi pas ■ i 7iandem lo%y- //// //// sgni su nu ■ ni ■ r- //// r- k^ya(l) [tajm mä tä 
6 V-^X4 W:^ Ijlj jljj ■ ämgs •''^ //// //// ntartiäm rinätsi [kg]l ■ ä 

Rückseite 
1 J- >tes prastam //// //// käru //// //// [k] päcar^X 5 k^pre ne - 180b 

2 ini naiid{e) vi ■ r- n[ti]l- täs näni //// //// ■ sime Xyiidhi //// //// • ite mgfnt n)e «rf kglk^ 

3 wärtac^^ dropatim [s ]s[s]ä 3 //// //// k üii kaikam nand(e)miäl^ X 6 tu jJH //jj r no- 

4 [ni]ä nes mä //// //// säte päpsune ä£tgr^ X tni k ■ /jj/ jjjj 

5 //// //// m ivasjg-l7 \\ tgprem ■ e jjjj jjjj 

6 //// //// thcrä mä ko jjjj jjjj 



■ Auf einem jedenfalls hierher gehörigen kleinen Blattreste (er trägt die Blattzahl 485) lesen wir noch die 
Natnen: sevi:, "ndakciii (vielleicht candaketuf) und suei", ' Vielleicht zu mä rinäl zu ergänzen. 

3 Wohl zu snassäl zu ergänzen. 

I?* 



92 — 



No. i8i =Tni S loi. 12 
Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

181 1 //// lytnatn käcc[a] Hjl 

2 //// okojä spähnem pa //// 

3 //// äpäyämtwatn klawa7it(ra) 

4 //// • ü ■ präkqr täi^ nprenak^ ' 

5 //// wäsam snäki l- //// 

6 (nicht erhalten). 



//// 



Rückseite? 



1 (nicht erhalten). 

2 //// kf^^ skani cani[i] sni //// 

3 //// fic^f^) X 2 sibi wäl^ ne[s]ä • i IHJ 

4 //// [s -Ji yämiirai^ % tmakk ats^ //// 

» //// <^K) y^äsii-A3 '«« //// 

6 //// [njäkiiine njia jljj 



No. 182 =Tin S 91. 18 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

182 1 (nicht erhalten). 

2 //// nä l nimak yäf^ //// 

3 //// ntwani % tiväiikatr aisuk^ //// 
* //// [kj tiäsä X klesas üäkcyä //// 

s //// jt^na^ sqni sqrki nare — klop(-)o 
8 //// s • ■ Sil aäkta[sam] //// 



Rückseite? 



1 //// •''• i-Tis.) skä sa //// 

2 //// a oki klä wtäk^ t---n- //// 

3 //// [i^J X tarn ne 7ukanyo yas^ ■ e //// 

4 //// sasy[o] kus skain äl ■ //// 

5 //// k,p''^ "^ mürdhägate //// 

6 IUI yo-r-- IUI 



183 



No. i83 = Tm S 80. 27 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 
i(s) kar-t-pä[l-] IUI 



1 //// m(. 

2 //// l(^) tricäm päsrä k ■ s ■ da //// 

3 //// okäk^ täpätri //// 

4 //// rsit^ mürdhägate cakkravartti //// 

5 //// [itwajr wäknä rackisyo worpu //// 

6 //// [rajpe n ■ eSf^ i //// 



Rückseite? 



1 (nicht erhalten). 

2 //// Lpjuk^ näktaiT^ sla mank ■ //// 

* //// VSl^ sne yärm^ fiäktaffi^ pka —^ //// 

4 //// r iiäklas^ s * vtaftkalqntu war- o Ulf 

^ IUI y ' ^i^lps iGtlls, tmain wlämiiä Ulj 

6 //// w[l]ämnäkian lo /■ //// 



Sic\ für tprcnqk. 



> Wohl Schreibfehler; ob fUr fläliiasg}? 



93 



No. i84 = TIII S 68. 24 

Bruchstück der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// • r • saii • - m^ täj^ark^ cam^ tir(i) 

2 //// täm^ ytäram tsraiit äsrani wramqni 

3 //// S(^ tkatn päkar mgskatgr^ pii 

* //// ■••$'• '*i'^(\) näkcyäs^ rapentuyo kg 

5 //// [ye] tweynt[zv]äi^ swäncenäffi^ 

(nicht erhalten) 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// yäss [ats^] 

3 //// • k- SU oki X esä wsälyo yä 

4 //// iälam äsirgm trgnkiginn attai^^ 

5 //// lälamskuneyo kaknii siddhä 

6 //// rähulängss aci iäkki sifii 



184 



No. 185 =T ins 63. 6 

Bruchstück der linken Blattseite, bis zum Schnürloch. 

Vorderseite? Rückseite? 



1 (nicht erhalten) 

2 • ka[kl]yusuras su[n •] j/jj 

3 ä/yek ^äkki //// 

■» — « ■ pargm tsglpos na jj// 

6 - /^ äsängs kätgk^ [äni]ä Ijjj 

6 r sing /H/ 



1 (nicht erhalten) 

2 - nde trgnkgs puk wrasan fi • //jj 

3 - mgrkanipal sinäm lules^ ///l 
4 s lyutär savisäm //// 

5 wik^ änl[nti] //// 

9 (nicht erhalten) 



185 



2 //// 

8 //// 
* //// 
'IUI 



1 //// 

^ IUI 
^ IUI 

* //// 

'IUI 

« //// 



No. 186 = Till S 93. II 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 

Vorderseite? 

lyk ■ wra • i ■ ivy • Imani kl ■ — tsi kg //// 

k • - knäsmäni cain wimänac"^ kätse yäf^ //// 
ryfäj wesäl weiäl^ älam wcanä säsey ■ //// 
[äjlamc trgfikinc^^ ote igprem käwältu //// 
[kojsprem näkcmi propmahuryo ytgslis^ //// 
swarnasuttrgsyo ydhisi ' ♦ ote //// 

Rückseite? 
nnäisi % pglkorä sgm^ ptä jj/l 
[kk a]ts^ enkglyo kapiani sglpälyi //// 
oki tosmä sim tioikyo kHp[r]e ontafit /l/j 
(trg)>tkg£^ \ \ phiillenam ^ 1 1 nätgk^ praca(r) kl • //// 
s so ■ wfijmänam snäkam pgn kgnt^ näktennäTfi^ (%) //// 
nkgs [s]i stu cam wimänac [käjtse tosgm^ j//j 



186 a 



186 b 



» Wohl Schreibfehler für ylasi. 



> Metrum von 4 X 14 Silben. 



- 94 — 
No. i87 = Tm S loi. 17 

Bruchstück der rechten Seite eines Blattes, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. 

Vorderseite? 
187 a 1 //// yo päpekus^ ivärtsyo lyäki kg[l]k[ä]lyi tkam >ia[ij --y- [sä]nyä[t]r ■ 
~ im ^G - iS ?(i pi roleyntuyo lyalypur sim pekantäp päpekus^ wlye 

3 IUI r-ä II (vam)savälram || Üwar nemi sinä[n^J - ttätkalsa 

4 //// nt^ okotii„yo t soninam näkci - [n"^] wsälu itwa 

5 //// lqnkin(^^ ra[pe]fitu kqbii-^ 

6 //// Iwä tmam näkciyän'^ % 

Rückseite? 

187 b 1 //// Ikäntrq wmiä?itu X [p]tä 

2 //// ntw(ani) % man näktqs lyutär lukia 

3 //// k^ pyäpyä si äs am rarkii • m • y[ä]riär^ älyke 

4 //// Imorai^ cmatqr §J>qt ■ • - kom mäcar [ivjällq 

5 //// ■ w • ncinqs^ stwar mansä täm päri^ukampal^ pärenä päkq 

6 //// (i)twar pattäüäktaifi^ ihvar itwar mansä täm pärenä lo f^ krakasundi 



No. i88 = Tni S 91. 24 

Linke Seite eines Blattes, bis zum Schnürloch. Stark von Würmern zerfressen. Von der Blatt- 
zahl sind nur Spuren erhalten. 



Vorderseite 

188 1 lkä7- ft(ä)kc(i) ivim(ätn) c ■ //// 

2 samqs^ (t)mQS trqnkqi^ || //// 

3 sass äsäm tili [sqjs wimäm jl/j 
i - SS okoyä to[i^] wsä //// 

^ i(\) ptark^ ptark^ mä kom na[s n ■] /j/j 
6 [r^J emtsurq^^ //// 



Rückseite 

1 nirq täj ■ [rv] ■ X IUI 

2 nt[am] nap[em] naU^ [inqni] pat nu tarn JIH 

3 - k[a]kqtivu täpqkyam //// 

4 (bh)ädräm [yjäksät^ okä -^ //// 

5 tarn pqlkorqs wa[stjim nkqt ■ ■ //// 

8 - m- ■ ■ [pjenii X sq[s^] risak se?^ //// 



No. 189 = 7 III S 93. 9 

Linke Seite eines Blattes, bis zum Schnürloch. Die nicht deutlich erhaltene Blattzahl ist 445 oder 545. 

Vorderseite 



189a 1 ykrq \\ t[o] //// 

2 ikam ynei üäkcyäffi^ aptsara 

3 X ?'~t> wampeyänlwäi^ //// 



4 kalihkaspar^^ som^ IJH 

5 7^(^) Mkcyäflil oki yetunt^ jlU 

6 swäryäm cincäryäm IUI 



1 f sam^ risak^ ■ [ma] ■ k ■ //// 

2 lnm[ä]m yetivesyo orto lyä[m^] 

3 kä[7i -Jtsi pkät^ II ttna //// 



— 95 — 
Rückseite 



ysimnukunatn \\ a JIJI 



5 ueyä tuarmas präkar^ emts[ä] jjjj 
* • ^M^ y^^ nl ivär[ta]c ■ o ■ ä //jj 



189 b 



No. i90 = Tm S 63. 7A 

Kleiner Rest der linken Seite eines Blattes. Von der Blattzahl sind nur die Ziffern 20 und 4 

noch erhalten. 



Vorderseite 



1 s sämnäfl'^ 



2 sgm^ ananta 



nkiiic^^ sänmune jjjj 
aptsanitu kgl[ä] //// 
- 7idcm tapre(m) //// 



6 (nicht erhalten) 



Rückseite 



1 (nicht erhalten) 

2 ■ p ■ ^ ngrn ivä j/// 

3 Iskasu tvrasom^ //jj 
i yä£^ kglko e -^ //// 
5 aisi täpgrk^ //// 

« W:(^ mahä //// 



190 



No. 191 = T ni S 93. 10 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// • / ■ [r]n ■ wces so JHJ 

2 jljl k ■ II luältsantuyo pol ■ //// 

3 //// r luksoneyäi^ //// 

4 //// nn oki pqisäin nqm^ väjja jjjj 

6 //// ■ • es^ ästrani ciiicram kapsiniiän nä jjjj 

6 //// S(^) wäücyo ysär s[a]kuyo ypic tiäm jjjj 



Rückseite? 

1 //// tätzvsus^ pä[p -Jo ma a 

2 //// aptsarantwäi^ lek pikär^ jjjj 

3 //// tsgssi niä skam cäm[pajm^ || 

4 //// tosmqi^ tni sgtn [s ■] jjjj 

^ jjjj iStä^ twäsis puk yäriär^ J ///^ 

e //// [ka]p[i]arii sg jjjj 



191 



V 

No. 1 92 = T in S 90. 4 

Kleiner Rest der linken Seite des Blattes 366. 



Vorderseite 



1 ia«4 //// 

2 SS ärk ■ jjjj 

3 rckä fpgi^ jjjj 

i ünäisi käckg jjjj 

6 X cmatgr pyäpyä si 

8 tär täm praiigm jjj 



Rückseite 



1 ntenc^^ tsäkkiü • ■ jjjj 

2 iiäktan täm prastam 

3 nande iläncä jjjj 

4 häkäi- jjjj 

6 rä kg -^ jjjj 
8 rtsyo jjjj 



192 



- 96 - 
No. 193 = Tm S 67. 10 

Rest der linken Seite des Blattes 367. 



Vorderseite 

193 1 (nicht erhalten) 

2 tranttar^ kupre p[a] //// 

3 pi ciücri [• ra] j/jj 

4 rkf^) sark^ klyantra (nä)kcy(ä)ji^(^ stä //// 
6 r iväknä tsefinän loäsyän^^ raträ ■ y • //// 

e [nc • pajii uiäktiä J pli cincroneyo k • //// 



Rückseite 

1 [iv ■ ■ t -Js^ yayäskiq^ i/a Iwäk ■ //// 

2 flM treiäl st skäki kj'ekäri tie //// 

3 nunt^ soinam ist kal[k]äm //// 

4 S(^) fiäkta im 

5 kuprc ?ie sam^ pu //// 

8 (nicht erhalten) 



No. 194 = T in S 95. 6 



Rest der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite 

194 1-2 (nicht erhalten) 

s rum ' mä yatär^ % ■ ü ■ wo //// 

4 kiis tfii tmQi parko % tqmyo //// 

5 If^f klopyo kost fiiX 2 || tmad-^) 
8 äkruni^ lyä[l ■] Jljl 



Von der Blattzahl ist noch 490 erhalten; die Ziffer für 
die Einer fehlt. 

Rückseite 

1 sm • ikani ntlus • ä jjj/ 

2 nify^f aiämnyo lyalyänku //// 

3 7it(^) iaiärs^ \\ pat~icaga(tma?nj jjjl 

4 pqffi^ cmolqntwam - //// 
5-6 (nicht erhalten) 



No. i95=TinS9i.i7 



Rest der linken Seite eines Blattes. 
Vorderseite 

195 1-3 (nicht erhalten) 

4 jn ■ titu ysonio ■ ts • //// 

6 lälamske k[ajnt_^ lak iväknä j/jj 
e smäw trankhlc^^ \\ pra/iäspa jj/J 



Von der Blattzahl sind nur die Ziffern 4 und 100 erhalten. 

Rückseite 

1 rbhävakrätUisüiqryo ^ nande Ulj 

2 ^q/päfi/^ äGSfqr sävmäü kä[s -Jo Ulj 
3-6 (nicht erhalten) 



No. i96 = Tm S 91. 26 



Rest der linken Seite eines Blattes. 

Vorderseite 

196 1-2 (nicht erhalten) 

3 • « • k niqska /jjj 

4 - • il(a)reyam cmalune //// 
6 ras trankai^ mant y[a] jljj 
6 Hu^^ cas JolaJsä j/j/ 



Von der Blattzahl sind nur die Ziffern 5 und 100 erhalten. 

Rückseite 

1 n^>ia^^ yäp^ tljac^^ IJU 

2 ts tanipe sqm^ risa(k^) • -y- //// 

3 — tsopats tavipeil pe //// 

4 ■ ä cka IUI 

5-0 (nicht erhalten) 



■ Wohl zu kärum zu erplinzfii. 



" Eigiinze zu garbhävakränti". 



97 — 



No. i97 = T EI S 64. 8 

Rest der linken Seite eines Blattes. Von der Blattzahl sind die Ziffern 100, 20 und 8 erhalten, 

die für die Zahl der Hunderte fehlt. 



Vorderseite 

1 cwam sance parkmär ci tarn ina //// 

2 tlcär wravi nii iiiä käswac pqltsq(nkä) 

3 vilune sul\ klop^ syak wä jjjl 

4 pqrhiiär ci zvrani potoyo mä IHj 
5 karemäm sfiikek £g/^ a //// 

6 tfii mä äk(-)i //// 



Rückseite 

1 kar s(äjmnun(ej j/// 

2 [äjksnam ci X k^J>re ne sne plä Ijjl 

3 nyo mäski ivenlam wrani papg //// 

4 rqss äsänikk miant^ na //// 

5 c trankqt^ sotreyä im lo [i ■] //// 

6 rem esä kämitrqm saryäm t ■ o //// 



197 



No. i98 = T m S 93. 13 

Rest der linken Seite eines Blattes. Von der Blattzahl sind die Ziffern 100, 10 und 2 erhalten, 

die für die Zahl der Hunderte fehlt. 



Vorderseite 

1 - lo kalpä[tqr^] Ijjl 

2 / ya[tq]r^ tinasiäl täskm(ä)m 

3 tmi iqt^ Ikäinäm ila [prjo //// 

4 ssi ptäiikqt^ s ■ IJIJ 

6 ni im 

6 (nicht erhalten) 



Rückseite 

1 (nicht erhalten) 

2 t nu tm ■ Uli 

3 nl nu tqm^ wtäk^ //// 

4 yärit pat^ eukal [s ■] //// 

5 pyä(c^)^ ' kläinär tesim ^ ca 

6 - • • inäm kje nu lo //// 



198 



No. 199 = T III S 91. 16 

Rest der linken Seite eines Blattes; der Rand mit der Blattzahl ist nicht erhalten. 



Vorderseite? 

1 — ■ äs peräk yämqs^ senik ta ///^ 

2 t ?iu sfamjjiiväss aci üareyänt ■ 

3 pqttäfikqt kqsyäp^ kohl //// 

4 k ■ s pat nu bodhisa //// 

5 • pqrksantrq patläii ■ JIH 

6 tiäkqm trqnkiiic^^ //// 



Rückseite? 

1 nc[ä]m^ tsr ■ pläc ■ ny ■ 3 //// 

2 ;« crank [tq]m^ klop iäl ■ Ulj 

3 äl[u] rake ig //// 

4 X fiare sivi klop^ pürpäc pü //// 

5 tä täpqi'k nqm^ nati tampe m ■ • //// 

6 — ke mosain ne omaskenam //// 



199 



■ Ergänze zu opyäc\.' ' Verschrieben für nesiaii 

Sieg u. Siegling, Tcchar. Sprachreste. I. 



3 Wohl zu pläcänyo zu ergänzen. 
13 



98 - 



No. 200 = T in S 69. 32 

Rest der linken Seite eines Blattes. Von der Blattzahl sind nur Spuren erhalten. 



Vorderseite 

200 1 - s kapHüM //// 

2 - i)i()ac trankhincyä ko[tr ■] //// 

3 • s(o)mmäffi^ sulinas^ //// 

4 yetiint^ tsaram rapeytu //// 

5 in ■ prastam cam^ himavanl^ su IUI 
6 spac nämt stillt^ //// 



Rückseite 

1 r- jiänisunt^ ysä[- s ■] //// 

2 k ■ n ■ lyalyniiis pärenä Imo JUI 

3 tse kloras trahkigtmn anac^^ //// 

4 /f-Jos^ II Lmgf^ plänkqt^ ka //// 

5 - ■ k- tsi krats^ % k^^pre sä //// 

6 - car säm kra[nts]o J //// 



No. 201 =T in S 95. 7 

Sehr beschädigter Rest der linken Seite eines Blattes. Von der Blattzahl sind nur Spuren erhalten. 



Vorderseite 

201 1 pn ■ kqlpo — n[e] sina(m) tiink^ HJI 
2. - r fikat^ hiimäm näkteviüäm k ■ //// 

3 [k]nu tili nsani iunk^ //// 

4 — knni X — mankälune //// 
6-6 (nicht erhalten) 



Rückseite 

1-2 (nicht erhalten) 

3 k,0'al se IIJI 

4 Qeyac ■ ■ //// 

5 - ßkj na[s] kus ne cwäs lyutär t- IUI 

6 nätgk^ älak^ ?t[^kam] p[kajly ■ //// 



No. 202 = T in S 64. II 
Bruchstück der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

202 1 //// / täskmäm wtäkot^ kä 

2 //// [ptjsarantii ftandem palko 

3 //// ntf^^ krantsonäs^ asä 
i IUI na[pem] ivrasoin nu 

' 6 //// . / w[s]ä si [p]äre[m] 

6 //// • e iiir ■ ■ 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// • tampeyain 

3 //// wrasom^ yoklsi 

4 //// ni kärimik^ \ pu 

5 //// ätql^ iikqi^ k,,ya 

9 //// ■ t ■ ^^ pparksär^ kuc tie 



— 99 



No. 203 = Tin S 97. 6 

Kleines Fragment aus der Mitte eines Blattes, stark von Insekten zerfressen. 

No. 150 u. 151 gehörend. 



Inhaltlich zu 



Vorderseite? 

1 //// taryäk we pi kamassi tsniäni //// 

2 //// äcoyis^ tarn [nje IHJ 

3 //// Ticäm II stwaräkinci jlH 

4 //// kla - [m ■ iaj //// 

5 //// sz pa IUI 

6 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten) 

3 //// cri kä - [ta] ■ ■ e IUI 

4 //// [cajmi äcoyis ka IJH 

5 //// ko ni klqnkeiicä //// 

« //// «<^s ^«A orto peyuy[ä kj- ■] //// 



203 



No. 204 = Tin S 97. 7 

Blattfragment, in gleicher Weise wie das vorige beschädigt. 



Vorderseite? 

1 //// r^ lQtk[o]rqi pqffi^ anc[iv]ä si 

2 //// yätnnimin taut su[nna] /Hl 

3 //// m^ lyutär menias tä //// 

4 //// [kljsnmitä IUI 
5—6 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2. IUI -s-s pa[t] wra //// 

3 //// t^ wra — swä IJH 

4 //// sraitkäntäS(^) lyant^ //// 

5 //// [sgtn] ivramqm iiiäcar^ s ■ 
^ IUI ['^^JiGlä^ f^^4 iGpLänlu kom //// 



204 



//// 



No. 205 = Till S 91. 27 

Kleines Fragment von der linken Seite eines Blattes. Der linke Rand ist nicht erhalten. 



Vorderseite? 



1 //// i^ä^ yämitär^ //// 

2 //// c ■ in ■ ■ ■ s^ tqmyo nätkis^ //// 

3 //// [Imjärintrq || tmqs nande a //// 
4-5 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-3 (nicht erhalten) 

* //// / II tmqs s[o]m[e] irqnkifilc^J //// 

5 //// sani kqrsqss aci warsas^ //// 

6 //// tm'ik siin wars^ e^q —^ //// 



205 



1 //// • k ■ wr(a) - m\) äl(a)m ■ 

2 //// viyo sakk ats sqm^ ivä //// 

3 //// r iiasql sef^ tkam si //// 



No. 206 = T ms 69. 34 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 

//// 



4 //// kupre ne tkam si yo //// 

5 //// c n[e] tqin por si ko[tqr -Jo //// 

6 //// if^) tqpretjqkk a //// 

13* 



206 a 



— lOO 



206 b 1 //// [tnp ] lekk oki ä JHJ 

2 //// • [s]iine ♦ por^ omQ //// 

3 //// indris kglpnäta[rj //// 



Rückseite? 



4 //// [n]n oki wacont^ na //// 

5 //// r ivaco syak nii som^ ■ l ■ //// 

6 //// rpnätqr^ X i \\ iQmyo [il ■] HH 



No. 207 =TIIIS97. 8 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

207 (1) //// nti täkiisi ♦ tmas na HH 

(2) //// kjewäsaisal syak^ IJH 

(3) //// spaltgk jämgs^ p^g //// 



Rückseite? 

(1) //// fkgj/pos^ srotäpa //// 

(2) //// [äjfiiicyo pontsäm ivart ■ ■ //// 

(3) //// nkgi^ II ratisupam \\ //// 



No. 208 = T ms 68. 25 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

208 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// -yo zvraso[mJ //// 

4 //// (pä)cri mäcH enklgs tatmu IHJ 

5 //// känt si ivniär^ okgt^ //// 

6 //// ästrgm sne [tgjrkruntgnt^ //// 



Rückseite? 

1 //// • ahme surinas kom fiä //// 

2 //// Li] l3K>'tgs mä kom näktgs mä /j// 

3 //// por päkgr mgskatrq //// 

4 //// -y- murale //// 
5-6 (nicht erhalten) 



No. 209 = T ni S 99. 9 
Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

209 I //// iu[ä]rtac^^ tmam ng? l(-)e IUI 

2 //// fw^Jn'/hirgf^ ämäiä -^ //// 

3 //// hnas risänt^ [w ■] //// 

4 //// näntsiq^ //// 
5-6 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten) 

3 //// VI tjimyo s • IUI 

* IUI • s ■ /u^ yetweyti //// 

6 //// k viä sasiiit X I tjjtg^^ //// 

6 //// sim tmai kg/i\ t ■ IUI 



• Wnlil 7,11 ii's/llu zu crgün^cn. 



No. 



— lOI — 

iio = Tin§6- 



I 2 



Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



1 //// ni praksät^ viä 

2 //// ^dis ^Pi^^ IUI 

3 //// zyä«\ sra //// 

4 //// H-ok[ä] IUI 
5-6 (nicht erhalten) 



Vorderseite? 

e IUI 



Rückseite? 



1-3 (nicht erhalten) 

4 //// worpunt^ IUI 

5 //// c säseyus [ca] //// 

6 //// radatte srä //// 



210 



No. 2 1 1 = T III S 90. 7 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// kräke tsqknäß-] //// 

2 //// Itqkwä ysärais ■ //// 

3 //// • / mäcri kräke se //// 
4-6 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-3 (nicht erhalten) 

4 //// i(ä)ktäly(i) se IUI 

5 //// riwsui^ snikek mä //// 

6 //// wrasaffi^ tsain % ?['i] IUI 



211 



No. 212—216. 

Diese Reste einer Handschrift sind ebenfalls in der „Stadthöhle" in Sorcuq gefunden 
worden. No. 212 — 215 sind vier gleichmäßig beschädigte Blattreste, zu denen sich das 
kleine Fragment No. 216 gesellt. 

Die Maße sind (die Länge ist nach den im Metrum fehlenden Silben berechnet) 
i5'/iX ca. 60 cm. Jede Seite ist mit 7 Zeilen zu etwa 45 aksara beschrieben. Hierzu 
die Tafeln 26—28. 

Erzählt wird auf unseren Stücken die Geschichte von einem Brahmanen Bädhari, 
der, selbst zu alt, um zum Buddha Maitreya zu gehen, seine Söhne zu ihm schickt. Als 
Kennzeichen des Buddha gibt er die 32 laksana an, die in einer von den sonst bekannten 
Aufzählungen abweichenden Reihenfolge ausführlich angegeben sind (No. 212 — 13). Ob 
No. 214 und 215 trotz gleicher Beschädigung die unmittelbar folgenden Blätter sind, ist 
ungewiß. Auf No. 214 erscheinen Bädhari, Maitreya (Aletrak) und Mägharäja als Sprecher; 
No. 215 ist die Rede von einer Summe von 500 Denaren (tinäri), die von Bädhari ver- 
langt werden. Sprecher sind außerdem Nirdhana, Pürnabhadra und wohl Manibhadra; 
erwähnt werden noch Vaisravana und Indra — 



— I02 — 

No. 2i2=Tm S 69. 12 

Vgl. Tafel 26. 
Vorderseite 
212 a 1 //// nätk[i]s ke ne kri t(ä)i^ äk yatsi IJH 

2 //// älatu wcanäi^ sralune mä klastnäm jljj 

3 //// si bram näkat^ knänmiine si sol^ esant^ jj/j 

4 //// 7/e kI[o] • tässi % rimsantässi sewäiii rinlune ca£^ pkql^ ^pädhyä //// 

5 //// f t(i"i penn ksänti J / ' 1 1 t_mqi sqm^ bädliari brähniam fqiliiuneyä ylär^ ä //// 

6 //// £^ s/li äyiitcs sakk atsek^ sralune palkorqi^ äkqr^ asnmji^ mokoneyo kakqrnu Ijjl 

"> IUI [^l'Sj^ikd^s, II mandodharinatn'^ || mokoneyo kuro iiäs krant^ kassim cam^ Ikätsi ytsi mä 
cämpamo (X) //// 

Rückseite 

212 b 1 //// [wäjlu fiasam^ % mqmt ne ^^pädhyäy^^ äklqslye eie yalye tarn näf^ y^S\ ese yämpe X 
Kpre 7ie //// 

2 //// c^^X I II slak^ i[k]am sewäi'fi^ näs cai^ daksiriäpatlfi ^ kglymeyam wrasaisi tmqk mäk^ 

äsäni //// 

3 //// ptäflkqt kqfssji fzvaJitqi [gfitqssi kqlkäc^^ niäkis sakk als saitce kä/ka -^ //// 

4 //// [dhajrini ra[r ■] — — - — — c fwjas/q^ Iqtntsenc^^ brämnune rarynrqi^ sämnune 

emtssantrq jjlj 

5 //// ise imqc'^ tUlGk^ y^s cami kapihlnain taryä //// 

6 //// • e lyäk^ sirai täpqkyis^ änt oki sal- //// 

7 //// suk^ kukqm 4. kosdln oki wl(y)e //// 



No. 213 =Tm S69. 13 

Rest des auf 212 folgenden Blattes, aus 2 Stücken bestehend. Vgl. Tafel 27. 

Vorderseite 
213 a 1 //// pr[o]ncäm 8 sne nmähtne kapsinn ä //// 

2 //// stamm oki sam parimandal^ kos ne kasyo [ta] //// 

3 //// s[o]m som^ yoka si spartn tatqmsu äpat^ sä IUI 

4 //// fij^ lykqly^^ ya -^ !£ ipat pap/qtkunt^ 16 tsätscku oki //// 

6 //// [iv -Jkal kapi[a1 - (1)8 tsopats kärme (ka)pünnum^ ip käsu 'uoru csnum^ 20 
itwaräk ka //// 

6 //// 2j sokyo ä(-)ky • s*^ 3 änkari 24 sisak iatrwem (2)5 Ispokant^ tspoka sinäs %väkwant^ 

yom ■ IUI 

7 //// zvaiein 28 tsein yokäffi^ asäin 2p kayursiss o(ki) pqlkru jo usnir mräcam ji ärki kum 

pqrwänani //// 

' Das Metrum der Strophe ist wahrscheinlich 4X18 Silben. » Metrum von 4X1S Silben. Die 

Zahl 18 steht, von anderer Hand gel<ritzc!t, darunter. 3 Ergänze m ärkyai!ilf^^\ \'k1- No. 217*', 2. 



— I03 — 
Rückseite 

1 //// (ta)ryäk we pi sotreyäntu pjiäk^ yp^<^\ •S'^^''' kapsinnam täkencäm ♦ tjnqs yas catni 213h 

anapra shnorqi^ sne //// 

2 //// cäm ♦ bädhart bmhmam kiic kotrai^ ♦ kosprcin piiklyi ko(s)[pr](em) manarkäiii 

säsiraiitu äk/q£^ ♦ mräc kiis lug jjjj 
^ IUI ■ '^ ■ [sajtäs, y^ • • m — - nu pqrklune ♦ sne - nklune atgnkqt luätkä^^am cam^ yas 

wäspä zuam //// 
* //// [UGjnt^ p ■ ä Lijam k„yalte ♦ 1 1 balam ' 1 1 taryäk we pi sotreyntu salu 

wätkäljs^ yf-Ji jjlj 

5 //// palskont^ puk luäikäs wätkälts^ snälak^ wkqnt X ca[in^] //// 

6 //// wäkqr sonie stti sni äkqlyuneyam Üa a //// 

7 //// iiceyntu säkqt kqlymärn pqltsqk yokk at[s^] jjjj 



No. 2i4 = Tni S69. 14 

Blattrest, aus zwei Stücken bestehend, wie No. 213. Vgl. Tafel 27 — 28. 

Vorderseite 

1 //// ntf^) lüsefi katkar^ som^ wse okäk^ nqs ta //// 214 a 

2 //// ny anapr ä£^ epreram iätn^ % sni ästqryäm swä[ilce] //// 

3 //// (bä)dhari kqrsor tässi J spar tw sä wärkqnt^ sne lyutär mqrka //// 

* //// akma • m- [trajk^ trqnkqi^ - ntä assi iäpqrk^ sqijt^ äsänik mqskatqr^ % \\ bä //// 

^ //// (pä)sänak su[l ■] - - tqr kar^ \ \ tqm^ ka(k)l(yu)surqi^ äsänik metrak^ äymaüakk 

als trqnkqi^ //// 

* //// • [t'^J'i ^i^k wenär^ \\ mägharäje Irqnkqs peräk te nu „pä(dhyä)y kuc ne täs iatt ne 

iukq?iyo kaliyük prastam mqrtä[rq] jjjj 

' //// ■ • '^fx II bädhari Irqnkqs peräk ni se k^yalte kaklyum [s -Jnäs^ knämnänäncäs 

hassisqi mqskatqr • ■ //jj 

Rückseite 
' //// riiqltsuncyo kaknu wrasom si wäkqm^ kiis ne tarn nc - (-) [knujminärn wärce praft^214b 
penn niä kas torqi^ ♦ [tv ■] /j// 

2 //// ni(^) ärkisosi tunkiiilimeyis ntosain puttiiparqm - lame rinätrq sqni nu käkropu 

käswoneyum • ä //// 

3 //// sne lyutär^ t pjittisparqm kql ■ ■ tqr^ ^ \ \ niaitram 3 1 1 puk prastqntwam sqin puk 

wrasaisi puk w[ä](knä X) Uli 



' Vielleicht: daiabalatn \ Metrum von 4X 14 Silben; die Zahl 14 steht darunter, von anderer Hand geschrieben, 
ganz verblaßt. 2 Wohl zu kalpnätar zu ergänzen. 3 Metrum von 4X12 Silben; die Zahl la, 

von anderer Hand, steht darunter, ganz verblaßt. 



— 104 — 

i IUI k karstiä -^ f [mjqrkampal^ ke - [iajlpal^ samsäras^ J lok kätse penu sakk ats^ klo //// 

5 //// [osenij eprcram iiäktas^ asuräs^ fiägäs yaksäsh ki[nna] //// 

6 //// naiiio biiddha iiaino buddlia werihme klyosgnisäzvä IJH 

7 //// c salu niksäntra si wärkant^ Ikätar^ y ■ o //// 



No. 215 = T in § 69. 15 

Blattrest, wie No. 214 beschädigt. Vgl. Tafel 28. 
Vorderseite 

215a 1 //// -y- mu ♦ iäk we pi pxädls. sarvapäsändik^ fiom(ä) //// 

2 //// • [wj ■ pi pkul^ zvsä clant^ ärar i~il puk tiispalntu % ni IHJ 

3 //// k^cä? pqn kqnt^ tnäyim tinäras^ J ^ M i yutkont^ a //// 

4 //// Tf ) u[pä] • il ■ tälontäp • ■ - / • tqssi pqn kqiif^ tinärqs^ ♦ lok^ tkanäs su so //// 

5 //// 7ie tu mä wtäk sakk ats^ dhani (-) pr[ä] ^ tkam prutkäs ni ♦ 1 1 tqrmmäm waienyo 

bädJiari trqnkq[i^] //// 

6 //// ikam smale trqi'ikqm^ sqm okäk tinär vtä ikam nas >~ii ♦ ku[d^^] ikam pqn kqnt^ täke ni 

II rqskrq arü nirdhane trq //// 

7 lijl (ku)pre tte et ni käsu säzvam äkälqntu knäsam ci * kuS [njn viä et ni ♦ 1 1 

samakkorrenam 4 1 1 ^pqt konisam ywä[rckä] IHJ 

Rückseite 

215 b 1 //// [nc^J tväkalqin % iqptqncätn kom sla klop^ wraiql^ ^at pä(k^) / wäknant ci okqm 

pqtstsär sne kip niok^ % säk we JIH 

2 //// som^ 7isä Qiqr yät^ k^yal viä prakte kqlpitär^ X ' \\- [pf'l ^ wewiiurqi^ rqskqryo pre 

yäi^ X 1 1 tjnqi^ ktiin[s]e IJH 

3 //// ssi mä[ni] (trq)nkqs pracar^ purna(bha)[dr]e X k,,yall assi tqs was vaisravain n'äl^ 

ptäfikqt kqsyäp^ //// 

4 //// iärsqs(s)i - - || purnabhadre trq(hkqi^) klyomqnt^ metrqkyäp^ ptänkqt kqssinac 

waftqf Iq //// 

5 //// ss[i] vtä ivoikam^ \ \ purnabhadre trqnkq^^ iäwes t'iä //// 

6 //// W\ f'ikat^ skain wlänkqt^ sasärs^ ♦ zulänkqt^ ikain vai jUI 

7 //// fie wätkäl[ts^] krasa^^ sinak sakk als Iqm ne //// 



• Metrum von 4X14 Silbenl » Oder /r/"ö/ -? 3 Ergänze zu: ktipre ne. 

4 Metrum von 20+22+ 10+ 15 Silben. Darunter, von änderet Hand, eine verblaßte 20. 5 Wohl zu 

tspretit zu ergänzen. 



— 105 — 



No. 216 = T m S 69. 16 

Kleiner Rest der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 
1 //// paltsakyo mar nqi ma 
- IUI '"■ ■ y^^ täpqrk^ näs ri 

3 //// // assi ces vianarkcvf\ 

4 //// • ä ne tsopatsgin krop^ 

5 //// t[s]i paskäyäs^ 

6 //// ksam äle 

7 //// tl tsarnä pe 



Rückseite? 

1 //// : / II 

2 //// [kajlkoras tra 

3 //// k[lq]s[iu]äm tsalpä 

4 //// kuc HC mä täskmäm sä 

^ IUI i(\) <^^[SS]'Ms^ skani manarkä 

6 //// (me)trqk[y]äp tsarä entsii 

7 //// täpqrk^ wtäkotä 



216 



No. 217—218. 

Zwei aufeinander folgende Blätter einer Handschrift, aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. 
Die Maße sind etwa ip'/iXÖzcm; das Schnürloch ist ca. 18 cm vom linken Rande ent- 
fernt; jede Seite hat 8 Zeilen zu etwa 48 aksara. Siehe die Tafeln 29 und 30. 

Der Text dieser beiden Blätter besteht aus Strophen in einem Metrum von 
4x25 Silben; und zwar sind es die Strophen 7 — 19'. Der Inhalt ist eine Episode aus 
der Lebensbeschreibung des Buddha, nämlich die ersten Erlebnisse nach der Erlangung 
der Sambodhi, besonders die Begegnung mit Upaka (hier: Upage). Diese Erzählung 
findet sich u. a. im Mahävagga des Vinaya-Pitaka, I, 5, 4 ff. und in Asvaghosas Buddhacarita, 
Kapitel 14 Ende und 15 Anfang ^ doch ist unser Text, trotz großer Übereinstimmung in 
den Einzelheiten, nicht eine Übersetzung von Asvaghosas Dichtung. 



No. 2i7 = Tm S 79. 15 

Der Länge nach ziemlich vollständiges, teilweise aber stark beschädigtes Blatt. Nach Herstellung 
der Photographie ist noch der sehr zerstörte Rest der linken Seite gefunden worden. Vgl. Tafel 29. 

Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 217 a 

2 //// kii[äjmiä [tq] [p •] siic j> ■ • y ■ wäryänc ■ [ss ■] //ä //// 

3 //// ■ • e skäkä ivärpäl^ p(tä)ükqt^ ärkisossis h'ant^ mqrkainpal^ äksisfsji 

[p]ük^ knämnäm tmqi^ braiii poncärn wältsa - 
4 sn ■ - • kfäjckeyo X pqklyoiqs ivrasaffi^ pük käcke parsäc^^ pük^ knämnäm - k ■ tikqt^ 

pqrko parnont^ viägat sim ypeyam J zuäfpä 
5 — ks[i]ssi 3 kraücäni tnarkampal^ märyu prastain okfiäs iiäktas iiapenqs sqm^ onkraci % S 

pqlskät^ pük^ knämnäm ke maltw äksisam^ lyäklyäm k^pä 

■ Die Strophenzahlen sind scheinbar von anderer Hand nachträglich hinzugefügt. ' D. h. des in 

den tibetischen und chinesischen Übersetzungen erhaltenen ursprünglichen Textes. Der erhaltene S.inskrit-Text 
(siehe XV, 88 ff.) ist für diese Episode nicht mehr authentisch. 3 Ergänze zu äksissi. 

Sieg u. Sieglingf, Tnchar. Sprachreste. I. 14 



— io6 — 

(mgjrkamfaf^ n • ktim waliint^ ud[r]akem J pqlkät känittik^ tarn nekk arädetn ^aptakonim 

walunt^ pqlkät^ kqtkont^ ytiälek^ cntoll entsitiii^ J pancakc[s^] 

7 — — [sajkk atsek naslycs^ düskacär s(i) klopain skam üi yämqr spaktäm tunkyo cern. X 

cestny äksiflnam kraiit^ mgrkampal ' ineiqs ürbihvä yäi^ bäränasyac^^ pq 

8 - - ram üpagc % (g) ptäfiktfe) arqui[pä]t{^) asinqß^] Ikäl_qni sqlpniäm oki püttispar sim 

käwältenatn paiiiyo J sne ptsqk iipage pqlkät_^ ptä/läktac^^ sa - 

Rückseite 
217b 1 [l]sk ■ [a]ts^ kus sas täk ■ - snis su[k^] fXj w/sy [o]ky akritri lap^ tsem ätsqts iäku 

säk iqk pi si mankqtt (o)ki ypic^^ akmal si wärkqntyo % tsem yo - 
2 - - [äjtsqts pqtkrüyo s(i)sk[tjss oki w(ä)kmtsain iaiuwem ci ^ nsilk inalafi käswefii J lo 

rqtram lyiiiem cincram ärkyams^^ änkari lyäklyäm wrok si sarkk oki sa[m^] 

kaman pa — 
3 (X) [ä]len ■ cäkkär sopin [pük^] [p]räf-wam sqtkär tsä yä?^ tpqrr äkäiam ytä^trqm yon 

nü tkanis^ iiiräc^^ X ^^'^ SGlll^ ptännäktac'^^ nanmil släücälyi kus ■ • 
4 tiätqk^ n[kq • t]e n ■ - tqprem Ikätsi panitsiväts^ X pontsäin /ä£^ tkanä mä cw oky älyakqtn 

wa£(qs lainlunt^ pqlko sent näi^ üdüinpar si [s Ja 
5 (X) [til ■] indnii'\ äslr akiiial sy arqm wsok^ ivsä yok yats^ IJkqinü worpü k[a$^] 

swäucenyo 3 siik^ Ikätsi X k,^cac zuaftas lamtu ky artär [mjq 
6 £ pqrkliine - ■ k ■ si tili kärunik^ X ptänkqt kqssi ive pük^ /y[Hlä]r ■ ■ 

7iasam^ pükyo sne loplune wramqmny[o] (X) 

7 //// l(-)o p ■ s[k]i ■ ä - [mqjtt(a)k nU yii(e)i [kqrso] am iqrpfiim^ slok we nuna 

iar[p]i IUI 

8 (nicht erhalten) 



No. 2i8 = Tffl S 79. i6 

Das auf 217 folgende Blatt; ähnlich beschädigt, doch fehlt die linke Seite bis zum Schnürloche 
ganz (durchschnittlich 9 — 10 Silben). Vgl. Tafel 30. 

Vorderseite 
218 a 1 (nicht erhalten) 

- //// pqfic[äm] k ■ sni tfäjskmfäiti) kqrsnä HJj 

^ //// CtüJj^Gf'ks^ yät_^ äsätiik^ ^ka^Stim slok %ve kärünik^ (X) ■ y ■ c yävt kostam^ ofikraci 

kuvipqc^^ — 
4 //// s säspqrtivsüiü^ X ^4 wä ?iü kras pqlkitlc^^ ärkisossis^ ym • kqrsorqs mä äksisamäm 4 

sne live lamc knäumäs^ 
i IUI tti we/iam täpark^ slokassi zvram^ kos iie ivie kalkas iii X ptänktas tqrkorqi^ sanisäram 
wrassqi^ pxäQl^ 



» Die Silbe mpa ist von anderer Hand n.achträglich eingefügt. ' ci scheint n.ichträglich wieder 

ausgestrichen zu sein, was auch zum Metrum stimmt. 3 f'cc ist nachträglich eingefügt. 4 °samä>j% 

nachträglich korrigiert aus ursprUngl. "smänt, wohl des Metrums wegen I 



— I07 — 

6 //// pruccamneyo üpage % sürm^ try asamkhesam kant^ kalpsam krope el päpsüne tsrassüneyniu 

knäiimüneyntu sny äk^ pni 

7 //// yo spgntälime slwar liiieyis^ smonnesyo pe tri wäknä J tsopatsam käriim oktuk yetwesyo 

taryäk we pi laksatnnäsyo 

8 //// Ikälyo skam^ ylankavi ytiiiyo tkani näktä yoni täliineyo lyuiär nasain pük zvrasas^ J 

pruccamneyo pe [pu]kGi(s,) l' ' 

Rückseite 

^ IUI )'M piik'K'i ^^ ' ^äk lokadhäliwihuam J i6 asing/^ Ikälyo zvsokone tmamsam^ hväsii1\^\i 

okäk^ äcosy okäk nervänt oko eif^j tain 
2 //// s iväntäs^ Iwäsy upage pni Lqmnqs ni kiicyo ne yific^^ näktasa(^^ J koyäs tvrasem sma£^ 

tjfqr näktasac ni tgrnefic"-^ ykorüe 
^ //// ^ pGl^iGk^ ceiji^ X "lä ^~ii wäskliine mä rake paltsqk^ paramänü ksam yärntain naf^ kus 

ne älu Sukac niä tä^^ % ly pük^ knänmäm 

4 //// sotreyo syak^ sotreyo lyäklyäi^ lykäly pük^ käkknäiinu J pük tri praitqntwam sne äk 

samsäraiii pük sürmqin 

5 //// knäinnitine % pük tri dliätuntwam pük skam ivrasassi pük^ cmol^ indris cincroneyntu 

Ikäm^ snälcyaiji wravivi o[ki] 

6 //// [sjnfej loplune nasam^ üpage mqmt tte äkäs iviskäiicyo t [i8] l[p\] f'^^ kqlp^ käsü 

viä käsü nom^ klfyu) näkq - 

7 //// % nä • e ni okä[k] (sa)msärqi [kq]l(-)o //// 

8 (nicht erhalten) 



No. 219—238. 

Diese, wieder der „Stadthöhle" in Sorcuq entstammenden Reste einer Hand- 
schrift zeichnen sich durch dunkelfarbiges Papier und besondere Eigentümlichkeiten der 
Schrift aus'. Ihre Maße sind 13x59cm, mit einem Schnürloche 15cm vom linken 
Rande entfernt. Jede Seite enthält 7 Zeilen zu etwa 55 aksara. Hierzu die Tafeln 31 — 37. 

Die Handschrift enthält ein im Kävyastil abgefaßtes Werk, dessen Titel uns 
durch die Kapitelunterschriften auf No. 226b, 3 — 4 und 238,6 als Maitreyävadänavyäkarana 
überUefert ist. Sie umfaßte 130 Blätter (vgl. das zu No. 238 Bemerkte). Das Werk be- 
stand aus 23 Kapiteln, die päk = skt. bhäga genannt werden. Die einzelnen Kapitel sind 
von verschiedener Länge und in den verschiedensten Metren abgefaßt. 

Der Inhalt dieser dem zukünftigen Buddha Maitreya gewidmeten Dichtung 
scheint wesentlich lehrhaft zu sein; die Behandlung einer bestimmten Erzählung, oder 
einen fortlaufenden Gedankengang, konnten wir nicht feststellen. 



' Wie die häufige Verwendung des sonst in den Mss. der Gruppe A selten gebrauchten Zeichens sa anstelle 
des gewöhnlichen sd. 



— io8 



No. 219 = Till S91. I 
Bruchstück der linken Seite eines Blattes, trägt auf der Rückseite die Blattzahl 29. 



Vorderseite 

219 1 park^ I p|^^^lLs s''^'." [P ■] im 

2 pokcyä X [kqs niä k[a] j/j/ 

3 [kjäswe iqvitsi wra ni(-^) X IUI 

i • is ■ [sJk'Mäiiluyo J Iyut(ä)i\ afiii l • • //// 
6 s täin pra[sta)i/] padniaprablics^ xvcnhine 

X [m]a IUI 
6 k 'wäkiiä siyak^ puk^ täm wartsyassgl^ Ijlj 
V ntwac"^ yulä zväl^ * J ßß wartsya //// 



Rückseite 

1 iima si X pikäi\ yäijigi^ rape y ■ //// 

2 ficäs^ okqt^ tiiiäm skam cntsurg^^ J kä //// 

3 wes lani[a]i^ kqlymentwarn protkass oki 

/■am [a] //// 

4 - tk[c] tarpaii kqrtkälyi gandharvä [s]o Hjj 

5 (kq)rikälain cam nätitsiirq pya //// 

6 caiiti pqljsak^ kät ■ ■ l/jj 

7 i/ii ipäluic züita //// 



No. 220 = Tm S 80. 9 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält Strophen in einem Metrum von 4 x 14 Silben. 
Vielleicht Blatt 104, vgl. No. 221. Siehe Tafel 33. 

Vorderseite 

220 a 1 //// f ,^ yko[iJyäm ivrain si paltsq s ■ l^ ärkiiosi yätkal^ wäkmtsa //// 

2 //// rlsak si karsorq?^ X canii ri ■ w • «c\ yärkqnhvain sin kästua sim äkälyo X 56 //// 

^ //// yäntwam X ote ime [kqjlkä fii spartteyü patt äkässi X kuc yämic [ä] //// 

4 //// X fnä penu wsomiin ärsal^ mä pe itqnwo onkalqm^ X '"^ o>iili ciiiol tä IJH 

^ IUI 5^ SSUl^ ancncäi^ tsqknäsmätn omrit sifiäs^ poranyo X triinkq -^ //// 

^ //// (^)["^l'><:äl^ papqlykäßqjtn kapsafti % §g pql[s ■] - ya^^ Ujiqs caiui päkra //// 

' //// [ka]ssi X satkarqm pii - 3 kapsaiinä si lotgk sqiji^ % 60 Lmqs • ä //// 

Rückseite 
220 b 1 //// ;///■ mäk^ iväkiiä [%] ■ orqs cam^ siii oske lo yniärgk^ klänt^ sämnke jjll 

2 //// älyäkyäm prastatn wenä rake päcär inäcrac"^ 4 J ma?- skaiii caiii yas^ klop^ Ikä //// 

3 //// [nc ■] nassql iqni siyak^ wäipont^ nsä pyäpyärfi^ J oijtqskciiäp lyalypu //// 

* //// ' P' i\ tkanqk sc mä kätjji'ikä^^ } k„cam ne tgni^ nsä caccriku yärkaiit^ yalain IUI 

^ IUI • [kr] ■ nkas^ käkrnürgi^ J 6^ caiii skaiii kämaiit^ tsalpar cciji^ ivyäram kä HH 

" //// ß]>'kfiJsosyis^ X klopasuncäs^ [Irik Jntäs^ omgskcngssi mosain } 65 buddhii • //// 

7 //// k ■ om^ yomu [a]k ■ am [ni] kenpa}\ spärhvliincyo //// 



' Ergänze zu iäpark. 



ri'i>7 ist nachträglich wieder Hurchgestrichen. 



^ Das Metrum ist hier nicht in Ordnung. 



3 Ergänze zu /«*^. 



— 109 — 

V V 

No. 221 = T ni S 92. 25 und S 68. 20 

Zwei nicht zusammenhängende Bruchstücke des Blattes 105. Das Metrum von 4X14 Silben, die 
anschließende Strophenzählung und auch der Inhalt machen es wahrscheinlich, daß dieses das 
auf No. 220 folgende Blatt ist. Die Photographien der beiden Bruchstücke siehe Tafel 33 und 31. 

Vorderseite 

1 kle -^ - ni trik^ J>altsak^ c/'sä/7\ asqvi äkntsune t ^qUäiiäkte wärpä - [ajkantsüne näs Tl\ a 

tüärpe X cpreras^ zvärfs^ tri jl/j 

2 nie inä kalpnäinä>\ % jj ' snc klop^ mä t[ain] pkäte tu ärkisosi lnt_kassi (X) - klopasu pqstäk 

ni cmn^ kloplaui] tu sc [mg • s ■] jjlj 

3 mgskenam * lyalypürqi^ parsak^ präkgr tampewäts^ X 6(^) - täak praiiqm S7te wraske 

ästram lonkam kafisanni (X) IUI 

4 pe man minak^ ivsckoncyo ypä yärk^ tmani X ritä[t^] (tso)patsqm cai liqf^ käswa sim 

tsm(ä)ryo X 6g c[mi] //!/ 

5 akqntsüneyo säcäm wastam skatn^ anl - (X) (kä)tsa sim ysära sim lopluneyo X 

puk^ y[et]w ■ im 

6 tmaratn k[l]äwi[sj - [s]e X näk[cji «•{ pkalüneyä lyalypüris^ 

tamqt^ äntä äntä //// 

7 //// kapsa - kätsa sim ysär süranyo X [fJlG] IUI 

Rückseite 

1 //// tarn stimm - angade täk^ prattikapqtt(än)tQt^ (X) IUI 221 b 

2 säm^ äsk ■ c\ [rqjddh • tkal^ pu angades^ ivrasa/'fi^ lalypii 

cimplune X täkenc"^ //// 

3 tmg^^ krasas^ kgssi tnetrak^ mä mro (X) (tej^n ne iväknä markampal^ ipälmem 

kraficän^^ är ■ • //// 

4 tmant X stwar^ ivkqni kännctsfmetitu kgrse äksinIüney[o] (X) [kj mctnrk^ pqttänkte Iqnce 

waiiqi^ niqrkam(p)l • (X) III j 
5/3 k,i,ce ne ivrasan''^ aügadeni p7-attikabaddhamnäktam ■♦ kala[r\] - sqktälyintu yämtsätit^ 
pnintu cam sür[ma](s^ X) IUI 

6 salpantar^ metrakyäp^ krant^ mqrkamplam X 76 pattämnäkte metrqkyäp^ — rsottt^ äsänikyäp^S 

prattika cam pgttfäjiii //// 

7 wcmn - [■ kr] ■ c^^ X tvät^ krop^ tsopats^ 7nqskatqt\ äklqslycsii tä)ii prait_gm (X 77) [Lviajs 

niinak^ metrak^ kassi kraiicän^^ ymeyo //// 



' Verschrieben für 67.' » Ergänze: % omqskcnqm. 3 Zu 75 zu ergänzen. 4 Hier fehlt ein J. 

5 Hier fehlt ein J. 



222 a 



— HO — 

No. 222 =Tm S 80. 10 (und S 92. 26) 

Zwei nicht zusammenhängende Bruchstücke. Ihre Zugehörigkeit zum selben Blatte wird bestätigt 

durch No. 239, die denselben Text (Str. 104— 11 1) enthält und teilweise die Lücken unseres 

Blattes ergänzt. Die Strophen haben ein Metrum von 4x14 Silben. Die Blattzahl ist nicht 

erhalten, wahrscheinlich ist es Blatt 108. Vgl. Tafel 34. 

Vorderseite 
- si klc[s]ä si pqlkqiitivä si % prasta si skain käsäjyo sJ>arko paltsa(k^) wrasassi (X 102) 

nasiii^ omqskcn fii w[o]ssi seüc^^ J [omqjsk ■ 

2 - ln\J pjiamn atsam X läiic^^ ämäsän^^ soUankän^^ sne pqltikäffl^ praksäntän^^ (X) 

kenpar^ entsui^ mqrkampal^ X 102 ^ rapuriie 

3 kqlpq rijiäntärfi^ { sne pal singin iTicyo riitoi^ wrasa (XJ nun [ajtrqm^ 

opslyäntii iiiä sqmsätqm * ivant^ szvase X mä ccsmi 3 

* p kqmsänt^ >nä kqijisänt^ X 10^ mä kqlymeyä pakkunt^ cam^ (X) "< spqrk 

sätn pqltsqk^ tinäk sqrki arnam mqs[c]ä[r^] 5 [ujmparne. X kl ■ ^ 

5 ttsek^ wsokone X skeyasyo pe mäski se£^ mroskjune 7 ypä pqttämiikät^ 

cesqm wrasas^ mro[sJkqssi X aryu prastain som^ 

6 ^ mrosqmsänt^ X camik^ spälmem säkye sim rtsakyäp sef^ nände 9 iio[mJ (X) 

r^ soina päcär^ ky^t\ X 106 tsopatsqm ske spaltqkyo tskäi^ cam ■ ■ »° 

c~ — 

7 CXJ kj(e)yam pqltsqk^ cacrqnku uirosqnkätsi viä 7iwinnät^ X "^ätam kqssi ' ' 

-^ l wäiqm antui^ fiareyani kuppre ontam viroskat^ sqnt^ J (loj) 

Rückseite 

222 b 1 äklu ysonio tri pqras^ X samkum^ menäk^ sqk wc pi piiklä päsä '^ fXj 

•f/^^ S^m,, rqddlii sim cam yätlünfej X yiänmüneyo yärkajityo trik[a] '3 

2 - (10)8 mqrkampal sim Iqc tvähjqi^ skäy skam kossi pqttäuiiikät^ X yämtsä -^ 

sqm^ avis nare[y]ani X gokälik^ h üom.-^ sc£^ cam[i]k^ waitqi^ laltu '5 ä 

3 s näkqm^ jiassmi sqm^ säris seyäilak penu X 10^ mau '^- k^^ 

ältsälqm X kqssT penu pqttämnkqt^ tri Ikwär^ nunak^ [a] 

* rkqssi '7 autiii^ madt^ klä mahäpadfunam '^ j äresäsyo '9 iiareyam X no 

sunaksatre lyäklyam l- • malywä yo[nam] 



• Verschrieben für /o.;, wie aus den folgenden Zahlen hervorgeht. ' Mit "sä/gm beginnt der Parallel- 

text (No. 239). 3 Nach 2393,1 ist die Lücke zu ergänzen: skam ftäm^ kwrcyunt^ praftaf. 1 Nach 

239*. 2: $täm^(X). 5 23(j-'>, 2 liest maskar. b Ergänze nach 239: klääfi/iäk ka". 7 Ergänze nach 

239: "(ncjvo säkrone X ">S "te ia.{^ ske. 8 Vor mro" ergänze nach 239: o[nf]am. 9 239 hat nitnde. 

'<> Nach cam erg. aus 239: toaftg^y^ pattämfikql^. 'i In diese Lücke gehört der Anfang von 239^,6: (a)ntu} 

7u[tg]. » Nach 23911,1 lies: päfä - -fün-X ty(äjm^ pfya[s]k . -3 Nach 239b, 2 lies: Irtka - (-) l[tsaj. 

'4 239 liest: gogalik. '5 239 liest: laltitu äkgl^gl (%). '6 Ergänze nach 239'', 4: maudgalyäyamnä pe ikam 

pram^ ^kgl^ mgnlak^ ülsätgmX. '7 Ergänze nach 239: sgm närkgssi. "8 239 liest: "paäüm^; das 

Metrum scheint in beiden KälJen nicht in Ordnung zu sein. "9 Nach üicsäsyo liest 239: fgOkat^ [f]i ('.'für 

pSt^ä/finkgtrJ. 



— III — 

ö J^ ' k^cäi^ casi buddhiiparqvi käswoiie J koluiie sini prayo (\) . [lijäsyo 

ysam wälain e^gk^ wäs^ rarithvätn sw(ä)tsinhvam X (iii) 

e - [s^ som atsani tr)tänam wärce X pkät^ mim kossi sni niäcär^ ye$qinii aiiac''*. pa[tt ■ ] 

täm prastam stät^ mwi kossi pattätniikäl^ X »'ä ye 

7 Sf^) ko - kqssi X 112 ajätasatru ücmä ses zväl^ täm • ■ - ^ omq r ken[par ] 

spärttti pqt(t)ämnktam X yämtfsjäß^] sqr(k)i 



No. 223=TIIIS92. 27 
Rest der linken Seite des Blattes 109. 



Vorderseite 

1 ■mtsäm kqssi vyäkarit^ //// 

2 S(^f kossi käniat wäske //// 

^ - [p] l(o)tqk^ cam ivramqi^ X kos[s]i /Ij/ 

i Xpontsänt wse lyäm pqttämnkq[t^] //// 

5 116 hastake ilo Hjj 

6 sqm^ mroskat^ smaley- //// 

7 äksinäm^ kqssi älä //// 



Rückseite 

1 sql säsatn kipac^^ J arsä //// 223 

2 päcär mäcär sqrkiüco mä wi //// 

3 dväj'e üomä se£^ präminain //// 

4 aktai^ ige wafiq£^ kqlp ■ //// 

5 - ■ • ninkql^ mä mqrkampal mä //// 

8 lyamqi^ wendig täm prait^ 3 ■ l[y] ■ //// 

7 S7iy oko X omqskenäm pra jJH 



No. 224 = T in S 93. 2 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, 
wahrscheinlich auch zum Blatte 109 und zw 



* Vorderseite 

1 //// ' yo X ''■^otqk^ tvrasas^ solqntwä^^ mäk^ 

ka IUI 

2 //// tlt(^) saru sef^ ajätasatru mäly cam^ /• • //// 
^ //// Ipdlqin pqttämnkqt^ J //J •> lyalymän 

säm(-Jam //// 

* //// sqrki X kossi maudgalyäya[nqm] //// 

5 //// l(-)ätsi skam X äresäsyo kq //// 

6 //// läsäm ättse -^ //// 

7 (nicht erhalten) 



Nach Inhalt und Strophenzahlen gehört es 
ar in die Gegend des rechten Blattendes. 

Rückseite 

1 (nicht erhalten) 224 

2 //// • kt • lq(fi^ waiiqi^ //// 

^ //// (pa)ttänkät^ sqrsqm prämviam m ■ //// 

4 //// p(e)nn klesäsyo wätv/iq^ saut • //// 

5 //// [i]22 yas im täpqrk^ tsnl klesäs^ IJH 

6 //// prastam komn ats^ pästar päpsüne X 

123)111 ' 

' //// i\ X "i-'aine siijqs surma si sne kas°-^ 

kio im 



' Die Lücke ist nach 2391», g ^u ergänzen: patiärnnktc X kiorqs^ eranias^. ' Ergänze sicher: pra^t, 

omaskem J. 3 täm pra^t ist nachträglich eingefügt. 4 Die Zahl ist nachträglich eingefügt. 



Il2 — 



No. 225 =T III S 94.4 

Kleines Bruchstück von der linken Seite des Blattes 114. 



Vorderseite 
225 1 piltäk^ vieiiä HJI 

3 natn yäslyi X IUI 

4 ktäin cärkar- • //// 

5 kajita[utj II Ij 

6 sotne IUI 

7 (nicht erhalten) 



Rückseite 
1 (nicht erhalten) 

^ p«k ['■■] IUI 

3 mani l[e] IJH 

i rä priinko —^ //// 

s tiimni skam täk • //// 

c tkam^ ancwä sim X IUI 

7 sätmiäffl^ aiyä //// 



No. 226 = T m S 92. 28 

Aus zahlreichen Fragmenten zusammengesetzter Rest eines Blattes; vgl. Tafel 35. Nach Her- 
stellung der Photographie ist noch ein kleines, mit dem Übrigen nicht zusammenhängendes 
Stückchen der noch fehlenden rechten Blattseite als zugehörig erkannt worden. — Das von 
Zickzacklinien eingefaßte leere Mittelfeld der Rückseite dient zur Kennzeichnung des Kapitel- 
schlusses. Eine Blattzahl ist nicht erhalten. Das Metrum des endenden Kapitels ist 4X 14 Silben; 
das des neuen augenscheinlich 12 + 15 + 12415. Dies und die anschließenden Strophenzahlen 
machen es wahrscheinlich, daß unser Blatt das Blatt 124 der Handschrift war, vgl. No. 227 — 8. 

Vorderseite 

226 ai / im älkont^ sam tenc^^ leiak^ letak^ wähiantyo X säman[i]yap^ pari 

Viani X tosmqk^ tosmqk^ luäknaintfj'o] //// ' 

2 - syapi ^ pqttäiiiüäktc mqrkaiiiplain J zvaftqs laltiis seile"- ^ some säkyamü?iis^ yiqrkamplavi X 

- siva wsä[l-] [k ■] skäraiii tattrqnkiti^ X krqntsonä //// 3 

3 tämq[k^] äpam älyek nuvi tvrasai'fi^ tälo^^ klopasiis^ X k ■ [zuajmpe si [l -Jka 

cem^ X nialuir si Ickä some pii //// 4 

4 moksi ksura si lekälyeksani X ^2 Iiär si ivakal^ Iiära si in 11 ;■ si wätjqk si X ka[ii •] 

pqrsäni^ lekä kontäl lekä somesam (X) letqk^ leiqk^ 

•'• '' (?ßUGS^ X sqlpiiicä skain •[•tna-yo'> iitkrain klopanl^ [ivjärpnäntqr^ 8j cei//sr>7c"^ 

käukäil\ iif£^ cniolwam wramain präkq>\ tattrqiiktii^ X kropüä lä sne 

[pjlä pc - (X) 

6 sät Olle sim trekeyo trikoi^ nt^ äiic [sajkk ats^ X J'P^ s [ä]ly[e]kqs^ äppqrtiiät^ mä e/^ 

esär^ mä pi'ii ypänt^ 84 c • m lyalypfi yämürqi^ //// ^ 

7 - tainant^ tosqm klopant^ lkc)ic\ X [Lq] [l]kä känkässi X 

?itf^) cesmi palfkjorqi^ X ^(5) //// 7 



' Es fehlen etwa 12 aks., Ende von Str. 80 und Anfang von 81. 
3 Es fehlen 11 akf. und die Strophenzahl 81. 4 Es fehlen 11 ak$. 

*> Es fehlen etwa 14 ak}. 7 Es fehlt der erste päda von Str. 86. 



2 Wohl zu küiru/'i zu ergänzen. 
5 Wohl zu slanuisyo zu ergänzen. 



— 113 — 

Rückseite 

1 akqntsüne tarkora^^ yä ■ e spa[l- ■] (wa)ivikarqi^ äräntiipa //// ' 226 b 

2 r sinäs^ kloJ>g?itiväf^ J 8(6) - pat nu kätkäffi^ täke käkr[opu]i^ tä[m] prastam * % cem penu 

lyut- ini^ 

s [wjsenne cem^ raryurai^ [waJilqs metraknac^^ ♦ ske spaltqk skain yämiirg^^ tä 

[Sjy II 7naitreyä(va)- 

4 dänavyäkaratiatn ägärikanamk[o]papatti ilomä zviknvepinci päk^X* \\ (\\ )[kk]atsek^ 

ime 

5 c^^ ä[n]einsi X puk^ äflmai^ kqryäi^ täi^ pläc^^ sakk ats^ pqklyoiqs^ sne wyäkse 5 //// 

6 - rsatsi tarkäc^^ ke ne äticätn^ kulypal täs sakk atsek^ % i ke pat nu krt iäf^ 7tareyä?itwai^ //H ^ 
7 flj ke pat nu sani kr'i näkci suk^ nqs kalplmär^ % ke pat nu äkäl^ näkci 

napem si ä //// 7 



No. 227/8 = T ni S 79. 14 und 94. 2 

Zwei nicht zusammenhängende, erst nachträglich als zum selben Blatte gehörend erkannte Bruch- 
stücke des Blattes 125. Der Text schließt an das vorhergehende Blatt an, das Metrum ist 
12 + 15 + 12 + 15. Für das Stück S79. 14 vgl. die Tafel 32. 

Vorderseite 

1 kqt^ 8 tinäm puklä iolam % caf^ jamhidvtpam spälme krancäs^ wrasasyo (X) 227/8 a 

stwar nemi syäni yäj'yani täm^ J ctnimär täin prastam canii täf^ pläc^^ sakk atsek^ 
sotre yal^ j ketumatik^ tä -(^ 

2 sudarsam ri nienäkyo X '^^^ ?iu^fn sonlam nemi sinas^ sontsani pat^ (X) 

stäingntwam pat^ plantatsi X iiwar nemi stnqs^ ysamsam pat nu yä(r) • ässi X 4 

pqrue yäryä pa(t_^) 

3 sakk okqt pi sontsane X nandam menäkyo warpqskesani stwa (X) • ätnyo 

yeiuncsam pat^ suk^ Ikätsi J ke ne krt t[ä] (sa)kk atsek^ sotre ya(l^) 

i 5 miirak^ menäkyo supuspit^ warpqikeyam X ipQt kq r^ s • ä - [wjärpnätsi X 

na[pem] (X) [tsavi] täkif^ ca - 

5 mi penu täf^ p/äc^^ sotre ya/^ J (5 ^^ pat nu äk(ä)[l^ //// 9 //// S(^) täm [p]ra- 

6 lif^ tvikqssi X cann pe säs^ pläc^^ pu f^ klyosnq ( "]) //// 

7 lani ar[n]'imär^ X sne lotklune krant^ buddhi / • mül^ ( 8) //// 

Rückseite 

1 mp[a]mäm kfäjsu yatsi puk^ wäknä X me //// 227/8 b 

2 pqskäyäs^ X äiicam lyalypürä metra m^ caf^ //// 

3 äncam pat^ lyalypürä X äiicam lyalypü[rä] täke tä^n [• r ■] -^^° //// " //// i(^) • r- ks • - (X) 

' Es fehlen 12 aks. ' Der päda ist um eine Silbe zu kurz. 3 Es fehlen 10 akf. 4 Hier 

fehlt ein J. 5 Wohl zu wyäk^ef^ % zu ergänzen. Der dritte (12-silbige) /äiÄJ fehlt. ' Es fehlen etwa 

1 1 aks. 7 Es fehlen etwa 1 1 aks. (Ende von Str. 2 und Anfang von 3). * Ergänze zu okat^. 9 Dem 

Metrum nach fehlen in der Lücke 29 Silben. '<> Wahrscheinlich zu pra^t^ zu ergänzen. " In der 
Lücke fehlen etwa 29 Silben (Ende von Str. 11 und Anfang von 12). 

Sieg u. Sieg:ling:, Tochar. Sprachreste. I. 15 



— 114 — 

4 äncam lyalypRrä nietrak^ spälmem pqttämnkte markamplam % ;«?7/^ r^ 

kra[ilc ■] (12) [k,fi ■] pat nu wra[s •] 

5 metrakam ipältiiem Cassini % p^ka^^ ' puk^ lo triksenc^^ avi ?\^ tarn yas^ 

PqklyoiQS^ sotre pyämtsäc^^ sakk a(tsejkf^) fX) ^ ^' kqslam käpne [p(y)ä]- 

6 mtsä(^^ kticyo >ie metrak^ lkä[^ X /j k,,ce ne cem^ ivrasaffi^ sg (X) päsmitqr käsu 

kohineyäi^ lotankc puk^ änmas^ fXj - • ku - (pä)santqr^ älu ysa- 

7 /;;/ ■ ■ l^'' lotqnke X smale niä trqnki niä pe trqnki wisäm tsqr^ mä kq - (i-f-) mam 

ents^ arsantqr^ ni iäk/f^ X tuikseilc^^ mäntlune kein pqlkqntwäi^ sni pqltsqk^ päsan- 
tar^ 5 [i)iä] 

V 

No. 229 = T III S 79. 13 

Rechte Blatthälfte. Das Metrum ist das gleiche wie vorher und in 230, dessen Strophenzählung 
an dieses Blatt anschließt. Es ist daher das Blatt 128 der Handschrift. Vgl. Tafel 32. 

Vorderseite 
229 a 1 //// r^ 5 kf^ce ne cem wrasaifl^ wärtant^ tsqkse zu • — [^ X <i!'i mqskantqr masal yamag^ 
wärt^ tskqssi kupre ^ 

2 //// äknatsam pqltsqkyo X priit_qkseü(^^ PMi "m • rm[ani] ätnam pat_^ ype porqntain 7 J smale 

iärionyo kuryar^ ypa 

3 //// 5 skam X sii^" tampe pat nu täloiicäsii zurasassi kiipre pat^ X asräddhoneyo sne känan 

ähitsä7}\ zvrasan^^ fXj 

4 //// raiiräp nareyant wrasaffi^ ^ tmqmsantqr^ sakk a(ts^) kuprre ne mä antussi lotke cem^ X 

mä onmhn ypantqr^ 7na 

5 //// puk^ me — X 43 kiic nu skam pra^igl^ ma - raiiräp nareyain X ^<' kqiii^ taryäk ikam 

koris^ stwar kqtit^ tmäm pu 9 

6 //// «"'^ ca ■ narfejyam tmqmsanfqr^ ^^ tä - '° nareyant napetn sinäs^ piikläyo X ''« kqnt^ 

wiki skam sa pi 

1 j/jj [l^] ka — / nu pratäpanam [aJvUani X 4-5 surmaut^ mä ivlkäs^ omqskenqs mä 

päsßq] 

Rückseite 

229 b • //// äihi/c - fXj k,iSakk alsam ä nc üareiitwam kjpär 7vrasas^ X 4^ >m? iGm nc wäknä 

surmant^ ce 

2 //// ly[em] metra - t^ pqtlämnkqt^ X tqmyo pufk^j prastam ymassu xvrases^ skam mqskal^ 

lyalypuntivam X 47 kc 

3 //// yam waüi ~ kqlpos te X entsa st sRram ivaw[i]kus skam pqltskas tciic^^ X kipsu^^ Jä/ltnu^^ 

omqskenäs mä 

■ Sol statt puiä?! ' r)as an dieser Stelle zu vermutende J fehlt. J Dem Metrum nach fehlen 

hier nur 2 Silben I 4 VVohl yialmsg} zu lesen. 5 Hier fehlt ein J. '• Ergänze: kupre - J ./o/ 

7 Der pätia hat eine Silbe zu viel. ' Hier fehlt ein J. 9 Ergänze zu piiklU. " Vielleicht zu 
tapam zu ergänzen. 



— 115 — 

4 //// X kuppre penu cem prastä sqrki yänteitc cain o[niq]skeni X uinpartiän^^ pat nu nasüntasiai^ 

triworai^ X kle 

5 //// nu omaskem ' sla praski nu ypen(f^ oniiihn ypautqr päkraii ypantqr pe X kupre mä 

cätnpe puk^ lyalypu 
« //// ärkisosyam pgttämfiktan^^ X f'^^^ (^^^s M^M ' ' Üsls, ?iynk^ ktimse salpantar^ antus 

cem^ ' tqinyo 
' //// X 51 t[(">i] yärmam tarn ni cam kävvi si rctfwje fXj tme pqltsqk^ ye^^ ärsi kqntwä 

ritwässi kanasql^ (X) 



No. 23o = Tffl S 98. I 

Zwei nicht zusammenhängende Bruchstücke des Blattes 129. Zwischen beiden Stücken fehlen 
etwa 16—18 Silben. Vgl. Tafel 36 (dort sind die Stücke näher zusammengerückt). 

Vorderseite 
1 sk- täk pam kävvi si rc(twe) //// //// ke arthäntu puk^ änenisi ritwäslam X 230 a 

päiql^ lyalypürqi^ cä 

2 k[am] mä pä^tqr^ arthä jljj /j// mpal skam mipqrkn mqskatrqm X 53 

(ci)iicär mä iveiiäi^ klyosqiiisa[niä]n'^^ mä[r]tanlq - 
3 £^ kätkencfi^ ä //// //// ski sa[nce] täka fii X sarkt sancentu mäk känkar ili 

rakentu mä skqslä X 54 [tq]- 

4 niyo mfäj cfäjmpn wärtsyo päkqi\ ritivä //// //// [t^ p •] - lo X mqrkampal sim nu 

imeyo tqs^ raritivä [X] skäyä artlfi^ pässi 

5 rakentu nu mä skant fii mäk^ wäknä fX 55) IUI //// täm^ ' krancän^^ mqrkampal^ 

lpqrkä[s]lune mar ii[i] nsaiii - [ntjsil tä?^ J paltsq- 

6 hkätn nunak^ kävvintwässi kqlynie - X ■ ■ V>- IUI Uli L^ '] 'iväivo päpsu s[pa]rkälune yii^ J 

rki ra[k ■] - nc[ä]t Iqnci mämgsktint^ 

7 äl[k]ont pe X cam t[ä]ryä ^ sqrki skä[y ■] //// //// (mq)[rka]mpal^ S7 ccsvii mosa 

[rajri km • - [käjvfvji ' mqni ■ ■ in ■ e - ■ i ■ ä [tnje- 

Rückseite 

1 trak [sijnäin opslyis täin kqlym[am] cam X IUI IUI täk • nc\ in ■ - kam ■ nc^^ X 230 b 

fS^J ä - XV ■ - tsopa ■ in- 

2 iläss arsät^ X yämit^ kävvi ca- ■ ü mä [kq] //// //// lä mä tqnk$ql^ (X) [yjätntse iqf^ 

oiia -^ nu[na]k^ mu skät ili mä cimsä X 

3 j-p prasku lyalypürqi^ mar^ mqrka //// //// [tjsopats^ wäl^ ftunak^ • raritwä kävvi kos 

nc jinc — Ikä 3 iii X katiis^ ä- 

4 yät ■ ä kuc ne mä täm yomu nsain arthä - (60) //// //// [kjävvi - [X] k^sätiti täkis fii 

mgnt ne mä[c]är^ mkqltont^ se k„sänti yas^ X tälo äkna 

■ Hier fehlt ein t- ^ Das ä ist nicht deutlich, es scheint von anderer Hand zu i korrigiert worden 

zu sein. 3 Vielleicht zu kalkä zu ergänzen. 

■5* 



— ii6 — 

5 k^ äklu markampal^ (X) //// //// mi J 6i [k]uc nc kraü(^^ xurasafi^^ kärüni- 

käifl^ knänmänqi^ X mäk^ maiik^ Iriilüne - 
6 [m^ ctsisaniqi\ X tsrü [y ■] j//j /jj/ • kiv • nnenc^ cam^ puk^ mankant^ 

tar7tc[ncäm] J 62 kuc ue 7iu yoiiiu täki - art/iä ■ ■ m 

7 täkif^ käka //// //// /^ X tampe kqlpUqr^ kuli - tampe [ojmqsketit kleiäs(s)i X 

63 n 



No. 231 =TIII S 68. 19 

Bruchstück eines Blattes, rechte Seite, etwa '/?■ Vgl. Tafel 31. Das Metrum der Strophen des 

beginnenden Kapitels ist 4 x 14. 

Vorderseite 

231 a 1 //// 7it^ pqlkorqss ats^ salpantar^ lo X 48 \\ niaitre 

2 //// sosyis^ semqsti Jiäksant^ klopanl^ P^i&\ 'UJäkitä 

3 //// • tu sla va?-as^ wawTkiv ättsck^ vmti pqltskqi^ X brahvtäyuy se 

4 //// • enhi wewiiiirqi^ X «■?/« yämunt^ lyalypüutu wewriii 

5 //// Hs krani^ imsi^^ wcam tsqnkranc^^ yts'i ontar^ 2 

6 //// [sjsasjql^ X käsär sinqni tarkrqs^ cam^ üäkci sta 

7 //// ■ n ■ k^ zväkaf^ cniske sakk atsek^ X [aücä^^ a 

Rückseite 
231 b 1 //// nyo X 4 lalturqi^ waran^^ spälmem wäkmtse 

2 //// m prastant mä wawärsunt^ wawärsui^ X 5 ä 

3 ///y (cjpreris^ äni^ äskäcäsyo mäk wähiä X ^G 

i II Ij • prast(ain) wsokani pe ccsiiii pqltskatit^ J ccm Tnqskantqr sance 

5 //// kqssi puk kqrso X pf^iiq ' skatn krasas tqm sunnä mäk^ wrasa 

6 //// rkantqr kqssivi säinnän^^ äksinis ivasam pttänmkqt^ J pä 
'' IUI ■ ■ \" X 9 ^(fi^iku ptik^ sanccntti wiksant^ pe puk^ sa 



No. 232 =Tni S 86. I 

Rest eines der Länge nach zerrissenen Blattes, etwa -j-i, der Blattlänge. Vgl. Tafel 37. Das 

Metrum der Strophen ist 4 x 14. 

Vorderseite 
232 a 1 ryäri X Lqin siinita si arsantar^ pqltsgk^ buddhüparnac^^ ccijt^ 57 ä/yck im sain Ike iäives^ 
hodliisatväs^ niäk^ wäknä X buddhiipa //// 
2 tsarqin lap^ csinäni cl^ knpprc ne J Iquiyo pqltsqk^ kari'tantar^ was pc ituiii tjjigk^ J'äiithjiqs^ } 
^8 pqUänäktc cscfic^^ e(lj //// 



' Wohl nur versehentlich fUr fira^(^. 



— 117 — 

3 //// ru sa - [1-] - ■ ä- ■ äts[t]sok^ mgskatar^ J sak atsekk ats^ sqm iiqhsq(kj //// 

4 //// fii \ täm (ka)psani kqlpiätsi //// 
6-7 (nicht erhalten) 

Rückseite 
1-3 (nicht erhalten) 
* //// pa[l]tsak(^ krancän^ näkgftqr^ Ijjj 

5 //// t- - [r ■] ■ kqi^ äkä[q apqrkar pe ritonl^ cam^ J 66 jjjl 

6 ccamoncäs ' kaiuitq}\ mäca[r] p(ä)car kqssis pat^ X tarsonäsyo kjy ävipe Jiu kqlpam präkqi\ 

trqnkqitqr^ X btiddhist'ar si äkäl^ //// 

7 nt(^) mä kqrstiäs kus nc wrasom^ X """' paltskas sätar skamal^ pratimqnlu kotnam ikam J 

wäwlu ne£^ cmolwä sinäs^ lalypuntuyo o //// 



232 b 



No. 233=TinSioi.i 



Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Das Metrum der Strophen scheint 4x14 zu sein. 

Rückseite 

1 //// mä cu [ä]l[ya] //// 

2 //// tättakk at[sam] //// 

3 //// [njtänä Iwäkasiql^ klisii^ //// 

4 //// ka rnäk^ älqsmäm pe mä cum säin J a jjjl 

5 //// / nasam üci X 30 tjnqs tue mqskit^ a Hjl 

6 //// Ms^ kosprem ne mä kqlpätnär^ wä IHJ 

7 //// Sil pqltsqnkätsi tvä -^ //// 



Vorderseite 

1 //// [t] se mqikit^ Iqmsäc cam^ //// 

2 //// nt^ yP^yiSs, ywälune yivär^ mo j/jj 
^ IUI ^yi ^^i\ ^^'7 ^"'^ t lästank^ ä jllj 

* IUI pqlysluneymnqnt^ X senmär päs ■ ä //// 

5 //// 2^ tqrkorf^ pyäm fii tapo[v ■] j/j/ 

6 //// w[uj kqrso[rJ t • //// 

7 //// sol sola IUI 



233 



No. 234 = T m S 93. 3 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Das Metrum der Strophen läßt sich nicht be- 
stimmen. Der Inhalt (vgl. b, 4ff.) stimmt zu No. 229, so daß unser Stück möglicherweise dem 
jenem voraufgehenden Blatte, d. h. Blatt 127, angehört. 



Vorderseite? 

1 //// • kus penu klopa si yaiitram //// 

2 //// X sne sance sakk ats^ metrak^ HH 

3 //// (k3j??ivi- spälmem nietrakgtn X Pnkqi^ 

[P^€ IUI 

4 //// X 30 äsai spqrko sas^ §^qr[kq] //// 

5 //// titäp sämne $pqrkq j/// 
« //// rßqjtx flareyä //// 

7 //// ynänvmne pq //// 



Rückseite? 

1 //// kticc atsam ne IJH 

2 //// mqskatqr^ //// 

3 //// r sqm^ nareyam cm ■ IUI 

4 //// s ne nu salu sol_^ sof^ samji[p na] 

5 //// sinäs^ pick^ läyo ^ sas kom tvse //// 

6 //// t pi koris^ iqk kqnt^ tmäm pe //// 

7 //// rmirap nareyam X bhadrak ■ //// 



234 



• Wohl zu pruccamottcäs zu ergänzen. 



' yo ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. Lies: pukläyol 



— Ii8 — 

* No. 235 =T m S 94. 3 
Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 
235 1 //// klä sol^ tusitam //// 

~ IUI paljsak^ ämnä[s • ej //// 

3 //// kune^sne tärson[ä] //// 

4 //// kraticässi näkani (-Je //// 

5 //// k^ce Jie käkropui^ //// 

6 //// trunkam cacpiikus zura IIH 

7 //// [il^J cmohvä sinam klopa \ 



Rückseite? 

1 //// 1\ mai-kampal sim vimä Uli 

2 //// [^J ivkqm spärtii käsu /Hl 
s //// äniä ne zvärpät^ //// 

4 //// nt-r^ siil^ X talysi n ■ //// 

5 //// [lajksantäü Ioth^ mä[k ■ ■] //// 

6 //// wlaluneyac^^ [y .] //// 

7 //// • ätksät^ * Mkias^ //// 



No. 236 = Tin S 94. I 

Bruchstück einer linken Blattseite, stark beschädigt. Das Metrum der Strophen ist wahrscheinlich 

4 X 25 Silben?. 

Vorderseite 

236 a 1 //// [patsj wärpnämäm % cmol^ ritävii[n]c [p]äk ayi -^ ■ e ■ i nutäslune viä ^arsn[ä] //// 

- //// okat^ päkasyo krg[nt ■ -Jm ytär niä syäin asng$ ivar ce //// 

i IUI tiwes^ smi -w- [c -J/ses^ ättsek^ nispa -^ //// 

* //// [cji 5 kqllämmn opyäc^^ ivrassg^^ //// 

5 //// [%vra](sa)ss(ij X ?(>iß ?>ii ypcyäntivam sfiik^ cem^ //// 

6 //// ;?c*^ krancäpt^^] (marka)mpal^ X ^ kleiässi 7iäkqni^ kqnt[sa] //// 

7 //// ;• • äni sinäs^ [Irji wäknä X kqlpintqr^ skimtu tsqlpiiic^^ //// 

Rückseite 

236 b 1 //// [njsanäk^ sästrqntu X 7 ärsi nii kqtUivä ses kar^ iie //// 

2 //// puk^ re[twe] - lyminn 4 atsam tqm^ sonie piik^ särsar^ //// 

3 //// [sne in ■] knäjienc^^ yälytni pal kqntii //// 

4 //// [äjyätwä nef sqrki kupre mä skantar ni //// 

5 //// knäfimune wä f^ niä pe sästrq tsopatsqm //// 

6 //// /^ sästrq nai^ kaiiavi [mä] penu r ■ e sni kqntiva si retwe //// 

7 //// Ito pat^ kiiss atsam ne ävika[r] ■ i nasini wr ■ • t • - [in ■] yätnu X knänmäm sq //// 



No. 237 = T in S 93. I 

Bruchstück der rechten Seite eines Blattes, stark abgegriffen und geflickt, nur einseitig beschrieben. 
Vielleicht Anfangsblatt des Werkes? Das Metrum der Strophen ist wahrscheinlich 4 x 25 Silben 

Vgl. Tafel 37. 

237 1 //// (s)äwam ß ■] • • [rajnlii 5 wäkmtsmi entsänt^ wom • r^ 

2 //// päpsune lainar^ plyaskenavi arsäni^ iäwain (kn)ä[nin]im ■ - 

■ Vielleicht zu sunur zu ergänzen.- ' Vielleicht zu l:ätkiäl zu ergänzen.' 3 No. 236 könnte 

vielleicht das auf No. 237 folgende Blatt sein, d. h. Blatt 2 der Handschrift? 4 Vielleicht zu yälymiaa zu 

ergänzen? 5 Wohl zu imtrantit zu ergänzen. 



— 119 — 

3 //// J^ t späljankämätn skatn täloncäs^ ivrasas^ takwälune - 

4 //// [vi] k[ä]kloHcäs^ X zulahme sine ypesuntse malywmäm srabine 

5 //// • [o]nt^ äkälqntivässi J niä knqsniäm cesvii woltsuräkk atsam />« 

6 //// klyisoncäs^ X isk^ ?'"'^ yäyoncäs sa • äin okqt^ 

7 //// srankä ' 7itam cesam^ s • 



No. 238 = Tin S 93. 4 

Zwei nicht zusammenhängende Bruchstücke eines Blattes, das eine von der linken, das andere 
von der rechten Blattseite. Nur die Vorderseite war mit 6 Zeilen ursprünglich beschrieben, und 
enthält das Ende des 23. Kapitels. Da wir den Anfang dieses Kapitels auf No. 226 (Blatt 124 
der Hs.) haben, muß dieses das auf No. 230 folgende, also Blatt 130 der Hs. sein. Dazu stimmen 
auch die Strophenzahlen. Das Blatt zeigt zur Kennzeichnung des Kapitelschlusses wieder den 
unbeschriebenen Raum mit Zickzacklinien, wie No. 226. Die ursprünglich unbeschriebene, nach- 
träglich aber von verschiedenen Händen mit schlechter und flüchtiger Schrift ' bedeckte Rückseite 
läßt den Schluß zu, daß dies Blatt zugleich das letzte Blatt der ganzen Handschrift war. 

1 [tuXl --s- [l]- k atQ(r)kaD\] //// //// pr ■ sk ■ X < [p ■] IUI 238 

2 - • j • cämpii^ puk^ zuä(kn)ä nätsenltuä[ij //// //// stvär^ olar piik^ //// 

3 - r^ mar wac^^ kjias yämiintqi\ J pitk^ //// //// tälos riarcnliväi^ //// 

4 klopqntwäi^ puk^ wäknä X [6]3 [ä] //// //// rsi puk^ hvä äsu -^ lljj 

5 ntf^) puk^ zulki X letlü //// //// ntzväi^ X i'««\ //// 

6 mo X Ö6 II maitreyäva //// //// zviki tqryä IJH 



No. 239—242. 



Die Handschrift, deren Reste wir in den No. 239—242 vereinigt haben, war ebenso 
wie die vorige eine Kopie des Maitreyävadänavyäkarana. Zwar ist der Titel hier nicht 
belegt, doch haben wir in No. 239 den wörtlich und auch in der Strophenzählung über- 
einstimmenden Text mit No. 222. 

Gefunden wurden diese Reste mit denen der vorigen Handschrift zusammen in der 
„Stadthöhle" in Sorcuq. Die Maße des Manuskriptes sind etwa 9 x 40—42 cm; das Schnür- 
loch ist 10 cm vom linken Rande entfernt; jede Seite ist mit 6 Zeilen zu etwa 42 aksara 
beschrieben. Das Material der Handschrift besteht aus zwei aufeinander geklebten dünnen 
Papierschichten. 



■ a ist von anderer Hand nachträglich korrigiert. * Da bei der schlechten Erhaltung nichts Zu- 

sammenhängendes herauszulesen war, haben wir auf eine Wiedergabe verzichtet. 



— I20 — 

V 

No. 239 = T III S 95. 1 1 
Linke Hälfte des Blattes 108. (Vgl. No. 222!) 
Vorderseite 
239 a 1 sälqm want^ swase % iitä cesnii skani stärn^ kwrcyiint^ prastä[p] kqmsänt^ niä kam j 
2 stäm^ ' spark säni paltsqk^ tmäk särki arnam maskar^ uinparile J kleiännäk kg //IJ 
8 £(^ fnroskjuneyo säkrone J 105 sne kas^ ske ypä pattämnkqt^ ce[sq] //// 

4 o[nt]ain mrosqinsäni^ ■ caniik^ spälmem iäkye sim risakyäp sef^ na7i(d)e üoin^ ' //// 

5 tso (spa)l[tq]kyo iskät^ cain zvastqf^ pqttämrikqt^ i kjeyam pal ■ ■ /jjj 

6 fi/us -cu • [tq] reyam kfujpre //// 

Rückseite 
239 b 1 m(^ menä[k^] • sün ■ X ly(ä)m^ plya[s]k ■ //// 

2 /[UqJ l 108 niqrkampal sim Iqc zväknqi^ skäy skam kossi pglt(ämn)kq //// 

3 yam X gogälik^ notjt^ se?^ camik^ wa£tq£^ lalntu äkql?ql^ /j// 

4 lop mandgalyäyamnä pe skam pi-am^ nkqt^ mqniak^ älsätqm X kq[s -Ji //// 

5 sqm närkqssi antui^ ntvät^ klä mahäpadüm^ X äresäsyo pgükqt^ ^ [s]i //// 

6 malywä yonam pqttämnkte X ktorq?^ crankas^ k^fiäi^ casi buddhisparam käsfwjo //// 



No. 240 = T in S 67. 7 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; nur eine Lage des aus zwei Schichten zusammen ge- 
klebten Blattes ist erhalten. Das Metrum der Strophen ist 4x12 Silben; die Interpunktionszeichen 

fehlen auch hier mehrfach. 

240 1 //// yärkes^ äsäm kapsqüne büddhisparqin sine //!/ 

^ IUI (^J5 iüiQS sqm kqssi bralimäyuy se kayiiri^ spälmem X IUI 

3 //// m w[ä]rkqnt^ krancän^ torqs tkaiiä zvinäs kapsam pqttämnkte näm [XJ IUI 

4 //// suräsqss 3 aci ivrasaf/^ ann yäiiiR?^ torq£^ tkanä //// 

5 //// flyuj[t]är niemals wärsq ■ tsqnyo '^ X käiyap^ ptämiikte sarirantn //// 
ft //// nyo palo - s ve -^28 kus pat nu täi^ tmam sä //// 



No. 241 =T III S 67. 8 
Kleines Bruchstück, ebenfalls nur eine Papierlage. 



241 1 //// yo wäkma //// 

2 //// [lü]fte sani kätqnkä JHJ 

3 //// ärkiiosi tq //// 



4 //// • sy • X l(n>t ne ive[i} ■] //// 

5 //// käswone JIH 

6 //// ymassiq^ pii //// 



■ Hier fehlt ein J. ' Wohl Schreibfehler fUr fgttämakat! » Wohl zu asurü" zu ergänzen. 

< Wohl zu wärigltsgnyo zu ergänzen. 



121 — 



No. 242 = T III S 69. 33 

Kleines Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// mar yas säninän^ tarn tani //// 

2 //// (pu)ttisparam spälniem ka[l-] Ijjl 

3 //// [ntajtn X sol st kä //// 
* //// Ik kranc^ na //// 

5 //// . ät\ Site pq //// 

6 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// [p]rais]t ■ iola //// 

3 //// his cesmi ä jjll 

i im m ■ pe kqlytsi tsrü //// 

5 //// /"<?/(? I ätsats^ skwä Uli 

6 //// isi äsjik katkälüne Uli 



242 



No. 243—250. 

Die hier zusammengestellten Reste einer Handschrift kleineren Formates stammen 
ebenfalls aus der Sorcuqer „Stadthöhle". 

Ihre Maße betragen 5^/2X22 cm; das Schnürloch ist 6 cm vom linken Rande ent- 
fernt, jede Seite mit 4 Zeilen zu etwa 32 ak$ara beschrieben. Es ist kein linker Rand 
und damit auch keine Blattzahl erhalten. Vergleiche Tafel 37 — 38. 

Der Text besteht aus Strophen in einem Metrum von 4 X 25 Silben, und zwar haben 
wir die Strophenzahlen von 9—33, die aber zwei verschiedenen Kapiteln des Werkes an- 
zugehören scheinen, da die Strophenzahl 13 auf No. 245 zu weit von der 12 auf No. 244 
entfernt ist. 

Der Inhalt ist jedoch auf allen Stücken gleichartig, nämlich Anrufungen oder Lob- 
preisungen des Buddha, mit dem ständigen Refrain: „Dich verehre ich, den . . .". Das 
Werk ist also zweifellos als ein Buddhastotra anzusprechen, doch ist es nicht identisch 
mit den Buddhastotren des Mätrceta. 



No. 243 == T III S 91. 10 

Rest eines Blattes, die linke Seite fehlt. Vgl. Tafel 37. 

Vorderseite? 

] [t]sy a[s]inät^ laksamsy[o] % viaitirayo spqnto tsmonl^ kraiU^ wramyo iiaU^ sne243a. 

kltpsbine tüinäsa 
2 rikqtn p pqhkes^ kapsmni[s^] tqrkähmc siin sne näkqm^ krant^ ä 



• Oder 98? 

Sieg u. Siegling', Tochar. Sprachreste- 



16 



— 122 

3 sarki kalpä[s] na^t^ % sne wars^ s,fea sinavi zukanyo oksinnmit^ säiiia 

i laskime yomuiit^ cu tiäs zazftäsam^ % ff'i asanikhe shti star(c}yis^ oko saht kalpont^ 

7iei~i<ätn yo 

Rückseite? 
243 b 1 • lutil^ poficäm omskune X tosas tri ästram s • - / • wä wäjs[s]ä [säjiuaiii üi - [kqm]- 

tsäsantäm winäsaCmJ c ■ kra 

2 • (P'Oi\ i'iMthunantwai^ tmak yok^ nati • rkunt^ vedani sinäs^ siwar kärmeyäntu 

3 asup si X tri knämmimeytitu pä[p]siine plyaskem ästram yomunt^ winä 

4 [tjtfijspar siin bram^ fikqt [nnj X sne muskälune klyomifiäs^ zvramnäf^ klyom^ äUar 

tut skatji^ yä 



No. 244 ^ T in S 90. 2 

Blattrest, ähnlich beschädigt wie der vorige; wahrscheinlich auch das darauf folgende Blatt. 

Vorderseite 

244 a 1 ncäsii X klyom na$t^ tamyo cwa(c)^^ [Is -J yific^^ ärsu sni ivles^ ärkiiossi -^ 

2 satn^ II niä yalam wra[iHai^] na(rk)äsluneytitu säinafiini skani xvkqni krant^ 

ästram yso 

3 [arg]}^ X mai'ikal^ yämu tfii pq[lska] si fiemi lälekii piik^ omqskune 

i m cu yärsantätn X puk^ markampaltwä poücäni pqlskä s ■ ■ /f/^J ■ / • lunt^ - käk- 

mqrtune lyutär tä 

Rückseite 

244b 1 puk wrasas^ J stivarätsäm zuartsyam siskitn nawem nuft^ k- • £i^ iviuäsain «äf^ 

ont cmol sim 

2 (1)2 k(r)ant^ rake sinqiii tsopatsqtn yonyo kn(äni)mtme [si] kapsinilis^ stii ^ärsqff^ so 

3 fXJ - r krant^ markavipal^ swä - [p]t ■ - r- kä^t^ ciäjsam pqltskqi^ ivinäsam cu pu 

< (X) markampal smäni tsoptsäm sqryäm lyäm C7i'ä£^ älyaknä tjgssi 

täin tu ca 



No. 245 = Tm S 98. 5 

Sehr beschädigter Blattrest; rechte Blatthälfte. Das Blatt kann nicht das auf No. 244 folgende sein. 



Vorderseite? 

245 1 //// [Ipajntäm wtnäsam cu ■ ära ■ k ■ 

2 //// [cjrkät^ ka - salu l ■ 

' //// [p(u)tti]spar [s]i (ä)jänai 13 aiup^ wra 

* //// ? • /{/ Uyl^k^ as[a]m^ kärme yme 



Rückseite? 

1 //// M^ ~ i\ )'ß]olm]o säfuiiitivaw opqisi 

2 //// [ä]lu käswam na£t^ siif 

3 //// sqlpe (wraJso[mJ ■ rd - sfnj ■ - [m- m] 
* //// neri'änac^^ ytär »a^t^ [wiiiäjsam [c •/ - 



■ Hier muß die Strophe lo zu Ende sein. ' Vielleicht zu ipälu>it_ zu ergänzen. 



— 123 — 

No. 246 = 1 III S loi. II 

Rest eines Blattes, die linke Seite bis zum Schnürloche fehlt. Könnte vielleicht das auf No. 245 

folgende Blatt sein. 

Vorderseite? 

1 //// ^^ nä - in -Jss • s yätluneyntnyo sokyo käsu wram^ tili inä nas^ ku 246 a 

2 //// tarko lüi kii[iä]l wramam f/iäjs^ wi(?iäjsam cu tiinkyo käswone si sämuddra iß 

3 //// ivlesant^ ä [sajnt^ yätassi ua^/^ lyutär niemals spaltkasü % krant^ via 

* IUI mantak^ si ■ ä£/^ [ä]lyke[s^] ivinäsain cu krant^ kassiin J caclutü^ käreyo ko^gntäm 

Rückseite? 

1 //// [tä] - mo ;'af ^ X stiücir [■ ■ e] - stimm tsopatsqyi newä katkoiU^ cu nas piittiipar 246 b 

sini kari.iä 

2 //// ' puk^ klesä sinatn ivraskc luaiviku (t)sqknät^ pai'r äskem plqk siiias^ vaine siuissi 

3 //// nt^ aitäsrap^ knänunune e[ntsu] -(^) winäfsajin (n)ä?^ p^kani spälmem cR ärkisossi 

4 //// mpar ytär luikqit^ ■ länär ^ wrasas^ kaksu[nt^] sinqnt kqlymeyam { retwe ysalu 



No. 247= Till S 79. 25 

Blattrest, ähnlich dem vorigen, jedenfalls das darauf folgende Blatt. Vgl. Tafel 38. 

Vorderseite 

1 //// ram^ ivinäsam ci särtlfi^ äiäntäin Site lyutär^ i"] t--[ky -Jk^ 3 saväsaii ■ kast^ - 147 a 

2 //// (ka)rsnäl^ ivram^ citqitkqt_^ Ikät kärunik^ J pük^ tri pra$tqmtwain ime tili skain^ 

3 //// (putti)ipar sitn sokyo ästrant kitäinmtme $ klyominäm ytär siin sne wars^ ästrqm wram lälekii 

4 //// saittänqs^ X ttjtqk yok^ luksaitimt^ sokyästrqnt klyomqitt^ ivinäsam cü nom ^qlywä 

Rückseite 

1 //// (18) - kratstineyo 7v[a]'iVru snfij ärtcäntf^) pni i'tare ptik luaiuikti uast^ sne tranklune [p]u 247 b 

2 //// tarn skam^ tili saijt^ psLtsqk^ ivinäsam ci sokyo ästrqin sokyo litkont^ innii pg[[tsa] + 

3 //// innässi klisäslune sgm^ wäsani noiitä tmqk yok^ wlo tili knänmuneyis^ pkanta 

4 //// näsam pjiam mä tgit^gstär ivinäsam ci käsu tsglpont^ risakgm ig Ikätsi mä simiq - 



No. 248 = T III S 86. 2 

Der Länge nach fast vollständiges, an der linken Seite beschädigtes Blatt, sicher das auf No. 247 

folgende. Vgl. Tafel 38. 

Vorderseite 
1 - krant^ argmpät^ Itiksantmtsäin kas^ siväiiceityo worpüs^ [sjkam ci kapsaili J pük.^ Ikälam 248 a 
wramnam ipälme(-) Ikä 



' Hier muß .Strophe 16 zu Ende sein. ^ Vielleicht klänär- 3 Wohl zu Imgk yok zu ergänzen. 

4 Die Silbe Itsq ist wieder ausgestrichen. 

16* 



— 124 — 

2 - [na]$t^ pai-amänu parainä)iH iviuäsam^ tfii arampät^ \ sas sus kant^ iäwain püimtivä 
3 laksaiti tili oktnk^ skavi tsnont^ yetweyntu % poncii ärkisossis^ Ikälii 



t 



r nämtsnnt^ wmäsam cn inrac\ spälyo 2o spqmtälnncyntn tampeytiväss aci 

Rückseite 

248 bi ??[ä]il markampahitu krant^ fiom klyu J pjiani sasqtkär ci cacpu üom^ klytim 

iiasf^ wi 
2 ncässi sälypi anlläin krant^ kassiin X wräsl[u]ue ypamtäs^ sne lyutär^ 

3 - [ky -Jnt^ klyom[i]näsyo krant^ wrama[n]yo 'cvaivriinL^ tüy äiiipuk^ kapsinriäü\ J kgnt^ tmyä- 

4 [^^ yruiici markanipalntuyo lyutär memas paüitswätfs naju^ winäsain ci ynännfi^ yämlqni 

[2]i kapsam ra 



No. 249 = T III S 66. 2 

Fast vollständiges Blatt, gleich beschädigt wie das vorige. Zwischen beiden müssen noch 

3 Blätter fehlen. Vgl. Tafel 38. 

Vorderseite 
249 a 1 [u]äsam^ J neue penn koin iiiail^^ näkcyätfi^ riväficenän^^ wäwlii nu sqs^ ärkisosi äknlsuncyo 
ptukk orkqm^ J tfii 

2 (ka)psinno nn tri zuällseiii lyalyku knänmuneyo puk^ traidliätuk^ winäsain cu Ikas nämtsunt^ 20 

3 (8) ne knänmune inä ims niä sqm kgrsnäi^ käryap parko surm^ okayain 

4 (X) näktas^ napcvtssi päkqr ypant^ >iaU^ winäsain ci parko nämtsunl^ wrasa 

Rückseite 

249 b 1 - (X) [k ■ ojtkasyo tut kqsont^ tqmyo pük^ kqrsnäl wram^ knänmuneyo lyalyku [c]i X 

2 luksone ypant^ naU^ winäsain ci ärkisossas^ krant^ knäniniune 

3 - suiit^ cü 2g brain näktäss aci näktail wrasissi ' kqssin puk skain saiksyasaiksi pancäbln- 

4 jn • n risaki X ccsini skain p^Jüs tu kgssi na£t^ itätqk^ winäsain ci puk ^gssissi kgssi 

wä[sp]ä kgssi[in] 



No. 250 = T III S 93. 6 

Stark beschädigter Rest eines Blattes, die linke Seite bis über das Schnürloch hinaus fehlt. 

Vorderseite? 
250 a 1 //// Ip ■ si [p]ili kropflje X cu pällu[n]e si sne kgrstälune pglsk(a) si sark^ 

2 //// ivinäslunc täkis ni J - ^ s[k]am^ kraiicäm wäknain [ri]lzvantä[p] t ■ 

3 //// • • äluneyam atgnkq ■ i [ne] X [säjzvcsqi^ [sä]w[avi] yärkafnt^J 

4 //// zvinäsatn ci winäilgin (X) — - tso - [nc]i 



■ Verschrieben fUr ■mrasasii! ' Wenn dies die Vorderseite ist, li;>t in dieser Lllcke die Strophenj.ihl 33 

gestanden. 



— 125 — 

Rückseite? 

1 //// [uJiHune X [p]uk^ käswone sini kro [piUt • ■ p •] — • lu — 250 b 

2 //// näsam^ jj puk talke plqilujieyntu puk [tjirimtu ptikp^ • 

3 //// Iniu (X) • w ■ m[i]s[i]tsune i wrunt^ mnäslune sim [ästmm pgjnnis^ 

4 //// sk ■ n/^ >''o[m.^] klyn ipälmutie tsqi^ oksis pani omskein lyalypu [s]u 



No. 251—294 



sind die Reste einer Handschrift, gefunden in der „Stadthöhle" in Sorcuq. Die Stücke 
No. 288 — 294 weichen durch etwas kleinere Schrift von den vorhergehenden ab (vgl. 
Tafel 50), so daß wir in ihnen ursprünglich eine andere Handschrift desselben Textes zu 
sehen glaubten, doch scheint es uns jetzt sicher, daß es sich bei diesen Stücken nur um 
eine Partie aus derselben Handschrift handelt, die mit einer feineren Rohrfeder geschrieben 
ist. Der Schriftduktus ist genau der gleiche, weist also auf ein und denselben Schreiber 
hin; Zeilenabstand und Blattformat stimmen auch genau überein. 

No. 253 — 256 sind aufeinanderliegend gefunden worden, sie sind gleichmäßig durch 
Feuer beschädigt. Doch waren diese Blätter schon aus ihrer ursprünglichen Reihenfolge 
gerissen, lagen z. T. verkehrt aufeinander, und gehören auch dem Inhalte nach nicht 
zusammen. 

Die Maße der Hs. sind l6Vix6o cm; jede Seite ist mit 8 Zeilen zu etwa 52 aksara 
beschrieben, das Schnürloch ist 15 cm vom linken Rande entfernt. 

Aus den erhaltenen Kapitelunterschriften * ergibt sich als Titel des Werkes Mai- 
treyasamiti-nätaka, und als Verfasser der Vaibhäsika Äryacandra. 

Von demselben Werke liegen uns Reste von zwei weiteren Handschriften vor, in 
No. 295 — 305 und No. 306 — 310; ferner ist eine Übersetzung davon aus dem Tocharischen 
ins Uigurische bekannt 3. 

Hier begegnet uns wieder die Bezeichnung eines Werkes als nätaka, wie schon bei 
der Handschrift No. 89 ff., und hier finden sich auch einige Momente, die auf ein Drama 
hinweisen, nämlich die Unterschrift pravesakk är (entsprechend einem Skt. pravesakah sa- 
mäptah, „zu Ende ist das Zwischenspiel") in No. 288b, 5 und die in den meisten Fällen 
am Ende der Abschnitte stehende Formel Icär pon^ (entsprechend einem Skt. niskräntäh 
sarve, .,alle treten ab"). Inhaltlich dagegen macht das Werk keinen dramatischen Eindruck 4, 
es unterscheidet sich durchaus nicht von den anderen erzählenden Texten in Prosa mit 



' Der Viräma ist wohl ein Schreibfehler, lies: puk pq. 

»Vgl. No. 253a,5f.; 258b, 3; 259b,2; 2633,6; 2653,1; 2S7b, 3: ferner 2973,8; 298b, 4; 2993,7 und 
302 b, 6. In No. 303 a, 5 wird das M3itrey3S3miti-Buch (maitreyasamit postqk) erwähnt. 

3 Vgl. F. W. K. Müller, Beitr3g zur genaueren Bestimmung der unbekannten Sprachen Mittelasiens, in den 
S.-B. Berl. Ak. d. Wiss. 1907, p. 958. 

4 Nur das in dem Reste des Zwischenspieles (No. 288) enthaltene Gespräch könnte dramatisch aufgefaßt werden. 



— 126 — 

eingestreuten Strophen. Die Kapitel sind nipät oder nipänt benannt, was einem Skt. 
nibandha (oder nipäta?) entsprechen könnte. Aus den in unseren Resten erhaltenen 
Unterschriften ergeben sich mindestens 12 Kapitel; in den Resten der uigurischen Über- 
setzung ist nach mündlicher Mitteilung von Prof. F. W. K. Müller sogar der Kolophon 
des 25. Kapitels erhalten. Das ganze Werk muß demnach einen beträchthchen Umfang 
gehabt haben. 

Wie schon aus dem Titel hervorgeht, gehört unser Werk der Maitreya-Literatur 
an, aber trotz der z. T. umfangreichen Bruchstücke wird aus ihnen der Gang der Erzählung 
nicht klar, und so war uns eine Gruppierung nach dem Inhalte nicht möglich. Neben 
Maitreya (tochar. Metrak) finden wir in unseren Resten erwähnt seine Eltern Brahmäyu 
und Brahmävati (fünf Träume der letzteren, No. 299 b und vielleicht auch No. 274), sowie 
seinen Sohn Sumane (No. 260). Brahmäyu(s) ist, wie wir aus dem Maitreyävadäna des 
Divyävadäna (p. 60) wissen, der Purohita des Königs Sankha, der auch hier mehrfach 
auftritt. Er erwartet den Maitreya vor dessen Auszuge aus Ketumati (No. 253); er wird 
Parivräjaka (No. 266), zusammen mit seiner Frau Yasovati (? No. 276) '. Ausführlich wird 
auch die im Divyävadäna nicht enthaltene Geschichte von Sankhas Sohne Sirnha erzählt. 
Auch dieser wird Asket; nachdem er seinen Sohn Udräyana zum König eingesetzt hat, 
zieht er aus zu Maitreya und preist ihn (No. 254). Darauf wird er Mönch und bekommt 
das Vyäkarana (No. 258). — Von der wieder aus dem Divyäv. bekannten Erzählung 
von Mahäpranäda und dem yf-pa (tochar. pyäkqs) finden wir einen Rest auf dem 
Fragm. No. 301. — 

Aus der eigentlichen Lebensgeschichte Maitreyas sind uns erhalten: die Ereignisse 
bei seiner Geburt (Nr. 257); zwei von den „vier Begegnungen", nämlich mit dem Greise 
(No. 275) und mit dem Mönche (No. 304); anscheinend auch die Versuchung durch 
Mära (No. 269). 

No. 255 enthält eine Aufzählung der sieben letzten Buddhas und die Weissagung 
an Maitreya-. Eine längere Buddhaliste haben wir in No. 256; Reste einer Aufzählung 
der 32 laksana in No. 291/2. No. 293 enthält eine Literatur- Aufzählung, 18 sästras werden 
da angeführt. 

Schließlich notieren wir noch einige Eigennamen, die zu uns sonst nicht be- 
kannten Episoden gehören: Pädhari (No. 261), wohl identisch mit dem Brahmanen Bädhari 
(No. 288/9) und vielleicht auch mit dem Baddhali des Divyäv.; ferner Sätägiri, Purnake und 
Haimava(ti) in No. 288—90. 



' Im Divyävadäna heißt die F'rau des Sankha Visäkhä. 

" Dieses Blatt haben wir in unseren vorläufigen Bemerkungen über das Tocharisclie (S.-B. Berl. Akad. 
d. Wiss. 1908, p. 915) schon als 'rextprol>c veröffentlicht. 



— 127 — 

No. 251 =T III S 6S. 22 

Linke Blatthälfte, stark beschädigt. Die Blattzahl ist nicht erhalten, doch liegt augenscheinlich 

das Anfangsblatt des Werkes vor. 

Vorderseite 
(In der Mitte der Seite, erst hinter dem Schnürloche beginnend :) 

[p]rathama pM-wesse käsii täki?^ sa[n • ■] jj/j 251 a 

Rückseite 

1 [sijddham^ ratisiipam > || niaitrq (si)näm. sivätic[e]nyo k • - s ■ [na] sk(a) [ta]mpe[yu]tn^ 251 b 

: sja jlll _ 

2 tjgin tsqrihine zviksant^ kqnisant^ Suka smä[sj äkälgntu J vaine [s]inäs wrasassi cani 

■winä[s •] //// 

3 bhidharmam ptä[n]kte zveivriimt^ J yoninälun[e'] maiiL^ 3 oktatsäm ytär iviiiäsa[tn krajntf^) 

ina[r]ka IUI 

4 syo X ymatunt^ misi sne lyut ■ - 4 näsani näi^ släncälyi pis sank sim kro(p^ %) //// 

i Xse läntune abhisek kqlpät^ ptänkt[ä]i^ Imo tusit^ ärkisossam % oktmäm piikl(ä) //// 

8 spälyo äsänikäm mctrakam ptäükq kul . . - r- e - ■ ■ äkäl^ 5 tane mäiUäm [s] ■ i //// 

7 pslyasiäl^ ^ - kl kumnässi X sokyäkä riissi ^ käs[u] täki c kasal^ ■ i //// 

8 kä - irä - is ■ mä tiri nai ■ ■ [iitjä myo w • 9 //// 



No. 252 = T in S 92. 41 

Rest eines gleichen Anfangsblattes wie No. 251. Vielleicht nur eine zu deren Ersatz bestimmte 
Kopie, da kein weiteres Stück von dieser Hand existiert. Vgl. Tafel 43. 

Vorderseite 
(In der Mitte der Seite, wie bei No. 251) 

prathama vialto //// 252 a 

Rückseite 

1 siddham^ ratisupam'^ || maitrq sinäm swänceiiyo käriim sinqm e //// 252b 

2 nqin tsqrÜune tviksani^ kqmsaiii^ s^):a sinäs^ äkälqntu X vaine [s]i //// 

3 bhidharmam ptänkte wewnunt^ X yonmälune iqilnumqnt^ oktatsäm ytä //// 

4 syo X ywatimt^ misi sne lyutär winäsam näs^ slä IUI 

5 lyX ^^ länttine abhisek kqlpät^ ptänktäs^ Imo tust //// 



I Metrum von 4X 18 Silben. ^ Nach No. 252 ergänze: kärum siijgm e". 3 Nach No. 252 

ergänze zu: fanilumanl. 4 Nach No. 252 ergänze "tär wf>. 5 Nach 252 ist diese Stelle zu ergänzen: 

piäükqt naslgm J j iiilmgsfs] or . e -^ ^okyakäl. 6 Wohl zu opflyaisiil zu ergänzen. 7 Lies : syali nach 

No. 252. ä Lies: 'kül iigin^ ärsiisi nach No. 252. ') Siehe 252 b, 8! 



— 128 — 

n c\ ipälyo äsänikäm metrakam ptäiikqt iiaslqm J j kulmQs[s] or ■ c -^ sokyäkä Uli 

7 ps/ya^säl^ syak kumnässi } sokyokäl ' nqni^ ärsisii käsu IUI 

>- käl^ iräddlieiii mä tiri fta-^ mantätsi kqrsämantäp^ J tqmyo ■ e ' 



No. 253 =T III S 79. I 

Fast vollständiges Blatt; der linke Rand mit einigen aksara der Zeilenanfänge ist abgerissen ; an 
einer Längsseite sind durch Brand zwei Zeilen teilweise vernichtet. Vgl. Tafel 3g. 

Vorderseite 
253 a 1 kä[k] kq ■ l- IUI 3 //// tsäm tkani messt ♦ casi knänmiuieyis mem pqrtsi 

2 - - - tsuntam + 1 1 kus ne casi knänmune kuc pat kraiit nqm sotrefyjntu (t) kus • • 

• m ■ ts^ Ikähine J ärkisossam puk ivrasaiJ'^^ k„pre ne täkind^^ bra- 

3 (iii fiäjktaffi^ X puk cem mäsäm tnräc spälyo nmqssi casi salpenac'^^ i \\ tqm kaklyusurqs 

sa[n]kh(e) cakkravartti wäl^ sj>qt netiiintivaisäl puk skam jambiidvip sitjqs lä[nc]sa 
4 äsänikäm metrakam kqssini etiitsqsLqr tmqss aci kom kom äsänikäm metrakqm Ikätsi 

kjiiHfiäs cami mqrkampal puk^ äiimai kqryäs klyo 
h [t]7nä sqrki ikani spärtwbme yatqr tarn surmas^ ila ypeyis puk käswonentiväiii 

tsmälune mqskatrqm \\ Icär pofis^^ || maitreyasainiti nä- 
6 (tkani) darsani nomä säksapint^ tiipänt är^ || 1| tmas^ älyäkyäm prastam we/rak^ 

bodhisattu liäkci zväl tqprq?n wimänäss oki tsoptsäm wartsyaisäl ilemi 
7 shuäs käkqrpurqs flemintuyo yetuncäs^ klankasyo poücäm ärkiiosi panioreyo ytqs)iiämn 

oki wsä sim sontyo kom pqrkäncäm yokmä kctumati ri 
8 II tqin pqlkorqi^ ripäse sodhane yakqs^ upasodhanenac trankqs pqlkär pracar mctrqkyäp 

parnore si zväkqm caf^ \ \ apratitulyenatn 5 1 1 

Rückseite 
253 b 1 worpu puk yäriär sumanämsäl^ äsänä Imo rolnnimsäl mann oki J cindämani sim 

ivtsi lapä sparczusqm yetiveyntivässi yetwe snikr[k^] - 
2 (ye)iwesyo % äjänay yukan'^^ zvsä siijqm kukql^ ylaiikann oki lyä^^ äkeficäm prutkoki 

sqs^ wsä si sont^ Xyetuücäs kuklas^ y^kass oiikq/mäsyo 
3 / rvartsyo pqlkets triskqs rape szuific pyäppyäil'^ J / s/änksam trciälsam tpqr 

pätsqnkäsani yelunt_^ kjezväffl^ klazvantr oky änc^^ tkanqs nu slinc'^^ orlo 
1 — (X) - c pyäppyäs zvaras ypantrq äncälyi karyenc somam pqsüiic somam si als zvasac 

pqlkTtät\ X ptikis mosam nätqk^ päkqr näinlsu 
5 - ^if^) mar zvas prqnkqit^ purpär pyäpi zvinäscncäm somam krant^ X somam pqlläntrq puk 

käsvüoncyntu czvam kropant pam puk kraut zvramqm czväiq 



■ Verschrieben für fokyäkät! ' Ergänze we nach No. 251. 3 Es lelilen etwa 25 akj. 

4 Metrum von 4X14 Silben. 5 Metrum von 4X25 Silben; die Zahl 25 ist von »mlcrcr Hand 

clai unter geschrieben. 



— 129 — 

6 - kar maskantrq J 2 somam pqlläiitra bodhisatväp imn tu wäspä krant^ püi yämte pam 
kiis tie li'sä ci cain käpfic J 'cvinäsamassi tosgm kraut pnintit winäsam si 

7 [nt] käpile canäk tunk was kqlpiintrq J trqnkniäm winäsi/iäiii pyäp(py)äs ■ ä - ■ am /• 

;?*^ swarnasjUtri akmal pqssäm luksencäm^ J sont_^ iiies wrasa 

8 pä yet[w]esyo - s ■ ■ ■ c • c -^^ Iiär sa //// ' //// ne trgnkqif^j tjqk skatn anumäski 

ttasam^ tan ne s ■ 



No. 254 = Till S 79. 2 

Rest eines Blattes. Die linke Seite bis zum Schnürloche (etwa 8 — 10 aks.) ist abgerissen, ebenso 
fehlt der rechte Rand mit mehreren Silben. Das Blatt weist ebenso wie das vorige Brandspuren 
auf, doch haben zur Zeit des Brandes die Blätter verkehrt aufeinander gelegen. Vgl. Tafel 40. 

Vorderseite 

1 //// [nt]sui^ nsac wak tqrnämäm % na[r-] //// = //// ^ || t_mqi^ äsäfnijk tn ■ 254 a 

2 //// trqnkuncäs ivrasas mroskqslis ino[s ■] k(e)tuma(ti) [r ■] wastii sotttan^^ 

wrasaffl^ wrasassi yätluneyntn ♦ 

3 //// yätbmeyntii maskantrq ♦ tarn nek^ älkontqk^ äsänik inetrak^ ptänkqt^ ris wastu sontas 

wrasas wrasassi yätluneyntu rq 

4 //// (mejirak sifii -curasan cesqm^ älykesak^ niamgskuncäs wrasas puk^ yäthinentuyo süi sni 

äfimaisäl täskinäin [p]ä 

5 //// s trqnkmc^^ \ \ kutsmätam 3 1 1 ote tqprem suk^ ote tqprein kqrparqm X tspont^ yätluneyo 

samantarr ats 7iapeni J wäU^ [ä] - 

6 //// krams^^ sne kqrye purpäc^^ skiintu naperii säs^ % i \\ llRQ? cem mctrak siüi wrasan"'^ 

tsmont^ käckeyo tsniont.^ yätluneyo tsmont^ skuntu - 

7 //// / sinäs^ risani ivastwant sontsain yätqhvätses tsopats tatnpes nermit sinqs wrassaisäl^ 

ätli kjewän tsopats^ nikqlto lyutär nieiiias 4 kätkmäni (-) 

8 //// tf^ \\pnllenani'> || iqnnä ylärc olarirfl^ vietrak sini maskantrq % ypantrq cesniam ortune 

sokyo skassus^ plantantrq Xyärkant^ opslfyja (-) 

Rückseite 

1 //// (X)[c]es kenatitrq cesqm m cem 7m cesqs kenantrg J / 1 1 tmqs^ ätukek ?nrniit sinäs 254 b 

risqs porqm päkqr mqskaitlrq nenii sinäii^^ rin^^ ilcmi sin ■ (-) 

2 //// i[l]a nispal^ yätliittcyassä/^ rauräp iiareyaui oki slaniasyo iväntoi^ pukäk sqlpinc^^ \\ tqm 

pqlkorqs ntctrak sifii wrasan lyutär nie 

3 //// nemi sinäs risam fiemi sinäs^ skäksain stänksani knccatäksani kqlyinäm nirmit sinäs 

ris iqrpqsinäin trgnkinc"-^ /äst täkis^ otnaskcn ■ 

4 //// seraii niskramäntain ^ \ \ okqt iiareyntn mgt ne sla tvrasas^ slaniyo iväntoi sglypär 

tskgmsänt^ tqm ne tälos ces tvrasan^^ fXj 



' Etwa 14 ak§. fehlen. ' Es fehlen etwa 20 Silben. 3 Metrum von 4X12 Silben. 4 ma ist 

von anderer Hand nachträglich eingefügt. 5 Metrum von 4x14 Silben. Sonst immer plmücnam geschrieben. 

' Metrum von 4X25 Silben. 

Sieg u. Siegling', Tochar. Sprachieste. I. ]t 



— 130 — 

" //// tskamsantrg käpüeü käpücü yüksos kasal^ ' slamyo luänto^^ tskqmsantrq } poiicätn 
samsärain »lä anol kiilypa[tq]r mä 

6 //// klop^Xptqrkqs krams^^ ski/iitu pnsäc piik^ oiiolii pqkäs ivasj_qi pqlycäs poncäm Irnidhätnk 

cas samsärqi^ I ■'' II ttüSls, äsäfnjik [vi]e (-) 

7 //// nyät si mqrkampal^ äksis kucyo ne cem [l]y(u)tär inäiii(r)osk[ii]i kqntanttiyo ^vältsantiiyo 

tmänaiituyo korisyo zvaUas lanturq 

8 //// halpnäntm ♦ 1 1 tjjtqs simhe wäflj //// ^ Jl// [/Jfyuiäjr (m)emas ■ o[paJs ■ 3 nänits[u] 

äümasla 



No. 255 =T ms 79. 3 

Fast vollständiges Blatt; der linke Rand mit einigen aksara fehlt. Brandbeschädigung genau wie 

bei No. 254. Vgl. Tafel 41. 

\' Orderseite 
255 a 1 //// / ^ • äsänik^ tmäm tlu wälts^ //// ^ //// (pu)klä puttiipafr sijnäs^ wlfejsant^ wl(e)sät^ 

♦ tmäm ^qk lüälts^ puklä 
2 4 (ksalit)ncyam kqlk^ \ \ ipqUnäm puklä wnisassi kli ■ • kqt 5 s(e)s 

sqm pciiu käriinik^ tmäm iqk wälts^ puklyi puttisparqni kqlpät^ stwar tinäiit pu 
3 ■ ä -^ zvles^ wlesät^ tmäm ittvar wäljs^ puklä sol^ skä lyalyipurq?^ ksaluneyam 

kqlk^ II iqk^ tmäm puklä wrasasü solam viivablui rioinä ptänkqt se£ sqm pc- 
4 (nu) tmäm tri wälts^ puklyi puttiiparqm kqlpät^ tri tmäm pqn ivälts^ puklä 

piittiipar sinäm wles^ wlesät^ tmäm we ivälts^ puklä sol^ lya- 
B (lyipura)i^ ksaluneymn kalt^ \ \ stwar tmäm puklä ivrasassi solam krakasJindi ilomä ptäi'ikqt 

ses sqm pciiu käsn kglko tmäm puklyi puttisparqm kq- 

6 (Ipät^ we) tmäm tve wälts^ puklä puttispctrqm zvlesät^ ♦ okqt wälts^ puklä sol^ lyalyipurqi^ 

ksaluneyam kqlk^ \\ tri tfnäm puklä ivi-asassi solam kaiiakauniiii ilo- 

7 (tnä ptänkql^J sef sqm penu puk^ knämnmätn okqt wälts^ puklyi puttispargni kqlpät^ ♦ 

tmäm sqk zvälts^ puklä puttisparqm wlesät^ ♦ ^qk wälts^ puklä sol^ lyalyipurq- 

8 (i^ ksaluttejyam kqlk^ || we tmäm puklä wrasassi solam käiyap fiomä ptänkql^ sei sqm penu 

äsänik^ $qk wälts^ puklyi 7 puttisparqm kqlpäi^ ♦ tuiäni puklä puttisparqiii ivle(s)ä- 

Rückseite 
255 b 1 (Ls, stivar wälts^ pu)klä sol^ lyalyipurqi^ ksaluneyam kqlk^ \\ kqnt^ iviki puklä 2vrasaJh' 
iolam iäkyamuni tlomä ptänkqt sef sqm penu käruiiik taryäk pqn fpi] pu(k)ly(i) 

2 (puttisparqm) kqlpät^ ♦ stwaräk pqli pi puklä puttisparqni 'wlesät^ ♦ stwaräk^ puklä sol^ 

lyalyipurqi^ ksaluneyaiit kalk^ || tu penu täpqrk^ okqt tmäin puklä wra- 

3 (saiii so)l(am) tmäm nu wälts^ puklyi puttisparqm kqlpäte ♦ itzvar tmänt pqfi wälts^ puklä ci 

kuc ne puttiipar sinäs^ wlesant^ wlestäi\ \\ pancmam'^ \\ puttisparqm ^alpäte spärtzvsä 

• Korrigiert aus /taiäl! » Es fdüen etwa 14 Silben. > N'iclleicht zu l;lopasH zw crgänien. 

4 Ergänze: iol^ lyalyipurg^^. 5 Ergänze: iolam iilitii ilomä ptäükat. <' Ergänze: '"X/<7 puttiipar finam. 

7 pultlyi ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. * Metrum von 4x18 Silben (der letzte päd,i ist um 

eine Silbe zu lang). An .inderen Stellen trägt diesen N:inu'n ein 14-silbiges Metrum I 



— 131 — 

4 -^ - - [nt^] tväkinatsqin inarkainpal sim J i/ui/iäsaiiiäc^^ rgdd/nyHg\ yiigaräja abhisek^ 

karmaploti % j'ämgfl^ dcvävataram putlispar psäs^ ' 
5 li'äwlesurgi^ { tinäui igk wälts^ pukul^ sohme Ick tarkorqs sakk atsek yäl et 

nervänavi { / || lülQis. mctfi^k^ ptänkqt paltsqnkä 
^ -^ ----- k^ ksaliuicyain kalkaiji^ ke lotqk kqlpnätqr inäk zorasassi Ufas srabineyä 

äriiic^^ wäl'iTf^ omql^ ysär siinkac kalka?^ k,iyal iiiä nqs tre inausä 
7 • palkont^ mqrkampal^ äksinfiim^ || / f-ßM - skeyas Iqrkorqi^ 

tre iiiansä solune adliistitä elsqiiqr^ || deva 
8 //// - kqlyinein tskqinsantrq swincf-^ //// 3 //// m ■ i siirävi (sjiili käl ■ nk^ klyoiLqr 

bhütässi murkcnä ya 



No. 256 = Tin S 79. 4 

Fast vollständiges Blatt, trägt auf dem linken Rande der Rückseite die Zahl 253. Der rechte 
Rand mit einigen aksara fehlt. Die Brandbeschädigung ist die gleiche wie beim vorhergehenden. 

Vgl. Tafel 42. 

Vorderseite 

1 säri[s^] omqskune \ \ citraiokam 4 1 1 tälo ärkiso[s]i //// 5 //// sit(i) klei lyalypq 256 a 

-(X)--- ' ' _ 

2 n/ain metrak^ ptäükqt päkqr nänitsu klopqnkucU tsq/psant,^ J k„yal inä nqs nie • / • [n]kl ■ 

[c] ^ IV • [?]ii{0 päcrä sqrki J / 1 1 Lmqi sqm sankhc cakkravartlis länt^ sc 

simlie [wä] 

3 yanem 7 pqnuatäiii se läntuneyain abliisck yai^ sni lapqs prop inalm(r) kakinnrqi^ iidräyanes 

lapä torqf trqnkqf^ \ | harinaplutani ^ \ \ lyiikrä kakrnusäin piirpär t[k]am 

4 ssi se X äpas päcrqssi sasmunt^ slyi cani mar katkat^ X ppäsär päpsune pass el pqiiäm 

talkeyntu X pyäm yärk^ krancässi penisär 9 ykoficä -^ 

^ l\^ ^ \\ iii^<^^ ^d'"- siinhe tväl^ okqt tinäin shvar ivälts^ späluncäs 7vrassassä/^ näkci wäll oki 

siie yänji^ ivrassäs yärkant^ mankalant ■ [w •] 

6 // riyäi Iqntäi^ änlanne nc samantapu^^ sankräin t_qm iie yäs sankrämam kakmurqi^ 

äsänikävi vieirakqni ptänkqt^ yetwcs laksanäsyo kaknunt^ 

" Ikorqs 1° lueyein nämtsii trqnkqi^ otc tqprein Ikälunc ole tqpreni käswone ote tqpreiii parnore 

♦ mqt iie ivälts^ kon näktaffi^ mqt nc wälts^ ntail nä[kta](ffi^) 

s kakniis sitsräk pqrkos täkencP'^ mal ne ttaytuntuyo polkäintseni krop sitsräk^ tkanä stmo 

täi^ ♦ 2««/ ne piik sqlpmäm nemintw[ä] si k^fekär iäf^ mq 



• Vielleicht Schreibfehler für sfäs/ « Es fehlen etwa 10 aksara. 3 Es fehlen etwa 15 akjara. 

4 Metrum von 4x17 Silben. 5 Es fehlen etwa 25 aksara. ^ Wohl ptänktac zu lesen. 7 Ergänze: 

wäl^ ndräyanerti! * Metrum von 4X12 Silben. 9 Anscheinend ist ä aus e korrigiert. "■ Wohl 

zu palkoras zu ergänzen. 

17* 



— 132 — 

Rückseite 
256 b 1 - [tJlVQ ' stallt täi^ mal nc ciiuiäinaijisyo yetu jainbunäfi^ lusä si siil /äf sq[lp]vi[ämj 
szväilccnäsyo - -lü ■ fii karparqnyo - [tu] tarn ne säs inetra[k -] 

2 tii 1 1 ktUsmätam - \ \ siaäsqs ciücrone tamiia^ pqlskam parnore { tsings käcke pläiito ivikai 

pqltskqi^ klop siiräm^ % nkqf^ sne parnore ytqftqr ivaiiitrq [s]ni (X) 

3 lyi piittispar si kapsii'ii X i \\ otc tqpran lueyeiii wram^ akvial siiii ycrpcyani penu casi 

inetrak^ ptännäkte nes käkqtknf^ ptäniiäktan taryäk ive pi l(aksaij. •) 

1 iiipui^ äiicüci Iküiitrq tqiii mqt nc äsänik^ i'atnasslklii ♦ pranäte ♦ srlsambhave ♦ kanndhiye ♦ 
siidarsane ♦ sunetre ♦ • rdhirästrc 3 ♦ 

5 pankare'' ♦ prabhankare ♦ tammmte ♦ sinthe ♦ mahendre ♦ anirnddhe ♦ süjätc ♦ candre ♦ suinane 

♦ harfci ♦ paramärthadars[i] ♦ atyii 

6 ttare ♦ srcsti ♦ saniitäri ♦ ahgirathe * bliägirathc * brahinc ♦ brahiiiäyii ♦ bra/imadtitte ♦ indra- 

dane ♦ ratnasaile ♦ saniärtltasädlianc ♦ indradhvaje ♦ sa(r)v • 

7 ratnadhuri ♦ padmottare ♦ yasottarc ♦ suvädi ♦ vimale ♦ prabo - - ■ Ttäri (*) - sis (■je''* 

jotikctu ♦ rqsabhe ♦ bharadväje ♦ httaisi ♦ arthadarsi o in 

& - • ye (*) pusye ♦ vipasyi ♦ «,^/if ♦ visvabhu ♦ krakasundi ♦ //// ^ //// [pjäü ■ w*^ a - [l- i]m 7 

(y)erpcyam [äjnenct Ikäntrqm jj 



No. 257 = Tin S 8o. i6 

Rest eines Blattes, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. Durch Feuer und auch sonst 
stark beschädigt. Das rechte Blattende fehlt; auf dem linken Rande der Rückseite ist — nicht 

ganz sicher — die Blattzahl ii6 zu lesen. 

Vor de r s e i t e 
257 a 1 (nicht erhalten) 

2 //// U\) iÖLin^ PuHOK daksinak^ X [ä] IUI 

3 wle[sm ■] • ■ am sne iv ■ km ■ ■ zcf/J ■ ■ k(a)lkam nervän(atn) J / || säs 

wasem äsänikyäp metrq IjH 
4 ■ k- trqm ♦ Iqm siirmas mäk sofsji ivra -•;••* [äjpäyniwäs salpmttrq \ \ tqnt kaklyiisurqs 

weyem nämtsiii^ tkfaj IJH 
5 - s[ä]dku wewüurqi^ äncälyl tsarqnyo bodhisatvänac^^ Ikämäin - - ;?r*^ 9 pqlkäc pqlkäc 

krans^^ äsänikäm m[et]ra //// 
sprem cincär^ \ \ kesikam '° 1 1 [p]ol ■ « • • " [tajrkrqss oki mäcri k[ä] c [t]qm^ wsä si letky 

ofki XJ kesär iisäkk oki pqlkät^ Üwar kqlymentwain ts ■ - [k ■] — (XJ — 



' Vielleicht zu pärijattrg zu ergänzen? ' Metrum von 4X12 Silben. 3 Wohl zu dhrdhira^tic 

zu ergänzen. 4 Zu dJpai'tliarc zu ergänzen. 5 Wahrscheinlich zu väsifthc zu ergänzen. ' Es fehlen 

etwa 15 aksara. 7 Wohl zu akmal xim zu ergänzen, vgl. Z. 3. * Vielleicht zu jvrasn/i tri zu ergänzen.' 

V Wohl zu trunliiilc\ zu ergänzen. '° Metrum von 4x17 Silben. " Vielleicht zw polkäts zu ergänzen. 



— 133 — 

7 / ■ ■ res[s] ' oki ipat sikä i^^ mjtgsinäm kaücmn tkain J lyokq[sJ siväncenäsyo tatrisqk 

ivasenyo porlcn ärkisosi X i \\ iuid? puk^ t[k]anä äk ■ 

s iii tsopntsgin yiiän ■ ■ (ä)sänikäm inetrakqni winäsefK^^ \\ tmas metrqkyäp päcar 

brahmäyn purohit^ ♦ triwamäin oki sii 

Rückseite 

1 s läncsä ke esmäm b[o](dhisattu) Ikäl sivi äkälyo iviyo oki sla Jtatqk^ bodhisatvänac 257 b 

yäi^ 1 1 tmqi^ bodhisatväp krant^ lyaly • • 

2 [w]u Häkeini ivm siüi 3 iiiol[k]a -^ rqi^ klär^ sas sät zvät im k„ms\ Lqmyo bodhisatiu 

wra si ivram^ yatar^ tmqs cami parnonläp mä[c]ri - n • ■ rq 

3 [se]t wäryo ypic nenti si kqrlkäl päkqr mqskatqr^ cainyo [s ■] ■ inqn[w]ä sqrki tura sim 

wies • - r^ II lusitabhaviunn 4 [ | ärkim iiäkcim ivtsi ska[inat^] 

4 ;- bodhisatväp^ { siüi/ie^^ tvarsas ■ • -^^ [y] • är (fl)äk[e]yäif^ oplä n sunianätt puij.- 

4artkän\ J nemi [sjinq 

5 - - [ejmtssantrq bodhisatväp^ X - mu^ käsä piik 7orasa/l\ [pjläntiilc*^ su[k]yo 

' MW /« //// 
6 [njeyo [a] - ■ s • rqni pyä • • ä -^ [bodhisattu] kanweni tkana to ts •! 

s[ä]kwa [sjitit tqr • • ryo * //// 

' //// s^X- s ■ • - k- kaniücam Uli 

8 (nicht erhalten) 



No. 258 = Tm S92. 38 

Rechte Blatthälfte, durch Feuer stark beschädigt. Die Brandspur verläuft ebenso wie bei No. 257. 

Vorderseite? 
1-2 (nicht erhalten) 258 a 

3 //// • nfäjktas napemsac kqlk(o)nl^ IUI 

4 //// liiiie sim ratqk^ ♦ kqnvä si wastt oki oiikalqm^ J / 9 ku f ]nq //// 

5 //// k^ ♦ klopis^ äkä yäi^ X ^ \\ säiii wasem poüeäm tri wältse ärkiiossani klyosnqiiqr^ 



6 //// säwam käswoneytivani ritivantrq tmqs tom^ swäneenäffi^ wtäk kqmpo nämtsura£^ 

metrakqm ptäit^q(t^) 

7 //// [l kqjssi sinihem länt^ käkkurgs trqnkqs pqstam^ pqstam se \ \ channakanivartnam '° 1 1 

tat sakk ats tu taiiä - 

8 //// (X) säkyamuni nomä tarn ne iväknä kakniu J äsänik puk mqrkampaliitu kqrso ptäiikqt^ 

J / II tmqs simhc tväl. 



' Vielleicht zu pracress zu ergänzen.' - Vielleicht zu ynäümuneyo zu ergänzen. 3 lii ist von 

anderer Hand nachträglich eingefügt. 4 Metrum von 4x18 Silben. (Sonst ist das Metrum dieses Namens 

14-silbig.) 5 Vielleicht zu warsassäl^ zu ergänzen. ' Vielleicht yoimi zu lesen. 7 Vielleicht tsem 

zu lesen. ' Vielleicht zu tarkaryo zu ergänzen? 9 Vgl. No, 3S4b, 6l Diese und die folgende Strophe 

sind die Übersetzung von Udänavarga IV, 37 — 38 (ed. Levi, im J. as. 1912, II, p. 286/7). Ergänze am Anfange 
der Zeile zu ivlalune, und am Ende: his ne nii ca$ mayliampal si etc. "> Metriun von 4X 12 Silben. 



— 134 — 
Rückseite? 

258 b 1 //// yo päplantu palskum^ tkanas käkgiku äiicäli Isamnyo Jiietrakyäp pcin wawinisura^^ 

ivaiiQi Iqnclii 
^ IUI i\ tskoras ivasampät yaiam \ \ tmas simhe wäl^ säinam nämtsu kaksuni^ zvsokain indrisyo 

päpsune k ■ qs • 
3 //// rsess äkälä vaibhäsikyäp^ äryacaitdres mritwu viaitreyasainUi nätkam simhavyä- 

kairajni 

* //// k(^j piänkat^ lyukm sqrki puttispar sinäs^ wlestuU^ wlesmäm näktasam tattmisäm 

brah(m)ä 

5 //// brahmäyic päcar sasälpu ni samsärqi^ J tsqlpqslyi [t]ä Iimäva ■ i ' //// 

6 //// • i fd X I \\ ttnqs metrak^ ptäfifkqlj //// 
7-8 (nicht erhalten) 



No. 259 = T ni S 99. 2 

Rechte Blatthälfte. An einer Längsseite durch Feuer, im übrigen durch Insektenfraß stark 

beschädigt. 

Vorderseite? 

259 a ^ //// iäpark^ päkmsi yaly[i] • thji^ - piqly'-^ - J pqü anokuä sinqs paryännt[uj — 

2 //// nkätqi\ II bahiidantäkam 3 || yäs kotn pqrkäntac yäf^ skärä kom wniänl^ yäs sii[l ■] - 

3 //// iikäntra näkcyäil [zu] ■ - mise/lc^^ näkcyän rapeyti 5 siviiic^^ näkcyän pyäppyä 

* //// (X) p!l''i0?tQr tkam nkqt^ siium siin swaseyo ytqitqr lanie äsäni pläiikte kropßq] 

5 //// (pajrimrmitavasavarftji (s)[i]m näkcim kropassäl^ snnii-mite samtiisite suyäme wlä 

6 //// riü gandhai-viii penu sni sfii wartsi kropaisäl^ ptänkqt kqsyä[p] • ä 

7 Jljj [syo] asamkitesyo wrasan k[ii]kkiitapät sidis^ tit[t]ar kql • ^ 4 - 

8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
259 b 1 (nicht erhalten) 

2 //// [• VS] kqlpnänlrq ♦ Icär p(o)ns'^\ \ \ maitreyasamit(i) [nätjkfaijij 

3 //// [^qjlymeyam kqrsnälyi ♦ /mqs^ äsänik metrak^ ptänkqt^ ko - 

4 //// [■ n]s n ■ c zvrasaii sosi cmolqmtwam ni iäsnaiii tsqlpähinc si 

5 //// pqlskäü senc^^ ceiii fd mqrkampal si wärkqnt^ spärtwäsluneyo okä^^ ku 

8 //// -y ■ zumsan käs(zu)o(ne)yntu yomqr kii[s] ne nii tsru äsar pqlskän zvrasafi seilc^^ [ce] 

' //// V3? tsalpai\ ♦ täpqrk^ im ccin lorasaü kc ne sakk atsck ili säsnain käszoonc — 
8 //// (sa)kk atse^^ tsopatsam pratihari päkkraii yal^ ilak^ ikam \ \ ytJiani \ \ pu^^ 



' Vielleicht zu brahmävali zu ergiinzcn. ' Ergänze zu jy7«;^ op^aly\. 3 Metrum von 4X25 

Silben. 4 Wohl zu kalyntC zu ergänzen. 



- 135 — 

No. 260 = Tm S99. 3 

Rechte Blatthälfte, gleich beschädigt wie No. 259. 
Vorderseite 

1 //// täss[emsyo] ptäilkat kqsyäp päccrac^^ trqnkqi^ pastam pa 260 a 

2 //// tar^ äksis viar wyä[k]s ■ [p] ' }' • -•^*\\ Iqm kaklyusurai^ braJiniäyu piirohit^ [pa] 

3 //// sii nkqt^ nälgk se pfu)ki — * tnne waste pqrmank se % cü Ikäl sinäm yokeyo pä ■ m- 

4 //// pjiam niä - sam^ käruni c • k^yal niä ese yatärqin / 3 1 1 Iqm,^ kaklymurqi^ ptänkqt kq 

- prail^ 

^ IUI ' ^'läs. p[t] • ptänktc päcar warpiskeyavi ytsi ♦ swqf^ klyo^qs üi mqrkavipa 

6 //// (pii)i-okit(ä)sassä/^ ivm-piikeyani ialpatqr^ \\ tmqi^ sqm [nä] 

' //// (kq)syäp^ pem ivawinsiirqs^ äilcälyi tsarqnyo ptäilftqjß •] 

8 (nicht erhalten) 

Rückseite 

1 (nicht erhalten) 

2 //// [r^] 1 1 watan(i)nam "> \ \ kqfrjsfojrq^^ kl ■ [pj p[ä]n'^^ - s- ■ iv ■ zv ■ 260 b 

3 //// tkurqi^ wars^ pqltskqi^ J lusä yok^ yatsyo traividycri piik^ 

4 //// • n- n- tä (Iq)rkorqi^ ptäfikte mqrkampalam wsokone kq/pnäntrq elant^ 

5 //// trftj nemyis^ spakiäiiä(nt)u [y ■]enc^^ 5 lein paryäm ivyär sai'iki'äm^ ypantrq ♦ ä7iäs 

wrasas ■ ■ - iltie -^ 

6 //// knänmu7ie äkalsenc^^ (ontq)skenäi^ älsantrq ♦ 1 1 käswoneyam rüwsenc^^ cemqk • • 

7 //// prastani metrak^ ptänkqt kqsyä[p s]e sumane nomä okat tviäm stivar wälts^ brämmaiii 

nä 

8 /'/// (mQ)skatqr^ ♦ - [tqJi ■ manc - nark^ ♦ 1 1 niskramäntain ^ \ \ päcar si nerni [ni] 



No. 261 =Tm S 99. 7 

Ähnlich beschädigt wie die beiden voraufgehenden Stücke, aber noch stärker wurmzerfressen. 
Der rechte Rand fehlt ganz mit einigen Silben. 

Vorderseite? 

1 //// ä[ncä]lyi äsfänikätn me)trakna(c t)rq[n]kqi^ äsänik kq //// 261 a 

^ //// ^^ ■ ~ [iQpädhyäy pädliaris cas luram^ - ■ ifina - / «1? t_qin sunna^^ //// 

3 //// ä[sän]ik [injetrak^ yä[s] kä[kq]t[kn] äyiiiaslqkk ats^ pqltsqnkäi tqprem ikam IUI 

* //// [VQj'iy ■ [ptäjnkqt kqfssji tsel kakmurq($^) äntpi kanivein tkanä - (-) Java lljj 

5 //// [sa]m[kh]e si yäntn kqnt ko[nt ■] k käswone [s]i siintac kq //// 



' Vielleicht zu wyäksep zu ergänzen? " Wohl zu pxjiis^ zu ergänzen. 3 Hier endet eine Strophe 

von anscheinend 4X14 Silben. 4 Metrum von 4X14 Silben. 5 Wohl zu ypenc\ zu ergänzen. 

' Metrum von 4x17 Silben. 7 Vielleicht zu kgssiyäf kätsc zu ergänzen. 



- 136 - 

8 IUI • &G[sJs(iJ [Qrqnkai maul cam klyotn wafii ie Ha[p]e(m) \\ klyo ■ e //// 

7 //// wes tu tniak^ sfii tmak^ älu käswone s- ■ tie jJH 

8 (nicht erlialten) 

Rückseite? 
261b 1 (nicht erhalten) 

2 //// $ Isntial^ ♦ ttngi sgm käsu zvrasow^ .p'/i iva Ik • ■ rg jljj 

3 //// iäQS ■ ä[k] • ■ tsqm » puUispa[r sim] sne lyutär krant^ (mg)rkampal^ //// 

4 //// kä Imälmä - irg tgmyo yniä } / = sokyo kqlpälam //// 

5 //// k[u]s pat nu [k ■] rgi^ X käs[wa] - lä pässniic 3 o[mg](ske)nac kä //// 

* //// [PJyM - ■ t ■ [pa]rk(^, ptäfnkgt kgjsyäp k[ä]sio • • s ■ iinuni^ mgrkainpalam wai[lg]i 
lgt)itsa[m ■ •] JIH 

7 //// II [pajncmam t [j /r? porg(s)y[o] siras ca f-j5 - /[pjmäm Ik- - s traidhätuk^ % pu jlH 

8 //// (X s)ämnuneyäi^ pkgnt^ wa[ig]m - s [i]kam t- ki - yme älak^ i //// 



No. 262 = Tm S 8o. 17 

Linke Blattseite, etwa ^3 der Blattlänge. Durch Feuer stark beschädigt. 

Vorderseite 
262 a 1 £.^ sinen(^^ sukyo kgrpanmücäs^ subhu(7ni)s warpiskesam X 3^ pgltsgkyokäk mä cäinp^^ 
Tjiali IUI 
2 mgntn suk wrasaisi ritwsenc^^ täm pra$t^ X yetiveii^^ -lusälii äsä>n kla[ft]kaifi^ swätsi 
yoktsi[ii]tu IUI 

3 - ärwar rape J ^ puk^ szvärgnt-wam piik kamsain piik^ inimcfuintwatn säfl kulpos 

pons^^ pu[k w]ä IUI 

4 s • ä - ntrg käckeyo kg/näsetlcäm^ yctweyntii rapeyasiä/^ [X ^] • ■ IUI 

5 [k] pu[lj • yo [t • n ■] e - [ii]o 7 wfrajsan^^ luarpiskesam s„kuntu wärporg //// 

« //// • • äsyo rarkusänt fie //// 
7-8 (nicht erhalten) 

Rückseite 
262b 1-2 (nicht erhalten) 

ä //// • mqskanlrg \ \ ptäflks Uli 

4 //// ky • än(e)ilc(i) - f • äneiici päsantrg k^yalte rapurfl ■ [mä] UlJ 



' Wohl zu wäkmatsam zu ergänzen. ' Das Metrum der Strophen Z. 3 — 5 scheint eines von 4X18 

Silben zu sein. 3 Verschrieben fUr fäpfunt- 4 Metrum von 4X 14 Silben. 5 Ein akfara 

ist nachträglich eingcfUgt, aber nicht mehr leserlich. '^ Die Strophen haben ein Metrum von 4X18 Silben. 
7 Vielleicht zu tan «c wkgiiyo zu ergänzen? 



— 137 — 

5 ra[pujrn • kl[c]i^^ ynei mqskatrqm^ ♦ viä mänitliine viä äktsune ♦ tqmyo //// 

6 - • / • • lüieyäss oki älyakqm koluneyäs praskantrq ♦ sni solas lyjitär^ äbi sol päsa[fi]trq jjjj 

7 sqrkinco cem^ älu kloj?^ klälune mä paltsqfikenc^^ ♦ p^kis cesmi älam wcanam sne rse 

sne yäs ■ //// 

8 luäü ' päcri oki älatn tucanis^ mnpar (yä)iiiluneyä präkqr prosantrq ♦ präkqr praski arsan- 

trq*pa IUI 



No. 263 = Tm S94. 7 

Sehr beschädigtes Fragment von der linken Seite eines Blattes; der linke Rand fehlt. Die Be- 
schädigungen sind die gleichen wie bei No. 292. 

Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 263 a 

2 //// oki kätkem yä ■ l ■ //// 

3 //// yassäl^ retwe akq[m] //// 

* //// X ^y^k nesim tskäl som prastam //// 

5 isi läiü^ se täkä kä zvailqi^ l ■ ä- samsära //// 

« s rarihvimt^ inaitreyasamiti nätkain anh'uddhavadäm ito[mä] Irit^ tti[pä] //// 

7 kropal manne Imneyani kahnu äsä - l(-)o 3 //// 

8 [nc*^] tsam ivas^ äsänik^ ■ i //// 



Rückseite? 



1 - sini tskZlass 4 älak hv • 



-\ 



263 b 



2 ptsok^ wakal parmä iii pa£^ * n[ä] //// 

3 sqm äsänik prastac mqlko swätsi nätn^ % tqmyo tu purpär mar wafs^J 5 ämfpji 
4 neyä tmqk^ rqddhiyo epreratn orto kq[l]kf^) ivkqm wäknä [pa] //// 

^ //// ii- • äp cas käswone J tjqs lyulär skä näs yärk yat[si] //// 
• //// II sqm näs sämnämn cami somä[p^] lyä //// 

7 //// k^ fpqt nemintuy[o] //// 

8 //// nis^ IUI 



No. 264 = Till S91. 5 

Linke Blatthälfte, stark beschädigt. 
Vorderseite 

1 piinnä ^ päkqr mqskayürqinm^ 7 cäkkri tomäri iaktiii trii • - [bJn]>}4ipälyt kären paßt ■] //// 264 a 

2 sänärikänkan wasir ssäffl^ % yjiaffi^ onkqlinän iv ■ kläiiklye päkrqk skaiii p^kis mqska //// 



■ Ergänze zu sewän\ = Wohl zu Icä zu ergänzen. 3 Wohl zu äsänä Imo zu ergänzen. 

4 An ursprungliches tskä ist von anderer Hand nachträglich ein «-Haken angefügt I S Kann auch wat gelesen 

werden. * Ergänze zu kafsiniiä. 7 Aus ursprünglichem mgskam tam^ ist von zweiter Hand obige Lesart 

hergestellt worden! Ob durch diese Korrektur der Text richtig gestellt ist, erscheint zweifelhaft. Zu denken ist an 
"trgm oder Hrqm tarn. 

Sieg u. Sieg-ling-, Tochdr. Sprachreste. I. lg 



- 138 - 

3 kloinä wtorai^ tVSfiksis, hiifi^ läfkjis [cajmi xvarpiikeyü^ k,^can ne tsalporai^ mäm[nt]l ■ //// 

4 kä[s^] äypläsam rauräp (s)olär narcyntwam tam[nq]ssi pirnts, nämts[u] || //// 
6 //// wrasom (sajnjip sangliät k • //// 

6-8 (nicht erhalten) 

Rückseite 
264 b 1-3 (nicht erhalten) 

4 //// taviyo äsäjn [tg]ni xvarp[i]s[ke] zv ■ j/H 

5 k/yiisiirg?^ näkc[i] iväl^ zvläin/lkgi^ kätkinä(m) näintsu näk[c]i[m] k[r]opaii ■ //// 

6 [kjravartt[i] wäf^ ipat neminiwassäl^ - ■ /s -^ seiväsaisäl^ okat tviäm itwar wälts^ kalymc //// 

7 purohitäsassiil^ siie yärm^ älykcs napeinsassä(l^) yctnücäs yiikas^ onkalm[äJ //// 

a [c] yäi^ II nttarenam ^ || ipql^ wsä sinas sulasä /iä fikiw tsaknäntram % itivar päirä //// 



No. 265 = T ni S 90. I 

Linke Seite, etwa Vi der Gesamtlänge, eines Blattes. Von der Blattzählung ist noch eine [1)33 
zu erkennen. Aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. 

Vorderseite 
265 a 1 - • täiämtänn änkämiäl^ piklsi wotkar^ ♦ 3 vaibliäsik(yä) //// 

2 II II tjjiqi^ bodliisattu oscni • n ■ [zvajstwam äntispuram t^alpo ///j 

3 ^f,^ opqrkä küin pqrkaniä)u sgs parno wrasotn^ \\ yiiskramäntain ^ \\ tsem yo[k^J jjjj 

4 ndain 5 yokäiii käsäri wa - J sviesärme yusäri na[sl ■] jjjj 

5 - manim ^ wkqm krant^ X ^ \\ tiilSi-^ aghanistabhavant so jjjj 

6 lyi isarqnyo zvlämnkqt^ li'qnkqi^ tos^ bodhisatvä[p] ivastu mqnt ne jjjj 
~ yokäs^ szväncenäsyo lyutär memas^ ciücär pqlkq?^ \ \ samt ■ jjjj 

8 n^f^) kätkmäm naiii ♦ 1 1 [s]ä ■ er ■ ■ m 7 1 1 pqn wäkn[ä] ra • e - [k -Ji oki kqlnängni jjjj 

Rückseite 
265 b 1 kaiYS zvanka ntii tostna[s]säl^ - [bjram^ nkgt_^ trqhkq jjjj 

2 äntä ne kjencim kapsiünam asup^ ynes y[ä]inanlrq mä sgm sain yo[g]a jjjj 

3 änlä HC Uli tiihk^ ynes yämlqr^ ♦ inä sqin sam tunkassu nas^^ kiis ■ ■ jjjj 

4 [Iqjf^ hodkisalvässi cam^ cinolain puttispargvi kq jjjj 

f> nc^(^) k„yalle äntä ne bodhisattu pjiain nesä pnttispa jjjj 

6 äkäl yat_qi\ ♦ kjyi penn [s]qm caini iä[>n] - sinne [s]i äkäl yat_qr^ jjjj 

7 ypantni || surisinnain ** || krakasnndi [pjtänüäktc pratäpan ■ [njoni • e jjjj 
" ~ ^\ vijitasene % iäkyantu?n ptäfifiäkte rähule [n ■] jjjj 



• Vielleicht zu wälis^ zu ergänzen? ' Metrum von 4X14 Silben. 3 Kapitclendc und -Unterschrift. 

4 Metrum von 4X17 Silben. 5 Vielleicht zu candam ?.u erganzen? ' Ob zu säiiKißim. nach 244 ', 2 zu 

ergänzen.' " Vielleicht = fämnernaui, Metrum von 4x12 .Silben. * Metrum von 4x14 Silben. 



139 



No. 266 = TIII S92. 37 

Linkes Blattdrittel. Von der Blattzählung ist noch die Zahl [i]7o zu lesen. Das Schnürloch ist 
dem linken Rande näher als bei den anderen Blättern (hier 13, sonst 15 cm). 

Vorderseite 

1 mgrkampal st ivärkatü^ snc lyiitär^ J palk ■] //j/ 266 a 

2 ^^ piir(o)h(i)täs^ släiiiäsäs^ k,^yal nu näs zua£lgs m[ä] lg //// 

3 wrassäs yärkan/^ luärpnämäin ketuinati riyäi [gntä?^ H// 
i yo sämniine kglpo mgrkaiiipal^ ka- l- //// 

5 ni ptäiinäkle säsnain kus tie pä //// 

6 -^ y[t]ärnam tkain lyäscnc^^ ivyär sankräniam [s]äl so [sä]l l ■ //// 
7 t'inäktas^ wraskey • [licjä -^ • //// 

8 lo.ä IUI 



Rückseite 

1 ks[enjtrg //// 

^ - ■ s • i/c"^ kglpnäntär zvsä Ijjj 

3 • ku sanklie cakravartti wäl^ spgt neinintu raryürgß^] /jj/ 

i i/tä?^ pkgiit^ lüasl lamam^ k^yal >iiä j/H 

5 j siyak käkropurgs^ lämtssac^^ JIH 

6 /^ was raryurgi^ waftgs /gc\ { läniä sgrki fmk pe //// 

7 n<^^ was [pjcnu cwäk sgrki poiü^ tuaUgi /g/Usamgs^ [•] \\ 

8 rpiirgi^ yetuncäs^ säkres klanksä Itno —^ IJJI 



IUI 



266 b 



No. 267= Till S 97. I 

Sehr zerfressenes und beschädigtes Fragment von der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// läy^ älyakgücam stäm^ pos[am] //// 

* //// Cyäjnji^ asamkhcsyo nä //// 
3 //// klopis pmtkä //// 

1 //// lune si ytär^ - tmg //// 

* //// [pllsk^ kglyineyä kas lä //// 

8 //// [lymcjyä inie kglymeyä ■ ly ■ sk ■ siuäs^ 
tlenüuiäsyo ka JIH 

7 //// • e[sä st pi] -, //// 

8 (nicht erhalten) 



Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten) 267 

3 //// nmiincyo metrakgm ptäfikg - - [w^J 

fnr(ä)[c^J ipälyo - ■ kgl ■ //// 

4 //// si tgi^ mäcri kät[s](am) lymä //// 

5 //// l[pnjäl nyac^^ J kii[p]r(e) [o]>ttatn //// 

6 //// rgm yätl(u)n(e) X anityäl^ Ikä //// 

7 //// (braj [h] masivar luasenyo sa[nkhe] jljl 

8 //// jiiaüi wesyo päkgr mgska HU 



« Wohl zu yußcäs zu ergänien. 



i8' 



— 1 40 — 

No. 268 = Till S 97. 2 

Sehr beschädigtes Bruchstück von der rechten Blattseite. Nach dem Inhalte von Z. 3—5 der 
Vorderseite kann dieses Stück mit dem vorhergehenden zum gleichen Blatte gehört haben. 

Vorderseite? 
268 a 1 //// k • [t_q]r^ aglia soläram näkcyär\ ' m- yc 

2 //// nkqt kqssi ysomo ;- kärmeyäntu ^ äksi -^- p^* klo 

s //// • arme palkälimeyam [m^] oktatsi klycmim ytä[r;J - 

* //// • äsyo kaknu wärkqnt^ f tq7n nek^ k/yotniiii yt(är) 

^ //// [kqjlymeyä yävilime ♦ kg[ljytn(e)yä sol solunc sim hi - 

6 //// S7i pqtnvo ♦ laukikägra /q i s- e 

7-8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
268 b 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// irgükqf^ \\ [g]aiil(a)m(a)k(a)p[i] '• //// 

* //// [sjfojtreyäntu % tijiqs su trio[k]ik^ ny [äjkäl sc£^ [tjü 

^ im yärslune yärsmär p^Jza s- tili J sla nemintu 

6 //// jitäm p[a]s viäsänik^ [pä] • mq?^ 5 äsänik^ iiie[t]ra[kj - 

' //// «"s P[p](i?ä<^ päs[s] • (we)wHurqi^ tmqk^ kätku 

8 //// smntänis^ ^ p^,ka fqs^ mqrkampa spä 



No. 269 = T III S 94. 8 
Kleines Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. Die Blattzählung ist nicht erhalten. 



Vorderseite? 

269 1 (nicht erhalten) 

2 tmqs mär nkqt^ yutko jjjj 

3 tjqssi käsu yalis mo(savi) //// 

4 nt^ mär nkqt^ jambudvipam Jj// 

5 kar^ (*) äiitä nc nu sämtiä[fi^^] jj 
» yo traiväcik saraiiagamyo //// 

7 äklqslyes^ pkqnt^ pkqnt^ ja //// 
» p- ä [tr]t käs • ■ riiam sas ■ ■ rqf^ j 



Rückseite? 

1 [r-p-nc ■] ä(r)k(i)s(o)ss ■ täpq(r)k^ s ■ //jj 

2 ptäükqt kqssi mqskatqr^ \\ hat Hjj 

3 tser si vadam luärtam cesqm sq //// 

4 kqrk si/iä/i\ J yas penu tsa //// 

5 sosi Uinkiiilsi yac^^ //// 

6 Iqm kaklynsurqs mär n(kqt) //// 

7 sam^ tan nc lukqnyo pq //// 

8 (nicht erhalten) 



' Das Schluß-/? ist von anderer Hand aus urspr. j korrigiert. ' rme ist von anderer Hand nachtrÄglich 

eingefügt. i Oder dha(rma)! vgl. Mahävyutp. 55, 5. 4 Wohl zu gautamakapilatn zu ergänzen (vgl. 

No. 293 =',3); Metrum von anscheinend 4X14 Silben. 5 Zu tma^ zu ergänzen? ' Das s ist von anderer 
Hand nachträglich eingefügt. 



— 141 — 

No. 2 70 = TIII S 68. 17 

Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 

Vorderseite? 

1 //// ■ lifäjkclnäs kumcäs saiarkusäm klanomtsäm 

2 //// (spä)lmetn wäkmats^ iiiäkis käsivac^^ ♦ kus ne 
* //// IBQt ne sa - ramämi ^ snnier sfi/ac kasain 

4 //// pyäc pakl ■ ^ m(e)trak^ knc fie zuas^ asanikhye 

5 //// äkä tUQts ♦ '^^ ^S"^ pnttispar si ä 

6 //// • p ■ pnttispar q(m) spärt-wsä mgrkaiiipal st wärkqnt^ 

7 //// Hntu lalqksäivä «rt>\ J smeilci päkacc änant 

8 //// mäcrqi^ irittätak^ iaimäwäm^ stivar känneyä 

Rückseite? 

1 //// stwar kärmeyäntii % [2] arzi'ä piittisparnac^^ Site 

2 //// lain cas täpqrk /läf^ wles^ wleCse] salu sne wärce 

3 //// isi solam [mejtrak fioniä tarn ne wäknä kakmu ♦ nä 

4 //// [yjtär päkra[si] - tUGt^ * VlQ^ni ne näs täpqrk^ yämpä 

5 //// tu sakk a(ts^) vietrak^ [s]ne kas wältsantuyo ä 

6 //// nk[t]äs 3 SU k ■ - fp^J ptänkqt soläram tmäiiMitu 
"> im tsqlpoficäs • esiiiäs^ * ptänktasä 5 tsqlpsant i 

8 //// m tu nesmäni sni yäinuiU^ pratim^ opyä 



270 a 



270 b 



No. 271 =Tin S 68. 18 
Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// nani ^ \ \ cäkkrq siin nemyo yjia situ onka 

2 //// rtti tsqlpäbine äkälyo % vietra 

3 //// nkac^^ niä sul\ onkrac nai^ mä lä 

4 //// sla stiDierqs tsqkiiäftqr^ J äbka 

5 //// [kjmart^ 7 yätlune nesä kqlpämqt pe 

« //// t[l] • neyo viä trikal^ t - 1 1 tarn kaklyu 
7 //// tär wrasas käsiuoneyain ritivä-^ 
* //// yärk^ yatsi iiäss a 



Rückseite? 

1 //// akqintsuneyMitu 

2 //// b(o)dlt(i)satväin caiii ialke sini yä 

3 //// w[o]rp!i maftkqtt oki parnoncäs wrasa 

4 //// • s • ssi kqssi ♦ ksqrki kom udai siili 

5 //// nt(^ sla oko lutkqsmäin iiäktas na 

6 //// (he)[t]tiphalam^ \\ yivärckä talke mä 

neyain t_pq 

7 //// skani wa£tqs /antuf^ äk/qs/ye oktviäm 

8 //// stwar wälts^ läücsassäl^ piik^ wartsya 



271 



' Ergänze zu paramäini. ' Vielleicht zu opyäc pqklär zu ergänzen. 3 Ergänze zu ptänktäs 

4 Vielleicht zu ncsinäs zu ergänzen. 5 Zwischen die beiden ersten aksara ist von späterer Hand ein nä ein- 

geschoben. Gemeint ist wohl: ptänäktasä? ' Das Metrum der beiden folgenden Strophen ist anscheinend 

4X25 Silben. 7 Wohl zu käkinart zu ergänzen. * Metrum von 4x18 Silben. 



— 142 — 

No. 272= Till S 99.4 

Stark beschädigtes Bruchstück der rechten Seite eines Blattes. 

Vorderseite? 
272 a 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// kiiiunt^ palkorqs^ - kls ■ ■ ts ■ 

4 //// ky • ♦ smiviäm akiiialyo ♦ sla im'ik potoyo - 

5 //// 1 1 pamoreyts • ä[s ■] tu piik parnoncäs [ivra] - 
8 //// • opus cas supuspit subliüniiyam % cu lok[i]t^ 

7 //// ssi X '^ö'" ^^i(\) ^?'<i'.>i kqlpitär^ - (~) r na[p]e 

8 //// zvsälu yetii'es^ swätsiutu ärwa 2 % 

Rückseite? 

272 b 1 //// [filh^ suk [t_q]nmässi X neun [s]i -y ■ 

2 //// fi parnos las tkanä mä cessi na - • [/June mä 

3 //// wä - ku mä sniale skam^ SiJiatikäi'fi^ X p ■ 

4 //// f\ II ratisäyafkajm ' || fiäkcyäfl^^ s^kuntii - 

5 //// viräcam s^kuntu iiape[iii]ssi X fiäkcyäs^ s,J_ku]ulu - 
e //// / som^ [äjsäuä ■ enc^f^j 

7-8 (nicht erhalten) 



No. 273 = Till S 101.5 
Rechte Seite eines Blattes, etwa -/s der Länge. 
Vorderseite? 
273 a 1 //// XV • mkalto puklä kam tmqk tes sopisyo yetuncäs pamoncä 

2 //// änc täl[une]yo ivälts^ aksarqs pikqs^ tUlQls, <^<^»i patrak^ pä 

3 //// sakqssi raritwu^^ X niä nu nerväuac^^ riiivont^ rake Lkql ■ ■ [ni]ä-^ 
K IUI nkqf^ äsam nu aksar^ aksris kasam yäs^ \\ tmq^^ bodhtsa[ttu] 

5 //// ^v ^^?^^ pnk mqrkampalntu särsqssi äyäto näintsu tqmyo 

8 //// ret[w]eyo mä nu tas^ ärkisossam nafs^J ram - 

7-8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
273 b 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// [äjksar kqlyiqr^ || Imas pnrold //// 

4 //// £ paklyos päcar^ \ \ niskramäiitam ^ ] | ratna - kh -na ■ ■ u 

5 //// [najnluyo mäk^ X nksar lame yomus^ aksai\ äksisa 

* //// II Isni kaklyusurgi^ bralimäyu purolni^ tsopatsqin ynä[niii]ii 

7 //// rq^^ äilcälyl tsarqnyo äsänikäm mctraknac /rqnkaf^ \\ 

8 //// k ■ r pckeyam mä nai^ cwassäl samm älak^ X okst tmäm shvar zvä-^ 

' Metrum von 4x14 Silben. Die Zalil 14 ist von anderer H.md dariiiiter gekritzelt. ' MctriMU von 

4X17 Silben. Die Zahl 17 ist vun anderer Hand darunter gekritzelt. 



— 143 — 
No. 274 = Till S 101.6 

Rechte Seite eines Blattes, ganz gleich beschädigt wie No. 273. 
Vorderseite? 

1 //// ktan^^ viahäbrani fiäktacc oki piiroliitänac kahnurq?^ 11 Aa 

2 //// • cu [pa]rkar iväkintsatn sotreyntu J meyä tkain svawrq ivroki cincram sla pyä 

3 //// • VI • buddJui rake klyosiqi\ älsqts näktassi ' J päksin mämkqs si ^ ku 

4 //// tsu purohit trqnkqi^ ote tqpreiii prastä säiiiliine pqb2iq[s^] klyo\ 
3 //// (sq)rki sineilc"^ \\ smhnäui akiiialyo bralunäyu purohit^ brä - 

ti //// s pqn iqpnanl^ pqlkäl^ \ \ pandnrä //// 
7-8 (nicht eriialten) 

Rückseite? 
1-2 (nicht erhalten) 274 b 

3 //// [h -Jt^ ämpi tsarqm äkäsacc orto Ijlj 

i jljl kom tikqt pqrkatqr^ || Imqi^ brahmäyti purohit^ okqt tmäm 
'" im ^bi\) y'Hs, ^>'^k wäkiiä bräiiinässi daksint wawiirqi^ seya sini ä 
B //// 1 1 3 pqlkäc^^ klyomqs vtctrak siiii parqiii nkqt sqs tusit sim ivsenfie 

7 //// r [kqjlynienhväs ivinäse s/a äficälyi % yas penn cai^ ykoiii 

8 //// äkäl sr£^ tiJlGi-^ po/Is'^ II aptsarada}-sani \\ zvas2i 



No. 275^Tin S loi. 7 

Bruchstück von der recliten Seite eines Blattes; kürzer, aber sonst ähnlich beschädigt wie die 

beiden vorhergehenden Stücke. 

Vorderseite? 

1 //// [Lqk^] onk^ II meiiameilnatn^ || wironeyis^ lyäk tiäiit 275a 

2 //// • ■ w • ntänt aiisär^ [ypajntäm % nati tampe kqrsnäntäm appqrmä 
^ IUI t ■'^ II (tQJD'i kajklyiisiirqi^ äsänik metrak^ kuro[ni] oki 

4 //// s kupre älu penii sqs luokone kiunnä-^ 

5 //// sät^ ekro pal wrasom /df^ J mä/^ knä 

B //// kiimnäi^ inokone } / || iqni [ki!]klyfu)sH 

7 //// • • äs nüpal ■ ■ //// 

8 (nicht erhalten) 



' Die Bezeichnung des rt-Vokales ist von anderer Hand zugefügt. > Das zweite j ist von anderer 

Hand nachträglich zugefügt. 3 Das Metrum der auf Z. 6 — 7 vorliegenden .Strophe hat anscheinend 4X 18 

Silben. 4 Metrum von 4x18 Silben; die Zahl 18 ist von anderer Hund darunter gekritzelt. 



- '44 — 

Rückseite? 
275 b 1 (nicht erhalten) 

2 //// lap wraiglyo o //// 

3 //// klont^ mvämant^ palkorgi^ kärü7}y[äj 

4 //// yo X sfii akappintivam säsnotkiu oki klo 

5 //// • • älo X I \\ LUiQi^ säralhi • penii [Irai'ikjtsi 

* //// kqlyni ■ nä(m)tsn nwäni üom 2urasom^ \ \ subhädrenam * 1 1 [kaj 
" //// • tsqnkätsi iiiä pe [tjranktsi cänipaiiio iiass ats yalrq klopantyo 
^ IUI X I \\ tani kakly(tt)surgi^ bodhisattn trankas cani ats te 



No. 276 = T III S 92. 40 

Aus mehreren Fragmenten zusammengesetzte, stark durch Brand und Insektenfraß beschädigte 

rechte Hälfte eines Blattes. 

Vorderseite? 
276 a 1 //// sme IUI _ 

2 //// • t ■ s l ■ is^ (k)J(cn)c(i ne)m(i) yasova //// 

3 //// (wai)t_qi Iqc^^ ♦ t_q7ii kaklyusiirqi^ [pG]lt[sq]''ikäi^ näni pe //// 

* //// 2«x ♦ II tiJlQis y<-'i^O"'-'i-''-ii kjenci nem(i) ofkqjt (tm)äm (stwar wäjlts^ ca(k)r(avar)tt(i) 



B //// kkenam 3 1 1 kqrsor tämm^ klyominärfi^ metrak^ kq ■ [p] ■ [^ 4 pttttispanfi^ 5 sankhe 

*■' //// [>tt]^ • ^s s[>i]e ivastac^^ X lUßni ne käsii kq[rs-]cär tqni ne pyämqs yas pcnü X i || 

läntsaif^ ■ rq - 
' IUI P^K" - [^']ky[o] worpus^ Wr(i) nkqtt oki ofkqjt tiiiäm stwar wäljs^ läntssassäl länci 

wastqs^ käkq 
8 //// niankalqntu ivä • n ■ • äs^ laiitu - okäk^ [s]ii - ■ p ■ ti 

Rückseite? 
276 b 1 //// X iaükhe cakravartti ri[s]ä • n(e)ni(i)ntu (q - ■ tqs^ ptäükta ücä-^ 

2 //// okqt ttnätn stwar imlts^ äklqslye — ■ ■ ä[^ ^ n(e)mi sinäs ivastu raryärqi^ sne yärm^ 

3 //// supusp[i]tain kakiiiu ptänkql kqsyäp niräc^^ spälyo pciii ivatvinsurqs^ släkhis/yes^ kä 

* //// (ä)räntisparq>n kalpnätqr siksäkäinesa[in] p„kaiii spähiictn [>jiqs]katq>\ ♦ || lietiipha- 

lam 7 

5 //// elant^ esenc^^ käckeyo ä - Is ■ ■ rq ■ t ■ kqrsiwn(^^ [arth^^] 

a //// ü(^^ mosyo yp(e)ri(^^ prisscilc^^ piki/ic^^ yärsantrq //// 

7 //// • ärsf-Je [IJorh/i sä- ä - c - i'/c'^ ämqt ke [ä] //// 

8 //// ntrq IUI 



' Hinter särathi ist von anderer Hnnd ein Kreuz geschrieben, welches gewöhnlich zur Kennzeichnung späterer 
EinschUbe dient, ducli fehlt hier ein solcher. » Metrum von 2o-)-22-j-io+ 15 Silben. 3 Metrum von 

4X14 Silben. 4 Wohl zu kglpat zu ergänzen. 5 liier fehlt ein J. ' Wohl zu äi/af/y£tasiä/ zu 

erganzen (vgl. No, 280I1. 2). 7 Mctiuni von 4x18 Silben. 



— 145 — 
No. 277 = Tm S 64. I 

Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes, mehrfach zusammengesetzt und stark beschädigt. 

Vorderseite? 

1 //// käpnu Uli 111^ 

2 //// sn(e) nätse [p]q(-)kq ■ ra näfi ivra - [p ■] nu - 

3 //// r[m^] 1 1 älu süi kämluney • cem^ lyutä[r nie] 

* //// päUiQks. "^^ kätankäi tmn nek^ täm prastam cesmi 

5 //// sluneyäs präkqr praskatar^ tain nek cem täm prastam ä 

6 //// [m pjäsantrg ♦ ivireyäp^ üäkctyäs^ kjcwäs palkä 

7 //// k^^ tnä käta(hkä)i(^) kuc prak^al napemsam ♦ mä ce - 

8 //// lapaiä ncäm si klopäsli[s] ■ o 

Rückseite? 

1 //// II sn(e) tä paltsqkyo kä[rm ■] ka- i- — 277 b 

2 //// skatarm^ ♦ pat^-,^ tuhkyo pläryä sgrki[nc]o ä 

3 //// I In olrunyä käcky arsantra X skainat^ älu [sa] 

4 //// [l -Jm 7vcassäl^ plätttinc*^ kasal^ X '^« ne cesmi skam^ ä 

5 //// skamat könne rake trankiiic^^ \\ tvsoyninäni är^lass o[ki] 

6 //// [ajr^antäiti trankinc"'^ iimit sg?-ki[ii](c)o ■ e[s]m ■ ^ tsgr weiilu - 

7 //// trgnkinc^^ mä [f]e [ma] ■ ä wr''^ ku • • e [a] - 

8 //// «^\ yo [wi] 



No. 278 =T m S 62. 2 

Fragment einer linken Blatthälfte. An der linken Seite durch Brand zerstört; im Wesentlichen 

nur 3 Zeilen erhalten. 

\' Orderseite? 

1 //// neyo - 7idyä //// 278 a 

2 //// / (ca)kravarttis ■ ■ //// 

3 //// ntivam pkain 3 klo ■ i Ulj 

4 //// . m ■ 'im 

5 //// näfmjtsus sankrä //jj 

6 //// wakyo swäilceni siin tsitäliiiicyo käkkii^^ [p -Jv • daiii saiikrävi^ kropant^ || tmgi^ 

ptän(kg) lljj 

7 //// // oki lameyäs kätgk^ ♦ tgrkgrs mankgtt oki lenäi Igc^^ ♦ ndai sit/gs koin nkgtt oki wsä yokä Ulj 

8 //// rsoss oki puk säm wartsi kätkmäinn täk^ ♦ tmgi^ ptäfikgt_ kgssi ivartsyam kakmurgi^ 

äsänä Imo sä[r(i)p]Ji //// 



' Z. 3 und 4 enthalten eine Strophe im Metrum von anscheinend 4X iS Silben. ' Vielleicht zu 

cesmi zu ergänzen? 3 So! 4 Zwischen die beiden Silben i'ilträ und mkro ist von anderer Hand 

mac\ eingefügt, ohne daß das ursprüngliche m gelöscht ist. Beabsichtigt ist jedenfalls die Korrektur zu sankrämac. 
Sicff u. Siegling, Tochar. Sprachrestc. I. iq 



— 146 — 

Rückseite? 
278b ' //// äficälyt Isaranyo säriputtrq trqnkqi^ \\ klumpqryam '^ \\ plänkqt kgssi leiiac kalk^ säntam 
sas^ bno p(l)ya jljl 
^ IUI <" P-SJ^ pqljsqnkäi^ k„yal pat tsä hno % sqksqk^ sttvaräk kalpa si stare wasqm puklostär 
sntäm^ knäniii[ii]iic fX) IUI 

3 //// I! t»iq?^ ptänkqt kqssi äsänikyäp metrqkyäp^ snc äk tsopaisqin knänitiunc si ivä //// 

4 //// trq ke ne na //// 

5 //// ncä im 

6 //// cam [s]ä IUI 

7 IUI ilwaräk^ t ■ ä //// 

8 //// pam II kom iiä //// 



No. 279 = T in S 69. 30 

Bruchstück eines Blattes, rechts vom Schnürloch, etwa '/3 der ganzen Länge. Mehrfach zu- 
sammengesetzt. 

Vorderseite? 

279 a ^ //// '"" ■ '' wäk xurasassi kä ■ [zu] ■ c - praslassä //// 

2 //// kutnsenc^^ \\ tarn ka[k]lyiisurqs wrasa/V")^ kätkmäm //// 

3 //// M^^ lyalypqntu kucyo ne was tneirak sinäni //// 

4 //// metrak sinäm opslyaisäl styak kunt • • //// 

* //// tlS ' )'^(\) ^ oko nämtsus tqmyo kus tte i[ä] //// 

" //// M^^i^lyM "MsäCl^] rkglyo spaktänyo pat^ yärkä yatqr sqm^ //// 

7 //// [ncajs^ ytär ■ [o] sne wastes wrasas^ sivätsi yoklsi sii -^ IIH 

8 //// nki sf-Jä plyaskem knäfimune opyäc^^ kfljorq^^ slwar kq[l ■ •] //// 

Rückseite? 

279b ' //// (ops)lyassäl [pa] kf^^ siya[k] kumnä?^ \\ k^^ce pa(t) [nu] wrasafi^^ ptäii ■ //// 

2 //// äncälyi näsenc"^ twamntain yperic^^ stäpqsyo pqllä //// 

3 //// piik c[e]m^ äsäni - metraknassäl^ ?y^k^ kimisantra \ \ //// 

4 //// r metraknassäl syak kmnnässi sakk at[s] ■ • //// 

6 //// s pat puk cell! k/tmsmc"^ metmknac^^ % i \\ hi //// 

« //// nkarqm pat nu wtä - Isantrq ♦ ptänkqt kqsyäp^ a //// 

7 //// • santra j] paficmam 4 || tär- i [p] ■ em^S wyär yä[7n ■] tä£^ IUI 
s IUI k(ii)s HC yatqr wyär [ptäjtlkqt^ % pii //// 



' Metrum von wahrscheinlich 4x18 Silben. ' Wohl im käsivac zu ergänzen. 3 Vielleicht zu 

of^glyi zu ergänzen? 4 Metrum von 4X 14 Silben. Dieselbe Strophe scheint auch No. 302 ^, 1-2 vorzuliegen. 

5 Ergänze zu prem, nach No. 302. Ebenso nachher yämti. 



- - 147 — 

No. 280 = T m S 91. 4 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, etwa '/b der ganzen Länge. 

Vorderseite 

1 //// / sl fjo 7iietrak sirii siuniidf ■ kärna?^ \ \ a j/lj 

2 //// J rneirak singin cam iienii sitii ' pran[k]is^ yärkant^ ri ■ [iv] ■ //// 

3 //// nipal si sankhes^ ärinc^^ kätksa[n]täm % niä ysalma[tl'^^] //// 

4 //// J säniJidrasatra pqncä7n konyo puk^ tkam iaptqüc(ä)tn ko[nyo] //// 

5 //// ne käkijigf'lune anityätad^^ kiiCäi palkinc*^ % sain //// 

6 //// eiql^ el^ wrassam oriune yal^ kropnal^ pni[ntuj jlH 

7 //// r^ ästrqin päpstincyo tsinonf^ nirosklimeyo lyutärqi^ [l ■] ///j 

8 //// (ca)kkravarlti iväl^ äsäuikyäp [m]e ■ k ■ stmässi ■ //// 

Rückseite 

1 //// ssi wäikqi^ tiiiant sqiii mah(ä) ■ r ■ • [Ijänt^ pyäkq JIH 

2 //// iifäjl^ okat tmäni sttvar wälts^ äklqslyesassäl^ äsänikäni nie //// 

3 //// [sj yäniu koin nkqtt oki parnorcyo pailitswäis^ graliä //// 

4 //// ssi daksinak^ pufohitässi purolüt^ läncässi //// 

5 //// sii säwatn käswoneytwac pglskant^ tvärpqsmäm da -^ //// 

6 //// iryäpatliäntuyo aflumäski pivjcyetn lut_kqs[iHä]}ii \\ Ijjl 

7 //// oktuk cincratn yciivesyo ye[tu] 2uä[in]pu J säkk //// 

8 //// iqk^ - rtwsenc^ * wätsyäs^ J / 3 satikke cakkrava[rtti] //// 



280 a 



280 b 



No. 281 =Tm S loi. 8 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// y ■ m[ä] ska^qm^ //// 

2 //// »larr a - [t]mä yämantm //// 

3 //// sfäjk^ puklyinässi zvassi p,J:ain s ■ ■ jHj 

4 //// knä mä skain Tnqskatqnn^ iüfyj-'^s IUI 

5 //// nyo cem^ antarakalpls^ //// 

6 //// dvtpaintmätn [skmn] zvrasaH'\säkenc'^JIJI 
V //// lu[ne]yis [iijäkqm wenäs kohi[ne] jjll 

8 //// me täkenc^^ \ \ iviki pqn pi pu IUI 



Rückseite? 

1 //// sariraiitii - /' yämlqm ku»ipä ivyä //// 281 

2 //// ■ yämus^ $ LUKli kqnt^ piiklä sqrki Ijjl 

3 //// tkäf^ i IJJinss acy okäk^ tvälts^ //// 

4 //// klyosefic"^ äyc/'/c^^ täpal- ■ //// 

5 //// sqm^ pniiüwä iniefic'^^ samkhem cakra jljj 
*> //// [?]yä[p^] [ksajlimeyä iväljs^ pukl(ä) //// 

7 //// • [pjyam plänkle säsam lo //// 

8 //// r^ wyärqs san(kr)ä //// 



' fim ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. * Wohl zu spärtwseiic zu ergänzen. 

Metrum der Strophen scheint eines von 4X 18 Silben zu sein. 

ig* 



3 Das 



148 



No. 282 = TIII S loi. 9 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; auch oberer und unterer Rand fehlen, nur 

6 Zeilen erhalten. 



Vorderseite? 

282 (1) //// i^ klopasu //// _ 

(2) //// tqr wyärsatn keyavi n^flak^ J cälpa- 

lantwä -^ IUI 

(3) //// satt trankvK^^ äsänik^ kupre ne IUI 
(*) //// ?'s II ptäfikat kqssi traiikg?^ kle //// 
(^) //// ^^^ mäntlune kätansä || kjeiici //// 
(«) //// mpe[wä]is^ ä IUI 



Rückseite? 

1) //// s--kä-/- IUI 

2) //// fP^^Jj^ <^l p(ä)psunc plyaskcnis^ //// 

3) //// tsui^ iitä siii tälornc rkkrorne //// 

4) //// \\ devadettenam^ \\ kaklär tälo[n-]'^ //// 
^) //// • C^äJVy äilcätn 3 nietraknac*^ J tsru 

prastam pc //// 
(e) //// tsqin oko wär[p]i //// 



No. 283 =Tm S loi. 10 

Kleines Bruchstück, ähnlich dem vorigen. 



Vorderseite? 

283 (1) //// r KrMkä //// 

(2) //// [njäscnci % 2 so ine ivkam //// 

(3) //// mc isiph'ic^^ somc klyantrg % //// 

(4) //// [kajkviurqi^ ♦ sadämatti sinq //// 
(^) //// ^ ?[']>^[^V>i sominäifi^ späluncäs^ 
(6) //// [opqssune]-l-o-JIII 



Rückseite? 

(1) //// tk-m-k[i] IUI 

(z) //// [tqjiii saiii poncäin samsäravi wnuotn 
na[s ku] IUI 

(3) //// rtti wäl^ bodkisatvärn Ikälyo mi //// 

(4) //// £(-^j sne plsqk^ asänyo bodhi //// 

(5) //// sttvar dvipantu tgrkont iiGf^ IUI 

(6) //// trqnkqs [c]e Hl/ 



No. 284 =T m S 97. 9 
Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. 

Vorderseite? 
284 a ' //// ^e käkmurgs mä 'wramain klyantrq y ■ //// 

2 //// tkefic^^ tqm rauräpam koin wse mqska //// 

3 //// (kl)opant^ Ikfäjtsi { nilantrq wpantrq //// 

4 //// ncäm^ swäl^ % sq Hlj 

5 //// yo ku oki X IUI 

e //// kos ne lyalyp[u] mä //// 
7-8 (nicht erhalten) 



■ "dctte" ist wohl Schreibfehler. Das Metrum hat 20 + 22 + 10+15 Silben, 
ganzen. 3 äilcäm ist von späterer Hand korrigiert aus ursprünglichem äl ! 



' Wohl ju iSlorHe lu er- 



149 — 
Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten) 284 b 

3 //// -k-m^ eiqk^ ye //// 

4 //// ntsäss oki iiuäl^ Hjl 

5 //// pais ' täpam noiiiä na //// 

6 //// ■ parksenc'^^ kiis pat nu kmilcä ///l 

7 //// • [paj( nu tspokqyinlwam irqnkluncyä l[kä] //// 

8 //// s pat nu krancäms wrassam skavi safic • //// 



No. 285 = Tm S 97. 10 

Aus mehreren kleinen Fragmenten zusammengesetztes, arg beschädigtes Bruchstück der linken 
Seite eines Blattes. Inhaltlich vgl. No. 281; besonders 281» zu 2851, vielleicht gehören beide 

Fragmente zu einem Blatte? 

Vorderseite? 

1-2 (nicht erhalten) 285 a 

3 //// kä - ■ m- s(e)iüä[fi] s ■ iv ■ //// 

4 ////' nkantram^ tspok ■ //// 

5 //// i sqm^ p^Jiain parno ^äp/iifncjä /JH 

6 //// Cejmpe/en\ iPals, "^^fsj^s^ älavi luä ■ k • jjjl 

7 IUI cesgm säk pu(kly)i • äss • ki -^ äficä //// 

8 //// ckäcri wiki piikfljyini zviki pan ■ ■ Hjj 

Rückseite? 

1 //// • kant^ [p]ii scnä [sjiiji - lä mqskalq //// 285 b 

2 //// rqsH X mqrka[mpal ■] pis sank • s^ //// 

3 //// [ktnjnrqf^ % i oktntäm stwafrj iv(ä)lts^ ivyäsy[ä] • • rq //// 

4 //// [n]äs paryänäs^ mqrka //// 

5 //// m sant ivsokoneyo Ulj 

« //// tha-i-i-t- n[k] ■ -^ ä //// 
7-8 (nicht erhalten) 



' Ergänze zu tsopats 



— 1 30 — 
No. 286 = T ni S 97. II 

Zwei nicht direkt aneinander passende, wahrscheinlich aber dicht aneinander gehörende Stücke 

eines Blattes. Die Beschädigung ist mit der von No. 268 gleichförmig, doch haben beide Blätter 

verkehrt aufeinander gelegen. Unsere Stücke sind der Rest einer linken Blattseite. 

Vorderseite? 
286 a 1 s p- nis^ [s]nHnc\ //// 

2 /ifijf^ s[/>J ■ snc yärm^ tso s fifäjktassi j/// 

3 okt • r ■ - r klopasii Jiämtsii yasodharavilani //// 

4 [%] kroüie oppal- • - (-) p[pjy oki yärsä //// 

5 huicyam o[p]a (-) hinas[iuar ■ ■] jjjj 

6 — tatii^ kaklyusn[rq](i^ brajhmäyu purokit^ so -^ //// 
7-8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
286 b 1 (nicht erhalten) 

2 //// ft) tm(äm) stiva(r wäljts^ (pu)rohi Hjl 

3 s surtn^ X i'am^ — • ti[ra]i^ ksabine klyoin • n • IHJ 

* skantrq J / 1 1 kus tic - (-) m täpark^ //// 

5 [fic^^] päpsmie päsa[nt]ra (—) knämnune ä //// 

6 Tic • nwäma ■ [äjssi spaktäm ypend'^\ rtune swärsantra ♦ //// 

7 stam [pt]ä ■ äl siyak^ oka ■ • in ■ sänmän mas ■ ■ j/jj 

8 sästranlti äsiik kaftjk • jj/j 



No. 287 =:Tm S 97. 12 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

287 1 (nicht erhalten) 

2 //// (ärjkfijsossam tkain la ■ xv • //// 

3 //// (sä)viudrain war nieyefKf'^ //// 

4 //// candam sinqm katu //// 
6 //// ti mär nkqt ■ ä //// 

6 //// j^ ärkisosi jjjj 

■> IUI nä jjjj 

8 (nicht erhalten) 



Rückseite? 



1 (nicht erhalten) 

2 //// -t- tq jjjj 

3 //// pät^ är^ II //// 

4 //// saiÜ ä jjjj 

5 //// s seiic^^ kus pat im jjjj 

6 //// • i pnlkäluneyo [k]o jjjj 

7 //// (a)santkhycsyo käsfwjo jjjj 

8 (nicht erlialten) 



— 1 5 1 — 

No. 288 = Tin S 69. 25 

Zwei nicht zusammenhängende Stücke eines Blattes, das die Blattzahl 6 trägt. Das linke Bruch- 
stück ist durch Brand stark beschädigt. Es fehlt reichlich V4 an der Gesamtlänge. Vgl. Tafel 50. 

Vorderseite 

1 klä k • sa IUI'' IUI (me)trak sinäiii opslyä pläc ivenefic^^ kävvinUi yäinenc^^ //// 288a 

2 il^r^] * kl\'oma[nt^] //// * //// [k] lyfojmant^ meh-akqin onantyo tri flemintwam kqlyiiicyä 

spärhve //// 

3 p metrakyäp [w ■] //// 3 //// p s ■ läntiine si abhisek^ artantrq ♦ kus pat im tanä sarki 

tu ■ i IUI 
i s 7vefienc^^ klyo - - [k] s(i)nä(in) pläc*^ metrq - - yärkant^ ärlanirq pälantrq 

anumodin yävicnc^^ p,ßäk sakk als cc IUI 
i t pi koris^ sqk kqnt^ (-) nc kqikciic^^ kätka ärkisossain pqttänkqt^ % smantrq 

cem vorasan''^ täiii prasiaisäl • ■ //// 

6 kyo napemsam J soine vietrqky(äp^) + klyosenc^^ mqrkampal^ isqlpcüc'^^ klopq yomncilc^^ 

puttispariiac'''^ vyäkarit^ X tqniyo metrqkyäp kä //// 

7 ls[k]asuntäp^ 5 skam^ skcnal^ J / ^ 1 1 sätägiri trqnkqi^ käsn wenü(it^) r^ tqniyo t_qs 

metrqkyäp %vasq7n[p]ät sim opslyac poücäm ärki //// 

8 ■ e^ t(rq)nkqi^ ccs souie fiäktaif^ cprerqi^ käkqrpurqi^ dak(s)i c*^ yiüc^^ some im 

päsänak sidac^\ yii'ic*^ \\ sätä(giri) //// 

Rückseite 

1 [s -Jndik^ talke ♦ lo armäni lkätqi\ k^.yalte ♦ ce^^ y[ä]vsi ■ 11 ■ iV''\ carak? 2^%h 

parivräjak ■ ♦ iiiimk ?qk pi iväkiiä w • //// 

2 luneyä kätkutäin iiäiiitsiis^ pH siii kqlymeyain lo yinc^^ \ \ haimava [i^] ^ täpqk sakk 

ats^ klyoui metrak^ suddhavä sinqs näkta //// 

3 ptäiiktac ivaiLqi Iqntassi (da)ksiiiäpatJiäs madhyadesac^^ smäi^ \ \ purnafke trqjnkqs ces penu 

näkcini läi'is'^^ ivasäk sarki lo kakmui^ 1| //// 

4 l^ päsänak sulani kyäp viosain ärwar y ■ - - tkam tqin pyämqs^ tqprcvi klyom 

nietrak^ smqi tqprem partim 7vas^ [pjö^ IUI 

5 vitsäc'^^ 1 1 hailna ----- weiläit^ su pi r 9 poiis\ \ \ pravesakk ä>\ \\ \\ säs im 

täpqrk^ pläc^^ daksinä //// 

6 rsnälyi^° ♦ tmq ////" //// wopti nmosäm kapsinno bädhari brähmam ♦ metrqkyäp tsarä //// 

7 tu se kiic ne [c] ■ • //// '* //// • i kiirosäm kapsiniio penn täpqrk^ onkraci iväkniatsqin //// 

8 sätidi[k^J IUI '3 //// (iva)[$tq]s lantns nenc'\ brämnän^^ caraki iiagni parivr ■ //// 



■ Es fehlen etwa 23 aksara. - Es fehlen etwa 20 aksara. 3 Es fehlen etwa 18 aksara. 

4 Ein nii ist nachträglich eingeschoben. 5 Vielleicht zu fglskastiniäj> zu ergänzen. '' Die Strophe hat ein 

Metrum von 4x25 Silben. 7 Wohl zu pitrnake zu ergänzen. ' Wohl zu hahiiavati trankgf zu ergänzen. 

9 Ergänze zu Icär! "> Ergänze zu kar.inäfyi. ■' Es fehlen etwa i8 aks.ara. '^ Es fehlen etwa 19 

akjara. '3 Es fehlen etwa 2 aksara. 



— 152 — 

No. 289 = T in S 92. 45 

Rechte Seite eines Blattes, etwa Vj der gesamten Länge. 
Vorderseite? 

289 a 1 //// kram tampeiväisqm pqljsakyo pnknm [t]khi[nc] pnltispa(r)nacf''''\ äkä/^ 

- Uli [sgji'kiilco piittispar si [ä] -in- [majrs^ ' s/ak^ skam \ \ aptsaradarsam '^ \\ kä 

3 //// • [kajni^ kalpsam kus ne niaitra mä risät^ J his nc inä mgrs^ piUtiiparn'^^ 

4 //// fnjotnä wäl ses kuc ne tgm^ ratnaüklii fiontä näktassi ptänka 

5 //// VSi^ X okatmäm puklä pqrkrarn solam wrasnssi % s^fia si 
ö //// s[t^] stivaräk iiiahäkalpsain niaitrq plyaske ynes yä 

7 //// anaprq tarkorai^ ♦ stwar kant^ nmuk pq 

8 //// ä[p^] oki poncäin v/adhyadesam 

Rückseite? 

289 b ' //// ■ kqfljkf^j tinani pcnii bädharim bräinnä 

2 //// ärkisossam päkqr nasliine kaklyumrqi^ 

^ //// '' ■ ^ II käswoneyo iiiä sasyu lo ketn prarskro * mq 

* //// ^P'^ ft IgJui Lg? täpqrk^ ptäünäktac waftq^ Iqn/a^^ piirna 

'" Uli tGls X LQviyo trgüktrq pqnvat se niäryu prastain se wäl tä?^ 

6 //// VI kits 7ie cam^ klyomqnt^ rnetrakqm viä Ikäf^ ♦ säiiiäiii zvalu skain sq 

^ //// ß'^ ■ ~ kgrparqin päkqr n(ä)m[tsu] [c]e [t]qs täpqrk^ klyomqni^ i/ietrqkyäp waUQ 

8 //// yam abhisek si tsopatsi o c[i] petm okäk (w)älts^ pu 



No. 290 = Till S 64. 12 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, aus mehreren kleinen Stücken zusammengesetzt. 

Vorderseite? 
290 a 1 //// (nä)kcyän 7iapcm sän puk kgrk sinän kgrsto - ii ■ [*] tan ne //// 

2 //// kgi^ II purnake trqnkg$^ k^jall asH ptänkq //// 

3 //// (äpitä ne bodhisattu iviki u piii piiklyi tiasinäiir IJH 

4 //// ^^ brainnäktu(7i)e siin wesyo Iqm ne w[kg] //// 

5 //// pa[da]cärt [kgjlkenc^^ [tjgnt ■ ä Ij/I 
« //// [■ sjäninän mgskantrq ♦ || //// 

' //// • mgntak penu [p •] jHj 
8 //// rJo penu se nä JIH 



■ Wohl mä mgrs, s. Z. 3. ' Metrum von 4X 14 Silben. 3 Motnini von anscheinend 4X 14 

Silben. ■( So von amlercr Hand korrigiert aus urspr. l^tnrskro. 



— 153 — 

Rückseite? 

1 //// &\) [sjkfamj ärä[nt-] //// 290 b 

2 //// // ats^ kofn kuc ne ///l 

3 //// n[ä]mm atiac^^ \\ sera //// 

4 //// k ka(-)k • • « • - i(^) picäs sä - >7 ■ /jj/ 

5 //// wac käszuac\ ■ [k] ■ c\ t >Ja[s] pfejnu kalk ■ ////\ 

6 //// • j • ptänkqt kasyä^^ anapra stmorqs^ slyok ■ ■ //// 

7 //// näsjo tu säivaimiyo iia$t^ kakqrku % inä tu jjjj 

8 //// £«^ niäk ivrasas(s)i käszuo7ieyam pka -^yatsi kg. jjjj 



No. 291 =-T III S 68. 21 

Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. Die Blattzahl ist nicht erhalten. 

Vorderseite 

1 f^ J piik sqm^ metrak^ ptänkte kapsiniiam stie wärce Ikätqr^ ä //// 291 a 

2 rarqtku trqnkgs tue tqs siitihc ptänkte kapsinnän sqm päcar viäcar ' si zv[c]i //jl 

3 yetus ivasir sim präkroneyo präkri ♦ sne äk tampeynt°jo * tain[p]e //// 

4 sne wärce äncilci Ikätqr^ //// 

5 kqt pi mqrkanipal[HtJu w/ • //// 

6-8 (nicht erhalten) 

Rückseite 
1-3 (nicht erhalten) 291 b 

i ■ w • [sjqrk^ peyu Uli 

5 lyviävi kaniuem sinäs täpqkyä //// 

6 Ire skqtit^ laksavi io\\ nyagrot^ stamm oki sam parimandal ka[ps •] //// 

7 fii säksapint^ laksam J // || kapiinnä lyutär memas lälamske //// 

8 II yok yämu jambunät wäss oki äftqr luksanu wsä yok ya -^ //// 



No. 292 = T III S 94. 6 

Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. Stark beschädigt; genau wie No. 263. Von der 
Blattzählung ist nur eine Spur erhalten. Es ist das auf No. 291 folgende Blatt. 

Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 292 a 

2 //// sqm ♦ säk^ ipq[tpi] JIU 

3 //// kapsani ♦ säkmipint^ la //// 

4 //// pint^ laksam 21 || mä a //// 

5 - m[a]s sam^ tswos ritwos kavtan^^ wikitqry • //// 



' ca ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. • Die vorletzte Silbe trägt die Bezeichnungen 

sowohl des 0- wie des ^^-Vokals. Es liegt sicher Schreibfehler für tampey?ttiiyo oder tampeyiintuyo vor. 
Sie? u. Siegling, Tochar. Spraclireste. I. 20 



— 154 — 

6 kesär siskiss oki wärtsäil präkram akri[t]ram [sanjwem tuikipanpint^ [la] //// 

7 läram poücäin akmal si man lualyänt^ war ■ ■ jj// 

8 is^ käcke plänto tjnqmsant^ kl[y]o Ulj 

Rückseite 

292 b 1 p ' 1 1 kayursässi länt oki //// 

2 lyiitär meviai^ ärki cincär kuni^ ä j//j 

3 /am ^ 1 1 taryäk we pi laksamsyo yetiisäm /äs kafpS!j/7/7a!// ptänkqL kqsyäp^ % • ä //// 

4 • ossis 3 Sern waste kassi sgs^ p^M^s ^ knitq //// 

5 //// Äc*^ taryäk we pi laksattäs ■ o //// 
8 //// [äjnefici päsät^ äneilci ka //// 

7 //// rmapatlfi^ kgtkä[l-] j/U 

8 (nicht erhalten) 



No. 293 = T in S 91. 23 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Nur drei Zeilen sind erhalten, über und unter denen 

noch Spuren je einer Zeile erkennbar sind. 

Vorderseite? 
293 a (1) //// * kgr^ % as7iäs milärtse tsarnqs pesqs wärcetse % ytär so£^ snc wasle -^ jjll 

(2) //// trqnkas sanqk^ kraticässi wkqm ♦ el^ eslacfi^ käswa pqlskäpi] mqskantrq //// 
(») //// pqlkäi\ u- ä - II [g]au kapilam 5 1 1 Iwess ats^ dl es^ [w •] - ■ • //j/ 

Rückseite? 

293 b (i) //// f/J 5 räm ■ [y] -^ 7 ■ y ■ t ■ is'' ^ vaisesik^ (g) nyä » //// 

(^) //// [kajraiästrq ij äyiirveda 18 tosqni sästrqntii sgs^ okta piiklyi Hjl 

(3) //// [s]l ■ Iqs^ klyotngntäp metrgkyäp käswotieyniu k^yalie kns ne cas sarva[p]ä ■ ä //IJ 



No. 294 = T III S 63. 10 
Kleines Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

294 1-1 (nicht erhalten) 
6 //// t käck[e] //// 

6 //// piglyi^^^ mgn '° ny äriisü tmassäl ■ ■ JIH 
" //// [iii]pM}'^^F X tri ilemintu aryu s- [e] jU/ 
8 //// ;« • • ffi^J" vais7-avam länl^ [ä] • ä //// 



Rückseite? 

1 //// m- V • t • trqhkqi^ ratg ■ [r] ■ //// 

2 //// skenani lyäm^ vtä äric[a]nik [c]am IJjj 

3 //// iidinyc " asvaji bhadrike [•] pä //// 

4 //// ncäJf^Ji sc IUI 
5-8 (niclit erhalten) 



' Ergänze zu 2g! ' Metrum von 4X iS Silben. 3 Wohl zu Urkiiofsis zu ergänzen. 4 Die 

Zeile enthält ein 12-silbiges Metrum. 5 Name eines Metrums, ergänze zu gtiutamakapilam; vgl. 268'', 3. 

'> Wohl zu rä»iäya(>ii?) zu ergänzen. 7 Wohl zu Jyoli^ zu ergänzen. ' Vielleicht zu nyäyii zu ergänzen. 

9 Wohl zu op^nly*^^ zu ergänzen. '» V'icUeicht ist mat, flli- mgnl, gemeint? " Wohl zu inundinye im ergänzen. 



- '55 — 

No. 295—305. 

Ebenfalls aus der „Stadthöhle" in Sorcuq stammende Reste einer zweiten Hand- 
schrift der Maitreyasamiti. 

Ihre Maße sind 18 x58 cm; jede Seite enthält 8 Zeilen zu etwa 50 aksara; das 
Schnürloch befindet sich 14 1/2 cm vom linken Rande. Hierzu Tafel 44 ff. 

Das für den hihalt des Werkes aus diesen Resten sich Ergebende ist bereits bei 
der vorigen Handschrift mit angeführt worden. 



No. 295 = T III S 79. I 7 

Der Länge nach vollständiges Blatt mit einigen größeren Brandbeschädigungen. Trägt auf der 

Rückseite die Blattzahl 67. Vgl. Tafel 44. 

Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 295 a 

2 //// [t]l • • « • pnk kapsafii [w] ■ salpniäm ancwä si lyalypu ■ y ■ - 

sqlpmä[ni] vm[r]l • 
3 sqlp7iiäm trisul mqs kapiinnani tsäktlä luäMä ni % sqlpmäni 

ancwä ssä/i paü kqnt^ solyiiicü''-^ 
1 tqr fii lutyii tnkü cam^ klopyo 5 \ \ tau ne ivkquyo pqlsk[orq] k wrassqs 

kip inqskat_qi\ minak paUsankäi^ lil- 

5 [s -^J^ ------ p^ yämbmcyis^ kus ne üi käsu yämqs caniik^ mi^^ oinqsk(cm) pqlskä 

k„yal inä näs sol^ raryurqi^ ksaluneyani 

6 kalk • m^* 'las lyntär pcnii knänmunc yäthineyo ^ kaknu mqskatqr^ lyalypqntivässi 

ta(in)pcwätsnneyä im niä ok tqm^ ksaliDieyain ytsi 

7 cäntpq^^ ♦ ja(mb)tmät^ wsä si sull oki kapsaüi maskatrain ♦ tmqi^ lyalypur siüi tvrasan 

tsaram yepesyo kuiiiscnif^ ivsä siiii iuieyo caiiii kapsin[n]äi^ swäl [Ijäiq- 

8 nkäntrq ♦ kqntantnyo piiklä kqtkeüd'-^ caini kapsifiilä?^ szväl lätqükätsi viä aratjir^ cam 

il]ät • • ntam lyaly[pq]n(tw)ä(ss)i //// 3 

Rückseite 

1 ntam lyalypqnlii, ärencäm camqk^ klopyo sol Iqnciqin ksaluneyaui kalkaf^ ♦ tgi/iyo omq- 295 b 

skuncyfäjs praski asqm Ik • - ■ n ■ //// * 

2 rckinäm yzuärckim kyo sqkrant^ wramqm päsantra täni prastam pqil"'^ tinäm pnklä sol 

mqskatrqin^ ♦ äntä ne madliyadhimättrq pqltsqkyo päsa?itrq iäm prastam £qk^ 
tmä[m] piiklä sfoj- 

' Vielleicht zu JitU zu ergänzen. » yo ist von anderer H.md nachträglich eingefügt. 3 Es fehlen 

noch etwa 14 aksara. 4 Es fehlen noch etwa 12 aksara. 

20* 



- 156 - 

3 / mqskat[rq] [ajdhiniättramrdu pqltsakyo päsantra täm prastam ivrasan'^^ ^pqt Imäm 

piiklä sol säivefic^^ ♦ äntä ne adhimättramadhya paljsqkyo pä 
4 tinäm piiklä ivrasassi sol pqrkqr mqskat_qr^ tosqm praitqnhuam tmqk mä 

— (ä)sänikäffl^ bodhisatväffl^ jätakqs^ ypefic^^ 
5 ksinaki mqskanlrq ♦ äntä 7ie nu wrasan\ adhiinäträdhiniä[t ■] (sq)krant^ 

■wramqin päsantra täm prastain okqt tiiiäin itwa 
6 [IJ pqrkqr ijiqs[ka]tqr^ puk iurasan\ änenci yä [päjsantrq 

♦ taift ne wkqnyo sqs käswoneyumaiicä 

7 //// [sa]n[kh]e [p -Jk^ caki-avartti ■ ä (mq)skatqr^ \\ phullena^n ^ || to« 

[n]e w[kq]fnyo) jambttdvip^ tso 

8 (nicht erhalten) 



No. 296 = Tni S 96. I 

Linke Blattseite, etwa V5 der Gesamtlänge. Von der Blattzahl sind die Zeichen für 100 und 40 
erhalten. Auch am oberen und unteren Rande beschädigt. 

Vorderseite 

296 a 1 s- fii rarkiis^ [t -jHs^ jj/j 

2 cakravartti wäl^ näkcini lätis^^ J [kajlkäl [p]i //// 

3 ktäm yatsi % käntar se^qm^ tu[s]it(^) [pjkäkf^j //// 

4 lo ytsi pqlko nait^ cwäi^ sralune [s]o[kyoJ //// 

5 ats^ cxväi^ tsrorä tqnninc'\ klopyo siviüc^^ wa //// 

6 kqrsorqi^ rmästär was^ yätissi [ä] ///j 

7 rparqmnyo ^ poncäin ärkisosi y[tq]s(ni)äm oki yä^^ \ \ tniqs^ //// 

8 rkyant^ 3 m ■ Ulj 

Rückseite 
296 b 1 i'i siX [nia ■ k ■] H/j 

2 mäm ahnalyo bodhisattu pächn tsaryo n(ä)ktes^ kiinii tsitorqf^ Ijjj 

3 r[i]yäi^ lanturai^ kritänikäm pq l/j/ 

4 ne ♦ tqm^ kaklyiisufq^^ 7-tyä kalyniäm ripä //// 

5 liqi^ kärpaii^ nät_qk^ [tjäs riyain [cm]o IJU 

6 parqin cwäk sqrki yes näkta kä //// 

7 koni wrasuTfi^ cwäk sqrki Iqfuefic^^ //// 

8 it(-)i^^ onk[r]a[ci] tso //// 



' Metrum von 4X 14 Silben. » Wohl zu kgrpargmuyo zu ergänzen. 3 Vielleicht zu ar>6)'a«f zu ergänzen. 



— 157 — 

No. 297 =T III S 79. 18 
Linke Hälfte des Blattes 152. Vgl. Tafel 48. 

Vorderseite 
1 soine äkqr lyäsinäm some mnu lütqsniäm weyem n ■ //// 297 a 

1 ts ■ ■ ssi sqni käriinik^ zvrasom^ waiigi^ Iqncbmey • //// 
3 m HC kfäjkmgrtik^ yälqhvä - siiiäin ♦ [tri] (ivä)knä üeini sind jjlj 
i d^\ ♦ k^yal iiiä ivas^ ärsok^ caii/ä sqrki waitqi Iqntsamqs^ ilak^ skam iv ■ Ijjj 

5 sqm zvärt^ kqrsnäl_^ tä ne sqin tä^qrk^ kärünik^ wrasom^ ♦ mqskatq jljj 

6 sqi-ki zuaitq?^ Iqntscnc^^ \ \ tjjiqi^ bodidsatvä - hvont_^ kukq[l^] Ijjl 

7 ^^ cakkravarttis^ laut kqlläi^ ccin penu bodhisatväfi^ waf/qf^ Iqüchme kakl ■ //// 

8 skantrq Icär pons^^ (\\ vaij[bh](äsikyäj[pj (ärya)candrcs^ raritwunt^ mailreyasainüi [n ■] Hjl 

Rückseite 

1 c\ ketumati r[t] ■ k- snpuspit^ bodhivam zväriam ♦ iiä[ga]pu[?(-)J ^ Ulj 297 b 

2 metrak^ bodhisattu luasirr oki präkrqvi pratwiy[o] ivasir sim äsänä Inio ♦ piik kqlyme //// 

3 si wäwäskü ♦ 1 1 maitram ^ \ \ me^^ tkam sla sidas^ ■ l ■ - s tvastn stämq l/jj 

i ndässi wak^ kfyoUqr^ % swät'icem tsäkqitqr tkamkäiä 3 wkqiu ivähiä % [i] IUI 

5 yttes yäniimär^ ♦ |] tjnqi^ äsänik^ iiictrak^ praiikoy[o] sovia äl ■ //// 

6 /^ nhväi^ klesäs zvikqi^ \ \ - ff^) oseüi ncsi //// 

7 ;- puk^ ypic prutkqi^ X »iäkq?^ mskatqr nunak sas^ ■ ä JHJ 

8 nkltme xvravi oki \ \ tan ne wkqnyo äsänik f)iclra[k^] //// 



No. 298 = Till S 92. 42 

Linke Seite, etwa ^/s der Gesamtlänge, des Blattes 218. 

Vorderseite 

1 rmai^ antus zvaliirq ■ n- //// 298 a 

2 päk^ P^hs, ypärqin t_qin survias ■ ■ //// 

3 pkqiicä tarn mrnia si J / näknia[nt_^] sämnäs^ a //// 

4 tkanä X sawrqm^ sqlpmäm yepeyntu käre //// 

5 sol Iqntsäm^ J ^ II kiippre ontam antus wä7 niQ jjjl 

6 fihineyis lipont^ oko skä zvärpnämträ \\ de^ /Hl 

7 koyäf kqntit pre pqnworq?^ sni t • ■ r sqlpmäm yepesyo lätqnfkjä Ijlj 

8 klop nare siX i \\ [t- -1 - ■ [ii] ■ i'e pein sanäk^ sili mankant^ //// 



I Es ist wohl °puff^ anzunehmen. » Metrum von 4X 12 Silben. 3 Wohl tkimä + äkäsä? 

4 Vielleicht zu devadattenam zu ergänzen? Z. 7—8 scheinen in der Tat das entsprechende Metrum von 20 + 22 + 10+15 
.Silben zu enthalten, (ioyiis ist der Anfang des zweiten päda.) 



- 158 - 

Rückseite 
298 b 1 yis^ wlyepalsunc ka — wsokoneyä prattika fiare //// 

2 yä äsänikätn vietraknac xuaUgs laiiturgi^ ptMi^ pkäk^ ' klesä[s] ■ //jj 

3 iraiji^ tan iic wkqnyo äitqryäp^ äyis cä>n[pl-] Jllj 

4 itätkain grliastapravrajitanirayanid- jJH 

5 ki slmiiasyo iväntoncäs^ arkaücäs tqrkru //// 

6 iiäm -aiakyo tkam äkäs tsrasmäin oki eprerain //// 

7 ffl^ sjiuniii okäk^ eücare o //// 

8 paiicmam || ikaisäm kon[yJo //// 



No. 299 = Tin S 8o. II 

Größeres Bruchstück, etwa Vs, eines Blattes. Die rechte und linke Seite sind abgerissen. Vgl. 
Tafel 45 (nach Herstellung der Photographie hat sich noch ein Fragment darangefunden). 

Vorderseite 

299a 1 //// nlra ivyär saükräm^ l- - ryä[m] lüle ■ em- ntii yärkä ypaulrq ♦ sqrkiüco trcsarana- 

gainas [prjantrq ♦ metrakqin ptänktassäl sämlune si äk ■ //// 
- //// "(V^ P^ik cem^ täm prastam asamklicsyo näktan iiäktcnüäi'fi^ tsalpähinc si[iji] hisalarnülyo 

rargfktq ?ak näkcyä[s^] ärkisosiiiiHvam näkcfijm [so] //j/ 
' //V • « sqrk/ 7iapemsac kärnefic^^ \ \ kus pal im napcinsatn äsänikyäp inctrqkyä[p^] //// 
4 //// sahäyen naslyc ♦ okqt tinäm stwar tvälis^ spaklänikän naslye ♦ [oj(kqt) im(äm) [stjiua //// 
^ Uli (ä)sänikäin mctraknä sqrkik ?iapeinsac^^ cniol^ evitsqssi yin(^^ \ \ ärsi ii!skramänla(m) - 1 1 « //// 

6 //// ntrq näktasqs näktan iiäktcnüän inäk^ nerväin äkälyo % puk liäktassi täm pra{t^ 

napem [ä] //// 

7 //// WC näktatl^^ kiiniscüc^^ napemsac"^ X ^ \\ Icär ponis^ \ \ vaibliäsikyäp^ ätyacandrcs rarüwunl^ 

viai[treyasa] //// 
^ IUI \\ II ^^^ ^itt läpqrk^ pläc^^ jambtidvipam ywärckä parnorcyo y einsam ketumati 

riyam kqrsiiäl(y)[i] //// 

Rückseite 
299 b 1 //// hmna purohitune sinäp pram iläktes ivastivam ♦ stivar nonintim sim tqpraui stänkam 
s[t]qrc mafiis^ okq[t tyoj //// 
^ //// [p] pr[ä]mne inu ♦ brahinävati siiii sriniläktes kätsain cniolu nutqssi cniol^ ciiitsgilgr^ 
II ham[sav]än[k](aini ||^ //// 

3 //// ncmn 4 dvipain ivroki suk^ Ikätsi fjcis mosam } üäkcyäil rapeyu tmscnc\ kgl[n]mc^^ 

puk kgly(m)e JIH 

4 //// lyo X äsäjiikäm kärui.iikäm bodhisatväm kätsain Iviont^ cam^ klyomgnt^ mctrakgm [Xi\\] //// 

' Wohl für /„^5*? > Metrum von 4x17 Silben. 3 Metrum mit 2i-silbigcm letzten päda. Wahr- 

scheinlich nach dem in Gruppe B häufigen Schem.i 4x13 + 21 gebildet. 4 Wohl i\\ poficät/i zu ergänzen. 



— 159 — 

5 //// ■ in • l wärporqi^ J}an säwaiii lapnant^ Ikäs^ tgtn sii[p] tcini puk iiiai'insam suk^ - [ly •] IUI 

6 //// s ivmvnis^ tmgk säm^ tsopatsqin käckeyo lakeyaui orto imai tarn pqlkorq //// 

7 //// (trq)nkq^^ kus pirtn^ klyomhn sne pra^t^ lakeyam orto lymäit^ || Mtkviäni nämfsus^ 

brahmävati trqfikqs käcke [p]a(-)s ■ r kly[o]m^ afiutnä[skij //// 

8 //// mäni akiiialyo brahiiiäyit pu)-o(/at^ trqnkqJi^ pem klyomini mqni^ 'cväknä pqlkäte || 

brahmävati trqfikqi^ \ \ sundaravänkam 1 1 i • ' oki //// 



No. 300 = Tills 68. 14 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 46. 
Vorderseite? 

1 //// ■ ? ■ - ^b' • ^ trqnkinc^^ was pami ^ säkyamu [uisli^ yäslyi 300 a 

2 //// äksinnämqs^ äsäive viankyo sämnäs^ asi[ä] assii 

3 //// kam wenluneyäi^ ptä(fikq)t kqssi p • ä - i\ älsä tarn cesmik was^ ä • m • nt^ we 

4 //// paücagatinam || narepälikäü nareyam sqlpiuätii tkanä wärnqlyo sqtyäni zvortarq-^ 

5 //// yk[oJ assäü yas^ % säkyavmnis säsnani iiäksantäffl^ säk iqk pi risam kläpad^^ pqttänkqt^ 

6 //// Ipäc^^ aihme sänmäsä pkäc^^ so/ solar vtä yas^ käsintsi X sämnässi näkmaitt^ 

7 //// [kojtas^ k^yal 11/ä ofikrac sol säiväs napansani % pqtskäc kqiitu koyiis pre purpäc^^ tniis^ 

8 //// • y ■ iiiäk^ piikläyo pätaram lotkarqm^ \ \ vanaprave[sain] 3 1 1 napeiii sinäiii kqntnyo ■ e - 

Rückseite? 

1 //// [s]m ■ pqlkäc yas käsivone nu mä pqlkäc^^ % palkäc täpqrk^ sni kqntzvis iiare sinäm 300 b 

2 IUI y am tatmus nasamqs^ \\ maitram^ |1 sili tsar siii kantu koyäi pqrne paiiwamtrg J 

[sqjlpmäm y[e] - 
.f //// was sain ivra 5 stmoncäs näksämqt^ % V'i^ kqtzves mqtkoni^ prakte ypamtqr kärwiik^ J / 

lueüä 
'' //// pi}>yo sqlpmqs^ omninyo J kgiit säsamtrq niank^ rutqnkämtra trühmc J desit täkisqm^ 
5 //// • [kqjssinac ti-qnkific'^^ tarn 7ie ses nätqk^ t_qni ne se käriintk^ was nes säkyatimnis iäsnaiiä-^ 
« //// trqn[k]l(u)neyä yäslyi ro(fi)c(ä)riiyo lyutfäjr nätUsiis sämiiäs^ [a]s[s]ässi >i[äj 

/yeksq-^ 

7 //// fkqjm na^^ ♦ mä kätkän tqprem umpar^ ype Myap kä 

8 //// rä • • ävineräncäsii 7iäktiia7it^ ina[n ■ ■] mqis, tq^n su 



' Vielleicht zu säm zu ergänzen? " Wohl verschrieben für penn. 3 Metrum von wahrscheinlich 

4x14 Silben. 1 Metrum von 4x12 Silben. 5 Verschrieben für wrayn? Vgl. No. 114^,1. 



— i6o — 
No. 301 =Tin S 68. 15 

Rechte Blatthälfte. Vgl. Tafel 46—47. 

Vorderseite? 
301a 1 //// safsj Lqprä sgk fak pi pan- akrase ivärtsä nevii [s]i - pyäkqi^ wlesät^ || vana 
' II stwa 

2 //// täpätrisam kus ne seiic^^ X Ikätsi lüäkmtsam kranl^ ivramam ptik täm^ pyäksam 

(tj [sjtäinafitu wi 

3 //// rpiskcn * subhümintu orpanki J kuccatäki k^j^rekäri stänkt s ■ i - • [t]rfe)iälyi J cakrava 

4 //// [onjkalmän"'^ kayursäifl^ läsi wätwaü makirsätt"^ X 2 kokäi'fi^ spärän"^ yänm 3 

5 //// ly • ka - pyäks[a7n] - ss oki X bodhisatväfi^^ e/^ esmäin inäski yäml_qni wram^ ypa 

6 //// s pat nii sämudram nägäii^\^ nägabhavafn ■ - ■ ■ äccapi karutin cindämatihT ^ 

7 //// ^^4 %vsä siiiäs sidasä itwar päsrä vrkmiitu winiänänüi kom tna 

® //// [?t]^tUs, päi}.4ukampal^ pär[e] - ndavi 5 citrak^ päru[sa]k^ misra 

Rückseite? 
301b 1 //// II tmanäk^ iqk tmäm salu [rä] — ntäif^ tsepqiitän'^^ wsä si 

2 //// c yärinani want^ ■ vi- - tmqk cem^ pyä «/ä«\ rape ypär^ pqn wäknä 

3 //// näktan sepqr^ abhinai ypär^ || laksana ^ || rapeyäntu pisäslam kostlain 

4 //// [sjwärassäl^ ritwosäm wasem säkant^ X täinani kanam tsar peyo abhinai ypär tsepqtitä-^ 

5 //// ryo lek pikä)\ ypär^X i \\ Ptfeam e?qk^ skam täm^ pyäksam vipm viahiivarqni indres^ 

6 //// • / • tiiiäktä " efqk^ skam aptsarqmtic fieini sinäs wätsyäs^ spä(r)tw • -^ (-) visvakarm^ nkqt^ 

7 //// /£^7 mahäprranädes länt^ klorqs trankqi^ \ \ tnaitrani * | j purpär tsopats^ wä • n- — pyäkq$^ 

8 //// tyo tu el pai^psäsär') päpmne XpQkropä - tn mar yäknästär mqmroskäi\ fXi H^^ - ^ maJtä 



No. 302 =T m S 68. 16 u. 96. 2 

Zwei offenbar zum gleichen Blatte gehörende, nicht zusammenhängende Stücke. Die linke Blatt- 
seite bis zum Schnürloche fehlt. S 68. 16 ist photographiert auf Tafel 47. S 96. 2 reicht vom 
Schnürloche bis zur Blattmitte. Auf seiner Rückseite ist zur Kennzeichnung eines Kapitelschlusses 
ein freier Raum in gleicher Weise wie z. B. bei No. 226 ausgespart. — Zu den beiden ersten 

Zeilen vgl. No. 27g'', 7 — 8. 

Vorderseite? 

302 a I //// prem^ wyär yämu täf^ - si - p ■ e ■ m ■ pr[cm^] pyäki^ tinam t_q[>ik]n ■ f^ 

kumnäs sakk ats^ metraknafi^ X 

2 //// iikQis, X pt*^ cem kimise melraJiqm ptäniiäktaiiäl • ■ san^^ sülrai'i geyäss aci 

säk we pi wäknä rakeyam - 



' Metrum von 4x14 Silben. Wohl zu vanapravekam zu ergänzen, vgl. No. 300^,8. ' Wohl zu 

•ivarpiiken zu ergänzen. 3 Vgl. No. 92l>_2. 4 Ergänze zu ffai; vgl. No. 264'', 8. 5 Ergänze 

zu nandaiji. <> Metrum von anscheinend 4x18 Silben. 7 Ergänze zu •i.'läfHiäkiS. ' Metrum von 
4X12 Silben. 9 Wohl (äx ppäfär verschrieben, vgl. 2 56 ••',4. 



— i6i — 

3 //// mpal^ 'cvsokoneyo klyosamseiic^^ äkql ■ • nt^ paltsankeiicf'^ särit^ ypend*-^ 

pikqntra piktsi pat nu 
* //// ^ premam puk cc[in^] äsänikäin melraknasiäl ■ i wrasaü''^ tsqlpälime äkälyo 

ptänkte markampalam lüa 

6 //// knäntra ♦ wa£(q£ Iqntqssi [tq]r • enc^^ masa[l] • ■ ------- fw^J metrak sinäin 

opslyaisäl siyak himsenc'-^ || kus [pa] 

e //// sim osit sqrkiiico kähmirqi^ [äJiLq (äsäjnikättt mctraknaiiäl siyak kumsantrg 

II kus pat nu 7i>a£lq£^ 

7 //// 7tirq asup^ änäpänasvirtiyäss aci plyas(k)ent - - w[aw]rui maskantra puk 

cem metrak siuätn opslyaisäl^ stya 

ä //// ^Mtlls P^'^ tvrassmn 7ie si pqltsqk^ jiu sakk atsek metrak 

sinärn op^qly iiiä ipqr^q^^ sakk a(ts)e 

Rückseite? 

1 //// kutunä$tqi\ ila(k^) skani \ \ bahusi ' 1 1 päcri mäcri kassiiii wraskeyjiciiiy änä- 302 b 

säisi X [p]i 
^ IUI '' [sajnkrämis yä[r]kant^ ypenc^^ % kra[nt mqrjkampal^ klyosqmseilc^^ äkqlsantrq pikqn- 
tra X waftqi [Iq] 

3 //// sit päsantrq J / (^ putkorä mqskantrq plyaske?taiH smenc^^ niämroskui^ X '^''f^ 

< //// plyaskem - s ■ - fXj - • UiGi karyäs yusenc\ puk tosqm^ pnintu metraknac^^ X 

5 //// (me)trak sinäin l^X 2 \\ tqs we ptäilkqt kqssi äsänäs kätqk^ kätkmäm näin 

« //// p wefilune ärta [nt^ Ijcär poins^ \ \ vaibhäsikyäp^ äryacandres raritivunt^ 

1 IUI k fioniä stqrt^ nipät(^ ktilapakäm prasäntasenäm 7iesontä säkwepi näii^^ - 

8 //// spä ♦ sei-i ♦ kättum tamiots^ läraß^] kiü ■ ä elä^^ pamo äkk(-)äc^^ hkullem 

■wä»i^ parnots^ nä * 



No. 303 = T ni S 95. 2 

Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes, etwa ^5 der Länge. Vgl. Tafel 48—49. 

Stimmt inhaltlich teilweise mit No. 311 überein, da einige Strophen beiden gemeinsam sind 3. 

Die Strophen scheinen hier, wie dort, ein Metrum von 20 + 22+10 + 15 Silben zu haben. 

Vorderseite 

1 //// (wa)ivimsurqi^ mräc^^ spälyo käj-iltiikäni kq 303 a 

2 //// nesä sne yärm^ klopantyo mqrkampal^ kropnmä(m) 

s //// tnyo sfii klopant^ kakläit^ X w*^ skani mnkäit^ mä simsäte 

* IUI ca • [sjem yätnurqf^ X kätkaft^ ptänkqt^ 4 ärkiiossani pal yä-^ 
B //// ' • (inai)lrcyasamit_^ postqk^ spälmein pekamqt^ zvas^ pukis^ 

■ Metrum von 4X14 Silben. Vielleicht (vgl. No. 309b, 4) zu bahuHsyakam zu ergänzen? ' Zu Z. 8 

vgl. No. 3033,6. 3 Zu b, 4 vgl. No. 311a, 5; zu b,5 dort a, 6; zu b, 7 dort b, 3 und zu b,8 dort b,2. 

4 flkql ist von späterer Hand eingefügt. 

Sieg- u. Sieyling-, Tochar. Sprach feste. I. 31 



— l62 — 

• //// oppalyuti seri kättiim tarmots^ lärat^ hkhuttetn wäm^ näcci elä-^ ' 

7 //// r ■ e pai tenkohkJfi^ 4. käswac^^ purccavtoi^ was näcki wasam pärccate 

8 //// pont oko pcssäl^ setsyäm tunk tä penn poßs\ kqlpinitra 

Rückseite 

303 b 1 //// CO spä ivräntär^ mqkkottsi ilak^ re^^wänt^ n^jiak^ oppal^ 

2 //// ilak^ 6 wamsir^ ursak^ n^^nak^ cäponä Mkko ipärate co 

^ IUI P^&\ i^ptant^ kotrasiäl^ } try äpäy sim klopqi^ Isalpinc^^ hnak yok^ 

4 //// ptäilkte tnarkampal^ pcklune si pni } puk^ piiiiitwam tpqr sicm[err ■] 

5 //// J saiiisär sinäs piik^ klopqntwäi^ tsqlpsanl^ kqllänt^ nervä 

6 //// X kiis ne nispal^ koprqnk^ [pqjrsänt^ zväs^ nkiiic^^ här u>rok^ ne 
T //// w.\ piiintu tniäsitar^ p wät^ niu älak^ wra ■ o 

8 //// s(i)m cai^^ pqünac^^ sqk^ fgkpincäm cani [p]ä 



No. 304 = T in S 92. 43 
Bruchstück der rechten Seite eines Blattes, etwa 73 der Gesamtlänge, stark beschädigt. 

Vorderseite? 

304 a 1 //// (pq)ltsqnkäi^ äilcam wkqnyo //// 

2 //// tratn \\ käsäri wasuni^ //// 

3 //// sämafiiin wesyo wasta wa //// 

4 //// kiis säs^ särathi la[p] mqriko sto[p ■] tar^ 

^ //// OVQjnkqi^ sqs nätgk^ waf/qf^ lanlu fiomä onk^ 

6 //// särathi Irgnkai^ sqs^ onk^ nätqk^ kä 

7 //// käkqrpsurqi^ käsäri wsäl^ ruasu kqlymeyä 

8 //// kätse kqlkorqs^ trqnkqi^ H kamtsakarsnam X \\ 

Rückseite? 

304 b 1 //// k[sjunt^ i7tdrisyo X äk(ä)l t'ii arq£t^ cam krancäm 

2 //// D'l pracai\ X akqmtsune yätiiine kätkune sim kqrparqtn 

" IUI Viani Jiäf^ t ^ \\ sämuuneyis liom^ kaklyusu sä 

4 //// ■ [n] • c rinätär^ \ \ sämani irqhkqi^ pqklyoi^ tnqlkqrtem X 

5 //// mä nrwätsnac^^ iävüune J niä kos ■ ■ jj// 
« //// s fiom^ kaklyusu äsä7ii[k^] jjjl 

7 //// r^(^) mokone wlaluneyis^ Hjl 

8 //// turasoiji^ lapq^^ kapsiM- IJIJ 



' Zu Z. 6 vgl. No. 302'', 8. » No. 311'', 2 liest cam. 



- i63 - 

No. 305 = T III S 93. 5 u. 102. I 
Zwei, dem Inhalte nach sicher vom gleichen Blatte stammende, nicht aneinander passende Bruch- 
stücke aus der Mitte des Blattes und vom rechten Ende. Von ersterem sind nur 4 Zeilen erhalten. 

Vorderseite? 

1 //// kräs^ tlenlutiäsyo kaknii wä 305 a 

2 //// (ka)lytii(e)yä rake kqlymeyä yämhme ♦ ka 

3 //// / si ivärkqnt^ ♦ snirtyiipasthänäntiiyo 

* //// pfäptis^ wü ksamsam X spärtwai^ wces^ ivu 

^ //// ' }' ' K^ lotkas k[ä]madh • //// //// ptis^ X stärcei^ wü ksamsam 

n^nak^ rüpäriipya 

* //// [kjämadhättivani pqilces^ ivu ksamsam n,^Ha^^ ^ijrs/ä^^ ilpaj ■ ■ r ■ Hjl //// ssc^^ ' 

WH ksamsam yä£^ rüpänipyadhähvam 
7 //// wti ksamsam nkqi^ oktis präptis^ Xoktances^ w- Ijjj jj/l rupyadhätwatn tarsnäi^- 

säk^ 

* //// (n)esontä säk fqk pi tmäm okat wälts^ sämnäiii asamkhesyo //// //// ssi santänam 

okiuk^ 

Rückseite? 

1 //// parqm ^qlpnäntrq \ \ imaf^ metrak^ ptäükqt kqssi nei sq[rk]i //// //// kiiänmune 305 b 

wäworqi^ 

2 //// n iii tqprent äptä mä katkar^ kos fie titi * iii mqrkampa //// //// yä avi[s]am 

analune si 

3 //// • kh- ?> sämam trqnkq$^ särsä nom ^qlyiväls^ särsä k[ä] IUI //// ncapätram + 1 1 k,,pre 

ne tili krant^ markampal^ 

* //// l\ X i^^ asamkhes (■)q //// //// • i ska[ni] X lü'"' ^lek^ älkcmt^ 

nareytwam Iwä pre 
6 //// II iMQi^ äsänik^ nietrak^ ptäfikqt kq 

6 //// tri asamkhe si stare ila oko se[s n]i 

7 //// sk[ujne litko pqljskai^ sla wäsatn X 

8 //// skatn sam kämm i \\ tmqi^ cas potlcäm 



■ Wohl zu ligsses zu ergänzen. ' So!, sclieinbav sicher mit « geschrieben; vielleicht muß über doch 

wie Z. 6 kar}täf gelesen werden? i Ergänze zu: sankhc (nach der uigurischen Übersetzung). 4 Wohl zu 

paücapätram zu ergänzen; Name eines Metrums. 



— i64 — 

No. 306 310. 

Diese Reste, die ebenfalls in der „Stadthöhle" in Sorcuq gefunden worden sind, 
gehören zweifellos einer dritten Abschrift der Maitreyasamiti an. Eine Unterschrift, die 
den Werktitel enthält, ist hier zwar nicht erhalten, aber der Rest (No. 306) eines einseitig 
beschriebenen und sich so als Anfangsblatt kennzeichnenden Blattes enthält denselben 
Text wie die uns in No. 251 und 252 erhaltenen Anfangsblätter. Den aus den anderen 
beiden Handschriften uns bekannten König Sirnha finden wir auf No. 307. 

Die ursprüngliche Größe der Blätter muß etwa 15V1X60 cm betragen haben; 
jede Seite ist mit 6 Zeilen beschrieben. Vgl. Tafel 49. 



No. 306 = T in S 9 1 . I 3 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, rechts vom Schnürloche. Nur auf einer Seite 
beschrieben, wohl Anfangsblatt des Werkes. Zum Text vgl. No. 251 u. 252. 

306 1 //// näm swäücaiyo käru //// | 1 //// skamaL^Jäk ■ • //// 

2 //// [kamjsant^ f^a sinäs^ ä jljj 5 //// iossis^ s[^ka]c kus ne [p]ni //j/ 

3 //// dhannam p tankte [w]e ///j ^ « //// • ä/^ pu[tti]spar si J cam [iv]i Hjl 



No. 307 = T ni S 80. 12 

Rest eines Blattes, etwa V? der Gesamtlänge; das linke Drittel fehlt. Vgl. Tafel 49. 

Vorderseite? 
307 a I //// [äjneiicikk ats palkor qi paltsaükäs kitc ne ptänkat kgssi ne^^ cmolqntwant iäk karma- 

pathäs soin som karmapa 
2 //// s säs kapsani tos taryäk we pi iaksaiii oko nämlswit^ k^y^lte koluneyäi nqrkäslune 

ptänkat kq 
.1 //// [rjmapath^^ kqtkäluneyäi nqrkäslimeyiss ästrone sas snrm^ i prayokqi ngrkäslune- 

yiss ästrone 
* //// • pqlskäluneyntuyo mä kqrnäsliine trit surin^ j pttk prastain iineyo präival^ emtsälunc 

itärt_^ surm^ 4. 
5 //// koluneyäi nqrkäslune pail surmantyo kaknu sei^ % tarn ttet^ älu kämlityäi^ ♦ älu yialuuii^ 
« //// ivei'ilitneyäi^ ♦ rapuriieyäs ntäntluneyäs kein pqlkuneyäi nqrkäslune penu pqü surmantyo 

kaknu ses to - 



-- i65 - 

Rückseite? 

1 //// äitgr päpsimeyum^ pläfikqi kQSsi \ \ niskramäntam ' 1 1 tnainl nc sgs käruij.ik^ pitäk sur 307 b 

viantyo ästrain päpsune pä - 

2 //// [päjpsiine X mamt ne sgs^ äitaryäp päpsuneyiss oko kqlpo laksanäs^ } t_gm nek nä? 

kqlpiinär laryäk we pi 

3 //// simhe zväl^ ptänkgt kgssiyäp kapsinüam näktassi litälune ♦ napeimssi ritälune ♦ Iwäiii ä 
i IUI ne ♦ iiare singsH tskahlne kollime pqlkorgs^ bodlüsalvässi skam poncäm ärkisossis 

käswac\ skä 
5 //// • üarcylzuam prattikaüareyam hväkam pretäsani shvar dvipantivam sgk kämad/iätu sinäs 

fläkcyäs^ ivso'ine 
a //// sinäs tosgs^ pi'iäk^ wsennesam tatmimcäs wrassä lyiUär mcmas kärum kätgnkä^gm 

pahkatn ya 



No. 308 = T III S 90. 3 

Kleines Bruchstück von der linken Seite des Blattes 395. 



Vorderseite 

1 ikatn säk tmäm wsä yo[k ■] //// 

2 pgrkamäni kom man • i • ä yt[är o] //jj 

3 kiisäni pändukanipal^ näkcyäin //// 

4 gapHspis ^ posani vajräsanä IjH 

5 inpali pärem y(tg)itgr ta //// 

6 rno pglkgi^ //// 



Rückseite 

1 VI ci näkci //// 

2 trakgni ptä - täp ■ tr ■ ■ n ■ //// 

3 diniburem pancasikhent [ci] - s ■ //// 

i päksern 4 vaisravani läntgss a[ci ä] //// 
6 saye nkgi^ devarsim prakg IUI 
8 yäytiint^ tgklo //// 



308 



No. 309 = T in S 95. 4 

Kleines Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// ntrg ♦ II maitratn \\ ku 

2 //// kvam % kyjuil^ tsam ta 

3 //// • tvfejilenc^^ sakk als ccs ya 

4 //// rsomväise 5 kiihäke 

5 //// ne desit päkkraii 

6 //// napem si ivartsi 



Rückseite? 

1 //// ■ t ■ ne ptänkgt inä 

2 //// • • vaiäs^ äkäl rito 

^ //// [l'SJis ivtäk säzvain nare 

4 //// husisyakam ^ \ \ metra 

5 //// rsonwätsgiii 7 pgltsgkyo % 

6 //// [y ■] niaiik^ kqvüsäsa 



309 



■ Metrum von 4x17 Silben. ■ Ergänze zu nägapuspis. 3 Wohl zu pandukaiiipnl zu ergänzen. 

4 Wohl zu virüpäksem zu ergänzen. 5 Vielleicht zu tärio" zu ergänzen? ' Erg. zu bahn"! Vgl. 

No. 302 b,l. 7 Erg. zu iärio"? (s. oben, a, 4). 



166 — 



No. 3io = TIIIS97. 4 

Bruchstück von der rechten Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

310 I //// • [s]u[ma] ■ kii[iya]rtän sc-^ 

t IUI muskyantän kähnartikän senc\ 
8 //// [tJ p'Jmiit^ /[yujtäi'i kalkar ig 
4 //// j SOS pgrkäiit^ % kalkar na 
6 //// 2 II kus ne - f^ slamasyo 
6 //// yämunt^ älycksa[c] • • - 



Rüclcseite? 

1 //// • ZV ■ i^ J?kant^ üiQ7it^ s[o]l so-^ 

2 //// ?[i]»t. lymam X f sanktifi^ 

3 //// tmnnt^ % [ejkräyänlu sqlpi-^ 

4 //// wäwhi[nt^ äjnencäs walyi 

5 //// somam tm sotre lyäkän se-^ 
» //// le tärsonyo % so 



No. 311 u. 311 A. 



Zwei Fragmente einer Handschrift, in der „Stadthöhle" zu Sorcuq gefunden. 

Der Text besteht aus Strophen, die anscheinend die Einleitungs- oder Schluß- 
strophen zu dem darin erwähnten Werke SatsQtra bilden. Es wird das mit dem Schreiben 
dieses Werkes verknüpfte punya gepriesen, und die Erwähnung des Maitreya (Metrak) in 
Strophe 2 weist darauf hin, daß der Text der Maitreya- Literatur angehört. Wir konnten 
diesen Titel sonst nicht feststellen. Einige der Strophen fanden sich schon auf No. 303. 



No. 31 1 = T in S 79. 19 

Linke Seite eines Blattes, etwa Vi f^^r ganzen Länge, die ursprünglich etwa 48 — 50 cni bei einer 

Höhe von 9 cm betragen hat. Auf dem linken Rande der Rückseite ist nur noch eine Spur 

einer Blattzahl zu sehen. Zum Inhalt vgl. No. 303. 

Vorderseite 
311a 1 II sjibhädrenam'^ 1| niaJiäkärunyo kus ne Lqnt tiesä sne sriiiii tuiikinnä pgü cmohvatnwrasas^ 
X cavi krant^ kassini p[tik^] knänqnt^ ^ ynäiimnue //// 

2 lä/qkkoinpc seyasMl^ ?ytik^ satstitrg postak^ pckamat^ 3 / kus ne ivrasom ca^^ postgk^ 

pc • • cnäm ytärani ym • //// 

3 f \ { Lgmyo pekamgt^ sla rvsokoiieyo X imimgs^ sakk ats^ nictrak^ ptäüktäc^^ 4 ketiima 

[l]ä[m pjrasjij X 2 kärufHjifkJ «• //// 

4 [c]ok mcnäkyo nkqmsaviäni tfii kraiit^ säsnam kqlpämqt^ zcas^ otii cmol^ X inkslioräss aci 

krancsad*^ kätse yniäm X tili kä[swo] //// 

' Metrum von 20 | 22-I-10 | 15 Silben. ' Der Kbythmiis des 2. päda verlangt den Einschnitt nach der 

8. Silbe; vielleicht ist für die sonst nicht vorkommende Form knättnnl richtig knänmännnl i\\ lesen? 3 Per 

letzte päda ist nietriscli nicht in Ordnung. 4 Sicher für ftSfiktac^ verschrieben. 



- i67 — 

ö äksinnärqm^ krans^^ ptänkte mgrkampal^ peklune si pfii X püb^ pfiint%uain tpqr sunierr oki 

kom iikäit oki hikianu pük^ klesäsii prakte y[p]ant^ (X) //// 
8 [l^] t ■ • l ■ • 7it^^ kal[l]änt^ nen<äna(^^ 4. i(-) • [k^] s • ■ m^ äsänifk^] me[nä] /j/j 

Rückseite 

1 fijw ■ [y]ntu [X kjrants ■ n- k^jfewäjn^,^ iwäts(i) y(o)kts(i)ntu [X] puk ka ■ l ■ Hjl 311 b 

2 iai^ ktcs ne pnintu mqrkmnpal^ peklune sini cam 3 [pgjihlac^^ säksäkpiucävi carn päkac^^ 

viä kumnäi^ X tan ne wkqnyo sä[wain] pt'i(i)ntH kus tie [pik • ■] jjjj 

3 wyärqs^ wlesitrq X kursqr iäzves^ puk nemi piäs^ iräddhoncyo sas zvrasoin^ mäk sqm^ 

pnintu tmäsitrq 4 J wät nu ptäiiäkt ■ [mq] //// 

4 7 kupfe saiice yänitrq k„yall aisi tqpprem mqrkampal si piii Isopalsqm wenär^ J kus ne 

[ptäjnäktaffi^ v ■ //// 

^ k^X P"^k cem^ ptänktaifi^ kranl^ mqrkampal^ seni yämurqs salpantrq X 8 tu penu nesä 

puttir 5 sinq [pm]äm klopa -^ //// 

6 iätn sewäs^ yMts^ ^ ts[p]q[n]kqssi iusä§^tq[r] ysärqin si X äy- [äjkqssi a(i)äm i"Lvätsi 

klo[pyo] kro[p] ■ e (nia)rkan/pa[l^ XJ 9 k^pre j/j/ 



No. 3iiA = Tni S 67 

Kleines Fragment, anscheinend von derselben Handschrift wie das vorige, möglicherweise sogar 

mit jenem zum selben Blatte gehörig. 

Vorderseite? 

1 //// [iljäücälyi [wä]wi(m)surqi^ mräc ipälyo jjjj 311 Aa 

2 //// ?[f^i]Ui [maskajirqm ^qlpnätrq sq jjjj 

3 //// [l3] - - krant^ jjjj 
4-8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
1-3 (nicht erhalten) 311 Ab 

* //// k^-- k[y]o mq(r)k[ampa] jjjj 

5 //// X try afsamjkhesain soni [s]om^ ■ l[i]k ■ jjjj 

* //// /• ^JtUSlK ' ^ ~ [P] ptittiiparqni (try ajsamkhe jjjj 



" Ergänze zu tsalpsant und vgl. 303 b, B. » Vielleicht zu ilak^ ikam zu ergänzen. 3 Vgl. 30311,8, 

welches ca^ für cam liest. In beiden fehlt das Interpunktionszeichen nach /a»«i7<:<!^. 4 Vgl. 303!'^ 7, 

das (mäsitgr liest und hier die Strophe schließt. 5 Sicher verschrieben für puttiipar. ' Hier 
fehlt ein {. 



, — i68 — 

No. 312—331. 

Reste einer Handschrift aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. Die ursprüngHche 
Größe der Blätter betrug 17x58001. Jede Seite enthält 8 Zeilen zu etwa 48 aksara; das 
Schniirloch ist 14 cm vom linken Rande entfernt. 

Der Titel des Werkes ist nicht erhalten, von seinem Inhalte bieten uns unsere 
Reste nur Bruchstücke, deren Zusammenhang untereinander nicht feststellbar ist. 

No. 312 — 316 handeln von Wundern Buddhas, und da auf No. 312a, 7 die sechs 
Tirthakas erwähnt werden, so handelt es sich jedenfalls um die vor diesen ausgeführten 
Wunder (vgl. Divyävadäna XII; doch sind dort andere Wundertaten erzählt als in unserem 
Texte). — Auf No. 313 wird ein süryodgama-prätihärya erwähnt, und es findet dabei eine 
Unterredung zwischen Buddha und Änanda statt. Änanda kommt noch vot auf No. 321, 
322 und 329. — Auf No. 317 — 319, 323 u. 326 w^erden Vidyädharas erwähnt, ihr König 
Jimütaketu und dessen purohita Vidyädharakirti, ferner die Namen: Indra, Pranäda und 
Soma. — Sonst finden sich noch folgende Eigennamen: Bodhisamsaye und Bodhake 
No. 327, letzterer auch No. 330; Haimavati und Bade No. 331. 



No. 3i2=Tni S 69. 17 

Fast vollständiges Blatt, der rechte Rand mit einigen aksara fehlt. Auf dem linken Rande fehlt 
die übliche Blattzahl, nur findet sich in der oberen Ecke auf der Rückseite ganz klein die Zahl 

14 gekritzelt. — \^gl. Tafel 51. 

Vorderseite 

312 a 1 äiicälyi näsär ttnäs jiiräc^^ spälyo X 2 \\ tjnai^ ptänkat kgssi mqmt ne [y ■] 

sul täf^ tmaisäl täshuäm taryäk ive pi laksa[nä](syo) o(ktuk^) 

2 cäncram yetwesyo [xväjmpji kospremn ne sik tän'is iaprenak säs^ tkam ükqt^ niisä kg- 

l • ■ käckeyo ♦ tgpretn tqprengk^ vwäcäs sunkq swäncenän^^ näfktas na-) 

3 peTiqs käksont oki säk kqlyinentwain saikar^ ♦ tarn pqlkorq$ pqnivoky aci näktas napenq 

Iskantäkar^ ♦ || tmqs prasenajinqss aci säive lätjis^^ bim[baj 

4 SS ' aci iväskäü läs<''^\ kqlymc kqlyme ypeyätzväi^ süi sfii korisyo äinäsäs^ ype sings xvra- 

sasyo ivorpu$^ näktcüH pqttäünäktes^ 

6 yä lok penu ypeyätivä^^ yinär sne skc kropanl^ tarn ne pat nu anäthaiiiikäm ~- ugrem 

Inliasudaitcmss aci parqiu kqlpos wäskäffi^ xva^l^ 

K f^ kotiszvaräifl^ dtianh'fl^ särthavähcrfi^ kseinäyt mälikänqss aci näkcyäss oki kulewäsy[o] 
worpnnt^ läntsarfl^ ♦ visäk]iä)n ♦ sujälänqss acci iväs[k]ä 

7 ffi^ yeiic^^ puraneni viaskarinäss aci siti süi käpälikäs^ uliikcs täpases nigrantitäs parivräj- 

käsyo zvorpiq iqk tirtlicni kqssi(f/)\ 

8 ypc sini 'ivreisan yenc^^ ♦ || tarn ne pat iiii pq/7'\ siiddhaväsqhväi^ iubhakrts^ äbhäsxvar 

brahmalokgss aci jipadJüitu si[ü]i 



■ Viclleielit /.u bimbasäraii zu ergänzen? ' Jeiienf:ills Schreibfehler für anSthapiniikätp. 



— 169 — 

Rückseite 

1 iü pqttäiinäktes^ anumäski sini zuram^ Ikätsi ♦ kä[ma]dhätu siiti penti stwar läms^^ xvlänkat^ 312 b 

suyämem sanilusite[in] su 

2 keim ' kropyo worpuf^ näkcyäs^ Py^PPy^^\ iJ^sälu yelweynln iiäkcinas^ wsä sinas katiuas 

swäsasmäni ♦ citrein citränganem ihnhirenqss aci kqntantiiyo g • 

3 käsive rapeyänlu kqrnqsmätn yeüc"^ saci rämbhänqss aci peiiu korisyo iiäkcyämn^^ aptsarqntii 

krqntsonäs pikäräsyo trikqsm ■ 

4 Isuncäs wrasas^ näktaisi pqtläiikqt^ Ikätsi epreriss äntarn stamar^ tqin ?m mq?it^ iväknä \\ 

bahndantäkani ^ 1 1 wlännäktqss aci yeüc"^ riäk[cji(ni) 

5 läs^^ sni sni näkcyäs^ aptsarntuyo worpu piamar^ 3 eprerani % kakql[t]ärr 4 oki näkcyäs^ 

rapeytu fiafiwärr oki iäive kumci tkani eprer- ■ 

* S0äs t inantärak^ (Py^JPPy^'^^s näkcini piiskän^^ käsan^^ luätsyän'^ spa ■ • tndm 5 kumpär 
ptäiikqt^ kqssinä kärinein % näktan napeüi pqlkänt^ 

7 VI wäc^^ wälat^ [s]i - - pyäppyäsyo näkci oki ciilcri iäk^ { / mär ükqt tarn pqlkät^ mnu 

ly • - t ■ läm prait^ käniat^ ailcäl^ pyäppyä sind rdga sim pars pq 

8 X y^? iämqk^ nä?itsu mä sqm^ äymes kqlynie kqrsät^ k^cä ne canipqr ■ • J wso- 

koneyo senc\ tnloss oki näklaffl^ sqm im k^ 



No. 313 = Till S 69. 18 

Der Länge nach fast vollständiges, einige größere Lücken aufweisendes Blatt. Der linke Rand 
fehlt, eine Blattzahl ist nicht erhalten. Vgl. Tafel 52. 

Vorderseite? 

1 tqm^ sance käkqthi s- sq/ji^ pqttäükqt^ kqssi mar ■ ■ fr^J io //// 7 //// mvätse 313 a 

2 [t^] kqssi puttispar s ■ ■ l ■ - lii ■ ■ issi mä cämpä^ tqm sance [tdm] prasta(ni) p,ikq[p] ^ pu 

■ n ■ n[ä] • krq - yuk prasta(m) wra 

3 k tarn prastam cam^ suryodgam präti[k]äriyo wrasan'^ puk^ wlyepe säkre [l] • -k-r \\ 

tmq?^ ptdnkqt kqssi cam^ prati[li]i 

4 krä 9 sqrki sla pqltsakk oki lotkar^ näktasii pqliäiiäktes kapsiimanqk^ imoniie yämtsänt^ 

cam^ plyaskenqs käkqthi kdi-ii 

5 nawomtsäm klanoinntsäm ciücdrydm brahmasivar luaienyo änaiid- käk^ wenännad^^ '° cämpql 

te " nasam^ änaiid^ stivaräk pqii pi pnklä kam saht 

6 r ssäm '* wles^ wlessi t (Mass dnand^ säsn(o)tku oki wsokone käckey[o] käs^ läläskäs^ 

asänyo smi-mdm akmalyo näktas(i)i 

• Wohl zu nakcim zu ergänzen. = Metrum von 4X25 Silben. 3 / für i verschrieben? Vgl. Z. 4. 

4 Unsicher, ob t oder « zu lesen. 5 Wohl zu sparcwmäm zu ergänzen. ' Wohl zu scsgni zu ergänzen. 

7 Lücke von etwa 18 ak§ara. * Verschrieben für puies. 9 Ergänze zu lyukrä. " Wahrscheinlich 

liegt hier Schreibfehler für wenänn anac^ vor. " Unsicher, ob t oder n zu lesen ist. '^ Wohl zu puttispar 

sfäm zu ergänzen (vgl. No. 33Sa, 2). 

Sieg u. Sieg-ling, Tochar. Sprachreste. I. 2 2 



— 170 — 

7 kies^ ' akmlcu*^ Ikämä(ni) trankai^ \ \ [cjäcäkkinatn ^ \ \ sokyo aryii stwaräk pqfi pi puklä 

[ajryu stwaräk paü pi puklä päcar^ J stwar sonqmlwani pa 

8 his ne u'rasafi\ J k„pre nc täkinc^^ [so]m^ ksa\ia 3 tfii [puk^] tsaljpjaslye {/ ca 

tsalpäsitär^ X som^ k[s]am iiiä nu cesnii tarkä -^ 

Rückseite? 

313 b 1 7iait^ X ote taprem puttispar si sän tsopatsi J 2 4 kus sqm^ täkfiJi^ mnn (X) 

kus 7te m[ä]käl pultisparnac^^ skam^ [>■] ■ n[i] (X asaiiij- 

2 khcsain fiareyämtivam salpinqk ats^ X marr onlam mi puttispar [n]qs lotkip 5 ivras • - (X 3 ^) 

(äsä)nik^ änanind^ sni äymes puttisparnqs lotkbi 

3 c^^ klorqi^ p7'Osmä7im oki pq/l^^ C7/iolwä si/iqs W7'assä£^ tswo o iic^^ tsopatsqm 

o/u/ii/iyo papqlyku äkqr7iu7it^ asä 

i c\ Ikäi7iä77i trqfikgi^ \ \ äiiä7idärma7n *> 1 1 k^pre 7ie nq^^ 7iesä kqrsäl sein p/'acar ta7i 7ie 

spälme7n7iiafn puttisparq7n pani X iiy asa7nkhesa77i kus iie ksa7ia —^ 

6 so7_n^ ksaTiä t7y asa/iikkes kq/it^ kalpas nqi^ ivleml seTii^ J sqlp77tä/)i kapsi7mo avisauqkk 

ats^ X puttispar si/n äkälqs [ca]7n^ 77tä 

6 / se7ji^ X I P'^k^ sa77isär sinqs wrasassi 77iosa7n souiäp^ so7/iäp päk^ ko - sa7nkhesyo X a'^'^s 

si7iäin kapsiihlokk ats^ [kljo 

V tkal seTTi^ snäkälqi^ | sokyo [7111 käsu] so[ky]o 7iu tsosats^' X pi<ttispa7'q7ii yse k ■ •\ 

p(u)ttispa7-7iäs 7!iar lotkac^^ X 2 \\ t- • 

8 irikä/'i ■W7-asa7~i^^ ca[7n^] a7lu77iäski weye7n 7~iäktassi pq[tt ■] IUI ^ jlH 771 ■ iv[e]7ilu 



No. 3 I 4 = T m S 80. 7 

Mehrfach zusammengesetzter Rest eines Blattes. Die linke Seite bis zum Schnürloche fehlt, 
ebenso der rechte Rand mit einigen aksara. Vgl. Tafel 54. 

Vorderseite 
314 a 1 //// k^^pä7'a7n mqskaiitra ♦ 7~iäktassi pqttä7i7~}äktes ■ ■ [k ■ isjck^ ak7iila7n lkämä7/i p(u)k^ klo- 
pä(7it)w ■ ilukq t 7ie //// 

2 //// • 7ia7-e stTli wrasa -9 (i'iä)ktassi pqttä/'ikät^ pqlkä7it^ tq7/t 7iek^ P't[k^] ((^)b''^ks, näktaifi^ 

7!a7'e si7'ii pn mi 7iaslain tka/n tq //// 

3 //// tsek^ 7uiktassi pqttä7lkqt^ pqlkä7it^ 7jiq7it^ pal 7iu anapq7\ liiio ä7ia7id^ ptäükql^ kassif/t 

lyäk^ ♦ tq77i 7ie IUI 

4 //// [dhjätimvnuäi^ Iwä pretä7V\ 71a p'^k^ a7iapq7\ h/toss oki plä/'ikqi^ kossi/ji pqlkä/it^ \\ 

7ia)idigIios7ia7n '" || //// 



' Wohl zu fattänäktcs zu ergänzen. » Metrum von 4x12 Silben. 3 Verschrieben für kianatp ? 

4 Diese .Strophe hat zwar einen p.ida zu wenig, doch spricht das gleiche Metrum sowohl, wie der ganze Text für diese 
Anordnung von Vorder- und Rückseite. 5 Wohl für lotki} verschrieben. * Metrum von 20+22+10+15 

Silben. 7 Verschrieben für fsopats! 8 Lücke von etwa 17 aksara. 9 Wohl zu -oraian\ zu er- 

gänzen. '» Metrum von 4x18 Silben. 



— 171 — 

6 //// piajreyfwäm o — [sa]t^ n- (%) mä penn kglk^ üwar kqlyme mä pcnu cem^ aci 

yenc^^ caiii sanuikräniam % süike IHj 

6 //// ki puk^ palkänt^ ptäilka(t^) [kas]s(hn) % inr(a)sarr oki sfii sni klop^ wsoke nänisiq^ 

slancälyi ' S7ie ptsäk^ lyäk ■ //// 

7 //// ratn päcim tsar to [s]es cincär^ } väjjärr oki cwankeyam ivsä [s]i päretn menäkyo lyäk^ 

wärts^ esnetn X indranil si wisi oki tsem Ijjl 

8 //// urrfam pai'wänyo yet ■ ■ - l^ s- rpgrts^ ciücär [kjä(w)älte snikekaksii ^ t 2 wsä yokäin 

kas stväncenyo (w)orp(ii) yärsär sam kä ■ e IHJ 

Rückseite 

1 //// ■ m • - • puk HU c(a)my • ■ ml ■ 3 • y • [n]äk stjs^ Iri wältsetn ärküosi 314 b 

piik säkq - • r- • s- [l]l [o]k(iJ % sne [i ■] jljj 

2 //// tskänt^ puk^ ksäc kaksänt^ % 3 W ilUG?^ ptänkqt^ kqssyäp^ okqt^ tmäm kly(o)kqssäsqi^ 

lyutär viemas cincrain iväkmtsam [l ■] //// 

3 //// nän^^ Icär swäncenässi [äk]ä okqt^ tmäm kqrlkälyi päkqr täkar^ kqrtkälsarn sjmier 

lekac^^ vaidur sini äsä Hjj 

4 //// fi ■ änt^ pal ■ äyo 4 oplä[n\] opläsi kesärsam taryäk zve pi laksayiäsyo ye[tu]s^ 

oktuk^ cincrain Ijlj 
3 //// yo zvorpus^ okqt^ tmä(m) nnäkian päkqr täkar^ X ccsmi pcnu puk^ okqt^ [tmäm] 

äsänikäsfsji //// 
8 //// okqt^ tmäm siväncenämn päkqr täkar^ swänc(e)?iässi äkä skam tarn nek^^) zvkqmnyo 

kqrtkälyi äsäfii oplä //// 
7 //// r^ X cei»- penu tqfvi n)e(k^) wkqmnyo swäncenäs tarkar [cesjini penu swäncenässi äkä 

okäk^ laksanäsyo yetuß^] //// 
* //// ['i\J päkqr täkar^ [^]^\ lyukrä sarki sne äk^ lokadhätulwä 5 üar[e] -zv-^ pretäsam 

s 7 napemfsapn • o • otnq Kjj 



No. 3i5=TinS92.29 

Linke Seite eines Blattes, etwa Vs der ganzen Länge. Eine Blattzählung ist nicht vorhanden. 

Vgl. Tafel 53/54. 

Vorderseite? 

1 oki yäslurne sim tsrqm poryo X spqnto [ktajffi^ sqm^ sasak^ ///j 315 a 

2 vipidävakäs päkram rarkunt^ asäna - kniurqi^ ^ näkcim kharävain 9 //// 

3 yo äsänis^ änc^^ tsitorq?^ ttnqk^ astänkopet^ nä HJl 

* k^* täm kolmam ywärskä sumer lekac*^ vaiduri si äsäm pä[kq] IJlJ 



■ Fehlerhaft für ilä". Eine andere, ungelenke Hand hat hierunter nochmals slancälyi gekritzelt. = Wohl 

für sflikek ■{• kaksu 1 Dieser letzte päda, der jedenfalls mit «r«(Z»2 beginnt, enthält eine Silbe zuviel. 3 Vielleicht 

zu akml • zu ergänzen. 4 Vielleicht zu faltmäyo zu ergänzen. 5 Wohl verschrieben für "dhätnmiwam. 

* Ergänze zu Iwä. 7 Vielleicht zu näktas zu ergänzen. * Vielleicht zu äsänac kak>mt° zu ergänzen? Das 

tt von asä" ist wohl nur Schreibfehler. 9 Schreibfehler für airävam? {kha ist dem seltenen ai sehr ähnlich I) 



— 172 — 

» wasir ncmi sinas walcisyo wkgvt vicitra luksannni^ ileini //// 

• nii oplis kesäram skam iväsugi nägck iioinin oki pärlyäiik^ [s ■] jj/l 

7 ki kärmc kapsiniio plyaskenam Imok^ s[kam] (nä)ktasii patlänkqt^ päkqr [t •] IJH 

8 s ■ ■ Icär^ X vaidxir yokäii^^ äsänqi^ ärkfyajnt^ w[s]ä yo //// 

Rückseite? 

315b 1 plyasken(atii) sokyo syak^ kiclk[a]l^ [% i] -[n]- k- ■ r- r- [sy •] jjjj 

2 wälant ' oki puk^ säs^ tkam iiäkciyä - ras^^ pyäppyäsyo J zuso //// 
s n/^ koris sumer sulasqi^ J pqlkänt^ üäktaiV'^ na //// 
i k^ ästre täkar^ % lyokqnt^ lokäntarintti tri wä /l/j 

5 parijättrq stäm^ kqlymäm tä^^ tmassäl täskmäm äsäm //// 

6 ts pqlkäl täk^ ♦ tiri nu /qs^ viä sqm sain ilkal napcm na //// 

7 ttänkqt^ kqssi fui op/am bno pjig$ tpqr [pqjlkäl täk^ t_qm nii mqnt^ wäfknäj /H/ 

8 k iqk pi kursqrwäyo penu akani[sj • • ni näktail^^ tpqr mq jjjj 



No. 316 = T m S 92. 30 

Stark beschädigtes Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, etwa ^5 der ganzen Blattlänge. Gehört 
wahrscheinlich zu ein und demselben Blatte mit No. 315. 

Vorderseite 

316 a 1 //// nclis karkät sink^ säseyu klyät^ yäslurne pqljsqniä X 2 \\ imqs^ ptänkq Ijjj 

2 //// • [p] ■ sundassäl täskmäm asuk^ wsä yokäm poke rsorgi^ sopisyo yetu -^ //// 

3 //// ywic^^ ätsqts*^ näkcyiss opläs pyäppyäsyo stwar ncvii si stwar kotkuinim kolq jlJI 

* //// [<^'^]UI^ äsänis viräcavi skavi wsä sinqs [kg] ■ o [vjaiduri sim oryo nkqücim Hjj 

5 //// (siväjncenäsyo worp[u] -^ kniis^ oppal päkq JIJj 

6 //// syo iianitkii worpu fieini si jjjj 

7 Ij/l 1 1 wrgs [w]ä • por yokäfl\ wrim //// 

8 //// [kjärain bno //// 

Rückseite 
316 b 1 //// sla [pgjlj[sq] j/H 

2 //// san^^ pq kgnt^ koris^ • ■ i //// 

* //// D''^ tvkqm ptäitkq snumqi^ wraske //// 

* //// t 3 II l^tU m.Qt ne SU [pjändukainpal pärc jjjj 

5 //// oppol [si] pärcnä pultispa ntrq sokyo ciücär pqlke //// 

6 //// üäktasii pqttäTiüäktcs mräc pqlkälar tqinyo puk\ üäktafi napeili vitsä //// 

7 //// in[u]ss orto zväljs^ sqk kqt^ ^ £gptuk^ fpqt pi tinämmtu ipqt wältsq 3 we //// 

8 //// ni 7in 7iitsäs sn orto näk/assi pgttäiifiäktes^ akmlain Ikätsi osänt^ ♦ //// 



' Vielleicht ist walati zu lesen? ' Jedcnf.ills fUr kanl verschrieben! 3 Das virlma-Zeichcn 

fehlt wohl versehentlich; lies: -wälis^. 



— f73 — 

No. 317 = T in S 69. 19 

Linke Seite eines Blattes, etwa ^5 der ganzen Länge. Eine Blattzählung ist nicht vorhanden. 

Vgl. Tafel 53. 

Vorderseite.^ 

1 II n[i]ssal^ ysalman mqrkanipal^ ke ne iqtn^ länt^ puk^ [s •] j/IJ 317 a 

2 wäl iä£^ ysalmas pat_^ mänwä sqrki wärpnätsi mä kqlpä //// 

3 / tosgni tri yäthineyntuyo pukyo kakmi se£^ j/j/ 

i dharessi ' pkolyc peräk^ ylär^ päcarr oki täk^ ♦ pu[k^] Hjj 

5 mä kgynsamtitrq wrasaisi J tqmyo kqrsnäl^ lyalypiiris^ ä IJH 

6 / cani^ mä ok^ cämssä kiiqssi p'ii X \\ tmqi sqTn^ ji))iuta[k]e //// 

7 ype sinqs^ skain ämäsässi [* ype] päsluiie sinäs tirintu ivatkurqi^ //// 

8 £ pqltsqhkäi^ sokyo tsopats kqrparqm sqm^ nsac säs[pq]r- • jjjj 

Rückseite? 

1 c 7jqmscnc<''\ pqrsko^^ { ■ >1 ■ viräc^^ spälyo kätkmäm näntsus • ä //// 317 b 

2 ke ne tqm^ länt^ se mä tä -^ - ntuiie sim sark^ kgrsnänt^ sqm tqijt trqnk • ■ //// 

3 Iqnlwäisi mräcam kqlymä>\ \ \ ttjiqs kiimnäs widyädharakirti purohü^ pq[lsk •] //// 

4 Irqiikqs^ ♦ pqlkär pqlkär se läntune st wlän^qk cas^ ko ■ e jljj 

5 muso sqs^ som nu ätic dho pe snälä % iimlyiintä to sä //// 

8 swac kucc assi wram pqltsqnkäs^ äriiicä J / * klosnam tarksqs swänce[n]fyJo /H/ 

7 ivmärt nu l,^qsnmit^ Ikäntram srenn oki X tqmyo palkets^ ahnal nqm /Jl/ 

8 /yek^ vidyädliaren*^ läs*^ cas läntune sirn mm~i iläktac^^ sreii[n 0] /jj/ 



No. 3i8 = T m S 69. 20 

Bruchstück von der linken Seite eines Blattes, etwa '/j der ganzen Länge. Eine Blattzählung 

ist nicht vorhanden. 

\' Orderseite? 

1 ndipälyo 3 kqrsq Isantrq ♦ some yii //// 318 a 

2 ces penu some kropakrop^ näktaflii oki tsqrk^ ts • jjlj 

3 tiässi krqntsonäs pikäräs^ Ikämäm mqrso oki nä //// 
* [p]arkont_^ täkeiic^^ X "* klosnam tarkan^^ IJH 

5 kein nqm^ sokyo cincrarn X yetunt^ [OUuiJ 5 nie //jj 

6 nc^^ pre sontac^^ J somam tiu r[p]enc^^ kispar wic^^ somai/i tsqrk^ //// 

7 vidyädharnäffi^ J not^ ninia ^ sim einer 071c [p]qrsten[c] " oki wirc ■ [s] • lljj 

8 s tiqnkrä - l[l ajssi kätkmäm wankmäm karemäm smenC^^ [pyäjppyäsam J //// 



' Ergänze zu vidyädhareiii. > Das Metrum der Strophen auf Z. 5 — 7 scheint eines von 4x14 Silben 

zu sein. 3 Wohl zu hkiniipälyo zu ergänzen; vgl. No. 2643,1. 4 Z. 4 ff. enthalten Strophen in einem 

Metrum von anscheinend 4x18 Silben. 5 Für t kann auch n gelesen werden. ^ Möglicherweise auch 

lot^ tima zu lesen. 7 Oder mnrs">. Der Buchstabe ist durch Beschädigung undeutlich. 



— '74 — 

Rückseite? 
318 b 1 war yä - ■ y • himavant^ c[ä]ncär kglnai^ J j ryo kg jj/l 

2 rlkähmn ' so[vn]Hässi J wankmäm wramn ä/!c^^ sinantrg n^q - 7nä tq -^ //// 

3 mä akmalyo indre trankqi^ wäspä nu fiäkcim sulqi^ jjH 

4 wsqryäs [pjyäppyäsyo siil[i]üi t[s]gnkru[7ii^ wäj IHj 
6 Ite tos tri wäknä länci ivastantu //// 

6 worpunt^ nqtn \\ ciiraiokam'^ \\ näkci wäll oki sqs^ vidyä IUI 

7 ryo läntsas^ äntispur sä[sj skma[s] kätkqssi X [p ■ i] JIH 

8 r klyoniim Ißjlamskä [sej lyutär skani lä //// 



No. 319 = 7111869. 23 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Vielleicht gehört dieses Stück zu ein und demselben 

Blatte mit No. 318. 

Vorderseite? 

319 a 1 //// yp(e)nc^^ ♦ cep 3 some kumpakump^^ klymilra nesinas^ //// 

2 //// tiiiik^ arsen(*^ \ \ pranäde trqnkqs^^ ehe ngs nu vidy(ä) //// 

3 //// k^yalle ♦ ] | niarnndhottarinam 4 ] ] T^qsmmt^ wtnäri mräcam ngm^ //// 
i im härqsyo tlgstont^ kttäiqm^ X - r- am wämpunt^ k ■ IUI 

s //// • y ■ tunt^ wir am kjewän^^ wrok sim Ulf 

6 //// / • eüc^^ sulas^ X triwont^ som ■ Ulj 

7 //// rnäf2\S prusatn yäniu[nt^] //// 

8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
319 b 1 (nicht erhalten) 

2 //// kr ■ sm ■ trä tim ^ pgssä //// 

3 //// [ntj sul^ (k^ya)lte kinnares vidyädha //// 

4 //// ■ utakeiuy 7 vidyädharessi lä //// 

.5 //// ncä(m)n oki ♦ tos penu tri läntsan^^ - [w](ä)knä näkten(-)ä //// 

6 //// tu X^ yetu nemintuyo worpu antispuryo trikok[i] Ulj 

7 //// läntsac^^ lyutär po[ta]trq X i \\ sonie trqnkqi^ säs^ ■ i Ulj 

8 //// d^,^) lyutär potatrg k^yalte pqlska [pjäse wrasom^ Hjl 



■ Jedenfalls zu kartkälsam zu ergänzen. ' Metrum von 4x17 Silben. 3 Kann wohl nur 

Schreibfehler fUr Cef sein. 4 Metrum von 4x18 Silben. 5 Wohl zu vidyädharfiäni zu ergiinien. 

' Es kann auch nim gelesen werden. 7 Ergänze zu jtmutaketuy. ' Das Metrum hat anscheinend 

4x17 Silben, wie No. 3i8l>, 6. 



- 175 — 

V 

No. 3 20 = T III S 69. 2 1 

Stark beschädigtes Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, etwa V3 der ganzen Länge. 

Vorderseite? 

1 //// ■ his sovte ineta)\ ca[n]kr • ss [o]ki crankar mar yat se J wce jj// 320 a 

2 //// ncäm^ X I kaksu ksal[u]ne • [si] pjiis ke yal^ tri pl ■ //// 

3 //// päccäs possäsä yaiwii — : (swä)ncenyo { 2 || tan ne [w]kq jjjl 

4 //// näs tarkar^ ♦ krossäs 7iarey(äfH)twani jiilam ' swäiicetiäs tark • //// 

5 //// fiare Iwä pretän*^ ka^t^ yo[k -Jyo ^ kakqrnus senc^^ cesmä //// 

6 //// (7ii)skramä7itam 3 1 1 wkqni pe mäka nä[km ■] - samsär sgs^ sokyo nu pamo //// 

7 //// sla sulas^ stämgntu t ■ am yoi'z X tkanä eprc[rain] //// 

8 //// nareyntu X lotk(a)r ■ ■ [fi w]iniä[nn] oki l • ■ //// 

Rückseite? 

1 //// worpiq^ swäfice //// 320 b 

2 //// i'x näkci tkam oki X t • ui/i niisär trisksäjT oki H// 

3 //// nareyämtwain klyäitt^ nef^ na(repä)lkäffl^ pilaüy oky arkas\ ///j 

* //// fyiyo lyäkar narepälkän'^^ ■ l • kar^ ptäi'iktasac^^ X ^se putak^ //// 

5 //// Iwäyo prctät'i'''^ puk^ klopant^ mrasa[i\] X näktafi napeüi nu wno //// 

* //// ^^' X mcyä tkam nkqt^ asf-Je fi pyäppyän^^ ciiicrarn //// 

7 //// (a)iiuviäski lyalyutqk^ t_am • • yärm^ sne kai wrasan'"'^ //jj 

* //// [Ipäjluneyac'^^ kjalam ■ ryänt^ \\ cam wram^ palko //// 



No. 3 2 1 ^ T in S 69. 2 2 

Bruchstück von der linken Seite eines Blattes. Stark beschädigt, der linke Rand fehlt. 

Vorderseite? 

1 //// m^ kii [Sq]m^ säii upäy nas mä pe Stare kiic ne nä Hjj 321 a 

2 //// yetusäin kapsani ♦ tsres maku änkarasyo iväs yä jj/j 
^ IUI ■ •f ■ p^nu säk^ okqt pi 4 näkmajjityo kaknusäm //// 

* //// taiar^ trä[bh •] yo kutti 5 skam esä pqrmäin lok wä //// 
^ //// ype[s -Jnts ■ - f^ pqrskos^ sni kä //// 
® //// ^ tqkivätsi osät^ //// 

7 Ijjj tiy [o]ki äyäntu wras üi [kä] //// 

8 //// n"'^ täs kärä^am X kus sgm^ //// 



' Vielleicht zu omlam zu ergänzen? ' Wohl zu yohyo zu ergänzen; vgl. No. 34413,4. 3 Metrum 

von 4x17 Silben. 1 Geschrieben wie » pi\ 5 Vielleicht ist Izunti zu lesen. 



- 176 - 

Rückseite? 
321 b 1 //// • ngf^ änand^ pqlke temi [k']J(e) //// 

2 //// • t- tw ■ - kjencinäm kapünfio [k •] jjjl 

3 //// ^^ tfii spaktäm yä /jjj 

i IUI st ■ - spo - ■ ä - f ^ Und tu pursär^ //// 

6 //// yämwäm ♦ | ] daiabalam \ \ tsarani mäntant ny ak • //// 

6 //// skatn Rarstem käruiiyo J yämwem kliispe tjnqi^ [mä] IJH 

7 IUI fmjgikitäw mroskaslis mosam tsarä entsem tä?^ syärke //// 

8 //// f ka [s] m[o]sam penu täs pamonlsäm puttispar säk ■ ' //// 



No. 322 = THI S 96. 7 

Rest einer linken Blatthälfte, stark beschädigt. In der oberen Ecke des linken Randes der Rück- 
seite findet sich, scheinbar von anderer Hand, die Zahl 9 gekritzelt. 

Vorderseite? 
322 a 1 //// m pii [sä»i]te asie JIH 

2 //// kam^ trankfiiäm krancäiii mamt mä lo //// 
s //// sassHS \\ palßajtntwä [s]i [k]äsä[y]e jljl 

4 //// 7iasam^ ni - f ^ //// 

6 //// (oJ[fna]sk[e]nässt prakte - [ficä] //// 

8 swone- ■ k ■ tgr^ ♦ wrasafl nu näk[ta] IHJ 

7 räkstsässi - hnu sgfs^J tälo ärkisosi ya //// 

8 tkani [s]i tspok ^am^ swär cincä[r^] sgf^ s • • H/l 

Rückseite? 
322 b 1 /o kalk^ kip sätii [s]n[e] k- Jii [y]ü IJH 

2 ktsi sol tr[a]sa - kom • [sy]o [p]g ■ k • ly • ngs^ % tiä Hjl 

3 [a] r iolän'^ } 2 täiii /• //// 

* //// L^olsl tnkgltomis^ kapsaüi [y • •] //// 

5 im wkgmjiyo äsänik^ ä[nand •] IHJ 

« //// iolani yäytunc(ä)s wrassaiiäl^ 3 //// 
"> Uli [tHy] okgt^ tmäni ipgt^ tniäm fg //// 
8 //// w[l]esurgi^ a ■ • m //// 



• Vielleicht versclirieben für }äm k(apiam)r ' swo ist von anderer Hand auf dem Rande ergänit. 

Wohl zu käruionc zu ergänzen I 3 So I statt wrassa". 



— 177 — 
No. 323 =TIU S 67. 2 

Kleines Bruchstück der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 vidyädharen läs^^ ne[nc^^] //// 

2 ntsus^ säs^ ri tfii fiemi //// 

3 ;- ssämn\ J [sg]k[s]ak^ stwar pi //// 
■* lekac*^ k^,yal nu lymä?^ //// 

5 s^t nätse p • j/jj 

6 wkam ritwä //// 

7 [pu]k^ yätlune IJH 

8 SU käs ■ IUI 



1 

2 

3 

4 . 



Rückseite? 

- ■ [tä]k . r,c("\ IUI 

[cjäm asam(kh)e //// 

- ■ [tajin HC ivkam[nyo] ^ 
[m^] iläkcim su -^ //// 



5 yärkf^j pyämsain \ \ purohi //// 

" ?'^f\ smiiHätn aknialyo //// 

7 läntune si kqrparqm Mi //// 

« >ias^ Pnik^ civa('\ yu //// 



No. 324 = T m S 64. 5 

Kleines Bruchstück beim Schnürloche; der Blattanfang fehlt. 
Vorderseite? Rückseite? 



* //// 

^ //// 

« //// 

^ //// 

8//// 



/;j'(j cken(*^ //// 

■ «(^ J-/w .V/^Z //// 

/i/äw sinqs nu sontq //// 
««w^ ♦ kosprem nä //// 
rjflf^ swäiice IUI 
mqntii so?itsa[rn] klya \l\l 
yätlune Ikäntäm ailmnä //// 
Isantrq ♦ some äkl ■ //// 



1 //// sw[ä]s marmas^ tskqs wi //// 

2 //// inä kas läse älak tä X kri //// 
» //// säkce Iswänt^ mqskatsi ■ i //// 

4 //// lämts^ p,feam klyondin //// 

5 //// «■ länlsaü^^ niä //// 

« //// kuinsenc*^ yakseüi täiü //// 

7 //// [äjdakava //// ' 

8 //// • t ■ sul tsan[k]ru //// 



323 



324 



No. 325 = Tm S 93. 7 

Stark beschädigtes Blattfragment, beim Schnürloche. 



Vorderseite? 

1 //// ntäru yäsluntam lufik^ ypantrq tävi 

praü^ Uli 

2 //// säram siii santänam kqlko lufik^ käpnune 

?e Uli 

3 //// ä/af/ lolkams^ [sqj — 7ji^ ce -^ //// 

4 //// penn mä simsen<*^ — ^^ yäiiill]u[n ■] //// 

^ //// '"-' M^ "K ^^ //// 
ti-8 (nicht erhalten) 



Rückseite? 



1-3 (nicht erhalten) 
1 //// tapr(em) tqprc jjll 



325 



6 //// mä siii klopyo ' simsantrq — älu klo //// 
ö //// t'ilune trqnklune mä mgfskajtrq \\ i IJH 
-i IUI ko tiqvis^ S"t' klcsu[m]qss oki nu wle- 



sant^ ■ c IUI 



IUI solar tävi prail^ trq[m]qss oki klo[p-] HH 



' p}'0 ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. 

Sieg- u. Siegling, Tochar. Sprachrcslc. i. 



- 178 
No. 326 = T III S 102. 3 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, stark besrhädigt. 
Vorderseite? 

326 a 1 (nicht erhalten) 

2 //// (vidj}'äfdhajrnän\ /H/ 

s //// wäre ■ ci nispalntu sne ko ■ lu HH 

* IUI • [>i^]''c[i]^i\^ näkäsai^ i'idyädharsq //// 

5 //// tskäniär k„pärgm 7. 'ra^^ kgrknam pi'äkgr ki[nt •] jJH 

« //// [jjiinutaketu wäl tmnkai^ upädhyä niä n • //// 

7 //// k ■ s^ slmälune - pglskäluneyac säsey ■ //// 

8 //// [sjicenam \\ jw [ft] ypeyam wäl niä jj// 

Rückseite? 

326 b 1 //// vidyädhar ■ - ffraj/}kgf^ tgmyo tg^ ■ • j/j/ 

^ //// (iV3)iikgi^ upädhyä - [ss ■] sgs wäl^ sni a[k]ma //// 

3 //// kk als [tsa] tsam tsopatsgm ärkisosi //j/ 

4 //// ■ ■ /' sk[e]nai^ cami [s] päca[r] //// 

5 //// läniac kätse kglkorgi trghkgi^ //// 
8 //// väd[av]etr äsänä Imorgi^ jllj 

7 //// tsam - n/^ [sm]o 1/// 

8 (nicht erhalten! 



No. 327 
Kleines Bruchstück 
\' Orderseite? 

327 1 //// [bojdlüsainsaye Irgnkgs^ päksi jJH 
2 //// dhakc trgnkgi^ pgklyos se sotr • Ijjj 
s //// tnaskgs^ täni nu prastatu säkke //// 

4 //// ss[ij puitiipargm kqlpä -^ //// 

5 //// puklyi ?ias7itäm si kaklyusu //// 

6 //// k[l]epsunt^ pgssäkä //// 
7-8 (nicht erhalten) 



= Tm S 93. 8 

aus der Mitte eines Blattes. 

Rückseite? 

1-2 (nicht erhalten 
■' //// • trgm^ % sfläymai^ /• //// 
4 //// ^^ wrasasii käpnc mgska [jj! 
^ IUI toi\ las iiu nsam tiri*- 1| //// 
8 //// fy päcarr oki p.Jiolyc mska Hjl 
7 //// ^ufasa/i"^ äsainkiä])!! bodlii Ijlj 
s //// kapiafii siir niits^ risä[^ ♦ //// 



Vielleicht zu kinnaresgj zu ergänzen. 



Di'i i'iinkt kann auch als / (Knde einer Strophe) gelesen werden. 



179 



No. 328 = T TU S 91. 14 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; es sind nur 5 Zeilen und Spuren einer sechsten 

erhalten. 



Vorderseite? 

//// tid-^sül. IUI 

2) //// päcim peyo aci sik lorqs tä //// 

3) //// [wajknä iväsankätsi osät^ ta //// 

4) //// ski mfosar tälont^ Iwä täm -[r]- //// 

5) //// • s • l ■ Üivar fiemi sini //// 



R li c k s e i t e ? 

(0 //// [s]ä ^ lkä(ta)r^ ♦ ta //// 

(2) //// kapiinfiam apalkäts ■ ä //// 

(3) //// üfio skani k„yalte soiiie pqrkram so //// 
(i) //// unän skain praslä sqrki mqskat ■ -^ //// 
(5) //// yo skain k^yalie //// 



328 



No. :,29 = T III S 64.6 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; es sind nur 5 Zeilen erhalten. 



Vorderseite? 

(i) //// ptäntifäkjt ■ IUI 

(2) //// säsuis käryap^ wt'j'.n pcpiii] Uli 

(3) //// wkqnyo äsänik^ änaiifi^ H^j 

(4) //// Iskälunc kätqk^ ote tq(prein) //// 

(5) //// yoktqrr o[kJi so[l^] täpark^ X '"'^ Uli 



Rückseite? 

(') //// [i w7 iiiäka nä- s ■ - [ma] - ♦ kalpi //// 329 

(2) //// ntm J sol kalp sinqni yanirq yo ■ i //// 

(s) //// äinäiii säinpänyo J tsyu com ivra[ni ■] //// 

(4) //// im yäsliin'ic J trqnkinc^^ //// 

(^) //// [kq]rs(n)äl^ sä IUI 



No. 330 == T III S 94. 1 1 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Nur 5 Zeilen sind erhalten, darüber und dar- 
unter noch die Spuren von je einer Zeile. 



Vorderseite? 

(0 //// [bojdhake imnkqfij Ulj 

(2) //// • t • kasan mqskantrq ♦ [i ■] //// 

(3) //// k^ kaian mqskantrq ♦ sä //// 

(4) //// täkenc^^ kor mqskatrq * tm(ä)m //// 

(5) //// (a)ksobhä - [t]äke[nc]\ //// 



Rückseite? 

(1) //// ilcit^ - mr ■ yain [yiv ■] //// 

(2) //// kalp^ noniuiniiii pnrkri pra -^ //// 

(3) //// /-..^^ äkäl^yatsiX IUI 
(*) //// [ajntarakalp^ ntahä //// 
(5) //// Ht ne ivik[i] a //// 



330 



■ Wohl zu udai zu ergänzen. 



23* 



— i8o 



No. 331 =T III S 91. 15 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Aus mehreren kleinen Fragmenten zusammengesetzt. 

Rückseite? 



Vorderseite? 
331 1 //// s[ä]yamtyo pyastatr ärific^^ //jj 
2 //// iä^ rina^tar sol^ niä käpfie //// 
2 //// k^ ärso hainiavatim lä[nl^] //// 
* //// '' ■ ioJt^s '^'"'^' kätsam tg jjjj 
^ IUI -s- II zmi IUI 
6 jlll ■ tu ;-/ figlko IUI 
1 IUI II surisinam || kg //// 
s //// [kt] xvorpu »gm % po //'// 



1 //// kgrtkäl .-i^x IUI 

- all pgssäkyo X yctu //// 

3 //// ^ fiäkci ri [0] IUI 

* //// ngtiväsii //// 

5 //// s ■ nn oki älam zvcä puk^ IUI 

//// sark^ näkcyäim oki J / || ba[iic] //// 

7 //// [k„ya]lte ces somewicc[ai)i nsjam naiy[o] im 

8 //// ces sonie dliannmcdärf^ //// 



No. 332 339. 

Reste einer Handschrift aus der „Stadthöhle"' in Sorcuq. Das Papier ist dem der 
vorigen ganz gleich, hat ebenfalls einen gelben Ton ; die Schrift ist, wenn auch ähnlich, 
doch von der der anderen Handschrift zu unterscheiden. Auch die Maße sind verschieden, 
hier beträgt die Höhe der Blätter 18 cm, die Länge läßt sich annähernd auf 54 cm be- 
rechnen. Jede Seite ist hier mit 9 Zeilen beschrieben zu durchschnittlich ungefähr 
45 aksara. Das Schnürloch ist 15 cm vom hnken Rande entfernt. 

Auf No. 333 sind die beiden letzten Zeilen nicht beschrieben, vielleicht hat dort 
das Werk oder ein größerer Abschnitt geendet. — Der Titel des Werkes ist nicht er- 
halten. Über den Inhalt läßt sich sagen, daß die erhaltenen Stücke alle einem Dialoge 
zwischen einem Codaka und Uddesaka anzugehören scheinen. Und zwar handelt es sich 
um eine Belehrung des Codaka über die buddhistische Literatur: das Tripitaka und seine 
Teile (sütra, vinaya, abhidharma) werden besprochen; ferner die Einteilung nach den 
12 Klassen (aiiga)'. 

In No. 332 wird Buddhas Prophezeiung zitiert, daß seine Lehre, die ursprünglich 
1000 Jahre blühen sollte, nach Zulassung der Frauen zum Orden nur noch 500 Jahre be- 
stehen würde. 

Codaka und Uddesaka begegnen uns wieder in dem Handschriftenreste No. 397, 
in welchem letzterer dem Codaka die vier dhyänas auseinandersetzt. 



' Vgl. Burnouf, Introduction i\ l'histoire du Hiiddhisnie Indit-n, 1K44; p. 51 IV. 



- I8I — 

No. 332:=TIIIS92.32 

Blattrest, etwa ^5 des ganzen Blattes, aus zwei nicht zusammenhängenden Stücken /.usanimenge- 
setzt. Eine Biattzahi ist nicht erhalten. Vergl. Tafel 55. 

Vorderseite 

1 c prei'tcä sim pqitinas tir[i]ntwa>n J ny äkäl^ kaknu tä^qm^ pürpäc säsaiii seni^^ — 332 a 

nervänam J J' || tarn ne lukgnmyo ba[h]ti(s)ru //// 

2 ntäffi^ säinnäfi'^^ pqttänkqt kqsyäp^ äkäl kqmscil näiitsui^ säsani ?iqiii[s]q[nt ] — (pujttispar 

sinäm wlcs^ w/esantä?}^^ //// 

3 sie pqrmankq''- ttänisitf^ tqmyo tqm^ ptänkqt kqssl sittrain ivc kus ne bahusrutäni knänniä- 



narnt^ säniayi yärkä ya /// 



4 - cam^ erkät yatqi\ ijqf sg tqi\ tqss oki sasqm^ \ \ phiiUenam 3 1 1 säsain si sol^ sine //// 

5 wärpo yärk^ [cjrkät^ ['Jiq]skatqt\ J kus ne ynes üi yärk^yatsi niä papy • jj/j 

6 //// ke tmhkqs^ sokyo nu [knjänmäncäisi tsopats^ //// 

7 ii^jfbiihujsriitän sfäjmnätfi^ äksi abhidhanji^ k[ii]s siirin^ k„yal [nu] 

läpqrk^ ijil ^ 
8 ffijkqf^ tiri spqrkscin/ikäü^^ assäi'fi^ surm^ k^yalte ptänkqt kqssl a rm^ sülram 

änändänac we ku • [r] • jjjj 
9 snneyam kjewäffi^ wastqs niä Iqiiclaiii senc''-^ vpic^^ [iv]ä spii»] äksinnn 

mqrkainpai^ II Ij 

Rückseite 
1 pqtl kqnt^ pnklä lo tiakgt ni pqn kqnt^ piiklä ska(ni) [sq] tvälts^ puklä 332 b 

kqlytrq /// 
2 säsam pqlkorqs cu ptänkqt kqssl tarn ne %ve kupre ne kjeiuäil*^ was[tq] ncl ■ i 

senc"^ inq[in]t ne pqil kqnt^ puklä //// 

3 [k^ tqni (n)ek^] sal. ivä In- [mq]l se[sj kiic ne tanif^j pqü kqnt_^ puklä //// 

* //// •*■ yok^ skani ätsqts täkqfii puk [tq]m^ kjeivässi wa //// 

5 [äjks • [s -Jntän [n -Jnc^^ tnä skain äplä nenc^^ sparcwäntässi akqlyme skain 

tsq[l- ■] IUI 

6 mä skain klyoitqr^ \ \ kupre pat fiu nä^amyo spärtwlune nanku spärtivlune siin 

näkqmyo skam tsq //// 

7 mahäkäiyapnac rve niä sqs käisap^ ptännäkte inqrkampal^ tkam si kotqryo iiqkuqUqt\ niä 

wra sim kotqryo mä por sim kotq //// 

8 tsanqk cem wrasan kätqiikeiic^^ unipar iiäsatsumas^ omqskeni yäiiilune[y ■] oskeinnäs 5 

mqrkainpalntuyo ha //// 

9 rkanipal wenenc^^ kus ne mqrkainpal [am mä mqrkampal zvenenc'\ kus ne mä ■ w ■ ne 

tvenenc'^^ kus ne [vjine //// 



' Strophe im Metrum von 4X17 Silben. = So! Für farmank^. 3 Metrum von 4 X 14 Silben. 

Wohl zu rvizgtgs mä lailclam zu ergänzen, vgl. oben a, 9. 5 Wohl Schreibfehler für oma ketnnäs. 



— l83 — 

Xo. 333 =T in S 80. 8 

Bruchstück einer linken Blatthälfte; der Blattanfang fehlt fast bis zum Schnürloche. Die beiden 
letzten Zeilen der Rückseite sind unbeschrieben. 

Vorderseite 
333 a 1 //// m tälunc ' lannuneyum^ pqt ■ ■ jlH 

2 //// c"^ stivar kärmeyätttu äksi[s]at [s -Ja //// 

3 //// kuss als ne pqttänäkte [fiaj //// 
* //// l^ brämn ■ tl [p ■] //// 

5 //// lis siitr • itom^ sq — ^ arthassäl sfojkyo ku jjjl 

6 //// rssant^ [päsajnt^ tan ne zvkqnyo ivewnu täk^ //// 

^ //// • ' • ?\ taniyo sütra cesqs^ zvu aksarqsyo krantäp^ mgrkanipal ■ ■ //// 
8 //// [s]s • arthassäl^ kutko iiom kqrsnäl^ \ \ codake trqnkqi^ käsu k • //// 
® //// ^U\) täGl'il ne sqiii mqrkatnpal kqlytqr^ Lvijql p ■ - ijqk!iqUq>\ tinis pe jjlj 

Rückseite 
333b 1 //// täkit^ II uddcsake trqnkqi^ pqkh'o^(^) fkjlyfojmi^j sütris^ arlhä vyam Ijjl 

2 //// [a]bhidharm^ upades nänlsu abhidharinisf^, i'aibhäs^ upadcs*^ tue //// 

3 //// r sinäs^ arthis päiinn oki näntsu abliidharm^^ sästrq \ * kiis nc ca Ijlj 
i IUI ■ y [a]rtln[sq] 3 tspo[k] kqrsnenc^^ zi'i-cisan\ % iikatqr^ //// 

5 //// rsätitärfi^ iästrqntu tom^ npadesäntn trq //// 
« //// t^ wä -, //// " 

7 //// nvä penn tämäss orto jlH 



No. 334 = T in S 69. 31 

Sehr beschädigtes, aus mehreren Fragmenten zusammengesetztes Bruchstück der linken Seite eines 
Blattes. Auf dem Rande der Rückseite sind Reste einer Blattzählung zu erkennen. 

Vorderseite 

334 a 1 - M)'?<wi\ ^'<tQ -^ ncäs säsam sinäs tiri[ni -Jt». //// 

2 - pitäntu tqmyo lyutäi\ sya xvkqin nänl ■ ■ -^ //// 

3 Mkg£^ pont^ tri (sämu)dram wär^ kaficana //// 

4 näss aci säwe näkerd //•/ — iLfs.) pi'astä sä //// 

5 iäs- Is-I onkraci wäi\ vine si - kaflcaimcä //// 

r, k^ snuä ■ e lqi)i sn[r]mai^ puk^ pra //// 

7 //// nc sr IUI 

8-9 (nicht erhalten) 

' KUr / ist vielleicht 11 zu lesen, und das Wort zu yomnalune (vgl. No. 252 b, 8) /.u ergän/.en.' 
' Zeile 3 und 4 enthalten ein Metrum von anscheinend 4X17 Silben. i Lies tirl/iis^. 



- 183 - 

Rückseite 
1-2 (nicht erhalten) 334 b 

3 //// abhi IUI 

4 — - khyä si [■ s -Jranyo a[rtli ■] st/täs tle //// 

ä />uk^ krancäisi tass äkäl^ käfsjiv (ä)ksinnu ina j/jj 

^ £st sne fiqltik sam^ wa s ne tvotgk^ //// 

V »fhe X 2 puttispar [sä] f sam^ wlfejsantrg viä Hjj 

8 naslatn mä naslgtn s/a k^ k/fosfisenc*^ J lrgnki[nc'^J /j// 

9 - syäp^ präas ly • (ä)klaslye knänmäuQ? täki Uli 



No- 335 = T m S 94. 10 

Bruchstück der linken Seite eines Blattes, bis zum Schnürloche. Die Blattzählung 

ist nicht erhalten. 

Vorderseite? 

1 - yac Jläs täk^ igmyo lam^ katql wra[s -Je //// 335 a 

2 [njmnneyam raritii ila^^ skam \ \ bahuda[nt ■] ' //// 

3 tsoptsuneyä mä wraskeyä prafiksä wrasa //// 

* /ly äkladye % ola[r]im täkiiic'^^ //// 
5 • i - ypantäs mg //// 

• //// syäp^ IUI 

7 //// yurnfali pastäkgs^ //// 

8 //// yoktsi syak -ä //// 

9 (nicht erhalten) 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 335b 

2 //// kai^ älam iv[c ■] //// 

3 //// nt^ cas iäsmn sim //// 

4 //// k ZV . im 

6 - - (n)kg(t) kg[ssi] artM>'\ äne //// 

6 kyäni pmstam ptänkäi kgsyäp kaknu -^ //// 

7 näs^ skeyas^ adhistlünä ^ etntsu bho[g •] //// 

8 pr(e)m ptätikgt kgsyäp^ ksalune sim pra^t^ //// 

9 (majndodharinami || källaf/ky oki sla nawem me lHJ 



' Wohl zu bahudantäkam, Name eines Metrums von 4x25 Silben, zu ergänzen. ' Lies "/ßl, vgl. 

No. 255 b, 7. 3 Metrum von 4X 18 Silben. 



— r84 — 

No. 336 = T III S 92.33 ' 64.4 
Aus mehreren Teilstücken zusammengesetztes Bruchstück von etwa V5 der Gesamtgröße des Blattes. 

Vorderseite 
336 a 1 //// tn täk^ ♦ zvkam pe päpsiiiieyo knänmunc penn sütrain j//j 

2 //// lyutär^ i'ineyam päpsune (a)bhidharmam knämnune lyu //// 

3 //// (äla)m tvcanac^^ säseyimt^ wrasas^ kl ■ ~ ?^^ isqknäntra % plyas(k)em //// 

4 //// (kn)änmunc sim nbhidharin^^ { '" 11 kupre pat [nu] (ptäß'ikg)i kgsyäp^ säk pgn pi yni //// 

5 //// k'^ iampeyäntci)ä$^ts)w s(utg)r nqm* sl(iü)ar s[p]qiitä[lu](ucyä)ntwäi^ tsito abhidharni^JIJI 

6 //// yntu ynes yämu kuc näks(i)nnä 4 mgrkampal sgtn sutär täk^ X spantälune shvar wä(knä) //// 

7 //// fiilä ösänik^ sgm zvi - 5 tä[i^] käswoneyiUwäs tri wäknä tripitäntii tsno[nt^J //// 

8 //// tt<artslj']is mgrkampal^ ä(ks)[i]M(ä) mam' sütgr täk^ kuc ne üksäpaLgnmtwäiii 

pulkälu IUI 
' //// P^^ ■ ~ yA[MsJ ~ idM^ abhidharma [täk^] ♦ | ] kupre pal im piänka sf-Ji' IJH 

Rückseite 

336 b 1 //// • suigr si k t ■ (-)[k^] '^ kuc ne sämn[ä]s^ a ■ s ■ s^') iväskäs iväskäncässi //// 

2 //// (äjklye yäniuncäs^ üäkta[s] (na)penässi äksiiinä sgm^ abhidliarm pitak täk^ \ \ [ku] IJH 

3 //// satn kuc nc ptänkat kg[sst] mgrkampal^ äksinnä sgm sütgr^ kgrsnäl^ Hjl 

4 //// sgm ivine kg(r)sn(ä)l^ ♦ kuc ne pakkmil^ k Jalavndgntuyo wrasas kglynieyä HH 

5 //// (ku)prc pat nu kucyo ne wrasa[?i''^] tmgk neff^J kne mgrkampalam wsokone Hl/ 

6 //// ni(^ sgm winayapitak täk^ ♦ kticyo n(e) - sp[ä] mgrkampal kgrsorgs ■ ■ m jljj 

7 //// ftäjskmäm suigr si süak^'° kgrsnäl^ säfsgjryuiit^ säktälyi sy ä l/H 

8 //// Ipäluneyässäl täskmäm a(bhi)dharm si pitak kgrsnäl^ \ \ //// 

9 //// wkg[m] spälmem \\ yarässinam'^'^ \\ käsivoneyäi^ e- ■ e //// 

No. 337 =Tni S 92. 31 
Bruchstück eines Blattes, etwa 3/5 der Gesamtlänge, sehr beschädigt; Blattanfang und Ende fehlen. 

Vorderseite? 

337 a 1 //// [ntäjn seüc'^ tarn nek ngs penu täs prastam • • unc entsurg^^ //// 

2 //// te opädhyäy korpä trgnkgi^ (tjmgs cem^ mämgntus kätghkcfic^^ sural[i] — ntäm iolg //// 

3 //// i(tg)r^ täm p7-astam poncäm ärkisossam soiii trisitak^'^ sämnäk^ skam iäsam kglytg(r^) HH 

4 //// Ip^ sol sei tgprenäk sakk ats^ sämhkelik mgrkampal^ snc nkal(un)e //// 

^ //// ^s ^^ ■ ■ [yojsifufi^ entsintrg tmä sgrki spärtwlune yämint(rg) ♦ • e //// 

6 //// tmasiäl pat^ Imaisal pat ■ ■ //// 
" //// inafskajtgr^ tarn ne wfkgnyjo //// 
8-« (nicht erhalten) 



■ Vielleicht zu klo^a^^ r.n ergänzen: ^ Strophe im Metrum von 4X14 Silben. 3 Jedenfalls lu 

iiik zu ergänzen! 4 Zusammengezogen aus rie+nkf. 5 Zu winc zu ergänzen. ^ Verschrieben für sgm. 

" Krgänze und verbessere zu ptäfikgl tgffi. * Vielleicht ist die Lücke durch /lifai iäk zu erg&nicn. "> Ergänze 
zu asiäs. ■<> Verschrieben für pilak. " Name eines Metrums von 4X 18 Silben. '= Verschrieben für "fiUik. 



- 185 - 

Rückseite? 
1-2 (nicht erhalten) 337 b 

3 //// n ■ ■ cakravarttis läiit^ [k ■] //// 

4 //// ikam kärnai^ oktatsi ytär pru //// 

5 //// lankäi^ X [tujrsami oki äkäs^^ mqskat_qi\ it ■ /j/j 

8 //// • w ■ [njtra mqccets, wyäri saiikniini nkamsantra pitk^ iariranlu niqutäntrg pii^^ ak ■ ■ IjH 

7 //// k ■ [ii ■] näkng$tgr puk^ tri tlcini [%] iqpni mgskatqi\ pid\ ärkiiosi [p ■] - lyme ' //// 

8 //// [i ■] traie oki yific^^ mgrtnan^^ * kgr ■ ■ - siie sein tvaste änäsämfl pnk^ ma [2] 3 1 1 

tma IUI 

u //// ärkisossam tkam flkQt.^ präkgi' ivätgnkä nlwantrg säin ■ j//j 



No. 338 = T m S69. 24 
Kleineres Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 

Vorderseite? 
i IUI •■ s- c'^ älain wäd^^ t i \\ uddcsa //// 338a 

2 //// puttispar ssäm ivles^ wlcssi kri tä HH 

3 //// [ajbhidharmass aci mgrkampalgntu äklgssi ^g //// 

* //// ? lyutär skam äklgslyes^i kiiäiimuneyac*^ ä Hjl 
B //// ni äklgslye knänmäng^^ ivätkältse ti^s[n]g //// 

6 //// cämpgi^ kos ite kiiänmängs ■ ä //// 

7 //// twässi X knänmäng^ kgrseflc^^ //// 

8 //// puttispar sitn wles^ mskatgr fli //// 

9 //// syäp^ ivenlune sne älak ■ ■ in jljl 

Rückseite? 

1 //// / mänam si prätiniokgi^ [s] s[ü] //// 338 b 

2 //// pati äksinnuHt^ kri ypaniäm //// 
i IUI ssinäs sralune siin klopyo //// 

* IUI M(s^) X kucac nu tarn täpqrk^ konain tri //// 

5 //// Ipnäintrg t / || Imgi^ pläüksi kgssi nawa^gs[s]i //// 

ti //// [hgni] pH lere ♦ sämani mä tloinä kenäl inä penii [k ■] //// 

' //// [^i] y^l\ mgrkampal siin tiinkyo ärhlcirn se //// 

8 //// yo ♦ spaltkani ritwäsliineyo plya //// 

!i //// terässi yärk^ skä yäine[ilc^^] //// 



■ Wohl zu puk kaiyme zu ergänzen. ' Wahrscheinlich verschrieben für fqrmni'ik. 3 Das Metrum 

der vorhergehenden Strophen scheint 4x25 Silben enthalten zu haben. 

Sieg u. Sicg-lin^, Tochar. Sprachreste. I. 24 



— i86 — 

No. 339 = Tin S 63. 5 

Kleines Brachstück aus der Mitte eines Blattes. 

Vorderseite? 
339a 1-2 (nicht erhalten) 

3 //// ärkiiosi //// 

4 //// [k^] n(ä)ktas napenMsi [p]a //// 

5 //// bs^ vaipulyä adbliütadharm"'^ //// 

° //// P^ — farkowac^^ spar [c]w antra k^^yalte ko //// 
' im ffi^ täkenc*^ tqprenäk sakk ats^ \\ daiaba^ //// 
8 //// elä täi^ X try asa>/ikhesain käkropunt^ kä \Jl\ 
//// iam sätnnäii^^ uidi sai-ki ksaluneyam kalko llj( 

Rückseite? 
339 b ' //// iJiani^ yätal kqrsnätsi tripitakqiitn täpark^ p[tjä IUI 

2 //// lune siiii esaii lo ära>\ täni prastam kjcsi jjjj 

3 //// [ng]s^ säl^ stä[rnai)i]ttvam yivärckä rarkunt^ manckani o jJH 

4 //// kaiH klo - sei^ snikck nu \ \ pancmam \ \ wkqm py ä IUI 

5 //// ivarlsi släiiändäni num nmn ke näs nä //// 

6 //// [%] säsnis saiqrplqj sotre //// 
' ' //// mnäsii pal • • in //// 

8-9 (nicht erhalten) 

No. 340 u. 341 

sind die Reste zweier aufeinanderfolgender Blätter einer Handschrift, in der ,,Stadthöhle'' 
in Sorcuq gefunden. Die ursprüngliche Blattgröße ist 19' 3x62 cm; jede Seite hat 9 Zeilen 
zu ungefähr 55 aksara; das Schnürloch ist 18 cm vom linken Rande entfernt. 

Der Inhalt dieser Blätter ist ein Bruchstück aus der Geschichte von Kotikarna, 
vgl. das Kotikarnävadäna, im Divyävadäna No. I. Unser Text ist ganz metrisch abgefaßt 
und kürzer als die Erzählung dort. Das uns erhaltene Bruchstück entspricht den Seiten 
7 — 13 der Ausgabe des Divyävadäna. 



No. 340 = T III S 92. 36 und 79. i 2 

Zwei nicht zusammenhängende Stücke desselben Blattes. Der Blattanfang bis zum Schnüilotiie 
fehlt. Das Metrum der Strophen ist 20+ 22+ 10+ 15 Silben. 

Vorderseite 
340a > (nicht erhalten) 

" //// ?ty[o] rukoi^ klo täfljit'su ■ nni ■ l ■ nn [ok ■] //Ij 

3 //// läf^) i[tvä]tsi sy äkälyo käpar yinär palskänt^ kärm,iik zvrasotü^ //// - //// klop wi^qssi 
yenc^^ p[i]s^ kotifkaj 

' Wohl zu daiabalam zu ergSnzen, Name eines Metrums von ^ X i i Sillicn. ' Es fohlen etwa i i 

aki^ara in der T. ticke. 



- i87 - 

* //// t [p^JlGlUs, sii'ätsi paiam nätqk^ piuikäm^ klop aif^ fk ■] //IJ ' //// mantak na£[^j kasst 

yas^ iLqi^ praksa -^ 
'•> IUI "i [pjretäil litkoss oki ämpy csqiii säire näntsüi^ klär^ tkan ■ ( ) k^^ciss assi 

ärmc\ paltsak^ tili pretcm riyä^^ stvälsi 
ü //// [s^J jg ivältsantyo püklä katkont^ nqni täpark^ swätsiyis noiii wa(- ~ -)[■ s^J klyosä- 

mqs^ % sii'ätsi pqlko inä opyäc näm iiiä ne 

7 //// [r tii ■] essi J äyäniwä siüi k,j-ckän oki X kastyo äsüs sili lyaly ■ ■ [u ■ äji prulkos riyam 

aila.ua ssätit So antits kq[k^ wäccäin a 

8 //// war ivä - (X) ivär pqinnaükyo kär tjjiqs pr[c]täü ivältsantuyo änvar^ yinäm sufikac^^ 

entsuli^] ( — Jfii'iäs^ { kärimik >iätqk^ pasqiit toiir yoktsi X 

9 //// [r^ 8i s(n)e] pqrinaiik^ prctäii^^ ivcnär sokyo n[ü] mäski kqlpäl^ zvfrajin p ■ ( )i(^) 

X tqrkrq[s w -Jntu i süinäin täkeflc^^ wasä kä 

Rückseite 
1 //// • m ■ s loLqiikäs^ J süy ciitsyo y(ä)iiiünt^ lyalypqnlwä (- — ) ■ til • ivr[ä]yimqs^ 340 b 

82 lotqk^ tiäsi pqlko 
- IUI [Akäjlyo X inä zvär kqlpäL^ s[t]äiius pqltiuä rqsiuät^ tqin tä[p^] täm^ wse cam^( — ) ■ p- 

rani oükyo kji X rarkuiü^ äsänä bitos päkq 

3 //// sjiwttu '(.värpänt^ liäkciin [p]al^ 8j iyokqt^ wse släsäm nakqt^ kji tmäk^ kü päkqr tä 

( — )ts kapsno einpclc X cntsät^ onkain säyü oki 

4 //// [hk^] iatrftsäin X täpavi sämänqin kotikarne tqm^ X P^lkät^ ]nroska[t^]f ) k^ säk^ täm^ 

ivse tqni nck^ pqlkäl^ njiak^ 84. 

s //// tüi lyaly pu oseni fikqtt oki planttär^ X ykonä klopanl^ n ■ ( — -)[l]kät^ iveiiätn onk^ 
sqm^ knasqs tu väsavagräm sük[s]am 

6 //// (e)inpele X id^'i n^? l^»^ prast^ sein kärutiyo kätyäyanc wenä ( ")l\ plotqk 

mglkqrtem mä nqf^ tszac lüenä 

7 IUI osem pkäinär siksäpat mqiit ne tmqk yok viä nkatäi\ J ose jlHi IJH 7üä sos\ tini - i^ 

oko pqrsät sqm - 

8 //// Ikät^ ykoin päkq[r] ■ • i'ikqk ■ i [ä]sä[n]ä X näkc[y]ä //// 

9 //// [n]e ■ am nä[tnq] IJH 



No. 34i=TinS9i.22 

Linke Blattseite, aus mehreren Stücken zusammengesetzt, etwa '/3 der ganzen Blattlänge. Von 
der Blattzählung sind auf dem linken Rande der Rückseite eine 30 und eine 5 erhalten. 

Vorderseite 

1 ositis^ oko näkcitn osem oko üare sim //// 341 a 

2 rr oki kytli Itnos ses temi lapqss äsänac^^ yalakqsyo sas^ X pi'^l ka Hjj 



■ Es fehlen etwa 8 aksara in der Lilcl;e. = Vielleicht ist i'ßs»? (g^^ zu lesen? 3 Wahrscheinlich 

zu tyalyjigniwä zu ergänzeu. 4 Vielleicht zu wrgtifu zu ergänzen ? 5 In der Lücke fehlen etwa 9 aksara. 

24* 



— i88 — 

3 nasam^ lytitär memas />as Ai klyomini hvätsik cam % 8g kjyi lueAäm ein ci ///j 
i tikariicnai*^X käriniik iiälqk^ kkaisiii'^ [wa]s a //// 

6 mpa(-)ä ■ w ■ lyo paprutkär xvimäyi J kji ye^^ //// 

c lyäk^ X ive läm^ kjeyac kasii nasam^ sivätsi kly(o) //// 

" l[ya]lyipu]r st zvaul^ wortam kumpam sü[tt] späl^ paktqtn ymär tmam kapsafli % siii 
lyalypamntu Ijjl 

s [s ■ ij^ nnsavi ivc swätsi pütkä üi tarn nek tämac we tmak säm^ äs täk^ ek^ swätsyo //// 

9 [■ lyajlypgmnlu yas yämtsä<*^ ä mam säm^ gj kus ne ms lapqs^ kakq Hjl 

Rückseite 

341 b 1 (s)w(ä)tsi yoktsi cem mgncänt^ X sfu'äj / mqccäk^ e^t^ älu peiiü X ivlo -^ ///f 

2 s säm näüi seyo säm sef^ kiic ne nük^ X swäisi yoktsi täsy äyimqm ca jllj 

3 - • U£^ siväl tä[p]hn^ ypä tniis catn oko wärpnälqr^ gj kus ?ie säm e^^ szuäs säm ne //// 

* 2i\ äs^ ek^ s-ivänt^ iiük skam cesnam mancäwe X fläktasam //// 

5 i-7ie väsavagräm täin süksMu lurasassi wasqin HJj 

« k^ entsäl^ poke J käma[t]qm säm pretäAc^^ sla ■ iv • //// 

7 nc ces Diäk wrasan weiiär kotikariic särthaväk^ ytäram nakqs käpfle sol^ jljj 

8 ntäp sqm^ äksnäin inqrkampal srotäpattune kqlpät^ oko sqm^ X (i IUI 

9 rqm päcar viäcar was lo käsü ptas ncsä gg säk we pi Ijlj 



No. 342 --344. 

Bruchstücke einer Handschrift aus der ^Stadthöhle" in Sorcuq. Die Blattgröße 
ist ioViX40cm. Jede Seite hat 5 Zeilen, das Schnürloch ist etwa 10 cm vom linken 
Rande entfernt. 

Bei dem geringen Umfange läßt sich über den Inhalt nicht viel sagen. Namen 
fehlen, wir haben nur in No. 342 das Gespräch zwischen einem König und seinen Ministern, 
die anscheinend gegen den Willen des Königs seinen Lehrer aus dem Lande vertreiben 
wollen. Der in No. 343 erwähnte purohita und brähmana ist wohl dieser Lehrer. 

No. 344 treten zwei Tusita-Götter, Jnänaprabha und Karunaprabha, auf 



No. 342 =T III S 80. 13 

Fast vollständiges Blatt, ein Stück der linken Seite fehlt bis zum Schnürloche. Auf dem Rande 
der Rückseite sind Reste der Blattzählung zu erkennen. 

\' o r d e r s e i t e 
342 a ' kalka^^ lo ymät\ c/a]^^ J'/>0'ßJS\ t ^ \\ klopasü näntsii 7väl^ trqn^qi^ päcri [p]nt(^) w ■ 
■ da("\ m- — 

' Verschrieben fUr kaUii}, ' Vielkichl /.u iii.i.ii zu ctgüiizuii. 



— i89 — 

2 flätsey[ä§^^] päslye niq[nt^] wäl^qss [n]i sni kassim ypeyäi^ tsqknätsi || ämäiäifi^ trankinc^ 

viä [n]e nätak^ 

3 cain [b]rä - e - mä nc was^ enlsatrg ivas nü tain iie lokqmnyo nätkis^ ytisliintassäl^ mä 

cäniplye 
k - s ■ - - - 1 1 ninü lutqsmäm wäl^ Irqnkqi^ Iiai sokyo nu oklopacf'^ kakinn nasam^ kiic''\ 

5 ;' tmqi^ läntas ke kqlpos^ kärcsä säsryüs^ säly/s^ po 

Rückseite 

1 ~ — — /^ ts • s ■ nyo ' ämäsäsac^^ palkorq?^ trqnkqi^ i'i'il\ ijiqnlä 342 b 

•2. mä te tarn M stmo tqmyo tarn üi kqljql^ caiqi^ enäslune stiit crkätunc \\ 

3 [t]mqi^ n^f^^ kqlycam kärcsyo tänasolis^ yokinainc^^ stinorqi^ sla wäktasunh- länta- 

4 c^(^^) trqfik(ifl(^^) II phull(enam)'^ 1| lä(m)tune shii kra -""^ tiryä äriüc^^ wasqni cntsätc J 

käsivoneyis^ smoilne naU^ 

6 [in]n k ■ yärkä yä[l^] 3 uiä skam nätqk^ ivas^ [cjäinplvc tüerkätunc oiff^) klqssi % oi'ti 

cmol si räksa[nt^] — 

No. 343 = Tm S 92. 46 

Linke Blatthälfte, an der linken Seite stark beschädigt. Die Blattzahl ist nicht erhalten. 

Vorderseite? 
! 7täs^ l • - — wäl^ trqtikqi^ k/tc'^ ypam^ Uli 343 a 

2 /.^ - tfii enäslune mä rqiq 4 el^ essik atsq 5 srqiikä -^ //// 

3 ncq^ älq - rf\) e/^ elüneyäß^] //// 

4 äkäl sqm^ k„pre • »i ■ lam nätstvatsi klintai\ fit [e] //// 

5 - sqm^ mä esant^ trankst X i \\ sqskqr^ am puruhi[t^] irqn • • 1/1/ 

Rückseite? 

1 - [sjnt äkäliss mosam ypeyes^ * tälorne tnä ike ka //// 343 b 

2 nif^^ tueülunc mä älurqi^ läntq 7 erk[at ■] //// 

3 brävinac^^ (t)rqnkini*^ hat braluna //// 

4 - (ojmqskem wraso[inJ [cäjinpqt^ elam waniyiim^ nä //// 

ö - mä - ci kary[ap] ■ ä nävati ri ♦ tu enäk^ wraso //// 



No. 344 = T III S 63. 8 

Stark beschädigtes Bruchstück der rechten Seite eines Blattes. 

Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 344a 

2 //// ♦ süccäc^^ ♦ paii mäcar^ l ■ l ■ ■ s • 



' Wohl zu aiänyo zu ergänzen. = Metrum von 4X 14 Silben. 3 Hier fehlt ein J. 4 Wohl 

ungenaue Schreibung für rg^^ 5 Ebenso für ats^. 6 Wahrscheinlich für ypeyis verschrieben. 

7 Wohl ungenaue Schreibung für Ulnt^. 



— igo — 

3 //// l'( /yräc"^ täk[m]äs^ \\ iäpark^ psUi^ 

4 //// ne sain^ puttispanta[c^^] skey • [y -Jäm 

5 //// sliit_^ palJSQkyo pakhofgs^ cam^ cät • [k] s ■ 

Rückseite? 
344b 1 //// mscc^^ wu losit säni^ näktanä'^ jnäna[pra] — 

2 //// [raJi^ karw.iapmblie nkät^ tran[ka] 

3 //// tikäratn \ \ näktafi^^ • ku ■ lu ■ — litantra narc s ■ 
i IUI ntra ka£t^ yokeyo % napeni sine 

5 //// nc"'^ [sjomc t- i[ni] • f^ %v(-) ■ msain 



No. 345 u. 346. 

Zwei aufeinanderfolgende, vollständige Blätter einer Handschrift aus der „Stadthöhle" 
in Sorcuq. Ihre Größe ist 6'/2X28 cm. 

Auf diesen Blättern wird erzählt, wie Nanda den Auszug von 80000 Göttern mit 
Gefolge und großem Gepränge aus Sudarsana sieht. Er fragt, auf Grund welcher früheren 
Taten die Götter diesen Glanz erlangt haben. Indra gibt diese Frage an den Gott 
Aurabhripürva weiter. — Anscheinend haben wir eine Episode aus der Bekehrungsge- 
schichte Nandas vor uns. 



Xo. 345 =Tm S 8i. I 
Vollständiges Blatt; trägt die Rlattzahl 17. Vgl. Tafel 56. 
Vorderseite 
345 a 1 tarn kaklyusurgs nande trgnkgs^ tsopats^ kglp^ napengssi [p] • ky • Is • 

2 yäniiaiii tri ücinyam kqlyineyä spärtweüc^^ tgprem tsopatsgin tsam tmiss o[ko] 

3 ivärpnätgt\ \\ [ing?^ aurabhripnirvetn nkgt^ nesontä okgt^ tmäin nä(kta)- 

4 /7\ sfii sni wartsyaisäl^ pkgnt^ pkgjit^ näkcings wämp(ii)ncäs^ y[us]ä o)i[kg] - 

Rückseite 
345 b 1 i' ■ fieißii siiigs^ kuklasa/n li/io^^ tri wäknä klankasy(o) ♦ tr(i) iu(ä)knä näkci y ■ • [l] ■ 

2 neyo'i kaknui^ stwar wäknä %vsäluyo itivar wäknä zvampeyäntuyo (wäj- 

3 mpui^ pgn wäknä rapeyntuyo pgil wäknä ysalma sinäs^ Syjiuniuyo 

4 skassus pardtswätse yät_glwätse sudariain riyäs lantiq^ iiäkcings^ iva[rpi]- 



' FUr fiili! • Ungenaue Schreibung für iiäk/aiin^. 3 Wohl zu yHtlunevo zu ergänzen. 



- 101 — 

No. 346 = TmS 8i. 2 

Vollständiges Blatt; trägt die Blattzahl i8. Vgl. Tafel 56. 

Vorderseite 

1 ^kesac'^ s.Jimttu wärpnätsi yän(*^ J tain palkorqs weyern nämtsii nande trqnkqi^ 346 a 

2 ote tqprein pafiitsiuätsune ♦ ote tqprem yätlune Lmsi^ trqnk^ ♦ || bi-a- 

3 mnäücäiiani^ |1 tmänantuyo kom näktaffl^ kq^npo täkinc^^ tmqs lyutär ce^^ 

4 waHitse tmqs ly(u)tär ces luksaniq^ yätahvätse X ^f'-f« motar cirtqr^ ärkiin 

Rückseite 

1 ivkittra suk^ Ikätsi swäncon ccssi X kncc aisi cam nei^ cmolw(ain) lp]n(i)ntu (yä)- 346 b 

2 mtsäftt^ kesW^ sqs^ oko ncqqm^ X ^ \\ tmais^ wlämiikät^ aiirabhripu- 

3 rvem iläktad^^ kätse kalkorqi^ trqhkqi^ yätqlwäts^ na^L^ [atQ- 

4 rabhri pem tnqlkqrtem kuc yas ne^^ cmohvam pfiintu yäiutsäc^^ ke tampeyam ne 



No. 347= Till S 81. 3 

Einziges Blatt einer Handschrift, vollständig erhalten, von gleicher Größe wie die beiden vor- 
hergehenden und mit ihnen zusammen gefunden, aber von anderer Hand geschrieben und auch 
anderen Inhalts. Es trägt die Blattzahl 3 und ist auf der Rückseite nicht vollständig beschrieben. 
Vgl. Tafel 56. — Der Text besteht aus Strophen im Metrum von 20 + 22 + io-|- 15 Silben. Die 
3 letzten Worte enthalten die Unterschrift des Kapitels oder des "Werkes. 

Vorderseite 

1 s lies sotre mskatqr wlaluneyam ivraskeyntäp^ } 6 isqk^ skain kas tö^ql^ inä sunt sain 347 a 

lipo sass okä- 

2 k zvrasom^ pük cas sanisärayi { kiis ne ni ntä s/lasse näinlsii ke pat^ näs iitä nänitsu täm^ 

piik tsa- 
;! ramqs^ älam zvcä^^ X kuc ny äkrunt^ tsärtä tqm sam kropal se^^ J som^ kalpani stwar 

sänmdräin- 
i twam wrqmtwäi^ lyutär nasal sei^ { 7 3 kus ne nu sräddhe elanl^ pal^ waivü sil pat nii 

päpsii yämu 

Rückseite 

1 pat^ spaktäm J knänmuneyam spaltqk^ yämu Imo pat^ präkqr plyaskenam lamtii wa^tq^^ 347 b 

ptäftäkta- 

2 c'y^X ära^^ iol cami mä skani sqm sural^ X ^"l^ kapsinüäi^ präkroneyntu käkmurqi sqm^ 

3 täinäi halk^ X ^ \\ «''i\ kränt_^ äi\ || 



' Name eines Metrums. Der letzte päda hat 18 Silben, die übrigen sind unregelmäßig und wahrscheinlich 
verstümmelt. » Wohl =kc -\-aiH, im Metrum kontrahievt, 3 Sachlich vergleiche Saniyutta Nik. XV, 3 

(vol. II, pag. i79f.) 



192 — 

No. 348 u. 349. 



Zwei Blattreste einer Handschrift aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. Die Blätter 
sind mit 5 Zeilen beschrieben und 6'/acm hoch; sie enthalten einen metrischen Text. 
Möglicherweise entstammen die beiden Reste aufeinanderfolgenden Blättern. Den Inhalt 
bilden Bitten an Maitreya. 



No. 348 = T m S 94. 18 

Rechte Blattseite. 

Vorderseite? Rückseite? 

348 1 //// '' kraücäm päcrac kätse ytsi X P^ 1 //// satv ■ kropy[o] worpunt^ tu[s ■] 

2 //// X 2 stwar kqnt^ nmuk pqn pi - 2 //// ei tqni tonm salpantqr ttnas ca 

3 //// stä7n kapsnäi^ hväl torirn tsalp^ 3 //// Ikätsi palska [pä]seff^ äklq 

4 //// näm kapiiüfio wa^^ cwac^^ smi 4 //// iqm matika^^ J camqk ti[ryä] 

5 //// tsqlpäbme c[a]m-^ p[k]olye 5 //// ts ■ n„na^^ smituqs^ X ptMiipa 



No. 349=Tffl S 67. 9 
Bruchstück beim Schnürloche, Blattanfang und Ende fehlen. 
Vorderseite 
349 a 1 //// msis, metraknac^^ X 7 kus pat nu ivasqm sar^q$ katko Uli 

2 //// s cas krnnt^ pni zvas^ ivil^ lun ■ //// 

3 //// k täkam^ X tosqs^ prlintu /jj/ 

4 //// yam snc triihine knänmänä //// 

•' //// täiii X huä älam ■ ■ nam ' niaittrq //// 

Rückseite 
349b 1 //// klyossi fl_^ äyi - s^-^ klyofssji ///j 

2 //// «4 mqrkarnpal^ klankrnma[s^] /jjj 

3 //// (ni)spalqmtwäs zvärce täkimqs^ j//j 

4 //// y ■ k päiqntäffl^ X käkniqrtam stmo \\jl 

5 //// il p^iks, cmolqijitwani täkimqi^ /j mqmt ne äkäsluiiij //// 



Ergänze zu 7vcaunm .' ' Wohl zu ayimas zu ergSnzen. 



- 193 — 
No. 350 = T ni S 95. 10 

Einzelnes Fragment einer Handschrift, aus der Mitte eines Blattes, mit kleinerer Schrift beschrieben. 
Es sind nur 4 Zeilen und Reste einer fünften erhalten. (Erhaltene Blatthöhe ca 7 cm.) Fund- 
ort ist die „Stadthöhle" in SorCuq. 

Vorderseite? 

1 //// tw ■ s^ tmai^ yasatn iäwatn pilintu pa Hjj 35O ^ 

2 jill yasgin säp^ täsamas^ ♦ casi panni //// 

3 //// syak^ säm scivä - ckäcrasassäl^ //// 

4 //// ofii cmol- nispaß^] jjlj 

5 (nicht erhalten) 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 350 b 

2 //// ntram^ % iiä s- s^^kupitu] //// 

3 //// täkiiqm^ J [ojfkgjt tmäni slwar wälts^ pufkjlfäj //// 

4 //// käü\ prattikaptäilnäktan"'^ käta //// 

5 //// ff'Op ■ fi^^ cakravarliin^^ läüs^^ säk kra[)it^] Ulj 



No. 351 =Tni S 67. 6 

Einzelnes Fragment, einseitig beschrieben, wohl Rest des Anfangsblattes eines Werkes. Große 
Schrift; die Blatthöhe betrug ca. 18 cm. Fundort ist die „Stadthöhle" in Sorcuq. 

1 (nicht erhalten) 35J 

2 //// iras Cpjeyam //// 

3 //// [V ■ d]ätn - - st[iujar p- k- jHJ 

4 IUI yo p k ml itrji^ pi[ta] //// 

5 //// säkyamu?ii säs/iis^ stmälune //// 

6 //// (we)wnunt^ sämat^ padakgs^ j o^g IJH 

7 //// [i^] X sämat^ ptänkte wcwfmnt^ u //// 

8 (nicht erhalten) 



No. 352=Tin S 94. 17 

Linke Hälfte eines Blättchens von 4", 2 cm Höhe. Trägt die Blattzahl 6. — Einziger Rest dieser 
Handschrift, in der „Stadthöhle" in Soriuq gefunden. Es ist darin vom Gewände des Bhiksu 
die Rede, und zwar ist unser Blatt augenscheinlich ein Bruchstück einer Übersetzung des 
Prätimoksasutra. Bruchstücke des Sanskrit-Textes hat Finot im Journal .^siatique veröffentlicht^. 

■ tri ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. ^ finot, Le Prätimoksasutra des Sttrväsiivädms, 

J. As. 1913, II, p. 465. 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. 1. -, ^ 



- '94 - 

Der hier erhaltene Text entspricht dort p. 490, Ende des aniyatadharma- und Anfang des 
nihsargika- Abschnittes (i — 3). Die Schluß- und Einleitungsbemerkungen des Skt. -Textes fehlen 

in der Übersetzung. 



Vorderseite 

352 1 c ne sam.^ a[m]tui^ knäntar^ sgm^ ets^a IJU 

2 2 II II papyätkii sänine //// 

3 stäy'^^ iak^ zvsesä sarki //// 

4 s ly(u)täi\ €mtsqitq7\ sam^ wsä[l^] Iota //// 



Rückseite 

1 yal^ I papyätku sämne wsäl t(ä)i^ ka //// 

2 yä sqrkinco tri wsälg^^ pkg —^ //// 
i ne ya^^ • ♦ ♦ sqm^ wsäl Iota //// 

1 tk(u) sämne wsäl täi^ kaiko kanim * wsäli Ijjl 



No. 353 u. 354. 

Reste einer Handschrift, aus der „Stadthöhle" in Sorcuq stannmend. Die Größe 
der Blätter betrug ursprünglich etwa 9 x42 cm, mit einem Schnürloche etwa II cm vom 
linken Rande entfernt. Jede Seite enthält, 6 Zeilen zu etwa 45 aksara. 

Unsere Reste gehören zwei aufeinanderfolgenden Blättern an, die die tocharische 
Übersetzung des Schlusses des Prätimoksasütra enthalten. Diese Übersetzung entspricht 
teilweise wörtlich dem veröffentlichten Texte, soweit dieser authentisch vorhanden und 
nicht vom Herausgeber ergänzt ist. Andererseits lassen sich auch mit Sicherheit Ab- 
weichungen feststellen ; so ist vor allem der Schluß (No. 354 b) ganz verschieden. No. 354a, 
5 entspricht der von Finot ergänzten Strophe 16 3. Darauf folgt in unserem Texte noch 
die Übersetzung von 5 weiteren Strophen, deren erste allerdings der von Finot ergänzten 
Strophe 17 ähnlich gelautet haben kann. — Die letzten Zeilen unseres Fragmentes ent- 
halten die Übersetzung des bekannten Strophenpaares Udänavarga IV, 37 — 38 (ära- 
bhadhvam etc.). 



No. 353 =T m S 62. 1 u. 86. 3 

Zwei nicht zusammenhängende Bruchstücke eines Blattes, zwischen denen nur wenige aksara 
fehlen. Von der linken Blatthälfte fehlen zwei Zeilen; auf dem Reste des linken Randes ist von 

der Blattzahl nur die Ziffer 100 erhalten. 

Vorderseite 
353a 1 //// r/>!is^^ II sä taryäk^ l_qrkäluneyuininäi'fl^ wä[rk]santän'^^ mqS 
2 //// r/>ä ■ äksislam mqrkampalqntu } saiqrpui^ kg[i]tar^ äklye 

3 [mqrkainpa'l lq7ilfu) • us^ ^ ipQ[t^J ( )msantärfi^ mqrkampalqntu J /af^ 

t_qprciii atsaiii laiiii fioin kqlywätsyä- 

4 [p^] sulratn ^qlko sulrain käkrqrpit tafmj iifej [wkqjnyo kus • ( )[ä]lak pcnu mqr- 

kavipalis^ iäskmäm mqrkavipal^ tmam tiu yasä syak^ so- 

' Verschiiuben für .i'<5Jf^.^ ' Sollte katini zu lesen und dies aus kathina verderbt sein.' 3 a. a. O., 

p. 543. 1 Krgün/.e zu fafni/ni^^. 5 Ergänze zu Tiiijrkampalgiitn. '' \'iellciclit zu kotfätw crgSnien? 



- 195 — 

5 ma ärtliine pql^ tskui)iaH(f^ sä • plamtmämncsä mä k„nas*^ ypainä ■ ä- ( ) (pa)l^ 

Iskumancsä ' ♦ sonta lQ(-)p • [sjUtncyiimaiicsä 3 ♦ sas^ zvär mal(-)e + iiä[iii]/sunc^^- 

a sä * kqssiyäp^ etiäslune paniisivätsqm liitkasinä -^ ( ) s ■ • /^ nä -^ tarn ne 

wkafnyo] äklye ya/^ \\ klasm[u]ne ipäl[mjem plashi(n)e(yäm)- 

Rückseite 

1 tivam % klasinune kanle 5 spälmem trqfikvic^^ ptänäktaffi^ ( zvaitq)S(^) lantii 353 b 

[ä]lyk(e)s^ pq[l^Jksant^ säniam mqskatrq älykes^ miyäsmätn (i sqs^J 

2 slyok^ vipasyi ptänäktä prätimokqs^ ses^ J asniiftn^Jf J ■ y[o]ki % kqlpnämäm täppo 

[knjänuiiätn säivis^ ärkisossani tsam J omqskune- 

3 yäntu lek^ [rjmitrq 2 sqs^ slok^ siklii ptän(äklä präiiinojkqs^ scf^ t "^^ näksant^ viä iiiisant^ 

prätiinoksam skani käkrupu % mcm^ kq- 

* [rsäl ■] [ä]kin(^^ naslune J plyaskenam ^ ( plänäjktc enäslunc y J sq[s^] 

slyoh^ vüvabJiu ptänäktä'! präthnokas^ se 

5 //// yä( )ls^ X tqm nek^ siiksas^ rik^ kqlkis^ J ^ [%] niai\ älu keijipa 

6 //// triihmentu (%) 5 tun ivu slyokaffi^ krakas[im]t • ptänäktä präti 



No. 354 = T ms 79. 21 

Rest eines Blattes ; Blattanfang und -ende fehlen. 
Vorderseite 

1 - IX] plyaskenani ma * - k[n]äss[it]rq [%] sk[atn^] ri tjv[ain] äklyc 354 a 

rämqntu'i tnä mqskatrq käk(mq) 

2 ssJi 1° än[mjatsu[m]qntä[p^] (6) sqs^ ?b'^^^\ kanakamuni [ptäjnäktä prätimokqi^ { 

poncäin omqskuneyis mä yämhi(nc) 

3 [ästronej - } ptäiläktc enäshme 7 sqs^ ?lyok^ käsyap^ ptänäktä prätimokas^ sei^ % 



4 ikani kro[p]lHHe X pqltsqkyo kroplune [kjäsu X käsu pukyo kroplunc X pukyo käsit 

käkropti sämam 

5 //// änenci käkropu J kapsimio skani omaskem fnar yämis^ J tosqs^ krant^ lyalypur sinä[s^] 



^ llll ^ ■ 9 (tim) [wu] slyokan*^ sakyamuni ptänäktä malto p i'ätimokqs^ täken[a]s^ äiitä nc 
s • 



' ^üT ^qliskumgftcsä! » Vielleicht _)'/öwn/7«ä,-' 3 Vielleicht jnr/«» oder fftr/f/s/K".-' 4 Ergänze 

zu tnalke, 5 Das ka ist von anderer Hand ausgestrichen; es scheint, daß die Korrektur nicht vollständig aus- 

geführt ist, da rite allein kaum richtig sein kann. Nach dem Skt. ist hier nerväin einzusetzen. ' plyas- 

kenam ist von anderer Hand nachträglich eingefugt; ob noch mehr, ist wegen Beschädigung des Blattes nicht zu 
ersehen. 7 "kiä korr. aus °ktc. ' nia ist nachträglich eingefügt. Das folgende akjara ist fast unleserlich, 

kann aber ryä gewesen sein, so daß mar ySknäsiitrq zu lesen wäre. 9 Jedenfalls zu surämantu zu ergänzen. 

'» Vielleicht zu ymassu zu ergänzen ? 

»5* 



— iq6 — 

Rückseite 
354 b 1 //// ci prätiniokqi^ laprem taprciii tsmäluneyani ka[k^ J käksimt käsifinitra ma[rr] o ■ t ■ '^ 

käkas ■ ■ 

2 //// s>ife) yäslurne J mämamntuncsam skani täkii^ skam^ wsok^ X maiitak^ mar yämii^ älu 

iiänku[nt_^J - ■ n • 

3 s • X ptänäktes^ tsrasisä tsopats^ änniatsumqiicsä X pfätiinoka?^ saiqrpu äksinnu 

skain tsopa 

4 • / • 2 lj-nä]n)iiuncyumqi^ ptäüäktan^^ X ptänäktaiii ätlaslye skam k^ce ne X tsain sla 

ynäiinmnc 7iämtsnras^ ä 

5 - k ■ fkajk/ntf^ yomnäsmc'^ k.jalte tqm^ inä yäinsimt^ X posä[c^^] pglcas^ X pritwäs^ 3 

ptänäkte enäsltmeyam X ptqpsqs^ wlalu[ne] 

6 - • « st ic'a£f^ mqiie^ onkalqm^ J ij kus ne mi ca;^ mqrka[vipa]l st enäslunejjamj —5 

(y)k[olrHc täi^ J wawikiirqi^ cmo 



No. 355 =T ffl S 79. 20 

Einzelnes Blatt aus der „Stadthöhle" in SorCuq. Die ursprüngliche Blattgröße ist etwa 8x50cm, 
an der rechten Seite fehlen etwa 6 aksara. Das Schnürloch ist 13 cm vom linken Rande ent- 
fernt. Die Vorderseite ist mit 4 Zeilen in kleiner, dünner, stark verblaßter und deshalb schwer 
leserlicher Schrift beschrieben; die ursprünglich nicht vollständig beschriebene Rückseite ist nach- 
träglich noch von verschiedenen Händen beschrieben worden. — Das Blatt enthält einzelne 
Strophen verschiedenen Metrums zum Preise Buddhas. * 

Vorderseite 

355 a 1 ^ - [?i] iin[am] - in ■ • yä ■ yasü kapsaiii y[tjär ynimn [tsqjryäm [äjsqryäin trasa 

iikä nie ss ■ lyjär in(c)mai^ zv ■ - [pjqrnimn - t ■ rhv • krosii want^ 

wyäbhyä erkät ■ fäkofi^ kas[y]ä [kqjnnä - ysalu kakm(u)nt^ pqlke [c]i swärgm 

tspokyCo] IUI 

2 II vi[ü]konaml || cakkravartlis länt^ mankal^ $fqt ii(e)miniu mankal^ n[äm] ivsä si [cjäkrg 

X wläiinäktes n[ä]lo niafikal^ wairävam ,^ onkalqm^ saii lä[ts^J skam [%] tu lii 

niankal^ pk[ain] späbnem pnk^ cniolqntw[ä]c^ sa^arku metraknasiäl^ i \\ samak- 
korrenani ** 1 1 tkani iiäktes^ ma(nkal^) 

3 sämudris maiikal^ ratnadvtpq[nt ■] -") snmer sul- ( )^° l näkci sudarsam ri sudarsa riyis 

maiikal näkci wäl^^ tu iii matikai na^t^ sak atsek [njasql^^^ puttiipar sint 



■ Wohl zu ontam zu ergänzen. * Vielleicht zu sla zu ergänzen. 3 s^ ist von anderer Hand nach- 

träglich eingefügt. 1 Wohl fälschlich für mant ne. Vgl. die gleichlautende Stelle, No. 258», 4, wo dafür 

oki steht. Die Übersetzung von idänavarga IV, 37 f. beginnt mit posäd^ Z. 5. Die Lücke ist zu ergänzen: 
wlalutic fim ralak^^kgrwä fi. 5 Ergänze: snc' ^ Die Lesung von Zeile I ist nicht immer ganz sicher. 

^ Metrum von 4X18 .Silhen; hier sind nur 3 pädasi " Metrum von ?o4-2 2-t-io-|-i5 Silben. ' Hier 

kann nur ein % fehlen. '" Sicherlich zu fulis^^ ma/ikal zu ergänzen. '■ Hier felilt die VersinterpunktioD |. 



— '97 — 

säktälyi pjik^ wrasassi sein [iijasal^ ' / 1 1 1 1 prain (ii)ä(kles^ mankal^ 

maittrq noj- 
i [m^ pl]osk[etnJ wlännäktes iväcra tvip}u[}fi^] sa[iik^ niahkal^] - 3 inakisvara trisul^ mankal^ 
waiiravam länt^ bhadrakalp^ szvä 4 si letke sri näktes^ % humäy^^ kailäk^ sul^ rohi- 
nis^ 7nan iikät^ % sasis lätsc fiäktaisi w[a]l^ tu üi inaiika(l^ pukant spälmem i) 

Rückseite 

1 1 1 tsa[pprain] 5 1 1 ymassus wrasan^^ päsantra s[am]var si slyi inä ktankänc^^ eukal sumiai^ 355 b 

X ymassus wrasan^^ mä pr antra älu sni wrani^ mä kottie[(^^] yofii präkram Xyma- 
ssus wrasaffi^ älu sol^ mä sumnätra mä - ntenc^ [s]im s[atn]w[ar] si X ymassus 
ivrasaffi^ 

2 [k ■ VI- t- - r]s ■ üc^ klyomijiäm yt(ä)r^ i \ käpneka neyo \ \ 7 käpnekanam. \ \ ynänmu- 

neyo sipnvätsgm kus ne ptäfiikte pem WJtii^ X nervä sim iäktäli sätsrg[ry]oi^ - 

[titjänam'i X tu üi snasse [t]qm^ snasse kuly[patra kus neß° 
3>i säp raksakaram »iäga[t^] s • ntak^^^ iv[i]c niantrq ma\idal^ sähkq purkqt^ potsäin 

krue siho || dewasetti tapa^^ ef^ postakä spatqfl^ yämsasu puttirssa- 
4 par'^i sim äkälo \\ 



No. 356 = Till S 63. 2 

Einzelnes Blatt aus der „Stadthöhle" in Sorfuq. Größe 5,7 x23,5 cm. Vorder- und Rückseite 
enthalten zwei nicht zusammengehörige, von verschiedenen Händen geschriebene Textbruchstücke. 
Zur Vorderseite vgl. No. 355a, 3 — 4. Der auf der Rückseite erhaltene Text findet sich, in ge- 
ringen Resten, auf dem Fragment No. 407 wieder. Während er hier mit mosam abbricht, geht 

er dort weiter. 

Vorderseite? 

1 (bram) n(ä)ktes^ mankal\ maittrq üo(m^) plyaskem wläfinäktes^ väjrq visnuy sank^ man- 356 a 

kal^ ♦ mahisvari 

2 (trisu)l mankal^ vaisravam länt^ bha(draka)lp^ letke srin[n]ä[ktjes^ humäy^^ kailä- 

3 k^ sul^ rohinis^ maii nkät^ (sasis) [läjntsen näktast wäl^ tu ni^^ mahkal^ pvh<^^ spä- 

4 lm£m X dhithya [pfi^] s • 5 nila 10 '5 



' Dieser letzte päda ist um eine Silbe zu kurz. ' Hier fehlt der Name des Metrums, von 20-t-22-|-:o 

-f 15 Silben. Dieselbe Strophe s. No. 356 Anfang. 3 Hier fehlt die Interpunktion X- * Wohl für wsä 

verschrieben; vgl. 2578,6. 5 Metrum von 4x18 Silben. ' Vielleicht ist manteiic zu lesen, das Ms. ist 

ganz undeutlich. 7 Hier beginnt eine andere Hand (? oder nur neue Feder ?), die die zuletzt geschriebenen 

Silben wiederholt. Das Metrum der Strophe hat 4x14 Silben, doch ist der Text, besonders des zweiten päda, 
stark verdorben, wie die Vergleichung mit No. 372^,3 zeigt. ' —winäs 372'', 3. Da das Metrum nur eine 

Silbe duldet, ist wohl wiiiSs gemeint! 9 lies: nerväm sinäm säktälyi säsarytiras^ santänam! '"> Hier 

bricht der Schreiber ab, ohne Strophe und Zeile zu beendigen. " Hier beginnt eine dritte Hand, von deioasem 

an scheinbar noch eine viertel " Wohl zu säniak zu ergänzen. '3 Doch wohl aus puttispar entstellt. 

Am Ende der dritten Zeile scheint nichts zu fehlen, das Blatt also zur Zeit des letzten Schreibers schon die jetzige 
Größe gehabt zu haben. •^ So! '5 Der Rest der Zeile ist unbeschrieben. 



— 1 98 — 

Rückseite? 

356 b 1 Igm ijtat ne visvä ♦ putti kälyo ' käpiic äriiic sinäs^ scmüs^ [p]r • 

vin ■ 

2 ivä[t^] ♦ cctjl^ skaiit I • Z>'\7 - s,Ji(atn) säsos viä [Iko] stluneyä 3 skärä luk- 

samäin triskäs kantwäsyo päcar^ 

3 - kiväsänl^ nä (-)[■ « ■] ' ärific^^ päcar^ k„yal ■ ■ k[s]c' siuä(ts)[i] effam^ tnik^ aiiaprq 

sakk ats^ lyä äpsä 
I w^ ♦ cam^ klopyo äsänikyäp^ bodhisatväp^ pu[k^](ma)rman^\ protkara[i>i] [tjkaitä 

klä ♦ pontsäni kapsinfiad^ sotracc oki 
'•> i\ parne paplntkäraiii kakql [t]o - m^ klopani^ wasaiii mosam ♦ 5 

No. 357 u. 358. 

Zwei Blätter von gleichem Papier und Format, anscheinend auch derselben Hand. 
Gefunden in der ,.Stadthühle" in Sorcuq. Die Größe beträgt etwa 6x32 cm, nach dem 
rechten Ende zu sich verjüngend. Die Schrift ist dieser Blattform angepaßt. Sie ist un- 
regelmäßig und flüchtig und fehlerhaft. Die ursprünglich unbeschriebenen Rückseiten 
beider Blätter sind nachträglich von verschiedenen Händen beschrieben und zum Teil 
verschmiert worden. 

Die Blätter hangen inhaltlich nicht zusammen. No. 358 schildert den Buddha, 
umgeben von Asuras, Nägas etc. ; es handelt sich wohl um die Beschreibung eines Gemäldes. 



No. 357 =T in S 66. 1 

An der linken Seite stark beschädigtes Blatt. Die erste Zeile ist gröiäer als das Übrige ge- 
schrieben, aber scheinbar von demselben Schreiber. In der Mitte des Blattes stehen mit großen 
Buchstaben die Silben lo sa geschrieben, sie müssen bereits vor unserem Te.xte vorhanden ge- 
wesen sein. 

\' Orderseite 
357 1 J'" "10 Ii -^ - II \\akrtam kukrtäc chreya \ paicät tapati dmkrtam^ ^[oJ'J IUI 

2 • ärtkqt^ tamal^ -tsä parqm kglpät^ tsä sasparlii dhannacäkkat\ tsä kqlk^ ncrväm iiaw^ 

kqlywäts^ sürtiia si Ij'j 

3 //// [cjcanine si zväkiuats^ ptänkqktem yäthtne nqm tri iväkiiä fiük^ sne yan inä skain^pil 1/1/ 
* IUI '~^ püCrJui^') rake ptäflktc tri tväknä cesqni s[ä]k lotktsä ptäfikqt^ opyäc^^ klänl^^° 



'■ Ergänze zu fvtiüpar um äliälyo! » Ergänze nach No. ^OT ^,2: lälamsk ■ >i^. 3 Vielleicht zu 

kofiluneyä zu ergänzen. 1 Ergänze zu käprle nach 407», 3. 5 Rest der Zeile unbeschrieben. ' Das h- 

und das folffende akfara sind, vielleicht absichtlich, wieder verwischt. ^ Es scheint, daß die Zeile nicht 

weiter beschrieben war. Die Strophe findet sich UdSnavarga 29, 51. Uer Rest lautet: ioca/e liuskriam krtvä 
soiate duri;aii>n i^atali. * Verschrieben fUr r'iom. '' Richtig wohl iürm zu lesen. '" Der Rest der 

Zeile ist unbeschrieben. 



199 

No. 358 = T m S 78. 5 

Dem voraufgehenden ähnliches Blatt, noch etwas stärker beschädigt. 

Vorderseite 

1 siddh[a] ' kiiik^ [bahjü - • • äkam ^ \ \ rähü swarbhmiü asiireni lansfl^ kaumary oki prantär 358 a 

cy oplani püttiipar sini oppal cii % nä- 

2 gefii länd nu wenyo oki - sof^ skärä snikek^ sne ptsqk^ Ikeiici tiinko pük yäriär^ 5 J pä[in]- 

cyä - 

3 lytgr* ci vajrapä- i lyäs'^ pracar^ äna?it sämam wsokoneyo Ikcncy akmlac^ % [g]a 

4 ni läi^^ ila a ■ s ■ ra [li ■ o pujk kalymentiväi^ yäk^ ypenci J / || ** 

Rückseite 

1 ' iQi^ sätak^ titä - ■ ■ am ■ % — ■ r ■ m ■ kä sätak^ iiiä sasikiq^ laninäX—[p Js ßä - 358 1) 

* SSS^^ virischä ■ ä (-) m- • s ■ -■ kr • st trgkal^ J * 



No. 359—365. 

Reste einer Handsclirift, in der „Stadthöhle" in Sorcuq gefunden. Es war ein 
einseitig beschriebenes Ms. in Rollenform, nach Art der chinesischen Buchrollen. Auch 
die Schrift ist nach chinesischer Art mit dem Pinsel ausgeführt und dadurch schlecht 
lesbar und undeutlich. Die Rolle ist aus einzelnen aneinander geklebten Blättern von 
29 x39 cm Größe zusammengesetzt. Vergl. Tafel 64. 

Alle Bruchstücke sind Bilinguen, sie enthalten einen Sanskrit-Text mit folgender 
tocharischer Übersetzung. Dieser Text scheint das Samyuktägama-sütra zu sein, wie ein 
Vergleich unserer Bruchstücke mit der chinesischen Übersetzung dieses Sütra ergibt. 
Diesen Vergleich ermöglichte uns Prof. F. W. K. Müller, dem es gelang einen Teil unseres 
Textes in derselben Reihenfolge dort festzustellen. 

Einzelne Strophen und Prosastellen haben ihre Parallelen auch im Pälikanon, im 
Dhammapada, Udänavarga, etc. ; sie sind an den betreffenden Steilen angeführt. 



No. 359 = TIIIS 78. I 

Stück aus 4 aneinandergeklebten Blättern bestehend, von denen das erste und letzte auch der Länge 

nach nur bruchstückweise erhalten sind. Vgl. Tafel 64. 
Nach Herstellung der Photographie sind noch einige Bruchstücke daran gefunden, wodurch am 
Anfange 3 Zeilen dazugekommen und die Zeilen 26 — 28 an der rechten Seite teilweise vervoll- 
ständigt sind. Ganze Länge des Stückes: 104cm. 

■ In größerer Schrift von anderer Hand geschrieben. ' Name eines Metrums von 4x25 Silben. Viel- 

leicht zu bahüdantäkam zu ergänzen? 3 Dieser päda ist um i Silbe zu kurz. Sollte kamwenyo für uienyo zu 

vermuten sein.' 4 Vielleicht ist päcyäs kqlytar zu lesen? 5 Vielleicht zu säiyäs zu ergänzen? ' Der 

Rest der Zeile ist unbeschrieben. 7 Das Folgende ist von anderer Hand geschrieben. * Hier Ijticht der 

Text ab: nachträglich sind noch einige Schreibübungen auf das Blatt gekritzelt. 



— 200 — 

359 1 [wlalu - y • ■ ?'a -f • / -7 | "^ tr[ä]namm asti jarä 

2 I mä luaste naf^ inokoiieyo mamiyiintäp^ \ etad bha [pr]eksamäna | caf^ 

3 praski wlaliineyani Ikämäm \ upanisrayäsu saranani • esä7\ ymär^ sem^ 

4 tni [sgjin^ \ ' upanita[va]yä jarätuia | wäwo katkä • äki[s^J mokoneyo 

5 • r- skeyo''- tnamiyu \ si yamäntikam dvija | - k • ■ or ■ i ■ ä 

6 kätse brähmam \ väso pi (h)i (nä)[sti te | ] antaräbha - [pejim niä na[is ■ •« • 37 | nt • 

[th.]---4 

7 na vidyate tava | ywärckam su^^ skani mä kalp7iatra tni \ 2 5 d(v)i[parn ku]ruta^ tvam 

ätma(n)o (\) pra ■ t • - 

8 7)1 ■ ärl tu älymes^ \ viryam samsraya panditäm [bhaja] | tsrassune sem^ - "Usär^l knän- 

mäninäiniices^ pärtär^ \ nirdhä- 

9 (nta)malo^ niramgano | lyalyitku tvarsa sne näkqm^ \ na punar jätijaräm upesyasi | mä 

nunak^ cmol^ mokoneyac^ k[äts](c) 

Hl (-^ räd agnitäptät^ 1 wastä poryo [s]a[lp] ■ f-J \ yat ti //// 

11 //// ßjrg wram[qm] \ tad dhi tasya svakarn bhavati | sani nii cami sni IHJ 
^- //// t[sqjk[n]qstrq i \ räjä harati corä vä | ival^^ prq HJI 

13 //// rtsäm ksä näknqstrqm \ athäntakasyästy ajayaiii //// 

14 //// (sa)riram saparigraham^ | kapsaiti sla nispal^ //// 

^^ IUI pak^ suk^ I ahäryo nidhir ucyate | sne mqrklune IUI 

16 //// [n]y ■\pä - ■ e kus ne sein yatrq \ bhävanäip ca tathobha[ya] //// 

n IUI sutrq || asvamedho väjapeya \ yukes^ //// 

18 //// I samyäpräso nirargada | kanti kostluneyo prä //// 

19//// härambham ] tsopots^ talke [sne] tsopots^') ar[s ■] //// 

20 //// päplo I / 1° ijyante vidhipurvakam^ | talke ype[nc^^] //// 

21 //// • i • o[k^] pqltsqkyo kus ne talke yai^ \ sukse //// 

22 //// ss[am] I tad dhi tasya krtam bhavati | //// 

23 //// d arhatsupapäditam^ | kuc ?ie tam^ äsäfii //// 

24 //// nirärambhä | raritiuund^ sne a[rsa]suminäi\ \ yajnä[r]ä //// 

25 //// I tädrsän anusamyänti | tqni ne wäknunimäse[ni •] //// 

26 //// • • äwluneyiojtqi^ P^psus^ skavi \ vighustasabdä loke smim | ca[c^] 

27 im I vyativrttäh prthah kalTm^ | lä/qthq^ [lej - r" käripq 

28 //// I talkeyäntu tosgm^ pläntrq \ buddhä yajnesu - • idä '* ] ptänä 

29 //// nl°l^ I dänam vä yadi \a [hav]yam | el pat^ kupre pat nu [■ uiibc] //// 

' Die folgenden 4 pädas entsprechen Dhp. 237. 2 Vielleicht zu wraskcyo zu erganzen? 3 Wohl 

zu tni zu ergänzen. 4 Ergänze nach dem Pälitext: 'ntarä (eigentlich noch zum 3. päda gehörig) pätheyam ca I 

5 Die folgenden 4 pädas entsprechen Dhp. 238 ; der erste, der dritte und vierte haben Entsprechungen in Udäna- 
varga 16, 3. * Richtig kurii zu lesen. 7 Wohl zu pyämtsär zu ergänzen. ' Hierunter sind noch 

Reste von Buchstaben erhalten; vielleicht stand hier die Übersetzung von (up)e5yasi? 9 sne ist verwischt; ob 

absichtlich? Das tsopots steht darunter (unter der Zeile). '"> Zur vorhergehenden Strophe vgl. Päli Samyutta- 

Nikaya vol. I, p. 76, und die Parallelstellen im Sutfa Nipäta Str. 303 und Ith>uttaka p. 21. Auch das nirärambhä 
Zeile 24 findet sich in den sonst abweichenden Versen im SamyuUa-Nikäya a. a. O. "• Ergänze zu Ictkär. 

" Vielleicht: kovidäd))? 



— 201 — 

30 //// ne w[l]esiss dune skaiii \ bhrtasyämiraksanam^ | kroiplujueyis^ fnä] lljl 

31 //// sa I käsiva oi [tu]m^ onk^ \ kalpayej jivikäm sa //// 

32 //// ddhäsilena i sampa(nna) | (p)eräk,jieyo päpsuneyo kaknu \ [t]yä //// 

33 //// ts ■ surne \ ksipram märgam visodhayati = | yiuärqk^ ytär^ //// 

34 //// prässtineyuminmn älakani cmolac^ 2 \ jjjl 

35 //// I grhinäm grhamedhinäm^ 1 kä ■ kä //// 

38 //// nu kärme noniumqntä \ sambuddhena //// 

37 //// tärthäya ] canqk^ anolant käsiva -^ //// 

38 //// ikam \ sämparähitärthäya | äla //// 

39 //// cmol st siikac^ skam \ 4. \ sä^^ sapi -^ //// 

40 //// mänabrnihana ♦ ntä käsu ämänis pyästlune \ ma //// 

*> //// 1 yenärtheiia tvam äyäta | kuc survtas tie tu su ka //// 
42 (nur Spuren erhalten) 



4 



No. 360 = Till S 78. 2 

Der Höhe nach vollständiges, an den Seiten stark beschädigtes Blatt. Vgl. Tafel 64. Nach Her- 
stellung der Photographie hat sich noch das Endstück der Zeilen 5 — 7 dazugefunden. 
Den Zeilen i — 11 entspricht im Päli-Kanon Samyutta Nikäya I, pag. 176; dem 16. sutra (Zeile 
II — 13) ebenda pag. 182; feiner Dhp. 266 =; Udänavarga 32, 18 (cf. J. R. A. S. 1912 p. 376). — 

Zum Schlüsse vgl. No. 361. 

1 //// bhrtarn dhanam^ [ kuc surina?^ ne kropat^ akqtsune \ te me däreiut //// 360 

2 //// svärn niskrämayam gfhät^ | sni pre tsakar ni wa'i ///j 

3 //// pin >//ä te nasmäm ce£^ \ täta täteti vädina | päcaf\ [pä] //// 
//// putrarüpena | räksäsän^ sewä sim arqmpätyo \ ye tyajanti //// 

5 //// sva iva nirbhogo ] niok^ yiikk oki sne ek^ \ ya[va] y[e]te | tra 

6 //// tarünänärn pitä vrddha | iviressi päcar^ oksu \ parä[g]ärä ti | älii wa 

7 //// (a)yam me dandaka sreyäm | sqs^ ni stoiv ces^' \ na tu puträ nirääravä ] viä nu sewäffi^ 

8 //// rayaty atisrtaväm | ki ä/g£tra /yutär^ sasätkusäm \ m • //// 

9 //// [ik]am koiii I 4. puro ndhakäre bhavati | neso ptuk^ orkmam maskatrq Jii \ durge g[ä] //// 

10 //// lyäm [tjkam Ikäs iii \ dandakasyänubhävena | stowis nu tainpeyo \ tistämi s ■ • //// 
11//// penu näi^ |5 [15 sutra'- \] bhiksur na tävatä bhavati | sävuriii mä tapprem solär^ 

tnqska[tra] /jlj 
n 1/1/ [pä ■ ä£tra('J ä/yek^sc_q^ \ vesmadharmäm samädhäya \tvasta sin/ zvkqni ets[u]l //// 
lä //// Lapprem solar täkii^ \ 16 sutrcj \\ yugam vä | tnu //// 



' Wohl zu sraddhä» m ergänzen. = Vgl. hierzu Dhp. 289. 3 Wohl zu wa$ta^ zu ergänzen. 

4 Korrigiert aus cäs. i Unter der Zeile eingefügt. <' Vielleicht pänä^lrg? 7 Ergänze zu etsura$. 

Sieg u. Siegiing, Tochar. Sprachreste. I. 26 



— 202 — 

No. 361 =Tm S 78. 3 

Der Länge nach ebenfalls vollständiges, an beiden Seiten jedoch sehr stark beschädigtes Blatt. 
Vgl. Tafel 64. — Nach Herstellung der Photographie ist noch ein Fragment, Schluß von Zeile 

I — 2, dazugefunden worden. 

Inhaltlich schließt dieses Blatt sich direkt an das vorhergehende an, war ursprünglich wohl mit 

diesem zusammengeklebt. Die entsprechenden Stellen im Päli-Kanon sind (beginnend mit yugatn 

vä, No. 360, 13): Samyutta Nikäya I, p. i72f. und Sutta Nipäta p. 12 — 13. — Zur Strophe auf 

Zeile 14 — 15 vgl. Sarnyutta Nikäya I, pag. 141. 

361 1 //// vä I flonies pat^ \ varamtra' vä | lasis^pal^ \ phälam vä | kam(-)ä ■ e - pat^ \ präyanam vä | 

2 //// I kärsakarn pratijänäsi | pmie k^pre ne knänat^ \ na [ca] (m)ä skam Ikä 

3 //// [pajne \ krsim me gautama bruhi \ patie tsäc^^ pem \ jäniyäni t- //// 
< //// bijam tapo vrsti | peräk^ne si iäktälyl päpsune si //// 

5 //// si ni tnuk kalkäm ärefi^ \ isä ca hrl mano yoktram | ki[p^ s ■ il ■] //// 

6 //// [k§a]särathi | ime päsluneyum^ äsand^ \ käyavägguptir u //// 

7 //// sirn käsani \ sv ähära udare yathä | swä[tsi] //// 

8 //// fie I sauratyam me pramoksanam^ 1 //// 

8 //// «I? st ikam tär^ tursko ni \ yogak?ema //// 
10//// nivarti vrajati | tmam sne lotkj- Hjj 

11 //// [vam]vidhä kr?ir bhavati | ta[n] ne //// 

12 - [njkr- eil oko essand^ \ evarnvi //// 

13 punarbhavam.^ | mä yiilc^ wtäk^ — [nejya* //jj 
u brämnänc^ brahmalok^ \ jasyähuti grhitä //// 

15 sas^ I naivanividho brahmalokasya märgo ] niä tan ne //// 



No. 362=T m S 99.8 
Fragment aus der Mitte eines Blattes, nur 4 Zeilen erhalten; stark beschädigt. 

362 1 //// kyo I tathä drstamm anägatam^ | tgm nek^ pa[lk •] //// 

2 ■ i - s^ itngf^ pqlko I samskärä vyayadharmina | skeya //// 

3 bhijflätarn | karsäl[qm] zvram kgrso \ bhävaniyam [ca] bhä[v]i[tam^] | wräilqtn skam 

[^■Jllll 
i \ wa[w]i smäd buddho smi mänavas | tgmyo ptänßjä j/j/ 



No. 363 = T III S 94. 20 

Bruchstück mit Resten von 7 Zeilen. Zu 3 — 5 vgl. Divyävad. p. 164, 13 f., Dhp. v. iqi und 
Udänavarga 27, 31 (Rockhill). 

■ /ra ist nachträglich eingefügt; lies richtig: varatiam. ' Verschrieben für «;(jfi\l 3 Ob lu 

onkraci zu ergänzen.' Auf dem zweiten akjara scheint allerdings ein anderes Vokalzeichen gestanden i\\ haben. 
* Ergänze zu »asluneyac? 5 na ist nachträglich eingefügt. 



— 203 — 

1 //// iii ämpar si wärtam //// 363 

2 //// <^^ I dharmam desaya //// 

3 //// kiop^ kio . i im 

4 //// I äryam cä?tängikam märgatp ] klyovii[n ■] jj/l 

5 rvänagäminam^ 1 sne näseyuminäm ksabmeyac^ //// 

f. stä bhagav[ä]ni • äfii tiu kassi nom kalyiuäti^ \ //// 

7 tä I cami [?i-] zva[n]iyumim \ tasya //// 



No. 364 = T in S 102.5 
Fragment der linken unteren Ecke eines Blattes, mit Resten von 6 Zeilen. 

1 - Its^ ikam tinäras^ [mc ■] l//j 364 

2 ma[nt^] \ sujätam yad bravi$i me | ä //jj 
s tho stv esa | Ini yukasyo raritwo ku Hjl 

4 ntantyo skani tmäri \ na //// 

5 prahvagä vayam^ | //// 

6 üci tni paltska sind //// 



No. 365 =Tm S 96. 13 

Stark beschädigtes Fragment aus der Mitte eines Blattes. 

1 //// ts[u]ne pat^ \ säksi pr - • r - • r • ha | ram pap[raku] stnale /j// 365 

2 //// [kajrma | kus ne yämurqi^ omas(k)ein l[ya]l ■ //// 

3 //// [sjtra I yah praticchannakarmänto | kus ne wäfwjlu //// 

* IUI parko kus ne nu nsmn papraku sam^ \ rsayet^ | //// 



No. 366—368- 

Bruchstücke einer Handsclirift aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. Die Höhe der 
Blätter ist 6 cm, ihre Länge kann etwa 40 cm betragen haben, wovon bei No. 366 und 367 
die Hälfte erhalten ist. Das Schnürloch ist 9 cm vom linken Rande entfernt, jede Seite 
ist mit 4 Zeilen beschrieben. 

Die Reste enthalten eine Erklärung der Pratityasamutpäda-Formel, die Einteilung 
der Nidänas in Gruppen und ihr Verhältnis zu den fünf Skandhas. AufNo. 367 b sind die 
übersetzten und erklärten Worte des Sanskrit-Originals mit angeführt. 



26» 



— 204 — 

No. 366 -TIU S80. 15 

y Zwei nicht direkt ;ineinanderpassende, aber sicher zum selben Blatte gehörende Fragmente, von 

' der linken Blatthälfte; durch Insektenfraß stark beschädigt. Auf dem Rande der Rückseite sind 

Reste der Blattzählung, wahrscheinlich der Zahl 4, erhalten. 
Vorderseite 
366 a 1 äyätotsuf j?pifl kroptsi skcyas^ lo arantalr^] IHJ 

2 spärttsant^ l • [lyp ■] ' (-Jtaukäiqin sqm^ lyalypu bliava trq //// 

3 [k^] (c)ei pqtfi^ esa[n^^] päkar^ mqskantrq cem som^ ksa //// 

i - lä - praitq jarämaram trqnklrq ( — ) .? ^ 1 1 tarn nc ivkqiiyo pq/!^^ e IJH 

Rückseite 

366 b ' kenantrq ♦ tanqk^ sürina[$^] (~) [c]es säk vjc pi päkaffi^ |1 Irg IJH 

2 cei^ säk lue pi pä(ka)ifl^ tre panksam pütqhkänlrq ♦ ] ] ■ ü Hfl 

3 ii'äntik^ zc'ü ( ) avidyä samskä>\ ♦ aparänti ///j 

i ■ int o^qi^ ( — Jn^is.) ^ ''^'ijtiäm i iiä[ma]nip^ 2 sa4äya(ta)m //// . 



No. 367 = Tm S 80. 14 

Linke Hälfte des Blattes 6. 

Vorderseite 
367 a ' «\ päkaff^^ pün'äniik^ pratityasainutpädis^ oko kqrstiä //// 

2 mutpädis^ pürm^ karsnälyc ♦ tqmyo säk tue pi päkqntwis^ || //// 

3 7-väntik^ sünnis^ äkä samskär nqm okoyis^ oiiant^ vi Ijjl 

4 yis^S äkä ve[d]am nqm ♦ aparÜJitik^ sünnis^ onani^ L>'?V^ >lQi.'i ♦ tiiie //// 

Rückseite 
367 b ' ß'J US(i.") ♦ oiiaiit^ jäti ijqm tine kasal^ masqk^ nqm \ \ säk we pi päkq[nt ] //// 

2 klesäs trini ♦ kies^,^ fq/inumgf^ tre päkan nqm ♦ avi l/// 

3 £ fiqin samskär bhava ♦ || sapta duhklia ipqL^ klop iqfiumq //// 

4 [6 jajrämaram 7 mqnt^ lotkä [n]e klop^ \\ phalam tathä ♦ oko tarn nek^ jljl 



No. 368 = T ms 94. 19 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, am Schnürloche beginnend. Vielleicht ist es der Rest 

des No. 366 voraufgehenden Blattes. 



Vorderseite? 
368 ' //// fs cviolwä si lyalypu änc- HH 

2 //// lyalypuss okoyä ♦ tmqk ffijeff^) jj// 

3 //// ük/rq j 1 1 ca)u som^ ksaiii Ick tqrkorq IJU j 3 //// lo cämpamo täi^ mä ok ■ • //// 

4 IUI Ikontäp prait^sämiiämarup trqnklrq^ im \ 4 //// (a)kqmlsiine kropluneyac ■ ä -^ //// 



Rückseite? 

1 //// f^ säm pra^f^ sadäyatam trqnklar^ Hjl 

2 //// pütqnkätsi cämpamo /ä£^ //// 



' Ergänze zu lyalypu. ' In der Lücke k.inn nur das Zeichen liir 10 fehlen, j Wohl zu fäkafi* 

zu ergänzen. 4 Richtig: furijj. 5 Wohl zu okoyis zu ergänzen. 



— 205 — 

No. 369 = T in S 80. 28 

Einzelnes Fragment einer Handschrift, aus der „Stadthölile" in Soreuq. Größe 6,8x16 cm; die 
ursprüngliche Länge des Blattes muß 36 cm betragen haben. Nur einseitig beschrieben; vielleicht 
ist es nur die eine Schicht eines ursprünglich aus zwei Lagen zusammengeklebten Blattes. Die 
Rückseite ist nachträglich mit Alphabetübungen beschrieben, die die Konsonanten k, kh, (g) und 
gh mit sämtlichen Vokalen der Reihe nach umfassen und mit ghah am Anfange der zweiten 
Zeile abbrechen. Der Text ist Sanskrit mit folgender tocharischer Übersetzung. Vgl. Tafel 63. 

1 drste na kusalo bhavati pariprccheta pandita' anäcäryakrtarp karma nis ■ i //// 369 

2 na siddhyate ♦ rake cami mä perä[kj - cclil'f^) ♦ priyänäm apriyo bhavati ♦ käpnc //// 

3 paksi ♦ säkar kä • älf-Je'^ • äkats^ In ♦ gadi parama //// 

4 pe tlgUqr^ ♦ niyatarn pak§upäsaka } sakk atsek^ sas^ sala ■ l ■ //// 

5 sala[t] lu wäsak^ ♦ ayam cora ayam päpa ♦ sgs^ h'^k^ sas^ omgskem //// 



No. 370 = Till S 78.4 

Fast vollständiges, einzelnes Blatt einer Handschrift, aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. Größe 
7X41 'A cm; beiderseits mit 5 Zeilen beschrieben. Auf dem linken Rande der Rückseite trägt 
es die Blattzahl 40. — Nur die beiden letzten Zeilen der Rückseite sind tocharisch, das Übrige 
ist Sanskrit, beides von derselben Hand geschrieben. Der von dem anscheinend tocharischen 
Schreiber sehr entstellte Sanskrit-Text enthält Anrufungen an verschiedene Gottheiten um Schutz. 
Ob der tocharische Text eine Übersetzung des Skt. darstellt, ist nicht gewiß, da der Anfang des 
Sanskrit-Textes nicht vorliegt. Einen Zusammenhang beider beweist aber folgende Stelle daraus, 
die wir hier zum Vergleich mit dem tocharischen Texte beifügen: tathä brahmasakrädinäm catur- 
närn ca lokädhipatinärn astävisatis ca gandharva-kubhända-näga-yaksa-senädhipatinäin prabhävä- 

bhivrddhaye stu. 

Rückseite 

4 paklyossü pis sank si rievti nakia[s] naiväsikässi dhariiiatmii äjq^ * kiis ne naktan"^ itai- 370 

väsikäffi^ tri nemintu päs • i 3 wrapos^ * bramnät^ wlätiiiät^ sliva(r) i ■ 

5 [kjcini las^ vip.m mahisvat\ skandhak,jnärenäss aci * viki okat pi tässi 7iäH^^ yak[s]ätt'^^ kum- 

päntäffi^ khitarcH kaiidliannffi^ tkam sifii epprc sini kiis pat [im] naktan'^^ 



No. 371 = Till S 88. I 
Einzelnes Blattfragment aus der „Stadthöhle" in Sorcuq. Größe vViXsi'/^cm (viel länger wird 
das Blatt nicht gewesen sein). Vgl. Tafel 63. Der Strich auf dem linken Rande der Rückseite 
scheint die Blattzahl i zu bedeuten. Die Schrift ist sehr ungelenk und mehrfach undeutlich, be- 
sonders sind n und / gar nicht zu unterscheiden. — Der Text enthält eine Beichte (desita). 

■ ia ist von anderer H.ind nachträglich eingefügt. = Wohl zu käwältc zu ergänzen. 3 Wohl zu 

pässi zu ergänzen. 



— 206 — 

Vorderseite? 
371a 1 \\ i^e lä{^^ pyäiulsär^ solasuls^ tapakgin te fak^^ niäänam stivar päräj[e] -^ iä^ tqryä p(i) 
sangh- //// ^ 

2 k^ naisarkis^ nmu päytis^ stwar pratidesani kant^ okat^ siksisam 3 ysaiiio ä - (sa)mudacär^ 

sitiäs^ //// 

3 drqdatti daiake sutra vine abhidhann^ sangharaksite avatäin yasakn ■ t ■ kan/iapäyac^^ ilu 

prc[ch]ä Uli 

4 ü pi iloksac^^ ipqt saptätikaratwac^^ malkont^ cchanitiätivac^^ kärmantivac^^ vipraiväsqntwac*^ 

tnqlkonl^ nianka satko täm^ pqkn[ä] Uli 
6 sinale vtsämf^j isar iväwcku iveiunu täm^ äläsimeyo äiräddhuneyo guhäkuneyo »lankant^ 
sätko täm^ klujc^^'i pat nu //// 
371b Rückseite? 

1 1 1 i[t]a wahiä rake si tri waknä paltska si tri luaknä kapsiiä si ratkä luarkä läntä lysisä 

kjewäsä ype iästäsä nmdräka //// 

2 sosi dusthul^ rakeytu wewüu täm^ ksis^ ^^pädhyäs^ äs[am]ryäsi pur[c]omoiicäs^ päcri mäcri 

kraflcäs^ iräddhesi nasmäni mä //// 

3 pal^kont^ kaklyusunt^ näkrnant^ pgknämo älyeksac^^ iveivnii täm^ tosas^ - [j/tjzvä sinäs 

mankant^ cu mq Ulf 

4 riUqtikämär^ desit^ ypaniär^ desit täs ni kupre ne tanä sqrki kqlpämär^ ««Zfx7? — [n ■] 

tsaräni ncsontä • o //// 
6 wartqm sini tiryä spärtwlwie yasi antäne iolis viuskälime täs ni üare -[w]- ^ pretäsam 
näktas ■ ■ im 

No. 372 = T m S 75. I 

Einzelner Blattrest aus der „Stadthöhle" in SorCuq. Größe etwa 10x32 cm. Es ist ein auf allen 
Seiten beschädigtes Mittelstück eines wahrscheinlich ziemlich großen Blattes. Auf einer Seite 
sind Reste von 5 und noch Spuren einer 6. Zeile erhalten, die andere war stark abgerieben, so 
daß von der ursprünglichen Schrift nur noch in der Mitte der Seite die aksara: nevs^e kartse 
täko zu lesen sind. Vergleicht man hierzu den Titel auf No. 251 a, so erscheint es wahrschein- 
lich, daß auch diese Seite nur einen Titel (in tocharisch B!) enthielt, und das Blatt das An 
fangsblatt eines Werkes war. Der freie Raum der Titelseite ist dann nachträglich von anderer 
Hand, zum Teil mit Schreibübungen, beschrieben. Die den eigentlichen Text enthaltende Rück- 
seite bringt demnach die Einleitung.sverse des Werkes; ihr Metrum scheint eines von 4X 17 Silben 

zu sein. 

Rückseite 
372 b (1) //// • s ■ mr ■ c[äj pg ■ s ■ äsßn -Jl im 

(2) //// [s]k • [m ■] oksiünä ci siras'^ puk^ ksa[m]sa}n J yeiii vajropa[iua] ~ pyocksä ci survia si 
yätlune tsopa //// 

• Kann auch ««s geicstn werden. 2 »Oder lapakgmtt tfat zu lesen? 3 Zur voraufgehenden Auf- 

zählung des Inhalts des frätimok^asüti-a vgl. J. As., 1913, II, p. 469 und 539, ferner .il/ö/zärTH//. No. 256 — 26.5, und 
unsere No. 353. •! Korrigiert aus ^fnr«^. 5 Kann auch täs gelesen werden. ' Wohl zu IwS zu ergänien. 

' Vgl. lüerzu No. 69", 5. Danach wohl zu mräcä pgrtsi äfan- zu ergänzen. 



— 207 — 



(3) //// ko [pJarCkJä ci ywic^^ parnoreyo J tmailqßj iäk^ tam(p)eynin i ■ ■ r s[p] ■ - hmey^iht^ 

trimeyis^ smo ■ e - ///j 
(*) IIH' (kä)swonentivässi parka) cipräptit^^XtäktuA^pattännäkq[Qpuk^ hiänniä[7n] äsänik^caUH 
(5) //// (so)läi\ pqffi^ stwaräk^ puklä } htc ue pgltsak^ pal ■ ■ f^ //// 



Von der anderen Hand sind auf der Titel-Seite außer Buchstabenschreibübungen folgende zu- 
sammenhängende Worte zu lesen: 

(3) //// k krats^ kus ne plänäkte pem winäs nerv am sinam iäktälo säsrayurqi^ samtänanH mq H/l 372 a 

(4) //// prasftjam [tsqJi^ sqm^ saiiisä sinäm kärä[sa]s^ ane paryäye //// 
(6) //// • inä - [m ■]"■ ci [mrjäc^ spälfyjo asä[ni] j//j 



No. 373 = TIIIS92. 47 

Einzelnes Fragment aus der „Stadthöhle" in SorCuq. Nur auf einer Seite beschrieben. Die Breite 

des Stückes beträgt etwa 14 cm; es dürfte nur wenig (vielleicht nur etwa 2 aksara) an der linken 

Seite fehlen. Die Höhe beträgt 17 cm, worauf 8 Zeilen erhalten sind. Es scheint, als liege hier 

der Rest einer Handschrift in Rollenform vor (wie schon bei No. ssgff). 

1 //// [bhjädrenam'^ \\puttisparqm siml [cijmntämani [cu] - 373 

2 //// satttäm pniniu swässantäni X semni wasfe 

3 //// • t • bram nkqt^ skatampe sim parqm iikqt^ ie 

* //// [>^ ■]>." 'wtos^ wsokonyo X släncäl^ mräc^^ - 

5 //// sein waste yatqr^ X pukam kal -o //// 

6 //// c*^ tni pkäs^ ärt^ y^ //// 

7 //// [seJm waste nast^ p,Mi p^ //// 

* //// [?] • iccäsyo [ivjo Hjj 



No. 374 = T ms 63. 15 

Einzelnes Fragment aus der „Stadthöhle" in Soriuq. Nur auf einer Seite beschrieben, und wohl 
ebenso wie das vorige Bruchstück einer Rolle. Die Größe ist etwa 10x14cm; die linke Seite 
fehlt. — Der Text behandelt die Dhiitagunas (vgl. Mahävyutp. 49 und Childers, s. v. dhutartgam). 

1 //// tw i 374 

2 //// w • [wjr ■ wästä X \ 

3 //// arqmpät^ hnasäm 

' Vielleicht zu stwar späniäluneyntu zu ergänzen. ^ Wohl zu imonne" zu ergänzen. 3 Zu Zeile 4 

und 5 vgl. No. 412 1 4 Zu dieser Stelle vgl. No. SSSb, 2. 5 Jedenfalls zu winäsam^ zu ergänzen. « Ergänze 

zu suihädrenam; Name eines Metrums von 20-)- 22 + io-f 15 Silben. 7 Nachträglich aus "spar sim verbessert. 



— 2o8 

1 //// ntsakjyik^ zvar^ lurgksa 

^ IUI ■ VGfios^ kaphlac"^ vietiäk^ [cjkäsa 

6 //// k^ mqrkampal si tri wsälumg(-) ' menäk^ 

7 //// sni pH knämmmyo dhutakul si wkäm 

8 //// käswone äsuk^ kgt^käc^^ 

s> //// [nje X tricitvarikune J tof^ so 
10 //// n ■ l v[r]k(sa)tnuli 



No. 375—378. 

Reste einer Handschrift, aus der „Höhle der Priesterweihe" ^ in Sorcuq stammend. 
Sie besteht aus einem dünnen, bräunlichen Papier, von dem immer zwei Schichten zu 
einem Blatte zusammengeklebt sind. Die ursprünglichen Maße sind 8,5 ^40 cm; jede Seite 
enthält 5 Zeilen zu je etwa 40 aksara. 

Die Reste enthalten sämtlich Strophen in verschiedenen Metren, zum Teil mit An- 
rufungen und Lobpreisungen Buddhas. 



No. 375 = Tffl S 33. I 
Rechte Blatthälfte, stark beschädigt; die Schrift ist stellenweise abgerieben. 

Vorderseite? 

375 a 1 //// [majlkomß^j J pgti kä[nt_^] kälpä [e]su[}n]s^ Midk^, s(ä)k ive (pi) ttnäm sa 

- IUI [Spam] lycäk^ vmkr[a7n] J aka[ppi]yo yivic^^ kal ■ [m] - lakati trisk[am] pätnik ■ 

s //// lyutär^ umpariiäffl^ J mani wra • [k] ■ wä naf^ ätlis^ kii[s ■ ■] 

•* //// [s]aigrku[nt^] [majrn kjewäü^^ J P'^'k^^ walyissi imonne näntsunt^ arkgniiiä si 

^ IUI [Uls, l ■ P 1 ?olär^ X säkivis^ param ive wäljs^ walyi iäk[ivij 

Rückseite.'' 

375 b 1 //// "ive (wä)lts^ walyi we wälts^ äntain zve wälts^ ainani tmgk^ hvencäm X öo 

2 //// wfej luälts^ lynie[na]m ngm X kamassi nu param wälts^ [Its] mgckes^ kavisam we 
wälts^ ngm wä 

ä //// oket^ wälts^ cef^ X lapyo akmal^ [hv]eücäni walyi ykoni oseüi s[e] 

4 //// kuc ne trgnklmie yatgr^ X ciücram ak^nl[ain] kämm ar^glf^) walyfij 

£> //// 7ie X arkgmnä ■ ä - kränäiii lepiäisi kuüai^^ yämg 



■ Das akjara scheint absichtlich vcrwisclit zu sein; es muß wohl -irsa/um^ gelesen werden, fri ist nach- 
träglicli eingeftlgt. ' Vgl. Grllnwedel, .\ltbuddhistischL> Kullstätten, p. 200. 



— 209 — 

No. 376 = Tm S 33. 2 

Linke Seite, bis zum Schnürloche, des Blattes 11. 



Vorderseite 

1 rpas^ X I- fiägä //// 

2 niä campas^ puk^ le //// 

3 luneyäi^ mä mloska[t]ra Ulj 

4 )twem kalpänt^ tarn cem^ tso Ulj 
6 tyo bhüläs^ yänsänt^ tiägäs^ /jjj 



Rückseite 

1 wacain ko - m^ kosäm kar^ % tä[l ■] //// 376 

2 surän^^ % entsät^ ype //// 

3 pokenyo tam^ pari kä //// 

4 solqntu X som^ pära //// 
s k ive pi tmätn atra //// 



No. 377 = T III S 34. I 

Blattrest, bestehend aus einer der beiden Papierschichten. Der Anfang bis zum Schnürloche 
fehlt, auch sonst weist das Stück starke Beschädigungen auf. Es enthält Strophen in einem 

Metrum von 4X25 Silben. 

1 //// li[sj - - ntok ■ Ik- szvära() [t]sp[o]k^ [w -Jn ■ - ä*^ lukia 377 

''■ Uli kantwä si nkätf^j - svati Ikä - oplem [pajlt o r^ ne 

3 //// 7n[äJ mi oklo[p^] kamsatn ywärikä klisnäiii X 4 markampal siijani stndhufj [tajrnä- 

mäm kamsam 
i im cincäi\ prahk(a) pran^^ X sne kai niäk^ wäkn[ä] paryärintu yai^ kleiä sinäs^ porqm pq 
B //// [p]i - ^\ kumc[ä]s^ kesär^ iü^qiii kalavink^ hvet^ saiqrkusäni bram näktenäm waienyo [vi] 



No. 37<S==TIIIS32. 3 

Einzelne Papierschicht wie zuvor. Auch hier fehlt der Anfang bis zum Schnürloch. Im übrigen 

sind die Beschädigungen zwar verschieden von denen des vorigen Stückes, trotzdem scheinen 

aber beide Stücke ursprünglich ein Blatt gebildet zu haben, und unser Stück die Rückseite zu sein. 

Das Metrum ist auch hier eines von 4X25 Silben. 

1 //// ncis^ suk^ pqlskes^ käcke winäsa[m^] tni täm^ waiem X 5 'U)sä sy oplen säkkin^^ tsem oppa 378 

2 //// sälyäs päcyäs^ la[lq]nkuntini s(a)m t[ä]kenc^^ X tsem iäkwis^ kusram tmasiäl täskmäm 

tili iälyi pä 

3 //// ^pa[r sini] ak[mlä]iiäl^ X tsem yokäri\ rqtram ärkyant^ wsä yokäffi^ [iäjktväi^ /ynienä!^ 

kanisäf^ 
* IUI y^^Vs t^ ■ "^^''^ ^^' X puttispar sinätn pontsänt ' kapiaiii körn [nkqjtt oki worpunt^ klyantrg 

iviiiäsam ci [cäjni^ a 
6 //// käkropui^ eiqm fiäkci(-) ivsä sim pärenn oki lyäk^ wä -^ asiik^ pratsak ci' X }vsä 

s[s]äm onkql[>ii]e [s ■] 



• pontsatp ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. 

Sieg u. Sie^ling", Tochar. Sprachreste. I. 3y 



— iio — 
No. 379 = T m S 3 

Einzelnes Bruchstück einer Handschrift aus der „Naksatra-Höhle" ' in Sortu«]. Die ursprüngliche 
Größe der Handschrift kann etwa y'/iXßScm betragen haben, wie sich aus dem Metrum zu er- 
geben scheint. Erhalten ist nur die linke Blattseite, etwa V5 der Blattlänge. — Eine Blattzahl 
ist nicht erkennbar. Um das Schnürloch ist ein Kreis gezogen, in welchem auf der Vorderseite 
die Silben //la ryo tha, und darunter nm^ stehen. — Der Text besteht aus Strophen in einem 
Metrum von anscheinend 20+22+10+15 Silben. 

Vorderseite 
379 a 1 strantuyo ^ sla tä[r]soßtäs^ pqlkiilc cem^ )iianä^^ pkantä sreM oki J piitti //// 

2 rsivadtiam waskgs^ patlänkaL^ J Ltusi^ P^'ts, knämnäm ä //// 

3 Ikät^ pätruk^ oni anol säm käninik^ % 2 //// 

4 päcim Isaryo kakarnäm } ive pattäfnäjktac^^ • e ne 3 sä //// 

f> - m petm palkät^ % sas ■ ■ lunisofiji^) hväkam tatni ■ tarn ne [w]o //// 

Rückseite 
379 b 1 [ijj palk[ä]L^ PQtt(ä)nkat^ näkci - akyo hifiiiajvant^ - [l-]^ kapian[i] //// 

2 [k]mu t täm pe kakrani tarn nek^ wkanyo l[pä]t^ cnialune //// 

3 liüc^^ kalytne änc^^ orto J tarn nek^ - ko[c] yä puk^ iäk kqlyme //// 

4 koni parkäncäm kqlymyatn canii macrhn kom [Ttsänt^ kajlytnentwam sul • ///j 

B s war si maiiL^ wäkiiä [yajsam kqrsälunyo mquL^ s[p]arcwa % kus pal^ [s]o ■ e //// 



No. 38o = Tffl S 27 

Einzelnes Blattfragment aus der „Naksatra-Höhle" in SorCuq. Es ist ein jedenfalls von einem 

größeren Blatte abgeschnittener schmaler länglicher Streifen von 6'/iX 23 cm Größe. Auf ihm 

sind drei Zeilen erhalten. Spuren einer vierten Zeile und Reste des Schnürloches beweisen, daß 

die Handschrift ursprünglich sechszeilig gewesen sein muß. 

Vorderseite? 
380a (1) //// sänäi lyäm^ nqs im ivaitqs la(-)tuncsain ipälmem puk^ //// 

(2) //// [m] s(i)näp^ pko |j tmqi^ iva^t^ Imo prqnkäram war tsaram etsu ptäil[tgj jlH 
(^) //// ■ '^[^■IV^ emtsqssi tqmyo pura7ie[iiij tsarä nei^ pko || tqm ka //// 

Rückseite? 
380 b 1 //// sampate cakravartti 2uä/l oki siie lyutär pidtispar si cokra //// 

2 //// ■ s- nani^ || utai sulis mräcam stmo kom nkqtt oki kapsifuläli^] //// 

3 //// k 7 ciücram yeHvesyo taryäk tue pi laksamsyo yel ■ //// 



■ Bei GrUnwedel, Altbuddhistische Kultstätten, p. 195: „Höhle 3a". ' Wohl zu iästrantuyo zu ergänzec, 
3 Wohl zu kc ne zu ergänzen. < Ergänze zu #«/(<!»(). 5 Jedcnfall.s zu asätiä zu ergänzen. 

' Wohl Name eines Metrums von 4x18 Silben. 7 Ergänze zu oktuk! 



— 211 — 

No. 381 = Tills 29 u. 30 

Einzelner Blattrest aus der „Handschriften-Höhle" ' in Sorcuq. Er konnte aus mehreren Stücken 
hier wieder zusammengesetzt werden, doch fehlt noch die linke Blattseite bis zum Schnürloche. 
Das Fragment hat die Größe von 772X31 cm. Die Rückseite ist unbeschrieben bis auf die erste 
Zeile, die denselben Text wie die erste Zeile der Vorderseite enthielt; doch ist diese Schrift ganz 
verlöscht und nur wenig noch leserlich. Das Blatt scheint aus einer Prätimoksa- oder Karma- 

väcä-Handschrift zu stammen. 

1 //// äsä(nikäin) * nmpe pis sahkamtwe ♦ fiuk^ ftajs ne noniä (lii ♦ sosi sank(ä)vaieianitu 381 

^^ 

2 //// mami iiiä iväwluml^ avasrut^ täplune sinäs^ avasrut^ täplimeyam ritwäslunc n ■ — [s-J 

3 //// ladh ■ anisani sinäs^ lesu vtätitrar sinäs^ ykom [ywäjrikä siiäki [?i ■] si 

^ IUI hatkähme siiiäs^ smac^^ st[mjä(lu)nc sinäs^ [s ■] -^ mik^ tqs ne üo(niä) [ä] -'^ * to 

5 //// sankävasci^ mankqintiväiii ♦ sovimn iväwhcmt^ somatn mä zväwlum - ih ♦ ä7npe pis 
san^qintive näi^ 



No. 382=7 ni S32. 2 
Einzelnes Blattfragment aus der „Höhle der Priesterweihe" 5 in Sor^uq. Es ist ein länglicher 
Streifen, 9 cm hoch und 34 cm lang. Vgl. Tafel 63. Die ursprüngliche Länge muß nach dem 
Metrum etwa 60 cm betragen haben. An der linken Seite fehlen nur 2 Silben, an der rechten 
etwa 18. Die Rückseite ist unbeschrieben und weist grüne und rote Farbspuren auf. Dies, so- 
wie der Text, der eine Widmungsstrophe zu einem Buddhabilde mit den nicht tocharisch klingenden 
Namen der Stifter (?) enthält, machen es wahrscheinlich, daß entweder die Rückseite selbst mit 
dem'Bilde bemalt, oder das Blatt auf dem verloren gegangenen Bilde aufgeklebt war. 
1 //// [bhjädrenain^ \\ pattiipar sinäp cakkravarttis länt^ cäkkar laksanyo yeyntuncäs pesac^^ 382 

X säkkä IUI 
- //// ?i X käruiiik päcar sem ivaslc nätak^ % civayi ynänmüflyä avam 7VSokonyä peke ptänkte 

afgl IUI 
3 //// pracre po/ls\ J dkek^ uri helkis^ äpruts^ Ipik kokuntäm hkhonän(^^ kärä cor^ Ipi ■ //// 
i ^nikäm metra //// 



No. 383=7111833.3 

Einzelnes Blattfragment aus der „Höhle der Priesterweihe" in Sorfuq. Es ist ein stark beschä- 
digtes Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, rechts vom Schnürloche. Größe 6,7x12cm. Die 
Schrift ist ungleichmäßig, ungeschickt und stark verblaßt. Der Text ist metrisch, die Strophen 
haben ein Versmaß von 4X14 oder 4X18 Silben. 
■ Vergl. Grünwedel, Altbuddh. Kuhstätten, p. 19S. ^ Ergänzt nach den Resten auf der Ruckseite. 

3 Wohl zu iomam zu ergänzen; vgl. Z. 5. t Ergänze zu aU. 5 Vgl. GrUnwedel, a. a. O. p. 200. 

*> Ergänze zu subkädrenam, Metrum von 20 + 22 + 10-I-15 Silben. 7 Sicher zu argmpät zu ergänzen, womit die 

erste Strophe endigt. « Diese Zeile beginnt erst am Ende unseres Fragmentes (vgl. die Photographie); sie 

enthält offenbar den Schluß des Textes, der auf Zeile 3 nicht mehr Platz fand. 

27* 



— 212 — 

Vorderseite 
383a 1 //// kläpqlnt • nia]r^ J Uvii suiiiia si äriiiii kqlkäm ü[o]]n [kl-] //// 

2 //// 14 ima£^ oparitäs mqikit^ klänt^ tri p^J^q //// 

3 //// ni ■ - ifqs warac täk karkus länt^ ype [ä] /j/j 

4 //// parno sqm^ sotsi skain //// 

Rückseite 
383 b 1 //// pal^ Xyäslyi arsänl^ /!// 

2 //// c puk^ spac täkar^ % 16 t ■ //// 

ä //// ■ l ■ - ne si wäl nu cam^ tmqk ats^ lo IUI 

4 //// r- ärjiim [läjiici ivaU^ sqm^ stän^^ ivle //// 



No. 384—386. 

Drei vollständige, aufeinanderfolgende Blätter einer Handschrift, aus dem Tempel 
Bäzäklik bei Murtuq, und zwar aus der Höhle I stammend". Ihre Größe ist 10,8x46,5cm. 
Vgl. Tafel 60—62. 

Der Text besteht aus einer Reihe buddhistischer Termini in Sanskrit, die ins 
Tocharische übersetzt und erklärt werden. Das Sanskrit ist sehr verderbt, auch das Tocha- 
rische weist häufige Unregelmäßigkeiten in der Orthographie auf Die Schrift ist unge- 
lenk und ihr Duktus scheint einer späteren Zeit anzugehören. Die Zeichen für n und t 
sind meist nicht unterschieden. Die Punkte am Ende mehrerer Zeilen sind nur als Raum- 
füller anzusehen. 



No. 384 = 7 m M 170. I 
Blatt 44 der Handschrift. Vgl. Tafel 60. 
Vorderseite 
384 a 1 ^qrsnäi^ X samanvägama } präptiyo knaluneyo X cami rupis^ sqm sqs^ präpH iiäm X hetu 
surmqnlwä cami rupis^ [gprem surmgjtl^ näm X pratyaya * pratyayänlwä 

2 niasalyamtsimeyo cami rupis^ iqprem pratyaiyäntu näm X phala X okoyo cami rupis^ sam 

oko Kam X lak$ana ♦ pli sotreyo X sämänya ♦ 

3 laksana X syak^sune sim sotreyo kqrsnäi^ X upalaksaneti yo rtha X karsälune putkälune 

kqryäslune tan ne wkqnyo kiis ne arth^^ X MQm- 

4 t ne rtip^ okqt^ lotksä ^qrsiiäs^ piitankäi^ J tarn nekk asam okqt^ pädärthäntwam sotn^ sota 

mqrkampal^ okql^ lotksä prajüiyis^ cämpluneyä X 



» Vgl. Grünwedcl, a. a. O. p. 268, 



— 213 — 

5 pqltsak kqrsnäi^ pulgitkäi^ ♦ karyä^^ saut tan ne ivkqfiyo karsnänt^ J pmjfii tranktra { || 
vitarka X palskälime änt sam % cittaudäryalaksana X pqhkes^ äsäwesu- 

Rückseite 

1 ne si svabltäwum^ X viiarkis^ cämpbineyä paffi^ vijnä-nänUi äsäwe mqskantrq riipass acii%A\i 

pqffl^ äsäwe visey^^ etssantrq ♦ cam^ niqlskes^^ äsäzve * 

2 suneyä vitark^ surm^ nätsu X samkalpadvitiaäma X ritwsant^ zvät^ nom näm X k^yolte pqffi^ 

pqltskqntzvam wlesa si sotre pan^^ viseyänlwam pjiam äsäive 

3 svalaksatiassäl^ ritwäslimeyä sakalpq ^ trqnklrq X samjnänilodutavrtti ♦ samjni sim zväniyo 

raritku lulesum^ swärlwluneymn^ sauijni visay^^ 

4 etsqslrq camqk^ visayam vitark^ pqltsqnkä?^ X i(in ne vitarkis^ lulesmn santjüi ram^ näm 

♦ r3 audärikapancä vijnänam hetudharmä J /a«\ vijfiänäntwi- 

5 j^ äsäwestiHcyam surm^ nätutsu mqrkampal^ sqm^ vitark^ lyqiiktrq 1 1 vicära ♦ tkäbine ät sam 

nämtsu X cittasauksmalaksana } pqlskes^ lykqlyamsune si sva- 



No. 385 = 7 IHM 170. 2 
Blatt 45. Vgl. Tafel 61. 
Vorderseite 

1 bhäp^* pqlskes^ lykqlyäsuneyam surm^ vocär ^ nämtsu X kjic ne pqltsqk^ lyaklyam mqrkam-SSSn 

palqjitu älambani yatrq X som^ paramävi pqffi^ rupi indris^ pqt^ adhit kq ♦ 

2 Ikont^ visayäntu avijfiapti kus^ skani ne caitasikeii'^^ mqrkampalqntu lyaklyam pkäk^ vicäris^ 

cämpluneyam manovijiiäm älavibam yatrq * tq * 

3 myo trqnkq^^ ♦ manovijnänapravrtyanukulo dharma J nianovijnänis^ kätkluneyam äyäto- 

sum^ mqrkampal^ sqm^ vicär nämtsu \\ pramäda 

4 * ykorne * ant sam nänittsu ♦ kusalänärp dharmänärn ♦ kjal mqrkampalqntu ♦ abhävanä ♦ 

mä zvräslune ♦ ykorne pqlskam yjiei täf^ ♦ cami cämpluneyä 

5 pqltsqt^ wti wlesant^ wlestrq ♦ arunt^ käszvoneyäntu ynes yasi mä cämpqi^ viä arunt^ kä- 

swoneyäntiuis^ präpti arqssi mä cävipai^ X anavahi ♦ 

Rückseite 

1 teti yo rtha J mä yulä naslune käsivoneyäntwac^^ tan ne wkqnyo kus ne arth^^ X ykorfleyis^ 385 b 

cämphoieyä pqltsqk^ akqss aci indrin^^ kjal^ ivramnäc^^ 

2 yulä'' mä mqskantrq X \\ apramäda J sne ykorne änt sam nämtsu X kusaladharmabhävanä 

X kusal^ inqrkampalqntu santä wräslune X pramädaprati ♦ 

3 A\?LmA\\d^^2LXvr\'a. X ykorfteyis^ yivätal yam mqrkampal^\\ samsäradosäpalaksanä } samsäris^ 

näkqm pqlkäluneyä { d f" vairägyänukula X ^^- 

4 tkälmieyis^ äyätosum^ X samvego nirvit^ * praski mrosklune tranktra X yasmim caitassike 

dharma utpanne } pqlska sim mqrkampalam käkqtkti- 

' Sicherlich Schreibfehler für pqlskes. • Lies: samkalf^. i Das r gehört zu "vrtti-, Zeile 3I 

4 Wohl für vicär verschrieben. 5 yu ist von anderer Hand nachttäglich eingefügt. '' Das d gehört an 

das vorhergehende "lak^a^ä. 



214 — 



nt^ ♦ cittam saiptsära nirvidyate pgltsnk^ scmtsärqi^ mrosgnkätra ♦ sqm palskassäl^ ritivo 
figlska st markampal^ nii-oit^ Imiiktra ♦ yadyogäc ca nirvin maiiasikära 



No. 386 = TmM 170. s 
Blatt 46. Vgl. Tafel 62. 
Vorderseite 
386 a 1 il)- ucyate ♦ kjasiäl nc ritiväluneyä skam fialskam yämlutie mrosklunc palskam yämlimc 
tan HC wkanyo trahktrq sattt niri'it^ nämtsii X \\ praharsa ♦ tsänvo { autsukya 

2 ♦ käcke ♦ prämädya ♦ plänto ♦ sqs^ prämodya trqnktrq ♦ oktasäm ytär^ yses yäniimtäp^ kus 

ne sqm^ sufmaj^ täni prastam tsänvo käckc kätqnkäs^ 

3 sqm^ prämodya plänto tranktrq ♦ 1 1 cittakarmanyatä ♦ pqlskes^ käswoneyantn kropnäsiyad^ 

ayanisimeyuin^ wlep nashmeyam srurm^ sqijt^ 

4 prasrabdhi Iqrkälane trqftktrq ♦ prasrabdlnyis^ cämplimcyä käsivoneyänlu kropmasi % kjala- 

päksac"'^ äyätosum mqskatrq * mqmt ne kalyäm luä- 
6 f^ zülep iä£^ wlessi äyätosum mqskatrq ♦ tqm nek^p-asrabdhi kqrsnäl^ ♦ || tamnisaranaprati- 
paksänvesina J samsärai^ Iqnclmuyis^ praiipakai^ ri- 

Rückseite 
386b ^ täntäp^ yogäcäres^* s^ X.^ä:a.\\xo^x\\X äryamärgassäl^ täskmämsumqntäp^ pgltsqk^ smqntan- 
trq7H ♦ Iqm nekk asa ♦ cittabhadravatä * pqlskes^ säkrone % avihim ♦ 

2 sa ♦ snc viiyäslune sqm^ aviliis^ trqnktrq ♦ yadvasät paräm tarn - vihethayati { ke ne cäm- 

phmeyä ' älykes^ inä iniyä?^ \ \ nyäyapravanasya ♦ kä- 

3 swottcyac''^ yuläsumqntäp^ ♦ ätmädhipatyajä ♦ sfli äiicäm^ käktnqrttuiieyäs^ } tatmu } trsnä- 

nisyannavirodhiki ♦ stte iäfiiyäisäl^ zvä- 
i so X cittavasitä lir[i] J pqlskä kähnqrtune sgm^ iäfii nätsn X yadvasät^ ♦ aiicä ne säiti su- 
rmqi^ gunesu gunavatsu ca ♦ käsivoneyäntwam 

5 käswoneyo kaknunces^ wrassam §kani ♦ sagauravo viharati sla proslune mqskatrq \\ gunä- 

bhyäsapurvikä } käswoneyäc^ yulä naslnne nesorneyu 



No. 387—390. 

Reste einer Handschrift, ebenfalls aus Höhle I der Tempelanlage von Bäzäklik 
stammend. Es waren schmale lange Blätter von "jj x etwa 40 cm Größe, doch sind nur 
ein größeres und 3 kleinere Blattfragmente erhalten. Vgl. Tafel 59. 

Die Handschrift enthält einen Sanskrit-Text mit tocharischer Übersetzung, bis- 
weilen auch längeren Erklärungen. 



' s gehört an "anvesii.ia. ' Dem Sinne und der tocliarischen Übersetzung naoli mnli l.uji vcrschrielion 

sein für nai 3 flu verbessert aus piä. 



- :Ji5 - 
No. 387 =TIIIM 146. I 

Rest des Blattes 165; die rechte Seite, etwa V4 der Länge, fehlt. Vgl. Tafel 59. 

Vorderseite 

1 ntam udgrhitum ♦ mä cä mp al na^t^ fqrkluneyänHväsii äkä kuvinässi ♦ api tu ♦ snikek nu 387 a 

♦ äloke sati äkäsam pra //// 

2 s kgrsiiätrq ♦ lyuksone akis^ visey^^ arqmpät^ nänitsu kupre ne äkäi ftom^ wram mä tiasql 

m, i- IUI 

3 ntf^) sniket^ brämam ♦ äkäsam arupi ♦ äkäJ"^ sue aratnpätumg ' sne zvrätal^ ♦ anidarsanam //// 

4 w,^; ♦ tat kiirinisrtani bhavatiti ♦ savis, kuc semumf^) täkis^ lau tic w^atlfyo ♦ du^[h]kha- 

prahänam ♦ klopis^ wikäl ■ j//j 

Rückseite 

1 nar duhkhani ♦ kns^ n^,iiak^ klop nämfsu ♦ samäsato janma duhkham ♦ waltsii klop näm- 387 b 

tsu ♦ yatho[ktam ♦] mat ne wezvüu //// 

2 väbhinivrttir iti vistara cmolatiHvis^ päkgr naslnne tan ne ivkanyo wärisyo sutravi weivflu 

♦ tasyä[kh •] //// 

3 päkgr naslune sinäp^ 2väkmts^ ♦ r apravrtte ♦ inä swärlwhine * prahänasanisabditäyä ♦ />;-«- 

kam Hom • • //// 

4 käphiiieyh^ lyope oki ♦ väyugatipratibaddhasailavac ca ♦ ivantis^ yme IgfiksantäCfi^ nilailn 

oki ♦ a\astlii //// 



No. 388 = TniM 142. I 

Fragment einer linken Blatthälfte, beim Schnürloche. Der Anfang des Blattes fehlt. 

Vorderseite? 

1 //// ♦ pratyuktäni * pkgnt^ pkgnt^ svabliäiväntu zvewüu //// 388 a 

2 //// • idham ♦ argmpäi^ ♦ w«f/^ iväk[n ■] Ijjj 

3 //// k[a]sam sasgkyäpg visey^^ Ijlj 

4 //// älampani yasi ♦ mä älkont^ indri //// 

Rückseite? 

1 //// Ip^^) nänitsu sgm^ ak mä nänitsu ♦ arkgtsgm pg //// 388 b 

2 //// tgntti Ikasi cämpaniinä[ffl^] JUI 

3 //// [äjnenci Ikäi^ ke ne tsni tä //// 

4 //// p^ weiiluneyä srotra ♦ kloinä shn indriyi -^ Uli 



■ Lies: "tum^; der Virämastrich ist nm irrtümlich ausgelassen. 



— 2l6 — 

No. 389 = TmM 146. 10 

Kleines Bruchstück von der rechten lilattseite. 
Vorderseite? 
389 I //// rne kropis^ knom^ ♦ kupre 

2 //// ■ th • (*J pfäjpsune wkatkälune kle- 

3 //// mari'^^ plak^ ?iänttsu \\ tatra paiicä 
* //// [dhäjtii si ental^ ♦ prathama ♦ sani 



390 



Rückseite? 

1 //// rth • ♦ iipädäm si arth"'^ nätntsn ♦ ka 

2 //// t[i] ♦ mamt ne etil surmcq^ poi\ twa 

3 //// %u ■ fiyo ♦ upanähanärtho ■ vä 

4 //// äncäm^ wäntälu7ie 



No. 390 = Tin M 175. I 
Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// te ♦ camyo skaftnj paknästrg ämäm /Ijj 

2 //// iiasamyojanarn ♦ äj/iäft st retwe trq //// 
^ lllh'^iüls^ ♦ kupre äkittsime pqlskam ynes t ■ //// 
4 //// täskmäni iiämtsu* andhakalpam ♦ ira JIH 



Rückseite? 

1 //// nmnt^ täkencäm tosgm^ käswo Ijjl 

2 //// tqmyo sqm^ ätiiäm pkolye ämäm trau ■ • //// 

3 //// Ipäntarävakrstam ätmänam pas • ■ //// 
* //// sqs^ ivärce ämäm || aguna //// 



No. 391—392. 

Zwei Bruchstücke einer Handschrift, aus dem Tempel Bäzäklik „Höhle 11" ^ stam- 
mend. Die ursprüngliche Größe der Blätter muß I2i,j x etwa 60cm betragen haben. 

Beide Stücke enthalten Sanskrit-Texte mit tocharischen Übersetzungen. Letztere 
sind ebenfalls in metrischer Form abgefaßt und dadurch sehr frei. No. 391 enthält ein 
Bruchstück aus dem Udänavarga, nämlich Varga Xu, 15— XIII, l. No. 392 enthält ein 
Stück von Mätrceta's Buddhastotra, und zwar Pariccheda VII, 11 — 17. 

Das Metrum der tocharischen Übersetzung in No. 391 hat 4x12 Silben; das von 
No. 392 läßt sich bei den geringen Resten nicht feststellen. 



No. 39i=TmM 135. 2 
Bruchstück einer linken Blatthälfte, der Anfang des Blattes fehlt. 
Vorderseite 
391 a 1 //// [sam]syandate väri tu sägarena tathaiva märgah suga //// 

^ //// • ? • ««-f ^dtji^ k/yommwi ytäi\ J wrasas^ /sq/paggr^ omq[sk ■] /j/l 

^ IUI [tänukampT J] tani tädrsam devanarägrasatvani nityani namasye[ta] //// 

4 //// tmätn t cam kärutiikäm ipälmem nämtsmt^ piik^ zvrassam % piik^ cmolu [kq] //jl 

" //// [t •] t tato vitarkämS ca vicäri(tän)i (ca) prahäsyate vr§tir ivoddhatarp rajah 17 ska //// 

* //// ^s /«^v '^f'ka - t s[wa]sc mqt ne sqtkont^ retn,^) tortive % Ij sa vai vitarkopa //// 

' Korrigiert aus upaliatanärlho. » Vgl. GrUnwcdel, a. a. O., p. 268. 



— 2i7 — 

Rückseite 
1 //// (yi)tväpramäna(mj [pjradälayitväi [tri](bhir äla)yärns trim jahäti bandhäm nipaka391b 

pratismrta //// 
« //// [c]yo try äsrafatitu wikaniar^ [%] ni ■ ny ■ syo itivar^ graJithäntu karsnäi lqt\ J i8 

[Pra] //// _ 

3 //// (vimu)cyate vedakah sarvato sau X 19 perakjie sivi tseni wasu saiiiyak^ jj/j 

4 //// f^ santsäf\ yi^^ neniäm X 19 sukham sukhärtlii labhate //// 

5 //// k^ kulypam^ ivrasom^ spärtwai^ tosas^ wäknämtwam nom^ kl(-)o jJH 
a //// II märgavärg^^ äi\ J ^^ || || phalam vai kadal(i)m //// 



(7) ^ //// m markampal^ mnuä pqrsi äsäm krant^ X pethineyä märgavärg"'^ säsa/i^ ylär s ■ 



No. 392 = T in M 135.3 

Kleines Bruchstück einer linken Blattseite. Von der Blattzählung sind nur noch unleserliche 

Spuren erhalten. 
Vorderseite | Rückseite 

1 grasto X brähmana kini bha[v]i //// - 1 - skam käse klo //// 392 



2 ikani tom^ kleiäffl^ tni ä //// 

3 säphalyam ägata J [10] //// 

4 oko lyockait^ ta[m -Jo //// 

5 oktasi ytär nerväni jljj 
B drsa kascid bhava //// 



2 pravaräs traya J [lO] //// 

3 /mem tre 15 na //// 

■I niä brämani ytär^ kl ■ //// 

5 loke sarvam tat tava sä //// 

8 he käsH kalko yninci Uli 



No. 393 =T IHM 145. I 

Einzelnes Bruchstück einer Handschrift aus dem Tempel Bäzäklik, Höhle I. Es ist ein Stück 
einer linken Blatthälfte, beim Schnürloche, nur etwa 10 cm lang. Die Höhe des Blattes beträgt 15 cm. 

Vorderseite? 

1 //// kQiiis. tinärqs^ ca>iii //// 

2 //// ■wl(e)itqr ci ytnassii pqstä -^ //// 
ä //// i(s.) pkäiiiär^ yava //// 

4 //// ■ sk ■ tosqs^ tinäras^ nsä //// 

5 //// nomämäi'^^ jaiiakes lä //// 
a //// brä?uatiiftätn wesyänipe //// 

"> IUI nt(\) ^if^^rs IUI 



Rückseite? 

1 //// • s • esani ci //// 

2 //// sqrwam Ikäm ci tqin si/nua£^ 

3 //// temi kjeyis^ nasuntä //// 

4 //// wram^ mä päkraci yä //// 

5 //// [läjkam cam^ tsur yäs^ //// 

6 //// ^if s/m/häm^ ntä päs[t]ä //// 

7 //// sfli soL cant^ näksä -, //// 



393 



■ yi ist nachträglich eingefügt. 



" Diese Zeile ist von anderer Hand in kleinerer Schrift auf den unteren 
Rand geschrieben und durch ein zwischen die beiden Doppelstriche auf Zeile 6 gesetztes + als dort einzuschieben 
bezeichnet. Sie enthält den Rest einer Strophe von anscheinend 4x14 Silben, die auf den wär^öz'a;-^« sich bezieht. 
Sieg^ u. Sieglingr. Tochar. Sprar;hre3te. 1. 28 



— 2l8 — 

No. 394 = T II S 47. 1 

Einzelnes, fast vollständiges Blatt einer Handschrift, gefunden in den Ruinen eines Stüpa in der 
Schlucht von Sängim". Die Größe ist 11x42 cm, das Schnürloch ist 1 1 cm vom linken Rande 
entfernt. Es trägt die Blattzahl 28. In der Schrift sind n und / nicht unterschieden. Vgl. 

Tafel 57. 
An mehreren Stellen finden sich unter die Worte des Textes Glossen in dünner, schwer leser- 
licher Schrift gekritzelt. In den meisten Fällen sind diese Glossen die Übersetzungen der dar- 
überstehenden Worte in Tocharisch B, zweimal jedoch sind es Übersetzungen ins Uigurische, 

und diese sind durch einen davorstehenden Strich gekennzeichnet. 
Inhaltlich bietet das Blatt ein Bruchstück aus einer Erzählung; es handelt sich um den Sohn 
eines Königs Mahendradeva, der Parivräjaka werden will und durch sechstägiges Hungern sich 

die Erlaubnis seines Vaters erzwingt. 

Vorderseite 

394 a 1 rsi^ talke manne si [m Jyntzvac"^ vie[dhn] - [vqaniiqntäs^-^wrasaiii sni tsarvoi elant^ 

4 hvätsintu pqksä7it^ sa- 

2 Itäs^'i wrinäs^^ Iwäkiss elant^l esä iosam^ pnintu^ puk^puttispM'ftac^^j'usä'i länci wastatn'^° 

ymäm^'^ päca- 
?. ra länt^ [tjäcaiii^- mqrkampalä [tjäcam viä mqrkampalä zvatku^i wätkqsmäin'^\ pqlkät^ 

mrosklnne kätkam^S tvaitgs Iqntq- 
i ssi pläksät^ waitgs Iqntgssi tqrkor^ mä kqlpäl^ -vi- J 1 1 paryacintäkmn '^ | ] ivaUai Iqn- 

tqssi prativi yävm moka- '7 

Rückseite 
394b 1 t^am ♦ som^ kom wäc kom pe^'^ swäsi viä täp^^'i tricäin kom ♦ ilqrcäm k(oin) in ■ - ■ pqn- 

c(ätii) k(omJ *-° swätsl mä täp^ n„nak^ sttäncäm^-^ risät^-- nätswa--i 
■2. ssi X I \\ tjnqi^ mahendradeve päcar^ ■ [em] - cam mqskitäni sak komsä sne siväsi nä»i- 

Isiint^ kqrsorqs^ 

3 ica^/qs [qntassi l_qrko>\yämtsätqui Ijjiqs sqtji mqskit_^ was_lqs_ Iqntqssi kqlporä*^ lyutär niemals 
i kntkniäm nämtsu tsopa[lsJ(qin) 7ieyo tsopatsqin wsokoneyo loaslqi Iqc^^ hiviavant^ fsuj- 

/;j\ posac\^'> älakqni 



« Vergl. A. von Le Coq, Chotscho, p. 13. » Hierunter die Glosse: - [ypuJfafs^Q) 3 Glosse: 

farsa. 4 Ergänze cfä (wie Zeile 2). 5 Glosse: [s]lya[m]na[ii]a. <> Glosse: [y]<'Ma(0 ' Glosse: 

äyornia. * G\o%se: yarporita. 9 Glosse: I syä] Q) ■» Glosse: ost/c. " Glosse: yncinne. 

•- Glosse: t/i/,- [k]ca. '3 Glosse: [cai] Q) <^ Glosse: skcmnc. "5 Glosse: \turti (uiguriscli = ist 

aufgestanden, 3. sg. perf.). "' Metrum von 4X12 Silben. '^ Glosse: ' kyticlyuy (sprich: kiiclüg; 

uigurisch = machtvoll, stark). '8 Glosse: ra. '9 Glosse: smva. »" Hierunter von 2. Hand ikai/i. 

Die voraufgehende Verszeile ist auch mit Ergänzung dieses iknm zu kurz. =' Glosse: si;/? kt[k]scfl>i^. 

" Glosse: r/>. =5 Glosse: mgtsorsi. M Glosse: rsa. ^S Glosse: palsanf. 



— 219 — 

No. 395 u. 396. 

Reste einer Handschrift, von derselben F"undstelle wie No. 394 stammend. No. 395 
ist ein fast vollständiges Blatt; es hat die Größe von ioV2X4372cm und trägt die Blatt- 
zahl 49. Vergl. Tafel 58. 

Auch in dieser Handschrift sind n und t nicht zu unterscheiden, daneben scheinen 
öfter Schreibfehler vorzukommen. 

Inhaltlich liegt wieder ein Stück aus einer Erzählung vor, deren Hauptperson ein 
Priyadatta, Sohn eines grhapati, ist. Dieser wird vom Könige Prasenajit gefangen genom- 
men, und seine Eltern scheinen ihn befreien zu wollen. Dann ist die Rede von einem 
Opfer in Verbindung mit Priyadatta und nimitta-kundigen Brahmanen, doch ist uns der 
Zusammenhang der Erzählung nicht klar. Auch das kleine Stück No. 396 scheint noch 
zu derselben Erzählung zu gehören, denn es werden darauf ebenfalls die nimitta-kundigen 
Brahmanen erwähnt. 

Von dieser Handschrift sind außerdem noch ein paar ganz kleine P"ragmente vor- 
handen, auf denen die Formen : äpain ; ntrqkampal; lytär; iiemyi bemerkenswert erscheinen. 



No. 395=TnS58. i 

Fast vollständiges Blatt. Vgl. oben. 
Vorderseite 

1 ne waqta lino si'ii [laj ' snac «v klyonihn mar taprein priyadatlem käpne se siiniia^^ klo- 395 a 

pamtsuts^ mqskatäi\ piik^ ivrainam igp7iä näpak^ mä mqskantrq süikek ivasqm se 
sokyo pa[tata]ni(s,) 

2 nei^ cmokvä sinäs^ krant^ ♦ - piiintwässi plyäk^ solre pranL^ sak atsek^ cam^ näktaffi^ pä- 

saintrqm fiätscyac*^ mä kumnäi^ /qmyo pqltskq^^ tsritcatii klop^ saftce zvi- 

3 käluneyavi kqlkäm tsrucäiii konässi kqtkälitneyä cem^ priyadattes^ näpak kqlkos^ manärkän\ 

säket^ yaci yetic^^ priyadattes^ emlsälune prasenaji 

4 läntac imlunc niäcri päcri pkä[k^] äksi>/äi_\ ♦ tqin kaklyusurqi^ cem^ priyadattes^ päcar 

»läcar cam^ klopyo inie C7-akqt\ trikos^ k • 

5 ntam iine kqlwäts^ scrtmäin kältafik^ täsmäin siii kot_ar käviar^ kropant^ älykes^ skam mäk 

wrasassäl^ säketqi^ pre lern srävastyac^^ ysi o[s]ä 

Rückseite 

1 f.,, klqnkoi^ kausal sim xvärtani ane tsalpat\ ♦ tmqs^ äsiik^ ysi kiic yärmam tnä campqr^ 395 b 

pqlskänt^ kupre srävasti riyain a[nn]e ymqs^ sakk atsek^ 

2 tse klä^qm tqjiiyo caiii^ kausal siiii wärt^ ässuk^ mä katkat\ \\ mqml ?tc nimittäjiies^ brä- 

ninäisi irävasti riyä pre sqm niaij,4al^ plyocksäm^ tmq 



' la ist nachträglich ausgestrichen. ' Dieser Punkt ist nur als RaumfuUer anzusehen, es folgt der 

freie Raum für das Schnürloch. 3 Wahrscheinlich fehlt hier eine Silbe, und ist säket^ riyac zu lesen. 

28* 



— 220 — 

3 rkäm cain »uindlai^^ kätse wäntain tarn neji^ paii ^ant^ oi'ika/iiiäs^ J>an kqiit^ ykas^ pqn 

kqt^ kos^ n^nak^ ma),t4lac kätse wäworqf^ as/qfi/wac^^ sarkrgm^ ♦ tmqk^ 

i rapeyäntn yasi osänt^ Luiq;^ präiniiäffi^ preyadattem niankal sinäs^ lurqniuyo yäyrurqi^ 

mandlam ywärckä wäworqi^ canti sepalyo talke yasi änvär iäka- 
5 r snikek cem^ bräimtäffl^ || sübhädrcuain'^ || letkär^ ketnntwac"'^ yävirq it\7iäslne otq^^ gra- 

hantwac^^ tarn nek^ [kna]'^ njiak^ yämrg ♦ 3 lyiikrä pak^ iviki „kqt pi niksätrq- 

ntwac^^ Wi7iä 



No. 396 = T II S 58. 2 
Kleines Blattfragment beim Schnürloche. 



Vorderseite? 

396 1 //// nam pre Iqntai^ //// 

2 //// m^ dhumaketu //// 

3 //// imnittäjnes^ satn jjlj 

* //// f\ ♦ iläG^ cem^ nniittäjne //// 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// iäs^ kähirqi^ wefiä //// 

3 //// tte skam dhumaketu //// 
* //// mqskatrqm [i]ä jl// 



5 (nicht erhalten) 5 //// ämäsäffi^ p ■ //// 



No. 397 u. 398. 

Reste einer Hamlschrift von großem Formate, von der gleichen Fundstelle wie 
No. 394 in Sängim stammend. Die Blatthöhe betrug etwa 19 cm, die Länge über 50cm; 
jede Seite ist mit 9 Zeilen beschrieben. Die Reste sind stark zerstört, teilweise durch 
Feuer; stellenweise ist die Schrift ganz abgerieben. 

Das Stück No. 397 ist lehrhaften Inhaltes, es enthält eine Unterredung zwischen 
Codaka und Uddesaka (vgl. No. 332 ff.) über die vier dhyänas. — Bei No. 398 scheint 
ein Gespräch Buddhas mit einer Frau vorzuliegen. 



No. 397 =T II S 47. 3 
Sehr beschädigter Rest eines Blattes, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. 

Vorderseite? 
397a 1 (nicht erhalten) 

2 //// (cojd(a)k(e) trqiikq [Ito] luiiiuinni^ //// 



' Metrum von 20+22 + 10+15 Silben. Das aus winäflunc kontrahierte u\nrl$lHc muß dreisilbig gelesen werden. 
' Das aksara kna ist wieder ausgestrichen. 3 Der folgende Päda ist metrisch nicht in Ordnung ; der erste 

Abschnitt bis // muß S Silben enthalten. Jedenfalls ist vor pak. das auch sonst nicht vorkommt, eine Silbe aus- 
gefallen; sollte vielleicht näpak zu lesen sein.' 



— 221 — 

■i IUI [nljäfi^ ke tain(-)e [kajpsinfiis yo IUI 

4 //// -um 7iäm ♦ sani igin malto ivinti wilu ♦ tricnam nu iüärpä[lu] //// ^^ 

5 //// myo zvu wewnui^ \\ stgrcänt dhyä - num [m ■] ■ u[k ■] - klop^^ wärpälune ats^ k,jalte 

äly • //// 

6 //// • e wkanyo päkan [nojntä säk^ o^gi pi ignnitneyä - säk sa pi mqskantqy^ \ \ codake tra //// 

7 //// päk wcivüu ♦ 1 1 [uddesajke trankQi^ tiiiann ats^ wles^ wätkältsi Ikätram ♦ k,,yalte malto 

ivinu dhyäm pqlskäluneyo pa - ■ • ku* jlH 

8 //// tärsonyo skam wäwäsksu tamyo [najsmäm pe wsokone papalykimt^ pgrkqrnunl^ wä- 

zväsksunt^ iV7-ain akntall oki mä nu wätk ■ //// 

n //// käkropunt^ ikamsatn Üa Iqncluneyain perä[ku]ne mqskaiqr^ Lqmyo t[tii] ■ wsokone 

lueivnu mä ynälek^ || tgfu nek pqlske -^ //// 

Rückseite? 

1 //// nani nu sokyo tsopats^ cämplune Ikätram [k^jalt ■] (a)numäski kuc ne iqm^ lyuiär 397 b 

niemals utkrani präkram käniadhätu si //// 

2 //// t_gmäi^pqlskälune i[k]älluneyo papglykunt^ pat nu malto winunmt^ dhyäm wcafti dhyäm sim 

lyäkatsuneyo ärtak^ tqrnä^^ IgOnf'-JoJ //// 

3 //// tam~ wcam dhyäm [dhyäm] - lyäkatsuneyo ärtak^ tgmäs^ tricärn dhyäm sim 

S}ik^ skam stgrcätii dhyäm situ lyäkat[sun]c //// 
i IUI dhyäfiii)sam Iricäm (dhyjänanyo stgrcänt dhyänann ats nu päk^ ivewüu ♦ || codake 

trgnkgi^ k^,yal nu //// 
i //// dhyänann ats^ päk wewnu imc - nu (tr)i(c)äni dhfyjäfnann ajts^ päk weioilu ♦ || ud- 

desake trgnkg[s^] //// 

6 //// nam inteyo knänmune päka [pojflcäm samsäram [p]kain ivä //// 

7 //// iv(c)am dhyäm sim kä [t]se ngm cam penu //// 

8 //// sni bhümi [sini] nätse ■ ä //// 

9 (nicht erhalten) 



No. 398 = TU S 47. 2 
Kleineres Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; nur 6 Zeilen sind erhalten. 

Vorderseite? 

(1) //// [ntj niska sn-kl- //// 398 a 

(*) //// ' P'^H's * ""^ S.gUi^ tälo sni äsänä ivai'ii täm pra[$t^] IHJ 

(?) IUI tspoktsäii sencäm t_qm nek^ klopant^ mgskantrgm //// 

(*) //// klyoi^ 3 klyomim mä sgm sam samsäram cmol na^^ mä pe //// 

(s) //// n(e)r-väm oiikrcu.^^ nätsu neii'äm spähneiji nervätn si su^^ //// 

(*) //// näkte>i[njä - ■ [tuj£^ k^^(ia)lamul[ntü]yo tämä -^ IUI 



■ Jedenfalls zu mä suk^ mä klofi^ zu ergänzen, vgl. Mahävyutpatti 67, 4. ' Wohl zu papqlyku zu er- 

gänzen. 3 Wohl zu pqkly»i zu ergänzen. 



— 222 — 

Rückseite? 

398 b (i) //// k(a)k ■ i/nt^ • oi'ikra Ikäi^ cm[o]hvis surm nfäJiUsu - ■ l- //// 

(2) //// • f//nHe siin väjjäryo käkoturgi^ oktuk^ okqt pi Ikä //// 

(^) //// J'kinco cmolu Icparqtn srotäpattune parain kglpäl^ tmas ■ ä ///j 

(*) //// ■ ^ ■ '«««« ^ oh' zvsokoneyo ptäilkat kqssinac trqnkqi^ IHJ 

(ä) //// P^'"^ sämam bra(m)n • f^ kuc ne (cjwäi^ kqlpe täpqrk^ //// 

(6) //// kapsivmii^ päy si //// 



No. 399—404. 



Bruchstücke einer Handschrift, gefunden in Sängim (wie No. 394). Aus den zahl- 
reichen erhaltenen kleinen Fragmenten konnten wir durch Zusammensetzen aneinander 
gehörender die hier mitgeteilten größeren Stücke gewinnen. Über 100 kleine und kleinste 
Stückchen sind aber noch übrig geblieben. Die Blatthöhe beträgt 16'/; cm, die Länge 
ist nicht festzustellen. Jede Seite ist mit 7 Zeilen beschrieben. 

Das Werk war jedenfalls eine Avadänasammlung. Erhalten sind nur die Reste 
einer Kapitelunterschrift auf No. 400b, 6, aus denen aber der Titel des Werkes nicht her- 
vorgeht. — Auf No. 399 treten sprechend auf Mattreya, die Bodhisattvas Padmaprabha, 
Jvalaprabha und Manijväla und die Prinzessin Padmävatl. Es ist vom Abschneiden der 
Brüste die Rede, und dies erinnert an das Rüpävatyavadäna (Divyävadäna XXXII) 3. — 
No. 402 u. 403 sind jedenfalls Reste der Saddanta-Geschichte 3, wie aus der Erwähnung 
der Subhadrä und ihres Vaters Mahendrasena hervorgeht. — Auf No. 40 1 finden wir einen 
Yaksa Gardabhaka, und das ätavik si° (b, 2) darf wohl mit dem Ätavakayaksa (Mahävyutp. 
169,11) zusammengebracht werden. 

Von den erwähnten übriggebliebenen kleinen Fragmenten haben wir noch die 
folgenden bemerkenswerten Worte und Formen notiert: Ijljhkhätutii; llll[h]kh ■ corqm: 
s,^darsanc; asipatravanain; yässuljlj ; särqmljjl ; oni cmolan; latvar; k)'iä si ysam; kränkqts; 
kniäni] äp. 



No. 399 = T II S 19. 5 
Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, aus vielen kleinen Stücken zusammengesetzt. 

Vorderseite? 
399 a 1 //// -viaprablic^ bodhisatt(u mqsjkfijtäricihii pq //// 

2 //// nc Ikä^^ täm^ kjc kärunyo lätqi'ikäi^ pqssäm ♦ pgllsqitkäsi niäski //// 

3 //// mctrak^ trqnkqi^ läprq tarn [pqjlkärqm ne pokäm (pq)snäi^ tsoptsäm //j/ 
* IUI H^V^ klyomitie pqinä[i^] - [swjäi^ \ \ jvalaprabhe bodhisattu trqiikq(i^) //// 

■ Wahrsclicinlich zu kaksiiiH zu ergänzen. ' Vielleicht zu mlamänn zu ergänzen. 5 Vcrgl. oben 

pag. 31- •• Wohl zu paamaprabht zu ergänzen. 



— 223 — 

5 //// 1 1 nietrak^ trankqi^ tan 7ie mokk ats^ temi mgiki ■ e täm^ kjeyam kqryä lotklime Hjj 
« //// wsokone sini wärkiqlyo skä sinässi cämj^qi^ täpqr nu inä - lyi k„[ya] //// 
^ //// P'^k^ lykqlly^^] äneüci ♦ pqlkär te[in]i //// 

Rückseite? 

1 //// [nisj skam^ eiiils ■ - ♦ wäkmats^ kqryä l ■ ■ kii //// 399 b 

2 //// nässi X I \\ manijvälc bodhisattii trqfikqi^ klyom^ tnetra - inä ofk^J //// 

3 //// s/eäk^ [sjkfäjl\ szc'ä/^ wrätq/ikä^^ \\ inctrak^ trqnkqf^ sokyo präkqr^ säm rnqikii^ IUI 

4 //// näk^ ptittispar si ä[k ■] Iska kupär^ ane yhqm \ \ tmqs säm^ pat[in •] //// 

5 //// päkqr Imnarayi ♦ lälainskä[ntj Site natyäyi wakyo tä(m^) k^eyac^^ ira //// 

6 //// ni 1 1 tma^^ padviävati ijiqskit^ } sla äiicälyi trqiikai^ \ \ prasänta //// 

7 //// 7>i surma£^ J käriiit- m.qrka( inpa)[l^] kqi säljie Uli 



No. 400 = T IIS 19. 6 

Bruchstück eines Blattes, rechts vom Schnürloche, aus mehreren kleinen Stücken zusammengesetzt. 
Auf der Rückseite findet sich die einen Kapitelschluß anzeigende Zickzucklinie mit dem freien 

Raum (vgl. No. 226). 

Vorderseite.? 

1 //// rcwatm[m] (trq)i'ikqs^ J ptänkqt kqssi //// 400 a 

2 //// [k^] waltsu ks ■ nain ' ci \\ ianinadiväk ■ //// 

3 //// [s^J züätkälts^ t_qi pqkras^ ♦ u[Hi ■] //// 

4 //// lyalypuriss okoyä Iseiii o IJH 

5 //// wiku mqskatqr^ || äkq //// 

« //// s[ä]mikän täkeiic*^ tkani top^ tränk ^ kl- Ulj 

7 //// top^ Iräi'ik^ tkani nkqi/isaintrq ♦ lyäkani käs ■ ■ Ijjl 

Rückseite? 

1 //// wrasassi ivärpälain X i \\ äkqljql^ trqii ■ //// 400 b 

2 //// nasluneyum^ nasatn^ mä yätas fii lyä Uli 

3 //// tak siin niasqk^ trqfiktsi klyintrg //// 
* //// k II pandu[rä]nkain //// 

5 //// k(ujc ne lyockwä tä //// 

6 //// thädmava sanirdesam pai IUI 

7 //// kjapak ■ • älikh ■ s ■ i J/H 



' Wohl zu a/isi/'iam zu ergänzen. 



— 224 — 

No. 401 = T II S 19. 7 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



401 



Vorderseite? 

' //// bsVs, kätkmfäjm fiämtsu n • //// 

2 //// [y(ik]l^l\ l?(iiH äk si tnv kärurii jj/j 

3 //// trankai^ J>gklyoi mqlkartem pti[k-J IUI 

4 //// car^ gardabhake y(ika(i^) //// 

5 //// (nä)ktas napemsii ■ • t Ijjl 
e //// äkk ats^ ♦ ysi sa jjjj 

7 //// aiänyo Ml-] IUI 



Rückseite? 

1 //// tpuknänt^ ♦ so Ulf 

2 //// nkat^ ätavik st //// 

3 //// mär^ kupre n- //// 

4 //// • k ■ wikätn^ \ I tmgi^ Ulj 

'■> IUI si- tsalpai^ tmassäl^ täshnänt jj 

6 //// c^^ trankind^^ || kaninapralä JUI 

1 IUI sokyo präkgr (k)äpüeyo //// 



No. 402= TU S 19.8 

Kleines Blattfragment, nur 2 Zeilen sind erhalten. 
Vorderseite? I Rückseite? 



402 1 Uli -VI- wartsi äkviäi)! p,):is^päcrgi^l[y-] IUI 
2 //// iius. änkaru sencätu II s ■ e //// 



nus^ ankam sencätu 



3-7 i nicht erhalten) 



1-5 (nicht erhalten) 

6 //// (bodhi)satvänai^ lek^ käinat^ //// 

7 //// • äin subhädräm pfakaitgi\ tä[^^] //// 



No. 403 = T U S 19. 9 

Zwei getrennte, aber sicher demselben Blatte angehörende, aus vielen kleinen Fragmenten zu- 
sammengesetzte Stücke links und rechts vom Schnürloche. Ein an a, 4 und b, 4 direkt an- 
schließendes kleines Stückchen, das auch inhaltlich zugehörig erscheint, aber infolge Beschädi- 
gung der Bruchränder nicht genau sich anfügt, haben wir durch Parenthese am Ende der Zeilen 

a, 3 u. 4 und b, 4 u. 5 gekennzeichnet. 

Vorderseite? 
403 a I //// s ■ ues länl^ läiici was[l •] ( — ) lyi tinatn nu m • //// 

2 //// näktes^ käswoneyo ( — ) tsi J einer [atn] //// 

3 //// cri äri - • r ■ kgi\ ein (i \\ tmgs säm • -J Ulj 

* IUI sCeJficäni \ \ Ijjia^^ Ja[inbn]dvip sini wärts[k]äfn'^ /ä/lfi'J'^ le) //// 
5 //// pgrsant^ p ■ /w\ || sinikur{am) \\ kj- //// 

//// ikitä ( ) X sakk ats^ äyitgm^ käsivone //// 

7 //// nwenyo pgl[s -Ja ( )lte ♦ 1 1 ivä //// 



' Oder ist äkiii Ai abzutrennen? 



— 225 



Rückseite? 

1 //// si sn/rn^ t ku( )yo ploiit ■ • nti JIH 

2 //// [kajlyme ( ) osäf^ pyäppyäsyo liuantamyo ä //// 

3 //// [n]äsi osät^ 1| apratitiilyenam || //// 

* //// TQl^ maheiidra[se]ncs^ länt^ fiii(k^ ckäcai\ cm ■) //// 

5 //// pfie [so] - r[p]e opyäi*^ - - (r ni % iqk^ ä) Hjl 

« //// 2«rV bhädrä ohkqlinä (- -Jlßl^ ä[y ■] //// 

7 //// ina sim käpriuneyo pra( )nL^ iäfjk ■ Ijjl 



403 b 



No. 404 ^ T n S 1 9. I o 

Kleines Bruchstück vom rechten Ende eines Blattes. 
Vorderseite? Rückseite? 



1 //// jätak si m ■ //// 

2 //// wram^ mkaU[o] IJH 

3 //// prg puk^ wyäksepantu lljj 

4 //// wlaluneyä so //// 

5 //// [l-]ki^t rifimär^ ma[ra] //// 
• //// his kulypata jjjl 

7 (nicht erhalten) 



1 (nicht erhalten) 

2 //// säku ijam^ ♦ pä jj// 

3 //// n\ kareficm oki //// 

* //// • kqt kassinäi^ wast ■ //// 

5 //// e[m]tsämm\ J j || tma //// 

6 //// [nci] wafiqf hfc^^J sä //// 

7 //// kasmära -^ H// 



404 



No. 405 = T n S 67. 5 

Einzelner Blattrest, aus Sängim stammend (wie No. 394). Er ist sehr beschädigt und aus meh- 
reren Fragmenten zusammengesetzt. Die Blatthöhe ist S'/j cm, die ursprüngliche Länge muß 

wenigstens 50 cm betragen haben. Jede Seite ist mit 5 Zeilen beschrieben. 

Der Text ist metrisch, und zwar anscheinend in einem Metrum von 4X25 Silben abgefaßt. 

Strophenzahlen sind nicht erhalten. Der Inhalt ist lehrhaft. 

Vorderseite? 

1 //// päjdi d/ so/äj\ puii/Jpar säs^ sambhärqntu sne cärk^ sfläiiu kropnämäm J tr[i]- 405 a 

• äßqjmtu [y ■] /jj/ 

2 //// paß cmo[lwä] s(i)nä(in) Ifäjnt^ k(-Jesa^ sinäs^ ivraskeyo J präkrq mamyuss [a]nc^^ * 

änä //// 

3 //// [wjliii^ a[s]num^ krant^ ytärq lr[i]k7q^ cem^ kqlkos senc^^ X yalain »lä yalam 

wramni[ani] tnä ^arso^^ im ■ j/// 

' Wahrscheinlich zu /:/e^a zu ergänzen. ' Das Papier ist hier etwas abgescheuert; möglicherweise hat 

daher ein Vokalzeichen über dem « gestanden, sodaß mamyjis seiic\ die richtige Lesung wäre? 
Sieg u. Sieg^linp, Tochar. Sprachreste. I. 20 



— 226 — 

■1 //// sä - ntuyo t - lä^ tfii kästuone pruccamfleyänlH samsär sinäs^ le //// 

5 //// • ni ■ snäkäl^ [ä] mey[ä] cäff^J - ly • - prastani iiiäski 

kaipäi^ im 

Rückseite? 

405 b 1 //// [fiji ivmär ka[lp ■ p]rq ss ■ 7)i • >t ■ i^ [c] ■ my ■ [tajtnyo na- 

sam^ maükasti jlH 

2 //// sk- ptäiiäkte w[ä] [rkaiiipa]/ si pfii pkam ipäitne ptik-^ lyalypantu 

jiutsanlätn % //// 

3 //// /vievi okontii % akk älko j^ yärm ive puk^ knänmätn tngrkampaliin panniss oko s?ie 

yärnty sne nie Ifjj 

4 //// r si [pjni - r • ■ ff-Jar^ J ■ /s ■ sfejsse ypic pa[i^] i'temintu tvsokoneyo e/^ es^ //// 

6 //// X ancä[nn] ats^ pläkiiin kqlpäitt qts^ klyossi sne ets^ risät^ loasqm inosain so/ ka JIH 



No. 406—408. 

Drei kleine Bruchstücke einer Handschrift, in Sängim gefunden. Eine Anzahl 
ganz kleiner Fragmente ist außerdem noch vorhanden. Die Blatthöhe beträgt etwa ö'/icm, 
jede Seite enthält 5 Zeilen. 

No. 407a enthält denselben Text wie No. 356b. Sonst läßt sich bei dem geringen 
Umfange der Reste nichts über den Inhalt sagen. 



No. 406 ^ T II S 19.17 
Kleines Bruchstück beim Schnürloclie. 
Vorderseite? I Rückseite? 

406 1 //// p-lyi\--k-[p- mp ■] IUI I 1 //// yokäs^ Qkm^ /[[l 

2 //// samam^ ♦ 7iati tsqni //// 2 //// ranyo ypic^^ [k,Jly ■ JIH 

3 //// nc^^ wtnäsamqm^ ♦ • ai //// 3 //// re stnäs^ soire //// 

4 //// äriflc^^ luinä //// * //// ;• ssäs^ kapiinfiä //// 

5 //// samgm^ ♦ kärtim sim sa //// .-, //// fic^^ winäsamqm^ ♦ //// 



Xo. 407 = T II S ly. 18 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines ülattes. -- Vgl. \o. 356b. 
Vorderseite? 

407 a ' //// ''M^*m _ 

2 //// lälamsk ■ -7[,k- i- HJI 

' Wolil mir versclirieben für kolpiitt als! 



— 227 — 

3 //// [c ■]>■ käpilc ärii'ic^^ päcar^ //// 

4 //// • äp^ bodhisatväp^ /«i'v viarinarfi^ Ulj 

5 //// saiit niosam ♦ tgmyok^ tu täpqrk^ tr ■ //// 

Rückseite? 

1 //// [s]k ■ iihiiT ontam rifitäram^ ♦ tri nemint[w]ä IHJ 

2 //// pgn cmohvä sinqs^ wrassam rsc p[u] //// 
ri //// lüotak^ itkqs^ kul • //// 

4 //// hi bhik • ivä ci //// 

■■> im ♦ tmai ■ ■ IUI 



407 b 



No. 408 = T II S 19. 19 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// Ipontäp^ ♦ wu II jj 

2 //// ysäle tas säm tu ■ ///j 

3 //// ts • ird sol solar niä //// 

4 //// ttäktaiü pqttäMä //// 

5 //// potkes ■ IUI 



Rückseite? 

1 //// kus ne IUI 

2 //// r(i)tiväiiqin ♦ tqs ne jjjl 

3 //// tu'äiiqiii ♦ zv/aliineyi j/// 

4 //// tnac"^ tqnkq£^ ♦ //// 

5 //// [tjkaiiqin ♦ sola jjJI 



408 



No. 409 411. 

Drei Bruchstücke aus einer Anzahl erhaltener kleiner Reste einer Handschrift, 
in Sängim gefunden. Die Blatthöhe beträgt etwa 6 cm, mit 4 Zeilen auf jeder Seite. 



No. 409 = T II S 50. I 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 

1 //// ssu kji luäwle //// 

2 //// matte tei^ ' jadhile t- [d]dh • s ■ //// 

3 //// puklä kqtkcitc^^ täin nu prastani bralimäyu siin sarkq[i^] Ulj 

4 //// [7u -Js läüces^ dhani sre[s]fh[i]s^ särthavähe[s]i sc //// 

Rückseite? * 

1 //// y[dj käkma[rtu]ne yomtäsmäm - iäkeiic^^ tosmqk^ /jH 

2 Uli rnyä tkanant äsänikäm meirak^ nesontä korisyo ivsä //// 

3 //// päflcawarsikatttuyo - [l ■ yäs ■ ■ rc Jniäm //// 

* //// fx <^ppoiyo IUI 

» Undeutliche Schreibung für yomnäsmämf 



409 a 



409 b 



Wohl undeutliche Schreibung für mal ne ne^. 



29* 



228 



No. 410 = T II S 50. 2 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

410 1 //// k[n]alune täkcncäm^ //// 

2 //// watkäiam^ ysamo wiki //// 

3 //// ci kqt(k)oi^ [täjkencäm^ ne ■ i //// 
* //// • t(ä)k(e)nc(ä)m^ HH 



Rückseite? 

1 //// m ■ ewä[ts ■] IUI 

2 //// hväJ • n • - wraskeynttv[äsi ■] Ulj 

3 //// n ■ kätii inetrak^nasäl^ s ■ ■ //// 

■1 //// stvac"^ n[a]kct^ naivem si ■ e //// 



411 



No. 41 1 
Vorderseite? 

1 //// sk ■ yass assi - tsentu puk w • //// 

2 //// markampal si liemi stu iiätse //// 

3 //// l[m]em tri p[ra]sta sta^ sitiäs^p[u] -^1 

4 (nicht erhalten) 



T n s 50. 3 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// nfä)ktaü("\ )i(at)väsikä>n tsä kly ■ IJH 

3 //// p'ifij luartsi pari[v]är • ntwasäl^ ■ s ■ //// 

4 //// [pq]skala[ni]ü täkenc^^ tri ilemi //// 



No. 4i2=TIIS42.i 

Einziger Rest einer Handschrift aus Sängim. Es ist ein einseitig beschriebenes Blatt mit drei 
erhaltenen Zeilen, über und unter denen noch Spuren je einer Zeile sichtbar sind. — Der Text 
der Zeilen 2 und 3 ist identisch mit dem von No. 372 b, 4 und 5. Auch dies war jedenfalls ein 

Anfangsblatt. 

412 {}) IUI • 'fi • s ■ koni fikat^ snc yiväfrjck ■ //// 

(2) //// pük käsivonentivässi parkar ci präpti[n''J //// 
(=>) //// [sjolär^ pan dlwarfäkj pfujklä Ulj 



No. 413=711 S82. I 

Einzelner Handschriftenrest au.s Sängim. Nur Reste von drei Zeilen, in größerer Schrift, sind 

erhalten. 



Vorderseite? 

413 1 //// rkäl se^^ ♦ siväres ciilcrcs^ ysa //// 

2 //// (iso)pats tampen penn näkci //// 

3 //// (kapii)flüo yäm[tsä] //// 



Rückseite? 

(>) //// 4\\ta IUI 

(2) //// y^a/inas^ mlqsiiiär kiräna //// 

(s) IUI ysabnsam mä trankailar pal[k]är [s ■] JUI 



' Vielleicht hat ursprünglich fläkci dagestanden, das Papier scheint hier abgerieben zu sein, 
doppelte f/(J ist sicher nur Schreibfehler. 



' Das 



— 229 — 

No. 414 = T II S 56. I 

Einzelnes, vollständiges Blatt einer Handschrift, in Sängim gefunden. Die Größe ist t .\2Si/icm, 
jede Seite enthält 5 Zeilen. Auf dem linken Rande der Rückseite ist die Blattzahl 126 erhalten. — 

Vergl. Tafel 59. 
Das Blatt enthält ein Bruchstück aus einem Ritual für die Nonnen, und zwar Vorschriften für 
die „posatha-pravärana". Die hierbei zu sprechenden Worte sind in Sanskrit, die Anweisungen 

für die Sprecher in Tocharisch gegeben. 

Vorderseite 

1 nipatit[ah] kuii satughasya karaißyam ♦ || sankqs teryänce trankal^ * ^ W posatha ♦ praväi'ai}ä 414 a 

♦ t>MG£^ karma- 

2 väckäilce trqnkal^ ♦ 1 1 anägatänäm äyusvumt yacchatidam päriiiiddhim cärocayata ärocitan ca 

3 * pravedayata yad Uta posaüia ♦ praväraiiäya * kä utsahante samgliasya ♦ praväräpakinya 

4 ♦ / 1 1 tmqi^ tri praväräpakäncäsH orto kätankäl^ neyam kamuenä pnal^ ♦ tmai^ karmaväckä- 

5 nee trqfikql^ ♦ ■'' II utsahasi tvam äryaiiksä ♦ samgliasya praväräpakini ♦ utsahasi tvam 

äryasik(s)ä ♦ (sam)- 

Ruckseite 

1 ghasya praväräpakinyau ♦ / || tosinässi trqnkql^ ♦ utsakäini * tmq}^ karjiiaiväckäiice pravä- 414b 

räpakänc • - ' 

2 kärqm^ trqnkql^ * i \\ sri}otv äryasaingha ♦ äryaszksä ♦ ratnaiiksä ca btnksmil ♦ utsahante ♦ 

sa(in)- 

3 ghasya praväräpikä ♦ sa cet sanighasya ♦ präptakälam ksatnate ♦ anujäniyät samgha ♦ yat sa- 

4 magrasamgha ♦ iyavi äryaiiksä ♦ ratnaiiksäü ca ♦ saghasya ♦ praväräpikäm san nianyeta esä- 

5 jnapti ♦ irtiotv äryasamgha ♦ iyaiii äryasfksä ♦ ratnaiiksä ca bhtksiini ♦ utsahante ♦ samgha- 

sya ♦ pravä 



No. 415 u. 416. 

Zwei Bruchstücke aus einer Anzahl erhaltener Reste einer Handschrift, in Sängim 
gefunden. Die Handschrift ist fünfzeilig, äußerlich der No. 406— 408 sehr ähnlich. Sie 
enthält wieder ein Nonnenritual, ähnlich dem in No. 414. 



No. 415 = T II S 19. II 
Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



• Wohl zu "käßcässi zu ergänzen. 



230 



415 



416 



X'orderseite? 

1 //// St's^ sai[yjy ■ s ■ na J //// 

2 //// ntsaliasi tvam ♦ wärya //// 
» //// X iniotu bhada[iit ■] //// 

* //// ^ ■ " mantuin ♦ bahi //// 
5 (nicht erhalten) 



Rückseite? 
(nicht erhalten) 
//// ^^"' t iyatn wärya //// 
//// racintä'^ ca bhiksu //// 
//// k(su)nyan samghasya ♦ sai //// 
//// [ntlä ca bhik(sii)7iyan ♦ sam //// 



No. 416 = T II S 19. 12 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes; nur 4 Zeilen sinrl erhalten. 
Vorderseite? Rückseite? 

(') //// ■s(am)gha //// | (1) //// mär ■ c ■ //// 

(2) //// [tv] äryasamgha % //// | (2) //// pasanipatpreksiip ♦ k • //// 

(3) //// käXyä iväryacintä L>n ■] l/H (^) //// //J % aham utsa //// 
(.) //// yä sämä IUI , (4) //// [■ t* tä] IUI 



No. 417 = T II D 12 

Einziger Rest einer Handschrift, gefunden in einem kleinen Stüpa in der Stadt Chotscho (Kara- 
chodscha) bei Turfan. Es ist das Fragment einer linken Blattseite bis zum Schnürloche, mit 
vier Zeilen beschrieben. Der Inhalt entspricht dem der No. 414 und 415 — 416, es scheint hier 

aber ein Ritual für Mönche vorzuliegen. 



417 



Vorderseite? 
trqnkql^ pravär • //'// 



trankql^ * \\ sa //// 



3 - dfuirmaraksito blii //// 

4 Irbhi sthänai pravärayä[mi] IUI 



Rückseite? 
1 VMii samghasya yasmät tu[sn]i //// 
3 II srnotu bhada Uli 
3 ptakälayi ksatnate //// 
3 - kärgm^ trqnkqniäp^ //// 



No. 418—426. 



Reste einer Handschrift, in Sängim gefunden. Ihre Höhe betrug 8' j cm, jede Seile 
ist mit 5 Zeilen beschrieben. Leider sind nur kleine Fragmente erhalten. 

Den Inhalt bilden Sanskrit-Texte mit tocharischer Übersetzung, und zwar hat die 
Handsciirift den Udänavarga und Mätrceta's Buddhastotra enthalten. Da uns das letztere 
Werk in unseren turkistanischen Sanskrit-Handschriften nur in Bruchstücken erhalten ist, 
konnten wir einige Fragmente nicht nachweisen. 

Bei No. 426 ist die Zugehörigkeit zu dieser Handschrift unsicher. Größe, Zeilen- 
abstand und Schrift stimmen zwar überein, aber die Doppelstrichc an den Strophenenden 
finden sich nur auf diesem Blatte. 



' Vielleicht zu udäraciiitä zw ergänzen ? DieserName findet "sich auf einem kleinen Bruchstücke derselben Handschrift. 



23 t 



No. 4i8 = TII S 31. I 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält Udänavarga 28,26—31. 

Vorderseite Rückseite 

1 (nicht erhalten) 1 //// rgatini vrajet^ //// 

2 //// cchatii *yinärak^ r ■ Uli , 2 //// mmttam lok^ yäm • ■ 3 //// 

3 //// iti näsvaset^ //// 



3 //// (r)äjato hy apasargani //// 

4 //// raskram pai^^ ♦ sarTra //// 
6 //// thä väpy asya //// 



4 //// (dü)rakrte pi casvase(t^) /'/// 

5 //// (.)ti cas(va)se(tO //// 



418 



No. 4i9 = TnS5i.2 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält Udänavarga 29,49—55. 



Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 

2 //// niä iväsqhkäntä^ //// 

3 //// nän niiiktam^ ? ♦ cüth^ //// 
* //// /"« -Jfx ♦ santäm //// 

5 //// )ias^^ sla nä(kc)ivi'' //// 



Rückseite 

1 //// m [ajnantagoca //// 

2 //// [s]i. iiH tranksajitil IUI 

3 //// apadan kena pade //// 

4 //// ni7 * yoke niä [n ■] //// 

5 (nicht erhalten) 



419 



No. 420 = T n S 51. 3 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält ein Stück aus dem ersten Kapitel des 
Buddhastotra. Die Vorderseite entspricht I, 22—25. Für die Rückseite fehlt bisher der Sans- 



Vorderseite? 

1 //// ini markampa^ //// 

2 //// m (i)va9 ♦ sni fiemi Ij/I 

^ IUI jalajair iva'° ♦ fyäm^ s/7/ //// 

4 //// iskontyo'^'^ ♦ svanirväntena //// 

5 //// läi- sasiprabliä ♦ si //// 



krittext. 



Rückseite? 



1 //// sii ♦ pratipätabo //// 

2 //// vanämeya ♦ tqni ne ii'äkii[ä] //// 

3 //// [ra]m asti te * paloiu si [11 ■] //// 

4 //// jano na nestena //// 
ö //// . ;// . 4 käkropn //// 



420 



' Ergänze zu: kjipram eva nigaccliati. ' Der entsprechende Sanskiittext lautet: vedanäm katukäm väpi. 

3 Im Skt. entspricht: cirakrte dürakrte pi. 4 Entspricht dem Skt. na kampyante. 5 Ergänze zu: tarn 

dhlram bandhanäu muktam. ' Sanskrit: na vijänäti sadevako pi lokah. 7 Sanskrit: tisnä nästi hi loka- 

näyini. ' Im Sanskrit entspricht wohl: tvau matä(t). 9 Ergänze zu: svaratnair äkaram iva. " Er- 

gänze zu: Sarah svajalajair iva. " Im Sanskrit entspricht: niihrtaih. " Ergänze zu sakalä. 



— 232 — 
No. 421 = T II S 51. 4 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, durch Brand beschädigt. Der Text entstammt 
wahrscheinlich dem Buddhastotra, wir konnten ihn bisher nicht identifizieren. 



Vorderseite? 

421 ! //// purvakam ♦ kus ne knänmu lijj 
2 //// plurai^ kiic ne tsatn na£^ ■ i //// 
8 //// l- [s-]7te entsdi^ t_q //// 
*-5 (nicht erhalten) 



Rückseite? 
1-2 (nicht erhalten) 

3 //// kt- [djr^yäsamasubha //// 

4 //// yas te himarucakani //// 

5 //// khe ♦ stwaräk^ päpl(u)ls Uli 



No. 422 = TII S 51. 5 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, nur drei Zeilen und Spuren einer vierten sind 

erhalten. Das Blatt enthält Buddhastotra VI, 25 ff. Nur die erste Strophe konnten wir ergänzen, 

da 26 ff. in unseren Buddhastotra-Handschriften nicht erhalten sind. 



Vorderseite 

422 (1) //// ze'ra«?^ ' ♦ äsayänugunam mi(tam) //// 
(2) //// [• y -jyam^- ♦ tsopats^ cä)npla[m^] jjlj 
(;i) //// sätialsu[tnj - - [pOjrna //// 



Rückseite 

(1) //// tin • •w(e)ivnu ♦ pr • y • vip ■ //// 

(2) //// y ■ ♦ tavänekärnsavädina //// 

(3) //// 7)ia kqlytne trankqntäffl^ sq //// 



No. 423 =T II S 51. 6 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält Buddhastotra III, 4- 



Vorder Seite 
423 1 //// mänäpyam3 f*J - mu //// 

2 //// ynäi7m\ ypamär^ yuä>i[m'^^] 1 //// 

3 //// (lo) kasatkrtasatkrtam^ ♦ ä ///j 

4 //// • [y]ärkä yäniliineya -^ 5 //// 

5 //// rvasatve - '• ♦ iqm ■ ■ j/jj 



Rückseite 
1 //// s • ja" ♦ ))iä - triw[u] ///j 
- im kqlymeyäntu^ 7 dvätrim //// 

3 //// carääiti 9 ♦ sotreyäntwä sq //// 

4 //// • p • liyo '° paniyo tsopa //// 

5 //// kara iva- (*) p ■ r ■ 1/// 



' Wohl Übersetzung von artha in anvartliani des Sanskrittextes, 
sämarthyam a[vya]yam. 3 Ergänze zu: äptasammänamänäpyam. 

mänanlyam tvä. 5 Entspricht dem Sanskrit: satkärävanatendriyali. 

7 Ergänze zu: asainkIrpär)'avainSajat. ^ Übersetzt Sanskrit: disah. 



> Der vollständige päda lautet: niahä- 

■1 Entspricht dem Sanskrit : mSnaye 

' Ergänze zu: ato si sarvasatveju. 

9 Ergänze zu: lak^apänucaräslti«. 



'" Wohl zu argmpättyo zu ergänzen. Der entsprechende Sanskril-prida lautet: vapusä sriviiälena, 
ganze zu : lokän diväkara iva. 



" Er- 



233 



No. 424 = T II S 51.7 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Enthält Udänavarga 31, 39 — 45. 
Vorderseite j Rückseite 

1 (nicht erhalten) 

2 //// paltsak^^ ♦ m • - ya //// 



1 //// • r[j]y • - ■ ♦ enlsälune //// 

2 //// • äkmant^'^ ♦ te loke pa[r]i 
s //// ♦ bhüte?u ca dayä //// 

4 //// omasku(neJy7i //// 

5 (nicht erhalten) 



424 



3 //// [t •Jnkinnaniäm^ ♦ prabh[ü] //// 

4 //// ♦ mä yutkäluneyii^ //// 

5 //// sya mano bh • ^ //// 



No. 425=TII S 51. 8 

Kleines Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. Den Text konnten wir nicht feststellen; 

scheinlich gehört er zum Buddhastotra. 



wahr- 



Vorderseitef 

1 //// r-ti babh[au] //// 

2 //// slamass oki s ■ ä //// 

3 //// madhye vyape //// 
* //// A säwesam tso //// 
5 //// pavanäbnidhi //// 



Rückseite? 

1 //// caräcarasya ♦ //// 

2 //// ♦ stotum mukharn //// 

3 //// iGf skam nioiak y ■ //// 

4 //// ty asau muni //// 

5 //// [r] oki HU vi Uli 



425 



No. 426 = TnS 51. 9 

Sehr beschädigtes Bruchstück einer rechten Blattseite, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. 
Die Schrift ist teilweise abgerieben. Der Text entspricht den Strophen 56—60 der 150-versigen 

Buddhahymne Mätrcetas. 7 

Vorderseite 

1 (nicht erhalten) 426 a 

2 //// pkqtit^ aramfä //// 

3 //// argmpät^ »va nkgss oki 

4 //// 11 [ä]ddhya 

° //// 6:7 II II sarvam e 



■ Ergänze zu : ädänam pratinihsrjya. > Wohl zu näkmanl zu ergänzen. Es übersetzt dosäh in väntadojäs. 

3 Übersetzt citta in adustacitto. Das Folgende ergänze zu maiträyate. 4 Wohl zu tiitiktnnamäm zu ergänzen. 

Es übersetzt anukampan. 5 Ist die Übersetzung von adina. <> Ergänze zu säntam asya mano bhavati. 

7 Siehe J. R. A. S. 191 1, p. 765, und Hoernle, Manuscript Remains, pag. 66. 

Sieg u. Siegling, Tochar. Sprachreste. I. 2q 



- 234 — 

Rückseite 
426b 1 //// ddh • k[aruna]yä ci - 

^ //// t- t A"'(7 ts(opa)ts^ Agrj'ä lot ■ ■ ne^ ku[pre] yayaiva 

■i IUI aryu J 2 || vivekas[u] putkähme 

4 //// labdhaprasarayä //// 
6 (nicht erhalten) 



No. 427 = T II S 52. I 

Einziger Rest einer Handschrift, in Sängim gefunden. Es ist ein Bruchstück der Hnken Seite des 
Blattes 36 der Handschrift, durch Feuer stark zerstört. Die Blatthöhe betrug etwa 11 cm, die 

Seite ist mit 6 Zeilen beschrieben. 
Der Text ist ein Stück aus Mätrceta's Buddhastotra mit tocharischer Übersetzung, und zwar ent- 
hält unser Blatt die Strophen I, 8 — 15.^ Die Übersetzung folgt hier immer der ganzen Strophe 
und ist anscheinend sehr frei, vielleicht ebenfalls metrisch abgefaßt (vgl. No. 391 u. 392). Da- 
durch, und weil der Sanskrit-Text uns nur zum Teil bekannt ist, bietet dieses Bruchstück keine 

sicheren Wortentsprechungen. 



Vorderseite 

427 1 s[oJni täi^ J tsru yärm^ //// 

2 namo stv anupamäya te J 9 ^« //// 

3 nä c^^ ipälyo J 9 //// 

4 X rLkJi - [pgj IUI 

5 t kevaläd avise //// 

9 (gm nek^ ptänäkie //// 



Rückseite 

1 vyavasthästi gune //// 

2 c pat^ menäk^ yä //// 

3 ma y • mnc si ßg] //// 

4 dharma me sanidarsana //// 

5 r samsäram % kuc ne arupi igm(-)o 

6 • [ä]mapatis[u] tä [J] //// 



No. 428 = TIIS 52. 2 

Einziger Rest einer Handschrift, bestehend in einem kleinen Bruchstück der linken Seite eines 

Blattes, in Sängim gefunden. Die Blatthöhe ist 71/2 cm, die Seite ist mit 5 Zeilen beschrieben. 

Das Blatt enthält einen Sanskrit-Text mit tocharischer Übersetzung. 



428 



Vorderseite? 
1 y ■ kt ■ ivta(m) tiri s • //// 

2 tr • ti - vanTvidhäcäropa //// 

3 jfiaptisamutthäpanär • ■ //// 

4 närthani ♦ cpe pot nu s ■ JIH 

i IUI p/s sa/i^^ tili ca im 



Rückseite? 

I //// s • wra(m) käpi'tu[n]e //// 
2 närtliam.^ ♦ epe pat tiu //// 

3 betau samniyojanärtha //// 

4 bhik$[usam]gliasya püjä //// 
'' im -f 0")osavi II a //// 



' Wohl zu lolkhine zu ergänzen. 



' Vgl. Hocrnlc. M.inusctipt Remains, pag. 78. 



- 235 — 

No. 429 435. 

Reste einer Handschrift, gefunden von der ersten Turfan-Expedition', in der Stadt 
Chotscho (Idyqutschähri) . 

Es ist eine Handsclirift in großem Format, die Blätter sind etwa 19 cm hoch, ihre 
Länge muß 50 — 55cm betragen haben; die Seite ist mit 8 Zeilen beschrieben. — Der 
Text gehört der Erzählungsliteratur an. Die Stücke 429 — 433 weisen großenteils überein- 
stimmende Beschädigungen auf und gehören auch inhaltlich zusammen. Sie enthalten 
Reste der Legende von Mälikä, Dienerin des ääkyafürsten Mahänäman, die infolge einer 
dem Buddha dargereichten Spende (No. 430) zur Gemahlin des Königs Prasenajit empor- 
steigt. Die Legende ist nach tibetischen Quellen angeführt bei Schiefner, Tibetische 
Lebensbeschreibung Säkyamunis (Mem. de l'Acad. de St. Petersbourg, VI, 1849, p. 270) 
und, unserer Fassung wohl am nächsten kommend, bei Rockhill, The Life of the Buddha, 
p. 74 ff. — Die Fragmente 434 und 435 gehören zu einer anderen Geschichte, bei ihrer 
Kürze läßt sich über ihren Inhalt nichts sicheres sagen. 



No. 429=T I D 9 
Stark zerfressenes Blattfragment. Teil beim Schnürloche. 
Vorderseite? 
i Uli ■ oiicyäi^ tälomyäi^ täkim cä Hfl 429 a 

2 //// nänies^ warpiikeyac^^ ysi osät^ okä[k^] //// 

3 //// s t[ä]k • ft^ tä pat^ ysi onus nail^ tä //// 

* //// ^[Üyois u[p]ädhy(ä) riyäi^ kaknius täkä tut • Uli 

5 //// nänie - to"^ läncäm y[ä]insät ■ i Uli 

6 //// . ä[c]ar^ kuc\ [pjä - r, - [c]e //// 

7 //'// nuk^ krqto l[ä] //// 

8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 429 b 

2 //// sam ci tmqk^ IUI 

3 //// s sfojlreyäntu tarn palkora //// 

4 //// II maitrami \\ känkukyo cäkra passä //// 

5 //// tmus täs^ ♦ sakk ats^ sny älak^ wkqm säm^ //// 

6 //// // oki skani misniäm iä£^ ♦ ivkqn pc niisä //// 
1 IUI Ipenam msäi^ Ikäl^ tä^gm % riilakä was^ //// 

8 //// länt^ säm mqskaiqt\ t J 1 1 tqmyok^ //// 



■ Vgl. Grünwedel, Bericht über archäologische Arbeiten in Idikutschari und Umgebung. München 1905. 
(Abhandlungen der K. Bayer. Akad. der Wiss. I. Kl. XXIV. Bd. I. Abt.) ^ Vielleicht zu krato (s. Z. 7) zu ergänzen. 
3 Metrum von 4x12 Silben. 

30* 



— 236 — 

No. 430 = T I D 8 

Bruchstück, ähnlich dem vorhergehenden. 

Vorderseite? 

430 a 1 //// ■ ävie täm^ viäkäm kjey[ä]^^ soiiiäy*^ pyäpyä jllj 
2 //// tgmyo somä kalk ■ - warpyfajnäk^ ikam näslune Ijjl 
' //// -f [wjatkurä war rvipäsi lywäm säm^ skam w ■ //// 

* //// (ina)hänämenac pärat^ kiis tie temi [tje //// 

5 //// u'ftvj • 7itik^ ta ne wkanyo üom täkain \ \ tmgs säm^ l//j 

6 //// sni älyrnes^ swfäjsi prq ■ [am] //// 

^ //// tn^, i'iälfkä ti^) Ikälqtn iiä IHJ 

8 (nicht erhalten) 

Rückseite? 
430b 1 (nicht erhalten) 

2 //// [njuk änäsätH t «äf^ pinwä //// 

3 //// k kgrtonyäs^^ ♦ || änläne //// 

* //// [tjäiii tuükiüluneyis mosam tijigk^ iänia -^ jljj 

5 //// prc ne tfii siii täpal^ siväsi itsä raryu //// 

6 //// k- tmqk^ pomtsäm kapsiriyam tasnii su IjJl 

7 IUI lyi^ tsarqilyo ta 7ic wkanyo äkäl^ rinäsi //// 

8 //// skam ivsokoneyo pinwät^ ivsäni älymqi kq //// 



No. 43i=TID5 

Stark zerfressenes und beschädigtes Bruchstück einer linken Blatthälfte. Der linke Rand fehlt. 

Vorderseite? 
431 a 1 //// [cj'cvaui II ■ Hci wätkä[lts^] sne sance ca£^ cnio //// 

2 //// Vis, tsätsqwsurq^f,^) riyai^^ kqlk^ s[ä]ni paiu //// 

3 //// slun[e] yämtsäl^ \\ ima?^ käs kaus ■ j/jj 

* //// f-^J^ ■ yäis warkac^^ pre Uq1(^s "•■^ä - fmqf^ t ■ ■ //// 

^ //// f\ ifiaw kakinu /mqf^ tniä ymäm mahänänie[s^] yam anc //// 

6 //// mälyikä prasenaji lä[nta]c lue nä[tq]kf^, sqs (wa)rwis[k]e //// 

7 //// mälyikä rq IC'M'Qis mälyik ■ //// 

8 //// ;' yntär^ kqrtkä //// 

Rückseite? 
431 b 1 //// '^"äryo peyu //// 

- //// w • ytäi\ ytnä pqklär^ ili a Ijlj 

^ IUI • ^ ■ ^yo * lek kofi^ cam^ omlqm - r,,^, ' Ick^ tmzvofrq^^J //// 

' Vielleicht zu äflcälyT /.u ergänzen. = Vielleicht zu tsaryo zu crg&nzen. J Vielleicht zu war lu 

ergänzen. 



— 237 — 

4 //// läntac käiiiat^ cam^ zväiyo skam prasena [ajkmal^ I ■ IjH 

5 //// )iä7ti anac'^ paklyoi^ somim pes^ Icka r^ prak ■ ■ Ulj 

6 //// lyiktsi wär^ prakwä ci ?iunak^ kläte [n ■] ///j 

7 IUI lä iii tsokam^ yoke iveka: ni tni tarnpc[ya]>n Ulj 

8 //// r yniär^ catnak kartkfäjlcu^^ kqlk^ kartkä[l-] //// 



No. 432 = T I D6 

Dem vorhergehenden ähnlicher Blattrest. 

Vorderseite? 

1 //// c kämat^ prasenaji wäl^ skam cam^ kross ■ wär^ suk^ yo //// 432 a 

2 //// soinim pqrkmär ci ingmt ne zvram tä?^ tarn ne pem mar^ nsad^^ sniale ♦ //// 

3 //// n[e] tütai^ akinal^ liktsi yivärckim ♦ tri[ta]i^ //// 

4 //// kä prasenaji läntac [w]e (nä)t_qk^ näfii warwiike //// 

5 //// kam [prajksät^ ' kupre n(e) tni wariviske s kqrtkäl [t] • IjH 

6 //// läntafcj tvc pqk/yos nätqk^ ta - s[rH]m^ pukam ne£^ • cfsqj Ijlj 

7 //// syo papqly[kiuitj wär^ kl(e) c(i) H • ä [ajkmal^ liktsi //// 

8 //// tvär^ kle ci \\ [ty]i[ta]i^ yoktsi [luäjr^ pa llfj 

Rückseite? 

1 //// ta ne tiryä Ijjm^ - m^ - kqrtkälqs^ tri IUI 432 b 

2 //// • kqrs[o]r täsii \ \ klyo [s ■] nar ■ ä wäi\ [mälijkäy som ka - [laJl^ ^ tri //// 

3 //// anac"^ pqklyos^ niälikä tili yämluneyä afm //// 

4 //// wrqntii nsac*^ kläte cam^ srunis, P^ß 7 - « • 1 1 IViQl^^ mä //// 

5 //// c^^ tri tväknä ivrqntu kl[e] - [kiijprc ne wrasom^ ytär [sjini //// 

6 //// yiqm kuc ne nätgk^ fiukqs^ pukani nci^ peyu le Uli 

7 //// pfejyu lekas pqlsk[c] nätkis^ ytär si stare tvikälnneyam //// 

8 //// [pqjlskc kupre ne lyjär^ omlqni lyjär^ kroisätn wär^ nätkna -^ //// 



No. 433=TID7 

Ähnlicli beschädigtes Bruchstück, erst beim Scliiiürloch beginnend. 
Vorderseite? 

1 //// [s] kennt s^ omlq(in) wä //// 433 a 

2 //// yhmeyam inä kalkä ci satn srmn sef^ || n,jta[k^] //// 

8 //// kroJfsJäni wär^ nät knc^^ yoktsi kle k,,yalte [tqtjt^] //// 

4 //// yo[k]e bineyani kqlkä ci [sajin kfrjossäm wär^ klä IjH 

5 //// wnu Itsqnfkjä - osät^ \ \ devadatt(e)n(am) 4 1 1 mqm //// 



' Ursprüngliches ^a ist ausgestrichen und von zweiter Hand dafür die sehr undeutlich geschriebene Silbe 
pra eingefügt. ' Wohl zu som zu ergänzen. 3 Ergänze zu kgrikälg}. 4 Metrum von 20+22+'°+ '5 Silben. 



— 238 - 

« //// si aiiencä si knäninuiie ü sotrc njiak^ späl(ni)cm //// 

"> IUI rsyom ■[$]■ J / || /« - Iskora^^ pmsenaji wä ///j 

8 //// Izvär iii tapretn [w]etvnurai^ prasenaji [wä] Hjj 

Rückseite? 

433 b ' //// (pra)seiiajis lä[ntj ipam yci^ mäl(t)kä //// 

2 //// Sil [ilji pqltsak^ - ssi mä - nip ■ fic^^ « lä Hjj 

* //// ♦ knprCe) ne wäl^ 7ulatg)\ tarn snriiiafs) n ■ ni nätki(s^) //// 

4 //// nkf^) Iq Iskorqi^ warpyis^ yokqm^ jjjj 

5 IUI sw • ■ IV ■ - prasenajim läiil^ mä kalwänt^ prasko jjlj 

//// yukes^ yoin kqlwänt^ cam(^) yonä [nä] HH 

1 im kalkar^ poncäm warpyä yärsär^ sta rpi (Hj 

8 //// [t -Jwem trawein [y ■] //// 



No. 434 = T I D I 7 

Kleines Fragment der linken Seite eines Blattes. 



Vorderseite? 
434 1 älu Jo/ Mä siimäljie situ //// 

2 snam äkle yal^ % 2 \\tä ne HH 

3 näs^ tiäGk^ sträyastrin^^ //// 

4 rt[sy]o ivorpii siiliilc^^ dein s[ii] //// 



Rückseite? 
1-4 (nicht erhalten) 
5 'w(ä)l^ skärä pqlkät^ rata IJH 
8 ki iäp tsänt^ tqtityo ratqk^ //// 
7 ratqk^ äsitk kqlkäin risaki //// 



5-8 (nicht erhalten) ! s risakisii pkam käpne ku //// 



No. 435 =T I D i8 

Kleines Fragment der rechten Seite eines Blattes, nur Reste von 4 Zeilen sind erhalten. 

Vorderseite? 
435 a (1) //// nwät^ ' w[är]p ■ — 

(2) //// nfcj wkqnyo säp Isälc ♦ Lmq[iJ (ptä)nkq 

(3) //// csqlye ypi si nioso c(l^) ein 

(4) //// käsu kqlko 

Rückseite? 
435 b {') //// njiak^ s[e] i'i ■ 

(2) //// sqm^ WJf/^ Imo kiirya[r ukäj - t^ ä 

(') //// (''^^)l(i\) hncmtäp^ iäm ckrots täkain - [k ■] pyo so 

(4) //// wail^ 



Wohl va pinwäl zu ergänzen. 



- 239 — 

No. 436—445. 

Reste einer 6- zeiligen Handschrift, aus Chotsclio stammend. Das Format läßt sich 
nicht mehr bestimmen (Blatthöhe etwa 1 1 cm). Auch über den Inhalt ist bei der 
Dürftigkeit des erhaltenen Textes nichts zu sagen. Vorkommende Eigennamen sind: die 
Minister Durmati und Senake in 437; Rästravijaye in 43S; die Tirthas in 439; Bha(dr)e? 
in 444 und Pim ("'=Bhima?) in 445. 



No. 436 = TI D 27 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes, stark beschädigt. 

Vorderseite? 

1 //// [ca]r^ pl[ä]ksät^ wcqtq^ iac"^ tarn ne ■wäkn(ä) ■ k ■ //// 436 a 

2 //// • äka fii tä ne äptä yämal sem^ Luins kospreuin assi kqlpäl scm^ laiii //// 

3 //// ttzi irqükai^ äksinnit wasa>n tmi[s^] artlfi^ \ \ ptänkät trattkaf^ cantä //// 

4 //// kalpasii pemi /• [prajstam nmuksapi[nci] //// 

^ //// ypa[mj Uli 

6 (nicht erhalten) 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 436 b 

2 //// (it'a)its, lnio[ncä] ■ s ■ trikäü sefic^^ ksa Hjl 

3 //// m^ »iä klyosäi\ kom [p] ■ nc ■ fiko suk w(a)ni yämiirgi^ [ijäpsassäl trhvoi^ JHJ 

4 //// [niujrqi^ skärä lotqk^ || wäl^ klyof^ rape sinu wasetn pqrksät^ kus tq[s] ■ e //!/ 

5 //// tiä£^ parqm kqlpo viä nasal sem^ tanäk sakk ats^ puk^ so/q^^ pks -^ //// 
" //// Wy [wjennänmi anac^^ läfici tiri kq Ijjj 



No. 437=TID28 

Kleines Blattfragment. Die Schrift ist teilweise abgerieben. 
Vorderseite? 

1 //// /^ dtirmati ämäs^ skam siii sse - ss ■ l^ ypc Ulj 437 a 

2 //// senake ämäs^^ säntgk yävi • ■ /(^) ♦ [tma]?^ ä //// 

3 //// sü entsafttqr^ imGi-^ ä //!/ 

4 //// }iä[tqk^] mar yat^ ysä>\ ysä ///// 
6 //// iväl^ [tajrko //// 

6 (nicht erhalten) 



— 240 — 
Rückseite? 



437 b 1-2 (nicht erhalten) 

^ //// [f^^ ts]'' >iu kalpo sn(e) lyii //// 

4 //// Ipä ♦ tarn (ne) wkq[m]nyo kr- wr ■ //// 

5 //// (plä)fikat k<jssi sakrdägäratn karg ■ s ■ färwfe] pi //// 

6 //// ccapas.^ tsuri poratitäsass a[c]i hvä pqr[ne] //// 



438 



439 



440 



Vorderseite? 

1 //// [nkq]t^ yw(är)ck(ä) epr(e)ram stfuo //// 

2 //// II tm^is pi^f'hat kqssi im 

ä //// Z<"7'^A ptäfiäkte cämphme //// 

* //// ililäls. rästravijaye yä[s ■] //// 

5 //// • s • cami mo 1/1/ 

e (nicht erhalten) 



No. 438 = TI D 29 
Kleines Blattfragment. 

Rückseite? 
(nicht erhalten) 



2 //// ca!\ seyä?^ //// 

3 //// [päjkrq täk^ II tmgi^ [räjstra //// 

* //// tUs '^^tli^ "^^^ yokgm kana //// 

* //// ["vJJjdyc yässHce som ■ o //// 

6 //// tsopatsqiii cämphme yä • l ■ //// 



T I D 30 



No. 439 

Kleines Blattfragment 



Vorderseite? 



1 //// [k] kqss-r-i //// 

2 //// kly ■ - ccm^ tlrlhäii'^^ täprq sa //// 

3 //// trq kqrsnäl^ ksiir si ko^t^ swä //// 

4 //// / . äm^ ♦ izr/M/i\ trghkincP'^ t ■ //// 

5 //// prc ne sii iniäl^ täni ■ //// 

6 //// p[l]äkqni yämurqi^ //// 



Rückseite? 



1 //// n('"'\ spakfäm ypä //// 

2 //// nie koiH wäs^ o[kq] //// 

3 //// ■ 'M ■ n ■ sqs^ tqm^ (s)kam cesmi //// 

4 //// kcyäs^ yärkant^ ritwäiql se[s • ■] //// 

5 //// yäräntqk^ kannvenä lyä -^ ' //// 
« //// [plJlkät^ piä //// 



No. 440 ^ T I D 3 1 

Kleines Blattfragment, Schrift teilweise abgerieben 
Vorderseite? 

1 //// [kajlkarqm cam^ mlatit ane r[i]tät^ ///, 

2 //// Imem osü sim samvar päpekunt^ //// 

3 //// osit^ wäl^ k(a)kisäm ♦ pq-n kq //// 

4 //// cam kraflcäm //// 

5 //// strimi\ //// 
(nicht erhalten) 



Rückseite? 
1-3 (nicht erlialten)' 
* //// /,, [L]a - [)na]siäl^ skuntu [wä] //// 

5 //// [u/äljsj - [ssä]ü\ tmfäjri //// 

6 //// [ä/iiviä risänt^ 111 ä pciiu /r/^J //// 



' Wohl zu h'i'im zu crgiinzcn. 



Vorderseite? 

1 //// y ■ ^s ^ka[m] ä IUI 

2 //// [tljkgk tä ne[ij ipatmäm ärä //// 
8 //// klä[l^J ♦ tviani im anäthapi[n4 ■] IUI 
4 //// praksäfU^ ptänkat tran^gs^ //// 
» //// • Jigs^* tniani [a] //// 
6 (nicht erhalten) 



— 241 — 
No. 441 = T I D 32 

Kleines Blattfragment. 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// <: ■ rkäni mä //// 

3 //// w ■ ivär kusäm peyu - civäni [ta] //// 
* //// n,jiak^ trgnkai^ mä opyäc^^ //// 

5 //// [ßäjtse ilä - s nu üi tarn ne wkgm //// 

6 //// sain tmqmial ■ //'// 



441 



No. 442 =T I D 33 

Kleines Blattfragment, Schrift stark abgerieben. 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// waii^ Imo wläs^ * wäl^ [tjrq //// 

3 //// camikf^ rilwatra pä[cri] //// 
« //// M - el Ms ska IUI 

6-« (nicht erhalten) 



Rückseite? 
1-2 (nicht erhalten) 
3 //// [mn]?^ - ira Ikätsi //// 
* //// pgltevi kimipa //// 
5 //// ky^ - [k^] tni mä kulypatg[r ■ i] //// 
» //// m täi^ II ly(u)k(r)ä sg //// 



442 



No. 443 == T I D 34 

Kleines Fragment einer linken Blattseite. 



Vorderseite? 

1 //// leks pi[t]täk ■ [s ■] sänkgCt- ■] //// 

2 //// iäni sgin^ srotäpa //// 

3 //// j^ ni käsu yal^ [imgi^] Uli 

i IUI SU camatn wsok täk^ lam ne //// 
B-a (nicht erhalten) 



te? 



R ü c k s e i 
1-2 (nicht erhalten) 

3 //// tkälimeyä tenii tinä //// 

4 //// asnum^ tarn ne lukgmnyo //// 
6 //// sk • tsi camivä ♦ tmgi^ //// 

6 //// waii^ Imo (sä)ripidrä //// 



443 



No. 444 = T I D 36 

Kleines Blattfragment. 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// 7isac kätse ♦ img Uli 

3 //// pantän\ ap ■ ■ //// 

4 //// tkanac^^ kostargm ä- k- //// 

6 //// [pa]r[sg]nk^ ♦ tjngk^ mäc(-)i IUI 

« //// m^ nkg -, //// 



Rückseite? 



1 //// [nksä] Uli 

2 //// [ä]sät_^ kglko IUI 

3 //// 7ü^ kuryartäsassäl^ p[u] 

4 //// flakgr^ ♦ bha • e //// 

5 //// rgis kursrg //// 
u (nicht erhalten) 



Sict u. Sieg:lingf, Toch.nr. Sprachreste. I. 



— 242 — 

No. 445 = TI D 35 

Kleines Blattfragment, nur Reste einiger Zeilen erhalten. 



Vorderseite? 
445 (i) //// n[am] täf^ sne ske pg //// 

(2) //// yhs t" ne « //// 

(3) //// 7i< //// 



Rückseite? 

(i) //// yukas ptm iran^a ///j 
(2) //// rkoi^ wäl^ trgnka IUI 



No. 446 = TI D 37 

Stark beschädigtes Fragment aus der Mitte eines Blattes, einziger Rest einer Handschrift, aus 
Chotscho stammend. — Erwähnt wird b, 6 rsivadam = rsipatana. 

Vorderseite r 

446 A 1 IUI ■ s ■ fnm okäk sämani kentra ♦ //// 

2 //// [lujne kqlko näm ♦ tgmyo ■ s- nkam kg[l ■ ■] //// 

3 //// nm ■ [X] putko äsai putko el näm ♦ Iqniyo sq -^ //// 

4 //// • n ■ pis santqs mä nasql^ ♦ kupre ne nu ka Hfl 

5 //// / • - nka^^ ' el^ esam^ \ \ ptäfikqt kqssi ä //// 

6 //// ä emtsurqi^ ä //// 

7 //// [cc ajiii nu ca7n ■ ä //// 

Rückseite? 

446 b 1 //// nu säkkisam Ijjl 

2 //// wä • t • i,ia stmsqs^ yä[k ■] //// 

3 //// Ikorai trqnkqi pqlkär klyoviitn kosprem kä[s •] //// 

4 //// ■ i • än/qs^ tMiqs su täpqrk^ poncäni jatnbiidvip • //// 

5 //// lant ivsokone kqlpos nasam^ som cam IUI 

6 //// SU wenäil^ klyom ■ - ■ i - rsivadam sa //// 

7 //// II säw trqnkai tarn ne pyä //// 



No. 447 = T I D 38 

Ringsum beschädigtes Fragment, einziger Rest einer Handschrift, aus Chotscho stammend. 

Vorderseite? 
447 a 1 //// l[ai!i] aüumäski wra[2H]qm kupre ne kri yä //// 

2 //// LUiSi^ ptänkqt kqssi uday sulis mrä IUI 

3 //// yokäni pake ts[k]orqi^ sopisyo yetuncä //// 

4 //// tuSf^i äsänikyäp ■ ä //// 

5 //// skatqr mä - i sqm mqs[ka] //// 
« //// l()ora -i.'t. IJII 

' Wohl zu pis sariiac^t zu ergänzen. 



— 243 — 

Rückseite? 

1 //// ni\\tmai^ ä IUI 

2 //// ■ [IJuneyäi^ [ijam palkora(iJ IUI 

3 //// ni ♦ nmo //// 

4 //// napeni mant assi täm prastani tarn ne wäknumi //// 

5 //// kek HU cem^ tsrasifi setic^^ - ■ ante paljtsq] //// 

6 //// Mo pa-ä om[sk]c - i^ //// 



447 b 



No. 448=T I D 39 

Einziger Rest einer Handschrift, in Chotscho gefunden. Stark beschädigtes Bruchstück der 
linken Seite eines Blattes, bis zum Schnürloch. Auf dem Rande der Rückseite ist die Blattzahl 

87 erhalten. — Vaideha kommt mehrfach vor. 



Vorderseite? 
(1-2) (nicht erhalten) 
(s) vaidehe si y ■ - [nka]l si ■ k ■ IHJ 

(4) mi [waJrpUkeyis^ bahupulra //// 

(5) tti trankinc^^ vaidehe smä[p] lä -^ //// 
(e) he skani (c)esmi tlomä [wa]r(p)i(sk)e //// 
(7) (nicht erhalten) 



Rückseite? 

(1) (nicht erhalten) 

(2) X aplpjrameyam ikä nenö"\ IUI 

(3) yäs wiki yojanäs^ lyiitär tkam //// 

(4) cä [p -Js^ sankantu lusitani bodhi HH 
(^) y^l\ täm^ tfkajnä 7nahä[kä] //// 
(e-v) (nicht erhalten) 



448 



No. 449 = T I D 40 

Einziger Rest einer Handschrift, aus Chotscho stammend. Stark beschädigtes Blattfragment. 
Über und unter den 4 erhaltenen Zeilen sind noch Spuren je einer Zeile zu erkennen. 



Vorderseite? 
(') //// ■ ^^Q tjnqk niäk^ //// 
(2) //// tsa pkalam oko karsorq[s s]ü //// 
(*) //// ßslisi\ tsanä^^ ynälek^ ikani ♦ //// 
(4) //// vam sankräntam mgs^q //// 



Rückseite? 

(1) //// [n]m ■ sani^ iakwäsä //// 

(2) //// • t • i'tkat^ * cesgm^ drämnäs^ wü slo //// 

(3) //// [l-]ne tamyo suratar^ sa //// 

(4) //// • ine iieslnäs^ //// 



449 



No. 450 = T I D 41 

Einziger Rest einer Handschrift, in Chotscho gefunden. Stark beschädigtes Blattfragment, 
von 6 Zeilen sind erhalten, die Schrift ist teilweise abgerieben. 
Vorderseite? 

(1) //// n[e] kär[pj kanta ■ t ■ //// 

(2) //// if^j tniatn penu aslunt^ [pr]e //// 
(s) //// ifl^ yä[pj candapradyote //// 
(♦) //// lyo [kra] - r^ wäl lafi^ /Hl 
(5) //// nmii, IUI 
(e) //// • i • niksäntra m • JHI 



Reste 



Rückseite? 

(1) //// r ntamyii näm io //// 

(2) //// rsätsi Inio sefij //// 

(3) //// catidapradyoles länt^ i[i] //// 

(4) //// mätn akappinttiyo ku • e //// 

(5) //// äksiiäm siz'ä länits^ //// 

(6) //// if'ßkuneyis^ [c]o //// 



450 



• Ergänze zu pis. 



' Ergänze zu piänkgt. 



31* 



— 244 — 
No. 451 =T I D 42 

Einziger Rest einer Handschrift, in Chotscho gefunden. Kleines Blattfragment von der linken 
Seite oder beim Schnürloch. Es sind nur 4 Zeilen erhalten. 



Vorderseite? 

451 (1) //// c ■ m^ tkanäi^ c[a]c ■ l^ /jj/ 

(2) //// cläm sosätgtn ckäcar täk ■ //// 

(3) //// i\ seyo säm klät^ //// 
(♦) //// [■ i]nc [s]i7iäm sar^ j/// 



Rückseite? 
(i) //// • s ■ wraskeyo w[lq] //// 

(2) //// sei^ itirätn^ tsra //// 

(3) //// ylam cvioll emtsät^ wärtam //// 
(0 //// ^^[iils] ^"'^ ^^^ ■ V^ ^^ IUI 



No. 452—456. 



Reste einer Handschrift, aus Chotscho stammend. Die' Höhe beträgt lO'/icm, 
die Seite ist mit 5 Zeilen beschrieben. — Der Text ist eine Sanskrit-tocharische Bilingue; 
leider ist bei dem fragmentarischen Zustande nichts über den Inhalt zu sagen, und auch 
die Ausbeute für die Erklärung tocharischer Wörter ist nur gering. 



No. 452 = T I D I 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 
452 a 1 //// t[e]k^ [s]ät mgskatar^ ♦ katähe ♦ e[s ■] //// 

2 //// Ito^ winunt^ päkyokk atsam ♦ visarnvä[d]i //// 

3 //// nankii mqskalar^ ♦ - [st •] samjfiä vi //// 

4 //// • [tvl ■ wäsku ♦ prädurbhüta ♦ pre lamtu ♦ a[sarn] //// 

5 //// [vjijärthi ♦ se surmai^ ♦ bhai§ajä //// 

Rückseite? 
452 b 1 //// v(i)sargasukhani ♦ pre tskälune si IHJ 

2 //// jf^ ♦ vrana socayata ♦ indri präka //// 

3 //// [crajki ♦ bähyäm ♦ i[aj - (*) dravata ♦ s[t]ä //// 
* //// Ikar^ ♦ tallokavidvi$ta ♦ sam^ ■ l • jjjj 

6 //// [pajryäuäs^ Ikäsi ♦ udda[g]dhikä ♦ //// 



' Ergänze zu malto. 



— 245 — 

No. 453 = T I D 2 

Stark beschädigtes Blattfragment. 
Vorderseite? 
1 //// [k s-]näi^ ivärlanhuam ♦ manäm[g ■] //// 
8 //// lobhäbhibhütä ♦ rapurtle //// 

8 //// jftäne krtä vi stram JIH 

4 //// [majntu ♦ sramanenaiva gautamena vy • //// 
6 //// saHyä t[mjqs täk^ ' ♦ pratyanubh • //// 

Rückseite? 

1 //// anubaddhä ♦ näpak^ kläp • ä //// 

2 //// §tabdha ♦ lyutär^ atgnkac^^ klo //// 

3 //// • änyate ♦ pqlwä[i^] srä //// 

4 //// lyi katai\ ♦ stanitvä ♦ « • //// 

5 //// [va]ti?tante ♦ maskantra ♦ a //// 



453 a 



453 b 



Vorciersei te? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// klankassi m^* [p]i //// 

8 //// pkqnt^ posät^ surmai^ som^ st IUI 
4 //// t ■ ♦ avipamcita ♦ sne putkältine //// 
6 //// ysitseyam pat^ ♦ pratyä • e //// 



No. 454 = T I D 20 
Stark beschädigtes Blattfragment. 

Rückseite? 

1 //// m • [pi] n ■ magnas tistha[si] //// 454 

2 //// -tu äktant^ kun[tj ksgss aci ♦ vi //// 
s //// päsapäsita ♦ wlalitne ssäs^ JlH 

4 //// janibüka ♦ upa //// 

6 (nicht erhalten) 



No. 455 = T I D 2 1 

Sehr beschädigtes Stück der linken Seite eines Blattes, beim Schnürloch. 
Vorderseite? Rückseite? 



1 //// kis ■ e - nt^ ♦ preritä //// 

2 //// leiiiss ä[ntj a Jljl 

8 //// prait^ tan n • palsko //// 

* //// [sjämlkantuyo tattripu -^ //// 

5 //// wäkqa^J ♦ //// 



1 //// sm ■ r, ♦ //// 

2 //// mi^Vs kärnm[äm] ♦ u[p •] //// 

3 //// k • ra ♦ potgk^ pra[v]ya[y •] //// 

* //// f V J ■ M ¥ IUI 

6 //// lodaroraga ♦ war kats^ o IJH 



455 



' Es kann auch p fUr m zu lesen sein, und dann "saflyät fisitak abeetrennt werden. 



— 246 — 
No. 456 =TID 22 

Kleines Blattfragment. 



456 



\' Order Seite? 

1 //// kowi iglypa si //// 

2 //// [nn •] ♦ nkaluneyam kqlk^ Ulj 

3 //// ttrqnku ♦ änu //// 
♦ //// ranotpatti || //// 

5 //// [n]fl- kläb([ne] /// 



Rückseite? 

1 //// ccänavi pärio //// 

2 //// dhena varsä u //// 

3 //// nkr • vti maskam //// 

4 //// ilODi käkhineyo //// 

5 //// 1 • bha ♦ pkant^ pkqnt^ l ■ 



IUI 



No. 457-459. 



Reste einer Handschrift, aus Chotscho stammend. Die. Höhe beträgt 8cm, die 
Seite ist mit 5 Zeilen beschrieben. — Die Handschrift enthält einen Sanskrittext mit tocha- 
rischer Übersetzung, auch hier bringt der fragmentarische Zustand nur wenige Wortbe- 
deutungen. 



No. 457 = TID3 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 
Vorderseite? 
457 a 1 //// tsam kälik sämtqt^ //// 

2 //// mä stuä - II yämi[karn] bhai?ajyam (•) yä - k s- Hjl 

3 //// m[o] yäm • anati[krämtas] tävat paribho[k]ta //// 

4 //// krärntas tu na paribhoktavyam^ ♦ kqtkontani //// 

5 //// ribhoktavyam ♦ ipqt komsä w[ä]rpnäl^ ♦ ati //// 

Rückseite? 
457 b 1 //// M catasra kalpikä vasä ♦ itwar ka //// 

2 //// ptäliik säntqk^ II yävajjivikarn bhaisa[jy-] //// 

3 //// (pa)nca mülabhaisajyäni ♦ pqff^ tsmära si //// 

4 //// ♦ paflca lavanäni * päd säley[ä]nt[u] //// 
B //// na yävajjivika[m] bhai§a //// 



No. 458 = T I D 4 

Bruchstück der linken Seite eines Blattes, trägt auf dem Rande der Rückseite die Blattzahl 131. 

Die Schrift ist teilweise abgerieben. 



24/ — 



Vorderseite 

1 [gajtänäm madhye prati[va] //// 

2 k • lam karo[t]i (♦) sani pra //// 

3 näial^ ♦ as[ya] pä //// 

4 / • k„pre ne kävta - tan ne //// 

5 mä käniantra * cäüir[d]i's^ s ■ //// 



Rückseite 
1 (bhi)ksavah bhiksor adarian • //// 

2 s • anupagatänä //// 

3 Jana ♦ luetiis Jtäs kärniq //// 

4 tsrstavyam ' ♦ lek Iqrnäl^ //// 

5 • o karma adyäpi notsrsto bha //// 



458 



Vorderseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// j • tah khasärikä ♦ rartn [ijj 

3 //// ti ♦ käwa si kesti wail^ ♦ pä //// 
* //// k mä päk yalam \\ kocava * ki l • //// 
5 //// • yä vä ♦ yäbniyä ■ ä //// 



No. 459 = TID 26 

Kleines Blattfragment. 

Rückseite? 

1 //// skani ♦ kocava ♦ o //// 

2 //// • y • ♦ piksam salpatsi asä[tsu] //jj 

3 //// yatmäm tä£ satjt^ cäturdi[s ■] //// 
i IUI (c)ätnrdii yalam || rathäh pa //// 
5 //// [cäturdii yalam] //// 



459 



No. 460-466 

Reste einer Handschrift, aus Chotscho stammend. Die Höhe beträgt etwa 7 cm, die Seite 
ist mit 5 Zeilen beschrieben. Auch diese Handschrift enthält Sanskrittexte mit folgenden 
tocharischen Übersetzungen. Es begegnen wiederholt Titel von Sütras, auf No. 463 
dvitiy[a]lokeccasütrarn ; auf No. 464 pinkal[atr -Jsütram ; ferner auf einigen weiteren zu 
dieser Handschrift gehörenden Fragmenten, die wegen ihrer Kleinheit nicht abgedruckt 
sind: mahallisüiqr ; lokecyesü(tqr); trdattdi[su](tqrj.- 



No. 46o = TID 10 

Linke Blatthälfte, stark beschädigt. 
Vorderseite? 

1 //// (lyu)tär memai^ [n ■ ni] ?iu \ \ äcirna *[ti]ri j//j 

2 //// Ü\J II vyatibhinnendriyäni * -y- /jj/ 

^ IUI r^s Il7 ni • haiva ♦ mar lam^ \\ anabhira //// 
4 //// vrttayo ♦ älu akalyme sol soluneyumqncäs^ //// 
6 //// rüpä (*) [wä]ni yätnii ma^^ \\ vinaya //// 



460 a 



• Ergänze zu utsfsfavyam. » Vgl. das Mahälisutta und das Lohiccasutta des Digha-Nikäya. - 

4633,2 prafätät frapa" vgl. das Ende des Lohiccasutta (Digha XIl, 78): naraka-papätam papatantam. 



Zu No. 



— 248 — 

Rückseite? 
460b 1 //// Igr^ [|| a]v)'äsangas • ■ sn- tranklune si IUI 

2 //// py[ä]stäslts tnosam \ \ na cchädayati ♦ mä pyäitai^ \ \ [pr •] //// 

3 //// l(-)äluneyuni^ \ \ svastinä ♦ siie ßätsey ■ //// 

4 //// [mu]ncä[g ♦ mkau II //// 

6 //// [äj^tgr yäm[u] - || jä[tarü]p[am] vidit(v)ä //// 



No. 461 =TI D II 

Linke Blatthälfte, gleich beschädigt wie No. 460. 

Vorderseite? 

461 a 1 //// w[a] • n- p • nayi ss ■ \\ yadi //// 

2 //// la • e[na] - ymärai^ ymärg^^ \\ //// 
s //// onkghneni äkar^ || mahäsaila ♦ tso[pa]ts^ Hjl 
4 //// 7teynmim || prthag di[sa]h sphareta ♦ /^/?/^47r^ kgly(^n)e HH 
6 //// [sa]rkarä vä ♦ tras [pa]t^ || - - lläni vä ♦ [tu]r[t]käffl^ //// 

Rückseite? 
461b 1 //// [rä] lynitär^ \\ atikrä[nta] - ras ca ♦ kgtko ya[kte] skam \\ HU 

2 //// (^ II vivecayet^ ♦ lyutkä[si]i^ \\ a[nuka]mpäm u //// 

3 //// py [ejväham ♦ mgtlc^^ ng{^ \\ äkhyäti ♦ [kjlawa -^ //// 

4 //// nkä - II - [ntänijkaroti ♦ klu[itg] //// 
* //// neyii^ ani - [nt]ikä[ma] //// 



No. 462 =TID 12 

Rest einer linken Blatthälfte, ähnlich den vorigen. 

Vorderseite? 

462 a ' //// motgr^ Ik ■ ku[na]kam ä //// 

2 //// II [a]nu' sthülarn ♦ lykgly'^^ //// 

^ IUI ' ^ • ■ uyiim^ 1 1 anantaip ♦ sue [ä]ku //// 

4 //// tain^ ♦ mä lyiitär näntsmit^ \ \\ pujädlii //// 

6 //// rocate ca ♦ wilg - skam \ \ [ksajmate ca ♦ [ät •] skam //// 

Rückseite? 
462b 1 //// bhiloke palko [w ■] - - [te] ♦ soi^ || m ■ - m • //// 

2 //// rsä II purvasyädi ♦ kom pgrkä[nt^] ^glymey ■ //// 

3 //// II pürvaip käyaip ♦ orto pät^ [kapiajfii jlU 

4 //// ästro[ne] \\ dlpa[yäjmi ♦ //// 

5 //// ♦ asla[c\] k II nänä • e //// 

■ Lies: apu. 



249 



No. 463 = T I D 13 

Rest einer linken Blatthälfte, ähnlich den vorigen. 

Vorderseite? 

1 //// nc<''\ 1 1 sasapatne ♦ sla lya[nin] - ♦ sla yäsbi IJH 

2 //// ■ ru mä lo täkä tatriku \\ prapätät prapa //// 

3 //// swJiäi^ pat_^ II [dvitjiy . lokeccasütrani sa //// 

4 //// ta larpäsi [na] yuyarndyä ♦ [t]emy a //// 

5 //// [majnyeta ♦ kri y ■ ä -\\ ku[tra nu] ♦ [äjssi \\ IUI 

Rückseite? 

1 //// «« II ka ♦ rit[i] - [i\] || ni - stakasapya //// 

2 //// s • mäyikä si penn \ \ vainayi //// 

3 //// yäinitai\ || eka eva ♦ sass ats^ || sa drstä //// 

4 //// II phaläntaräyarn ♦ okoyam pkant^ || //// 

5 //// [ba]hu punyani prasave[ta] ♦ ■ ä - re hnä[s]itar^ \\ nihsr //// 



463 a 



463 b 



No. 464 = TI D 14 

Bruchstück aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// na ♦ viä sä palliineyä //// 

2 //// II pinkal[atr-]satrarTi samÄpta * pi I III 

3 //// II usnTsena ♦ pratimuktena * yatg //// 

* //// [?] warpiskeyac^^ \ \ udyäne no - nam //// 
5 //// II anu[v]icaram ♦ käte ■äHlJ 



Rückseite? 

1 //// abh[ijii .] //// 464 

2 //// sa ♦ tsqlpont^ klei[a] - ssu Uli 

3 //// r^ II bhadraka * yäytii \\ //// 

4 //// [dya] ♦ wärpora[i^] \ \ bhagava[to ntikä] //// 

5 //// -änayati || //// 



No. 465 = TID 15 

Zwei nicht aneinanderpassende, aber wahrscheinlich dicht zusammen gehörende kleine Fragmente 

aus der Mitte eines Blattes. 



Vorderseite? 

1 //// [wätjkfäjljs^ II //// trasa //// 

2 .//// [d]äya ♦ karyä lot[klu] //// n[e] sti e // 

3 //// äksis pat^ II prajfi • //// payati //// 

4 //// desayati ♦ ä ■ if(^) Hjl - satpprakä //// 
s 11// mi IUI [nu]\\l/ll 



Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 465 

2 //// n6[?,m]* lyom si [i,J ~le IUI [kj W-hh- IUI 

3 //// [pä]renuntgi^ || nisi ♦ //// oseni llH 

* //// /« y^i^ yäniii^ \\ //// - niusmä-^ //// 
5 //// rmäm-~ka 1 1 II - Willi 



' Das aksara ssa ist von anderer Hand nachträglich eingefügt. 
Sieg: u. Siegling, Tochar. Sprachresie. I. 



3i 



Vorderseite? 
466 1 //// dSya. * pa[re]kä ///l 

- IUI sya ♦ Iwäl^ \\ nirdesa //// 

3 //// mantä 1 1 ksemena ♦ ysa //// 

4 //// • am ävrhyät^ ♦ [figrj ts[k]i IUI 
i IUI r-o-i^\\ yasyärn //// 



— 250 — 

No. 466 = T ID 16 

Kleines Blattfragment. 

Rückseite? 

1 (nicht erhalten) 

2 //// nc ■ s^ indriyu[mq] //// 

3 //// [vä ♦] viä wani si //// 

4 //// nirgabhüt[ärn] ♦ wä JIH 
" //// smr^ II ädhyä • m • //// 



No. 467 = TU D 86 

Kleines Blattfraginent, einziger Rest einer Handschrift. Aus der Ausbeute der zweiten Turfan- 
Expedition in Chotscho stammend. Es sind nur 3 Zeilen, darüber und darunter Spuren je einer 

Zeile erhalten. 

Vorderseite? 

467 a (0 //// [^Jf- ? • ~ i's • wa tan ne w[ka] //// 

(2) //// msnt^ wähiä tkanis^ präkrone mqsro //// 

(3) //// kus ■ ä[m^ *] ikatiis^ klya[nt]äs^ wramatn //// 

Rückseite? 
467 b (1) //// skatat-f^) tkam sinäp^ ti //// 

(2) //// »ia[l^]siineyä wäVf^) y[sa]i^ ♦ wa[nt]i HJI 

(3) //// r^ * tkam sinäp^ mahä tis^ cäm[p]lu //// 



Verbesserungen und Nachträge. 

S. 2, Z. 12 KrosavatT scheint vielmehr der Name einer Wucherpflanze zu sein, deren Wurzeln 
immer weiter wachsen, wenn sie auch abgehauen werden. Der Unverstand wird mit 
diesem Gewächs verglichen. — Z. I4ff. Zur Geschichte vom Mechaniker und Maler 
s. E. Sieg, in Ostasiatische Zeitschrift VIII (= Hirt h- Festschrift), p. 362ff.; zur 
Geschichte von den Löwenmachern E. Sieg, in Aufsätze zur Kultur- und Sprach- 
geschichte ... E. Kuhn zum 70. Geb. gew., München 1916, p. 147 ff. — Z. 4 v. u. 
Brhaddyuti erhält vom Buddha Säkyamuni das Vyäkarana, dereinst ebenfalls ein 
Säkyamuni-Buddha zu werden, weil er den unter den Unbilden der Witterung leidenden 
Körper Buddhas mit warmem Wasser und Öl gebadet hat. 

S. 3, Nr. I b, 4 A. Anf. wohl sa (für s^}) kliimtsäsyo zu trennen. — A. Ende wahrscheinlich 
zu fnjäfkäjs zu ergänzen. 

S. 4, Nr. 2 a, 5 A. Anf. erg. zu fnajkantam ; — b, 5 Verbessere zu ngm. 

S. 5, Nr. 4 b, 4 Lies träskaiqm. 

S. 8, Nr. 9 a, I Ursprüngliches tsis^ scheint nachträglich mittels Deckfarbe in tsil^ ver- 
bessert worden zu sein. 

S. 9, Nr. 9b, 6 — loa, l Erg. die Lücke zu arai^. 

S. 10, Nr. I2a, 3 Lies lyutanam; — a, 4 u. b, 1 Vielleicht wrqnes sei abzutrennen; — a, 5 
Trenne karwam sain. 

S. 12, Nr. 14b, 5 u. Note 6: Richtig muß wohl jä/<';?f'\ ergänzt werden. — Nr. I 5 a, 6 Viel- 
leicht ist besser lakä ymäm zu trennen. 

S. 14, Nr. 17 b, 5 — 6 Wohl zu (pa)t nu zu ergänzen. 

S. 15, Nr. 19b, 2 — 3 Vielleicht zu l(kä)l(am) zu ergänzen. 

S. 16, Nr. 19 b, 4 Trenne wraiql yowäs. 

S. !/, Nr. 2lb, 2 Lies mqttak^ statt mqntak^. 

S. 18, Nr. 23 a, 5 Lies kqmsessi; — a, 6 Lies mqttak^. 

S. 19, Nr. 24 b, 6 Lies pukläkam. 

S. 20, Nr. 25 a, 6 Wohl zu fäjrkiso(ssjtfs^) sfejin (wa)ste zu ergänzen. 

S. 26, Note I ist zu streichen 

S. 27, Nr. 48a, 5 Trenne pqlksä smencäm; — b, 4 a. E. vielleicht zu (ts)itorqi^ zu ergänzen. 

S. 28, Nr. 49 a, I Lies [sajkrorfle. 

33* 



— 252 — 

S. 3 1 Zur SaddantaGeschichte: iiigurische und tocharische \'ersion ähneln sich, sind aber 
nicht identisch; vgl. auch noch F. W. K. Müller, Uigurica III. — Die Fragmente 
Nr. 56, 64, 65, 71, 73, 74, "/d, 81, 83 und 84 gehören sämthch zur Geschichte vom 
stummen Krüppel (toch. Mukaphaiku = Päli Mügapakkha), deren tibetische Fassung 
A. Schiefner aus dem Kanjur (s. Bull, de l'Ac. de St. Pct. 22 [1876], p. 123 = Mel. 
As. VII, p. 773 ff.) übersetzt hat'. Soweit es sich bei den geringen Resten beurteilen 
läßt, scheint die tocharische Fassung nicht mit der tibetischen und der chinesischen 
genau übereinzustimmen, sondern noch ausführlicher gehalten zu sein. — Zu Nr. 61 
und 72 vgl. das Nigrodhamiga-Jätaka (Nr. 12). — In Nr. 68 ist von einem König 
Visvamittre die Rede, der die nimitta-kundigen Brahmanen beauftragt, einen passenden 
Namen für seinen soeben geborenen Sohn ausfindig zu machen. Brahmadatta kommt 
in diesem Fragment niclit vor. 

S. 32, Nr. 55 a, I Lies äncesni ne (für änc cesni iie). 

S. 33, Nr. 58 a, 5 Lies nospem. 

S. 34, Nr. 59 b, 2 Trenne fiom tsäntgni. 

S. 35, Nr. 61 b, 4 Lies klyantäkhn^ (für klyant läkim^. 

S. 37, Nr. 64 a, I Lies mqüak. 

S. 38, Nr. 65 a, 4 Lies snäymeskeysä (für snäymes skeysä, vgl. Z. 3); — b, 2 Trenne sky alüäl^. 

S. 40, Nr. 68 a, 3 Trenne ab suk^ sind suk^ klisiiä und streiche Note 6. 

S. 41, Nr. 69 a, 6 Lies inä pe tä- lartiwäfgin^. Die Ergänzung (saj erscheint uns jetzt 
nicht mehr gerechtfertigt. — Nr. 70 b, 2 Lies yeUmtintim (für yetunt tintim). 

S. 42, Nr. 72 a, 3 Lies mqttakk. 

S. 44, Nr. 74 b, I Trenne säinä[n t-]. — Nr. 75 a, i Trenne paplu ?isilqr. 

S. 48, Nr. 81 a, 3 Statt plg[k] ist wohl plq[c] zu lesen; b, 5 Trenne ab parktiäm mä täky 

S. 50, Nr. 86 b, 2 Trenne ab ftom klyiiyo [poj. 

S. 5 1 Daß dieser Text die Bearbeitung eines indischen Dramas darstellt, ebenso wie unsere 
Maitreyasamiti-Übertragung, dafür sprechen die mit den dortigen ganz gleichlautenden 
Formeln, die als Bühnenanweisungen anzusehen sind (vgl. SBAW 1916, p. 398), in 
Nr. 90b, 6 und in Nr. 144 a, 5 und 171a, 5, die wohl einer anderen Handschrift des- 
selben Werkes angehören. Der Titel ist nach 1713,4 wahrscheinlich als Saundara- 
nandacarita zu rekonstruieren. — In der letzten Zeile verbessere Kap. 6 und 7 (statt 
5 und 6) des Saundarananda-Kävya. 

S. 53, Nr. 92a, 3 u. Note 2 Es ist sicher sqlpqni^ zu lesen; im Ms. scheint auch eine Kor- 
rektur zu p aus urspr. m vorzuliegen. 

S. 54, Nr. 93 b, I und 2 Lies kqrksivt. — Nr. 94 b, 4 Lies stnälok^. 

S. 55, Nr. 96 a, 5 In vedapinc ist wohl p für s verschrieben, lies also veda [sliiie. 

S. 56, Nr. 98a, 2 Ist vielleicht pancyä lasyä su abzutrennen.'' — a, 4 Lies kciiaiqm. 



' Prof. F. W. K. Müller konnte diese Erzählung auch im chinesischen Tripitaka, und zwar im MülasarvB- 
stivädi-nikSya-vinaya (T'au 18, Heft 2 der Tokioer Ausg.) nachweisen und übersetzte uns einzelne Partien daraus. 
Prof. GrUnwedel hatte die Freundlichkeit, eine wortgetreue Übersetzung aus dem Berliner Kanjur für uns anzu- 
fertigen. Beiden Herren sei an dieser .Stelle nochmals dafür gedankt. 



» — 253 — 

S. 59' Nr. 104 a, J und Note 2 Es liegt wohl ein Schreibfehler für pyastalar vor, vgl. 
Nr. 331a, 1. 

S. 62, Nr. 109b, 6 Vielleicht ist iiu tos^ zu trennen. — Nr. Iiob, i und Note 2 Für /ä ist 
wahrscheinlich tc zu lesen, das Ms. ist an der Stelle beschädigt. 

S. 63, Nr. III b, I A. Anf. ergänze zu frjiyäy, — b, 1 Lies praskaüi. — Nr. 112a, 2 Lies 
par[m]ä, und ergänze zu [tainpjcwä". 

S. 64, Nr. 114a, I Lies sainwram; — b, 3 Für tmgi ist wohl [s]mai zu lesen (vgl. a, 3), 
das Ms. ist undeutlich; — b, 4 Ergänze zu s(me)[ncjina[s^] . 

S. 65, Nr. 115 a, 6 Wohl lapeyä zu lesen (für lap peya). 

S. 66, Nr. II 8a, 5 A. Ende lies ttospem; — b, 6 Ergänze zu mgiiit iic su(nie)r(i)s^ cwaii- 
ke(yam kom pajrkatar^. 

S. 67, Nr. 119a, 5 Besser vielleicht /„/^^Jr/ig;/« zu lesen. — Nr. 120b, 5 A. Ende lies ;«ar^a/j^7. 

S. 68, Nr. 121 a, 3 A. Anf ergänze zu (äklqs)[rjy(e)isi. 

S. -ji, Nr. 136a, 5 Lies mattak^. — Nr. 138a, 4 Besser wohl äs[n]ä zu lesen; — a, 6 Viel- 
leicht besser tä[t]wänku zu lesen; — b, i Lies äytätsuney.- ■ 

S. 75 Daß diese Handschrift ebenso wie die vorhergehende das Saundaranandacarita ent- 
hält, halten wir trotz des Fehlens textlicher Übereinstimmungen für wahrscheinlich 
(vgl. den Nachtrag zu S. 51). — Zum GarbhävakräntisOtra gehört noch Nr. 179. 

S. 76, Nr. 144 ist jedenfalls umzudrehen. — Nr. 145 Zur Sache vgl. Aiiguttara-Nikäya, Bd. IV, 
p. 117. — Nr. 145 b, 2 A. Anf. vielleicht zu (pgjltwfäjka?^ zu ergänzen. 

S. 77, Nr. 146b, 2 Besser ist wohl lmä[s]is zu lesen. 

S. 78, Nr. 147 ist wohl umzudrehen. — Nr. 148 wohl ebenfalls umzudrehen. — Nr. 147 b, 6 
Lies besser ly(ni)äm (das Ms. ist beschädigt). 

S. 79, Nr. 149 a, 2 A. Ende trenne ärso ssi [^ ärio assi). 

S. 80, Nr. 150b, 6 Es muß wohl riisencäm gelesen werden, u und ni sind nicht zu unter- 
scheiden. 

S. 82, Nr. 153 ist vielleicht das auf Nr. 156 folgende Blatt. — Nr. 154 ist wohl umzudrehen. 

S. 83, Nr. 155 a, I Vielleicht zu effgjntäna^^ zu ergänzen. — Nr. 156 Zum gleichen Blatte 
gehört jedenfalls Nr. 171; — a, 3 Lies tsarwatgi\. 

S. 85, Nr. 162 a, 6 Trenne älyäk sam. 

S. 86, Nr. 164a, 2 Wohl Schreibfehler für pattäkäs^ (zu Ski. patäkä), vgl. Nr. 220a, 3. 

S. 87, Nr. 169 a, 3 Lies äksinnainsgm^. 

S. 88, Nr. 171 Gehört zum selben Blatte mit Nr. 156; — b, 5 Trenne y soinine. 

S. 91, Nr. l8oa, 5 Lies ni-r-JIJj ///j r ■ k„yaf/J; — b, 3 Lies niikalkain (iüx nnk kaikam). 

S. 93, Nr. 186 Gehört wahrscheinlich mit Nr. 202 zum selben Blatte, beide Stücke sind 
wohl umzudrehen. — Nr. i86b, 6 A. Anf ist wohl so zu ergänzen: (trg)nkgs [p]is 
tu (nande) cam . . . 

S. 97, Nr. 197a, 2 a. E. Unsere Ergänzung (nkä) ist zu streichen. — Nr. 199b, 2 Vielleicht 
besser crank[sg]m^ (für crahkgs sgm.^ zu lesen. 

S. 98, Nr. 202 Vgl. zu Nr. 1 86. 

S. 99, Nr. 205 b, 5 Wohl sam^grsgss zu lesen. 



— 254 — * 

S. lOi, zu Nr. 212 — 216. Die uigurische Übersetzung der Maitreyasamiti ermöglichte die 
Feststellung, daß wir hier die Reste einer weiteren, also vierten tocharischen Hand- 
schrift dieses Werkes (vgl. Nr. 251 — 310) vor uns haben (siehe SBAW 1916, p. 407 
Note 2). Die Geschichte des Brahmanen Bädhari und seiner Schüler bildete die Ein- 
leitung des Maitreyasamiti-nätaka; einer der Schüler, Maitreya (toch. Metrak), kommt 
zu Buddha und erhält von ihm das Vyäkarana, dereinst der Buddha Maitreya zu werden. 
Der Stoff der Erzählung ist identisch mit Sutta Nipäta V, i,'wo der brahmanische 
Lehrer Bävari heißt. Er hat in zwölfjähriger Opfertätigkeit all seine Habe hingeojjfert 
und vermag dem Verlangen eines anderen Brahmanen, Nirdhana, nach 500 Geldstücken 
(toch. tinär) nicht zu entsprechen. Erbost verflucht dieser den Bädhari, daß ihm, 
wenn er nicht innerhalb 7 Tagen bezahle, der Kopf in 7 Stücke zerspalten werden 
solle (Nr. 215). In seiner Not hört Bädhari von Buddha und schickt, da er selber 
zu alt ist hinzugehen, seine Schüler (nach der Päliversion 16; in unserem Fragment 
214 werden nur zwei, Metrak und Mägharäje = Päli Ajita und Mogharäjä, genannt) zu 
Buddha, als dessen Erkennungszeichen die 32 laksana in Nr. 212 — 213 aufgezählt 
werden. — Das Fragment 216 dürfte wohl mit Nr. 212 zum selben Blatte gehören 
als rechtes Blattende, so daß zwischen beiden Bruchstücken durchschnittlich 8 — 9 aksara 
fehlen, und zwar ist es umzudrehen. Die beiden Yaksas Pürnabhadra und Manibhadra 
(Nr. 215) vertreten in der tochar. Fassung anscheinend die devatä atthakämini des 
Sutta Nip., Str. 986. 

S. 103, Nr. 213 b, 7 Lies fiqllsakyokk. — Nr. 214 a, 2 Lies anaprä^^. 

S. 104, Nr. 215 a, 5 u. Note 2 Lies pr[o]tkam. — Nr. 215 ist übersetzt in SBAW 1916, 
p. 408 ff. 

S. 106, Nr. 217 b, 3 Vielleicht besser satkärtsä zu lesen. 

S. 107, zu Nr. 219 — 238 vgl. Sieg, SBAW 191 8, p. 561 ff. 

S. 108, Nr. 220a, 2 Lies r'isaksi, wohl metrisch verkürzt für risakgssi; — a, 3 Lies pattä- 
kässt, vgl. Nr. 164 a, 2. 

S. 109, Nr. 221 a, 2 Besser wohl mä l[e] statt inä t[am] zu lesen; — ebenda am Ende viel- 
leicht se[ma ■ s ■] zu lesen; — a, 6 A. Anf trenne t maram; — b, 3 Wohl mämro 
zu lesen. 

S. Ilü, Nr. 222a, 1 Lies omaskenni; — • a, 3 Lies mämmiätam; — a, 4 Lies sparksäm. — 
In Note 16 lies mattak^. 

S. 112, Nr. 226a, 5 Lies ceni scnc^^ kätkäi'fi^, — a, 7 Lies kätkäHi. 

S. 115, Nr. 229b, 6 Ergänze zu [c]e[s](ma)ssql^. — Nr. 2303, 3 Lies kätkar; — ebenda lies 
mäskqslä] — a, 5 Lies mäskant; — b, 2 Lies miiskät. 

S. 118, Nr. 236b, 3 A. Anf. wohl zu (ku)[s ne m](ä) knäiicnc"'^ zu ergänzen; — b, 4 Lies 
mäskantar. 

S. 120, Nr. 239a, 2 Lies sparksäm; — b, 4 Lies matta^^. 

S. 122, Nr. 243 b, I Wohl [isjä]s[p]ä zu lesen. 

S. 123, Nr. 246a, 4 Lies mqlta^^, — b, 2 Vielleicht parräs kein abzutrennen? — b, 4 u. 
Note 2 Statt (kjlänär muß wohl besser (k)lätär gelesen werden. 



— 2 



55 



S. 125, zu Nr. 251 — 294 und 295 — 310. Der Aufbau des Maitreyasamiti-nätaka ist durch 
die Vergleichung mit den Resten der uigurischen Maitrisimit, dank der liebenswürdigen 
Mitarbeit der Herren Professoren A. von Le Coq und F. W. K. Müller, wenig- 
stens in den großen Umrissen jetzt klar geworden. Vgl. F. W. K. Müller und 
E. Sieg, Maitrisimit und Tocharisch, SBAW 1916, p. 395 ff. Daß das Sanskrit-Original 
ein Drama war, beweisen uns außer der Bezeichnung im Titel auch die a. a. O., 
p. 398 besprochenen Formeln (s. auch oben, Nachtrag zu S. 51) und die auf S. 125 
angeführten Ausdrücke. Es ist anzunehmen, daß auch das Original die gleiche Ein- 
teilung hatte, also nicht weniger als 27 Akte zählte (s. a. a. O., p. 412), wozu noch 
der Zwischenakt (pravesaka) kommt, der wohl zwischen den i. und 2. Akt einzureihen 
ist. — Der Vaibhäsika Äryacandra (vgl. über ihn a. a. O., p. 4l6f) ist der Verfasser 
der tocharischen Übertragung oder Bearbeitung, nicht aber des Werkes selbst. — 
Näheres über den Inhalt muß einer besonderen Behandlung vorbehalten bleiben, in 
großen Zügen enthält das Werk folgendes: 

Die ersten 9 Akte behandeln die Vorgeschichte Maitreyas, nach dem Uigu- 
rischen (a. a. O., p. 412) „wie dieser göttliche Buddha in 3 Asanikhyeyas und 100 
Mahäkalpas sich der Tugendübung befliß'', davon i — 4 seine Existenz zur Zeit des 
Buddha ^äkyamuni, als Schüler des Brahmanen Bädhari (vgl. den Nachtrag zu Nr. 212 
— 216; es gehören außerdem in diesen Abschnitt Nr. 294, 269 -|- 2C,0, 289, 288, 
261, 263, 270, 278, 279 und 302). Von 5 — 9 ist auch im Uigurischen zu wenig er- 
halten, um zurzeit Sicheres darüber sagen zu können. Erst mit dem 10. Akte be- 
ginnt die Darstellung seines letzten (Buddha)-Daseins. — 10 — 11: Maitreya steigt vom 
Tusita-Himmel herab und geht in den Schoß seiner Mutter ein, die vor seiner Ge- 
burt die üblichen 5 Träume hat (Nr. 299, 274). Er wird in Ketumatl als Sohn des 
Purohita Brahmäyu(s) und der Brahmävatl, unter der Regierung des Königs Sankha, 
geboren (Nr. 257). Schon als Knabe zeichnet er sich in den Künsten und Wissen- 
schaften aus, so daß König Sankha ihn zu seinem Lehrer wählt (Nr. 273, 293, 253). 
^ — 12 — 14: Er heiratet und zieht mit seiner Gattin Sumanä in Ketumatl ein (Nr. 253). 
Der Ehe entsprießt ein Sohn namens Sumane. Der Lebenslauf des Bodhisattva ist 
der traditionelle: vier Begegnungen (Nr. 275, 304) und der Anblick des Harems 
(Nr. 265) lassen in ihm den Entschluß reifen der Welt zu entsagen. Er verläßt im 
Wagen Ketumatl, betrauert von den Stadtbewohnern (Nr. 296, 297). — 15: Im 
Bodhivana Supuspita, unter dem Nägapuspa-Baume (Nr. 297), erlangt er, nachdem 
er auch von Mära versucht worden ist (Nr. 272, 287), die Bodhi. — 16: Erste Be- 
kehrungen: König äahkha (Nr. 267 + 268, 305), Brahmäyu und Sumane (Nr. 286+ 260), 
Sankhas Gemahlin Yasovatl samt Gefolge (Nr. 266 - 276). — 17 — 18 müssen nach 
dem Uigurischen weitere Bekehrungen enthalten, ebenso 19: Maitreya bei den Ge- 
beinen Käsyapas. — 20 — 25 enthalten wohl sämtlich die Bekehrung verschiedener 
Höllenwesen (Nr. 259, 264, 300, 298, 309, 310, 284), was sicher Gelegenheit zur aus- 
führlichen Schilderung der einzelnen Höllen bot. — 26: Bekehrung Simhas, des 
Sohnes Sankhas, der wiederum seinem Sohne Udräyana die Krone abtritt. Sirnha er- 



— 256 — 

hält das Vyäkarana (Nr. 254, 256, 291, 292, 307, 258). — 27: Erlösung der Mutter 
Brahmävati im Trayastrirnsat-Himmel aus dem Samsära (Nr. 258, 308) und schließlich, 
nach dem Uigurischen, Maitreyas Tod und Nirväna. — Vom Anfangsblatte des 
Werkes mit Einleitungsstrophen haben wir Reste in Nr. 251, 252 und 306 erhalten, 
vom Endblatte mit Schlußversen zum Preise des Werkes und dessen, der es ab- 
schreibt und weiter verbreitet, in Nr. 303. 

S. 128, Nr. 253a, I — 6 Übersetzt in SBAW 1916, p. 405; — a, 3 Trenne puk cetnni äsäm. 

S. 129, Nr. 253b, 6 Am Ende lies zviiiäscnnsi. 

S. 131, Nr. 256 a, 3 Statt kakvmrai^ muß wohl besser k{ä)k»iurai^ gelesen werden, das 
Ms. ist an dieser Stelle beschädigt. 

S. 134, Nr. 259 Dies Blatt ist vielleicht umzudrehen. 

S. 135, Nr. 260 Zum selben Blatte gehört als Blattanfang Nr. 286; vgl. SBAW 1916, p. 399ff, 
wo beide Stücke übersetzt sind. Nachträglich hat sich noch ein kleines Fragment 
dieses Blattes gefunden, aus dem sich folgende Ergänzungen ergeben: a, 1 am 
Ende: J>astani pa(s/a>n^)pii?-o-; — a, 2 am Ende: [pa]r(ma)nk^ kgrsto; — b 7 am- 
Ende: brätnviaiimäfs 7na)narkäs^\ — b, 8 am Ende: [iti spjärtwsant^. In derselben 
Zeile ergänze zu (sujmmie (majnarky Nr. 266 4- 276 sind das unmittelbar folgende 
Blatt. 

S. 136, Nr. 261b, 6 Ergänze zu k[ä]su' (äk)s(i)nniint^. 

S. 137, Nr. 264a, I und Note 7 Gemeint ist jedenfalls maskamtram^. 

S. 139, Nr. 266 Zum selben Blatte gehört das umzudrehende Fragment Nr. 276; dies ist 
das auf Nr. 286 - 260 folgende Blatt der Handschrift, s. a. a. O., p. 402 ff. Die am 
Anfange von 266 fehlende kleine Ecke hat sich nachträglich noch gefunden und er- 
gibt folgende Ergänzungen: a, 6: t^ytärtiam; — a, 7: 1^ ptänfiäktas^; — a, 8: ypaiitra 
tälo -ä; — b, I : (pä)car mäcar yä[r]ks[an]tra (so besser zu lesen); — b, 2: f lant- 
senc"^^; b, 3: iku. — Nr. 267 und 268 gehören in der Tat zu einem Blatte, beide 
Stücke sind nach Ausweis der uigurischen Übersetzung umzudrehen. Nr. 267 a, 7 
Ergänze zu (kl)e[sä(i)ii pi]; — b, 5 Lies l[pn]älnyac''^\ es liegt wohl metrische '"Su- 
sammenziehung für (kq)lpnähmcyac vor. 

S. 140, Nr. 268b, 6 Trenne ab p[a]sm äsänik^. — Nr. 269 gehört, wie wiederum die uigu- 
rische Übersetzung erweist, mit Nr. 290 zu einem Blatte, beide Stücke sind umzu- 
drehen. — b, 3 Trenne ab tse rsivadani; — b, 4 Lies kgrksinän'\. 

S. 141, Nr. 270a, 3 und Note i Ergänze zu sa{s pajraniätm; — a, 7 Lies pä^gccätiam. 

S. 142, Nr. 273a, I Lies pukläkani; — ebenda: tes ist wohl ungenaue Schreibung für 7ics. 

S. 143, Nr. 274a, 3 Es ist wohl päksitlinäm kgssi abzutrennen, das erste Wort ist wahr- 
scheinlich verschrieben für päksinüäin. 

S. 144, Nr. 276 Dies Stück ist umzudrehen, es gehört zu einem Blatte mit Nr. 266, vgl. 
oben. 

S. 145, Nr. 278 a, 6 Lies (r)[s](i)v{a)dam sahkyäm[ac\] kropant^. 

S. 147, Nr. 280b, I Ergänze zu mahfäpjrfattädes) [/]änt^. — Nr. 281 Die iiiervon erhaltene 
uigurische Übersetzung sichert die Zusammengehörigkeit mit Nr. 285 zu einem Blatte, 



— 257 — 

und zwar gehört Nr. 281 hinter Nr. 285. — a, I Lies vi[ä]ska^gni^; — a, 6 Ergänze 

zu (jambujdvjpam; — a, 7 Ergänze zu (ko)hi[ne]yis. 
S. 148, Nr. 284 a, 2 Am Anf. wohl zu (kq)tkenc'\ zu ergänzen. 
S. 149, Nr. 285 Vgl. zu Nr. 281; — b, 6 Wahrscheinlich zu (anä)tha(p)i(n4)i(k^) t(rq)h- 

(Mi^ ) zu ergänzen. 
S. 150, Nr. 286 Vgl. zu Nr. 260; — a, 5 Verbessere zu o[p]q. 
S. 152, Nr. 290 Vgl. zu Nr. 269; das Stück ist umzudrehen; — a, I Lies kqrksinän; — 

a, 7 Lies •mqttak. 

S. 153, Nr. 290b, 3 Ergänze zu (■we)fi[ä]mm\ — b, 4 Ergänze zu (pu)k kq(r)k(si)n(äsq)i^\ 

b, 7 Am Anf. erg. zu (karksijnäsyo (auf Grund der uig. Übersetzung). 

S. 154, Nr. 293a, I Vielleicht ist ytärsoi^ (für ytär rso£^ zu lesen. — Nr. 294b, I Am Anf. 
ergänze zu (hai)m(a)v(a)t(i); — b, 2 Am Anf ergänze zu (plya)skenam. 

S. 155, Nr. 295 a, 3 Vielleicht ist trisulmqs (für triiiil bnas) zu lesen. 

S. 156, Nr. 296 b, I Lies msi. 

S. 157, Nr. 297 b Übersetzt in SBAW 1916, p. 406f — Nr. 298 ist wohl das auf Nr. 300 
folgende Blatt, a, i schließt unmittelbar an 300b, 8 an. 

S. 159, Nr. 299b, 5 Für su[p] muß wohl su[s] gelesen werden. Sicherlich liegt hier ein 
Schreibfehler für siifnnajs vor. — Nr. 300a, 3 Lies ä/sätqm; — b, 3 und Note 5 
Lies sannvra (verschrieben für savnvrani); — b, 4 Lies kqntsäsamtrq. 

S. 160, Nr. 301 b, 8 Ergänze zu pqkropäfr pmmjtu ; — ebenda mqiiiroskär^ ist sicher Schreib- 
fehler für pqmroskär^. 

S. 163, Nr. 305 a, 5 Lies n^nak^. 

S. 168, Nr. 312a, 5 Ende — 6 Anfang: Ergänze zu tvaU^, (lf>K>)i^\ — a, 6 Ende — 7 An- 
fang: Ergänze zu wäs[k]ä(ncäj>}'\; — a, 8 Am Ende lies rupadhätu si[n]i (statt upcfi). 

S. 169, Nr. 312 b, 5 und Note 3 Lies luorpuptatnar^, verschrieben für worpnstamar^ (abge- 
kürzte Schreibweise statt luorpus stamar, vgl. die Einleitung); — ebenda und Note 4 
Die richtige Form ist kakql[njärr. — Nr. 313 Auf Tafel 52 ist das Blatt umgekehrt 
wiedergegeben. — a, 5 Lies pukläkam. 

S. 173, Nr. 317a, I n[i]ssal^ wohl verschrieben für nispal^\ — a, 6 ebenso cämssä für 
cänipsä. — Nr. 318a, 7 und Note 7 Die richtige Form dürfte mqrsnenc, und dem- 
entsprechend zu lesen sein. 

S. 175, Nr. 320a, 2 Wühl p„kiske (für p^kis ske] zu lesen. 

S. 176, Nr. 322a, I [sävijte ist wohl undeutliche Schreibung für sämne. 

S. 177, Nr. 324a, 3 ptäm ist wohl Schreibfehler für stäm; — b, 2 älak tä ist vielleicht un- 
genaue Schreibung für älaknä. 

S. 178, Nr. 326 a, 5 Am Ende wohl ki[?m](aresj zu lesen und zu ergänzen. 

S. 184, Nr. 336 a: Zeile 6 und 7 enthalten eine Strophe von 4 x 18 Silben, in Zeile 7 
ist hinter tä[£^J die Versinterpunktion X zu ergänzen. — b, 5 Für ktie ist k/e zu lesen 
und die Lücke zu (j!qUä7lä)kte zu ergänzen. 

S. 185, Nr. 337b, 9 wätqnkä ist wohl verschrieben für zväsqnkä. 

S. 187, Nr. 340a, 4 Lies mqttak- 

S i e g- II. S i e g 1 i n ff , Tochar. Sprachreste, I. 3 3 



— 258 — 

S. l88, Nr. 342 — 344. Wir besitzen Reste einer Handschrift desselben Werkes im B- 
Dialekt, was durch einige wörtHche Übereinstimmungen erwiesen ist. Danach ist 
der Name des Königs Candramukha, der des Brahmanen Rudramukha, und Aranemi 
der Name eines Königs, zu dem der Verbannte geht. Die in Nr. 343 b, 5 erwähnte 
Stadt heißt Arunävati. Weiteres müssen wir uns für später vorbehalten. 

S. 190, Nr. 344b, I niseC^ ist wahrscheinlich verschrieben für (kuJmsenC^. 

S. 195, Nr. 353b, 5 rik^ ist verschrieben für risa^^, im Skt.-Text (vgl. Finot, a. a. O., p. 541, 
Str. 9) steht ttmtit. 

S. 196, Nr. 354b, 2 Lies mattak^. 

S. 199, Nr. 358a, 4 yäk^ wohl verschrieben für yärk^. 

S. 202, Nr. 362, 3—4 Vgl. Sutta Nip., Str. 558. 

S. 203, Nr. 365 Vgl. Sutta Nip., Str. 122 u. 127. Den Skt.-Text Zeile i ergänze zu säksf 
prsfo mrsä präha. 

S. 207, Nr. 372b, 4 Lies parkar ci. — Nr. 373, 3 Lies ska tantpe. 

S. 208, Nr. 375 Inhaltlich vgl. Nr. 179. 

S. 216, Nr. 389a, I Vielleicht liegt Schreibfehler für kropisak norn^ vor. 

S. 222, Nr. 398b, 5 Trenne bra(vi) n ■ f^. 

S. 224, Nr. 402a, 2 Ist vielleicht änkarüsencävi (für änkar iHsencätn) zu lesen? 

S. 225, Nr. 405 a, I Am Ende lies tri ■ä[tajmtu[}' •]; — a, 2 und Note I Lies k(l)esä. 

S. 228, Nr. 412, 3 Lies paü"^. 

S. 233, Nr. 426a, 3 Ergänze zu (trq)nkqss oki (entspricht Skt. vadalivd). 

S. 236, Nr. 430a, 5 und b, 7 Lies taue (für tan ne). — Nr. 431a, 4 Am Anf ergänze zu 
(sräva)[s]t(i)yäi^. 

S. 237, Nr. 432 b, I Lies tane (für tan ne). 









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